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Darauf kam das erste Lesebuch für die ersten Elementar

Das XX. Jahrhundert. klaffen an die Reihe. In dieseni Buche, das im ganzen

Von Rudolf Graf Hoyos. genommen ziemlich vollständig war, spürte man doch noch manche priesterliche und regierungsfreundliche Absicht. Es besaß Holzschnitte und handelte tatsächlich von allen

Ich sah die nahende Gestalt Dingen: Religion, Moral, viel aber von wirklichen

Ein Schwert in Händen halten, Leben. Jedes Handwerk war hier beschrieben mit den

Ilm ihre Glieder hüllend wallt Namen der Werkzeuge und ähnlichem. Auf Seite 8 fand

Das Kleid in Burpur-Falten. ich eine Beschreibung der Gegenstände, die sich in einem Schuljal befinden, wodurch mein Schulbesuch teilweise

Ums þaupt fchlingt fich ein fahler Kranz, überflüssig wurde. In der Schule sind nämlich folgende

Die dunkeln Loden fliegen, Gegenstände sichtbar: Das Crucifir, das Bild des Königs,

Geheimnisvoller Sternenglanz die schwarze Tafel, geographische Karten, eine Wandtafel

Liegt auf den Rätsel-Zügen. über Maße und Gewichte. Zwischen diese nüßlichen

Ward sie gesandt vom Friedensgott Dinge sind kleine Fabeln und Verse eingeschoben, alle

Als Herold goldner Zeiten? init ethischen, aber auch belustigendem Inhalt. Die

Ward fie gezeugt zu grimmem Spott Naturwissenschaften, die Botanik, die Zoologie und die

Im Schos der Ewigteiten? Landwirtschaft sind gleichfals behandelt. Ja, ein Nüşlichkeitsgeist der Neuzeit hat jogar einige wichtige Auf

Ad! schon verzerrt sich das Gesicht, klärungen über die Eigentumsverhältnisse hineingeblaseii,

Es höhlen sich die Wangen, über bewegliches und festes Eigentum; und die jungen

Ein Glutstrom aus den Augen bricht, Menschen, auch die Mädchen, leinen in der ersten Klasse

Das Haupt umloden Schlangen! den linterschied zwischen Debet und Credit, der vermutlich vielen unserer gelehrten Männer noch nicht recht klar ge

lind die Gestalt erhebt das Schwert,

Redt ihre Riesen-Glieder, worden ist. Auch die einfachsten Begriffe der Logif, wie der

Und was auf Erden lebenswert llnterschied zwischen Ursache und Folge, haben sich hier eingeschlichen. Auch die Findamente der Arithmetik sind

Stredt grausig sie darnieder. kurz und deutlich dargestellt. Das Buch macht einen guten

Sie wirft die Schönheit in den Mot, Eindruck und verrät die freilich nicht immer kluge Arbeit

Zerschmettert Ideale, der Zeit, neues auf altem Grunde aufzubauen, der dann

Sie treibt die Liebe in den Tod allmählich beseitigt werden soll. Der Wege giebt es viele,

Turch wüste Vachanale. und das ist auch einer! Trop der herrschenden Wärme jagte ich auch noch

Ilnd nimmer sie vom Schlachten ruht, durchs „Biblische." Es war unserem alten Hübner sehr

Vis alles ihr verfallen, ähnlich und verriet feine Spuren von katholischer Propa

Bis über einem Meer von Blut ganda. Es lärmte auch nicht so viel mit der Person

Nur Toten-Heere wallen.
Jeju, wie unsere Protestanten zu tun lieben, und hatte
wie der Katholizismus im allgemeinen einen heitereren
Ton als unser lutherischer Pessimismus.

Die italienische Grammatik ist bestimmt ein Jrrium. Sie übte dieselbe Wirkung auf mich aus wie früher Svedboms berühmte Saßlehre: Ich schlief ein!' Aber ich beklagte die armen Kinder, die nicht auf einem Sofa liegen und mit einer Pfeife guten geschmuggelten Tabaks im Munde die Grammatit durchlesen dürfen. Ich erwachte, um mit der Geometrie fortzufahren. Hier hatte

Litterarische Chronik. die Instruktionsmethode, der Utilitarismus, Realismus oder Von Herrn Dr. R. Löwenfeld geht uns folgende Zuschrift zu: wie es sonst genannt wird, den trockenen Boden mit

Sehr geehrter Herr Redakteur ! seinem schönen Schlagregen befruchtet. Man beginnt die Infolge der Erflärung des Grafen Leo Tolstoj, die in den leßten Geometrie mit Rörperii, Körper, die man in seine Tagen aus dem Daily Chronicle auch in fast alle deutschen Blätter Hände nehmen kann, und nicht mit unsichtbaren geraden übergegangen ist, erhalte ich von vielen Seiten freundschaftliche und Linien, die früher als der fürzeste Abstand zwischen zwei veröffentlichte polemische Notiz. Graf Tolstoj bestätigt nur, was wir Punkten bezeichnet wurden, die sich aber später als reine ja alle wissen, daß er seine Werke allen Verlegern ohne Unterschied Dichtung erwiesen, weil sie von unseren Sinnen nie überlasse, die ihre Veröffentlichung für wünschenswert halten. Das begriffen werden können, da sie der Ausdehnung ent

scheint vielen im Widerspruch zu stehen mit dem, was ich gesagt habe.

