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leitet, das ihm nahe an zwei Monate Zeit getoftet, au sein Geld auf Bei einem solchen Stand der Dinge fiel der Kredit auf einmal, gezehrt und ihn noch in neue Sohulden verfekte, ohne ihn auf ent- die Sicherheit im Handel verschwand. Die Läden wurden felteti sprechende Art zu entschädigen oder auch nur anzugeben, worin denn besucht, und das Einzelgeschäft hatte, so zu sagen, den legten Athem die Unbrauchbarteit dieses Trauerspieles beftebe - so fehr dies Alles ausgebaucht. sein großmüthiges Herz gernagte, so war er dennoch viel zu stolz, als Reiner verkaufte, Reiner kaufte, Ale aber fuchten Geld aufzutreiben: daß er sein Gefühl für eine solche Behandlung hätte errathen laffen. Reiche und Arme klagten um die Wette. Er begnügte fich, gegen den, der ihm diese abweisende Entscheidung Solche Scenenverwandlung im Nu, folche Noth nach solchent e'nbändigen mußte, zu äußern: ,, er habe es zu bedauern, daß er nicht Reichthum, solcher Sturz aus folcher Höhe - was hat fie berbeis schon von Frankfurt aus nach Sachsen gereift sei." – Ein Gutachten geführt? Wie kam das eben noch blühende Schweben in Einem Lage über das Schauspiel, im November 1782 von Iffland verfaßt, das sich fast an den Bettelftab! in den Aften des Mannheimer Theaters vorfand, sprac nad einer Die Ursache enthüllte fic uns Schlag auf Sólag aus den ge. theils tadelnden, theils lobenden Kritif des Stüdes schließlich die An- prüften Handelsbüchern der gefallenen Häufer. Diefe, durch Hamficht aus, daß soviel Genie und Fleiß, in Anerkennung der traurigett burger Kaufleute von etwas bequemem Gewissen aufgemuntert, von Lage des Verfasserd, eine Unterstügung verdiene. Streicher giebt die dem Köder eines schnell und ohne Mühe erworbenen Vermögens geSumme von 8 Louisd’or als dasjenige an, was Iffland vorgeschlagen lodt, besonders von den täglichen Anforderungen eines ihre Mittel babe. „Allein“, fügt er hinzu, ,,Se. Ercel. der Freiherr von Dalberg weit überfteigenden Lurus und Aufwandes gedrängt, lebten enblich konnten diesem Gutachten ihren Beifall nicht denfen, sondern ent nur von dem oft unbeschränkten Kredit, der ihnen theils in Hamburg, ließen den Dichter ebenso leer in Börse und Hoffnung, wie er vor theils in London geöffnet war. Aber diese entlehnten Summen mußten zwei Monaten baselbst angekommen war."

gebedt, diese auf die Zukunft gezogenen und oft tein wirkliches Ges Schiller findet ein Asyl in Bauerbach, dem Gute der Frau von schäft darstellenden Tratten mußten honorirt werden. Da kam denn Wolzogen. Neue Prüfungen, neue Täuschungen. Der Konflitt zwisden das Vigilanzwesen auf, wie man es hier zu lande nannte: es beftand Pflicht und liebe und Dalberg's Annäherung treibt ihn von Bauer- darin, daß man von B borgte, um C zu bezahlen, von C, um B zu. badh nach Mannheim, wo er das Amt eines Theaterdichters übernimmt. befriedigen, und so die Reihe herum, bis zu dem Augenblick, wo B Neue Widerwärtigkeiten reifen den Entschluß, die Einladung Körner's, oder C oder Beide fielen und man endlich fein Geschäft ins Klare nad Sachsen zu kommen, anzunehmen. Es fou die Dichtkunst nicht bringen mußte. mehr der einzige Zwed seines Lebens sein; er ist entschlossen, den Nicht alle gefallenen Häuser hatten es so weit getrieben, jedens Besuch der Muse nur in der aufgeregtesten Stimmung anzunehmen, falls aber waren sie nicht ohne Schuld; denn entweder betheiligten dafür aber mit allem Eifer sich auf die Rechtswissenschaft zu werfen. fie sich bei diesem unseligen Schwindel oder schenkten denen, die ihm Die leßten Stunden vor seiner Abreise verbrachte er mit seinem Freunde fröhnten, ein zu großes Vertrauen. Streicher. ,,Als die Freunde gegen Mitternacht schieden, gaben fie Das Unheil hätte ganz oder zum Theil vermieden werden können, fich die Hand darauf, Reiner an den Anderen schreiben zu wollen, bis wenn der schwedische Handel mit mehr Vertrauen auf seine eigenen Streicher Kapellmeister und Schiller Minister sein würde. Aber Kräfte, mit mehr Behutsamkeit und weniger Gewinngier, gesucht hätte, Streicher ward nicht Kapellmeister, sondern unternahm 1795 eine soviel als möglich die fremden Kapitalien zu missen, um die schwediPianoforte - Fabrik in Wien, wo er am 25. Mai 1833. gestorben ist. fchen Kapitalien zu benußen. Unglüdlicherweise stand das Diskonto in Und Schiller wurde nicht Minister eines kleinen Fürsten. Er wurde Hamburg niedrig und in Schweden boch, und die Schwedischen Kapis mehr, weit mehr, er wurde ein König im Reiche der Geifter. Der talisten, die Bank an der Spiße, machten so viele und so kleinliche quälendste Aft im Drama seines Lebens ist zu Ende; die bitterften Umstände der Förmlichkeit und der Vorsicht, ehe sie mit einem VorStürme der Noth find überwunden. Schiller hat, wenn je ein starker schuß herausrüdten, daß man nur in der dringendsten Noth zu ihnen Menschenwille, die Fluth wahrgenommen, und sie trug ihn zur rechten seine Zuflucht nahm. Zeit in den rettenden Hafen."

In manchem Lande fönnen Handel und Industrie im Nothstande Hiermit foließt der Band. Wir fügen noch hinzu, daß die fein, ohne daß es die Bolksschichten außerhalb derselben febr verWürdigung der erften Dichtungen Schiller's, die in diese Periode spüren; in Sweden ist dem nicht so. Die Bodenkultur im Großen fallen, namentlich seiner Dramen: „ Räuber, Fiesto“, ,, Kabale braucht gegenwärtig ungeheure Rapitalien. Bisher war fie, fo zu und Liebe", eine durchaus liebevolle und gerechte ift

. Der Berfaffer sagen, noch in den Windeln, und die unermeßlichen Dominien, lange geht nicht darauf aus, wie die meisten Kritifer, die Fehler dieser im ausschließlichen Besit des Adels, lagen mehr oder weniger brach. Jugendwerke hervorzuheben und durch eine ftrenge Censur fie, die Die Rapitalien wurden auf Alles eber, als auf die Güterverbesserung auf unsere Vorältern eine so mächtige Wirkung geübt, in den Augen verwendet; fie hätten übrigens auch nicht dazu ausgereicht. der Enkel berabzuseßen, sondern, indem er sie weniger nac abftraften Die leßten zwanzig oder dreißig Jahre haben diesen Zustand allästhetischen Prinzipien, als nach der historischen Bedeutung, die sie gemein umgeändert. Der Zuwachs der Bevölkerung, die Nothwendigfür den Dichter und seine Mitwelt hatten, beurtheilt, weift er treffend teit, neuen Bedürfnissen zu genügen, die Abnahme der großen Dos nach, wie trop dem besonderen Gepräge, das ihnen ihre Zeit auf- minien, die Zerstüđelung der Landgüter, der träftige Antrieb, der aus gedrüdt, doch das Wahre und Schöne, das für alle Zeiten gilt, aus der Fremde und namentlich aus Großbritannien tam, haben in die ihnen hervorleuchtet.

