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Doch geniig.

Zeitalter des Sozialismus erwächst in Deutschland die grauem Philisterium verquict, Marie Conrad - Ramlo Tragödie des Mitleids Und sie" würde dennoch nicht uns Feuer!"30), eine wüste Klostergeschichte, erzählt oder verdienen, genannt zu werden, wenn es fich blosum Euphemia Gräfin Ballestrem ein „Heideröslein"31) in

Aber weder in der künstlerischen die Welt seßt, deffen dritte Auflage auch zu den UnbegreifFähigkeit, Menschen scharf und massenweise zu schildern, lichkeiten des Lebens gehört. Nicht sehr viel besser steht es noch in den Einzelheiten der gemeinen Technik haben wir mit H. Abts , Abseits vom Glück"32). Es ist ein noch unsres gleichen in einem europäischen Lande. Nur auf sehr unerfahrenes Buch, dem sich freilich einiges Geschick einem Šebiet, in dem es so garfeine Tradition mehr in der Komposition nicht absprechen läßt. gab und der Boden so wenig gefurcht war wie in Deutschland, fonnte etwas so Selbständiges erstehn. In

Es mag auffällig erscheinen, wenn ich diesen unFrankreich, deffen altes Drama unserem alten Drama reifen Schriftstellerinnen sogleich Bertha von Suttner unendlich überlegen war, ist die Erde tief durchackert.

anreihe. Ich habe mich aber von der Bedeutung der VielWas Wunder, daß vor lauter alten Furchen keine neuen

gepriesenen niemals überzeugen fönnen. Wie die meisten entstehen konnten!

Wienerinnen, besißt sie ein hübsches Talent der leid;ten, spielenden Forn. Das ist aber auch ihr einziger Vorzug. Da ist ein Buch, „Die Tiefinnersten“,33) das gegen alle die Leute zu Felde zieht, die der närrischen Meinung

huldigen, hinter der Oberfläche der Dinge liege auch noch Frauen-Litteratur.*)

ein Kern verborgen. Sie hat da einige verschrobene

Stilisten aufgespürt; befißt aber weder den fecken Wiß Von

der Verhöhnung, noch den sachlichen Ernst der Befämpfing. uliug Petri.

Sie ergeht sich nur in törichter Verallgemeinerung, die

immer ein Zeichen von geistiger Schwäche ist. Den GrundII.

ton des Buches kann man nicht anders als vorlaut bes Bücher, die sich offen und mit aggressiver Tendenz zeichnen. Und vorlaut ist im Grunde auch der Roman, in den Dienst der Frauenbewegung stellen, sind glücklicher: der ihr zu unverdienter Berühmtheit verholfen hat. Sie weise bei uns selten, während England und Amerika eine vermag nicht das Wesen von der Form, nicht die Urganze Gallerie" von zum Teil sehr jungen Schriftstelle- sache vom Anlaß zu unterscheiden. Und der Humor von rinnen aufzuweisen hat, die nicht gemeint sind, ihre der Sache ist, daß sie das selbst dunkel fühlt, und es reformatorischen Gedanken über die Ehe und das Ver mit verlegenem Lächeln im Vor- oder Nachwort selbst hältnis der Geschlechter zu einander dem Publikum eingesteht. Echt frauenzimmerlich. Was soll man nun vorenthalten 311 dürfen. Was bei uns diesen leicht ab vollends zu der Novelle „Im Berghause" 34) sagen, schüssigen Weg betritt, hält sich vorsichtig in fünstlerischen die an Fadheit der Erfindung wahrhaftig ihres gleichen Schranfen. Bianca Bobertag, eine fesselnde Erzählerin, jicht.

