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Linie ftellt er die Besorgnik auf, als trete man mit dem Verlangen sind Der Verfaffer sebt dabei von den naos feiner Meinung cause an den Sultan, Christ zu werden, der Gewissensfreiheit desselben und gemachten Sägen aus, das einzige Mittel, das, byzantinische Reich feiner muhammeðanischen Unterthanen zu nabe. Diesen legteren, (nämlich byzantinisd ex tunc, osmanisch, aber ex pune!) szu einem meint nun aber der Verfasser, bliebe unter aden Umständen freigestellt, durch und durch öristlichen Staate 34 , magen, was die christlichen was fie thun oder lassen wollten;o) was dagegen den Sultan felbft Mächte thatsächlich wollen, ist kein anderes, als daß der Sultan, gume anlangt, fo legt Erfterer þauptsächlich darauf zein Gewicht, daß es Christenthume fich bekennt, indem er auch nur dann bas Glüd seiner bekannt fei, wie indifferent Lesterer über Glauben und Glaubens- Völfer begründen kann und hoffen darf, feiner Dynastie den Thron Ueberzeugungen dente, und daß er nicht einmal den Schein beanspruche, zu fichern; bei dieser Handlung ber Weisheit und Klugheit ist weder als sei er von der Ueberzeugung der Vortrefflicfeit des Islam durch die Würde seiner Familier noch der Ruhm feines Namens, weder drungen. In Betreff der Frage, zu welcher driftlichen Kirche, zur feine persönliche Ehre, noch die Freiheit seines Gewiffens, and ebere morgenländischen, nö misch-katholischen oder protestantischen der Sultan owenig find die wahren Interessen der mubammedanischen Völfer fich betennen soll? erklärt fich der Verfasser in folgender Weise: gefährdet; die Durchführung dieser Aenderung kann die Schwieriga

,,Abdul-Medfchid der das Chriftenthum nur in der Absicht an keiten nicht finden, die kurzsichtige Gemüther erheben, spielmehr wird nähme, um von deffen toleranten Grundfäßen Nußen zu ziehen, die ein fefter Entfólaß über alle Hindernisse leicht den Sieg bavontragen. fich gleichmäßig in einer jeden christlichen Gemeinsdaft finden, oo) Der Verfaffer. Hält es aber eigentlich nicht für. glaublion zdaß der könnte wenigstens scheinbar, das. Necht beanspruchen, seine Gewissens- Sultan bas verweigern könne, was von ihm verlangt wird; aber er freiheit nicht über die Gränzen der Nothwendigkeit hinaus sich knechten hält es bod, für möglich. 19 enursintetisedinted date 190 st

. Indem er sich zum Chriftentbuities bekennt, könnte er für Für diesen möglichen Fall ist er, ohne Weiteres der Meinungr

Person derjenigen christlichen Gemeinschaft fich halten, die daß man dem Sultan einem Stellvertreter segen, . by einen Nacha er für fid, vorziehen würde. Er hätte, wie jeder Andere, das Recht, folger geben und daß man in ähnlicher Weife verfahren müfe, wie prientalischer oder römisch -fatholischer, protestantischer, anglikanischer früber bei Errichtung des Königreichs Belgien und des Königreichs oder presbyterianischer Christ zu feir, fe nach der Eingebung seines Griechenland. Könne man aus den fürftlichen Familien Europa's Gewissens oder seiner Interessen, und diese Befugniß bliebe ebenso einen geeigneten Souverain zum Herrscher des byzantinischen Reiches auch seinen Nachfolgern, wie ben Gliedern feiner Familie, sør nicht finden, so wäre es das zwedmäßigste Mittel, diese ganze Frage: behalten.*'

in der Weise zu entscheiden, daß man den gegenwärtigen König von Diefe Toleranz

, die dem Geiste des Jahrhunderts und den Grunda Griechenland auf ben Chron von Konstantinopel seßt, um for zwede sägen des Christenthums so eigenthümlich ist, würde wahrscheinlich das mäßiger, da dieser Zweig des byzantinischen Reiches, den man treu, bin führen, daß die christlichen Souveraine in den Besit eines der loser Weise (déloyalement) von der orientalischen Einbeit loggerissen kostbarsten Rechte wieder eingelegt werden, das Gott einem jeden hat, früher oder später an seinen legitimen und natürlichen Stamm Menschen bei seiner Geburt bestimmt hat, welches jedod die leiden wieder anwachseu muß."

19 alipinnallagman 190 1991 tot fchaften und der Fanatismus einer großen Zahl sogenannter freier Auf das Weitere, was der Verfasser in dieser Hinsicht für seinen Menschen, namentlich den gefrönten Häuptern, entzogen haben. Vorschlag zu Gunsten des Königs von Griechenland vorbringt, gehen

Der Sultan, wenn er nun Chrift geworden wäre, könnte selbst wir nicht eins opinionum commenta delet dies! Wir haben auch nur den Titel:

Titel: „Ader - tolerantefter Kaiser" annehmen, ein Titel, ver una im Allgemeinen den Ideengang des Herrn Pißipios - Bey darlegen endlich schöner und angemessener für einen Souverain wäre, als wollen, uns eine Kritik desselben, in Bezug auf das, was, ben, Kern andere, wenig christliche und sinnlose Titel, womit die Barbarei früz des Buches ausmacht, sowie auf deffen Entwicelung (im Sinne des Herer Zeiten seine Kollegen umhüllt hat.

at 19 piese dood lateinischen enucleare), hat uns selbst nicht in den Sinn kommen Durch solchen muthigen Vorgang würde der aller-toleranteste können. Wir würden uns dann, andere Fragen im Einzelnen absichte Kaiser" von Byzanz den Ruhm haben, der Wiederhersteller des lich offen und dahingestellt fein Jassend, auf die einzige Gegenkritik Orients zu werden, und würde durch sein Beispiel beschränkenn, daß Medfchid der christlichen Gesellschaft einen doppelten ausgezeichneten Dienst

Grofie ift!

fin anul 2020 2950 Stine sih utpris sa ma dit Kab} weisen können; erstens: das Gewissen ihrer Herrscher, das durch alle Einrichtungen, in Widerspruch mit der Vernunft und mit der wahren

Nord: Amerika. Religion in unwürdiger Weise gefesselt ist, von diesen Fesseln zu befrejen, und dann, sie zur Ablegung der, mit den Pflichten eines Sou

Die erste Zeitung auf Vancouver's Insel. perains unverträgliden Titel zu veranlassen, die das Evangelium ents Unter den Tausenden von Raliforniern, welche die Runde von den schieden verdammt."

