τὰν παρεοῖσαν ἄμελγε. τί τον φεύγοντα διώκεις; εὑρησεῖς Γαλάτειαν ἴσως καὶ καλλίον ̓ ἄλλαν. πολλαὶ συμπαίσδεν με κόραι τὰν νύκτα κέλονται, κιχλίζοντι δὲ πᾶσαι, ἐπεί κ ̓ αὐταῖς ἐπακούσω. δῆλον ὅτ ̓ ἐν τῇ γῇ κἠγών τις φαίνομαι εἶναι. οὕτω τοι Πολύφαμος ἐποίμαινεν τὸν ἔρωτα μουσίσδων, ῥᾷον δὲ διᾶγ ̓ ἢ εἰ χρυσὸν ἔδωκεν. 75. τὰν παρεοῖσαν, scil. αἶγα vel ὄιν. Wir haben in diesem Verse zwei verschiedene Sprichwörter zu erkennen. Das erste ist nach Sinn und Ausdruck deutlich. Das zweite aber ist, wie es scheint, unvollständig, indem Polyphem nur den für die Situation passenden Teil anführt. In den Scholien wird ein Hesiodischer Vers citiert νήπιος ὃς τὰ ἕτοιμα λιπὼν ἀνέτοιμα διώκει. Hiernach und nach 6, 17 könnte man vermuten, dafs es einen besonders von erotischen Verhältnissen angewendeten Spruchvers gegeben habe des Inhalts νήπιος ὃς φιλέοντα φυγὼν φεύγοντα διώκει (vgl. Sappho 1, 21): das Mascul. wäre leicht erklärlich, da sich der Vers auch auf Knabenliebe beziehen würde. (H.) Vgl. Kallimach. Epigr. 32 χοὑμὸς ἔρως͵ τοιόσδε· τὰ μὲν φεύγοντα διώκειν οἶδε, τὰ δ ̓ ἐν μέσῳ κείμενα παρπέταται. Hor. Sat. 1, 2, 108 meus est amor huic similis: nam transvolat in medio posita et fugientia captat. 76. εὐρησεῖς κτλ. Verg. Εcl. 2, 73 invenies alium, si te hic fastidit, Alexim. 77-78. Dafs die Mädchen ihren Hohn mit ihm treiben, merkt Polyphem nicht; ihr Kichern (κιχλίζοντι) hält er für ein Zeichen des Wohlgefallens, welches sie an ihm und an seiner Gesellschaft finden. 75 ἐπακούσω, wenn ich ihren Reden zuhöre (d. h. also wenn er bei ihnen sitzt). 79. ἐν τῷ γᾷ, im Lande, d. h. in dem Lande, in welchem er lebt. Kiefsling erklärte: in terra continenti, quam opponit mari, in quo Galatea a qua repudiatur degit. Aber die andere Auffassung ist natürlicher, und das Zugeständnis, dafs er im Meere nichts gelte, erscheint für das Selbstgefühl des Kyklopen weniger passend. (H.) — τις, einer der etwas zu bedeuten hat. Vgl. 4, 30. Ovid Fast. 6, 26 est aliquid nupsisse Iovi, Iovis esse sororem. 80 80. ἐποίμαινεν. Verbo ποιμαίνειν i. e, βουκολεῖν consopire ita nullus alius usus est. Nec facit huc Orpheus p. 507 Herm. ποιμαίνων πραπίδεσσιν ἀνόμματον ὠκὺν ἔρωτα. (Meineke.) Vgl. Hor. Epist. 1, 2, 31 ad strepitum citharae cessatum ducere curam, sowie die Wörter βουκολέω und βουκόλημα. μουσίσδων. Vgl. 8, 38. 