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Die Fijier beteten zu verstorbenen Verwandten oder verabredeten mit Verwandten, zur Gottheit zu erheben, wenn zuerst sterbend. Die Häuptlinge galten oft im Leben schon als Götter. Batimona (als hirnessender Gott) freut sich des Gehirns (wie Tydeus s. Z.), neben Ravuravu verehrt. Der Gott Maiwunivesi war in Natoudna begraben. Gott Ravovonicakaugawa (in Rewa) suchte eine Frau bei Rokoua, Gott von Naicobocobo. Nach Namosi kommend, opfern die Rewa dem Windgott. Die zwergigen Feen (Veli) 1) singen in hohlen Bäumen (auf Fiji). Die Götter Lado 2) tagena (männlich) und Lado alewa (weiblich) wurden beim Aufwerfen der Felsbarriere (damit die Brandung nicht die Rufe der Götter störe) in Fels verwandelt, vom Tageslicht überrascht. Der Steingott bei Mayo wird in Zeug gewickelt verehrt 3), um Schiffbruch zu senden. Die Insel Benga gilt als Sitz der Götter auf Fiji.

Neben dem Hauptgott (as a serpent merging into a stone), folgen vielgliedrige 4) Götter (in indischer Form). Tau-vu bezeichnet die gleiche Schutzgottheit zweier Staaten. Die Zimmerleute verehren Rokova und Rokola, die Fischer Aoko Voua und Vosavakadra (chinesische Zimmerleute verehren Pang als alten Künstler).

Die Inspiration des Priesters oder M’Bete (im Bure oder Tempel) erfolgt durch Niedersteigung Eines der Götter, unter welchen von den Kalou-vu die Kalou-yalo als Ahnengeister unterschieden werden. Der Mbete (Priester) gilt (im Mbure) als Einkörperung des Kalou (Geistes). Der Mbete muss vor der Weihe die Probe 5) einer Begeisterung durch die Kalou ablegen (im Zittern und Schütteln eines Topfes). Im Tempel des Dorfes auf Fiji wohnen die Priester, um in Besessenheit zu prophezeien. Vor dem Kriege prophezeiten die Bete oder Priester aus den Bewegungen eines Menschenopfers oder indem sie in Bure von Convulsionen ergriffen werden. Die vom Dämon Kalou Rere Ergriffenen sind unverwundbar.

Der Bete) unterrichtete nur seine Söhne 7) in den Traditionen. Die

1) und im Thurm (germanische) Weleda (serbischer) Vila.
2) Lado (und Did) wird mit Lel und Polel besungen (bei Russen).

3) In Böhmen und Mähren züchtet man sich einen Sotek, als dienstbaren Geist, aus dem Ei einer schwarzen Henne (für sieben Jahre), als Spazifankerl oder Spirifankerl (in Oesterreich). Der Wunderdoctor Berlins (in der Schönhauserstrasse) verkaufte seinen Patienten Zauberspiegel und Himmelsschlüssel (1881).

4) Für das vierköpfige Janusbild (der Etrusker) wurde eine Capelle auf dem forum transitorium gebaut (Hekate erscheint dreifach). Deus Rediculus an der Porta Capena schützt als Tutanus.

5) Wenn durch wiederholtes Baden ermattet, sieht der Mackah seinen Tamanawas oder Schutzgeist (in Thierform).

6) Die von den Priesterinnen (Betas) der Schlange geweihten Mädchen sind heilig (in Whydah). Als die Urschlange Ardrah (wegen der Laster) verliess, zum Lager derer von Whydah überkriechend, blieb diesen der Sieg (bei Aufnahme durch den Priester). Kypselos vertrieb die Bakchiaden aus Korinth (von wo Demaratus nach Italien zog).

