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Preis des Jahrganges (Berlin, in der Expedition der Allgemeinen Preußischen Staats, Zeitung, so wie bei allen Königl. Posi,
- - - Aemtern ohne Erhöhung) drei Thaler Preuß. Cour.

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Januar: Kultur und Literatur in ihrer Wechselbeziehung. LNach der Revue française) (1). Ein Sonntag in der Nor mandie. Von Mitreß Hall (1). Die Sklaverei und der Sklaven handel. Von de Gasparin (2). Lafayette in Versailles. Vom General Mathieu Dumas (3). Das Innere eines Pariser Zeit tungs-, Büreaus. Von Muret (5). Murat's Landung und Ende. Vom Marschall Marmont (5). Graf Beugnot in den tät Gefängniffen. 1793–1794. Aus den Memoiren des Grafen (7). Die Eisenbahnen in Frankreich, verglichen mit denen in Bel: ' egan und Nord-Amerika. Nach der Revue des deux Mondes (S). Die Rückkehr von Varennes. Aus den Memoiren ' Generals Mathieu Dumas (9). Bibliographische Mittheit ungen.

Februar: Molière's Tod und Begräbniß (15). Das Theater während der Schreckenszeit (16). Bibliographie (17). Ein Franz zösischer Allerwelts-Schauspieler (19). Die Kunst, ein Schmal rozer zu seyn (20). Die Vegetation im Norden (23). Frankreich und der Nachdruck. Nach der Revue des deux Mondes (24). Die Pariser Kaffeehäuser. Nach der Schilderung eines Englän ders (25). Bibliographische Mittheilungen.

März: Die Pariser Kaffeehäuser Schluß) (26). Die Königliche Kapelle und Kammermusik unter Ludwig XIV. (26). Er innerungen aus Talma's Leben. Von Aubert de Vitry (27). St. Marc Girardin über das polytechnische #" in Wien (28). Das Bagno zu Brest (29). Ueber den beiden Franzosen herrschen den "# der Oberflächlichkeit (30). Zur Statistik der Verbrechen in Frankreich (32). Ein Besuch zu Port Royal des Champs. Von Antoine Delatour (33). Nantes während der Schreckenszeit. Von E. Souvestre (35). Die Kleinkinder-Bewahr: Anstalten (37). Bis bliographische Mittheilungen.

- April: Nantes während der Schreckenszeit. Dritter Artikel (39). Konnte die Französische Revolution aufgehalten oder geleitet werden? (40). Die physische Schwäche der heutigen Franz zosen. Nach der Revue britannique (40). Die Salpetrière (42). Die Französische Literatur des 17ten und 18ten Jahrhunderts. Nach Villemain's „Tableau du XVIII. siècle” (43). Aeußerungsweisen der Phantasie. Vom Professor Adolph Garnier (41). Der letzte Ministerwechsel unter Karl X. Nach der Histoire de France, pendant la dernière année de la restauration (45). Ein Tag aus dem Leben eines Dichters. Ein Schreiben A. von La martine's (46). Eine Wahl im Jahre 1789. Aus den Memoiren des Grafen Beugnot (51). Bibliographische Mittheilungen.

. . Mai: Die diesjährige Pariser Kunstausstellung (53). Er innerungen an Görz und Grätz. Aus dem Tagebuche einer vor - nehmen Dame (53). Die letzten Augenblicke des Fürsten von Talleyrand. Nach dem United Service Journal (54). Zur Geschichte des Théâtre français (55). Rückblicke von Jules Janin. An Théodose Burette (56). Die sieben Saiten der Lyra. * Dra matisches Gedicht von George Sand (57). Dechapelles, der König der Schachspieler (60)“ Mozarts erste Reise nach Paris. Von Fetis (63). Der Pariser Gewürzkrämer. Von Balzac (65). Bibliographische Mittheilungen

Juni: Zwei Soireen im 17ten Jahrhundert (März 1644) (66). Die Geschichte Ouvrards, des großen Lieferanten (67).

Thiers, nach Cormenin's Schilderung (69). Die Presse während der Revolutionszeit. Erster Artikel (70). Ein General der Napo leonischen Armee (70). Die Presse während der Revolutionszeit. weiter Artikel (72). Geschichtliche g unserer Zeit. Von erminier (73). Geschichte der großen Oper zu Paris. Von Fetis (75). Die Vendeer - Hochzeit. Von Jules Janin (77). Biblio graphische Mittheilungen.

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Januar: Margherita Pusterla. Roman von Cesare Cantu. (10). Römische Berichte eines Deutschen. I. (11). Römische Berichte eines Deutschen. II. (12). Römische Berichte eines Deutschen. III. (13). Petrarka auf dem Mont Ventoux. Nach Delecluze (13). Bibliographische Mittheilungen.