Auch einer andren Destermit giit entwickelter Sprache, Technik und einer hübschen reicherin, Offip Schubin, bringe ich nicht eben viele Beobachtungsgabe ausgestattet, stellt in zwei Romanen die Sympathien entgegen. Diese saloppe Technik, das legère geistig überlegene Frau neben einen mehr oder minder Hinfrißeln von Bildern und Bildchen, das ewige Präsens untergeordneten Mann. Die Hiße des Gefechtes aber historicum und das fokette Umsichwerfen mit fremden führt sie manchmal zu weit, und dann neigt sie zur Sprachbrocken wird auf die Dauer unerträglich. Es ist Karrikatur. Schade, daß in den , Erbinnen“23) die Lösung aber anzuerkennen, daß ihr neuester Roman: „Woher zu wenig von innen heraus erfolgt ind „Der Sprung auf tönt dieser Mißklang durch die Welt“35) sich einer größedie Klippe" 24) das durch den Titel betonte Thema auzu: ren Gebundenheit befleißigt, manche lsnarten einschränkt wenig herausarbeitet. Leo Hilded verficht in zwei No oder vermeidet ind uns die geistvolle Lebhaftigkeit ihrer dellen Abseits vom Wege“25) mit einem Eifer, der sich Darstellung geklärter entgegenträgt. Amüsant wieniemanchmal zu beißendem Hohn steigert, aber stets durch risch gibt sich auch F. von Rapff-Eisenther in ,,Siegfünstlerische Mittel wirkt, das moralische Recht zweier fried" ;36) aber der tragische Schluß fällt grell aus dem Frauen, die von der Deffentlichkeit verurteilt werden, leichten Ton des Buches heraus. „Himmel imd Hölle"37) während B. W. Zell in dem Roman „Moderne Jung- bewegt sich in schwerfälligem Gang. Man vermißt die gesellen“26) fich ohne Kenntnis der Verhältnisse und un flotte Charakteristik des Siegfried“, der Konflikt ist gereif an große Probleme des Lebens heranwagt. Es sei chraubter und die Entwicklung mühsamer. Solch ein hier noch H. Schobert erwähnt, die in einem dreibändigen erzwungenes Sicheinbohren in das Innere der darzuRoman Moderne Ehen"27) schildert, ohne die Grenze stellenden Figuren kann man E. Vely nicht nachsagen. eines leidlichen Unterhaltungsbuches zu überschreiten; das Sie ist eine der verhältnismäßig wenigen Frauen, die Buch gehört, genau genommen, schon in die Reihe derer, auch aus den niederen sozialen Schichten zu schöpfen bedie die weibliche Hand nur an der Schwäche der Führung müht sind; doch hat man niemals bei ihr recht das Geerfennen lassen.

fühl herzlichen Mitempfindens. Ihr Roman Das Wir wollen nun nicht die Gesamtheit der Frauen Wieschen"38) gibt eine rein äußerliche romantische Gefür schlechte Bücher verantwortlich machen. Schund läuft schichte, läßt uns aber keinen tieferen Blick in das Seelenüberal mit unter. So wenn Anny Wothe aus allerlei leben der Heldin tun. Wie viel voller und gerundeter zusammengelesenen Motiven einen „Roman“ zusammen- weiß dagegen Gräfin Margarete Rayserling in ihren stoppelt, den sie „Auf Ruinen“28) nennt, wenn Dlga Urendt in der „Sylvesternacht“24) blaue Romantik mit

30) München, Dr. Albert u. Co. *) Der Revuen fünfundzwanzigstes Stüd. (zweiter Teil.)

31) Breslau, Schottländer. 28, Leipzig, Karl Reißner.

32) Leipzig, Karl Reißner. 24) Dresden und Leipzig, E. Bierson.

33

) Dresden und Leipzig, E. Pierson. 25) Dresden und Leipzis, Heinrich Minden.

34) Berlin, Albert Goldschmidt. 26) Leipzig, Karl Reißner.

35) Braunschweig, George Westermann. 27, Berlin, Otto Janke.

36) Dresden und Leipzig, E. Pierson. 28) Dresden und Leipzig, - Bierfon.

371 Berlin, Rosenbaum u. Sart. 20) Berlin, Hermann Walther.

38) Mannheim, I. Bensheimer.

Strandgeschichten"39) bäurisches Leben darzustellen. Ihre Schlußstimmung des Buches zu tragischer Empfindung in Figuren bewegen sich von innen; nur schade, daß die uns zu steigern. - Wo die echt empfundene Wirklichkeit Dichterin in der Fügung der Handlung die Grenze der mit so starken Schlägen an unser Herz gepocht hat, da Wahrscheinlichkeit nicht immer erkennt. Der Zufall spielt wird es schwer, mit den heraufbeschworenen Schatten einer eine adzu große Rolle und beeinträchtigt die Wirkung toten Vergangenheit mitzufühleit

. Sophie Junghans ist wesentlich. Inneres Leben weist auch ein Buch von die einzige, die in ihrem Roman „Schwertlilie"45) ein Marta Renata Fischer auf: „Die' Aufrichtigen“.40) historisches Bild aufrollt. Ihre Charakteristik ist nicht Nur daß hier alles Aeußerliche zu streng stilisirt und ver ohne Geschick; und ein lebendiges Kolorit hat sie ihrem allgemeinert ist. So entbehrt das Buch der Farbe und Buche auch zu geben verstanden. Dennoch fehlt ihren des Duftes. Unser heutiger Geschmack verlangt gebiete- Figuren die leßte Weihe des Lebens; und die gespenstisch risch Lokalfolorit: und wir können in der Sprache der schlurrenden Jesuiten männlichen und weiblichen Geschlechtes, niederen Leute, zumal der Bauern, wenigstens einen die alle Fäden mit grausamer Tücke verknoten, bringen uns dialektischen Anhauch gar nicht mehr entbehren. Wie nicht mehr zum Gruseln. Das Rezept des Buches ist doch seltsam mutet es uns an, wenn Marie von Olfers in etwas vergilbt. ihren „Erzählungen"41) gar jede Andeutung über Ort Dem Fehler des Zuvielverfällt C. Westkirch: und Zeit vermeidet. Da sind die Beziehungen zum Aus dem Herenkesfel der Zeit. Frauenschuld und realen Leben völlig unterbunden. Die Männer ziehen Frauengröße“.16) Was hat sie nicht alles in diesen in den“ Krieg, und der Dichter wohnt in „der“ Groß- Roman hineingepreßt! Sozialismus, Streik, Börsenstadt. Nur äußerlich darf man mit diesem Buche eine schwindel und Krach, Wuchertum, Theater, Ehe und freie Novelle von Marie Janitschef: „Atlas"42) zusammen- Liebe, Mord, Selbstmord, Aufopferung und Wahnsinn. stellen. Zwar schimmert auch bei ihr die gedankliche Grund. Es ist in der Tat ein Herenkessel. Bei dem ungeheueren linie immer durch; ihre Figuren sind meist aus der Um:

Aufwand von Figuren entwickelt sich keine einzige über gebung gelöst und geben fich als urselbständige Wesen; die flüchtige Skizze hinaus; denn die eine nimmt der aber ihrem Trieb ins Große fann man doch die Achtung

anderen die Luft. Es ist zu bedauern, daß die Vernicht versagen, selbst wenn man ihrer Neigung, kleine fasserin nicht Selbstbeschränkung geübt hat; denn die AnMotive pathologisch aufzuschwellen, nicht wolwollend

lage des Einzelnen weist manche gute Züge auf und zeugt gegenübersteht.

von Studium und Kenntnis der Verhältnisse, was man Einen vollen Gegensaß zu solcher Darstellungsart

einem sozialen Roman von Mea Reichard: ,,Die Unzubildet Ilse Frapan. Bei ihr ist alles unmittelbares Leben friedenen" +7) nicht nachsagen kann. selbst; und eine Uebertreibung nach der ideellen Seite hin

Es fehlt nur noch eine, welche dies, wenn auch uns gehört bei ihr zu den Unmöglichkeiten. Ganz erstaunlich ist die Fähigkeit, den fleinen Mann bei seiner Tätigkeit vollständige

, so doch bunte und bewegte Bild der schrifte zu belauschen, oder besser zu beobachten, und außerordent

stellernden Frauenwelt abschließen und frönen muß:

Marie von Ebner-Eschenbach. Ihr Routan,,Glaubena. lich die Kraft, mit der sie ihre Eindrücke anschaulich darsteut. Den schwäbischen beherrscht fie wie den bairischen los“49) hat aber, charakteristisch genug, schon in der Re

vue der männlichen Litteratur in diesen Blättern eine Dialekt, und wenn sie ihre Hamburger sprechen läßt, so

kurze Besprechung gefunden. Man vergißt bei ihr, daß glaubt man den eigentünilich singenden Tonfall zu vernehmen. Merkwürdigerweise hat sie einmal uinter Heyses

man es mit einer Frau zu tun hat. Sie gehört zu den

Großen, deren geschlossene und in sich selbst ruhende Per. Einfluß gestanden; heut ist die Entfernung die denkbar gröfte. In ihren 'Novellenjammlungen: „Zwischen Elbe sönlichkeit sie aus der Menge heraushebt und als Wesen und Alster" (zweite Auflage), „Bekannte Gesichter“ und

sui generis erscheinen läßt. Denn unter allen den Ta.

lenten und Talentchen steht sie doch als die einzige da, „Zu Wasser und zu Lande“43) zeigt sich ein immer stärkeres

die mit großer und geschlossener Lebensauffassung alles Hindrängen auf möglichst in die Augen springende Wiedergabe des Lebens; oft ohne Rücksicht auf geistigen Inhalt.

in sich aufnimmt und alles begreift. Gewiß hat auch

sie nicht das Höchste erreicht, das auf diesem Gebiete ers Sie will nur darstellen, was sie gesehen hat; und darin steht fie unerreicht da. Solch Štreben würde peinlich scheidenheit, die diese Schriftstellerin fennzeichnet, würde

reicht werden fann; und mit der liebenswürdigen Bes wirken ohne den kräftigen, oft derben Fumor, über den

fie einen solchen Ruhmestitel auch von fich abweisen. sie verfügt; der freilich nicht immer der Art ist, welche die lachende Träne im Wappen führt. Sie ist manchmal

Aber sie hat erreicht, was alle anderen erst noch erstreben kalt, ja grausam in ihrer Darstellung; doch" schlägt ihr follen: daß wir in jedem einzelnen Werte seine Schöpferin Herz bei anderen Stoffen dann doppelt warm. „Kaptan

Und ein

stets mehr und nachhaltiger liebne lernen. Feddersens Kummer“ gehört zu den besten Erzeugnissen, solcher Erfolg wiegt schwerer als jeder andere. die wir heute an uns haben vorüberziehen sehen.