7) Auvv'avdolar yévos és iz pɛīs 'Ainvnov (Hes.) Kuvvida. ('Anóliovos) etc. Extincta Callium et Hipponicorum familia, folgten als Daduchen (in Eleusis) die Lycomidae (s. Bossler). Nomen et origo Butadaruma a Buta deducitur, Pandionis et Zeuxippis filio (legebantur ex hac gente sacerdotes Minervae Poliadis et Neptuni Erechthei). Cultum (Bourns significat bulbulcum) et sacerdotium ad agriculturam spectare. Butes, von den Sirenen bethört, wird durch Venus gerettet. diapoel δε ουδέν τω θεώ τις ο Ετεοβουτάδης (Synesius). Butadis inventum est rubricam

Traditionen Viti's wurden in der Meke genannten Gesänge bewahrt. Der Verfasser der Meke wurde mit Tambu (Walzähnen, beschenkt). Die Wahrsager heissen Mata-Kalou (als Götter sehend).

Die Rairai (rai, sehen) prophezeien durch Visionen (in Fiji). Die Nambete genannten Priester wurden bei Untersuchungen befragt. Die Hallah oder Weg genannte Keule des Priesters ging als Fahegehe (Gott) niederwärts oder aufwärts, während der Pfosten geschlagen wurde (Nachricht zu bringen für die Befragung). Towlaegi waren Priester in Mua. Die Turanga-ni-Lasakau (Haupt der Fischer) hatten die Verflichtung, Menschenfleisch nach der Insel Bau zu bringen. Im Mbure sind Geisterwaffen aufgehängt. Die Ambati (Priester) werden als Götter verehrt. Die Würde des Ambati war erblich (auf Fiji). Die Priester hielten hinter einem Vorhang ein geflochtenes Orakel mit Ohr und Mund, und flüsterten (beim Befragtwerden) in das Ohr, am Mund die Antwort ablauschend. Durch das Levu - Sevu genannte Gebet wird das Tabu entfernt. Das Familienhaupt sprach Gebete für den Hausgott oder Ahn, als Yavu oder Anfrage. Die Kalou genannten Götter begeisterten in Bure den Bete, der sich im Besondern an seine Vorfahren wandte (wie die Schamanen).

Häuptlinge wurden in dem Mbure (Tempel) begraben 1) (auf Fiji). In Neu-Caledonien wurde der Leiche (unter Zurückhaltung des Kopfes und Ausziehen der Zähne) ein Wurfriem um die Finger gelegt, mit Zugabe von Lanze und Keule (Turner). In Fiji erhielten (neben Walzahn) die Leichen eine Keule (zur Vertheidigung).

Im Bure oder Tempel sitzt der Priester vor dem Vorhang, den Niedergang des Gottes 2) erwartend, und dessen Fortzug, nach Ablauf der Ekstase 3), mit Keulenschlag bezeichnend. Modell - Tempel 4) werden zur Verehrung auf

addere aut ex rubra creta fingere, primusque personas tegularum extremis imbricibus imposuit, quae inter initia protypa vocavit, postea idem ectypa fecit, binc et fastigia templorum orta, propter hunc plastae appellati (s. Plinius), als Sicyonius figulus (Dibutades). Oavdovídai yévos igeyevõv (Boúrunov, nv 9 und A9nunow exaheito).

1) Mataia Covor die von der Seele als Unkörperlichen Redenden (nach den Epikuräern) und so die Arupa (in der Metaphysik). Als aroonagua des Aethers (des warmen und kalten) gründet sich für die Seele die Verwandtschaft zu den Göttern auf die Theilnahme am Warmen, und in dem beim Schweben der losgerissenen Theilchen in der Luft, die Luft mit Seelen gefüllt erscheint, drückt sie die Sonne auf die Erde nieder, um (weil sonst die Sinne nicht zu gebrauchen eine Verbindung mit dem Körper zu suchen (nach den Pythagoräern), in Rupa (der Buddhisten). Im steten Umherwandeln (neoin ohɛīv) umfasst die Seele (als Kivéov) das All äusserlich (neplexelv), wie in Gefangenschaft (bei den Pythagoräern), w OTEO ểv pooveã (s. Krische). Die Menschen führen ihre Thaten (wie sich der Strassenräuber Sostratus vor Minos verantwortet) nur im Dienste der Clotho aus (bei Lucian) oder der Lachesis (in añEls únó tov ovpavóv). Sine corpore ullo deum vult esse (acouatov) Plato (bei Cicero), der den Epikuräern vorwirft, Körper und Sein für dasselbe zu erklären (Felsen und Eichen umfassend, als berührbar in den Händen).