Das ist aber nur scheinbar der Fall; ich habe keineswegs ausges behren. Von den Hörpern fam man zur Fläche, von sprochen, das nicht auch ein anderer das Recht hätte, Tolstojs der Fläche zu den Linien und von hier Hals über Kopf Schriften zu überseben und zu veröffentlichen. Dies Recht hat in das Metersystem und in die gangbaren Münzsorten jedermann gejeßlich, weil es eine litterarische Konvention zwischen hinein, alles auf 13 Seiten und mit großen, deutlichen

Deutschland und Rußland nicht giebt, und moralisch, weil Graf

Tolstoj ein persönliches Eigentum nicht anerkennt und auch der Figuren.

Meinung ist, daß Geisteserzeugnisse internationales Befißtum seien. Und damit hielt ich mich als Tourist für ausreichend Ich habe dem Herausgeber und dem Verleger der kleinen Schrift

, unterrichtet über das niédere Schulwesen.

die unter dem Titel: „Das Reich Gottes in uns“ vor einigen Wochen Ein späterer, sehr eiliger Besuch in der Universität erschienen ist, den Vorwurf gemacht, daß fie die deutsche Lefemelt Genua, wo ich die gute Absicht hatte, einer Vorlesung haben, sind 2 Bogen der genannten Schrift des großen rufftlichen

täuschen. Denn was sie für eine Mart unter diesem Titel geboten beizuwohnen, scheiterte an einem Vorlesungskatalog, den Dichters, nicht aber dessen gesamtes Wert. Das gesamte unfaßt ich an einer Tür erblickte. D, du großer Ablativus, du 33 Vogen, ist also 16 mal so start. Ein anderes ist es, ein Wert bleibst dir immer gleich, und von dir wird die Neil

Tolstojs überseßen, wozu jeder ein Recht hat, ein anderes, die

Geistesarbeit eines hervorragenden Mannes verstümmelt einem Leses gestaltung diesmal nicht ausgehen!

publikum zu vermitteln, das nicht in der Lage ist, die Ueberein

stimmung mit dem Original festzustellen.

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Wollen sie gütigst dicsen wenigen Zeilen Aufnahme in Ihrem i hängnisvolle Wendung dadurch bekommen, daß der Sprachverein Blatte gewähren

das Legat erfolgreich für seine Zwecke reklamirt. Denn nichts ist In vorzüglicher Hochachtung R. Löwenfeld.

der Förderung der deutschen Sprache hinderlicher, als der trođene Berlin, April 1894.

Puristenfanatismus dieser Fremdwortjäger.

Wenn Herr Krohn uns ihm zu raten erlaubte, so möchten wir „Dem Serrn Reichskanzler zur Kenntnisnahme überwiesen!"

ihm folgenden Vorschlag machen. Er erinnere sich, was Schiller Unter dieser Formel hat die Petitions - Kommission des Reichstages

sagte: die deutsche Dichtung und in ihr beruht doch vorzugsweise die dem deutschen Reichstage vom Allgemeinen Deutschen Journalisten

die Pflege der Sprache ging immer schußlos ungeehrt von der und Schriftstellertag, München 1893, eingereichte Denfchrift bes Mächtigen Tron. Er erinnere sich ferner, daß die deutsche Sprache von treffend den litterar-Vertrag zwischen dem Reiche und den Bereinigten Staaten von Nordamerika verabschiedet.

den Gelehrten meistens nur gebraucht wurde, um verhunzt zu werden. Die Dentschrift forderte belanntlich die unverzügliche Kündigung

