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Stück Kieselschiefer dem Holz entlang unter fortwährendem Benetzen mit Wasser, mit grosser Geduld auf- und abgerieben. Es dauert mehrere Tage, oft eine Woche, bis der Schnitt durchgeführt und ein Stück herausgearbeitet ist. Das Loch oder Oehr wird mit einem (an einen runden Stock gebundenen) Stück Feuerstein oder Chalcedon gefertigt (s. Hochstetter). Von der hellen Rasse, die (bei den Einwanderungen) am Ostcap, angetroffen wurde, lernten die Maori das Verfertigen der feinen Matten.

Der Grünstein (von den Bergen bis Martin Bay) konnte (als durch einen Fisch erzeugt) nur nach Sühnen des Atua gesammelt werden. Früher fand er sich auch in Tuhua oder Major-Island, aber als der Gott erzürnt war, schiffte er damit nach Süden. In Waku aiti sah Swainson das Reiben des Grünstein auf einem Sandstein mit Wasser, they made however so little progress during my stay, that it seemed pobable, it would be left for some of the next generation to finish the task. Die Löcher wurden mit einem Driller (worin zwei Steine befestigt waren) gebohrt. Das Material für die (durch Tänze gefeierten) Kalkfiguren (in Neu-Island) wird nur an einem Theil der Seeküste gefunden (s. G. Brown).

Wenn Purakau (Gott der Hexen) Tod 1) sendete (durch die Zaubergesänge 2) der Priester), verursacht Tutangata-kino (Gott des Magens) Aufwickelung des Magens (im Leibweh). Wer an einem Platz gegessen hat, wo Vorfahren begraben liegen und deshalb den Zorn des Gottes Rongomai (der Lungen) aufregt, stirbt an Auszehrung (am Tode Kai-Koiwi). Der von einem Fluch Betroffene reinigte 3) sich durch die Ceremonie Whangai - horo im fliessenden Wasser unter Incantationen der Priester. The Maori »dread cutting their nails 4), lest the parings should fall in a sorcerers hands« (Thomson).

Das zum Aufbewahren von Kostbarkeiten dienende Schutzhaus oder Powaka fand sich in den Dörfern der Maori) neben dem Warre no te Rangatira. Maka meint Liebeslieder, Maminga Scherze. Die Häuptlinge wohnten im Whare puni (unter dem Boden ausgehöhlt, zum Erwärmen im Winter). Vordertheil (Pitou) und Hintertheil (Rapa) des Canoe war beschnitzt. Neben dem Tararo (Kriegs-Canoe) und Pitau (Transport - Canoe) wurde das Tiwai (Canoe ohne Ornament), und das Amatia-tia (Canoe mit Plattform) unterschieden. Die Steinpfeife, woraus die Maori die Hangonga-Pflanze und Platanen rauchten, hiess Mokehu (nach dem dafür gebrauchten Stein) oder Kiri-pake (vom Kara-Stein). Torodi ist der von den Eingeborenen gebaute Taback, Tupeka europäischer Taback, und Ka die Cigarre 1). Der Wairo genannte Hund lieferte von seinem Haar die Verzierungen für Kleider.

1) Von dem Sanat (unter den Luwat oder Lesungen) diente der Madon Sanat gegen Schlangenbiss (bei den Esthen).

2) Beim Niesen wird Chabatta Hatartste oder Ha-tartstl Chabatta (the great Chief who resides above) gebeten, noch weiteres Leben zu gewähren (bei Mackah).

3) Neben Nya (anything that is essentially filthy or connected with the death of a person) findet sich bu-ku-ru (zum Krankmachen oder Tödten) unter den Indianerstämmen von Costa-Rica (s. Gabb).

4) Haare und Nägel des Flamen dialis wurden vergraben, subter arborem felicem. Wenn der Eigennutz so überhand nimmt, dass man dem Todten nicht die Nägel schneidet, so ist das ein Zeichen des bevorstehenden Weltuntergangs (nach der Edda), während wieder zur Verzögerung des Schiffes Naglfar, die Nägel nicht zu schneiden. 1) Nach dem Gesetze des Zaleukus wurde der Genuss des oivos axpatos mit dem Tode bestraft (wenn nicht vom Arzt verordnet). In Mexico war die Trunkenheit den Sechzigjährigen erlaubt (die in Yucatan ungestört schlafen durften). Die Sachem der Indianer protestirten beim Weissen Vater in Wort und That gegen das Feuerwasser der Agenten, doch gewöhnlich umsonst). Tõv övrwv uèv doliv ég Ý uv, oux éq' ñuiv (Epictet).