M. landwirtschaftliche Industrie Schwebens eine auffallende Umwälzung

gebracht. Ungeheure Wälder wurden ausgerodet, Sümpfe ausgetrodnet, Schweden.

Seen abgeleitet oder verflacht, neue Verfahrungsweisen eingeführt, und

der blos bandgriffliche, nie, über die Gegenwart hinausschauende, von Die Lage Schwedens nach der Handelskrifis von 1857.)

den Umständen gegängelte Aderbau unserer Vorfahren wich dem Als der Handelsfturm in Amerika losbrad, konnte Reiner einige wiffenschaftlichen, geregelten, fyftematischen Aderbau. Eingeweihte vielleicht abgerechnet' - abnen, daß er so schnell unsere Dazu bedurfte es aber unermeßlicher Kapitalien: man wollte Geftade erreichen und so entseßliche Verwüstungen anrichten werde. vorwärts und raso vorwärts (dreiten, und worauf man fouft eine Handel, Induftrie, Aderbau entfalteten seit Jahren ihre volle Blüthe.zwanzigjährige Arbeit hatte verwenden müffen, das fand sich in einem Eine bis dahin in dem Umfange unbekannte Ausfuhr batte Summen Jahre gethan.. in das Land gebracht, die vor 15 bis 20 Jahren für fabelhaft ge In Schweden waren diese Rapitalien nicht vorhanden; das Ausland golten hätten. An Geld war Ueberfluß, induftrielle und landwirths übernahm es, fie vorzuftreden. Die in der Erde vergrabenen Gumschaftliche Unternehmungen erstanden auf allen Seiten und verhießen men, auf Unternehmungen verwendet, deren Früchte erft in Jahren zu Schweden den Anbruch des goldenen Zeitalters.

erwarten ftanden, fraßen inzwischen ftarte Zinsen, die wiederum nur In wenigen Wochen, welch ein Umschlag!

unter günstigen Konjunkturen gezahlt werben tonnten. So lange nun Kaum hatte der Telegraph die Unglüds-Ereignisse in Hamburg die Boden-Erzeugniffe durch beträchtliche Nachfrage boben Preis hiel. und London angezeigt, als auch die Stodholmer Börse in ihren Grundo ten, konnten die Gutsbefißer bedeutende Ueberschüffe machen und diese veften erzitterte und die ganze Handelswelt der Hauptstadt unter ihrem hauptsächlich zu weiteren landwirthschaftlichen Verbesserungen verSturze zu begraben drohte.

wenden. Allein der Abfluß ihrer Produkte, auf den fle gerechnet Bald fam die Reihe an die anderen Handelspläße des Reides, hatten, ftaute beim Beginn der Krifis; ihre Scheunen waren voll, und der Drkan fuhr verwüstend bis an die Gränzen Lapplands. Aus aber ihre Raffen leer. den Höhen des Großhandels senkte fide das Unwetter in die Niedes Daber die Klemme, die nod fortdauert, und die in diesem Jahre rungen des Kleinverkehrs; der Fabrikant sab sich genöthigt, die Ar- die Zahl der Bodenverbesserungen um ein Beträchtliches verringern beiten zu beschränken, wo nicht ganz einzustellen; die Besißer von dürfte. Dazu kam, daß die ins Fabelhafte gestiegenen Preise der Hammerwerfen waren ohne Geld, und dem Landwirthe blieben seine Boden-Erzeugnisse die Speculation ebenso fabelhaft fteigerte, und daß Erzeugnisse unverkauft auf dem Halse.

der Kauf und Verkauf liegender Gründe zu einem Börsenspiel wurde.

Alles faufte um die Wette, um mit großem Gewinn wieder logzu*) och fler

Shrnoon. Sie üteringen in einem abre um das Doppelte in die

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Manenin 11

Böbe, und alle Welt spekulirte noch, als die Krifis bereinbrad. Ver Jebe Münze hat aber auch ihre Rehrfeite; fein Uebel, das niot täufer und Räufer Hatten ihre Berechnungen auf die Hausse der land- auch sein Gutes hätte. Die übertriebenen Preise selbst der Gegenwirthschaftlichen Erzeugnisse gegründet; da diese aber keine Käufer stände des ersten Bedürfnisses, die zuleßt das bloße Leben zur Uns mehr fanden, so hatten die leßten Güterkäufer die ganze laft der Krisis möglichkeit gemacht hätten, gingen um die Wette herunter und stellten zu tragen.

wieder das normale Verhältniß zwischen den Hülfsmitteln und den Unsere Hüttenbefißer find keine Induftrielle im Sinne des Aus- Bedürfniffen, zwischen Soll und Haben her. landes. Shre Aufgabe beschränft fich darauf, das Erz zu schmelzen Steht es nun so verzweifelt, wie man anfangs geglaubt bat? Es und den Guß in Gänsen oder in Zainen an die besonderen Manus ift aller Grund vorhanden, mit ,, Nein" zu antworten; die Krisis fakturen zu liefern. Sie hatten bisher nicht flüffiges Kapital genug, hat alles schwarz sehen lassen, weil man vor der Krisis Alles rosenum zur Gewinnung des Erzeß felbft bie nöthigen Vorschüsse zu farben fah. machen. Diese werden ihnen auf den fünftigen Eisenertrag von den für den Augenblid ift der Kredit zu Grunde gerichtet, er dürfte ausführenden Kaufleuten gemacht. Rönnen die Kaufleute feine Vor- fich jedoch auf sichereren Fundamente wieder aufbauen; die Handels. schüsse machen, so stehen die Hochöfen stil. Hier, wie in der Agri- und Industriewelt hat bereits die ersten Schritte dazu gethan. kultur, herrscht fast burdweg große Fahrlässigkeit; selten, daß ein Der Großhandel hatte unstreitig bartes Mißgeschid erfahren; viele Unternehmen das besißt, was in jedem gutgeleiteten Unternehmen uns Häuser sind von Grund aus zerstört, viele leiden nods unter den erläßlich ist: ein Hülfskapital, wovon ein Theil als Betriebskapital Nachwirkungen bedeutender Verluste; aber im Ganzen genommen hat verwendet wird, um das Unternehmen im Gang zu erhalten, der die Krisis unsere Handelspläße von einem guten Theil ungesunder andere für unerwartete Vorfommnisse aufgespart wird.