Die wahren Pfleger der deutschen Sprache sind die deutschen Schrift dieses für das Reich fast gänzlich wertlosen Vertrages. Daß diese steller. Ende Juni dieses Jahres tagt in Hamburg der zweite Forderung eine begründete sei, wurde sowol vom "Referenten der deutsche Schriftstellerlag. Þerr Krohn wende sich an das Präsidiunt Petitions-Kommission, als auch von deni der Sißung beiwohnenden Regirungsvertreter anerkannt. Adein, da der Vertrag wenigstens

dieses Tages, er ersuche es, bei den zwölf oder zwanzig anerkanntesten den Musikalien, den Karten und den Erzeugnissen der bildenden

deutschen Schriftstellern und Sprachfünstlern anzufragen, ob sie cine Künste zu gute konime, bestehe in den leitenden Kreisen des Buch Vereinigung bilden wollen, die den Namen „, Deutsche Afademie“ handels der Wunsch, den Vertrag, der nach Lage der amerikanischen tragen und dazu dienen soll, unter ihrem Protektorat die Pflege der Gefeßgebung eben kein anderer sein könne, aufrecht erhalten zu sehen. deutschen Sprache und Litteratur zu fördern. Einen solchen Verein Nimmt der Herr Reichskanzler in diesem Sinne von der Denkschrift Kenntnis“, so darf sie zunächst als vergessen betrachtet werden.

fundire dann Herr Krohn mit dem reichen Stapital, das er aus Laß sich der Angemeine Deutsche Journalisten und Schriftstellertag opferwilligem patriotischen Herzen der schönen Sache zu widmen entaber mit dieser Behandlung seiner Wünsche zufrieden geben wird, ist schlossen ist. Das scheint uns der einzige Weg zu sein, auf dem sich faum anzunehmen.

sein Ziel rein und ohne bürcaufratische oder gelehrte Berfrüppelung

verwirklichen läßt Dr. Wilhelm Löwenthal ist gestorben. Er war der Typus des liberalen Dannes im guten Sinne des Wortes, mit weitem Porizont und vielseitigen Interessen. Wifienschaftliche Bestrebungen Francesco Garzes, einer der hervorragendsten Theatermänner führten ihn bis zum Kaukasus und bis nach Indien, wo er die Italiens, hat sich in Venedig, 41 Jahre alt, erschossen. Garzes war Cholera in ihrer Heimat studirte. Er ging im Auftrage des Barons als Schauspieler einer der hauptsächlichsten und wahrscheinlich der Hirsch nach Ärgentinien, um für Ansiedelung der russischen Juden fonsequenteste Vertreter des verismo auf der Bühne. Als Theaters tätig zu sein. Er war Professor in Lausanne und Genf und lehrte chriftsteller hat er eine Reihe von Stüden verfaßt, in denen das an der Humboldt-Akademie. Auch als Journalist war der rührige technische Geschick bemerkenswerter ist, als die dichterische Fähigkeit. Mann tätig. Eine Zeit lang leitete er die Bürgerzeitung.. Sein Seine Stüđe kennzeichnen sich als zienlich stlavische Nachahmungen derDrama „Graf Recenhorst“, in deffen Mittelpunkt Bismarck jenigen Gattung von französischer Bühnenlitteratur, die man das stand, ist nicht aufgeführt worden. Sein vielseitiges rastloses Drama des zweiten Kaiserreichs nennt. Sein jüngstes Stüd, „Der Schaffen drängt sich auf verhältnismäßig fehr furze Zeit zusammen Herr d'Albret“, sollte vor zwei Jahren am Lessingiteater aufgeführt Erft 44 Jahr alt ist Löwenthal gestorben.

werden, wurde aber von der Polizeibehörde verboten. „Der Herr d'Albret“ war Garzes bedeutendites Wert. Es schildert einen mais

ländischen Bürger der besseren Gesellschaft, welcher durch seine Leiden: zu einer Enquete in betreff des Heinedenkmals hatte P. N. No schaft für eine verführerische Kokotte sich und seine Familie ruinirt, segger geschrieben, daß er weder Mainz noch eine gut genug

bis er von seinem eigenen Sohn gezwungen wird, seine unwürdige

Leidenschaft aufzugeben. Dialog und Mache atmen so ganz und gar tenne, um über die Sache eine bestimmte Meinung äußern zu den Geist der früheren französischen Boulevardtheater, daß das Stück fönnen“. Jeßt teilt er im Seimgarten mit, daß er Heinrich Seine von Bélot oder Barrière hätte sein fönnen. nun gut genug kenne. Nämlich: „außer einigen Liedern (sic!) war Einen ganz andern Weg schlug Garzes als Schauspieler und und blieb mir dieser menschliche und litterarische Charafter wider

als Schauspielererzieher ein. Hier verfocht er den realistischen Stil

mit einer Entschiedenheit, die nichts 311 wünschen übrig ließ. Und lich“. „Dic Heinegößerei, die sie jet treiben in Deutschland ist

didadurch wirfte er mehr als durch seine eigenen Stücke auf die Verdumm und frech". wich lasíc mir diesen Dichter nicht aufzwingen“. jüngung und Auffrisdung des italienischen Repertoires. Er suchte in Dem Dichter Heine aus dem Gelde seiner Verehrer ein Denkmal

aller Welt nam dauspielerischen Aufgaben für die Betätigung einer in Paris“. „Und immer noch bin ich lieber der fleine ange

