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óvτa 11, 5. 5, 36 (contrahiert svvta nach Stephanus' Emendation 2, 3; s. § 21 und über εvvtas auf einer rhodischen Inschrift Ahrens 584, vgl. Philol. 7, 418). Pl. Dat. ovo 9, 27, wie auf jüngeren dorischen Inschriften (Ahrens 323). kovo 17, 69. Fem. nach § 2 ἐοῖσα 2, 76. παρεοῖσα 11, 75. Daneben εὖσα (vgl. § 25) 2, 76. лagɛvóα 5, 26.

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Imperf. Sing. [1. Person v 21, 40.] 2. Person oda 5, 87 79. 10, 23. — 3. Person s (für no-t, vgl. Curtius, Verbum I 151) 2, 90. 2, 92. 2, 124. 2, 141. 6, 2. 7, 1. 13, 10. 14, 17. 5 ist 2, 78 und 4, 49 überliefert. 4, 49 hat Toup wohl mit Recht s hergestellt; dagegen ist es nicht unwahrscheinlich, dafs 2, 78 Th. des Wohlklangs wegen die Form v vorzog, die er jedenfalls im Homertext vorfand (wenn sie auch vielleicht dort nicht ursprünglich ist) und deren sich auch z. B. Pindar bedient hatte. v auch 20, 37. 21, 64? 23, 4.)

Dual ἤστην 8, 3.

s.

Plur. 1. Person nues (§ 80) 14, 29. 2. Person note 1, 66. Fut. (75) Sing. 2. Person soon 10, 5. (on 24, 76.)- 88 3. Person ἐσσεῖται 7, 67. ὑπεσσεῖται 5, 56. Homerisch ἔσσεται 4, 41. Dnul (§ 6, vgl. fari, fama u. w.). Präs. Ind. Sing. 89 1. Person paul 2, 161. 6, 26. 8, 7.- [2. Person ons 27, 60.] 3. Person patí (§ 83) 1, 51. Plur. 3. Person gavrí (§ 81) 2, 45. 4, 8. 7, 27. 15, 137. Opt. φαίης 1, 42. Imperf. pav 2, 130. pa 1, 82. ἔφασκεν 8, 73. [ἔφασκον 21, 22.]

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99.)

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7, 43. (pa 17, 65. 24,

ἔφάμαν 2, 102.

7, 91. ἔφατο 2, 151. 4, 9. φάτο 2, 113. 2, 153. φαμένα 24, 10. Fut. φασεῖς 15, 79.

Neben oida (vgl. 15, 99. 2, 151) finden wir bei Th. das 90 den Doriern eigentümliche Präsens oau (Curtius, Stud. I 1, 239). Sing. loaμı 5, 119. loans mit äolischer Bildung (§ 2) 14, 34. ἴσατι 15, 146. Plur. ἴσαντι (= att. ἴσασι, § 81) 15, 64.

Von δύναμαι 2. Person δύνα 10, 2, contr. aus δύνααι st. 91 dúvasai: vgl. Pind. Pyth. 3, 81 níorα. Kühner I S. 541, 4. Aor. ἐδυνάθην 11, 59.

=

Adverbia.

Dorisch ἔνδοι ἔνδον 15, 1. Vgl. οἴκοι, sowie ἔξοι auf einer 92 kretischen Inschrift, in Cauers Delectus p. 43 (B 24). Die alten Grammatiker wollten teils vdo teils vdor betonen: Ahrens 365 Anm. 4.

Zur Bezeichnung des Befindens an einem Orte dient bei den Doriern besonders die Endung ει: τηνεῖ (von τῆνος, § 71) [1, 106.] 2, 98. 5, 45. 11, 45. τοῦτεῖ 5, 45 u. 103. τεῖδε 1, 12. 5, 32. 5, 67.

Über τvide 8. § 2 und Anm. zu 5, 30. Über die Adverbia auf ặ § 9 u. 35.