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wärz: Antwerpen. Nach der Quarterly Review (31).

mai: Haupt-, Uebersicht der Verheirathungen, Geburten, Ehescheidungen und Todesfälle in Belgien im Jahre 1837 (62)

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Februar: Eini e Bemerkungen zu dem Aufsatzes des Herrn C. Lenormant, betitelt: Der Sarg des Mycerin"s im Journal des

Debats (17).

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Mai: Zur Geschichte der Holländischen Bauern in SüdAfrika (55).

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Februar: Eva Effingham. Roman von Fenimore Cooper (16). Die Revolution von Texas. Nach der Revue du XIX. Siècle (24).

März: Amerika's Aussichten auf eine National-Literatur (38).

April: Eine Stimme aus Nord Amerika über literarisches Eigenthum (49).

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April: Pflanzer und Neger auf Jamaika. Nach Benjamin M'Mahon (47).

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Januar: Pauline Garcia. – Zunahme der Einkünfte Großbritaniens. – Deutsches in Frankreich. – J. van Lennep. – Zur Geschichte der Kunst. – Waterloo-Album. – Janin in Deutschland. – Schauspieler Memoiren. – Ursachen des TheaterVerfalles in England. – Waverley-Manuskripte. – Welcher Art die meisten Rezensionen sind. – Journal-Literatur. – Die Sylphide. – Russische Uebersetzungen Deutscher Dramen. – Adriano Balbi. – Courszettel des literarischen Marktes. – Italiänische

und Deutsche Gespräche und Unterredungen. – Daguerre und

Humphry Davy. – Englische Encyklopädie. – Chateaubriand's Brief an Fräulein von Fontanes.

Februar: Musik in England. – Vorlesungen in Frankreich. – Deutscher und Französischer Kunstgeschmack. – Die taliäner und die Schädellehre. – Ein Roman in Terzinen. – ur Sitten - Statistik. – Artistisches. – Poetisches. – Lord rougham über Instinkt und Vernunft. – Der Roman des Harems. – Deutsches aus Frankreich. – Sterne und die Empfinde samkeit. – Ein posthumer Spaß. – Neuer Apparat zum Trocknen. – Italiänische Grabschriften.

März: Talma in Dresden. – Deutsche Lieder in Paris. – Lorenzo da Ponte. – Lady Esther Stanhope. – Bibliogra phisches. – Gleichheits-Prediger. – Das Leben Napoleons. – Pneumatischer Telegraph. – "Handschriften berühmter Männer. – Mäßigkeits-Gesellschaften in Nord-Amerika. - Ein neues Drama von Bulwer. – Shakespeare's Jugend.

April: Die Kaiserkrönung in Mailand. – Die Juli-Revolution. – Laing in Angermanland. – Italiänisches Urtheil über die Erdkunde Deutschland. – Eine alte Stadt im Stillen

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Meere. – Britisches Kolonial-Reich. – Die Todesfälle in Lud, wigs XIV. Familie. – Bibliothekonomie. – Zur geographischen Kenntniß der Türkei. – Deutschland und Italien. – Dickens und seine Nachahmer. – Lady Bleffington über A. von Lamar tine. - Lord John Russell in Genua. – Kaiser Joseph II. in Brüssel. – Orientalische Werke. – Der Roman der Bulwerschen Ehe. – Türkische Akademieen.

Mai: Ueber das Erröthen. – Ein Orangenwald in Sar dinien. – Für und wider die Phrenologie. – Neue Nachrichten über Shakespeare. – Silvio Pellico über die VerzweifelungsLiteratur der Franzosen. – Zeitung für Blinde. – Das Land Pendschab in Ostindien. – Neues Bauwerk in London. – Ita liänische Unterrichts- und Examinations-Methode. – Lady Bul

wer. – Londoner Kunstausstellung. – Ein Roman von Hauff ins Englische übersetzt. – Brougham und die Juniusbriefe. – '', ' '' Tät M. ar: Eng ische Geschichte. - Lord und La eveley. – Das icffall. - Jrländische Bulls. y Schicksal

Juni: Der Effex-Ring. – Agnes Bernauerin in England. – Puschkin’s letzte Stunden. – Italiänisches Theater. – Göthe und Schiller. – Mittelalterliche Studien. – Taffo, Göthe und Monti. – Janin's Schriften. – Philosophisches. – Jrländische Zustände. – Equipagen Ran g – Indische Spitzbuben. – Homöopathen in ' – Matrosen des Vengeur. – Weibliche Unschlüssigkeit. – Shakespeares Heinrich V. - Mehr med Ali unter den Schwarzen von Sennaar.

