Unsere pflanzen nach ihre deutschen volksnamen: ihrer stellung in mythologie und volksglauben, in sitte und sage, in geschichte und literatur. Beiträge zur belebung des botanischen unterrichts und zur pflege sinniger freude in und an der natur, für schule und haus

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E. F. Thienemann, 1882 - 256 sider
 

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Side 89 - Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau. die Mutter der Kinder, und herrschet weise im häuslichen Kreise und lehret die Mädchen und wehret den Knaben und reget ohn' Ende die fleißigen Hände und mehrt den Gewinn mit ordnendem Sinn und füllet mit Schätzen die duftenden Laden und dreht um die schnurrende Spindel den Faden und sammelt im reinlich geglätteten Schrein die schimmernde Wolle, den schneeichten Lein und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer und ruhet nimmer.
Side 6 - Gärten komm ich zu euch, ihr Söhne des Berges! Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich, Pflegend und wieder gepflegt mit dem fleißigen Menschen zusammen. Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel, Der euch nährt' und erzog, und der Erde, die euch geboren.
Side 75 - Tage kommen, daß es Fleiß und Kunst vergilt? Wenn der Guß mißlang? Wenn die Form zersprang? Ach! vielleicht, indem wir hoffen, hat uns Unheil schon getroffen. Dem dunkeln Schoß der heil'gen Erde vertrauen wir der Hände Tat, vertraut der Sämann seine Saat und hofft, daß sie entkeimen werde zum Segen nach des Himmels Rat.
Side 159 - Veilchen; war' ich nur Die schönste Blume der Natur, Ach nur ein kleines Weilchen, Bis mich das Liebchen abgepflückt, Und an dem Busen matt gedrückt! Ach nur, ach nur, Ein Viertelstündchen lang! Ach! aber ach! das Mädchen kam Und nicht in Acht das Veilchen nahm, Ertrat das arme Veilchen. Es sang und starb und freut sich noch: Und sterb' ich denn, so sterb' ich doch Durch sie, durch sie, Zu ihren Füßen doch.
Side 227 - Und den durstigen Blick labt das energische Licht. Kräftig auf blühender Au erglänzen die wechselnden Farben, Aber der reizende Streit löset in Anmut sich auf.
Side 12 - Lautlos alles, es schwieg selber der Vogel im Laub. Und ich zauderte noch, auf den zierlichen Teppich zu treten; Festlich empfing er den Fuß, leise beschritt ich ihn nur.
Side 12 - Wald kenn' ich ein Plätzchen, da stehet Eine Buche, man sieht schöner im Bilde sie nicht. Rein und glatt, in gediegenem Wuchs erhebt sie sich einzeln, Keiner der Nachbarn rührt ihr an den seidenen Schmuck. Rings, so weit sein Gezweig' der stattliche Baum ausbreitet, Grünet der Rasen, das Aug...
Side 187 - Ia, es werden nach mir blühn Andre, die mir ähnlich sind; Ewig ist das ganze Grün, Nur das Einzle welkt geschwind. Aber, sind sie, was ich war, Bin ich selber es nicht mehr ; Ietzt nur bin ich ganz und gar, Nicht zuvor und nicht nachher.
Side 187 - Neue Lenzgedichte webt. Ach, ich bin die Blume nur, Die des Maies Kuß geweckt, Und von der nicht bleibt die Spur, Wie das weiße Grab sie deckt.
Side 176 - Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen; sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.

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