81. ἔδωκεν, scil. ἰατρῷ εἰς θεραπείαν τοῦ ἔρωτος. So kehrt das Gedicht am Schlusse zu dem in den ersten Versen ausgesprochenen Gedanken zurück. (Da der Dichter voraussetzen konnte, dafs sich der Leser des Anfangs noch erinnere, so brauchte er den Begriff late nicht ausdrücklich hervorzuheben. H.) XII. ΑΙΤΗΣ. 5 Ηλυθες, ὦ φίλε κοῦρε, τρίτῃ σὺν νυκτὶ καὶ ἠοῖ, ἤλυθες· οἱ δὲ ποθεῦντες ἐν ἤματι γηράσκουσιν. ὅσσον ἔαρ χειμῶνος, ὅσον μῆλον βραβύλοιο ἥδιον, ὅσσον ὄις σφετέρης λασιωτέρη ἀρνός, ὅσσον παρθενικὴ προφέρει τριγάμοιο γυναικός, ὅσσον ἐλαφροτέρη μόσχου νεβρός, ὅσσον ἀηδών συμπάντων λιγύφωνος ἀοιδοτάτη πετεηνῶν, τόσσον ἔμ ̓ εὔφρηνας σὺ φανείς, σκιερὴν δ ̓ ὑπὸ φηγόν XII. Der Geliebte. Freude über das Wiedersehen des Geliebten, Wunsch gegenseitiger Liebe, Preis derer, welche die Liebe zu ehren wissen, wie solches die Megarer (v. 27 fg.) thun. Dies sind die Grundgedanken dieses lyrischen Gedichtes, deren zarter Ausführung der weiche ionische Dialekt entspricht, in welchem es geschrieben ist. 1-2. ἤλυθες κτλ. Der Ausruf bezeichnet das Glück und die Freude über den endlich erfüllten Wunsch. Vgl. Odyss. 16, 23, ἦλθες γλυκερὸν φάος. Arist. Ran. 503 ὦ φίλταθ ̓ ἥκεις Ηράκλεις; Arist. Pac. 824. Soph. Οed. Col. 327. Catull 9, 1 flg. Die Auffassung als Frage ist hier nicht am Platze, sowohl wegen des folgenden dé (v. 2), wie auch darum, weil die Überraschung des ersten Wiedersehens bereits vorüber ist; vgl. v. 8 f. (H.) 2. οἱ δὲ ποθ. κτλ. Anth. Pal. 12, 171 καὶ ὁ μικρὸς μυριέτης κέκριται τῷ φιλέοντι χρόνος. Vgl. Verg. Εcl. 7,43. Cic. pro Mil. 8, 20 luget senatus, tota civitas confecta senio est. Cic. pro Cluent. 5, 13 moerore consenescebat. 3. βραβύλοιο. S. zu 7, 146. 4. σφετέρης. σφέτερος als Pron. possess. der dritten Person Sing. findet sich zuerst Hesiod Scut. 90, dann mehrere Male bei Pindar und THEOKRIT VON FRITZSCHE. 5 Aesch. Pers. 900, endlich nicht selten in Poesie und Prosa nach Alexander. (Über Thuk. 3, 95 s. Krüger, Sprachl. I § 58, 4, 3.) Vgl. Theokr. 22, 209 und Anm. zu 25, 55. Schneider zu Kallim. hymn. 3, 229. 7. ἀοιδοτάτη. Über die Form vgl. Krüger II § 23, 1, über das Genus I § 47, 28, 6. Matthiae § 459, 1. Der hohe Grad der Freude wird v. 3-6 durch Aufzählung gewisser Grad-Unterschiede ausgedrückt. Entsprechend diesen Vergleichen wäre der Ausdruck τῶν ἄλλων (oder πάντων τῶν ἄλλων) ἀοιδοτέρη. Es ist indessen leicht erklärlich, wenn statt dessen mit einer kleinen Ungenauigkeit, um hervorzuheben, dafs der Gesang der Nachtigall weitaus der schönste ist, der Ausdruck superlativische Wendung erhalten hat. Vgl. Theognis 811 f. χρῆμ ̓ ἔπαθον θανάτου μὲν ἀεικέος οὔτι κάκιον, τῶν δ ̓ ἄλλων πάντων, Κύρν ̓, ἀνιηρότατον. (Η.) - Kallim. Hymn. in Del. 252 ἀοιδότατοι πετεηνῶν. 