neuentdeckten Goldregionen nach Bancouver's Insel und dem Fraser. Auch auf eine andere, nur in der Einbildung begründete Schwierig River. gezogen hat, befanden sich, wie es scheint, auch einige Pukeit, welche vielleicht die Westmächte abhalten könnte, die vollkommene blizisten, die nichts Eiligeres zu thun hatten, als eine Zeitung hera : Christian isirung des byzantinischen Reiches zu verlangen, kommt der auszugeben, woran es in jenen Gegenden nod fehlte. De von Verfaffer noch besonders zu sprechen, nämlich auf die Besorgniß, daß, Cautionen und Konzessionen dort keine Rede ift, so war das Unterdas byzantinische Reich, wenn es nun wirklich ein ganz ohriftliches nehmen mit feiner besonderen Schwierigkeit verknüpft; nur der Name, geworden sein würde, unter den ausschließlichen Einfluß Rußlands unter welchem dieser jüngste Sproß der amerikanischen Journalistit fallen könne. Indeß lassen wir das, was er dagegen vorbringt, ganz getauft werden sollte, verursachte seinen Gründern einiges Kopfbrechen; bei Seite und befränken uns hier auf eine Mittheilung, welche wir zuerst sollte er The Anglo-American beißen, endlid aber entídloß in dem Reisebuche Ludw. Aug. Frankl's: „Nach Jerusalem“ (Leipzig, man fich, ihm den Titel der Victoria Gazette zu verleiben, Das Blatt1858), Erster Theil, S. 50, finden, wonach ein geistreicher Publizift foll wöchentlich zweimal erscheinen; die beiden ersten Nummern wurin Athen, der Grieche Lepidis, Herausgeber der Zeitschrift: 'Elnis, ben am 26. und 30. Juni d. I. ausgegeben und führen und die Zuju Frant im Frühjahr 1856 einmal fagte: ,,Europa irrt fidh, wenn ftände recht lebhaft vor die Augen, welche die auri sacra fames in es glaubt, daß die Griechen russische Sympathieen haben, wenn sie einem solchen noch halbwilden, ießt plößlich von Shaaren beutelustiger auch durch gleiche religiöse Anschauungen mit ihnen verbunden sind. Abenteurer überschwemmten kande hervorruft... Die Griechen sind ruffisd, weil Rußland der Feind der Türfen ift. Von dem lokal, in welchem das Blatt publizirt wird, entwirft So tief wurzelnd ist aber der Türkenbaß in jedem Griechenherzen, der Redacteur folgende draftijde Shilderung: Die gegenwärtige daß es mit jeder Nation Ser Erde sympathisiren wird, welche das. Nummer der Victoria Gazette reift der Deffentlichkeit in einem Shwert erhebt, um den Türken zu schlagen." Das ist wohl auch Gemache entgegen, das sich mehr durd Räumlichkeit als burc Comdie Ansicht eines jeden aufgeflärten, patriotischen und unbefangenen fort auszeichnet. Seine Wände sind mit zahllosen Rigen ausgestattet, Griechen.

durch welche der Wind die Keime von katarrhalischen and LuftröhrenIn einem besonderen Kapitel behandelt der Verfaffer noch die Rrankheiten mit unparteiisher Hand unter Redacteure, Verleger und Frage: „Was hat man zu thun, wenn der Sultan sich weigert, Chrift Typographen ausstreut. Der Fußboben bat einen etwas wadeligen zu werden?" Auch hier wird man begierig sein, die Antwort darauf Charatter, und die Erschütterung, die ihm jeder Vorübergehende mits kennen zu lernen.

theilt, verwandelt unsere Schriftzeichen in Hieroglyphen, deren Enfa.

zifferung Champollion, wenn er zu unseren Seßern gehörte, nur schwer *) Wie aber folf-benn ber Sultan, wenn er Chrift geworden it, mit dem zu Stande bringen könnte

. Den Individuen, welche in dem lotale **) Auch in der römisch-katholischen Kirche mit ihrer intoleranten Reber: ein- und ausgeben, lauern große und kleine Höhlen auf, welche mit verfolgung. Proselitenmaderei u. . w., mit ihrer Berridsucht gegen andere den Schienbeinen der Betreffenden schon in ernften Konflikt gekommen dhriftliche Kirchen!... dies zu einem diplomatischen Intriguenspiele, wenigstens in Ansehung des Druđpapier, auf einem ledernen Koffer rubend, der mit jeder Hand

***) Hier möchte denn noch die farze Bemerfung an ihrem Blake fein, daß find. Das Søreibepult des Redacteurs besteht aus einem Batien Sultans und dessen Nachfolger, führen müßte. Das gäbe ein'wahres Wespennest; und welche geheimen und offenen Kämpfe auf Seite des påpftlichen Noms,

bewegung des Schreibenden hin und berrutscht; fein Lehnstuhl ist bas - überall die Sonne sein wil, und das Anderen nur gestattet, der Mind zu

eine chinesische Truhe, deren Dberfläche auf gleichem Niveau mit dem sein, 'namentlich gegen die morgenländische Kirche!!

Pult fein würde, wäre diesem Uebelftande nidt burd den alänzenden

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Einfall abgeholfen worden, die Höhe des lépterea burch bie erwähnte Zum Soluß noch einige Strophen aus einem Gediót, das do papierme Borrichtung zu vergrößern. Die genialen gdeen, die dem erstes Produkt der Mufe des Bancouver-Eilandes unser literarilde Gelfte des bevorzugten Sterblichen entftrömer, der unter fo günftigen Jutereffe in Anspruch nimmt. Es beforeibt die allgemeine Aufregar

, Umfanben arbeitet, würden von ihm viel leichter zu Papier gebragt welope die Entbedung des neuen Eldorado unter den alten Goldfuta Werben tönker, wenn er nicht genöthigt wäre, Exemplare feiner Zeit in Kalifornien hervorbrachte

. tung zu verabreiden, die im mitgeteilten Notizen in Empfang zu

,,Last Sunday, on my winding way

To learn the topics of the day, nehmen und unberufene Gäfte aus dem Lotal hinauszuspediren, wäğa

Al sounds, all voices seemed to say, yend er seine gelehrten Lucubrationen sieberfreibt. Zwei ungebeure

Fraser river. Kamine bienen zum Sohmuck unseres Redactionszimmert. Diese

At each saloon the glasses rung; Zierratben, bie man auf das zwedmaffigfte tonftruirt bat, um nicht

The revellers, a little sprung, atlein allen Rauch, sondern and alle Hiße den Soornftein hinauf zu

Toasted, hiccupped, laughed, and sung,

Fraser river. befördern, find ebensowenig Feuersgefährlich, wie fie dazu beitragen,

The merchant, with his door half closed, Den fürmischen Boreas fern zu halten, der den gegenwärtigen F#e

To show his wares were not exposed faffen der von uns geschilderten Lotalß den Befiß desselben ftreitig

For sale, kept muttering as he dozed,

Fraser river. madt. Es war unsere Abficht, biefe Fenerangdverzehrer aus einem Haufen Nüßholz, ber der Subfons-Bai-Compagnie gehört und fich

I hastened up the mountain steep; in der Räbe befand, mit Nahrung zu versehen; da aber die Seger

Tbe quartz mills all had gone to sleep; ihn ftatt eines Lifoed gebrauchten, To waren wir fürs erfte aufer

The winds were whispering low and deep, Stande, zu diesem (für ans) so štonomischen Mittel Zuflucht zu neh.