Elemente gesäubert, von den falschen Spekulanten, die den Handel Schweden besaß ehemals unermeßliche, aber unbenußte, also lähmen, statt ihn in Gang zu erhalten. Für einen großen Theil der werthlose Wälder. Seitdem aber, nach dem Kriege und den Unglüds. betroffenen Handelshäuser war das über sie hereingebrochene Unwetter fäden, die im Aufange des gegenwärtigen Jahrhunderts unser Vater nur vorübergehend, die Klemme momentan, und mehrere sind schon land heimgesucht, der Handel wieder auflebte, wurde die Benußung wieder zu fich gekominen. der Wälder einer der ertragreichften Handelszweige. Ausländische, in Die Hüttenwerke werden wieder neu aufleben, in dem Maße, Sdyweden eingebürgerte Kaufleute, aufgemuntert durch die Gleich wie die Ueberfülle ihrer Produkte an den fremden Pläßen fich vers gültigkeit der Regierung, die Unzulänglichkeit der Gefeße, die Un- mindert. Derselbe Fall ist mit dem Aderbau, und haben sich diese wissenheit, Fahrlässigkeit und Habgier der Bevölkerung richteten in beiden Zweige erst erholt, dann wird die Genesung der Nationalden Forsten, des Nordens besonders, unglaubliche Verwüstungen an. Industrie nicht lange auf sich warten lassen. Wenn übrigens das Um die Wette wurde niedergeriffen, gefällt, gesägt und in wenigen Ausland in Schweben mit beträchtlichen Kapitalien verwidelt ist, so Jabren lagen unabsehbare Urwälder zu Boden, um sich nimmer sind diese To wenig gefährdet, daß fie vielmehr in landwirtschaftlichen wieder zu erheben. 3m Norden geht der Nachwuchs bes Hochholzes, und anderen Unternehmungen angelegt sind, die reichlich wuchern werunzähligen Wechselfällen, klimatischen und anderen Einflüssen aus den und Sdyweden immer einen von fünftigen Krifen unabhängigen geseßt, nur langsam von statten, und der gänzliche Ruin eines Waldes Wohlstand und Nationalreichthum fichern. verdammt den Boden, der ihn getragen hat, zu ewiger Unfruchtbarfeit.

Die leßten Jahre insbesondere arbeiteten die schwarzen Banden in einem großen Maßstabe. Die wirkliche oder fünstliche allgemeine

Mannigfaltiges. Thätigkeit, die der orientalische Krieg herbeiführte, spornte sie von Dr. W. Böhmer's theologische Polemit. 3m vorigent neuem. Kaum aber hatten die kämpfenden Mächte Frieden ges Jahrgang unserer Zeitschrift (Nr. 130) erwähnten wir eines Buches über schlossen, als der Holzhandel plößlich fant und den Betheiligten em die Lehr-Unterschiede ber fatholischen und evangelischen Kirchen 2c., das pfindliche Streiche verseßte. Gegenwärtig ift er fast auf Nul berunter- damals eben erschienen war und den Ronfiftorialrath Prof. Dr. Böhmer gegangen, und das wäre fein großes Unglüd, wenn sich nicht dadurch in Breslau zum Verfasser hat. Wir konnten nicht umhin, die Unim Norden Swedeng Arbeitsmangel und Nothstand kundgäbe. Hoffen parteilichkeit und Milde des Verfassers anzuerkennen, der, auf dem wir, daß die bisherige unsinnige Ausschöpfung einer unferer größten Grunde der allgemeinen 3dee des Christenthums, eine Versöhnung Nationalquellen einer rationalen Forstwirthschaft Plaß machen wird. und Einigung aller christlichen Konfeffionen erstreben möchte. Nichts Die Krisis wird vielleicht auch der Bevölferung Norrlands die Lehre weniger, als theologische Anfeindung oder gar Zelotismus', athmet in geben, daß der wahre Reichthum nicht aus der Zerstörung, sondern dieser Schrift eines evangelischen Theologen, der das Gute, wo er es aus der Schöpfung, nicht aus der Vertilgung, sondern aus der Ver

in anderen Kirchen wahrnimmt, mit Bereitwilligkeit ehrt und anerkennt. mehrung der Naturreichthümer bervorgeht.

Nicht für möglich haben wir es daher gehalten, daß diese Schrift die Die ganze Blüthe Schwedens vor der Krisis war demnach in theologische Anfeindung und den Zelotismus gegen sich herausfordern vielem Betracht mehr eine täuschende, als echte, und die Krisis hatte werde. Und dody ist dies geschehen, wie aus einer Broschüre ersichtdas Gute, auf das Uebel wie auf die Heilmittel hinzuweisen. Diese lid, welche Herr Dr. Böhmer soeben zur Abwehr gegen einen ebenso Heilmittel sind: Behutsamkeit in den Unternehmungen; liebe zur maßlosen als unwürdigen Ungriff herausgegeben hat.) Als Eins Ordnung und zu geduldiger, mühsamer vielleicht, aber sicherer und leitung ist der Schrift ein Briefwechsel des Verfassers mit der königl. ergiebiger Arbeit; Absdheu gegen allen Schwindel der Agiotage und Staats - Anwaltschaft in Breslau vorgedrudt, welche Lestere Herrn Speculation; Berwinderung der Einfahr; Vertrauen auf die eigenen Dr. Böhmer aufgefordert hatte, auf Bestrafung des Pamphletiften Kräfte; allmähliches Sichablösen vom fremben Kredit; Gründung wegen persönlicher Beleidigungen anzutragen, was aber von dem Aufeines besseren Bankwesens im eigenen Lande.

geforderten abgelehnt wurde, der sogar den Wunsch aussprache, daß Angesichts der ungebeuren Zerrüttung, die über das Land bereits die mit Beschlag belegten Eremplare der als Sámäbsdrift qualifizirgebrochen, fühlte fich die öffentliche Meinung wie von Søređen ge- ten Broschüre dem" Budhandel wieder übergeben werden. Unsere lähmt und verlangte gebieterisd das Einsdreiten der Regierung. Zeitsdrift ist nicht der Ort zur Besprechung theologisder Polemif. Dhre bier in eine Untersuchung über die Zmedmäßigkeit eines folden Da Herr Professor Böhmer jedoch uns die Ehre erwiesen hat, seine Einschreitens einzugehen, bemerken wir, daß der Reichstag zwölf Mil. Gegensdrift uns zu übersenden, so wolleri wir hier mindestens fons Rirdaler bewilligte, die zur Unterstüßung des Handels und verschiedes statiren, daß fie mit derselben Milde und mit demselben Beftreben, ner Industrieen verwendet werden sollten. Zwei Regoziatoren wur. der Wahrheit und Gerechtigkeit die Ehre zu gebent, geschrieben ift, den auf das Festland geschickt, die auch wirklich eine Anleihe, aber wie das von dem Gegner angefochtene Buch. Hödiftens könnte man unter foläftigen Bedingungen zustande brachten, daß eine lange Zeit der Særift, wie dem Buche, den Einwurf machen, daß darin etwas faft Reiner das Geld anrühren wollte. Diese Finanz-Operation rief Unmögliches versucht wird: Andereglaubenden nämlich die eigene subbeftige Kritifen hervor und wird ohne Zweifel dem Lande ein schweres jeftive Ueberzeugung im lichte objeftider Wahrheit darzustellen. Geld tosten.: Das war in kurzem die Lage unmittelbar nad der Krifie. Seits

*) „Der unerleuchtete Eijer für dic fatiolische Kirche, welcher in der dem Haben fich die Zeiten nicht viel geändert: die Geschäfte heben gegen den Konfiftorialtat) Böhmer gerichteten und von der P. Staats si Anvalt: fids nur langsam; unsere Meere find offen, aber unsere Häfen leer.

ichaft mit Beschlag belegten Sdrift: 1.,, Katholisches 26.""", fich ausprägt."