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für die

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Die Literatur ist der Prüfstein der Kultur. Die eine ist der Maßstab der anderen; beide sind mit dem Baume und der Frucht zu vergleichen. Wenn wir den Sagen des Alterthums glauben wollen, so waren die Führer der ersten Völker Helden, ihre Gejetzgeber aber gottbegeisterte Menschen und Dichter. Die Dicht ' löste ihre Aufgabe; ihre Orakelsprüche, ihre begeisterte Stimme wirkten auf den Geist und das Herz und brachten die wandernden Familien zum Stillstande. Ursprünglich wurde das her auch der Dichter Seher und Prophet genannt, und es kann in der That keine göttlichere Eingebung geben, als diejenige, welche den Menschen über seine Bestimmung und sein Ziel auf klärt. Das hei # Feuer, welches die Dichter anzündeten, er losch niemals. er Dichter streute den Samen aus, der später seine Früchte trug. Die Menge sehnt sich nach dem Wunder baren, nach überraschenden und starken Bewegungen, und der einfache Mensch ist für jeden poetischen Eindruck empfänglich. Er übersetzt seine Gedanken in Gefühle, seine Worte in Bilder und weilt am liebsten in den Gegenden, wo der Hinblick auf das Irdische verloren geht und wo die Seele gleichsam zwischen Himmel und Erde schwebt. So bildeten sich also die Völker durch die Dichtkunst. Noch waren indes die Bedürfniffe beschränkt, das ganze Leben einförmig. In einer Gesellschaft, in welche das fittliche Verderben noch nicht eingedrungen ist, wo der Mensch noch mit dem Boden zusammenhängt und wo der Gedanke nicht über den engen Kreis der Familie hinausschweift, muß auch die Literatur, als Abbild der Sitten eines Volkes, einen naiven und kindlichen Charakter haben. - - - Die Gesellschaft bleibt indes nicht auf demselben Punkte stehen. Die moralische Weltordnung ist, wie die physische, in bei ständiger Umgestaltung und Erneuerung begriffen, obgleich nichts untergeht, ie Gesellschaft hat das mit dem Individuum ge: mein, daß sie sich bewegt, meistens, um fortzuschreiten. Zuweilen tritt freilich scheinbar ein Rückschritt ein, aber dieser ist nur ein Mittel, desto sicherer und rascher zum Ziele zu gelangen. Die Thatsachen häufen sich, die Ideen reifen, die Gesichtspunkte wer den verändert, das Geschick erfüllt sich, und es tritt ein Umschwung der allgemeinen Verhältnisse ein. Alles ist freilich nicht Gewinn, und gerade in der Zeit der höchsten Blüthe entwickeln sich die Keime des Verderbens. Auch die zerfetzenden und zerstörenden Elemente durchströmen den Körper der Gesellschaft; die Ehrsucht verdrängt das Pflichtgefühl, der Stolz das Wohlwollen; die Leidenschaften wuchern üppig empor, und das Herz zieht sich zu sammen. Jetzt reicht auch das natürliche Gesetz nicht mehr aus, sondern es muß das bürgerliche Gesetz, dieser kalte Zusatz einer selbstsüchtigen Bildung, hinzutreten. Aber die Krankheit führt auch das Heilmittel schon mit sich, und wenn dieses die Kranks heit '' heilt, so lindert es fiel wenigstens. Vergangen heit und Gegenwart find durch einen unendlichen Zwischenraum geschieden; zwischen ihnen gähnt ein weiter Abgrund auf. In den ersten Zeiten der Gesellschaft ruhte das Gesetz im Herzen, jetzt wird es in Erz gegraben. Das erste Gesetz begeisterte zu Opfern, welche nicht schwer fielen; das zweite, ein todter Buchstabe, forderte sie und wurde drückend. Das neue Gesetz bedarf der Unterstützung der Gewalt, denn der Gehorsam wird nicht mehr freiwillig geleistet, und die Gebote sind hart; in jedem Winkel lauern Mißtrauen und Furcht. - Aus der Umwandlung der Gesellschaft geht auch eine neue Literatur hervor. Die kindliche Unbefangenheit, die Einfachheit find entschwunden; die Kunst tritt an die Stelle der Natur. Es treten jetzt neue Neigungen, neue Triebe hervor. Zuerst erkrankt der Geist, dann das Herz. Das Gesetz ist nur noch eine Schlinge, in die man sich zu fallen hütet. Man macht feine Unterschei dungen und kämpft gegen den Buchstaben und den Geist des Geieß es. In diesem Widerstreite entgegengesetzter Interessen tritt der Redner auf. Der Redner ist der Mann der ' Ges jellschaft, die sich im Guten und im Bösen vervollkommnet hat. Seine Stätte ist der Gerichtsplatz; er hat nichts Prophetisches und bewegt sich nicht mehr auf dem Gebiete der Poesie. " Er