Fraser river. men. Auch ift es möglich, daß die erwähnte Gesellschaft mit der

I gave it up, and homeward bent;

The waters murmured as I went, Beftimmung, die wir ihrem Eigenthume geben wollten, nicht ganz

Go, editor with trowsers rent, einverstanden fein würde, und obgleich wir solche Bebentlichkeiten in

To Fraser river.” anserer lage für fehr überflüsfig halten, so können wir uns ihrer doch nicht ganz entschlagen. Die Annehmlichteiten der Redactions-Chătiga

Mannigfaltiges. feit, in deren Genaise wir ießt fohwelgen, werben burd bie lieblichen - Luigi Tofti. Von dem Verfaffer der Gefdicte des KoftFöne des Holzsägens, Nägel-Einsólageng u. f. w. dermehrt, und nißer Konzils (,, Storia del Concilio di Costanza"), dem als biamegelegentlich erhebt und ftärkt den Journaliften die Anfanft einer Pros tralen Gegner Carlo Troya's bekannten gelebrten Benediktiner som zeffion von Zubianern, die fein Arbeitslokal umringen und seine Monte Caffito, Luigi Tofti, ist fürzlich eine Geschichte des Ur, Thaten mit jenem Ausdrud der Intelligenz angloßen, der die Physiog- sprunges der griechischen Kirche" erschienen.) Der Verfasser, nomieen der geiftvollen Race charakteristrt, deren Vertreter fie finb. ein eifriger Bertheidiger des Papstthumes, aug in dessen anerkanntes Unfere Lefer werden einsehen, daß es unter folchen Auspizien eine ften Ausschreitungen, läßt sich zuweilen von seiner südlichen Phantafie wahre Kleinigkeit ist, ein interessantes Zeitungsblatt zusammenzuftellen." hinreißen, mehr zu thun, als der über den Parteien stehende Gesdiate

Die Gazette bemüht sich alsdann, ble 'orthographischen Schnißer führeiber zu thun berechtigt ift. So machte er es sich in seinem ältern zu rektiftziren, beren sich ihre kalifornifden Rollegen in Bezug auf Werte zur Aufgabe, die mittelalterliche Scholaftif wegen ihrer Bas den Namen des Goldfluffes fduldig machen. Einige schreiben ihn folgungen Abälard's in Souß zu nehmen, das Ronzil von Rofinif Frazer's, andere Frazier's, noch andere Fraser's River; die korrekte wegen feiner Verurtheilung von Huß, wenn auch nicht zu redtfertigen, Lesart ift aber Fraser-River, ohne angelsächfischen Genitio, nach dem doc zu entsouldigen und selbft den Papst Alerander II, in einem Entdeder des Fluffes, einem schottischen Gentleman, der fich dermaten fehr milden lichte darzustellen. In seinem neuen Werke bemüht er in Ranada aufhält. Wir erfahren auch, daß in Geldfachen das Des fich, die Berderbniß und die ehrgeizige Rivalität des griechischen zimal-Syftem faft allgemein in Victoria vorherrscht, und daß amerikani- Episkopates als einzigen, bewegenden Grund der Trennung der orien: sche Dollars und Cents die englische Münzenbenennung aus diefem falischen von der römischen Kirche erscheinen zu lassen, während er Theil des britischen Gebietes volftändig verdrängt haben.

die Geistlichkeit der legteren von jeder Schuld an dem Schisma, die ,,Bio jeßt“, heißt es ferner, „ haben wir in Victoria noch keinen ihr von anderen Geschichtschreibern beigemessen wird, freispricht. einzigen Chinesen gesehen, obwohl es bekannt ist, daß eine kleine An. 3taliänische Blätter felbst urtheilen über den Verfasser folgenderzahl von Eingebornen des blumidhten Reiches fidh an dem Fraser-River- maßen: ,,Tofti ift ein in der Sdule der alten Kirchenväter erzogener Erodus aus Kalifornien betheiligt hat. Nach einem Schilde, das Theolog, der, gewohnt, in ihrer beredten und leidenschaftlichen Beise fich in unseren Straßen breit macht, dürfte man jedoch schließen, daß die Geschichte aufzufassen, auch in seinen Darstellungen diese Eloquenz fich einige von diesen Herren unter uns befinden, indem es die wobln und Leidenschaft allzusehr vorwalten läßt. In seinem Eifer, eine von klingende und verständliche Inschrift: .,, Chang Tsoo" trägt. Dhne ihm also gerecht erkannte Sache auch in ihren Frrthümern zu BetZweifel können wir bald der Vermehrung unseres geselligen Bokabut theibigen, geht er mitunter fo weit, daß der Leser, dem dies nicht lariums durch die wohlbekannte Frage: Wantee washee? (d. 5. wün. entgeht, fic versucht fühlt, diese Sache, auch wo sie anerkannt in den Sie Ihr Zeug waschen zu laffen) entgegenfeben." NB. Seitdem Recht und in der Wahrheit ift, für schlecht zu halten." Dbiges geschrieben wurde, ist ein Trupp Himmlifcher von dem Dampfer ,,Oregon" ans Land gefeßt worden und hat fich in der Nähe

Ein Bruber Napoleon's III. Das Londoner Athenaeum des besagtet Shilbes gelagert. Ob fie ihre Chatfraft beni Walden bringt nach den im Jahre 1836 erschienenen Napoleonischen Memoirea des Goldes oder der Kleidungsstüde zuzuwenden beabfichtigen, ift ein der Herzogin von Abrantes die nachstehende Anekdote: „Am 3. Juni Punkt, über welchen wir noch keine zuverläffige Auskunft erlangt haben, 1806 war Prinz Ludwig Bonaparte (Bruder Napoleon's 1.) als in Betreff dessen wir aber unseren Lesern fo frühe Mittheilung werden König von Holland proklamirt worden. Holland sandte bei dieser zukommen lassen, als es die inhaltsschwere Wichtigkeit des Gegenstandes Gelegenheit eine Deputation nach St. Cloud, wo fie vom Kaiser sehr erfordert.“