Nachweis und Würdigung. Von Wilh. Böbiner, Dr., Professor der evangeDie Ausfuhr ist gering, die Einfuhr Null. Und es hat das Anschen, lijden Theologie. Breslau, Barth & Co., 1858. als wollte das noch lange anhalten. So lange die Magazine' von den in den legten Jahren durch die Industrie angebäuften Erzeugnissen überfüllt sind, darf man nicht erwarten, daß das Geschäft in Soweden oder fonftwo wieder auflebe. Der Ronsum bat überdies starf ab. genommen, Keiner kauft mehr als das unumgänglich Nothwendige.

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fiteratur des Auslan de s.

170 englische Meilen von Memphis am Miffiffippi entfernt. Man wöchentlich erscheinen 3 Nummern. Preis jährlid 3 Thlr. 10 &gr.,

Beftellangert werden in jeder deutschen Buchhandlung (in Berlin bei pålbjábrlid 1 Thlr. 20 Sgt. und vierteljährlid 25 Sgr., wofür

für die

Beit u. Comp. Sågerftraße Rr. 25, uab beim Spediteur Reuma on, De Blatt im Inlande portofrei und in Berlin frei ino Dans geliefert wird.

Niederwalfir. Xr.21), sowie vor allen tönigl. Bof-Uemteen, angenommette

:1 Ne 97. Berlin, Sonnabend den 14. Auguft.

1858. Unternehmen hervorzurufen vermag, nachdem man fic elf Monate Nord: Amerika.

lang mit einem nicht unbedeutenden, von einer Infanterie-Abtheilung

geschüßten Train auf meift ungebahnten Wegen Beschwerlichkeiten aller Die Indianer im Westen der Vereinigten Staaten. Art hatte unterwerfen müssen und eine Strede son 1892 englischen

Balbuin Möllhaufen, Sohn eines preußischen Artillerie. Meilen zurücgelegt hatte, zu Pueblo de los Angelos 'an. Offiziers, schieb, noch nicht 24 Jahre alt, mit ehrenvolftem Zeugniß Mölhausen hat seine Erlebniffe auf diefem Entdeckungszuge itt aus dem preußischen Soldatendienft und eilte, yon-unbezwingbarer anziehendster Weise geschildert;-) unbefangenen Blidés. fchaute er in Sehnsucht getrieben, nach dem fernen Westen Nord-Amerika's. Dort die ihm neue Welt; die Eindrüde, die sie auf ihn machte, weiß er reifte damals (im Jahre 1851) ber Herzog Paul Wilhelm von Württem lebendig darzustellen, namentlich verdienen feine Mittheilungen über berg und beabsichtigte eine genauere Erforschung der Rody Mountains. die Indianer, mit denen er in Berührung kam, große Beachtung. Unserem Mödhausen wurde gestattet, an diesem Unternehmen theil.

(Schluß folgt.) zunehmen, welches fedoch wegen faum zu beseitigenber Hemmniffe bei dem Fort Laramie am Plattefluß abgebrochen werden mußte. Et

Frankreich. vereinte fich baber hier mit Ottoe-Indianern, jagte drei Monate lang mit den Dmaba's, fciffte alsdann den Miffissippi hinab, traf

Ein Mumien-Roman. **). wieder mit dem Herzog zusammen und half auf verschiedenen Erfur „Mumien-Roman" (Roman de la Momie) - jedenfalls ein etwas fionen dessen naturhistorische Sammlungen vermehren. Im Jahre absonderlicher Titel, body man erschrede nicht; ein geistreicher Fran1852 febrte er nach Berlin zurück unb-überbrachte dem dafigen zoologi- zose, der nebenbei Gelehrter ist, oder vielleicht ein Gelehrter, der (den Garten eine Anzahl höchft interessanter Thiere.

nebenbei geistreich ift, hat es unternommen, Seben, der Vergnügent Wer einmal in Gegenden, die der Kultur noch nicht erfchloffen daran findet, auf die einfachfte, anmuthigfte und leichtefte Weise ins sind, längere Zeit hindurch mit Entbehrungen aller Art zu kämpfen ägyptische Alterthum, in jene versteinerte Wunderwelt einzuführen, hatte, dabei aber die großen Aufgaben von Angesicht zu Angeficht die uns fonst so falt und feltfam anblidt. Freilich ein etwas ftarkes kennen lernte, welche die Forschung noch zu löfen hat, der kann die Stüd, und wohl nur dadurch theilweise zu rechtfertigen, daß das Rube, welche ihm eine Stadt, wie Berlin, darbietet, wenn er weiß, übrigens wohlfeile Büchlein zu der sogenannten Eisenbahn-Literatur dass sein rüftiger Körper vor Wind und Wetter fich nicht zu scheuert gehört. — Verehrter Leser, hier hast du also Gelegenheit, bei dem hat, nur dazu verwenden, fich zu neuen, kühneren Unternehmungert dumpfen Geräusche bet bahineilenden Bahnzuges, das, mit dem vorzubereiten. So war es mit Mölhaufen. Er erweiterte feine gleichförmigen Gerüttel verbunden, ohnebies eine einschläfernde Wirkung Kenntnisse, vervollfommnete sich in feinen künstlerischen Leistungen und hervorbringt, deinen Geist in die Zeiten der Ramfes und Menephtha's, reifte, mit den besten Empfehlungen versehen, 1853 nach Washington. und wie fie Alle heißen, zu versenten und von Pyramiden, Obelisken, Das Gouvernement der nordamerikanischen Freistaaten weiß die große Sphinren, Labyrinthen zu träumen. Wenn dein Geift von deutscher Zukunft wohl zu würdigen, die dem germanischen Element in dem Dorfgeschichten, von den Liebschaften der Tonele's und Babele's und ungebeuren Gebiete eröffnet ist, welches der Atlantische und der Stille Nanrele's u. f. w. gesättigt ist, wenn dir vielleicht die famojedifdhe Ocean umschließt, und es denkt bei Zeiten an Mittel und Wege, bas lyrik, die neulich ins Hochdeutsche übersekt worden, nicht mehr beo Wohl der in reißender Progression steigenden Bevölkerung nach allen hagen will, wenn das rührende Mitgefühl an den Sohidsalen zweier Seiten hin nachhaltig zu fördern. Zu feinem Glück der oft fo flein- karaibischen Liebenben fast aufgebraucht ist, dann nimm dieses Buch lichen Geschäftigkeit der europäischen Diplomatie faft überhoben, kann und lies, wie die braunen Aegypterinnen mit ihren goldenen Nasenes, ohne viel Rühmens davon zu machen, in ftiller, wohlgeleiteter ringen und Fußspangen in grauer Vorzeit geschmachtet und geliebt Thätigkeit einen Landstrich nach dem anderen der Kultur gewinnen und haben. die Mittel, welche das alte Europa seinen stehenden Heeren zuwenden Doch Scherz bei Seite - wir haben einen jener Romane vor muß, auf Eroberungen verwenden, die der Wiffenschaft und zugleich uns, die wesentlich eine Erfindung der neueren Gelehrten find. Jeder, ben materiellen Interessen der gesammten, namentlich aber der euro der fich etwas mit Historischen Wissenschaften und alten Sprachen bepäischen Menschheit zugute kommen.

