Felix Mendelssohn-Bartholdy: sein Leben und seine Werke

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Walter De Gruyter Incorporated, 1872 - 320 sider
 

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Side 163 - AUF DEM SEE Und frische Nahrung, neues Blut Saug ich aus freier Welt; Wie ist Natur so hold und gut, Die mich am Busen hält! Die Welle wieget unsern Kahn Im Rudertakt hinauf, Und Berge, wolkig himmelan, Begegnen unserm Lauf. Aug, mein Aug, was sinkst du nieder? Goldne Träume, kommt ihr wieder? Weg, du Traum! so gold du bist; Hier auch Lieb und Leben ist.
Side 173 - Ich sage mir dies jetzt nach drei Wochen, ohne jenen scharfen Schmerz der ersten Tage, aber ich fühle es sicherer: es muss für mich ein neues Leben anfangen, oder alles aufhören — das alte ist nun abgeschnitten.
Side 231 - Urteil: .Der ganze Sinn der Musiker... ist zu wenig aufs Praktische gerichtet; sie musizieren eigentlich meist, um nachher und vorher darüber reden zu können, und da kommen die Reden besser und klüger, aber die Musik mangelhafter heraus als an den meisten ändern deutschen Orten.
Side 89 - Es sind furchtbare Leute, wenn man sie in ihrem Cafe Greco sitzen sieht. Ich gehe auch fast nie hin, weil mich zu sehr vor ihnen und ihrem Lieblingsort graut. Das ist ein kleines, finsteres Zimmer, etwa acht Schritt breit, und auf der einen Seite der Stube darf man Tabak rauchen, auf der ändern aber nicht.
Side 279 - Singstimmen etwas schabig war";. „aber dafür habe ich", heisst es dann weiter, „auch die ganze Partitur von A bis Z noch einmal schreiben, und zwei neue Arien einsetzen müssen, der übrigen Schneiderarbeit nicht zu gedenken. Wenn es mir aber jetzt nicht recht ist, so schwöre ich, es für das übrige Leben aufzugeben.
Side 184 - Wie herrlich wären die Concerte auf den FUSS zu bringen, wenn ein ganz klein bischen Geld da wäre. Aber an dem verwünschten Geld stösst und hakt sich's überall, und wir kommen lange nicht so vorwärts, wie wir möchten; auf der einen Seite stehen die Philister, und denken, Leipzig sei Paris, und alles sei vortrefflich, und wenn die Musiker im Orchester nicht hungerten, so war's nicht Leipzig mehr, und auf der anderen stehen die Musiker, oder vielmehr sie gehen, sobald sie irgend können, und...
Side 129 - ... wenigstens im allgemeinen, gelungen. Das Land ist Deutschland, darüber bin ich jetzt in mir ganz sicher geworden. Die Stadt aber wüßte ich nicht zu sagen, denn die wichtigste, zu der es mich aus so vielen Gründen hinzieht, kenne ich noch nicht in dieser Beziehung — ich meine Berlin, ich muß also erst bei meiner Rückkunft prüfen, ob ich da werde bleiben und stehen können, wie ich mir es denke und wünsche, nachdem ich alles andere gesehen und genossen habe.
Side 247 - Ja, sagte ich, wenn davon hier die Rede gewesen wäre, wenn das zu Stande gekommen wäre, das wäre ja gerade der streitige Punkt, den ich vermisst hätte. • — Darauf erwiderte er wieder, das wisse er wohl, dass ich ein Instrument haben müsse, um darauf Musik zu machen, und ein solches Instrument von Sängern und Spielern anzuschaffen , sei seine Sorge.
Side 86 - Ich hatte mir den ganzen ersten Eindruck von Italien, wie einen Knalleffekt, schlagend, hinreißend gedacht ; — so ist es mir bis jetzt nicht erschienen, aber von einer Wärme, Milde und Heiterkeit, von einem über Alles sich ausbreitenden Behagen und Frohsinn, daß es unbeschreiblich ist.
Side 223 - Aber , Lieder ohne Worte' sind es nicht. Ich habe auch nicht die Absicht, mehr der Art herauszugeben. Die Hamburger mögen sagen, was sie wollen — wenn's gar zu viel solches Gewürm zwischen Himmel und Erde gäbe, so möchte es am Ende keinem Menschen lieb sein. Und es wird jetzt gar zu viel Klaviermusik ähnlicher Art komponiert; man sollte wieder einmal einen ändern Ton anstimmen, meine ich.

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