gnädig empfangen wurde. Napoleon stellte der Deputation seinen ,3n Beantwortung zahlreicher Anfragen, die man hinfichtlich kleinen Neffen, den Sohn des neuen Königs bon Holland, vor der kommerziellen Berhältniffe dieses Hafens an uns gerichtet, haben welden er aufforderte, der Gesandtschaft eine Artigkeit zu erweisen. wir Folgendes zu sagen: 1) Victoria ift gegenwärtig, was den Zot Der fünf Jahre alte Prinz glaubte, diese Artigkeit nicht besser an auf eingeführte Raufmannsgüter anlangt, ein Freihafen. Es finder den Tag legen zu können, als indem er der Deputation dasjenige fich hier feine von den Beschränkungen, denen der Handel im Innern Gedicht, welches er zuleßt auswendig gelernt hatte, vorbellamirte. des Territoriums unterliegt. Da der Verkehr mit den Goldgräbern Nun war aber dieses Gedicht kein anderes, als die bekannte Fabel eher den Charakter eines en gros - als eines Detail- Handels hat, fo von Lafontaine: ,, Die Frösche, die von Jupiter einen König verlangen" glauben wir, daß sogar für ausgedehntere Uriternehmungen fich vor- és läßt fich leicht denken, wie angenehm die Holländischen Deputirte theilhafte Gelegenheiten darbieten. Natürlich bezieht fich dieses Urtheit von diefer Declamation überrascht waren. Dem Raiser machte biele nur auf den augenblidlichen Zustand des Marktes. 2) Bisher erifti- Geschichte sehr vielen Spaß, und er schüttelte fick förmlich d ren hier noch keine Auflagen oder Gewerbesteuern, mit Ausnahme der. Lachen. Das Athenaeum meint, der kleine Deklamator fei Na jenigen, welche die Händler in Malz- ober fpirituosen Getränken zu poleon III. selbst gewesen. Leßterer ward jedoch erst im Jahre 1808 entrichten haben. Ein Gewerbeschein für den Bierschant loftet jährlich geboren. Der von der Herzogin von Abrantes gemeinte Prinz müßte 240 Dollars, für alle anderen Getränke 276 Dotard, praenumerando daber des ießigen Raifers ältefter Bruder, Napoleon Louis Charles, gezahlt. Wer Spirituosen im Großen verkauft, muß 480 Dollars gewesen sein, der übrigens 1806 erft drei Jahr alt war und schon für einen Gewerbeschein ablegen. 3) Für viele untergeordnete Zweige am 5. März 1807 starb. des Handelsvertebrs eröffnen fich gute Aussichten. Tüchtige Hand

*) „ Storia dell'origine dello Scisma greco". 2 vol. Firenze, Lewerfer und Mechaniker werden gesucht" u. f. w.

monnier, 1858.

1.

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aufs tiefste, indem er fie als Feiglinge behandelte, die vor den Kone Frankreich.

fequenzen ihrer eigenen Grundsäge zurüdschrecten. Er verbehlte es

niemals, daß er das Vergnügen und das Geld liebe, und spottete Denkwürdigkeiten des Grafen Miot de Melito. *)

über die lächerlichen Bedenklichkeiten des Gewissens und der Delifa. Graf Miot de Melito war ein französischer Staatsbeamter, der tesse." Lacroir war von ebenso folossaler Gestalt wie Danton, aber den Bourbons, den Männern der Republik und dem ersten Napoleon hübscher; er betrachtete legteren als sein Vorbild und begleitete ihn mit gleider Treue diente, von ihnen Aden bevorzugt wurde und sie auch auf& Schaffot. Fabre d'Eglantine war elegant und affektirt und Alle verachtete. Während der Zwischenräume seiner offiziellen Thätig- sprach, als ehemaliger Lustspieldichter, gern von literarischen Dingen. feit fülte er fein Tagebuch mit Skizzen und Bemerkungen, die nicht legendre, klein, geschwäßig und ungebildet, verehrte Danton als einen immer sehr wichtig oder lebrreich sind, aber namentlich über die Napo- politisden Herkules; was Camille Desmoulins betrifft, so waren die leonischen Zeiten fo pifante Enthüllungen enthalten, daß fie bem wenigen Worte, die ihm entfielen, Bemerkungen über die von dem Schwiegersohn des Grafen, und Herausgeber seiner Memoiren, dem Revolutions. Tribunal gefällten Todesurtheile und über die edelfte württembergisden General $. Fleischmann, eine Herausforderung von und anständigste Art, fich zu einem Schidsal vorzubereiten, dem er Seiten eines faiserlichen französischen Prinzen und , ancien représen- selbst entgegensah. Auch Robespierre sprac wenig und stets in boch tant du peuple” zuzogen, welche ihrerseits einen interessanten Beis, trabenden Sentenzen, die ihn als tiefen Staatsmann bezeichnen fouten. trag zur Charakteristit des Neu-Napoleonismus bildet.

Uebrigens war er im Umgang ein ganz angenehmer, charmanter Graf Miot wurde in Versailles geboren und trat früh unter Mann, nur daß er die kleine Schwäche hatte, seinen Tischgenoffen die seinem Vater, einem höheren Militairbeamten, beim Kriegsministerium Köpfe abzuschneiden. in Dienst. Im Lager von Saint-Omer war er zuerst Zeuge von Mit dem Falle der Schredensherrschaft tritt ein neuer Acteur dem revolutionairen Geift, ber sogar die fönigliche Armee angesteckt auf den Schauplaß - der junge Napoleon Bonaparte, der von nun batte. Es regnete Satiren und Epigramme gegen die Regierung, an auch in den ,,Denkwürdigkeiten" Miot's die erste Rolle spielt. und einige englische Offiziere, die den Manövern beiwohnten, waren Die wohlgeschulten Heere der alten fontinentalen Dynastieen wurden die Gegenstände allgemeiner Bewunderung. „Das", fagten die Sola von ihm wie Bleisoldaten über den Haufen geworfen, die österreichidaten, sind freie Männer; das sind die Beispiele, die wir nach. fchen Generale beeilten fidy, die schönen Gefilde Italiens zu räumen, abmen sollten, und nicht die militärischen Mardinen eines despotisden und im Palaste des Vícekönigs zu Mailand hielt der jugendliche Königs." Einige Monate später kehrte Miot nach Paris zurüd, und Sieger seinen Hof. Als jedoch unser Verfasser dem großen Mann wenn das Lager ihn in Erstaunen gefeßt hatte, so war er noch mehr zuerst vorgestellt wurde, war sein erstes Gefühl das einer gewissen betroffen über das, was er am Hofe fah. Die alte Etikette war ver Enttäuschung. Nichts", schreibt er, ,, konnte dem Bilde weniger schwunden; das ehrfurchtsvolle Schweigen wurde durch Reden ge entsprechen, das meine Phantasie entworfen hatte. 3 erblidte, uma brochen, wie fürstliche Dhren sie niemals vernommen hatten; in die geben von einem zahlreichen Stabe, einen Mann unter mittlerer Stageöffneten Thore des Palaftes, Drängten sich fremdartige Gestalten; tur und außerordentlich mager. Sein gepudertes, eigenthümlich zue die Monarchie. Ludwig's XIV. neigte sich offenbar zum Untergang, geschnittenes und hinter die Ohren gestrichenes Haar bing auf seine Beim Zusammentritt der Generalstaaten glänzten zwar noch die gold. Soultern herab. Er war in einen steifen Rod gekleidet, der bis an gestickten Mäntel und die Federbüte des Udels, die Purpurgewänder das Knie zugeknöpft und mit einer leichten Stiderei versehen war, der Geistlichkeit, aber in seinem ídlichten Kostüm schritt der dritte und auf dem Haupte trug er einen breifarbigen Federbusch." Von Stand stolzer und tropiger einher, als die privilegirten Klassen. Der republikanischer Einfalt war in seinem Hauptquartier nicht mehr die König schien gleichgültig, Monsieur (Ludwig XVIII.) besorgt, Marie Rede. ,,Um ihn her herrschte die ftrengste Etikette; seine Adjutanten Antoinette vot peinlicher Bewegung; nur der Graf von Artois zeigte und Offiziere wurden nicht länger an seinem Tisde empfangen, und seinen gewöhnlichen eitelen Uebermuth. Diese Phase des revolutionairen er war äußerst wählerisch in Betreff derjenigen, die er zuließ; ein Dramas bringt in der Erzählung des Grafen Miot eine sauerliche Mahl mit ihm einzunehmen, war eine ausgezeichnete Ehre, die nicht Wirkung hervor; aber es ist fraglich, ob er seine Farben nicht eher ohne Shwierigkeit erlangt werden konnte. Er speifte gleichsam öffentden Erinnerungen einer späteren Periode, alo den gugenblidlichen Ein- lich; während er aß oder in den Speisesaal ging, ftrömte das Volk drüden jener Zeit entlehnt hat.