Der wolwollende Kritiker wird gern jeder EinzelIch liebe solche Bücher, die fest in landschaftlichem erscheinung gerecht und rühunt, was gerühmt werden kann. Boden wurzeln; sie pflegen uns die Menschen ungeschminkt Aber wenn er nun aus der Vogelschau das Ganze überund ehrlich zu geben. Dazu gehört auch Pfarrer Strec

blicken und die Summe der Erscheinungen ziehen will, cius“44) von E. E chricht. Deutschtum gegen Rufsentum, o macht er die befremdliche Erfahung, daß der GesamtLuthertum gegen griechische Orthodoxie. Die Verfasserin

eindruck doch ein erheblich geringerer ist, als man nach hat alle die Dinge gefehn, die sie schildert und vortrefflich der Summe des gespendeten Lobes erwarten sollte. Das schildert. Landschaft und Menschen stehen bis ins Einzelne gilt von unserer gesamten Litteratur. Wir vermögen uns in schöner Klarheit vor uns da; und die starke Sympathie,

wol über diese oder jene einzelne Leistung, 311 freuen; die ein aussichtslos geführter Kampf für ideale Güter

aber sie taucht in die Menge zurüd. Nach einer Gesamtimmer in uns erweckt, mag dazu beitragen, die wehmütige übersicht beschleicht uns das Gefühl einer großen Dede.

Das mag an der Zerfahrenheit, der Stil- und Plan. 39) Berlin, Friedrich Pfeilstüder. 40) Stuttgart, Adolf Bonz u. Co. 41) Berlin, Emil Felber.

45) Stuttgart, Cotta. 42, Berlin, 6. Grote.

46) Berlin, Derein der Bücherfreunde, 48) Sämtlich Berlin, Gebrüder Paetel.

47) Berlin, Paul Moedebed. 4) Berlin, Berein der Bücherfreunde.

48) Berlin, Gebr. Paetel.

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losigkeit unserer litterarischen Verhältnisse liegen; die schwarzen Wald. Der junge Mensch jedoch schien weder ruhige Besonnenheit fehlt überall. Wir suchen und tasten auf die schöne Natur noch auf die hereinbrechende wie die Blinden; wie spärlich sind doch die Bücher gesät, Dämmerung zu achten. Er war ganz in seinen Gedanken die bewust einem künstlerischem Ziele zustreben. Oder vertieft

. wir suchen auch gar nicht und taumeln gedankenlos in Er mochte ungefähr fünfundzianzig Jahre alt sein. den Tag hinein. Und ich glaube aussprechen zu müssen, Die Züge seines Gesichtes waren unregelmäßig, und nur daß diese verderbliche Gedankenlosigkeit unter den Frauen | die großen schwarzen Augen waren schön. Er war gut mehr vorherrscht, als unter den Männern. Formglätte, gekleidet: Cylinder und heller Anzug. gute Beobachtung, flüssige Fantasie, gewiß, das ist vor Zum zehnten Mal bereits legte er sich ein und die handen. Aber ach, wie selien schlägt ein Aufschrei heißer selbe Frage vor: Liebe ich sie? Und zum zehnten Mal Sehuscht an unser Ohr! Eine rein äußerliche Beob antwortete er darauf: Nein, ich liebe sie nicht!.. achtung rückt diese Tatsache in ein helles Licht. Man überfliege einmal die Namen der hier besprochenen Schrift

Wozu dann also dies alles?

Er feßte sich ... stellerinnen, und man muß erstaunt sein über die ganz

Aber sie ist doch schön, klug, liebenswürdig! unverhältnismäßig große Menge der Adligen. Und ihnen reiht sich aus den übrigen die gewiß größere Mehrzahl derer ihm. Jeder Zug ihres Gesichtes war ihm gegenwärtig.

Er schloß die Augen, und wie lebend stand fie vor au, die der bürgerlichen Aristofratie entstammen. Sie

Sie ist entschieden schön!... haben alle eine sorgfältige, ästhetische Erziehung genossen und können nun in behaglicher Sorglosigkeit ihre Tage leises Zuđen flog über sein Gesicht.

Das Wort , entschieden“ gefiel ihm nicht, und ein hinbringen. Da greifen sie zur Litteratur, wie andre junge Damen zur Musik, zum Gesang, zur Malerei

Alo liebe ich sie wirklich garnicht? Er begann greifen. Das soll kein Vorwurf sein, aber es ist be

sich selbst zu beobachten. Daß er sie hier erwartete, regte zeichnend. Da ist kaum ein Buch, das von ureigensten ihn nicht im geringsten auf. heißen Kämpfen und Strebungen spricht. Der häufige

ES 30g ihn nicht zii ihr. Mag sie kommen oder und nicht schlechteste Typus des schriftstellernden Mannes,

nicht, es war ihm gleich . der von unten herauf unter qualvollem Ringen sich den

Nein, er liebt sie nicht. Weg zur Kunst in die Höhe bahnt, findet faim ein

Aber dann, wozu mußte er die arme Frau verführen! Widerspiel bei der Frau; und kann es heute nicht finden,

