Wilhelm von Humboldt's gesammelte Werke [ed. by K.H. Brandes].

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Side 231 - gehabt, als Homer. Leider ist die Anzahl der Kunstwerke der ersten Classe gar zu klein. Wenn man aber auch diese sieht, so hat man nichts zu wünschen, als sie recht zu kennen, und in Frieden hinzufahren. Diese hohen Kunstwerke sind zugleich als die höchsten Nalurwerke von Menschen nach wahren und natürlichen Gesetzen hervorgebracht worden. Alles
Side 229 - geniefs' ich erst." (S. 216.) „Wie könnt' ich ausdrücken, was ich hier (in der Gypssammlung der Französischen Akademie) wie zum Abschied empfand? In solcher Gegenwart wird man mehr, als man ist; man fühlt, das Würdigste, womit man sich beschäftigen sollte, sey die menschliche Gestalt, die man hier in aller mannigfaltigen Herrlichkeit gewahr wird. Doch wer
Side 188 - einzelnen, sondern der Menschheit angehören mufs insofern bestimmt der Verfasser die Absicht seiner Schrift noch näher dahin: „Menschheit, wie sie ist, erklärlich oder unerklärlich, auf das gewissenhafteste vor Augen zu legen." Gewifs nicht blofs ein erhabener Zweck, sondern auch ein schwieriges Unternehmen! Wem es gelingen soll, der mufs selbst eine hohe
Side 7 - der dieses Namens würdig ist, mufs jede Begebenheit als Theil eines Ganzen, oder, was dasselbe ist, an jeder die Form der Geschichte überhaupt darstellen. Dies führt auf die genauere Entwicklung des Begriffs der von ihm geforderten Darstellung. Das Gewebe der Begebenheiten liegt in. scheinbarer Verwirrung, nur chronologisch und geographisch gesondert, vor ihm da. Er mufs das Nothwendige vom
Side 7 - zuwenden gedenke. Durch sie, die ältesten und dauerndsten Denkmäler, erzählt eine längst vergangene Nation gleichsam selbst ihre eigenen Schicksale, und es fragt sich nur, ob ihre Stimme uns noch verständlich bleibt. Ich werde mich bemühen, soviel daraus zu entnehmen, als mit Sicherheit geschehen kann, aber mich auch in den durch den Titel dieser Arbeit bezeichneten Schranken
Side 245 - der Form und der Materie, oder des Mannigfaltigen mit der Einheit beruht die Verschmelzung der beiden im Menschen vereinten Naturen, und auf dieser seine Gröfse. Aber die Stärke der Begattung hängt von der Stärke der Begattenden ab. Der höchste Moment des Menschen ist dieser Moment der Blülhe *). Die minder reizende, einfache
Side 229 - Ich bin nun recht im Studio der Menschengestalt, welche das non plus ultra alles menschlichen Wissens und Thuns ist. Meine fleifsige Vorbereitung im Studio der ganzen Natur, besonders die Osteologie, hilft mir starke Schritte machen. Jetzt seh' ich, jetzt geniefs' ich erst das Höchste, was uns vom
Side 338 - Eigenschaften fordert, dafs sich die natürliche Gestalt des Menschen, ohne etwas aufzuopfern, erhalten kann: — gleichsam das Ziel, wohin alle Ideen, die ich in dieser Untersuchung zu entwickeln wage, allein hinstreben. Ganz und gar aber hört es auf, heilsam zu sein, wenn der Mensch dem Bürger geopfert wird. Denn, wenn gleich alsdann die
Side 4 - der Geschichtsforscher die Menschheit und ihr Wirken durch Genie und Studium begreift, oder je menschlicher er durch Natur und Umstände gestimmt ist, und je reiner er seine' Menschlichkeit walten läfst, desto vollständiger löst er die Aufgabe seines Geschäfts. Dies beweisen die Chroniken. Bei vielen
Side 7 - Nutzen ist es, mehr durch die Form, die an den Begebenheiten hängt, als durch sie selbst", den Sinn für die Behandlung der Wirklichkeit zu beleben und zu läutern; zu verhindern, dafs er nicht in das Gebiet blofser Ideen überschweife, und ihn doch durch Ideen zu regieren ; auf dieser schmalen Mittelbahn aber dem

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