herbei, um seine Augen an ihm zu weiden. Dabei schien er nie ver. Bald darauf erleiden die Aufzeichnungen Miot's eine Unter. legen oder außer Fassung gebracht durch die übermäßigen Ehrenbrechung. In seiner amtlichen Eigenschaft kam er mit dem Wohlfahrtse bezeugungen, mit welchen man ihn überhäufte, sondern benahm ficher Ausschuß in Berührung, dessen Befehle er pünktlich volftredte, was jedoch als wenn er sein ganzes Leben an dergleichen gewöhnt sei. Seine nicht verhinderte, daß er als Berdächtiger eingestedt und nur durch Gemächer und ein großer Pavillon, welchen er vor dem Palast batte den neunten Thermidor von dem Tode gerettet wurde. Während die errichten lassen, waren ftets mit einer Schaar von Generalen und Jakobiner noch am Ruder standen, pflegte er oft mit Danton, Lacroir, Beamten angefüllt und mit den vornehmsten Edelleuten und berborLegendre, Fabre d'Eglantine, Camille Desmoulins und sogar mit ragendften Männern Italiens, die einen einzigen Blid oder eine Robespierre zu Mittag zu essen. Er faß dann mit seinen Kollegen minutenlange Audienz erbaten. Alles beugte sich vor dem Glanz feiner am Ende des Tisches, ohne an ihrem Gespräch theilzunehmen, aber Siege und dem Hochmuth feines Benehmens. Er war nicht mehr die Art und Weise beobachtend, in der sich diese furchtbaren Demader Feldherr einer triumphirenden Republit, sondern ein Sieger auf gogen in ihrem Privatleben benahmen. ', Danton", sagt er, hatte eigene Nechnung, der den Besiegten Gefeße gab." eine abstoßende Physiognomie, aber feine Gestalt war athletisch, und Nach Paris zurückgekehrt, fonnte Miot de Melito die Zustände man verglich ihn in dieser Beziehung mit Mirabegu. Das Gesicht you Paris am Vorabend des Konsulates mit denen der Republik des Leßteren war indeß von einer fablen Blässe überzogen, während pure et simple” vergleichen, und fand die neue Ordnung der Dinge Zener einen röthlich braunen Teint und sehr belebte Züge hatte. Bei viel mehr nach seinem Geschmad. Im lurembourg thronten die MitTische leitete er gewöhnlich die Unterhaltung und machte häufig Ge glieder des Direktoriums, und von ihnen geberdete fic namentlich brauch von figürlichen Rebensarten, wie:,,Die Räder des Triumph. Barras wie ein König, umgeben von Pferden, Hunden, Höflingen und wagens der Revolution sollen ihre Feinde zerschmettern". Die Maitressen. Hätten die republikanischen Häupter gewußt, was im Revolution ist wie Saturn, sie wird ihre eigenen Kinder verídlingen", Lager Bonaparte's vorging, so würden sie vielleicht weniger auf äußen und andere von demselben Kaliber. Er verachtete die Girondisten ren Prunt gesehen und mehr an der Befestigung ihrer Gewalt gears

beitet haben; aber sie waren in feiner Beziebur 3 der feinen Politik

Memoires du Comte Miot de Molito" Paris

Frères 1858

Three antochen Feldherrn gemadiren

chem 18. Brits

maire die Freiheitsfreunde durch eine erheuchelte Anhänglichkeit an die Imperators, die Verbannung seiner Familie, die, wie Miot de Met ,, Prinzipien von 89" zu födern wußté. Achtzehn Tage nach der in prophetischem Geifte verfündet, ,, an diesem Tage schließlich : Schlacht von Marengo 3og er jedoch als Triumphator in die Haupt- der Weltbühne verschwand". Diese Prophezeiung hat sich nicht bewak ftadt ein und empfing die Huldigung aller Klassen mit kaiserlicher aber Miot selbst ist mit jenem Tage vom politischen Schauplaß $ Herablassung. Kurze Zeit darauf wurde Miot mit einer Sendung getreten, nachdem er seine Anhänglichkeit an das Kaiserthum der nach der halb-barbarischen Insel Korsika betraut, wo man, nach dem'den Verlust seines einzigen Sohnes gebüßt hatte, der, kaum zwanzig alten Sprüchwort, daß kein Prophet in seinem Vaterlande etwas gilt, Jahre alt, auf dem blutgedüngten Felde von Waterloo seinen Tod fand. fich hartnäckig weigerte, die Verdienste Napoleon's um die Rettung des Staates und der Gesellschaft (die Familie" war damals node

Italien. nicht erfunden) anzuerkennen. Auf die Frage: Sol Napoleon Bona

Boccalini's Plan einer Welt - Reformation im siebzehaten parte lebenslänglicher Konsul sein? ließen fich viele diffentirende

Sahrhundert. Stimmen vernehmen, und Togar unter dem Militair war das Votum keinesweges einstimmig. In Ajaccio, wo die Garnifon nur aus