(chauspielerischen Richtung. Er war einer der ersten Theaterleiter

Italiens, die sich nicht allein auf das französische Repertoire befeindete Waldpoet, als der große Dichter Heinrich Heine, dessen schränkten, sondern in England, vorzugsweise aber in Deutschland ohnchin zweifelhaftes Andenken durch diese fonderbare Denkmals nach brauchbaren und litterarisch wertvollen Stücen suchten. Auf schnorrerei aufs tiefste entwürdigt wird“. Ein anderer deutscher

mehreren Reisen nach Deutschland trug er dazu bei, die litterarischen Dichter, Ernst von Wildenbruch, crblicte in der Soße gegen das

Beziehungen der beiden Länder enger zu knüpfen. In IInteritalien

war er ce, der durch eine meisterhafte Aufführung von Sudermianns Bcinedenfmal cin Anzeichen des geistigen Bauperismus, der in „Ehre“, in San Carlo zu Neapel, beim dortigen Publikum der Deutschland einzulchren drohe. Gerrn Rojeggers Auslaffungen bc nevieren litterarischen Richtung Bahn brach. Er selbst war nach weisen, daß Ernst von Wildenbruch eines vergessen hatte: den Gc

übereinstimmendem llrteil von iftalienern und Deutschen der beste

Graf Trast hüben und drüben der Alpen. Der Zufall wollte es, mütspauperismus.

daß der deutsche Dichter, den er am meisten in Italien gespielt hat,

Hermann Sudermann, zur Zeit des verzweifelten Endes des SchauDer Patriot Herr Heinrich Krohn in Paris hatte im Jahre spielers in Venedig war; beim Begängnis hielt er ihm im Namen 1889 den deutschen Kaiser cine Summe von 100 000 Mari zur Ver

der deutschen Kunst eine Trauerrede in deutscher Sprache. fügung gestellt, die dazu dienen sollte, ein Institution zu gründen, welche ein Fort der deutschen Sprache sein sollte. Herr Heinrich Krohn dachte sich eine Institution gleidh der, die ihm räunilich nahe

Charles Robinjon gibt im ,, Californian Magazine" cin pilantes

Porträt von Duida. Quida Louisa de la Rainée – bewohnt stand: die Académie française. Die Angelegenheit wurde der

eine alte Medicäer - Villa bei Florenz., Sie hat ein bleiches, männs Regirung überwiesen, und die Regirung beschloß in ihrer Ver, liches Gesicht, aber sie hält auf weiblichen Lurus. Die Toilette ihrer legenheit, in die sie einer solchen Kulturaufgabe gegenüber gestürzt Haare erfordert Stunden, eine llnze ihres Parfüms soll 30 Dollars wurde, gleich Muley Sassan die Gelehrten zu fragen. Auch die

kosten, sie hat eine ganze Sammlung von Schuhen. in ihreni

Salon steht eine Madonna, davor eine immer brennende Lampe; Oclehrten scheinen sprachlos geblichen zu fein, denn cinc Auskunft

man muntelt, daß sie dem Jesuitenpater im benachbarten Fiesole ist bisher nicht bekannt geworden.

häufig Besuche abitatte Von 5 ilhr morgens sißt sie bei ihrer Nun crinnert sich der deutsche Sprachverein der Angelegenheit

Ärbeit. Nicht daß sie schriebe sie träumt. Wenn sie ihre Roniane

niederschreibt, hockt sie auf einem niedrigen Stühlchen und hält das und hat, wie sein Organ erzählt, sich an das Reichsamt des Innern

Blatt auf ihrem Schoße Ist ein Bogen mit ihrer weiten Schrift gewandt, Auskunft über den Verbleib der 100 000 Mart zu erhalten.

beschrieben, so wirft sie ihn auf die Erde. . In ihrer freien Zeit Diese Tat ist ganz verdienstlich. Sie könnte aber leicht eine vers macht sie weite Spaziergänge, immer in ihren Träumereien befangen.

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Oder sie liegt auf ihrer Chaiselongue, trinkt Brandy und raucht, sich bei ihm mit ungewöhnlich feinem Kunstverständnis, so daß seine Zigaretten. Besuchern gegenüber ist sie grob... Wollte man aus Gallerie für eine gewisse Beriode unserer deutschen Kunst alle deutschen alledem schließen, daß ihre Romane gut wären, oder wenigstens so interessant als die Künstlerin, so wäre das freilich ein Jrrtum!

staatlichen Sammlungen überragt. Dazu kommt eine Reihe geists voller Kopien nach ältereren Meistern, besonders der venetianischen

Schule, von Lenbach, Marée und anderen, an denen Lenbach z. B. Rudolf Virchow: Morgagni und der anatomische Gedanke Rede geh am 30. März 94 auf dem XI internationalen medizinischen

seine Ultmeistertechnik heranbildete, und die nicht nur die ungefähre Scongreß zu Rom. Berlin, August Hirschwald.