schäftigt hat, wird wiffen, was Antiquitäten find, wenn auch die Gesi Bon diesem Gesichtspunkt aus find auch die drei Erpeditionen lehrten felbft darüber keinesweges einig geworden. Von den Antiquio zu beurtheilen, welche das gedachte Gouvernement im Jahre 1853 ent täten erfährt man über die alten Völfer alles Mögliche, über ihre fandte, um die zwedmäßigste linie zur Anlegung einer Eisenbahn Sitten, Gebräuche, ihre Häuser, ihre Nahrung, Kleidung u. f. w.r nach Kalifornien zu ermitteln.

vorausgefeßt, daß Belegftellen darüber vorhanden find; aber wohl die Die eine dieser Erpebitionen sollte unter dem Befehl des Gou- Meisten werden darüber einig sein,' daß, im Ganzen genommen, verneurs Stevens fich zwischen dem 47. und 49. Grab nörblicher die Antiquitäten ein sehr trockenes Studium find, und daß man aus Breite nach Weften bewegen, in der Gegend der Quellen des Miffouré ihnen das Leben jener alten Völfer etwa nur "fo ftudiren kann, wie und Columbia die Rocky Mountains überschreiten und die Thäler die Botanik aus einem Herbarium. Geistreiche Gelehrte haben also beider Flüffe möglichst berfolgen.

das eingesehen und, um das Studium der Antiquitäten etwas geschmada Die zweite, unter' Capitair Gunnison, follte auf dem 38. Grab voller' zu machen, jene Gattung von Roman erfunden, den man fügnörbliger Breite, also auf einer-Linie vorgehen, welche den nächsten lich den antiquarischen Roman nennen könnte. Ich erinnere hier nur Weg zwischen San Francisco und St. Louis und den fchiffbaren Ge- an einen der befanntesten in Deutschland, an- Becker's ,,Gallus, in wäffern des Miffiffippi bezeichnet und in ihrer Verlängerung daß welchem das Leben der Augufteifchen Zeit geschildert wird. Man Gebiet der Vereinigten Staaten faft in zwei gleiche Hälften scheidet wird wohl darüber einig sein, daß diese ganze Gattung etwas febr ... Die dritte Expedition, welder Mödhaufen als Topograph und Bedenkliches hat, und zwar aus sehr einfachen Gründen. Der eigentZeichner beigegeben wurde, ftand unter dem Befehl des Lieutenant liche Kern der Erzählung liegt doch immer in dem inneren Seelena Whipple. Sie folte fich auf dem 35. Grad nördlicher Breite beo leben der handelnden Personen. wegen und begann ihre Arbeit bei dem Fort Smith am Arkansas,

*) , Tagebuch einer Reise vom Miffissippi nach den Küsten der Südsee"

von Balduin Millhausen. Gingeführt von Ulerander v. Humboldt. Mit 13 Ilwschnitt das Teras-Gebiet bald näher bald entfernter vom Canadian. lustrationen in Delfarben und Tondrud, 10 Botzschnitten und 1 Ratte. Leipzig,

dann das Son Neu-Merifo, erforsøte bie Päfte der Sierra Şermann Mendelssohn. 1858. 4. Gin Prachtwert, das dem deutschen Bucha ten überföhritt ben Colorabo und langte nad unsäglichen An

handel zu großer Ghre gereicht.

**) Le Roman de la Momie", par Théophile Gautier. Paris, noen mie fie nur ke Begeiftering für ein sfoornforthesti

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Nun aber ift die Dent- und Gefühlsweise entfernter Beiten und den und mit ihr Poöci's Herz zu theilen. - Armer Poëri! Unterfremder Völker faft durchgängig eine von der unsrigen so sehr ver- deß forsøt man in ganz Theben nach der verschwundenen Dochter shiedene, daß sie uns ganz uninteressant und fremdartig vorkommen des Petamunops, und der Pharao ift (wie fio bei feiner oben be und für einen Roman ganz untauglich fein würde. Versucht also schriebenen Gesichtsmaske füglich erwarten ließ) in einen foredlichen der Didter, ung wirtliche Griechen, Römer u. f. w. vorzuführen, so Zorn gerathen, als er das Berschwinden des Mädchens erfahren, das wirb der Zweck der Unterhaltung und gemüthlichen Betheiligung ganz seine königliche Gunft vor Allen ausgezeichnet hatte. Reiner seiner verfehlt; will er dagegen unterhaltend fein, fo mag er feine Griechen Diener wagt, ihm zu nahen, fo furchtbar ift seine Wuth; aber tief und Römer mit ihrer Gesinnung für fich behalten; er muß dann mo in der Nacht kommt eine alte frau zu ihm und erhält Gehör: es ift derne Figuren erfinden, und das antife Kostüm ift dann bloßer Masten- Thamar, die Aufwärterin Rabel's, welche, auf die Nichthebräerin aufflitter; kurzum, diese Stilgattung fehwankt zwisden gelehrter Peban- gebracht, ihre Herrin son einer Nebenbuhlerin befreien will. Sie terei und baltlosem leichtfinn mitten inne, und das Befte, was fich entdeckt dem Pharao den Zufluchtsort der Tahoser, und diese, vom in ihr erreichen läßt, wird fchwerlich weit über Wieland hinauskommen, Pharao felbft geholt, wird in dem Palafte eingeschloffen. Doch während dem bas antife Roftüm doch höchftens ein poetisches Hülfømittel ift. der Pharao fich vergeblich bemüht, ihre Liebe, die bereits einem anderen

Unser französischer Verfasser hat auch seine Aufgabe mehr von der gehört, zu erlangen, schlägt für die Hebräer die Stunde der Bez leßteren Seite gefaßt; offenbar hat er, wie dies den Franzosen feit freiung; Aegypten wird von fredlichen Plagen beimgesucht, und das ber Befeßung der Norblüfte Afrifa'ó u. f. w. besonders geläufig ges jüdische Volt verläßt unter Moses' Anführung das Land der Knechta worben, feiner Fabel die Ansdauungen zu Grunde gelegt, die heute schaft. Der Pharao vertraut während seiner Abwesenheit die Regies zutage das morgenländisch-muhammedanisde Wesen darbietet, und rung des Landes der Taboser und zieht aus, um die Flüchtlinge zu dann die Figuren nach geschichtlichen Notizen und der ägyptischen verfolgen, die er am Ufer des Meeres einholt. Dieses wirb duro Sammlung im Loubre zu Paris koftümirt. Es ist damit etwa, wie einen furchtbaren : Sturm (sic) getheilt, und die Juden zieben (bei mit den Bildern der französischen Maler, in denen sie biblische Ges diesem Sturme!!) hindurch. Freilid ging er nach der ausführlichen schichten orientalid und national darstellen; alle Patriarchen, son sehr poetischen Sšilderung über den Köpfen der Sebräer hinweg, Abraham angefangen, find Beduinen und tragen den arabischen weißen die er niedergebeugt þatte, wie Aebren“, aber leider begreifen wir Mantel. Eben folde Bilder giebt es auch von ägyptischen Geschichs nicht, wie dies nach physikalischen Gefeßen möglich ift. Denn wenn ten. - Uebrigens kann man nicht umhin, zu geftehen, daß der Ver- der Wind fo ftart war, daß er das Meerwasser bis auf den Grund faffer in der Einfachheit und Naivetät der Erzählung guten Geschmack ausblies, wie wenn man etwa die Suppe aus dem Löffel bläft, so bewiefen hat. Sie ist, in Kürze gefaßt, folgende:

mußte er, wenn das Wasser nicht wieder von beiden Seiten zurückZur Zeit, als Mofes und die Kinder 3sraels unter dem Drude ftrömte, den þebräern body jedenfalls nicht über die Köpfe, sondern jenes Pharao fdmachteten, von dem die Sdrift redet, lebte zu Theben, unter den Beinen durchblasen, wobei er fie leicht bätte in die Luft der Hauptstadt des Reiches, ein Oberpriefter, Ramens Petamunopy, wirbeln fönnen. Jedenfalls verrietben fie großen Muth, daß fie bei der eine schöne Tochter, Namens Taboser, hatte. Das Mädchen lange einem solchen Drkane durchs Meer zu marsdiren wagten – doch dies weilte sich in dem prächtigen Palafte, und in eine unbestimmte Trauriga find wohl zu nüchterne Bemerkungen. Nach der Bibel ist dies Wunder keit versunken, blieb sie unempfindlich für die Genüsse der sie umgeben- etwas kleiner; denn da wehte auf Mofes Gebet ein beißer Wind die den Ueppigkeit, für die Aufmerksamkeit ihrer Zofen und die Musik- ganze Nacht und trodnete das Waffer aus

ganze Nacht und trodnete das Waffer aus und erft hierauf erAufführungen ihrer Lieblingssklavinnen; fie liebte und verbarg vor folgte der Durchzug (II. B. Mose 14, V. 21); aus der folgende Allen ihr Geheimniß, das sie nur für sich behalten wollte. An dem Vers: „Da gingen die Kinder 3sraels mitten byrd das trođene stage, mit dem unsere Erzählung beginnt, hielt der triumphirende Meer; denn das Wasser stand wie eine Mauer zu ihrer Redten und Pharao mit dem fiegreichen Heere feinen Einzug in die Hauptstadt, Linken" - bedeutet, bei Lichte beleben, etwas febr Natürliches. Wer und Nofre, die geliebte Gespielin der Taboser, bewog diese, den Jubel sagt uns denn, daß das Wasser aufrecht gestanden, und daß beiderseits mit anzusehen, in der Hoffnung, sie zu zerstreuen. Nofre ahnt die die Fische neugierig auf den Zug geblidt, wie es auf alten Bildern Leidenschaft ihrer Gebieterin, aber sie täuscht fich über den Gegen- abgemalt ift? - Wenn durd den beißen Wind eine trođene Furth ftand derselben; denn fie glaubt, daß dies Ahmoses, einer der glänzende über den fomalen Meerarm entstanden war, bildete dann nicht das ften Offiziere aus der Suite des Pharao (sic), fei. Indessen Taboser Wasser rechts und links in der That eine starte Mauer, die fie gegen sieht den schönen Dëris mit Gleichgültigkeit vorübergehen, obgleich sie die Aegypter schüßte, wie zwei Festungemauern einen abziehenden Feind? recht gut weiß, wie sehr sie dieser (fönigl. ägyptische Gardelieutenant ?) Der Pharao geht also, wie in der Bibel, mit feinem ganzen liebt; fte wird aus nicht gewahr, daß der Pharao selbft, im vollen þeere, zu Grunde, und Taboser erwartet ibn vergebens. Nachdem sie Glanze seines Ruhmes, auf den Schultern seiner Dffiziere (in einem einige Zeit über Aegypten regiert, ftirbt sie, und man seßt fie in dem Eragseffel) vorüber getragen, auf sie langsam feinen schwarzen Blic prachtvollen Grabe bei, das der König für fich selber erbaut hatte, heftet: ,,Er hatte nicht den Kopf gewandt, nicht eine Mustel seines ohne indeß darin feine Stätte zu finden; denn sein Leidnam war Angesichts hatte gezudt, und seine Maste war unbeweglich geblieben, night aufgefunden worden. Unftatt seiner wurde also die Mumie der wie die Goldmaste einer Mumie; doch seine Augenfterne waren durch königlichen Gemahlin hineingelegt und ihr ein Papyrus mitgegeben, die angemalten Wimpern seitwärts auf Tabofer hinüber geglitten, auf welchem die obige Lebensgeschichte der Taboser gesórieben war. und ein Funke des Verlangens hatte ihre düsteren Pupillen belebt; Diefen hat man denn in neuester Zeit gefunden und, wie man fiebt, was eine so führedliche Wirkung hervorbrachte, als ob die granit- entziffert. nen Augen eines Götterbildes fichi erleuchteten und plößlich einen Dies ist also die Geschichte. Bemerken wollen wir, daß man allermenschlichen Gedanken ausdrüdten." - Man wird hieraus sofort er- dinge zu Theben ein Königsgrab entdeckt hat, in welchem, laut den tennen, wie die Phantasie unseres Dichters fich an den feinernen hieroglyphischen Inschriften, eine Königin Tasoser oder Jaseser (die Koloffen und den Mumien entzündet hat.

Franzosen, vielleicht Vicomte de Rougé, lesen Taboser) beigefeßt war, das junge Mädchen war in ganz anderen Gedanken vertieft; freilich mit ihrem Gemahle, dem Könige Merra Setrecht; auch war fie liebt einen jungen Hebräer, Poëri, der, glüdlicher als seine Stamm- das Grabmal ursprünglich von einem anderen, wahrscheinlich nicht genoffen, Grabe gefunden hat vor Pharao und als Aufseher der Krons rechtmäßigen Könige Siphtha, dem Nebentönige des Menepbta, unter güter beftellt ift. Pergerlid über die Gleichgültigkeit dieses Fremden, dem nach jeßt gangbarer Annahme die Juden ausgezogen fein follen, der atlein von allen ihre wunderbare Schönheit niemals bemerkt zu haben erbaut worden. Man wird hieraus sehen, daß der Verfaffer des ideint, faßt sie einen verzweifelten Entschluß, und in der Nacht ihren Mumien-Romanes gute Studien gemacht haben muß; im Uebrigen Palaft verlaffend, fucht sie in schlechter Kleidung die Wohnung des können wir nicht umbin, die Erfindung als ziemlich sowach zu bee Hebräers auf und bittet um Herberge. Er läßt sich durd ihre klug zeichnen, ganz abgesehen davon, daß es barchaus unpafsend ift, ein erfonnene Fabel täufben und nimmt fie unter feinem Dache auf. weltgeschichtliches Ereigniß, wie den Auszug der Israeliten, als Glüdlich, bei dem Geliebten wohnen zu fönnen, wird fie indefjen bald Schlußeffekt für eine sowähliche Liebedintrigue zu benußen. Daß mit Screden gewahr, daß Poëri's Herz nicht mehr frei ift, und um vornehmer Leute Töchter bisweilen ihren Seltern aus Nymphomanie fid ihres eigenen Unglüds zu vergewiffern, nimmt fie nicht Anftand, fortlaufen, mag antik und modern, ägyptisd und franzöfifo fein; eine dem Poëri auf einem der geheimen Ausflüge zu folgen, die er alle Weitherzigkeit aber, wie die der edelmüthigen Rabel, ift psychologijo, nähtlich macht, indem er, ein zweiter Leander, über den Nit ethnographisch und geschichtlich ein Unding; diefer Edelmuth erinaert chwimmt, auf die Gefahr bin, zu ertrinken oder von den Krokodilen ftark an das Quartier latio in Paris. gefressen zu werden. Freilich ein ftartes Stück. So entdedt sie das Geheimniß des jungen Mannes, und von Erschöpfung und Schmerz gebrochen, fällt sie ohnmächtig an der Thür ihrer Nebenbuhlerin Kabel