8-9. Das Verbum ἔδραμον (scil. πρὸς σὲ) ist vom Vergleichungssatze (ὥς τις ὁδοιπόρος ἠελίου φρύγοντος σκιερὴν ὑπὸ φηγὸν, scil. τρέχει) eingeschlossen, wie 7, 76. Ahnliches aus lateinischen Dichtern bei Haupt opusc. II p. 77 f. Über φηγός s. zu 9, 20. Verg. Εcl. 1, 11 - ἠελίου φρύγοντος ὁδοιπόρος ἔδραμον ὥς τις. 12. θείω Ahrens] δοιὼ μετὰ προτέροισι Taylor] μετ ̓ ἀμφοτέροισι 1 tu patulae recubans sub tegmine fagi. Ilias 5, 693 ὑπ ̓ αἰγιόχοιο Διὸς περικαλλέι φηγῷ. 9. ήελ. φρ. Verg. Εcl. 2, 13. Catull 63, 355. 11. ἀοιδή. Theognis 251 πᾶσι γάρ, οἷσι μέμηλε, καὶ ἐσσομένοισιν ἀοιδὴ ἔσσῃ. Odyss. 8, 580. Verg. Ecl. 10, 33. 12. τώδε. Vgl. Odyss. 4, 26. Wir haben uns die Worte gesprochen zu denken, nachdem der Dichter und der Geliebte bereits erwähnt worden sind; vgl. z. B. τάδε 7, 83. ἥδε 17, 51. Die Vorstellung, dafs auf ein Standbild hingewiesen werde, ist nicht notwendig und vom Dichter durch nichts angedeutet. (H.) 13. εὔσπνηλος, amator, εἰσπνήλας bei Kallim. frg. 169. Vgl. Becker, Charikles II* p. 222 f. ὡμυκλαϊάζων, der, welcher den Dialekt der Einwohner von Amyklae in Lakonien redet. Vgl. 15, 92-93. 14. τὸν ἀίτην, delicias, den Liebling. Curt. Etym.5 p. 386. Es sind hier zwei Ausdrucksweisen vermischt: ὁ δὲ ἕτερος, ὡς ἂν ὁ Θεσσαλὸς εὔποι, ἀίτης, und τὸν δὲ ἕτερον ὁ Θεσσαλὸς εὔποι ἂν ἀίτην. Vgl. 8, 26. (Ein unserer Stelle ganz analoges Beispiel einer derartigen Vermischung wird sich indessen kaum nachweisen lassen, und dieselbe er 10 15 scheint so wunderlich, dafs Büchelers Annahme einer Corruptel wohl gerechtfertigt sein dürfte. H.) 20 15. ἴσῳ ζυγῷ, iugum pariter fea rentes (Hor. Od. 1, 35, 28, vgl. Od. 3, 9, 18). Das Bild ist von den Zugstieren hergenommen. Vgl. Plut. de am. mult. 2. Plin. Epist. 3, 9, 8. Julian orat. 8 p. 244 C ὁ Σκηπίων ἐκεῖνος ὁ τὸν Λαίλιον ἀγαπήσας καὶ φιληθεὶς τὸ λεγόμενον ἴσῳ ζυγῷ παρ ̓ ἐκείνου πάλιν. 16. χρ. πάλιν. redierant in aurum tempora priscum (Hor. Od. 4, 2, 39). Diog. L. 4, 4, 21 Κράτης ἀκροατὴς ἅμα καὶ ἐρώμενος ἦν Πολέμωνος. ἔνθεν καὶ ̓Αρκεσίλαον πρὸς αὐτοὺς λέγειν, ὡς εἶεν θεοί τινες ἢ λείψανα χρυσοῦ γένους. - 17. Vgl. 16, 82. 19. ἀγγείλειεν. Verg. Αen. 4, 387 haec Manes veniet mihi fama sub imos. Pind. Ol. 14, 20. ἀνέξοδον. Vgl. 17, 120. Verg. Αen. 6, 425. Catull 3, 11. εἰς. Vgl. zu 8, 56. Liv. 3, 2, 7. 