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und лε unde 3, 11 u. 26. 26. nv (der Accent nach Angabe der Grammatiker, Ahrens 374 Anm. 12) illinc 3, 10. Diese dorischen Adverbia sind wahrscheinlich Reste der im Griechischen verlorenen Ablativ-Form. Dazu τηvædɛ 3, 10 (s. Anm.) und entsprechend τουτῶθεν 4, 48. 94 άua (oder auã, vgl. § 9.

95

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ὥστε st. ἔστε soll

Schneider zu Kallim. hymn. 5, 75. Curtius, Etym.5 323) dorisch = ἅμα 11, 39. 9, 4. ἀμος τãμos (§ 3) 13, 25 u. 27. 24, 11 u. 13. dorisch sein nach dem Etym. m. 382, 8. In den Theokrit-Hdss. herrscht Schwanken: 1, 6. 5, 22. 6, 32. 7, 67.

Uber ποκά u. s. w. § 37, über ἁνίκα § 3, über ἧς

Präpositionen und Partikeln.

=

ἕως § 14.

Dor. лorí st. homer. лootí, ionisch-att. noós, verbunden mit allen 3 Casus: Gen. z. B. 1, 12, Dat. 1, 2, Acc. 3, 1. Mit Apokope лót, wie z. B. 4, 50. Die Verschiedenheit der Formen лoоtí und лotí reicht entweder in die vorgriechische Sprachperiode zurück, oder лotí ist innerhalb des Griechischen aus der (durch das Kretische überlieferten) Form Tooτí hervorgegangen.

Composita: ποθέρπω 4, 48. ποθέσπερος 4, 3. 5, 113. 8, 16. ποθίκω 2, 4. ποθόρημι 6, 22 u. 25. ποτάγω 1, 62. 15, 78. ποταείδω 2, 11. ποταμείβομαι 1, 100. ποταμέλγω 1, 26. ποθοράω 15, 12. ποταῷον 4, 33. ποτεῖδον 2, 157 u. a

Dor. na ne oder av. Wo eine Kürze nötig ist, setzt Th. das homerische xɛ. Über önna s. Anm. zu 8, 68.

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al
=
γα γε § 11.

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Kritischer Anhang.

Für die Texteskritik der ersten 17 Gedichte sind am wichtigsten die Hdss. k (Ambr. 222 saec. 13), m (Vat. 915 saec. 13) und p (Med. 37 saec. 14). In m fehlen 1, 1-2, 4. 3, 7-5, 58. 13, 69-15, 70; für diese Partieen hat Ziegler die gleichfalls beachtenswerte Hds. e (Vat. 42 saec. 14) genau verglichen. Auf die Lesarten von k m p und e (für die angegebenen Partieen) habe ich auch aus dem Mangel einer ausdrücklichen Angabe bei Ziegler einen Schlufs ziehen zu können geglaubt. Sonst kommen für die Gedd. 1-17 noch hauptsächlich in Betracht die Hdss. h (Vat. 913 saec. 13), a (Ambr. 32 saec. 13), Q (Par. 2884, 1298 geschrieben), s (Med. 16 saec. 14), D (Paris. 2726 saec. 14), über welche wir bis jetzt nur unvollständig unterrichtet sind. Von Verderbnissen und falschen Besserungsversuchen ist keine einzige frei. k ist die beste Textesquelle; aber an einer beträchtlichen Zahl von Stellen verdanken wir die ursprüngliche (oder wenigstens die ältere) Lesart anderen Hdss., und durchaus ungerechtfertigt wäre es, die Hds. k als nicht interpoliert den anderen gegenüberzustellen: man vgl. z. B. Anhang zu 5, 25 (wo das interpolierte y' in k steht, in anderen Hdss. fehlt) oder Anh. zu 14, 60.

Die bis jetzt genannten Hdss., mit Ausnahme von D, enthalten von den 13 letzten Idyllien nur wenige. Es kommen für diesen Teil der Sammlung hauptsächlich hinzu die Hdss. M (Paris. 2832 saec. 14), c (Ambr. 75), 11 (Vat. 1311) und 18 (Vat. 1379, die letzten drei saec. 15). c enthält die sämtlichen 13 Gedichte. Aufserdem steht Id. 18 in e has D M 11, Id. 19 in 11, Id. 20, 21 und 23 in M 11 18, Id. 22 in m p (v. 1—18) 11, Id. 24 in D 11 (v. 1—87), Id. 25 in m D M 11 18, Id. 26 und 27 in D, Id. 28 in h D 11, Id. 29 in k h D 11 (v. 1—8). Die dem Th. beigelegten Epigramme stehen in k c D sowie (in einer hiervon verschiedenen Überlieferung) in der Anthologie (vgl. Anm. zu Ep. 9 u. 24).