I. Michelets „Richelieu und die Fronde.. nieder. Diese nimmt sie mitleidig in ihre arme Sütte auf, und in

(Sdluß.) der folgenden Nacht, bei Poëri's Rüdtebr, klärt fide ades auf. Kabel, Richelieu, der Polititer, der Geschäftemann, konnte einen solchen von so vieler Hingebung gerührt und überbies der Liebe ihres Ppëri Einfluß nicht üben. War feine Idee des Gleichgewichts und der Abficher, willigt edelmüthig ein, Taboser als ihre Schwester zu betrad's wägung der Kräfte eine lebensfäbige Idee, die Europa einen neuen

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Geift einbauchle? Reinesweges! Er felbft vergriff fich im Grunde mit gerührt und im voraus für fle eingenommen. Sie if fchwach. 3en á ? dieser Idee. Judem er das Gleihgewicht zwischen Proteftanten und der hofft, Vortheil davon zu ziehert. Es wird eine Herrschaft der

Ratholiten suchte, bemerkte er nicht, daß die Protestanten, isolirt, aus. Galanterie werden. Aber wer wird der Begünftigte sein? Die Liebese I einandergeriffen, gar nicht einmal eine Partei waren, während die Lotterie erwedt tausend Träume und Hoffnungen. Alles wendet fico

Ratholiten die Kraft und die Einheit einer Faction batten. Der Tod zu ihrem Vortheil. Die Günftlinge der leßten Regierung, die Condé, Waldstein's gab dem Raiser die Rolle eines Dberhauptes der katholi- gewinnen eine Söhlacht für sie und machen Kocrop zur glänzendett fden Armeen wieder, und wenn wir sagen Kaiser, meinen wir die Einleitung der glänzenden Herrschaft Ludwig's XIV. Das Rind unb Jesuiten: sie sind die Sieger der Sieger. Die Proteftanten waren die weise Regentin tragen den Ruhm davon. Glüdliche Königitte einen Augenblid burde ein Wunder vereint gewesen, und dieses Wun- die eine Sdlacht gewinnt, während fie ihr Kind wiegt! Dieses der war Gustav Adolph. Richelieu konnte ihnen teine Einheit geben, große Glüd hatte jedoch zwei unglüdliche Umftände zur Folge. Es ia, wollte auch nicht als Priester, Rardinal und, wie er hoffte, einfti. duf einen unersättlichen und unerträglichen Selben, Condé, und ger Legat Homs. Er unterftüßte und träftigte vielmehr moralife andererseits verherrlichte es die Erhebung Mazarin's; es war die Weihe die Ratholiten, d. h. die Stärterer. Das war sein Gleichgewicht im des Könige der Schurfen. Man darf nicht glauben, daß die Rönigia, Jahre 1632. . Im Allgemeinen zeigte dieser große Geschäftsmann überrascht von dem Tode des Könige, dem Erften Beften die Macht wenig Voraussicht. Er fab den schnellen Erfolg Guftav Adolph'& angeboten habe. Sicherlich war das ganze Gefdäft schon im voraus nicht voraus, und dann schlug er ihn zu hoc, an. Er fab den Tod geregelt. Söre Indolenz fagte ihr, daß es besser fei, ein fertiges Bett Guftav Adolph's nicht voraus und handelte so, als wenn er evig zu haben, in dem fie fich ausftreden und blafen könne, als erft ein leben folite, als wenn ein fterblicher Mensch, ein Held, beständig im neues Arrangement zu treffen, das fie nöthigte, zu wollen und zu deas Kampfe, Europa mehr bedrohte; als die dauernde Partei in Wien. fer. Von London, Brüffel und Madrid tamen zahlreiche Verbannter Er fab die gezwungene Treue Bayerns gegen Defterreich nicht, soraus, die fico Märtyrer der Sache der Königin nannten und dafür die nicht die Treulofigteit Sachsens und Brandenburgo, die ihn zum Märtyrertrone verlangten. Wie sollte. Fie Allen genügen 3hr Der Kriege trieben und dann im Stiche ließen. Ueberrascht durch den war ganz offen dem Rathe deffen, der sie die Süßigteiten der Une Tod. Guftav Adolph's, Durch den Waldftein's, wodurch die Einheit dankbarkeit tennen lehrte. Hierin war Mazarin in der Chat bes und das Uebergewicht der tatholischen Partei im Innern wieder ber- wundernswürdig. Er hat oft seine Rolle gewechselt, nie aber in dies gestellt wurde, mußte er, mohl oder übel, die Stelle Guftav’s per- fem Punkte. Sein Charakter bietet den schönen Typus einer Konses treten und die sonderbare und unmögliche Rolle eines þauptes der quenz, die sich nicht verleugnet. Undankbar gegen seine Schöpfer, Proteftanten übernehmen; er, der Kardinal, mußte anfänglich den Joseph und Chavigny, undankbar gegen Condé und Res, trönte er Krieg bezahlen, dann ihn führen.