2) Plato's Gott ist áratovouaotos (bei Celsus). Nachdem anfangs die Weltkörper für Götter gehalten (bei den Griechen), wurden dann auch die übrigen als Jeoi bezeichnet (nach Plato).

3) In den Tempeln der Fiji steigt der Gott an dem vom Dach herabhängenden Masi-Zeug in die Priester.

4) Die vaữoxos, als Nachbildungen von Tempelchen (zum Hausgottesdienst) waren mit Maschinerieen verbunden (bei Hero Alex.).

gehängt. Neben Weissagungen aus den Eingeweiden, beobachteten die Hamurpa die Vögel (in Peru) und die Huatuc orakelten in Verzückung (utiraya). Die Fürsten der Chichimeken befragten die Seherin Xochilzin (in einem Schloss aus Holz und Stein am Fluss Quauhtitlan wohnend), wie germanische Fürsten die Veleda.

Bei den Vorbereitungen zum Reinigungsfest 1) werden die Dämone durch Puppen-Popanze angelockt, um dann en bloque ins Meer geworfen zu werden (auf Fiji).

Bei der Ernte bauen die Fiji auf dem Felde ein Hausa) für den Dämon (Kalo), wohin sie ihre Speiseopfer legen. Im Erntemond musste alle Arbeit in der Stille verrichtet werden, um den Erntegott Ratumaibulu (oula oder Mond) nicht zu erschrecken, und erst nachdem am Ende des Festes der Gott vom Priester gebadet war, wurde es erlaubt, die Taro zu essen (Hertha). Die Ai Seva (Erstlinge) werden, als den Göttern geweiht, dem Häuptlinge dargebracht. Das Fest Batumi Mbulu wird bei der Ernte gefeiert (auf Fiji).

1) Aus den Schriften des Orpheus und Musäus konnten Reinigungen erfüllt werden, zugleich aber auch der Wunsch, Feinden Schaden zuzufügen (s. Plato). Melampus, die Geheimnisse heilkräftiger Reinigungen und Sühnen kündend (in den Melam podien), hatte den Dionysoskult (nach Herodot) aus Aegypten eingeführt (dem Land der Melampaden). Februare positum pro purgare (Nonius) beim Regifugium (im Februar). Nach Orpheus (aus Thracien) war dem aus der Asche des götterfeindlichen Titanengeschlechts entstandenen Menschen die Sündhaftigkeit angeboren, (so dass es der Reinigungen bedurfte). Für die Teretai wandten sich die Frommen allmonatlich noós tous 'Opeoteleotás (s. Theophr.). "EEw ráantai σακκίον έχων ή περιεζωσμένος ρακέσι ρυπαροίς, πολλάκις δε γυμνός εν πηλό κυλινδούμενος, εξαγορεύει τινάς αμαρτίας αυτού και πλημμελείας ως τόδε φαγόντος ή πιόντος, ή βαλισάντος όδον, ήν ούκ εία το δαιμόνιον (Ρlut.). Die mit dem Begräbniss verbundenen Unreinigkeiten wurden von der éYZUOtpetoia in einem Topfe mit fortgenommen (in Hellas). Ixion, zuerst durch Verwandtenmord befleckt, wurde durch Zeus' Gnade der Reinigung theilhaft (als ixérns oder Flehender) σεμνός προςίκτωρ έν τρόποις Ιξίονος (s. Aesch.). Caste jubet lex adire ad deos, animo videlicet, in quo sunt omnia (s. Cicero). Decem dierum castimonia opus, für Einweihung in die Bacchanalien (s. Livius). Bei der Entbindung waren Schwangere von dem Tempel des Asklepios in Epidauraus oder von der Insel Delos zu entfernen. Die in Folge vom Fischessen Erkrankenden hatten die Syrische Göttin beleidigt (nach Menander). Am Altar des Mars (s. Livius) geschah die Lustration (durch Suovitaurilium) bei der Schätzung durch Servius). Symbol der Pontifices war das Simpulum genannte Schöpfgefäss. Da das Dium weder Tempel noch besondere Feiertage hatten, feierten seine Priester beständig (s. Pellegrino). Der åneviavTiouós war nöthig, damit nicht etwa die Seele, den Mörder sehend, aus Zorn darüber, das Land schädige (s. Plato), und dann bedurfte es zur Reinigung von der Befleckung (utoos oder uiaoua) noch der Sühnpriester (wie Musäus u. A. m.). Der Kons betitelte Priester reinigte in Samothrake. Et sciendum si quid in caerimoniis non fuerit observatum, piaculum admitti (wie auch Entheiligung von Feiertagen, vom Pontifex ausserdem durch Geldbusse gestraft. Bei der Armilustrium genannten Ceremonie wurden die Waffen entsühnt (s. Rom). Die Reinigung nach der Jagd trifft auch die Hunde (bei Arrian). Camma war Göttin der Jagd bei Britanniern. Beim Misserfolg auf der Jagd wurde Pan (in Arkadien) geprügelt (nach Theocrit). Neben der Sonne werden Leontica und (von den Raben) Coracica in den Mithras-Mysterien genannt. Als Sohn des Siromitras, führte Masistes die Alarodier und Saspirier (in Xerxes' Armen). Belus dicitur (in India) Herkules (s. Cicero).

