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Naturwissenschaft, hat bemerkt, das , künftige Entdedungen dem GeEngland.

feße der Gravitation einen weiteren Umfang und über die Art ihres

Wirfens einiges Licht geben dürften". Die Edwierigheit, eine Kraft Der britische Verein zur Förderung ber Wifsenschaften, 1858, zu begreifen, bie obae Medium von Körper auf Körper wirft, hat sich

Gegen Ende Septembers hat die British Association de. ibre att alerdings in legter Zeit fühlbar gemacht, und ganz besonders, feit undzwanzigfte Zabres-Versammlung zu Leeds gehalten. Aus der reids. Meyer aus Heilbronn zuerst das Prinzip ber ,, Kraftbewahrung" ausBaltigen Ansprache des Präsidenten, Profeffor Owen, können wir gesprochen. Newton, obgleich er die Nothwendigkeit eines Mediums, nur folgenden verhältnißmäßig kurzen Auszug geben, doch wird er wodurch die Gravitationskraft fich von einem Körper auf den anderen genügend feiti, um einen orientirenden Umbliek in dem Bezirfé des übertragen müßte, einsal, scheint von der Unzerstörbarkeit und UnWiffene zu gewähren, welchem die Verhandlungen der Affociation vernichtbarkeit der Kraft feinen solchen Begriff gehabt zu haben, wie vorzugdweife angehören: ****

er gegenwärtig den. Denfern höchften Ranges mit den Ausbrüden, die ... ,, Ueberschauen wir die Natur und die Ergebnisse unferer Ar- Newton feinem großen Gefeße giebt, unverträglich scheint. beiten im Laufe der leßen siebenundzwanzig Jahre, das Ziel und die : Der Fortschritt der Erfenntniß einer anderen Form der allTendenzen unseres Vereines, so dürfte es scheinen, daß wir den großen burchbringenden Kraft, die wir nach der bekanntesten Wirkung auf philosophischen Traum oder das prototypische Gericht Bacon's, von ben einen unserer Sinne ,, Licht" nennen, war nicht weniger mertbem er in seiner „Reuen Atlantis" erzählt, zu verwirklichen im Bes würdig, als die der Gravitation. Galilei's Entdeckung der Trabanten griffe find. In diefer schönen Parabel stellt der Vater der neueren des Jupiter gab Römer das Mittel an die Hand, im Jahre 1676 die Wissenschaft das Bild einer Anstalt auf, die er ,,Salomon's Haus" Schnelligkeit des Lichtes zu berechnen. Descartes in feiner. Theorie nennt, und verkündet uns durch ein Mitglied berselben, wie der Zweck des Regenbogens schrieb die verschiedenen Farben dem verschiedenen ihrer Gründung fet: ,,Die Kenntniß der Ursachen und verborgenen Grab der Strahlenbrechung zu und näherte sich der Hauptentdecung Antriebe der Dinge, und die Erweiterung der menschlichen Madt, Newton's, naß der lichtstrahl von den verschiebenen Farben zusammenalle möglichen Dinge zu bewirken. Als ein wichtiges Mittel, die gefeßt ist und ihre Verschiedenheit von ihrer Brechbarkeit berrührt. großen Zwecke Bacon's , Sechs- Tage-Sdulen“ zu fördern; wurden Hook und Huyghens erklärten um dieselbe Zeit die Licht-Erscheinungen gewiffe Mitglieder jenes ,, Hauses unter dem Namen ,, Kaufleute als Undulationen eines Aethers, die fidvon dem Leuchtpunkt aus, wie des fichtego abgeordnet, ,, Rundreisen durch verschiedene Hauptstädte die Undulationen des Sdalled, sphäris fortpflanzen. Newton gab des Königreiche zu machen; diefer feßtere Zug in dem Baconden zwar zu, daß diese Undulationen oder Vibrationen gewiffe Erscheinungen Birde kennzeichnet besonders unseren ,, Britischen Verein". Wir haben erklären, stellte aber die Hypothese der Ausstrahlung (emission) als aber auch andere Zwede der ,, Neuen Atlantis" auszuführen angestrebt; die den mathematischen Säßen in Bezug auf das Licht angemessenste wie die fyftematischen Zufammenfassungen der Ergebnisse verschiedener auf. Rafch folgten nun auf einander die Entdeđungen der Adromatif, Zweige der Wissenschaft, wovon unsere "veröffentlichten ,,Berichte" der Gefeße der Doppelbrechung, der freisförmigen und elliptisden Zeugniß geben. Ebenso haben wir gewissermaßen die Idee des Polarisirung und Entpolarísirung; die jüngeren Fortschritte der Optif, Mathematischen Hauses in unserer Anstalt zu Kew verwirklicht. die in ihrer Verwirklichung die Ahnungen Bacon's von den Erfolgen Die königlichen und die privaten Sternwarten, die „Royal Society” feines ,, Fernglas- Haufegi" weit hinten laffen, verherrlichen die Namen und andere wiffenschaftliche Gesellschaften, das Britische Museum, die Dollond, Young, Maldus, Fresnel, Biot; Arago, Brewster, Stokes, zoologischen Anftalten, die botanischen Gärten, vereinigen fich in unse. Samin und andere. ren Tagen, das zu vertvirflichen, was Bacon in fernster Aussicht Mancher Zweig der Naturwissenschaften, wie wir sie jeßt verstehen, vorschaute.