Farbenwirkung des Originals, sondern eine getreue Nachbildung Die Rede, welche Virchow in der I. allgemeinen Sißung des seiner Patina, seiner nachgedunkelten Töne und seines tiefgoldigen internat. med. Kongresses zu Rom gehalten hat, und die jeßt als Firnis erstrebten. Dieselben könnten von großem Nußen werden, Separatabdruck der Berl. Silin. Wochenschrift in Broschürenform

wenn sie als Grundstock einer populären kopiensammlung aufgestellt erschienen ist, soll, um mit des Meisters Worten zu sprechen, die keämpfe darstellen, durch welche die alte, zulcit dogmatisch gewordene

und allmählich ergänzt würden. Medizin ihre Freiheit wiedergewonnen hat und zu der neuen Derselbe Graf Schack, der Steinle und den Konturenkünstler wissenschaftlichen Medizin geworden ist. Nachdem in einleitenden

Genelli verstand und würdigte, hatte zugleich für diese Auffaffung Worten die Wandlungen und lieberlieferungsformen der Hippokrates.

der alten Meister, zugleich für den pathetischen Feuerbach, für den Galenischen Lehre Strasenlehre) bis zu dem Zeitpunkt dargelegt sind, wo sie zu einem wirklichen Dogna wurde, wird in eingehenderer geistreich barođen Bödklin, für den findlich schlichten Schwind Bers Weise der Siampf gegen diesen "Dogmatismus geschildert. Ten ständnis und Interesse. Reine verschrobene einseitige Theorie, sondern ersten Preis in diesem Sampie crrang die Anatomie“, die durch lebendiges Kunstfühlen diktırte seine Erwerbungen, weil eben in ihm Vesal zu einer grundlegenden Wissenschaft gestaltet wurde; fort

felber eine Künstlerseele wohnte, die auch in flangvollen Dichtungen geführt wurde der Nampf von Paracelsus, von Harvey, der mit der Entdeckung des Blutkreislaufs den Grundstein zur Physiologie legte,

sich offenbart hat. Obwol reich an irdischen Gütern, hat er doch das und von Malpighi, „der die neue Erfindung des Mikroskops auf fleißige, arbeitsame Leben eines Forschers geführt, hat lange Jahre die Vorgänge des lebenden Körpers anwandte“: Terjenige aber, der als Beamter und Gesanter gewirft und rastlos litterarhistorische den Sieg Herbeiführte, der diese frisch errungenen Ergebnisse auf die Pathologie anwandte, war Morgagni: er machte die Anatomie zur

Forschungen betrieben, die besonders der Geschichte der spanischen Fundamentalwissenschaft auch der praftischen Medizin. Er lehrte,

Litteratur zugute kamen. Eine seltene Erscheinung, dieser Aristokrat, die Frage nach dem Wesen der Sèrankheit der Frage nach den Siß der die Vorzüge seiner Stellung und seines Besißes in so hochsinniger, der Srankheit sedes morbi) hintanzusetzen, begründete mit Hilfe jelbstloser Weise ausnüşte. gerade dieses , anatomischen Gedankens" die moderne Medizin, die, wie wir hinzufügen dürfen, im Organizismus moderner gesagt

Graf Schac trug sich lange mit dem Plane, seine kostbare Gallerie in der Cellularpathologic ihren Ángelpunft erhalten hat.

testamentarisch dem deutschen Kaiser zu überlassen. Sein Testament Neben dieser kurz angedeuteten, meisterhaften historischen Darlegung erweist, daß er diesen Plan ausgeführt hat. enthält die Nede eine große Fülle interessanter und charakteristischer Einzelheiten.

Dr. Sp.

Ein tragisches Geschic hat der Malklasse der berliner Akademie Wir erhalten folgende Zuschrift:

nach kurzer Wirksamkeit ihren Leiter, den Maler L. Bokelmann Als Postskrivium zu meinem Brief in Nr. 15 des „Magazins"

entrissen, der erst vor kurzem von Karlsruhe nach Berlin übersiedelte. crwähne ich, daíz der Nachweis der Plagiate, die sich Herr Prof.