21. διὰ στόματος, in ore (Cic. Legg. 1, 2. Lael. 1). Luc. Peregr. 18. Vgl. 14, 27 δι ̓ ὠτός. 22. τούτων μ. ὑπέρτεροι, horum domini, arbitri, gubernatores, procuratores, victores (Hor. Epist. 1, 13, 11) erunt caelicolae: caelicolarum in potestate erit eventus. ἔσσονθ ̓ ὡς ἐθέλουσιν· ἐγὼ δὲ σὲ τὸν καλὸν αἰνέων Schol. Ambros.: τοὺς ἐπὶ τῆς ῥινὸς φυομένους ἰόνθους Σικελιῶται ψεύστας ἔλεγον τοὺς ψεύστας διελέγχοντας. τούτους δὲ φύεσθαι τοῖς φιλοψεύσταις τῶν ἀνθρώπων. Statt der gesperrt gedruckten Worte vermutet Ahrens ψεύδεα ἔλεγον (ὡς) τοὺς ψεύστας διελέγχοντα, in Übereinstimmung mit der Überlieferung unseres Verses. Bücheler aber ändert im Scholion blofs ψευστὰς statt des ersten ψεύστας: ψευσταί wäre hiernach ,,nomen notae ex mendacio progenitae quasi rei ementitae, novum illud quidem sed rite factum tanquam βλαστή λιτή ειρκτή πηκτή al. Dieses Wort hat nach Büchelers Vermutung der Dichter v. 24 angewendet. ῥινὸς ὕπερθεν. Die Scholiasten verstehen,,auf der Nase“. Richtiger ist wohl die Erklärung „oberhalb der Nase", d. h. auf der Stirn. Hierfür spricht sowohl ύπερθεν wie Ilias 13, 615 f. ὁ δὲ προσιόντα μέτωπον (ἤλασε) ῥινὸς ὑπὲρ πυμάτης. (Bücheler). ἀραιάς. Nik. Ther. 240 φλύκταιναι ἀραιαί. Dazu Schol.: τουτέστιν ἀσθενεῖς ̇ καὶ κεναί. οὐδὲν γὰρ ἔχουσιν, ἀλλὰ κεναί εἰσιν. (Bücheler.) 25. δάκης, „hast du mich etwa gekränkt." (Naumann.) Anth. Pal. 7, 648 εἰ καί μιν δάκνοι δυσβίοτος πενίη. Ter. Eun. 3, 1, 55 par pari referto, quod eam mordeat. ἔθη 25 κας. Krüger I g 53, 10, 2. Theokr. 22, 12. (18, 26.) 27. Νισαίοι heifsen die Megarer auf dem Isthmus nach dem sagenhaften Könige Nisos, von welchem die megarische Hafenstadt Nisäa ihren Namen erhalten haben sollte. Pindar Nem. 5, 46 und Pyth. 9, 91 Νίσου λόφος. Εurip. Herakles 954 Νίσου πόλιν. Vgl. auch Epigr. 461 Kaib. v. 10. (Η.) Der Dichter preist und segnet die Megarer wegen der dem Diokles zuerkannten Ehren, weil er selbst von ähnlichen Gefühlen wie Diokles (ὁ φιλόπαις) beherrscht ist. (Η.) 29. Diokles war ein in Megara verehrter Heros. Bei ihm schwört der Megarer in Aristoph. Ach. 774. Nach den ambros. Scholien zu Th. soll er aus Eleusis nach Megara gekommen sein, und nach Plut. Thes. 10 erzählten megarische Schriftsteller, er sei megarischer Herrscher über Eleusis gewesen. Im einzelnen lauten die an beiden Stellen erwähnten Sagen verschieden. Ihm zu Ehren wurde der Agon der Διόκλεια gefeiert, deren