fproßte noch nicht zu Bacon's Zeit. Die Chemie war damals Alchymie; Groß über alle Ahnung waren die Ergebnisse diefes Zusammen. die Geologie und Paläontologie waren unbefannte Namen; boch fing wirfens und der Anwendung der Inductionsmethode bei den Fragen man an, Magnetismus und Elektrizität zu beobachten, ihre Erfdeinunan die Natur. Das Weltgefeß der Schwere, der Umlauf des Blutes, gen wurden von einem Zeitgenossen Bacon's - auf eine Weise verdie analoge Strömung des magnetischen Einflusses, von dem man mit glichen und befinirt, die als der erfte Søritt zu wissensdaftlicher ErRecht fagen konnte, daß er die Erde lebendig macht, der fein Atom fenntniß dieser Kräfte anzusehen ist. Schon vor Gilbert („De Maauch ihrer fefteften Beftandtheile in völliger Rube beharren läßt; die gnete" 1606) war es bekannt, daß der Magnet Eisen anziebe; die Entwickelung und der Fortschritt der Chemie, Geologie, Paläontologie; große praktische Anwendung des magnetisirten Eisens auf den Sees die Erfindung und praktische Anwendung des Gas, Dampfmasdine, Kompaß hatte schon viele Jahre vor Bacon's Zeit des Schiffers FabrPhotographie, Telegraphie - bas find, in den wenigen Jahrhunder- zeuge durch die weglosen Fluthen geleitet. Gilbert, dem man die Beten, seit Bacon gefrieben, die Belohnungen der treuen Befolger feiner zeichnnng , Elektrizität“ berdankt, beobachtete, daß diese Kraft Yeichte Regeln für die Forschung. Er betonte die Wichtigkeit Der unmittel- Körper anziehe, während der Magnet diese Wirkung nur auf Eisen baren Beobachtung, wie er fie in der Geschichte der Aftronomie er: äußere. Um ein Jahrhundert später wurden an den elektrischen Subläuterte; berief sich auf die Entdeđung Galileis und die Anwendung ftanzen die Erscheinungen der Abftoßung wie der Anziehung leichter derselben von Repler und Horrods. - Drei Sterne erster Größe Körper bemerkt, und Dufay stellte 1733 den Saß auf: , Elektrische gingen damals zugleich am Himmel der Geister auf: dasselbe Zahr- Rörper zieben nichtelektrisde Körper an und floßen sie sofort ab, wenn hundert, in welchem das „Thema Coeli” von Lord Berulam und sie durch die Nähe der elektrischen Körper felbst elektrisch geworden der „Nucius Sidereus” von Galilei erschienen, ward durcy „Philoso- find.“ Näcft ihm unterschied Defaguliere die Körper, je nach ihrem phiae Naturalis Principia Mathematica” von Newton verherrlicht, Verhalten, wenn sie mit elektrischen Körpern in Berührung kommen,

at die Zeit, konnte man hier fragen, das großartige Ergebniß des in leitende und nichtleitende. Die Bestimmung der zwei Arten dieser menschlichen Verstandes, die Aufstellung des Gravitationsgeseßes, Kraft, von Dufay als Glas- und Harz-Elektrizität, von Franklin als irgendwie angetastet? Es find Zeichen vorhanden, daß selbst Newton's positive und negative Elektrizität, bildete einen wichtigen Schritt

, der Ariom von dem raftlosen Gefeß des Fortschrittes nicht unberührt ges zu einer Reihe glänzender Erperimente, Entdeckungen und Erfindungen, blieben ist. Die Ausdrudsform des Geseßes: ,, die Gravitation steht wie die Leydensche Flasche zur Verstärkung der Elektrizität, die Entim umgekehrten Verhältniß zu dem Quadrate der Entfernung", schließt dedung des Bischof$ Watson, daß die Elektrizität im Nu auf eine den Gedanken in fich, daß die Kraft, die von der Sonne ausfließt, in Länge von 12,000 Fuß übertragen wird, und die Franklin's von dem dem Verhältniß abnehmen muß, in welchem die kuglichte Fläche, über elektrischen Zustand der Wolfen, wie von dem Vermögen aufrechtdie fie fich verbreitet, zunimmt. So wurde es in der That von Hallen stehender spißer Körper, diese Elektrizität heraus und anzuziehen – verstanden. Profeffor Whewell, der tüchtigste Geschichtschreiber der diese beiden Entdeđungen waren ein glänzender Anfang zu der An

wendung dieser Wiffenschaft auf das Wohllein und die Bedürfnisse der Bewegung derselbett gemeinsamen Kraft sei; gewiß aber ift für der Menshheit. Der Magnetismus wurde zu einem doppelten Zweck eitte polare Kraft und vielleicht die höchste Form derselben. ftudirt: die Zahlverhältniffe seiner Thätigkeit zu Zeit und Raum in

Bewegung, die wechseln mag, doch nicht bergeho, doppeltem Betrachte der Richtung und der Stärke auszufinden, und

In der ein Bild lichter Ewigkeit zu seha.“ in das Geheimniß der Natur der magnetischen Kraft zu bringen. Die gegenwärtige Tendenz der böberen Generalisationen in de Duro Bersuche in den Sälen der Britischen Gesellschaft hat sich in Chemie scheint auf eine Zahlverringerung der Substanzen binasi. Bezug auf den erfteren Punkt herausgestellt, daß es periodische Vers zulaufen, welche ,,Grundstoffe" genannt werden. Man fängt an a änderungen der magnetischen Elemente giebt, die von der Tagesstunde, Bermuthen, daß die Gruppen sogenannter chemischer Grundstoffe, te der Jahreszeit und was seltsam erfdeint, von einer ungefähr elf- Chlorin, Jodin, Bromine u. a., nur verschieden mobifizirte Formes jährigen Periode abbängen. Außer diesen regelmäßigen Veränderungen Eines Elementes find. Die organische Chemie wird mit ihrem reifend ergeben side andere von rudweisem und scheinbar unregelmäßigem Cha- fanellen Wachsthum immer mehr vereinfacht. Mit der analytider ratter - Humboldts , Magnetftürmet

- denen man gteichzeitig an Chemie hält die fynthetiffe gleichen Schritt, und man ftetit ießt es von einander entfernten Punkten der Erdfläche begegnet. Der Genes ftanzen durch die Kunft weit öfonomischer her, als sie uns von der ral-Major Sabine, der auf diesem Forsgungsgebiete feit Halley das Natur geboten werden. Bebeutendfte geleistet hat, bewies, daß die magnetischen Stürme täg. Seitdem Niepce, Hersdel, For Talbot und Daguerre ben Grun: liche, jährliche und elfjährliche Perioden einhalten. Aber mit welcher zur Photographie gelegt haben, vergeht kein Jahi, ohne daß durd : Phafe oder Erscheinung irdischer oder himmlicher Körper hat es die Verbindung von Photizität, Elektrizität, Chemie und Magnetismu magnetisde elfjährige Periode zu thun? Wenn folgendes Zusammen- weitere Entdeđungen zu verbesserter, praktischer Anwendung derselber treffen auch noch keine Antwort darauf giebt, so muß es, als höchft gemacht werden. Die im vorigen Jahre produzirten erhabenen Platter

, merkwürdig und überraschend, geduldige Beobachter zu weiterer for- um Kupferstiche durch die bloße lightwirkung berzustellen, wurden als fdung anfpornen. Ein deutfcher Aftronom, Schwabe, der sich seit das leßte Wunder der Photographie begrüßt. Dieses Jahr war Zeug: dreißig Jahren die Aufgabe gestellt, das Antlig der Sonnenscheibe des photographischen Drudes in Schwarz von Pretsdi. Der Neð täglich zu beobachten und anzumerken, hat in diesem Zeitraum gefunden, der erwähnt ferner die Anwendung der Photographie auf Abbildaß die Sonnenfleđen eine periodische Reihe von Phasen der Zu- und dungen des Mondes, der Pflanzen und anderer Dinge zu wiffensdaft Abnahme durchgehen, und daß die ganze Periode einen Zeitraum von ligen Zweden und geht dann zu den Entdecuugen des Elektromagne