Bokelmann gehörte der düsjeldorfer Schule an und versuchte das Tr. Lic. Fricdr. Kirchner in seinem „Gründeutschland“ gestattet hat, novellistische Anekdotenbild der düsseldorfer Schule in modernes Bes inzwischen in ciner „Professor Plagiator und die Humboldt-Akademie“ wand zu kleiden. Er erzählte die Ereignisse des modernen Straßens þetitelten Artikelfolge von Dr. 416. Stern erbracht wurde, und zwar in: „Internationale Litteraturberichte“, 94, Nr. 1 bis 4. (Leipzig,

und Salonlebens sehr wahr, sehr einfach. Er malte fie glaubwürdig C. F. Müllers Verlag).

genug und erregte mit seinem Frühbilde der „Testamentseröffnung" Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr

in Berlin, Nat. Gall.) sogar die Hoffnung, daß in ihm ein lebensDr. Cäsar Flaischlen. voller, geistreicher Schilderer unserer Zeit erstehen könnte. Diese

Hoffnungen wurden nicht ganz erfült, denn Bokelmann fehlte der Jeue Bülinenerscheinungen. Bree, M.: Wildlinge. Drama Impuls, um seine äußerlich so glaubhaft wiedergegebenen Szenen in 4 Akten. Aufgeführt, Raimundtheater Wien. Siegel, Hugo: Der Damenschneider Lustspiel in 1 Aft. Auf

auch blutwarm zu gestalten, so daß sie oft mehr fachliche Referate geführt, Altenburg. Greiz. Wildhad.

als erschütternde Selbsterlebnisse zu geben schienen. Aber fie zeugen Meyer, Elsbeth: Heimfchr. Schauspiel in 4 Akten. Ange von guter, sorgfältiger Beobachtung. nonimen, Neues Theater Berlin.

Dagegen suchte er in der Malweise mit Erfolg sich dem Wandel Naumann, Viktor: jkarus. Schauspiel in 3 Aften. Anges nonimen, Schauspielhaus Berlin.

der Zeiten anzupassen und, indem er es vermied, die Spiße zu Niemann, Starl: Wie die Alten siingen. Lustspiel Ange- nehmen, folgte er doch der technischen Entwicklung auf dem Fuße nominen, Schauspielhaus Berlin

nach. lleberall spürte man in seinen Werken künstlerischen Ernst, Nehburg, Glisc: Sigurd, der Sohn Armins. Drama in 5 Akten. An die Bühnen versandt.

schlichte Aufrichtigkeit, und so werden alle mit tiefem Bedauern von Reinfele: Hans vou: Eifersucht Schauspiel. Erfolgreich auf- feinem tragischen Ende vernommen haben. geführt,: Stadttheater Stettin.

Werner, A.: Eine Somödie mit unerwartetem Ausgang. Lust Angeblich beratschlagt der Ausschuß für das Bismark-Denks spiel in 1 Aft. Angenommen, Hoftheater Dresden.

mal zur Zeit, ob Marmor oder Bronze zu wählen sei. In früheren

Zeiten hätte man schön und sinnig darauf hingewiesen, daß der eiserne Chronit der bildenden Künste.

Kanzler ein ehernes Monument verdiene. Heute genügt wol der

Hinweis, daß Marmordenkmale bei uns den größeren Teil des Graf Friedrich von Schack ist gestorben. So sehr wir dem,

Jahres unter „Ausschluß der Deffentlichkeit" hinter einem schlichten, in letzter Zeit schwer heimgesuchten Manne die Erlösung gönnen, jo

aber geschmadlojen Bretterzaun zu verschwinden pflegen, was doch schmerzlich ist doch der Gedanfe, cinen der wenigen wahrhaften Kunst

wol nicht der Zweck des Denkmals sein dürfte. mäzene verloren zu haben, einen jener seltenen Männer, die nicht, wie so viele der großen „Sammler“ ihre Eitelkeit, oder ihre persön

Die Vernichtung des Zeichenunterrichts der Fortbildungslichen Liebhabercien, oder nur das „Geschäft“ im Auge haben. Die schulen suchte die Regirung durch Beantragung eines Aufschubs Gallerie des Grafen Schack, in München kurzweg die Schacothek be zu verhindern. Jede Vermittlung wurde von den Konservativen nannt, sicht einzig in ihrer Art da. Sic ist nicht nur ein Denfnial und dem Zentrum abgewiesen. Mit fanatischem Starrsinn, mit des ausgesuchten fünstlerischen Gcíchinacs ihres einstigen Besißers, völliger Gleichgiltigkeit gegen die etwa erwachsenden Schäden, drängten sic ist auch ein Denkmal feiner Hochherzigkeit, mit der er Süünstler, die Frommen im Lande, die, welche im Kampf um die Existenz ihre wie Genelli, Schwind, Böcklin und Feuerbach durch Bilderankäufe Sonntagvormittage zur weiteren Ausbildung auszunüßen bestrebt unterstütte, zum Teil lange bevor sie öffentlich anerkannt waren. waren, aus den Zeichensälen hinaus. Vorsichtshalber wurden dies Wirkliche tiefe Begeisterung für die słunst und die Künstler verband jenigen zu deren Wol angeblich“ die Maßregel getroffen wird,