Sie war verheiratet, hatte ein Rind. Er wußte, daß sie weil die Hindernisse für sie ungleich größer und wahr

fich ihren Fehltritt nicht verzeihen würde, wußte, daß er scheinlich auch die Kräfte geringer sind.

fie .... er wollte jagen: ins llnglück stürzen würde, Die Kraft geringer; denn auch das muß gesagt aber der Ausdruck erschien ihm zu trivial. werden. Der Mann wird in den Leistungen, die er als

Ich will bis zuleßt aufrichtig sein: Was also die höchsten schäßt, nie die Eigenschaft entbehren wollen,

war es Sinnlichkeit, wollte ich sie nur befißen? Nein, die er an sich selbst am meisten achtet. Ein ruhiges und nicht einmal das war es. überlegenes Selbstbewustsein, das einem starken Kraft

Was also denn? gefühl" entspringt. Hier kann die Frau der Kampf nicht

Er nahm den Hut ab, um sich durch die Haare zu aufnehmen. Wie charakteristisch ist es, daß gerade in

fahren, aber er strich nur glatt darüber hin: es war doch der Gattung der Poesie, welche dieser Eigenschaft am

(chade um die Frisur. meisten benötigt, im Drama, die Frait nichts, aber auch

Was hängen sie sich auch dem ersten besten an nichts geleistet hat, das Anspruch auf Dauer befäße.

den Hals! Ich habe sie doch gewarnt .. Dieser Mangel läßt sich auch in der Epif nicht ganz

Das ist schon nicht wahr, entgegnete er sich selbst, verbergen; und wenigstens von unserem Gesichtspunkte

ich hätte sie gewarnt? Und er erinnerte sich, wie er aus gesehen, ist ihr das Höchste versagt. Vielleicht

fie, als er erst angefangen, ihr den Hof zu machen, gekommt auch hier einmal die Zeit, da der Standpunkt

beten, ihn nicht zu lieben (das war damals, als sie an gegen den Standpunkt ausgespielt wird und die Frau Liebe noch garnicht dachte), wie er ihr ein schlechtes Bild nns ihr Ideal einer höchsten fünstlerischen Leistung ent

von sich geniacht, - und das alles war doch nur Komödie. gegenhält; vorläufig ist diese Zeit noch sehr fern. Bis

Er versicherte ihr, er sei langweilig, und bemühte sich. dahin aber wollen wir freundnachbarlich beieinander

sie angenehm zli interhalten; sagte, daß er nicht lieben wohnen; und trop unserer Meinung, daß die Frau nur

fönne, und stellte sich verliebt. Mit einem Worte, er im eignen Gebiet ihre schönsten Lorberen pflücken kann,

machte ihr den Hof auf die allergewöhnlichste Weise. uns doch über jedes Talent freuen, das sich männlich 311

Er erinnerte sich noch, wie er später einmal im Scherz geben bemüht ist. Denn wir bauen wol unsre Theorien zu ihr gesagt: 'werden Sie mich wirklich nicht lieben? und haben ein stilles Vergnügen dabei; aber wir dürfen

„Warum sollte ich Sie lieben?" doch nie vergefsen, daß über Nacht ein starkes Talent

llnd wenn es nur wäre, weil Sie mir gefallen,

weil ich Sie liebe. erstehen und sie" sırads über den Haufen blasen kann.

Sie wurde plößlich ernst.
,,Das erste glaube ich Ihnen, das zweite nicht..."

Nein, er hatte sie nicht gewarnt, im Gegenteil, er hatte alles Mögliche getan, um sie zu verführen, und

fie hatte sich aus allen Kräften gesträubt. Liebe!

Und weshalb liebt sie mich? Ich bin nicht schön,

(er wußte, daß er nicht schön war,) habe nichts Bes Von

stechendes an mir, bin nicht einmal geistreich. Nichts Mar Brodsli.

ist an mir. Es gibt wol kaum einen zweiten so nichts

sagenden Menschen, wie ich .... Ohne Zweck und Ziel, An einer entlegenen Stelle des Stadtparfes, in der für nichts ein Interesse Volständige geistige und Nähe einer Bank unter einer alten Eiche, schritt ein junger moralische Leere, und Langeweile .. Langeweile .... Mensch auf und ab. Man harte von hier eine wunder: – und er ließ den Kopf sinfen.! bare Aussicht auf den Fluß und den dahinterliegenden Da bemerkte er, daß er sich mit Teilnahme beob

achtete und mit geheimem Wolwollen seinen inneren Kampf

Hachinoki.) verfolgte. Und dieses ewige Komödiespielen vor fich selbst!...

Ein altjapanisches Schauspiel.
Es zuďte leise über sein Gesicht.

Nach dem Englischen des Dr. Eby
Bin ich etwa in der Tat ein Mephistofeles

deutsch von L. Selenko.
Ja, ein Mephistofeles in Cylinder und Glacéhand-
schuhen ... und er lächelte höhnisch.
Das ist alles recht schön; und doch, wozu habe

Vorbemerkung. ich sie verführt? Mit vollem Bewustsein verführt, und Dieses Schauspiel gehört zu den sogenannten N 0wußte ja das alles!