Einsetzung man nach dem Schol. zu Arist. auf Alkathoos, den Gründer der Burg von Megara, zurückführte. Über den Tod des Diokles berichtet der ambros. Scholiast: καί ποτε πολέμου καταλαβόντος τοῦ ἑαυτοῦ ἐρωμένου ὑπερασπίσας ἐκεῖνον μὲν ἔσωσεν, αὐτὸς δὲ ἀπέθανεν· ὅθεν αὐτὸν ὡς ἥρωα σέβονται οἱ Μεγαρεῖς. In anderen Scholien heifst es von dem Agon: ἐν ᾧ τοὺς καλοὺς περὶ φιλημάτων ἀγωνίζεσθαι (φασί)· τὸν δὲ καταφιλήσαντα αὐτῶν ἥδιστα, τοῦτον ὑπὸ τοῦ κριτοῦ ὡς κρείττω στεφανοῦσθαι. Dies scheint lediglich aus Th. αἰεί οἱ περὶ τύμβον ἀολλέες εἴαρι πρώτῳ 37. τρίβοντες Bücheler] μὴ φαῦλος entnommen zu sein. Dafs wir nicht genötigt sind, uns die von Th. erwähnte Sitte als zu seiner Zeit bestehend zu denken, zeigt das den Megarem erteilte Epitheton ἀριστεύοντες έρετμοῖς. (Η.) In Διοκλέα ist das a kurz wie in Ἡρακλέα, Kallim. Epigr. 65, 5. Vgl. εὐκλέα Soph. Οed. R. 161. Krüger II § 18, 1, 2 u. 3. G. Meyer § 328. Theokr. 8, 87 ἀμολγέα. 33. ἐς. Krüger II § 68, 21, 3. Theokr. 18, 53. 1, 5. Vgl. 5, 123. 34. ὄλβιος ohne ἐστί wie τρισμά XII. Hylas. Ursprünglich ist Hylas ein halb göttliches Wesen, dessen Cultus in der Gegend von Kios (später Prusias) an der Propontis heimisch war. Er galt als ein schöner Jüngling, den die Nymphen geraubt hatten; man feierte ihm ein Fest, bei welchem man den Verlorenen suchte und mit Namen rief. Ähnliches findet sich in orientalischen und griechischen Culten nicht selten; zu Grunde lag wohl die Klage um die in der Glut des Sommers dahinschwindende καρες ohne εἰσί Odyss. 6, 154-155. Cic. pro Deiot. 10, 29. Hor. Εpod. 1. 30 35 35. ἐπιβῶται – ἐπιβοᾶται. = Durch die nicht zutreffende Ana XII. ΥΛΑΣ. logie des Futurums βοάσομαι βώσομαι (vgl. 17, 60. 25, 263) scheint Th. zur Bildung der auffallenden Form verleitet worden zu sein. Οὐχ ἡμῖν τὸν Ἔρωτα μόνοις ἔτεχ ̓, ὡς ἐδοκεῦμες, 36. Λυδίῃ. Bakchylides frg. 22 Λυδία μὲν γὰρ λίθος μανύει χρυσόν, ἀνδρῶν δ ̓ ἀρετὰν σοφία τε παγκρατής τ ̓ ἐλέγχει ἀλάθεια. Schönheit der Natur. Vgl. Αpoll. Rhod. 1, 1354. Schol. Apoll. 1, 1357. Preller, griech. Mythol. 18 p. 328. In Beziehung zu Herakles soll Hylas bereits in einem Epos über Herakles gesetzt worden sein, welches dem alten Epiker Kinäthon zugeschrieben ward (schol. Αpoll. 1, 1354). Auch Hellanikos hatte von Hylas erzählt (schol. Apoll. 1, 131). Hiervon abgesehen finden wir die Fabel, dafs Hylas, des Herakles Geliebter, auf der Argonautenfahrt in der erwähnten Gegend von den |