(Shluß.) 300 Mann bestand, antworteten 66 mit Nein, und in einer Compagnie Nach einem längeren Vortrag des Pittakus und Periander, über Artilleristen von 50 Mann erklärten fidh 38 gegen den Vorschlag." die Beförderung Unwürdiger zu hohen Aemtern, erhebt fich Bias und Offenbar hatte man damals in Frankreich die Wahl - Maschis meint, daß Gott die Völfer durch Gebirge, Meere und Flüsse, fomie nerie nod nicht auf die Stufe der Vollkommenheit gebracht, die durch Sprachen von einander geschieden hat, das ist nicht ohne Ablic fie in unseren Tagen erreicht hat. Troßdem ging das lebens- geschehen. Allein die Menschen haben diese Gränzen mißachtet m längliche Konsulat mit großer Majorităt durch und mit ihm ver indem sie nach fremden Ländern tracyteten, haben sie das eigene zerston. schwanden die leßten Spuren des republikanischen Regime. Die Man muß demnach alle Völfer zwingen, in das einem jeden an Sitten des Oeil de boeuf famen wieder in Aufnahme, die Staats- gewiesene Vaterland zurüdzukehren, alsdann alle Brüden abbrechen, i diener kleideten sich in glänzende livreen und man bemühte sich nach die Wege über die Gebirge völlig ungangbar machen und die Schiff Kräften, die Traditionen des Hofes von Versailles wieder aufzufrischen. fahrt abschaffen. Daß es hierbei von Seiten der unerfahrenen Schauspieler nicht an Ein fo widersinniger Vorschlag findet keinen Beifau, weshalb manderlei Verlegungen der alterthümlichen Etikette febite, versteht Kleobulus aufsteht und unter Anderem fagt: ,,3ft es nicht ein ebenso fich von selbft; in dieser Beziehung gab sogar der erste Konsul fich unbedacht fames als unchristliches Werk, wenn man die Leute durch einige Blößen. ,,In einen prachtvollen, reich mit Seide und Gold Ausposaunung ihrer Lafter in ein böses Geschrei bringt und Zedergesticten Anzug von violettfarbigem Sammet gekleidet, trug er einen mann in's Maul ruft: die Bosheit wäre so hoch gestiegen, daß menschDegen, weißseidene Strümpfe und goldene Sdubschnallen; dabei aber liche Hülfe ihr nicht" mehr steuern könne? Eben deshalb räth der eine schwarze Kravatte! Es war dies ein sehr ernfter Verstoß gegen berühmte Tacitus, welcher nie fic irrt, sondern für diejenigen, so ihn das Rostüm.

recht verstehen, ftets recht geredet bat: Es ist besser, Lafter welde '. Nach dem lebenslänglichen Konsulat kommt das Prinzip der überhand genommen haben und herangewachsen find, unerwähnt in Erblichkeit zur Sprache und die Monarchie ist vor der Thür. Graf laffen, als es dahin zu bringen, daß wir öffentlich kund geben, wir Miot de Melito fügt fich mit glüdlicher leichtigkeit in alle diese wären ihnen gegenüber zu fHwach. Die eine alte und hohe Eide Wandlungen des politischen Drama's. Er ist mit tugendhafter Ent- niederwerfen wollen, greifen dies nicht recht an, wenn sie von oben rüstung gegen England erfüllt, das Verschwörern und Meuchelmördern anfangen, die Gipfel der obersten Zweige mit der Scheere abein Asyl giebt, und äußert fich mit misdem Tadel über den Justiz fdneiden; wer flug handeln will, wie ich jeßt vermeine zu thun, legt mord des Herzogs von Enghien. Drei Tage nach diesem Ereigniß alsbald die Art an die größte Wurzel. Io fage daber, daß die ganze gab Herr von Talleyrand ein glänzendes Fest, und nicht lange darauf Reformation in diesen wenigen Worten besteht: Die Guten zu bes trat das Kaiserthum ins Dasein mit neuen Titeln, neuen Gehalten, lohnen und die Bösen zu beftrafen." neuen Livreen und neuen Epigrammen. Die Benennung „Citoyen” ,,Wer aber sind die wahrhaft Frommen oder Bösen?" fragt wurde definitiv abgeschafft und durch ,, Monsieur" erseßt, und nads

Monsieur” erseßt, und nach nun Thales, ,, wie kann man die rechte und wahrhafte Frömmigteit einer langen Berathung, ob der Hahn, der löwe oder der Elephant von der falschen und gefärbten unterscheiden? Der Heuchler Tüde, ihre die Stelle der weiblichen Figur einnehmen solle, die als Sinnbild der eigene Schande mit dem Schein des gemeinen Besten zu bemänteln, Republik gedient hatte, entschied sich Napoleon für den Adler, womit ist nicht erst heute aufgekommen, wird auch nicht heute aufhören.“ fidh natürlich alles einverstanden erklärte. A18 die Abler auf dem Periander sagt hierauf: , 3ch bin nicht in Abrede, daß SchriftMarsfelde vertheilt wurden, trat ein junger Mann bervor und näherte verfälschung, Geiz, Hoffahrt, Heuchelei bei Privatpersonen große und fich dem Thron mit dem Ruf: ,, Rein Kaiser! Freiheit oder Tod!" fdhändliche Laster, allein ich behaupte zugleich, daß sie keine Ursache Er wurde sogleich verhaftet und unschädlich gemacht. ,,Ich habe nie. der gegenwärtigen bösen Zeiten und Zustände find. Durch die heiligen mals seinen Namen -erfahren können“, fagt Graf Miot, was gewiß Rechtssaßungen werden ja dergleichen schlechte Handlungen und linzu bebauern ist, da Beispiele' von moralischem Muth in der neueren thaten hart bestraft und man sieht, daß sich das Mensoengesohledt Geschichte nicht zu häufig vorkommen.