Spielen, der ältesten Form des japanischen Dramas Er ging einige Male auf und ab. Nun gut, fie aus dem Beginn des 15. Jahrhunderts, welche sich bis fällt, – und was weiter? ....

auf den heutigen Tag mit wenig Veränderungen erhalten Er wußte, daß sie ihm dann widerwärtig sein, daß hai und daher den mittelalterlichen Charakter der Volkser sie nicht mehr würde ansehen fönnen, daß er sich nach sitten, Umgangsformen und Trachten noch gegenwärtig ihrem Falle mit instinktivem Efel von ihr wenden würde. zur Anschauung bringt. Das No-Spiel vertritt auch Was also weiter?

jeßt noch die vornehme, flaffische Art des Schauspiels, Da tat es ihm leið um fie.

im Gegensaß zu der seit dem 16. Jahrhundert auftretenNoch war es nicht zu spät. Er wird ihr sagen, den freieren, realistischen dramatischen Form der Volfsdaß es ein dummer, unverzeihlicher Scherz war, daß er stücke. fie nicht liebe und nie geliebt habe, daß er als Mann von Ehre es für seine Pflicht halte, sie zu warnen, so lange és noch Zeit sei.

Personen: Er bemerkte abermals, daß er sich selbst beobachtete, Saimioji, Minister des Schogun2), im Gewand eines aber zuďte nur mit den Schultern.

Bettelpriesters?), später im Staatsamt zu Samáfura. Noch ist es nicht zu spät. Es gilt nur zu wollen, Genzaemon Tsuneno, früherer Vafall desselben. eine kleine Únstrengung zu machen ...,

Tsunejoś Weib. Er wußte, daß er diese Anstrengung nicht machen Gefolge. Diener. Samurai (Krieger). Chor. würde, wußte es und wollte es sich nicht gestehen, als ob Szene: Eine Hütte in Sano. Später am Hof des Schoguns zu er es überhören wollte.

Kamakura.
Sagen wir so: kommt sie heute, so will es das

Zeit: ungefähr 1190 n. Chr.
Schicksal, kommt sie nicht, dann..

Was soll hier das Schicksal, spöttelte er verächtlich: leere Ausrede ....

Pilger. Pfadlos dehnt sich der Weg vor mir, Er mußte sich gestehen, daß es ihm unangenehm padlos auch der Weg auf dem ich fam! sein würde, wenn sie nicht fäme.

Ein wandernder Priester bin ich. In Schinano Sie liebt mich zu sehr: fie kommt!....

verweilte ich eine Zeit. Doch nun ward der Schnee zu Seine Eitelkeit schien ihm hier im Spiele zu sein. I tief, um weiter zu wandern in dieser Gegend! So muß Und wäres Eitelkeit

, ist sie denn noch nicht ich wol zurüdfehren nach Kamákura. Wenn der Frühbefriedigt? Ist es denn unbedingt nötig, daß sie noch ling wiederkommt, dann will ich meine Pilgerfahrt fäït, nötig, ihr Leben zu zerstören? und der Aus

wieder aufnehmen. druck erschien ihm wieder zu trivial.

Chor. Immerdar steigen die Dünste über Ajamás Das kann unmöglich nur Eitelkeit sein, es wäre Gipfel bei Schinano. gar zu kleinlich.

Kalt bläst der Sturm von Dijama in die Aermel Er wurde nachdenklich.

des Fremdlings. Heimatlos, freundlos wandert er nun Nein, keine Eitelkeit .... Was also in aller auf dem Hügel eines Wanderlebens. Welt ... und er zog nervös die Schultern empor.

Jeßo steigt er hinab am Ufer des Usui bis Itahana, Ich muß ein Ende machen. Einmal in Leben erreicht von dort die Fähre zu Sano. wenigstens ehrlich handeln. Ich werde ihr die ganze Sano.ůch, wie fällt der Schnee noch immer so dicht!

Pilger. Eilend gelangte ich bis zur Fähre von Wahrheit sagen ... Da wurden eilige Schritte hörbar.. Sin, selbstz11- irgendwo. (Er nähert sich einem Hause.) Kann ich hier Ein

Wahrlich, ich muß mir ein interkommen suchen, hier friedenes Lächeln glitt über sein Gesicht: er wußte ja sie kommt! Er ging ihr entgegen und reichte" ihr beide

laß finden?

Tjunejos Weib. Und wer ist da?
Hände.
Sie ließ sich neben ihm auf der Bank nieder und

Pilger. Ich bin ein pilgernder Priester. Bitte,

gebt mir Obdach in Eurem Hause nur für eine Nacht! schmiegte sich an ihn. Die leßten Stralen der untergehenden Sonne fielen

Weib. Das ginge wol leicht aber der Herr ist auf ihr Gesicht. Die Stirn war wie gemeißelt, das nicht zu Hause, und so kann ich Euch nicht willfahren. Haar dicht, schwarz, ohne Glanz, die Augen groß, tief, feine Heimkehr erwarten.