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nicht zuvor um ihre Meinung gefragt, sonst hätten die salbungs

Mar Klingers polychrome Gipsstatue ,,Salome" fol für das vollen Herren wol einige Deutlichkeiten zu Gehör bekommen.

leipziger Museum angekauft werden. Die dresdener Idcalisten von Die Redensarten von der Verlegung der Kirche waren eitel der Gattung „Schaupöbel“ haben also wieder Gelegenheit, TrauerFafelei. Bisher standen die Dinge so, daß der einzelne entscheiden reden zu halten, und Gift zu speien. Wohl bekomms ihnen! fonnte, ob er arbeiten und nachmittags beten, oder ob er auch die Vormittagsstunden dem Kirchgange weihen wollte. Ist vielleicht der

Ý. Sonntagsnachmittagsgottesdienst minderwertig? Oder was haben die Serren an ihm auszuseßen?

Das „Recht auf Arbeit“ hat die Kirche hier in unverantwortlicher Weise dem Strebenden, dem Studirenden angetastet, grade den besten aus dem kleinen pandwerkerstande. Ob es ihr zum Segen gereichen wird? Oder ob sie nicht vielmehr Haß und Zorn gesät hat?

Freie litterarische Berettfchaft zu Berlin.

Montag, den 16. April, las Herr Sarl Emil Franzos im Was uns die Kunstgeschichte lehrt! Von Karl Woer großen Bürgersale des „Saiserhofs“ zwei Novellen. Niemand kennt mann. Dresden 1. 94. Ehlermann.

genauer die eigenartigen Charaktere der fleineren slavischen Völkere Sagen wir es kurz die Kunstgeschichte lehrt uns, nach schaften als Karl Emil Franzos, der Dichter Halbastens, und er Woermanns Meinung, daß die moderne Kunst der unde, Liebers zeigte sich auch in diesen beiden Stüđen durch Wahl und Behandlung mann, Stuck und v. Hofmann feine Farce, feine Verirrung ist, seiner Stoffe als ein Meister ersten Ranges. sondern ein wolberechtigtes gesundes Streben, ein erfreuliches Vor

In der ersten Erzählung „stoffowiczs Rache“, wird geschildert. wärtsschreiten auf der Bahn zu neuen hohen Zielen.

wie ein Schüler, der wegen seinen geringen Leistungen dem besonderen Dieser Grundgedanke wird sehr hübsch und sehr gelehrt in der Spotte eines der Professoren ausgeseßt war, sich an diesem rächt. Broschüre ausgeführt, und der maßvolle, bon jeder Hyperbel und In der Absicht, ihn zu schlagen, geht er zu dem Herrn hin und wird, jeder Einseitigkeit oder Gehässigkeit freie Ton wird seine Wirkung als dieser bei einem plößlichen Choleraanfall von allen verlassen ist, nicht verfehlen.

sein Pfleger in der leßten Stunde, auf diese Weise glühende Sohlen Die Hauptsache aber ist für uns die Persönlichkeit des Ver auf dem Haupt des Sterbenden sammelnd. In der zweiten, humoristisch faffers, die als solche die Garantie dafür bietet, daß diese Verteidigung gefärbten Erzählung, „Der Stern von Lopuschna“, wird ein der jungen Kunst hier einen wertvollen Vorfämpfer, einen maß= fragwürdiges musikalisches Genie in der Person eines Polen vorgegebenden Fürsprech gefunden hat.

führt, der einen Straußschen Walzer unter dem Namen „Der Stern Woermann hat als Leiter der Dresdener Gallerie feine Teil, von Lopuschna“ als eigenes Dpus 327 spielen läßt und nach der nahme für Klinger, Liljefors u. a. schon praktisch betätigt. Woermann Entlarvung sich geschidt aus der schlimmen Affäre zieht, indem er gehört als Forscher bereits der älteren Generation der Kunsthistoriker einfach behauptet, Strauß hätte von ihm abgeschrieben. an. Seine Studien zur Geschichte der Landschaft waren bereits in Zuerst ein Rumänier, dann ein Pole waren die das Deutsche den 70er Jahren erschienen. Seine umfassende „Geschichte der malträtirenden Hauptpersonen und Herr Franzos zeigte sich auch beMalerei“ von der Antike bis auf unser Jahrhundert, die er gemeinsam sonders durch seine Wiedergabe dieser sonderbaren Dialektschattirungen mit Woltmann begann, dann aber nach Woltmanns Tode selbständig als ausgezeichneter Vorleser. Die beiden Erzählungen werden in dem weiterführte, gab ihm eine bedeutsame Stellung in der Seunsthistorie. Demnächst erscheinenden Buche des Verfasiers, „Ungeschickte Leute“, Doppelt erfreulich ist es daher, wenn er sich frei und unumwunden enthalten sein.