3) Compita sunt loca in quadriviis quasi turres, ubi sacrificia finita agricultura rustici celebrabant (Tetpáodou).

In Ambau (auf Fiji) wurde bei der Ernte das Fest Batami Mbulu (für den Geist der Unterwelt) gefeiert.

Nachdem beim Fest Kalourere oder Ndomindomi die kleinen und boshaften Luve-ni-wai (Kinder des Wassers) durch Getrommel nach den mit Bändern geschmückten 1) Platz, wo ihre Spielzeuge als Opfer aufgelegt sind, gerufen, erschienen die Häuptlinge in der phantastischen Tracht ihrer Götter, die sie begeistern, und bewiesen ihre Verzückung, indem sie sich Schlägen aussetzen. Der Stamm Kainaloea (bei Namosi) wurde, als straffällig, zur jährlichen Lieferung eines Mitgliedes für das Cannibalenfest verurtheilt, unter dem Pflanzen des Kurilagi, und wenn der Strauch zur Reife gekommen, war dies dem Bestimmten das Zeichen, sich mit einem Zweig desselben zum Mahl zu stellen. Die bei Eroberung eines Dorfes Kriegsgefangenen wurden auf Fiji) gegessen und der Ueberschuss musste jedesmal in ihrer Familie einen Kohlbaum pflanzen, um bei dessen Reifen, sich unter Darbringung der Blüthen, zum Opfer zu stellen.

In Fiji wurde das Menschenfleisch 2) mit langer Holzgabel gegessen. Hochbejahrte werden auf eigenes Verlangen von ihren Söhnen lebend 3) im Grab beigesetzt. Sao ist Titel des Herrschers.

Die Opfer sind Sois (zur Sühne von Sünden) und Mandrale (zum Dank).

1) Wie bei den Nabikim am Alt-Calabar.

2) Nach Theophilus hatten Zeus, Diogenes und Kleanthes die Menschenfresserei gelehrt. Justin erkennt in dem gebratenen Lamm (der Länge und Breite nach über zwei Stäbe ausgebreitet) den Typus des Gekreuzigten. Bei dem von Christus gestifteten Mahl macht der Genuss seines Fleisches und Blutes, der in den Leib des Menschen übergeht, diesen zum ewigen Leben fähig (s. Irenäus). Fistularum usus est introductus propter metum effusionis (als Abendmahls Rohr). Embaros opfert statt der Tochter eine Ziege der Artemis Munychia. Bei den Thargelien (in Athen) wurden Menschenopfer vom Fels gestürzt (wie der hircus emissarius bei den Hebräern). Die Lokrer opferten hölzerne Sternbilde zur Stellvertretung. Die Menschenopfer beim Fest des Alovúoos 'Alovuvnins wurden durch Eurypylus abgeschafft (und bei den Torxhagia). Artemis Munychia, als Menschenblut fordernde Bärin, wurde durch einen mit Lichter umsteckten Kuchen gesühnt (in Athen). Bei den Hebräern dient die Menachoth zur Stellvertretung für die Blutopfer (nach Bähr). Die Sechszigjährigen heissen Depontani Senes, weil von der Verpflichtung frei, der Abstimmung bei den Comitien beizuwohnen (und also über den Ponticulus in das Septum sich zu begeben), oder von der Brücke geworfen (wie bei den Slaven mit Keulen Erschlagenen). Im messenischen Krieg befahl Zeus das Opfer einer Jungfrau aus dem Stamm der Aepytiden (vepTÉ 2010dainool). Die an Stelle der Opferthiere über die Tempelterrasse gestürzten Kinder (in Hierapolis) wurden (in Schläuche gesteckt) als Kälber bezeichnet (während die Peruaner statt der Menschen die mit dem Namen derselben bezeichneten Lama Opferten). Nec pauci apud Graecos singulorum viscerum membrorumque etiam sapores dixere omnia persecuti (8. Plinius). Bei Errichtung eines Gebäudes wurde ein Menschenopfer dem Fundament eingefügt (in Guatemala).