Weil beim Tapu ein rothbemalter Pfahl aufgesteckt wird, heisst es Ta (anmalen) und pu (Wurzel). Während die Kumera gepflanzt wird, darf man nicht vorne vorbei gehen, sondern muss einen Umweg nehmen hintenherum. Durch Ausspeien, Hinwerfen von Haaren u. S. w. belegten die Ariki ein Ding mit Tapu (einen rothen Pfahl mit Gras darauf niedersteckend), und zur Abnahme des Tapu erklärte der Ariki, dass das Ding Kua-noa geworden. Tapu-hoka sind heilige Gegenstände. Auriwi war die Befreiung von bösem Einfluss eines gebrochenen Tapu durch Wiederholung der Schöpfungssage. Wenn das Tabu eines Feldes gebrochen, strafte Rongo, wenn beim Fischfang Tangaroa u. s. w. Die Krankheit Kai -ko-iwi (Auszehrung) traf denjenigen, der von den Maanga oder den Rückständen der von einem Ariki übriggelassenen Speise gegessen, sowie denjenigen, der in der Nähe eines Platzes, wo seine Verwandten getödtet waren oder begraben lagen, Speise ass. Durch Hirihiri wird Zahnweh geheilt.

Werden die von den Turehu (Feen) in ihren Dörfern gebauten Riesen-Kürbisse berührt, verwandeln sie sich in Steine (bei Maori). Die Uriwera waren wegen Zauberei gefürchtet. Ruapihu warf seinen Rivalen im Buhlen um die schöne Tongariro nach der Küste, als Mount Egmont. Der Dämon Whiro ging auf Stelzen. Bei dem Kanga (Fluch) schlägt der Maori den Boden. Wenn Essen tragend oder die Küche betretend, wurden die Maori, weil die Ritenga (Bräuche) brechend, von den Ahnen mit Krankheit gestraft. Ehe den Wahi tapu oder heiligen Platz betretend, legte der Sklave die Kleider ab (weil sonst tabuirt). Der Tanz (Haka) wird in den Versammlungen aufgeführt. An dem aufrechten Stein zwischen Coromandel und MerawyBay legen die Maori (unter Incantationen) Zweige oder Steine nieder. Der bei dem Friedensschluss der Stämme Maketu und Taupo mit den Stämmen Tauranga und Waikato aufgestellte Stein wird im Kriegsfalle umgedreht. Nach dem Taua tapu (heiligen Kampf) oder Taua toto (Blutkampf) muss für den Todten ein Anderer getödtet werden. Die in verfallenen Häusern spukenden Ngingongingo oder Rikoriko bringen Krankheit durch Einfressen.

Die Maori ziehen die Nase überhängend abwärts, wenn zu lang, oder drücken sie aus im Nasenbein, wenn zu flach (bei den Kindern). Die von demselben Vorfahren Stammenden betrachten sich als geschwisterlicher Verwandtschaft, und ein Greis mag einen Knaben seinen Grossvater nennen, wenn z. B. jener im vierten, dieser im sechsten Grade abstammt, als von einem älteren Zweig.

The New Zealandes drilled holes in their greenstone meris by means of a sharp piece of wood 10 inches long, to the centre of which two stones were attached so as to exert pressure and perform the office of a fly-wheel, the rotatory motion was given to the stick by two strings pulled alternately. The meris and ornaments of stone were fashioned by friction with flint and wet sand (s. Thomson). The New-Zealanders make an intoxicating drink 1) from poisonous berries (Thomson).

Die Maori zählten früher bis Elf, indem sie nach Ngakuru (10) eins (als tally) zufügten, für ta-kau (das Ganze), während später takau für 10 gesetzt wurde (unter Abwerfung des ngahuru), und 11 als ta kau ma tahi (10 und Eins mehr) folgte. Das Zählen in Doppelung geschah durch Zufügung von pu, als tahi-pu, ein Paar, rua-pu, zwei Paar u. 8. W. Im Stamm der Maori unter dem Stamm des Häuptling Toru wurde toru (drei) durch Deenga ersetzt. Gewöhnliche Dinge wurden in Paaren gezählt, heilige in Zehnern oder Ngahuru (hoko oder zehn in gewöhnlicher Sprache), und in geheiligter Sprache bezeichnete Hoko Hitu Siebenzig, als mystische Zahl für Kriegsführer, Götter u. S. W. Von Pake (stammeln) werden die Europäer (bei den Maori) als Pake-wha oder Pakeha (die Sprache missverstehend) bezeichnet. Der Klick der Ngatiawa glich der Elision eines Buchstabens. Zur Verkehrssprache unter den 10 Dialecten der Maori wurde der Ngapuhi gebraucht (mit Modification nach dem Waikato).