Sin Vergleich der von einander unabo tismus über. Nichts, sagt er, mochte dem Anscheine nad von alem bängigen Beobachtungen des Aftronomen und bes Magnetifers haben praktischen Nußen fo fern liegen, als Derfted's mühsam verfolgte aun gezeigt, daß bie elfjährige magnetische Periode in ihrer Dauer Erperimente mit seinen kleinen Magneten, Voltaisgen Säulen, Rupfer und it ihren Epochen des Marimums und des Minimums mit der draht-Enden. Und doch ist aus diesen unscheinbaren Versuchen das felben Periode der Sonnenflede zusammenfällt.

Wunder des elektrischen Telegraphen hervorgegangen, der die mensh. Vor wenigen Wochen, während eines Inspectionsbesuches in unses lichen Gedanken mit Blißesídnelle von einem Ende der Erbe zum rer Anstalt zu Kew, beobachtete ich die erfolgreiche Dperation des anderen trägt! Ja, das noch staunenswerthere Munder des unterseei photo-beliographisden Apparate. Die ununterbrochene, regelmäßige (dhen Telegraphen, der zwei durd Meere getrennte Welten in up: Berzeichnung des Zustandes der Sonnenfleden in Verbindung mit mittelbare Verbindung bringt. Seitdem die Grundfeften der Søöpfung ben gleichzeitigen an vielen Orten angefteliter magnetischen Beobach gelegt worden, konnte man nicht mit größerem Rechte sagen: Des tungen werden die volle Bedeutung und den Werth des vorerwähnten Meeres Tiefen preisen ihn.“ Die erfte Sendung, die der elektro Zusammentreffens in unferner Zeit feststellen... Im Jahre 1807 vers magnetische Kabel, in einer Länge von mehr denn 2000 Seemeilen fuchte Derfteb zu entdeđen, ob die Elektrizität in ihrem gebundenften über die Höhen und Abgründe des Atlantischen Deeans son Neu: Zustande irgend auf den Magnet einwirte, und erft 1820 fam er zu fundland nad Irland am 6. August 1858 in 35 Minuten braste, dem großen Ergebniß, daß der leitende Draht eines Voltaisden Reifes lautete: ,, Ruhm Gott in den Höhen, Frieden auf Erden, den Menschen auf eine Magnetnabel so wirft, daß diese fich zu dem Draht unter ein Wohlgefallen." Welche Kräfte, welche Wohlthaten für das Menideneinem Rechtwinkel zu stellen strebt. Noch weiter ging Ampère, dem geschlecht daraus noch folgen werden, läßt fidh taum dunkel abden." e$ mittelft eines zarten Apparato gelang, nachzuweisen, daß der Bols Mit Bezugnahme auf die Arbeiten Ray's, Linnés, Juffieu't taische Draht durch die Einwirkung der Erde felbft, als eines Magne- Buffon's und Cuvier's bemerkte der Präsident, daß seit Juffieu me ten, affizirt wird. Kurz, der Saß wurde aufgeftelit: Magnetismus Botanifer das große Ziel verfolgten, das natürlige Pflanzensystem und Elektrizität find nur verschiedene Wirkungen einer gemeinsamen vervollkommnen. Ebenso haben die Shriften Cuvier's die Zoologë Ursache,

angefeuert, diefelbe richtige Einsicht in die Beziehungen der Thiere za Dies war der erste Sòritt zu der noch großartigeren Idee: alle gewinnen. Diesem großen Manne gebührt das Berbienft, die UntäArten der unwägbaren Stoffe der Chemie unserer Studentenjahre, mits suchungen zur Entdecung der richtigen Eintheilung bed Thierreiches sammt Gravitation, Chemismus, Neurismus, find nichts als wechselnde systematisch geleitet und anatomiso angewandt zu haben. Erft durch Ebätigkeitsweisen der einen und derselben alldurchdringenden Vitalität. die zootomisde Wissenschaft in der Höhe, zu der fie Cuvier gefördert Galvani brachte den Nerv eines soeben getödteten präparirten Frosches batte, konnte die ,,Geldichte der Thiere" des Ariftoteles nad Berth in Berührung mit der Oberfläche eines entblößten Mustelo, und und Wichtigkeit gewürdigt werden. Es giebt in der Geschichte der dieser zog fich sofort zusammen. Dieses Erperiment, aus dem er das Wissensaft kein ähnliches Beispiel von einer beuleuchtenden Fadel, Verhältniß der Nerventraft zur Elektrizität herleitete, brachte ihn zu wie sie duro Geschlechter und Jahrhunderte allmählid blalte und imdem Soluß, daß die Zusammenziehung eine nothwendige Folge sei

mer dunkler brannte, bis sie wieder angefacht wurde, un bei ihrem Des Ueberganges der Elektrizität von einer Fläche zur anderen klareren Lichte den Umfang, sowohl der alten Entdeckung, wie den mittelft des Nerves. Er nahm an, die Elektrizität werde vom Gehirn einzuschlagenden richtigen Gang der neueren Untersuğungen, zu sehen. ausgesdieden und durd die Nerven in die versdiedenen Theile des Nicht nur der Bau jedes Chieres bis in die feinften Merkmale jedes Körpers übertragen, indem die Muskeln als Behälter der Elektrizität Gewebes wurde erforscht, sondern man drang in die Bildungsart der dienen. Volta ging einen Schritt weiter und zeigte, daß unter den

Bestandteile der Drgane, wie dieser Organe selber, von dem Reim Bedingungen der Erperimente Galvani’s der Muskel fich jedenfalls der Knospe oder dem Ei bis hinauf zur Reife und hinab zum Ver zusammenziehen würde, ob der elektrische Strom in dem thierifchen fall. Zu der Beobachtung der äußeren Kennzeichen fömmt jeßt die Körper, oder außerhalb desselben seinen Ursprung habe. Beide irrten: der inneren Organisation und des Entwidelungswechselo, und so verGalvani, indem er die Zusammenziehung ausschließlich auf die elettrifde einigen Zootomie, Histologie und Embryologie ihre Ergebnisse, um eite Thätigkeit des Gebirne zurückführte; Volta, indem er den Ursprung der adäquate und dauernde Basis für die höheren Ariome der Zoologie im elektrischen Kraft ganz von dem thierischen Körper ausídloß. Erft den engsten Sinne zu bilden. Drei Prinzipien find jeßt als die Faktoren bebarrlichen und sinnreichen experimentalen Untersuchungen Mateucci's der Thierconstruction erkannt: Einheit des Planes, pflanzenartige Reund Du Bois Reymond's verbanten wir tiefere Einblicke in diese ver production und zwedentsprechende Angemessenheit... borgenen Erscheinungen. Der Leßtere bat gezeigt, daß jeder Punkt