'' Krankheit

muß eine großartige Gesinnung, eine hohe Geistesbildung befizen; er soll ein rechtlicher, redegewandter Mann seyn, der das fittliche Gefühl immer lebendig in sich erhalten muß. Die Literatur einer alternden und übermäßig verfeinerten Nation, unter welcher Laster und Leidenschaften aller Art einen freien Tummelplatz gefunden haben, und welche Alles mit dem Erfolge ent schuldigt, muß nothwendig das Abbild dieses Zustandes sein. In einer # in welcher Alles zusammenzustürzen scheint, in einer Epoche der Gährung und des Uebergangs, wo man auf Entdeckungsreisen auszieht, ohne zu wissen, wo man anlanden wird, muß auch der Künstler vom Zweifel angesteckt werden. Der aus dem Himmel ausgestoßene Künstler wendet sich der Erde zu. Das Resultat von dem Allen ist, daß es eben so eine jungfräuliche und kindliche Literatur wie eine jungfräuliche und kindliche Gesellschaft giebt. Beide unterliegen demselben Einfluffe; sie gleichen harmlosen Kindern, welche in derselben Wiege ruhen. Wenn dann die Gesellschaft erstarkt und sich mit glänzenden Farben schmückt, so folgt auch die Literatur ihrer Spur und verschmäht ihre ursprüngliche Einfachheit. Wenn nun gar die Gesellschaft in ihren Grundfesten er schüttert ist, wenn der menschliche Geist in kühnem Aufschwunge nach einen Ziele strebt, das er nicht kennt, wie soll dann die Literatur in einer Zeit der großartigsten Anstrengungen und der unersättlichsten Bedürfniffe, der Kraft und der Ohnmacht, des Enthusiasmus und der kalten Berechnung, des Glaubens und des Zweifels sich gestalten? Dann erhält auch die Literatur einen leidenschaftlichen, unruhigen, fieberhaften, ausschweifenden Charakter. Sie hat alle Vorzüge, aber auch alle Fehler; fie miß braucht ihre Kraft und wird niedrig, wenn sie naiv seyn will. Es ist ein Streit aller Elemente, aber wenn dieser beendigt ist, erscheint das Licht. Dieses Ueberspringen von einem Gegensaße zum anderen, diese wilden Phantasieen find das Zeichen einer die indes keine Furcht einflößen darf, denn fie führt zu einer Krise; es ist eine Uebergangs-Epoche, welche zwischen einer ablaufenden Vergangenheit und einer noch unges wiffen, gestaltlosen Zukunft eintritt. Auf der Erde thun fich dem Menschen zwei Wege auf, der eine führt über die Erde hin, der an dere schwingt sich zum Himmel auf. Wenn der Mensch die ideale Welt verlassen hat und in die der Wirklichkeit eingetreten ist, so ist die Umkehr schwer und der Ariadnenfaden nicht immer zur Hand. Die kalte verständige Untersuchung hat an Allem gerüttelt. Man fragt schon nicht ' wie einst ein berühmter Mathematiker: „Was beweist das?“ sondern: „Was bringt das ein?“ Die Industrie ist die Gottheit unserer Tage; hier ist das Glück. Das Glück! hört es und beugt Euch! Wären denn also der Literatur alle Hoffnungen abgeschnitten? Gewiß nicht! Die Menschheit hat manche Irrpfade betreten, aber der Fortschritt ist immer das Ziel der Geschichte geblieben. Es giebt eine Frucht, welche die Zeit und die Erfahrung reifen und deren Süße erst in einer gebildet ten Zeit empfunden werden kann. Diese Frucht ist die Wissen schaft, das Erbtheil eines reiferen Alters der Menschheit, wie die Dichtkunst das glückbringende Geschenk der Kindheit des Menschengeschlechts war. Unsere Zeit ist die Zeit der Wissenschaft.

Ein Sonntag in der Normandie. Von Mistreß Hall.

Der Sonntag ist, wie Jeder weiß, der Frankreich besucht hat, der große Festtag des Landes, den Jung und Alt, Reich und Arm feiert. Dies soll uns keinen Stoff geben, uns über die Weise heit des Gebots: „Erinnere dich, daß du den Sabbath heilig halten sollt“, zu ergehen, aber wiewohl ich weit entfernt bin, die Art zu loben, in der dieser Tag nur zu allgemein verbracht wird, so kann ich doch nicht umhin, meine Ueberzeugung auszus sprechen, daß der Gott, der seine Sonne über Gerechte und Unt gerechte scheinen läßt, es gewiß dem eingesperrten Handwerker nicht zum Verbrechen a“ wird, wenn er am Sabbath sein enges Zimmer verläßt und mit Weib und Kind hinaus wandert in "grüne Baumhecken und blühende Felder. Daher kann ich's auch unseren Nachbarn auf dem Festlande nicht verdenken, wenn sie sich an ihrem Sonntag freuen und guter Dinge sind, aber wohl verdenke ich den Gesetzen, daß sie erlauben, an einem so

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