Pilger. Dann will ich mich hier niederseßen und Mund und Rinn wunderbar gezeichnet, und nur der seine Heimkehr erwarten. mittlere Teil des Gesichtes weniger schön.

1) Sachinoti = Zwergbäumchen. Eine andere Nase und feinere Wangen, und 2 Der Schogun war ursprünglich der höchste militärische Bes sie wäre eine Schönheit, — dachte er.

fehlshaber unter dem Kaiser; tatsächlich regirten jedoch die Schogune „Mir ist so bang, Teuerer!" und sie schmiegte Beit der großen Ilmwälzung 1868 faft unumschräntt, nachdem einige sich enger an ihni.

tühne und geniale Männer unter ihnen die Macht an sich gerissen Er neigte sich zu ihr und flüsterte mit zärtlicher und mehrfach sogar das Schogunat zu einer erblichen Würde erhoben Leidenschaft: Fürchte dich nicht, Liebe, Teuere, du bist hatten. Der Form nach wurde allerdings jeder Schogun vom Kaiser ja bei mir, du liebst mich und ich ... ich liebe dich ... selbst in sein úmt eingefekt: Was willst du mehr?

3) Er durchzieht verkleidet das Land, um so besser Einricht von

den Zuständen im Volfe zu gewinnen, besonders um UmgerechtigUnd seine Augen blicften teilnahmlos ins Weite... feiten aufzudecken. (Geschichtliche Tatsache.)

Weib. Tut wie Ihr wollt. Ich will ihm ent Der Dichter sang so von der Fähre zu Sano in Rajagi! gegengehen und ihm von der Sache sagen.

Aber besser als hier zu wandern am Schneeabend nach der sunejo. (AWein auf dem Wege.) Wie dicht fällt der Fähre von Sano in Adzuma, (zun Bilger) fomm lieber Schnee! Und das entzückt die Leute. Der Dichter sang: | und teile mit uns unsere Đütte, sei sie auch noch so arm!

Chor. Nun mag der Wanderer ruhen, nun fand Gleich Flaum von der Brust des Wildhuhns

er Obdach. Flattert umher der weißflodige Schnee,

Nicht sichert das Verdienst der Tugend selbst nur Wir aber troßen ihm stehend und wandelnd

eines Baumes Schuß für einen flüchtigen Augenblic, in In Kleidern und Federn des Kranichs !

dieser traurigen Welt! Noch ist es derselbe unveränderte Schnee, an dem ich

Also heißts vom Schuße eines Baumes vor dem meine Freude hatte in früheren Tagen. Aber wie bin Regen. Hier ward vor eisigem Schnee Schuß geboten, ich verändert! Nicht länger „in Kleidern aus Federn

wo auf dürftigen Lager ruheloser Schlaf mit mehr Frost des Aranichs troß ich ihm stehend und wandelnd!" son

als Träumen sich einstellen wird. dern in dünnen Baumwollstoff gekleidet, die Aermel zer

(Sie gehen in die Hütte ) schliffen zu dürftigen Lappen. Was soll ich beginnen in

Tsunejo (zum Weibe). Wie nun? Ein Obdach gaben dieser fürchterlichen Kälte! Nicht mehr entzückt mich jeßt

wir ihm. Haben wir nichts ihm vorzuseßen?

Weib. Zum Glücke' haben wir ein wenig Hirje. der Schnee! Ér erblict eine Gestalt.) Hallo! was kommt pa, sellsam! (er erkennt sein Weib.) Bist du hier draußen Wenn er es nicht verschmäht, so geben wir ihm diese. in dem dichtfallenden Schnee?

Tjunejo. Ich will ihn fragen. (Zum Pilger.) Wir

haben Euch ein Obdach geboten, aber ach, wir haben Weib. Ein pilgernder Priester kam und bat um

nichts, das wert wäre, Euch vorgeseßt zu werden! Doch Obdach für eine Nacht. Da ich ihm sagte, du seiest atwesend, sprach er, er wollt deine Heimkehr erwarten. So

haben wir ein wenig bereitete Hirse im Hause. Wenn machte ich mich auf, dir zu begegnen und kam hierher.

Euch solch arme Kost genügt, so wollet freundlich davon Tsunejo. Wo ist der Pilger?

genießen. Weib. Dort rastet er.

Pilger. Oh, das ist ja die beste Rost im ganzen hoch am Himmel, doch fällt der Schnee so heftig, daß nehmen will. Eile, es ihm zu bringen! Pilger. Ich bin es. Zwar steht die Sonne noch Japan! Bitte gebt mir davon!