den Gefeßen geborsam unterwirft und gleichsam unter dem GerichtsDer dritte und lebte Band der ,, Denkwürdigkeiten" beginnt mit zwang zittert und bebt, da etliche wenige Richter viele hunderttausend dem spanischen Kriege und schließt mit der Schlacht von Waterloo. Menschen im Zaum halten"..... ,,Der rechte Stein des Anstoßes, Dem König Joseph ftand der Verfasser sehr nahe; er nahm an seinen der uns jeßt plagt, ist der, daß die Fürsten, durch Geiz und UeberUnterhandlungen mit dem Kaiser Theil und er zeigt, wie wenig auf. muth getrieben, fich einbilden, ihr Schwert habe eine spezielle Hyporichtiges Vertrauen zwischen den beiden Brüdern berrschte. Wie thet auf allen Ländern derjenigen Fürsten, die nicht so mächtig sind Miot glaubt, bätte sich vielleicht die Dynastie Bonaparte jenseits der wie fie"....... Ein löwe erkennt alle anderen Löwen als solche Pyrenäen behaupten können, wenn der Kaiser fid seiner ewigen Eino an; aber dem - Engländer 'fcheint ein Schotte, dem Deutsden ein mishung in die Angelegenheiten des Landes enthalten hätte, was aber Staliäner, dem Spanier ein Franzose nicht ein Mensch oder Bruder doch zweifelhaft sein dürfte. Dinë einen Funken von dem Genie seit zu sein, sondern ein Thier von einer fremden Art- und Natur, und nes Bruders, besaß Joseph deffen ganzen Egoismus und verrieth, wie dies Ades wegen des Ehrgeizes der Potentatet. Die Fürsten, um er, den Emportömmling durch seine Sucht nach äußerem Gepränge ihre Ansdläge ausführen zu können, haben eine große Anzahl geund die Vorliebe für das veraltete Ceremoniet der legitimen Königga wappneter Leute zusammengebracht und damit diefe aus Furcht vor häuser. Sogar Miot, der sich noch des Hofes von Versailles erinnern der Shande, dem Nächften das Seine zu nehmen, leute zu erwürgen, konnte, wurde durch den Glanz geblendet, mit welchem Napoleon die Städte in Brand zu fteden, nicht kleinmüthig werden, so laffen sie Taufe des Königs von Rom begeben ließ. Das Gedränge von Prin- dieselben nicht Diebe und Räuber, sondern Soldaten und tapfere Capi zen, Gesandten und Generalen war beispiellos, die Pracht der Dia- taine-nennen. Auch fromme Fürften müffen ebenfalls fold Verfahres manten und der Hermeline, der Sterne und Ordensbänder unvers einschlagen, zunächft um land und Leute vor den gedachten Raubvögeln gleichlich, und alles baschte in athemloser Spannung nach einem zu fcüßen; bald loďt fie aber der Gewinn- und Fie werden wie die gnädigen Wort von den Lippen der kaiserlichen Majestät. Die selte anderen. Also die Fürsten müffen sich beffern, indem fie sich mit samfte Seene von allen aber war der kaiserliche Hof während der dem Reid thum, mit der Macht und Gewalt, die sie gegenwärtig bes ephemeren Herrlichkeit der hundert Tage. Noch einmal ftand Napos fißen, genügen laffen. Man muß Königreiche und Herrschaften in leon umgeben von Schmaroßern, von Herrn Ségur, dem Große bestimmte Gränzen einsóließen, die dann kein Fürft überschreiten darf, Ceremonienmeister, der kurz vorber den Bourbons so emphatische zumal da übergroßer Befiß nicht mit guter Drbnung und Gerechtigkeit Loyalitäts-Versicherungen gespendet hatte, und von einer Schaar regiert werden kann.“ Minister und Marsdatle, welche die Chancen des wiedererstandenen Solon entgegnete hierauf: ,,Wir find hier nicht dazu berufen, Bonapartiomut berechneten und fic neugierig fragten, wem sie zu: die Mängel der Fürsten und Herren zu prüfen, sondern wir babent nächst wohl unverbrüchliche Treue schwören würden. Dann kam die es mit den Laftern der Privatpersonen zu thun. Sind die Fürften zu

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: Diese Worte fanden allgemeinen Beifall und Cato ließ nun fich Tohlechten Dingen ein Vergnügen bereiten. Die verständigen Leute dahin aus, daß menschliche Hülfe den schuldlosen Zustand der Mensch- aber wiffen, daß so lange Menschen vorhanden sind, auch laster sein beit nicht wieder zurüczuführen vermag. „Wir müssen Gott bitten, werden und daß man in dieser Welt nichts durchaus Vollfommenes daß er auf's neue die Fenster des Himmels eröffne, die Erde mit anzutreffen vermag, sondern daß man da gut lebt, wo man das wenigste neuen Wafferfluther bedecke und die unheilbaren Wunden mit dem Unrecht findet. Es ift daber bem mensdlichen Klugheit angemessen, Pflafter des Todes verbinde. Aber die Sündfluth fod zugleich Segen fich, wenn auch schwer, mit dem Entschluß zufrieden zu geben: die bringen; daher möge Gott die Anaben, welche noch nicht zwölf Jahre Welt so zu belaflen, wie man sie vorgefunden hat.“ alt find, in einer neuen Arche erhalten, das weibliche Geschlecht das sou

Auguft Oeyder. gegen, welches Altero es immer sein möge, vernichten, daß , nichts als das vermalebeite Andenken an daffelbe übrig bleibe. Laßt' uns

England. Gott ferner bitten, daß, wie seine Atmacht die Bienen, Fische (scartafoni) und andere Thiere dahin bedacht hat, fich ohne weibliches Zus

Forschungen des englischen Opiumeffer8. *; thun zu vermehren, auch das Menschengeschlecht dieser Gnade gewür Thomas de Quincey ist ein beliebter Efsayift, der durch muntere, bigt werde.

bisweilen etwas frivole faune, durch eine humoristische LebensUeber folche Rede ergrimmte die ganze Versammlung; alle fielen anschauung und harmlose Possirlichkeit das englische Publikum seit tt fie nieder zur

Erde und flebten zu Gott, daß er das liebwerthe weib- geraumer Zeit unterhält und sich einen großen Kreis von Freunden Fiche Geschlecht erhalten, die Wasserfluth aber nur über die ungereim erworben hat. Er ist ihm namentlid unter dem Namen des pengliten und unbesonnenen Köpfe ergehen lassen möchte.

(chen Opiumeffers" bekannt. Wir baben es nicht gelesen und wissen Nachdem man fich wieder etwas beruhigt hatte, sprach Seneca: 'auch nicht, was an der Sache ist und in wie weit fie Ernft sein soll; ,,Man muß nicht reformiren wollen, was man nicht versteht. Wir so viel aber fteht fest, daß das englische Publikum ihm dieses laster Reformatoren sind allzumal Philosophen und Gelehrte, wir haben also nicht eben übel nimmt, sondern darüber wie über die Schnurre eines wohl ein Urtheil über Budbändler, Buchdruder und Papiermacher, luftigen Rathes lacht. — Also wird es damit nicht viel auf fich sowie über diejenigen, welche uns Dinte, Federn und dergleichen zum haber; der Einfall ift barock und geeignet, guten Humor zu weder. Stubiren erforderliche Dinge verkaufen. Wollten wir die Hand- Denn was man fonft vom Herrn Thomas de Quincey lieft, fiebt nicht thierungen anderer Leute reformiren, so würden wir grobe Fehler bes gerade danach aus, als ob es im Opiumdusel orientalischer Apathie geben und dürften für Spott nicht forgen. Merfen diejenigen, welche geschrieben sei. Oben erwähntes Buch (bereits der siebente und achte man reformiren will, daß man ihre Mängel nicht kennt, fo werden Band) enthält eine Sammlung früher geschriebener und in zahlreiche fie erst recht Hartnädig und balsftarrig werden, Fie werben uns den Journale zerstreuter Auffäße über Alles und Jedes, worüber ein geiftBlinden vergleichen, die sich abmüben, ein Faß voller lede zuzuftopfen reider Mann und Humorist zu schreiben im Stande ift; Judas und dabei den Wein überall ausfließen lassen. Wir müssen alfo aus chariotý, Richard Bentley, Cicero, geheime Gesellschaften, Milton, jedem Stande vier fromme und verständige Leute hierber berufen, Lord Wellington, die beidnischen Orafel, die Wander -, über dies daß jeder seine Handthierung reformire.

und viele andere noch verschiedenartigere Gegenstände bat Herr de Pittakus und Chilo belobten diesen Vorschlag Tehr, allein die Quincey Essays geschrieben. Es ist jedenfalls ein Zeugniß für Uebrigen erklärten: ,, Apoll hat uns allein das Reformationswerk ans die große Beliebtheit des Schriftstellers, daß dem Publikum eine nachbefohlen und wir würden seiner Majeftät schlechten Respekt erweisen, trägliche Sammlung von Auffäßen geboten werden darf, die, mehr wenn wir uns des Beirathes Anderer bedienen wollten. Wer das oder minder Erzeugnisse des Augenblices, in dem Schwalle der TagesSchwert am Knopf hält und es seinen Feinden übergiebt, muß es literatur dahinschwammen und dabei sehr ungleich an Werth find. von diefen bei der Spiße zurücknehmen."