M. H. dahin ausspricht, daß er zivar niemals gegen die Mängel unserer heutigen Kunst blind sein werde, daß er aber ihre Vorzüge auch gern und offen anerkennt. Gewissen Banegyrifern des neuen Kurses Freie litterarische Bereinigung zu Šlberfeld-varmen. in der „Moderne“ wird das vielleicht zu maßvoll sein. Der Vors urteilsfreie wird sich dessen freuen.

Die Sißung vom 17. d. M. war hauptsächlich Gerhart Hauptmanns „Webern“ gewidmet. Der Vorsißende, Herr Wilh. Schäfer,

hob in kurzen, einleitenden Worten die Bedeutung Hauptmanns für Josef von Brandt, ein polnischer Künstler, der aber seit

die zeitgenössische Litteratur hervor und gab in einem tiefempfundenen 32 Jahren in München lebt, hat den Künstlerunterstüßungsverein

Gedichte der Hornung Ausdruck, daß dereinst die Zeit kommien möge, 6200 Mark überwiesen, das heißt die Summe, welche ihm der Staat

wo ganz Deutschland Hauptmann nach seinem wahren, volen Werte für sein 1890 für die Pinakothek erworbenes famoses Bild „Alarm“

schätzen würde. Herr Schauspieler Ludw. Stiehl seßte darauf sein zahlte.

ganzes, reiches Können, seine ganze Charakterisirungskraft ein, um Anlaß dazu gab eine Bemerkung der „Münchener Neuesten Nach

die erschütternden Vorgänge der gewaltigen Webertragödie durch die richten“, die beklagte, daß der Staat zwar Bilder der in München

Nezitation der zahlreich erschienenen Zuhörerschaft zu versinnlichen. lebenden Ausländer, wie von Brandt und Roubaud, nicht aber solche

Daß es ihm gelang, die Zuhörer alle in den Bann der mächtigen von Uhde und Stuck angekauft habe. Letzteres ist ja bedauerlich.

Dichtung zu ziehen, durch welche die Not, ricsenhaft anschwellend und Taftlos war es troßdem von jenem Organ der Sezessionisten, grade

schwache, arme, hungernde Menschen zu ungewohnten Taten fort: den so tüchtigen, in München völlig eingebürgerten 3. v. Brandt

reißend schreitet, daß es ihm gelang, sie in diesem Banne während heranzuziehen, der als eine Zierde der münchener Künstlerschaft gelten

der ganzen, von Akt zu Akt sich meisterhaft steigernden Handlung darf. Jedenfalls hat aber auch $err v. Brandt die Sache allzuernst

voll teilnehmend zu halten, bewies der lebhafte, allseitige Beifall". genommen und die Absicht einer Saränkung vermutet, wo eine solche

Die Spannung fand ihre natürliche und angenehme Lösung, als ficherlich nicht vorlag.

zum Schlusse Herr Schauspieler Ferd. Gilzinger seine prächtige vis comica durch den Vortrag einiger humoristischer dialekt- und hoch

deutscher Dichtungen bewährte. Ein neuer Ausstellungspalast soll in Moabit an stelle des

Unter den schwierigsten lokalen Verhältnissen hat die hiesige freie jeßigen Glasfastens durch eine Privatgesellschaft errichtet werden.

litterarische Vereinigung es bis jeßt verstanden, alle Elemente des Man spricht davon, daß er große und prächtige

Repräsentationsräume Wuppertales, die aufrichtiges Interesse an der Pflege der modernen enthalten soll. Davon, das Gruppen kleiner, die Kunstwerke zur

Litteratur nehmen, zu sammeln und festzuhalten. Ein Rüchlid auf Geltung bringender Räume zu schaffen sind, wird nicht gesprochen.

die bisherigen Leistungen des nur 50 Mitglieder zählenden Vereines, Was liegt auch an den paar Bildern? In die Eden damit

, wenn

der stets in enger Fühlung mit der zeitgenössischen Dichtung blieb sie die Repräsentation" behindern! Der Sezession wird es Recht

und durchweg vollwertige litterarische Darbietungen gewährte, befein, wenn ihr münchener Ausstellungspalast der einzig praktische in

rechtigt zu der bestimmten Hoffnung, daß die litterarische VerDeutschland bleibt.

einigung, einmal über die schwierigen Anfänge hinaus, sich immer lebensfähiger und lebenskräftiger erweisen wird.

A. Die Malerin Rosa Bonheur wurde zum Offizier der Ehrenlegion befördert. Hoffentlich verlangt man von der alten, 1822 geborenen Dame feine besonders schneidige Haltung mehr. Ihre Zierbilder Wegen Raummangels muß die musikalische Chronik und waren in den fünfziger und sechziger Jahren hochberühmt.

die Litteraturtafel ausfallen.

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