fein Leben durch die größte Undankbarkeit, dard bie gegen die Könie Wie hier, so find es in der ferneren Wirtsamteit Ridelien's gin, seine alte Geliebte. Im Jahre 1631, als ihn Richelien ber meift die Umstände und der Zufall, nicht die Berechnung, die feine Rönigin mit der Empfehlung vorstellte, daß er Buđingham ähnlich äußere und innere Politit bestimmen und ihm über die Ränte bes sei, gefiel er ihr. Im Jahre 1639 ward er als Flüchtling, der sich Hofes, die Intriguen der Königinnen, die Berschwörungen der Großeny in Frankreich niederließ, wenigftens für den Augenblid begünstigt.. die Anmaßungen der Geiftlichen den Sieg verschaffen. , Richelieu, 3m Jahre 1642, nach dem fpanischen Vertrage, war er der Gebieter obgleid man es oft gesagt hat, gleicht nicht Ludwig XI. und noch der Königirt. Die übrigen Staatsmänner, die Richelieu für den Rath viel weniger dem leßten Könige von Frankreich, den man den Konvent der Königin empfohlen hatte, Chavigny, Bouthilier, waren verhaßt: nennt. Daß er ein systematisches und, centralisirended Genie gehabt, und verabsdheut, und bald machten fie fich unmöglich. Mazarin war ist wahr; doch nicht in dem Maße, wie man gewöhnlich annimmt. ein Fremder ohne feste Wurzeln in Frankreich und bereit, abzureifea, Das Größte, was er in diesem Sinne gethan, die Schöpfung der sobald er die Rönigin in die Geschäfte eingeweiht haben würde. Er Jatendanten, bas that er am Tage nach einer feindlichen Juvasion schnürte fein Bündel. Ein gutes Mittel zu bleiben. (1636), unter der Herrschaft der drängenden Noth, nicht nad einer Die Revolution der fronde war eine moralische Revolution. vorausgefaßten Idee. Hier und bei fo vielen anderen Gelegenheiten Man hat das berbunfelt; man muß es aber wieder ins Belle feßen. that er etwas ganz Anberes, alt er beabsichtigt hatte. Aber die ficht. Jemebr man dem Kultus des Königthums bulbigte, defto weniger bare Größe seines Geiftes und seines ftarfen Willens, seine ungebeure konnte man der jungen König, jenes unschuldige Gößenbild, auf dem Thätigkeit, die traurige Würde seiner stolzen Stellung verdedten die das Geschid eines Voltes ruhte, in den Händen eines Menschen, trummen Wege, die er einschlug, balfen ihm aus den unendlichen laffen, beffen Niederträgtigteit bie Königin felbft nicht beftritt. Die Jämmerlichkeiten seiner argen Widersprüche. Der erfte Mann Fronde war der Krieg ber redlichen Leute gegen die unreblichen. einer schlechten Zeit fann faum anders als følecht sein. An ihm gab Mazarin trug ben Sieg davon. - Was bleibt pon der Fronde es häßliche Fleder, karikaturmäßige Züge. Der Priester, der zus Materiell nichts, als ein ungeheures Elend.. Und moralisch? gleich Kavalier war, zeigte die lächerlichteiten eines Pedanten der Rod fchlimmer! Der Etel vor der That; der Abfdeu, jemals wieder Sorbonne, eines glenden Reimers; ferper, die Unbesonnenheiten eines zu handeln. - Sft das Alles? Ja, für die Gegenwart! Für die Wüftlings, wie sie zwar bei den damaligen Prälaten gewöhnlich wa Zukunft bleibt noch etwas, was später erit feine wirtung über wird : ren, doch an einem Manne von fo fürchterlichem Ernfte besonders an. eine Sprache und ein Geift. Wenn man uns einen Vergleich geftattet, ftößig erschienen. Er besaß Þie Keizbarkeit eines Priesters; ihn be so batte Frantreich bis dahin gleichsam bas Zungenband noch gehabt, feelte als Politiker die Wuth des Spielers, der darauf erpicht ift, das man zuweiler ben Kindern burchígueidet, um ihnen den freien unter allen Umftänden zu gewinnen, der sein wie der Anderen Beben Gebrauch der Zunge zu verschaffen. Die fronde töfte Frantreid ießt auf eine Karte lebt. Indeß kann man fragen, ob er wirklich grau- die Zunge. Mazarin hat die Luft an dem Romischen und dem Bura sam gewesen. Nichts deutet darauf hin. Die pierzig Berurtheilten, lesten entfeffelt. Der Gögenbienft des Rönigthums war für einen die in zwanzig Jahren während seiner Verwaltung bingerichtet wur- Augenblid erloschen. Das gab ein tolles Gelächter, als man die den, waren ohne Zweifel pou dledten Richtern gerichtet worden; aber Gesichter unter der Larbe gesehen, bie Götter in ihrer mensblichen fie waren deshalb nicht weniger schuldig. Die Meiften von ihnen waren Schwachheit. Man blieb nicht bei Mazarin, dem Manne der Röni: Verräther, die Frantreich dem Auslande überlieferten. Er verzieb gia, fteben. Die Königin felbft, la bonne Suissesse, wie Rex fagt, nur schwer; aber er bätte and nur auf Untoften Frantreicht verziehen. die das Bolt einfach Madame Anna nannte, wurde in Liebern und Men er liebte, ben liebte er auch mit Innigtett. Er vergaß nie eine noch mehr in Geschichten vorgeführt. Der Bettvorhang ber Königin Wohlthat, und es gab teinen besseren Freund. Selbft gegen diejenis (le rideau du lit de la Reine), war der Titel eines dieser Pamphlets. gen, die er nicht liebte, bemühte er sich, gerecht zu sein. Als der Nod mehr! Richelieu ftieg aus seinem Grabe. Sein tleines LageGeistliche den Sterbenden aufforderte, seinen Feinden zu vergeben, bud, sou einer erforedliden Authentizität, erzählte im Namen der fagte er bas edle und, wie es scheint, qud wahre Wort: 30 babe Geschichte die innere Komödie viel träftiger und tomisoer, ale fie nie andere Feinde gehabt, als die des Staates." Er farb fo ges der dwache Marigny und der gutmüthige Scarron hätten erdichten fürchtet, daß man felbft im Auslande niet wagte, zu sagen, daß er tönnen. - Der Altar flößte ebensowenig Achtung ein, als der Thron. todt sei. Man besorgte, er würde zum Troß fich einfalen laffent, Die ftarten Geifter, die man uulängt verbrannt hatte, ftanber bei durch eine foredliche Willensanftrengung wieder lebendig zu werden. der Fronde und außerhalb derselben in Gunft. Der vertraute Freuab. Der König, der ihn haßte, gehorchte ihm selbft nach feinem Tode ded Kardinal Reß, der luftige Beifac, welcher des Nachts mit seiner Hoc pünktlich."

Freunden die Straßen durchläuft, findet es, wenn er müde ift, die Richelieu war am 4. Dezember 1642 gestorben, and am 14. Mai Nachtwächter zu folaget, ergößliger, Gott zu folagen. Wenn er 1643 farb aud Ludwig XIII. ,,Die Regentin, Anna von Defterreich, ein Kruzifir fieht, läuft er mit erhobenem Schwerte auf baffelbe zu betritt ihre funfzehnjährige Herrschaft auf einem mit Blumen beftreu- und forest: ,, Sebt da den Feind!" Der Güngling Richelieu'e, ber ten Pfade. Das sonderbare Bolt, das so viel von dem Salischen Ge Atheift Beantru, ift nichtsdeftoweniger immer um die fromme Rönigia, Teße spright, ift ganz glüdlich, unter die Herrschaft des Spinnrođens wie ein Hausthier, ein Lieblingsbund oder eine Lieblingstaße. Seine zu fallen, ohne daß man weiß, warum und wie diese fremde fo at Wigworte find in Ader Munde. Eines Cages, bei einer Prozeffion, gebetet Sie ift ein Weib und hat gelitten. Die Herzen find nimmt er seinen Hut vor dem Kruzifir ab. „Magasi saat man, maro

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