Tane tuturu, fest; Tane päpeke, springend; Tane reha; Tane nitika, forschend; Tane tewaiora, Lebenswasser; Tane nui rangi, Grosser des Himmels; Paia; Ko Towäta; Ko Rua Upuku, Doppelkopf. Tane Mahutu (Tane mira-Rangi) heisst Tane Tuturi (als Beuger), Tane Pepeke (als Schwankender), Tane Uetika (als Strammer), Tane Ueka (als stark), Tane te Waiora (als die Quelle des Lebenswassers öffnend). Unter den verschiedenen Abtheilungen in Reinga findet sich Hiku-toia oder ausgezogen (toia) als Schwanz (hiku), dann Po-Turi oder Nacht (Po) der Taubheit (Turi) u. s. w. Mit Rehua wird das Flimmern der in das Wasser niedergehenden Sonne bezeichnet. MataKare-Po (zweifelnder Blick ins Dunkel) ist Gattin Tangaroa's (mit Karepo wird ein Seegras bezeichnet). Mata, Gesicht; Kare, rieseln (wie im hin- und hersiedenden Wasser), als innerste Seele (oder Liebesgegenstand); Po, Nacht (so: Mata-Kare-Po).

1) Nach den Grönländern findet sich Torngarsuk im Wasser und daher geschieht es, dass, wenn sie an ein Wasser kommen, wovon sie noch niemals getrunken, und sie einen alten Mann bei sich haben, selbiger zuerst davon trinken muss, um dessen Torngarsuk, das ist: das Böse, welches in dem Wasser befindlich ist, und wovon die jungen Leute Beschwerlichkeiten empfinden und sterben würden, davon abzusopdern (Egede) [Siva). Die tupis (nice in the choice of water) wondered at the imprudence of the Europans in seeming to be indifferent.

Kalt: Matau (allgemein bei Maori), Makaridi (allgemein bei Maori), Maike (besonders im Norden), Anu-anu (in Waikato), Huka (in Taupa), Kuiki (in Tauranga), Hotoke (bei Ngapuhi), Takurua (vom Winde); Mabana, warm; Ahuru, angenehm warm; Kakä, sehr warm; wera-wera, heiss. In Aussprache englischer Worte wird stone zu tone (statt Kohato oder Komaka), big zu piki (statt nui), station zu techana (statt Kainga), river zu rewa (statt awa), mountain zu mantini (statt mounga), long zu ronga (statt roa), im Gebrauch bei den Anhängern der Hau-Hau (-Secte).

Rangi im Dialect der Ngati mamoe ist Raki, Tangaroa im Dialekt der Ngati mamoe ist Takaroa, Tangaroa im Dialect der Ngati-Awaha ist Tanaroa, Rangi im Dialect der Ngati-Awaha ist Rani, Tohunga wakairu (als Schnitzer), Tohunga wa-mana, einflussreich; Tohunga hakapapa, für Genealogien; Tohunga makutu, zaubernd; Tohunga moko zu Tattoo; Tohunga tituwaiata, Dichter. Wegen des Häuptlings Maripi (am Ost-Cap) wurde für Messer-Nekra gesagt (s. Pollack). Der Häuptling Patiki (in Hokiango) veränderte den Namen des Fisches Patiki in Honeke (fortstossend). Der Häuptling Tetai (in Hokionga) veränderte den Namen der Fluth (tetai) in Ngaihe (reibend mit Geräusch). Die Priester singen in ceremonieller Sprache. Der Yam heisst Hechikaho oder (grosser) Huhititohi. Der Calabass heisst Hua oder Hua-Maori, in Varietäten, als Taha, Ipu, Oko, Karah. Der Taro heisst Taro Maori oder Taro hohia mit den Varietäten als Pungi, Makatiti, Upoko tiketike u. 8. W. Die Farrnwurzel heisst Roi oder Aruha mit den Varietäten, als Motuhanga (bessere Sorte) und Roi kaka (gewöhnliche Sorte). Nach Swainson ersetzten die Ngatiwakaue (unter dem Häuptling Nga - Kai) das Wort Kai (Essen) mit Tami.

