Anthology of Goethe Songs

Forsideomslag
Richard D. Green
A-R Editions, Inc., 1. jan. 1994 - 105 sider
Contains 22 songs based on Goethe's verses by lesser-known composers from the 19th and early 20th centuries, for musicians and scholars. Includes background information on the lied in the age of Goethe, Goethe and the lied, the songs, and the composers and musical scores, plus texts of poems in German and English. Annotation copyright by Book News, Inc., Portland, OR
 

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Populære passager

Side xxix - Mödit ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn! Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach, Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach, Und Marmorbilder stehn und sehn mich an: Was hat man dir, du armes Kind, getan? Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn!
Side xxxvi - Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten Aus jedem Zweig Und tausend Stimmen Aus dem Gesträuch. Und Freud
Side xxxi - Es war ein König in Thule, Gar treu bis an das Grab, Dem sterbend seine Buhle Einen goldnen Becher gab. Es ging ihm nichts darüber, Er leert' ihn jeden Schmaus; Die Augen gingen ihm über, So oft er trank daraus.
Side xxxvii - Füllest wieder Busch und Tal Still mit Nebelglanz, Lösest endlich auch einmal Meine Seele ganz. Breitest über mein Gefild Lindernd deinen Blick, Wie des Freundes Auge mild Über mein Geschick. Jeden Nachklang fühlt mein Herz Froh— und trüber Zeit, Wandle zwischen Freud und Schmerz In der Einsamkeit.
Side xxxi - Du liebes Kind, komm geh mit mir, „Gar schöne Spiele spiel ich mit dir; „Manch bunte Blumen sind an dem Strand, „Meine Mutter hat manch gülden Gewand.
Side xxxii - Und nun komm, du alter Besen, Nimm die schlechten Lumpenhüllen! Bist schon lange Knecht gewesen, Nun erfülle meinen Willen! Auf zwei Beinen stehe, Oben sei ein Kopf! Eile nun und gehe Mit dem Wassertopf! Walle!
Side xxviii - Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer Vom Meere strahlt; Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer In Quellen malt. Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege Der Staub sich hebt; In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege Der Wandrer bebt. Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen Die Welle steigt. Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen, Wenn alles schweigt.
Side xxx - Erlkönig Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind; Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm. Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? • Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht? Den Erlenkönig, mit Kron' und Schweif? Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. "Du liebes Kind, komm, geh mit mir! Gar schöne Spiele spiel...
Side xxix - Veilchen, war ich nur Die schönste Blume der Natur, Ach, nur ein kleines Weilchen, Bis mich das Liebchen abgepflückt Und an dem Busen matt gedrückt ! Ach nur, ach nur Ein Viertelstündchen lang! Ach! aber ach! das Mädchen kam Und nicht in acht das Veilchen nahm, Ertrat das arme Veilchen. Es sank und starb und freut' sich noch : Und sterb ich denn, so sterb ich doch Durch sie, durch sie, Zu ihren Füßen doch.
Side xxxiv - Laßt mich nur auf meinem Sattel gelten! Bleibt in euren Hütten, euren Zelten! Und ich reite froh in alle Ferne, Über meiner Mütze nur die Sterne.

Om forfatteren (1994)

Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832 Johann Wolfgang von Goethe was born in Frankfurt am Main. He was greatly influenced by his mother, who encouraged his literary aspirations. After troubles at school, he was taught at home and gained an exceptionally wide education. At the age of 16, Goethe began to study law at Leipzig University from 1765 to 1768, and he also studied drawing with Adam Oeser. After a period of illness, he resumed his studies in Strasbourg from 1770 to 1771. Goethe practiced law in Frankfurt for two years and in Wetzlar for a year. He contributed to the Frankfurter Gelehrte Anzeigen from 1772 to 1773, and in 1774 he published his first novel, self-revelatory Die Leiden des Jungen Werthers. In 1775 he was welcomed by Duke Karl August into the small court of Weimar, where he worked in several governmental offices. He was a council member and member of the war commission, director of roads and services, and managed the financial affairs of the court. Goethe was released from day-to-day governmental duties to concentrate on writing, although he was still general supervisor for arts and sciences, and director of the court theatres. In the 1790s Goethe contributed to Friedrich von Schiller ́s journal Die Horen, published Wilhelm Meister's Apprenticeship, and continued his writings on the ideals of arts and literature in his own journal, Propyläen. The first part of his masterwork, Faust, appeared in 1808, and the second part in 1832. Goethe had worked for most of his life on this drama, and was based on Christopher Marlowe's Faust. From 1791 to 1817, Goethe was the director of the court theatres. He advised Duke Carl August on mining and Jena University, which for a short time attracted the most prominent figures in German philosophy. He edited Kunst and Altertum and Zur Naturwissenschaft. Goethe died in Weimar on March 22, 1832. He and Duke Schiller are buried together, in a mausoleum in the ducal cemetery.