Zu den von mir benutzten neueren Beiträgen zur Kritik und Erklärung kommen noch die Analecta critica von C. Hartung im Philol. XXXIV 207–225. 598-664, auf welche ich hier im allgemeinen verweise.

I. Vgl. Haupt, opusc. I 167 (= Rhein. Mus. n. F. IV 260). Döderlein, Reden u. Aufs. II 157 (= Progr. acad. 1843). Bücheler, Jahrb. f. Philol. 1860, 359. Ribbeck, Rhein. Mus. XVII 543 u. A. O. Kreufsler, observationes in Theocriti carmen I. Meifsen 1863. Observationum in Theocritum particula IV. Progr. Bautzen 1880. K. Freytag, coniecturarum in Theocriti carmen I lusus otiosi. Meifsen 1864 (sehr gewaltsame Änderungen und Umstellungen). R. Gädechens, der Becher des Ziegenhirten bei Theokrit. Progr. zum 100. Jahrestage des Todes Winckelmanns. Jena 1868. Adrian, de locis aliquot primi idyllii Theocritei difficilioribus. Progr. Glogau 1871. A. Krumbholz, quaestionum Theocritearum specimen. (Diss. Rost.) Dresden 1873. L. Schwabe in Zieglers dritter Ausgabe S. 186 f.

2. In mehreren Ausgaben, zuerst in der von Kallierges, wird ä statt & geschrieben: „, etwas Liebliches ist das Geflüster und die Pinie welche" u. s. w. Dafs dieses ἓν διὰ δυοῖν unstatthaft ist,

hat Meineke mit Recht bemerkt.

ist

6. Überliefert ist hier xons und v. 130 "Aidav. Sprachlich beides nichts entscheidendes einzuwenden. Über das gegen dorische xons vgl. Ahrens 193; "Aida zweisilbig steht bei Pindar Pyth. 4, 44 (auf Theokr. 25, 271 u. Epigr. 6, 3 ist kein Gewicht zu legen). Ein Spondeus im vierten Fufse vor der Cäsur ist auch 9, 19 überliefert (ɛ). Da indessen sonst, abgesehen von Id. 8 und 9, 1, in den rein bukolischen Gedichten Theokrits eine derartige Cäsur nach einem Spondeus im vierten Fufse nicht vorkommt, da ferner in den sicher echten Gedichten Theokrits 'Aidns nur dreisilbig erscheint (2, 33 ist zu emendieren) und da endlich die drei Spondeen mit leichter Änderung beseitigt werden können, so sind diese Änderungen sehr wahrscheinlich. xoéas hat Heinsius vermutet; vgl. 5, 140. 9, 25. xo̟ća 7, 108 und Epicharm bei Athen. VII 277 F. Über v. 130 und 9, 19 vgl. die Bem. im Anh.

9. Nach Valckenaer hatte Kallimachos nicht γραῦις γραύιδι, sondern yoavis yoavidi geschrieben. Ahrens (Philol. VII 407) will olida (als hypokoristisches Paragogon von ols) schreiben.

n

11. ἀξῇ h s; ἀξεῖς e, ἀξῆς k etc., ἀξεῖς p etc. Die Gründe, die Ahrens a. a. O. für die Conjectur eis vorbringt, scheinen mir nicht zwingend.

13. Ahrens hält den Vers für unecht.

17. Die Bemerkung von J. H. Vols (Anm. u. Randglossen S. 152),,die gellende Syringe konnte, von einem Meister geblasen, noch die Eifersucht des jähzornigen Pan reizen" bringt einen dem Zusammenhang ganz fremden Gedanken in die Stelle.