(Fortseßung folgt.) der Dberfläche eines Muskels oder eines Rerves in Beziehung auf jeden Punkt des Querdurdsdrittes desselben Muskels oder desselben Nerved positiv - elektrisch ist. Herr Barter in itod jüngeren Unters

KorrefpondenzBerichte aus London. sudungen ist zu wichtigen Shlüssen über den Ursprung der Mustele Die Londoner deutsĐen Korrespondenten, Die Reforms, und Nervenströme gelangt; diese find, nach ihm, von der polarisirten Friedens- und Sparsamkeits-Partei. - Die ,, Affociation Beschaffenheit der Nerven- oder Muskelfasern bedingt und von dem für soziale Wiffens da ft" und die Vereine zum Wohle der Verhältniß dieser Beschaffenheit zu den Veränderungen, die während

arbeitenden Alaffen. - londoner Miscellen. der Ernährung vor sich gehen. Uus dem gegenwärtigen Stand der

(Shluß.) Nerven-Elektrizität dürfte man schließen, daß die Nervenfraft mit der Die Mächtigen im Lande werden ibn nächstes Frühjahr durch elektrischen Kraft nidyt identifc, sondern vielleicht eine andere Weise eine Neform - Bid einftweilen abzufinden suchen. Außerdem haben die

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wohlwollenden Herren der regierenden Klassen, mit dem sowachen, aber Hände der Sterblichen um mid berum. Der große Bretterzaun uab nicht bösartigen Lord John Ruffell an der Spiše, johon seit Jahren bie Nachbarschaft deffelben füllten sich immer dichter mit Mens det, versucht, durch eine , Affociation für soziale Wiffenschaft!! fich mit die das Greuliche und Fafernale lieben. Die Policemen, welde ihm unb ben mehr leiðenden, als Arbeitenden Klaffen" zu befreunden Eigenthnm und Personer fóüßen möffen, fingen an, gegen die Bes und wittlich manches Löbliche für dieselben vorzus lagen oder gar feßung des Bretterzaunes zu protestiren. Krethi unb Plethi wollte : einzuleiten. Der nicht auf die Stirn geldpriebene, aber beffenun- fich das nicht gern gefallen lafsen, so daß einige Reibungen entstandent,

geachtet febr klar leserliche Zwed biefer boo aristokratischen Afsociation die bald bis zu mir, etwa 400 Søritt davon, klangen. Der Bretterift, die Reform-Bill zu sparen und dem Bolte dafür guten Rath unb gaur füllte sich mit Proteften in Kreide, natürlic unorthographisc, 3. B. beffere Wohnungen, Bentilation, Reinlichkeit, Bäder, beffere Kriminal- „Let'm sleep in piece". Wo die Policemen nicht persönlic abs Gefeße u. f. w. vorzufchlagen. Ich bin überzeugt, das Volt würde webren tonnten, wurde der Brettergaun maltraitirt und burchbrochen. dabei mehr gewinnen, als durch die beste politische Reform, wenn die » Mob" wurde nun gewaltsam abgewehrt. Der Aufruhr wächft itt Association nur Aussicht hätte, vou dem bisherigen, nicht reformirtett meinen Niederlanden. Es gellt, fchreit, tobt, pfeift und flucht weit Parlamente bewilligt zu erhalten, was sie zur Förderung ihrer sozialen umber. Es regnet Steine auf die Policemen. Einige fallen und Wissenschaft brauchen. Aber im Parlamente ftimmen fie in irgend werden mit Arretirten fortgebracht. Mob bricht nun Bresden in den einer Weife oft iuft gegen das, was sie in der Affociation für fojiale Bretterzaun und fteinigt auf die Arbeiter los. Diese werfen mit Wiffenschaftverlangt haben. So wirb Das Gleichgewicht hübfd er Säbeln und Scenfelknochen und entschuldigen fico: ,,Why it's only halten. Zwar in Form nnd Stellung viel erhabener unb respektabler, poor people!" Die umberfliegenden Schädel und ,, only poor people" ift diese Afsociation für foziale Wiffenfchaft" im besten Falle niot machen auch anftändigere Leute rebellisc. Gegen Abend füllen fich beffer, als unfere weiland weiblich honorigen Anstrengungen zur alle Zugänge mit Neugierigen und Rebellen. Ein Bater foreit auf, ,,Hebung der niederen Volfsklaffen", an denen ich im Anfang der wahnsinnig herausstürzenb aus den gegrabenen Höhlen voller Sargs Vierzig in Berlin aud rechtschaffen mit hebeln half. Wir meinten und Menschenfragmente, und erzählt mit beiserer Wuth, baß ein Ares Alle sehr gut und ftanden Alle felbft nicht sehr hoch, so daß wir beiter fein vor zwei Jahren begrabenes Kind aufgehackt habe. Die gar nicht fo bod hinauf zu bebeln gebraucht hätten. Kurz aber, die Loden lagen nod an dessen Wangen. Es hatte noch sein Müßchen Flasdenzüge, die wir anwandter, zogen nicht: die niederen oder ar- auf und eine Rette um den Hals. Das Sterbebemdchen war noch beitenden Klassen wollten fich entweder gar nicht emporziehen lassen, ganz weiß. Der Arbeiter schlägt dem Rinde den Kopf ab und wirft weil es ihnen unten besser gefiel, oder fie faben verächtlich auf uns die beiden Stüde auf einen Soubfarret. Dies' foreit, brüllt, heult herab und Bachten: Ihr wollt uns beben! Wollen wir gefälligt felbft er aus. Die heißen bränen rollen ihm bou ben braunen Baden. besorgen, wenn man uns nur bie nothwendigen Mittel dazu nicht Die Hände ballen fich gen Himmel, und er forbert bie Leute im wegzieht.