Kartoffel im Allgemeinen: Kapanna, Parareka, Name der süssen (reka) Hufeisen-Farren, Rewai, Taiwa (zeitig). Kartoffel- Sorten: Nga nga rangi, blackskinned, fine und floury; Mati mati ruru, apple-potatoe; Kengo, redruff; Auta-auta, white kydney potato; Huamongo, purple eye; Rappe, pink eye; Hotaka, koara etc.; Haki nono, Ponamu, Papaka (purple all through), Pauu, Rupariia, Kotuka-Tawhiti, Korura, Koaro. Die Kumara heisst auch Kai- maore mit den Varietäten, als Wanniwanni, Taura-punga, Lohacka-kumu, Kaiipo, Kaii Kaka, Waiïna, Mo

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nenehu, Kauto, Kanawa, Katipo, Toroa-mahoë, Kaipakeha, Marikena, Korehehere, Pehu, Tukau.

Hund (bei den Maori): Kuri, Pero [perro], Koradehe, Moi-Moi, Wairo. Kuhu - kuhu, Schwein oder Puaka (pork]; Kau taringi pihi (horntragend), Kuh; Manga, schwarz; Ma weiss; Werro, roth (werro pakaka, purpur; werro tahu henua, scharlach; werro pori, dunkelroth); Kakariki, grün; Puganga, gelblich (pu, ähnlich), glänzend; Pu-hinahina, graulich (pu, ähnlich), Kohai, gelb (orange); Pua-rangi, blau (Blüthe des Himmels); Pu-kore-kore, gefleckt, Pu hai-hai, gestreift.

Die Plätze, wo Abfälle der Kumara aufgehäuft werden, hiessen Moa. Die Ngorara genannte Eidechse konnte, als riesig, ganze Steine aufschlingen (Frauen raubend und ankettend). Bei den Maori wurden Federn der Moa als Schmuck der Häuptlinge bewahrt. Auf dem von den Moa für Farrnwurzel aufgegrabenen Boden pflanzten die Maori die Kumara. Der Letzte der Tarepo (Cnemiornis Calcitrans) genannten Nasenvögel (auf einem Bein stehend) lebt (auf dem Gipfel des Hitaurangi) in einer Höhle, von einer Riesen-Eidechse bewacht. Eine Hügelerhebung (Rau-manu) am linken Ufer des Patea (gegenüber Carlyle) war gebildet durch Forttreiben eines Theiles der nahegelegenen Klippe in einem Sumpf, und indem dann ein Theil davon wieder (mit den Dörfern der Maori darauf) nach der Südinsel (jenseits der Strasse) fortgerissen wurde, 'hat sich die Verwandtschaft der Eingeborenen zwischen Patea und Puta erhalten.

Die von Mantell neben Resten eines Ofens an der Küste gefundene Steinschüssel wurde durch die Maori als das Gefäss erkannt, um das Fett der Moa zu essen. Der Letzte der Moa lebte, von zwei Tuatara oder Riesen-Eidechsen 1) bewacht, in dem Wakapunaka-Berge. Der Hügel in Eua, wo früher ein Riesenvogel lebte, heisst (in Tonga) Te-Moa (Moa's Mist) nach Walker (s. Haast). Der Camar heisst Moa (nach Stack) und so das Huhn (s. Taylor). Durch die Sprünge des Riesengottes Mataao wurden Hügel und Thal gebildet. Ikatere, jüngster Sohn Tangaroa's, wurde zur Eidechse, auf Wasser und Land lebend, während sein Bruder Tute wanawana als Fisch gebraten und gegessen wurde. Die Flüsse des nördlichen Neu-Seeland wurden von den Kindern Avaiturus' (mit den Taniwha genannten Ungeheuern) eröffnet.

1) Die Ungethüme Bechemoth und Leviathan waren vor der Welt erschaffen. Der menschenfressende Vogel (zur Zeit des Mammuth und Mastodon) wurde von dem Helden Ortaga (der Potowatomies) getödtet (s. De Smet). Bei Eroberung der Mariannen gaben die Indianer den Weibern Tränke zur Abtreibung der Frucht (s. Crozet). Und so auf den Antillen. Bei der Scheidung in wóxina und dynmixa entsprechen (s. Blainville) die yuxía (in Sóc und púta zerfallend, als animalia et vegetabilia) dem animal »du mot latin anima« von äveuos). Der Mensch ist (bei Aristoteles) von den Thieren getrennt im Zutritt des voūs (Ivoátev), plus quam specie (bei Alb. M.).

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