Was unter Effay zu verstehen ist, dürfte man nach dem Glüde, das Man fing an, zu merken, daß das ganze Reformationswert in Macaulay's historische Essays in Deutschland gemacht haben, im Allden Brunnen gefallen war; da flug Mazzoni vor, ben Patienten, gemeinen wissen – es ist eine Stilgattung, die sehr verschiedener ben fie furiren fotiten, nämlich das Säkulum selbst, vor die Sdranken Fassungen fähig ist, aber es jedenfalls verdiente, bei uns einen heimis zu rufen. Es erscheint denn auch ein Mann, alt an Fahren, von den Boden und entsprechende Ausbildung zu finden – ein Mittelfrischer und starker Komplerion, so daß es schien, als wenn er noch ding zwischen Berichterftattung und Kritif, ohne die Trodenheit der viele hundert Jahre zu leben bätte, allein heiser klang feine Stimme ersteren und ohne die Systematif der leßteren. Ein gescheidter und auf Befragen erflärt er: ,,Bald nach meiner Geburt wurde ich Mam lieft ein Buch und erzählt in zwangloser Weise, was es auf von Krankheiten befallen; mein blühendes Gesicht ist eitel Schminke. ihn für einen Eindruck gemacht, von welchem Standpunkte er es anZieht mir meinen schönen Rod aus.“ Dies geschieht, und sie sehen fieht, in welchem Verhältnisse er dazu steht, ohne dem natürlichen das elendeste Wesen vor fich, dem ersichtlich keine Gesundheit mehr laufe seiner Gedanken Zwang anzuthun, ohne die Misdeutung beizubringen war.

des Publikums oder anderer noch gescheidterer Leute zu befürchten. ,,Um nun der Sache einen Schein zu geben und damit die Leute Es ist nicht abzuleugnen, daß der Engländer hierin Manches vor glauben follten, daß sie ihrem Amt wohl vorgestanden, den gemeinen uns voraus hat, was ihn dazu besonders befähigt, vor Allem aber die Nußen gefördert und sich um Se. Majeftat hoch verdient gemacht Sicherheit im persönlichen Auftreten und den weltmännischen Anstand, bätten, 'fo diftirten sie dem Secretair Mazzoni eine allgemeine Refor: zu dem es einmal die meisten unserer Gelehrten und Kritifer nicht mations-Ordnung. In der Einleitung thaten sie mit vielen prächtigen bringen können. und zierlichen Worten dar unb rühmten sie die väterliche Zuneigung, Unser englischer Opiumeffer ist ohne Zweifel ein geistreicher die Se. Majestät zu den getreuen und tugendhaften Unterthanen Kopf, der viel gelesen, vielleicht viel ftudirt, und viel in der Geselltrügen und wie forglich fie sich die allgemeine Wohlfahrt des Mens Fhaft verfehrt hat, -- in unserer deutschen Achtung wird es ihn unfengeschlechtes angelegen fein ließen. Sie ftrichen gewaltig herausstreitig berabfeßen müssen, daß er den Muth hat, über so unendlich bie große Mühe und Arbeit, mit denen der Reformation - Rath dieser biele und verschiedene Gegenstände zu sprechen, zu urtheilen, feine meuen und höchft nöthigen Ordnung obgelegen. Hierauf folgte eine lustige Laune auszulassen – er ist Hiftoriker, Philolog, Theolog, und genaue Tare für fraut, Rüben und Petersilie und wurde darauf die wer weiß, was noch. Man lese z. B. den Aufsaß über Lord Reformation vollzogen und von sämmtlichen Herren unterschrieben." Wellesley, in welchem Tone er von den Ahnen, Bon den Schicksalen

,,Da führte ihnen Thales noch ein wichtiges Amendement zu der Familie redet. Nebenbei mag es in der Kürze erwähnt werden, Gemüth: Es wären nämlich auf ihren Vortheil bedachte, betrügerifde daß die Familie der Wellesleigh, wie fie fich damals schrieb, zuerst Leute vorhanden, welche fich bei dem Verkauf der Bohnen und Preißel- im zwölften Jahrhunderte in Somersetshire anfäffig vorkommt. Hunbeeren so kleiner Maaße bedienen, daß es ein großes Aergerniß geben, dert Jahre später finden wir sie in Jrland, wohin sie wahrscheinlich auch zu merklicher Schmälerung der vollendeten Reformation gereichen mit dem Eroberungszuge Heinrich's des Zweiten gekommen. Dort würde, wenn man dies nicht abänderte. Dies Amendement gefiel waren sie zuerst in Kildare beimisc; ifr Ahnherr, Sir Wellerand dem Rath und wurde der Reformation sofort der dringend nöthige Wellesleigh, machte denselben Grundsaß in der Familie geltend, den Artikel beigefügt, daß gedachte Maaße überall größer gemacht werden Rudolph von Habsburg mit so vielem Glüce verfolgt hat: durcy fouten."

glüdliche Heiraten vermehrten sie die Zahl ihrer Besißungen und Hierauf that man die großen Pforten des Palaftes auf und las breiteten sich immer weiter in Irland aus. Das Schloß Dangan, bie allgemeine Reformation öffentlich dem Volt vor, welches baufen, welches der Hauptsiß blieb und wo auch Wellington geboren wurde, weis berbeilief und Maul und Nase aufsperrte, auch ein solches Ver- tam vier Jahr vor der Shlacht bei Azincourt, die genau vier. gaügen an diesem Wert fand, daß der Berg Parnaß vom Jauchzen Hundert Jahre (1415) vor der Schlacht von Waterloo geschlagen wurde, und Screien berer erscholl, fo darüber frohlodten."

an die Familie.
,,So fann man dem Pöbel leicht eine Rase dreben") und mit
Thöricht; auf Bebrung der Lhoren zu harrea!

*) „ Studies on Secret Records, Personal and Historic. With other Rinder der Klugheit, o habet die Narren

Papers, Essays, Sceptical and Anti-Sceptical, on Problems Neglected

or Misconceived". By Thomas De Quincey. Édinburgh: Hogg & Sons; Eben zum Narren auch, wie fid'o gehört. Goethe. London: Groombridge & Sons.

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