Ramen diefes Himmels auf, die entweiheten Tobten zu rächen. Da Wie gesagt: wir ftanben alle selbst nicht sehr hoch, so daß die donnert und ftürzt die Masse wie eine furchtbare Woge des. WahaKluft, welche wir zu überwinden hatten, gar nicht fo groß war. Aber finnes durch den im Nu niederfrachenden Bretterzaun und zerschlägt

in England ist diese Kluft schlechterdings unübersteiglich, wie fich die und steinigt jeden der Auferstehungsmänner" im Innern, der nicht á Affociation nun einmal geftellt und placirt hat. Sie befteht aus sofort fliebt. Die Polizei hatte nicht nur nicht protestirt, sondern war • Ariftotratie, welche bie Arbeiter und deren Leiden gar nicht fennt und ganz unsichtbar geworden. Des Nachts fonnt' ich nicht schlafen. Ich

auch nicht kennen lernen will, fo ftreng find alle rigemeinen Elemente hörte es ftets bald näher, bald ferner wogen, brüllen, schreien und < ausgeschlossen. Panch, im Uebrigen ein schwächlicher Nadbeter der flirren. Kein Zweifel: es regnete eine Zeit lang zerbrochene Fenster9 Times, machte baber die Sache mit einem treffenden Bilde ab; fcheiben. Am folgenden Morgen fab ich in einem ganz neuen, febr 1 ,,Eine Liebe ift der anderen werth", stand unter dem Bilde, das einen splendid gebauten Hause teine ganze Fensterscheibe mehr. Es war

Arbeiter im Schurzfell auf dem Ratheder mit dem Hammer barftellt, die Wohnung des „Builder", der schon ein Stüdchen Straße bis auf

wie er den feinen, nicht arbeitenden Klassen eine Borlesung hält und den Kirchhof gebaut hatte und diese nun darüber hinweg bis zur näch. si fie in Erstaunen feßt blot dadurch, daß er erzählt, wie sie arbeiten, ften Hauptftraße verlängern wollte. Die dunkelen Maffen unten waren leben und sich placken.

eingebrochen, um mit ihm selbft ,, ein Wort zu reden". Da fie ihn Wenn ich nicht irre, ist der neue Bildhof von London auch Mit nicht fanden, zerschlugen sie ihm mit der größten Sorgfalt, so daß glied der Afsociation zur Hebung der niederen Klaffen“. In seiner teine einzige ganz blieb, alle Fensterscheiben. Am folgenden Tage Weise, oder eigentlid unwillkürlich, trug er wenige Wochen ganz in und bisher war der zerstörte Rirdshof und die Nachbarschaft ftets mit meiner Nähe, in meiner Straße, etwas zu deren Hebung bei. Er Menschen gefüllt. Sie wachten, daß die Arbeiten nicht wieder aufversuchte fogar, die Todten auf dem Kirchhofe zu erweden, aber blos genommen würden. Enblic beruhigte man sie mit der Bersiderung, die Armen, Niedrigen. Sie kommen auch dugendweise, füberweise daß die Arbeiten nicht fortgeseßt werden würden und eine Rommiffion beraus, aber nicht lebendig. In London, wo das Pflafter theuer ift, zur Untersuchung der Sache erwählt sei. kann man nicht für jeden Abgeschiedenen eine eigene Rellerwohnung Die ganze Sache fieht fabelhaft aus, und wenn ich sie nicht sels drei Eben tief besorgen. Die Kirchhöfe in London find feit zwei ber vom Anfang bis Ende mit angesehen hätte, würde ich Bedenken Jahren gefolossen, und man begräbt jeßt seine Todten durch Compag- tragen, daran zu glauben, so sehr ich auch aus Erfahrung weiß, was nieen, welche alle Morgen einen Ertra-Eisenbahnzug für ihre gesam- man hier riskirt, um Geld zu machen. Stebenbe Redengart unter melte Fract bezahlen und zehn bis zwanzig Meilen außerhalb lon- der Masse war, daß der Bischof von London für 1000 Pfund diefert dons ihre gesammelten, gefüllten Särge unterbringett

. Was find also Theil des Rirobofes an den Builder verkauft, diefer aber fich aus: die Rirdhöfe in Tonbon noch nüße? Nun, man macht Bauftellen daraus gemacht habe, das Geld nur zu zahlen, ,, wenn es gelinge". Es ist und pflanzt Häuser auf die Gräber, statt mit Thränen getränfte Blue bis jeßt nicht gelungen, so daß der Bischof um seine 1000 Pfund men. Jedes: einigermaßen respektable Haus in London muß aber ein fommen wird. Wir wollen annehmen, der Bischof babe nicht selbst Souterrain und darin die Rüche ac. haben, die unterirdische Küche das Geschäft gemacht, sondern nur Erlaubniß zum Verkaufe gegeben worin die kleinert, anftändigen Leute zugleich wohnen.

(wofür in England aud enorme Summen gezahlt werden, so z. B. Nun hatte der Bischof von London (fo fagten und schrieen die 70 Millionen Pfund, um ,, Erlaubniß" zu den verschiebenen englischen Leute um mich Tag und Nacht) den Armen -Theil des vor zwei Eisenbahnen vom Parlamente zu bekommen). Thatsache aber ist, daß Jahren erft geschlossenen Kirchhofs hinter meiner Straße als Bau- die Erlaubniß gegeben und der Kirchhof, sowie er in seinem ,, Armengrund an einen in meiner Straße wohnenden Builder (Bau-Unter- Viertel“ war, an den Builder als Baugrund verfauft ward. Ift dies nehmer, der weder Architekt, nod Zimmer- oder Maurermeister, fon- wohl in irgend einem weniger freien Lande möglich? Wir lassen alle bern einfach Geldmacher durd Häuferbau ift) für 1000 Pfund ver: Rüdsichten auf die Vorstellungen der lebenden von den Begrabenen fauft. Der Builder umschloß sein neues Besişthum mit starken fallen und halten und einfach an die gesundheitspolizeiliche Seite der Bretterzäunen, engagirte Arbeiter und ließ zuerft die Souterrains Sache. Man hat hier ein stolzes „ Board of Health", ein Obergraben. Diese bestanden nun aus sechs bis 3ehti hoch über einander Gesundheitsamt mit der Befugniß, alle gesundheitswidrigen Dinge stehenden platten, englischen Särgen (echten Nasenquetschern), bie mit Gewalt zu beseitigen und Maßregeln, welche für die öffentliche zani Theil vor 2 Jahren noch frisches Holz gewefen, deren Bewohner Gesundheit nothwendig oder 'nüßlich sind, zu erzwingen. Diese neue, vor 24 Jahren zum Theil noch gar nicht an den naben Tod gedacht großartige Behörde muß entweder bestochen worden sein oder die Macht hatten. Nun denke man sich, wie die Leute hier Souterrains, unter bekommen haben, dieses frechfte, unverschämteste alter öffentlichen Aergerirdische Löcher graben. Mit jedem Schlage der Spigart flugen sie uiffe eremplarisch zu beftrafen. Jď weiß nicht, aber ich wette barauf, einen Sarg entzwei, and fast jeder zersdlagene Sarg verbreitete daß es, wie tausend andere, wobei viel Geld und hohe Personen bes peftartige Gerüche. Es wurden daher mehrere Arbeiter frank und theiligt sindr vertuscht wird, „hushed up". 31 alle Umwohnenden, die bald rochen, was sie nicht saben, rebellis über Mr. Bright, die Reform, Friedens- und Sparsamteitsmänner, dieses Leben unter den Todten. Legtere wurden zwar fuderweise hinter wozu wir in den Hauptfachen aus gehören (id trage feinen Rod mit Primrose - Hill auf Haufen gefahren und antit verbrannt, aber die Einer Reihe Kinöpfe und Steiffragen, wie Mr. Bright und seine Flammet fölugen nicht gen Himmel, fondern in die Herzen und „Friends"), attadiren die jeßige Wirthschaft in England besonders