19. ἄλγε' ἀείδες e. ἄλγε ̓ ἀεῖδες κ, ἄλγε ̓ ἄειδες p etc., ἄλγε ἄειδε D etc. ἄλγεα εἶδες hat die ed. Junt. Nach der La. der Junt. müfsten wir uns Thyrsis als Augenzeugen von Daphnis' Leiden

vorstellen, was mit dem mythischen Wesen des Daphnis in Widerspruch steht. Meineke und Kreufsler vermuten, ἄλγε ̓ ἄειδε sei das Richtige, und es habe ursprünglich entweder (nach Meineke) v. 24 zwischen v. 19 und 20 oder (nach Kreufsler) v. 20 zwischen v. 24 und 25 gestanden. λyea des Haupt opusc. II 312. Vielleicht ist deides zwar unter den vorhandenen Lesarten die ursprünglichste, aber selbst nur ein hineincorrigierter Dorismus für deídas. Vgl. Morsbach in Curtius' Stud. X 11.

ἄλγεα

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20. Fritzsche hielt den Vers für unecht. Er erklärte: und du bist zu dem Preise gelangt, welchen die ländliche Muse dir bereitet hat."

21. Fr. setzte nach dɛuo' ein Komma und erklärte huc ades. 25 f. Nach dem Vorgang eines Anonymus hält K. Zettel in seinem quaest. Theocr. spec. (Eichst. 1867, Progr.) v. 26 für unecht. In v. 25 will er dig schreiben.

29. Fr. dachte an den inneren Rand; vgl. Gädechens S. 25. 30. κάτωθεν st. κατ' αὐτόν Greverus. κατ' αὐτό Ahrens. κατ' avtov Sauppe epist. crit. 108.

31. Bei der freien Art solcher Beschreibungen sind wir durch das Beiwort xooxóɛvt nicht genötigt, eine farbige Darstellung anzunehmen. Gädechens S. 26 f. denkt an eingelegte Arbeit.

39. τὼς st. τοῖς Meineke.

44. äßas die besten Hdss. Vgl. Anh. zu 5, 87.

46. Für das überlieferte лvo̟vαíais wird in den Scholien die Erklärung Towžiuos (neben anderen Erklärungen) gegeben. Aber wenn sich auch лúovos vereinzelt in allgemeinerer Bedeutung gebraucht findet, so ist doch schwer anzunehmen, dafs ein davon gebildetes Adjectivum mit Bezug auf Trauben in jenem Sinne angewendet worden sei. Fr. verstand лvo̟vαíαis von der braunen Farbe der Trauben. Meineke verglich für лɛonvalói Soph. beim Schol. Eur. Phoen. 227 v. 6 und bemerkte aufserdem: „,πvooαíαs oταqvlás, quas Ahrenπυρραίας σταφυλάς, sius inferre voluit, mirarer ni Graecae aures de uvis Lesbiacis intellexissent."

50. Tεúxoloα (was vielleicht richtig ist) die Hdss.; die La. xɛÚvoι6α kennen wir durch die Scholien.

51. ἀκράτιστον die Hass., ἀκρατισμὸν steht in einem Scholion. Fr. schrieb ἀκρατισμῶ und construierte höchst gekunstelt ἐπὶ ξηροῖσιν ἀκρατισμῶ = ἐπὶ ξηρῷ ἀκρατισμῷ, „als bis der Knabe bei einem trockenen Frühstück sitze". Anders Adrian S. 16, der gleichfalls axoariouã für das Richtige hält. Vgl. C. Hartung, philol. Anz. IV 189. πανάπαστον st. ἢ ἀκρ. Lobeck; vgl. Philol. XXII 759. Ahrens emend. Theocr. S. 4 sucht anoariotós in der Bedeutung,,Frühstück“ zu halten. Vols vermutete vágιotov.

52. angidovýnav ist schlechtere Überlieferung.

、,

56. Ahrens schreibt alolízov (ein nicht nachweisbares Wort) τοι θᾶμα τέρας τέ τι θυμὸν ἀτύξαι.

THEOKRIT VON FRITZSCHE.

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