Tsunejo (zum Weibe). Ja, er sagt, daß er davon ich weder vor: noch rückwärts meinen Weg finde. Seid

Weib. Sofort will ich es besorgen. doch so gut und gönnt mir Obdach für die Nacht. Tsünejo. Solch eine Bitte sollte sofort gewährt in der Welt lebte, wußt ich von Hirse nur aus Liedern

Tsunejo. In vergangnen Tagen, als ich noch draußen werden, aber meine Hütte ist so erbärmlich, daß ich dem Wanderer ein Obdach versagen muß!

und Gesängen -, doch nun ward sie zur einzigen Kost, Pilger. Nicht tünımerts mich, wie es auch sei! | Traum von 50 jähriger Herrlichkeit auf Kantans geborgtem

von der ich lebe. Wahrlich, ist dies nicht gleich Roseis Nur laffet mich verweilen diese Nacht!

Kissen? 4) Das Schöne schwindet wie ein einziger Traum Tunejo: Gern wollt ich Euch beherbergen; aber oder wie der Dunst aus dieser dampfenden Hirse! wahrlich, selbst wir zwei können kaum hausen in unserm Ach, ach! Welch ein Trost wär es mir, fönnt ich meinen Hüttlein. Unmöglich ists, Fremdlinge darin aufzunehmen! Es liegt ein Dorf, namens Yamamoto, faum eine Meile verlornen Glanz auch nur im Traume sehen!

Chor. Umsonst! Sehet ihn hier in seinem tiefent von hier, dort gibt es ein behagliches Theehaus. Sputet | Unglück

. In elender Hütte, unterm Dunkel winterlicher Euch, es zu erreichen, ehe die Sonne finkt! Pilger. So ist es wahr, daß die entschlossen bist, und ihn ohne Hoffnung lassen!

Tannen, wo vor dem Froste Schlaf und Träume fliehen mich abzuweisen? Tjuneja. Es geht mir nah

Tsunejo. Die Nacht bricht an, und schärfer wird

doch bin ich nicht die Mälte. Ich muß nach Brennholz suchen, Euch zit im Stande, dir Obdach zu gewähren. Pilger. Ach, wie vergeblich harrte ich so lange auf | bäumchens), 'die will ich zit Brennholz zerhađen und es

wärmen. Ah, da fällt mir ein! Ich habe einige Zwergden, der mich nun im Stich läßt! Wehe!. (Er geht fort.) | Euch behaglich machen. Weib. O, wie elend find wir! Gewiß ist all un

Pilger. Wie! Ihr meint doch nicht die hübschen sere gegenwärtige Armut und Schande die Folge eines

Bäumchen dort?
Mangels an Frönimigkeit in einem früheren Leben.
Vielleicht kam es uns in einem fünftigen zu gute, wenn

Tsunejo. Gewiß! Als ich noch im Leben der

Welt stand, da liebte ich solche Bäumchen sehr und hielt wir freundlicher handelten gegen solchen Mann. Wenn du es irgend vermagst

, so laß uns doch dem | Pflanzen ward nun nußlos, und ich gab sie alle fort an

eine große Zahl in Töpfen. Doch ach, diese Liebe zu Fremdling Dbdach geben!

einen Kirschbaum, Tjunejo:. Warum, wenn du jo dachtest

, spracheit Freunde: Nur drei behielt ich – Warum, wenn du jo dachtest, sprachest | einen Pflaumenbaum und eine Fichte. Dort stehen sie, du nicht sogleich? (Er schaut aus.) Þa, bei diesem starfen mit Schnee bedect. Obwol fie mir teuer, will ich fie Schneefat ist er wol nicht weit gekommen. Ich wil ihu doch nun zu Ehren echter Gastfreundschaft niederhauen einholen. (Er geht.) Heda! Wanderer! Wir wollen dich

und Euch ein warmes Feuer zünden. beherbergen. Heda! Wahrhaftig, der Schneefällt jo

Pilger. Nimmermehr! Haltet ein! Ich bitt Euch! dicht, daß er mich kaum hören wird. Ach, mir wird Das ist nicht mein Wunsch. Ich dank Euch sehr! Doch Angst, er habe seinen Weg verloren in dem frisch ge

werdet Ihr sicherlich noch wieder in der Welt zu Ehren fallnen Schnee, wie es ihm geschah bei dem, der vor: her fiel!

4) Diese Anspielung bezieht sich auf eine bekannte Erzählung, Ah! Dort scheint er still zit stehen und schüttelt die in ihrer späteren dramatisirten Form große Aehnlichkeit mit der den Schnee von seinen Aermeln! Ganz wie im alten Idee von Calderons „Leben ein Traum“ zeigt. Liede:

5) Es ist eine alt verbreitete Sitte unter den Japanern, gewisse „Un schneeigem Abend an Sanos Fähre

Baumarten in zierlichen Töpfen durch stets wiederholtes Schneiden

und Binden, zu Miniaturbäumchen aufzuziehen, die alle charakteristiKein Obdach gibt es, sein Roß zu halftern,

Ichen Merkmale des crwachsenen Baumes tragen und oft beträchtliches zn bürsten den Schnee vom belasteten Aermel!"

Alter haben.

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