1

.

wegen der äußeren Politif", deren Folgen am Innerften nager, aber Krolow, Ddel, Winterhalter, Ziem, sämmtlich in Paris. die innere iftider äußeren wegen sowohl als auch von Innen heraus Willich, Feuerbad), Steinle, Thelen, Wittmer und Steinauch nicht viel gesunder, fo daß es auch mit dem voll ausgeführten tausen in Rom. Brightschen Reform - Programme eine Kunft fein wird, Großbritannien Noch einige kleine Notizen wollen wir hinzufügen. Allgemeine Be groß, gesund, frei und mächtig zu erhalten.

wunderung hat das zarte, fiänige Titelblatt gefunden, welches die gefchidte Malerin, Frau Profeffor Stilte, im Auftrage des Magiftra für die PrinzeTfin Victoria entworfen hat, auf "bem in schöner As

ordnung allegorisch die Verbindung der Länder burd die Fürften das Bilder des Auslandes auf der Berliner Kunft: Ausstellung.

geftellt war und nicht ohne Erwähnung blieb: Alles, was England, Folgende Zusammenstellung der Bilder, die das Außland auf die Alles, was Preußen groß gemacht hat, Alles aber auch, was beide Berliner Runft - Ausstellung der Herbfimonate des Jahres 1858 gefandt Staaten vereint. Einige Dilettanten haben auch das 3hrige gebracht: hatte, ist in diefen Auslands-Blättern vielleicht von einigem Intereffe: die Belagerung Danzigo vom Rechts-Anwalt ». Howel in Arclema,

zwei Landschaften von dem berühmten Solotänger foguet (befien Belgient.

Bruber der bekannte Maler ift), Portraitbüften vom Lieuten. . Leo Bournier : in Brüffel, zwei Landschaften;

debuhr, endlich kleine fehr schöne Bildwerke von den fönigl. Gale Duvée drei Genrebilder;

rie-Dienern Krause und Berlid. de loose.. ein Genrebild;

Bier große Rotabilitäten unter ihren ausländischen Mitglieder Mers...! zwei Genrebilder;

hat die Afademie : in Kürze verloren; in Norwegen Clausen, in Schampheller. drei Landschaften;

Paris Desnoyer unb Delaroche, it Genua den. Margele bi Dilleno. ein Genrebild;

Negro.
Robbe ....
Vichftüdt;

Mannigfaltiges.
Frau Ronner

Thiere; van Scenbel Märkte;

Riepert's Hand-Atlas". Bon dem trefflichen Kiepertfón van Pelt i. hiftorisches Bild (Luther und

Hanb - Atlas ist uns türzlich die siebente Lieferung zugegangen.") seine Frau);

Wenn irgend ein deutscher fartographischer Verlag mit dem sen . Tboren. englische Grooms;

Juftus Perthes in Gotha zu wetteifern bermag, fo: ift es der von Aug. Serrure in Antwerpen, Genrebild;

Dietrich Reimer in Berlin und namentlich der vorliegende, von dem Géniffon in Brügge, Architettur.

ausgezeichneten Geographen Dr. Heinrich Kiepert entworfene und Hierbei waren die brei schöngemalten Duvée'8 auffällig, nood bearbeitete Hand - Atlas. Die gegenwärtige fiebente Lieferung (die zoekt troost (Roth sucht Troft), Wolf und lamm und der Bravo, fechfte-ift uns leider noch nicht vorgekommen) umfaßt folgende dier drei geniale. Genrebilder; alle drei haben die gleiche Eigenthümlich. Nummern des Werkes: 1) ,,Erbfarte in Mercator's Projection". Es keit, daß die Figuren dicht vor einer {chneeweißen Wand fteben. find darauf auch die Meeresftrömungen nach den neueften mari

timen und wiffenschaftlichen Ermittelungen, wobei sich besonders ang ☆olla n .

die Amerikaner ein großes Berdienft erworben, eingetragen. Um die Schobel in Dordrecht, zwei Küstenbilder;

des Atlantischen Meeres vouständig und überfichtlich zu bezeionen, Hilleveld in Amfterdam, Strand.

mußte der westliche Theil von Europa und Afrifa auf der regten

Seite der Karte, dem amerikanischen Welttheil gegenüber, nochmals Frantreid.

bargeftellt werden, während die ganze weftlide Hemisphäre auf der Chabet in Paris, der Besuch im Atelier;

linken Seite des Blattes projizirt ift. 2) Die Schweiz, eine Kari, Conte (Schüler Fleury:8); in Paris, Jane Gray;

die, wenn auch nicht so fünftlerisch vollendet, wie Blatt 1y bed Hamman

Mayrschen Alpen-Atlag, doch mit jeder anderen Lösung dieser schwere Patrois rigen, orographischen Aufgabe breift in die Schranken treten bari

. de Dreur in Paris, Fagbett';

3) Die pyrenäische Halbinsel, bie vielleicht unter den vorlie Couturier in Paris, Hühnerhöfe;

genben vier Blättern das am wenigsten befriedigende Bild darbietet Mouilleron in Paris, Lithographieen nad Rembrand.

4) Norbl Amerifa, und zwar mit Einschluß der Entdeđungen unserer Hier machte das Contesche mit faft ftereoskopisder Körperlichteit Zeit im nördlichen Eismeer und bis zum Nordpol. : Aud das sogegemalte Bild Aufsehen, dessen Maler eine hohe Stufe in der Kunft nannte „telegraphische Plateau“ zwischen Neufundland und Irland einnehmen muß.

ift bezeichnet, wobei wir jedoch bemerken, daß der amerifanische End

punkt nidt Cap Ballard, sondern Trinity.Bay ift. Wir können, bei England.

dem Herannaben des Weihnachtsfeftes, fein würdigeres Geschenf, als Zwei Bilder, die Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Victoria diesen Hand- Atlas" für ältere fowohl als jüngere Freunde der geovon Preußen von ihrem Lehrer, Mr. Corbourd, der Runft - Aus. graphisden Wissenschaft empfehlen, ftellung gefandt, hiftorisde, große kopfreiche Aquarellen aus der Ger schichte des Mittelalters, die mindestens als charakteristisch". son

Ein Mitarbeiter Buffon's. Aus einem von Herrn Flou. bobem Werthe waren.

rens veröffentlichten Auffas: ,, Ueber einige Manusfripte von Buffon",

erfahren wir die merkwürdige Chatsache, daß der berühmte franzöfische So we i g.

Naturforscher einen nicht geringen Theil der Arbeiten, die feinen Genrebilber, , Alpenscenen", gemalt von de Meuron.

Ramen verewigt haben, nicht selbft verfaßt hat, sondern daß sie ihm

von einem Mitarbeiter, dem Abbé Beron, geliefert wurden. „Es ift Ungarn.

bekannt", sagt Flourens, inwie febr man Buffon wegen seiner Ab Dunaiszky, eine vollendet schöne Büfte von Frz. liezt.

bandlung über den Schwan gepriefen hat. Es wurden ihm jogar

schöne Geschenke zugesdidt, und der Prinz Heinrich ließ ein Po Aus dem Norden.

zellanservice eigens für den Naturforscher anfertigen, auf dem dri Gude, landschaft vom Chiemsee;

Schwan in verschiedenen Stellungen , abgebildet war. Es ftellt sich Frau Jerichau in Kopenhagen, ,, David“;

nun beraus, daß diese Abhandlung von Beron geschrieben wurde. Ja Paulsen.. Portraits;

einem Briefe an den Abbé von Buffon sagt dieser: , 3ch werde meis Roed... Fischerbilder;

nen neunten Band mit dem anmuthigen Artifel über den Söwen anStongaard Maldbilder;

fangen. Sie werden daher Zeit haben, Ihren schönen Sowan in Freund.is Thiere von Marmor.

äußerster Bollendung zu zeichnen." Herr Flourens zitirt mehrere

andere Stellen aus den in seinen Händen befindlichen Ma nustripten, A mer i k a.

welche es unzweifelhaft machen, daß viele angeblich von Buffon veto leu$e, Künstlerfahrt in den lagunen Venedigo, das Wasserfaßte Artikel und Abhandlungen das Werk eines Anderen waren. wunderbar schön gemalt. Außer diesen genannten Sachen sind noch wenige nicht allzu- beitet von Dr. Heinrich Ricpert, Mitglied der königl. Afademie der Wissen:

*) „Nener Hand: Atlas über alle Theile der Orbe". Ontworfen und beers bedeutende Bildwerte zu erwähnen.

schaften zu Berlin. VII. Lieferung. Berlin, Dietric Neimer, 1858. Von deutschen Künstlern im Auslande nennen wir: Knaus, Brendel, Frau Eichens, Eichens jup, Henneberg, Ddel, Graf

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in Parie, Genrebilder;

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kanntschaft eines Mitbewohners, eines deutsden Studenten, der die Schweden.

ihm vorenthaltene Gunft genoß, und dieser versorgte ihn dafür, daß

er ihn in den Anfängen der Physiologie unterrichtete, mit Büchern Das Leben Linné's, nach Miß Brightwell. *)

aus Stobaeus' Bibliothek. Ganze Nächte lag er nun über diesen Dem eben in England erschienenen Werfe liegt offenbar das Büchern. Zufällig konnte die krāntliche Mutter des Professors mehrere eigenhändig geschriebene ,,Tagebuch Linné's zum Grunde, was bem Nächte hinter einander nicht schlafen und bemerkte fortwährend licht in

Buche keinesweges zum Nachtheil gereicht. Nur bätte es eines viel Linnes Zimmer. Aengstlich vor Feuersgefahr, bat sie ihren Sohn, c: umfangreicheres Buches bedurft, als Mik Brightwell bringt, um einen dem jungen Smaländer diese Unvorsichtigkeit zu verweisen. Der ; erschöpfenden Begriff von linne's Einfluß auf die Naturgeschichte zu Professor überraschte nun um Mitternacht den Jüngling und fand ihn

geben. Vor seiner Zeit hatte man keine Ahnung von einer fyftematis zu seinem Erstaunen vertieft bei seinen Büchern figend. Auf die i den Ordnung der Pflanzen- und Thierformen. Die Wiffenschaften Frage, warum er nicht zu Bett gebe und woher er die Bücher habe,

der Classification hatten wenig oder feinen Fortschritt gemacht. Ein- geftand er die Wahrheit. Stobaeus nöthigte ihn nun sofort, sich schlazelne Denker hatten einen Anlauf genommen, ihre Ergebnisse waren fen zu legen; am nächsten Morgen ließ er ihn rufen und gab ihm aber zu unbedeutend, um die Aufmerksamkeit ber Welt auf sich zu die Erlaubniß, von seiner Bibliothek vollen und freien Gebrauch zu zieben oder die allgemeine Zustimmung zu gewinnen. Von Natur machen. Von diesem Augenblicke an behandelte ihn ber vortreffliche ausgestattet mit einem fräftigen Körper, den die Armuth noch mehr Mann, wie seinen eigenen Sohn. ftählte, mit großem Beobachtungssinn, nach unermüdlichem Fleiß, ers Nachmals ging er auf die Universität Upsala, deren Hauptzierbe warb linné eine umfassendere Kenntniß der Pflanzen- und Thier er später werden sollte. Hier machte er die Bekanntschaft mit Artedi, formen, als irgend ein Mann seiner Zeit. Auf den ersten Blid wußte und Beide weihten fich dem Studium der Natur mit einer Begeiste

er, womit er es zu thun habe, und als er sein fünftliches System auf rung, die bald reiche Frucht trug Artedi ertrant zwar noch im ju9

die Ordnung der Pflanzen anwandte, war er im Stande, es durch gendlichen Alter in einem Kanal zu Amsterdam, hinterließ aber eines eine größere Zahl von Arten zu erläutern, als je vor ihm bekannt der vollständigsten Werke über die Fische. Linné machte, ebenfalls noch geworden waren. Nicht blos durch die Einfachheit dieses Systems, sehr jung, eine Reise durch Lappland, allein und zu Fuß, und kam reich fondern auch durch die Vollständigkeit feines Pflanzen-Kataloges em beladen mit naturgeschichtlichen Schäßen zurück. pfahlen sich seine Werke und waren bald in den Händen aller Bota Die kleine Pflanze, Linnaea borealis (Geislaub), die auf dem nifer Europa's. Dazu kam die einfache Nomenklatur linnet. Wie Titelblatte abgebildet ist

, hatte der jugendliche Naturforscher zu seinem Menschen einen Tauf- und Familiennamen führen, so wurden die Symbol erforen. Späterhin zeichnete er manche seiner Freunde das Pflanzen durch einen Drts- und Gattungsnamen bezeichnet. So zum Durch aus, daß er ihre Namen mit den Namen gewiffer Pflanzen Beispiel in der Bezeichnung Senecio vulgaris (gemeines Kreuze paarte; auf seinen eigenen Namen taufte er died bejdseidene Blümchen, fraut) entspricht vulgaris bem Taufnamen, Senecio dem Familien- das er am 29. Mai 1732 bei Lydfele gefunden hatte. Es ist in WestNamen. Tausende von Pflanzen und Thieren anzuschauen, sieht Bottnien und in fast allen großen Wäldern des Nordens beimisd, ist einfach genug aus; allein gerade diese Einfachheit macht es möge aber leicht zu übersehen, weil es nur im tiefsten Didicht wächst und lich, Pflanzen zu benennen und zu ordnen, und das haben die feine zarten Zwillingsblätter in Moos verstedt und mit Epbeu verwebt Naturforscher Linné zu verdanken. Linné ist dadurch ein zweiter find. Der Geruch ähnelt dem der Spiraea ulmaria (Wiesenfönigin) Adam geworden: , Zu ihm brachte man alle Pflanzen und Thiere, daß und ist in der Nacht so stark, daß er die Pflanze schon in großer man fäbe, wie er sie nannte“. Kein Wunder, daß sein Leben so aus. Ferne verräth. Linné zieht eine Parabel zwischen dieser demüthigen gefüllt und fein Ruhm so groß war, wenn wir die Zahl der Pflanzen lappländisden. Blüthe und feinem eigenen Jugendschidsal. Wie fie, und Thiere bedenfen, die er benannt und beschrieben. Er sandte auch im fernen Norden sich entfaltend, war er unbekannt und übersehen, weber seine Jünger aus, dasselbe zu thun. Ist nun auch später sein Pflanzen- durch Vermögen noch durch Stellung begünstigt. Die Welt dachte fystem aufgegeben worden, an seinien Prinzipien halten die Botanifer nicht an ihn, während er in Armuth und Dunkelheit seine wiffen, noch zur Stunde feft.

fhaftlichen Forsdjungen verfolgte. Wenige fannten oder würdigten den Linné war im Mai 1707 zu Räshult, in dem Kirchspiel Sten- einsamen Wanderer, der, mit dem angenommenen Wahlspruch: Tantus brohult in der südschwedischen Provinz Smaland geboren. Sein amor florum (so groß ist die Liebe zu den Blumen!) in die SchlupfBater war Hülfsprediger und so arm, wie die meisten seiner Berufsa winkel der Natur drang und auf Bergen und in Thälern, in Wäldern

genoffen in Schweden. Er wurde in die Scule zu Weriö geschict, und Morästen reiche Beute fammelte, nm fie, zur Zeit, zur Freude ' und seine Weltern hofften, einen Geistlichen aus ihm zu machen. Aber und Bewunderung seiner verwandten Geifter aller Weltgegenden, in

wie fahen fie fich in dieser Hoffnung getäuscht! Als der Vater nach neuer und schöner Ordnung gereiht vorzuführen. zwei Jahren einmal seinen Sohn besuchte und sich bei den Lehrern Die feurige Liebe zur Natur war es, die unserem Linné seinen erfundigte, mußte er zu seiner Betrübniß erfahren, daß der junge persönlichen Einfluß gab. Keiner fam in feine Nähe, ohne für das

Mann zwar unbescholten in seiner Aufführung, aber zum Geistlichen Naturstudium begeistert zu werden. Die größten Männer des legten * völlig verdorben sei. Nach ihrer Meinung sei jeder verwendete Gro- Jahrhunderts waren seine Schüler. Er war es, der Tevenström nad

fden, ihn zum Gelehrten zu machen, weggeworfen und der Vater thue Pulo Condor, Kalm nach Nord-Amerika, Haffelquist nadh' Aegypten besser, ihn bei einem Schneider oder Schuhmacher in die Lehre zu und Palästina, Toven nach Surat, Dsbeck nach Java, Löfling nach geben. Das that aber der Vater nicht, sondern schickte ihn nach Lund, Spanien und Amerika, Bergiug nach Gothland, Martin nach Spiga um Medizin zu studiren.

bergen, Alströmer nach dem Norden Europa's, Forsfál nach Arabien Hier wohnte er bei Dr. Stobaeus, Professor der Medizin und aussandte.

aussandte. Und wer, in dem nur irgend Liebe zu den Pflanzen lebt, Leibarzt des Königs. Dieser ausgezeichnete Mann wurde aufmerksam erinnert sich nicht, daß burch jenen großen Meister seines Namens auf den Fleiß und die naturwissenschaftlichen Kenntnisfe seines jungen Gedächtniß in irgend einer schönen Blume duftet? Fast dlle, LehrHausgenossen und gestattete ihm Zutritt zu feinen trefflichen Samm- stüble der Naturgeschichte in der alten und neuen Welt finden wir lungen von Mineralien, Schneden und aufgetrodneten Pflanzen. Er mit den Jüngern und Freunden des großen Schweden befekt. Oba legte sich dann selbst in der Nachbarschaft von den Pflanzen, die er gleich vielbeschäftigter und glücklicher Arzt in Stocholm, fehnt sich auf Papier flebte, ein Herbarium an. Der ersehnte Zutritt zu der doch sein ganzes Herz nach dem Katheder der Botanit zu Upsala. Bibliothek des Professors blieb ihm versagt. Da machte er die Be- Endlich ist er am Ziel seiner Hoffnungen: und welch eine Verwand

lung, fam über den botanischen Garten und den naturgeschichtlichen *) , The Life of Liopaeus". By, Miss Brightwell.

Unterricht an dieser Hochsdule! Mit jedem Jahre wuchs die Stu:

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