3) In Keos und Massilia wurde mit Gründen motivirter Selbstmord staatlich erlaubt (wie für Albucius Silus in Novaria und dem Stoiker Euphrates durch Hadrian). Alte Caciquen, welche es unnütz schien länger zu ernäbren, wurden (mit ihrer Einstimmung) lebendig begraben, in Micla (s. Palacios). Wer bei den Namollo im Alter zu sterben wünscht, wird begraben, mit Oeffnung der Ader. Bei den Herulern wurden Alte auf deren Wunsch getödtet (s. Procop.) Der zu eigener Erhaltung unfähige Alte in British Columbia) »is usually strangled with a halter made of twisted bark or suddenly despatched by a blow from a tomahawk« (Macdonald).

Um die Pfosten des Palastes zu halten, werden Menschen beim Bau geopfert (in Fiji) und »if the canoe was not hauled over men, as rollers, she would not be expected to float long« (in Fiji). Our allies are the gods, rühmen sich die Fijier (nach den Opfern vor dem Kriege). In dem Tempel Fiji's finden sich geschnitzte Figuren (s. Erskine), und die Kara-Schaale des Priesters in Gestalt einer Ente. Als Singäana (Dankopfer) legten die Schildkrötenfischer eine Keule im Tempel nieder.

Die Malaki-Fischer?) opfern ihren Göttern für den Fang von Schildkröten, bringen diese dann aber den mächtigeren Rakiraki - Göttern dar, um nicht zornige Eifersucht zu erregen (in Fiji). An dem Kiel eines Canoe bringt der Häuptling ein Menschenopfer 2) dar (zur Speise der Zimmerleute), dann für jede Planke, und nach dem Vollenden ward das Deck mit Menschenblut gewaschen (auf Fiji).

Wenn (Ratu oder Herr) Ratumaibulu (der Erntegott) von Bulu (der Unterwelt) auf die Erde kommt (in Fiji) muss Alles stille sein, um ihn nicht zu erschrecken, und erst nachdem er für den Fortgang von den Priestern gebadet ist, sind die Feldarbeiten erlaubt (tara). Die Götter werden im Gebet angerufen, gleichen Sinnes zu sein (veivau), um leben zu lassen. Tagaloa, the smell of a dead person. Tagane oder Otagane (gane), a male. Tamata, man. Loma-lagi (Vaka loma lagi) heaven (loma-na, the middle).

Die Häuptlinge der Dörfer, als Turanga-na-koro (Koro oder Dorf) standen unter dem Ra betitelten (wie der Häuptling Sumaka, als Ra Sumaka in dem Districte Solo-i-Ra auf Viti Levu, oder District Drudu, Mogodro u. 8. w.). An der Küste von Viti-levu fand sich ausserdem der Titel Tu-i (tu, stehend), wie auch in Tonga, als Tu-i-Tonga, der für Tonga Stehende (während alle Uebrigen aus Ehrfurcht niedersassen). Die erblichen Dorfhäupter auf den Inseln Fiji's stehen jedesmal unter einem König (Tui), und auf Viti Levu (Gross - Fiji) finden sich 8 Tui. Die Frauen der Ra betitelten Häuptlinge führten den Titel Ende. Gott Degei befahl die Frauen in Fiji zu tättowiren. In Bau wird Roke-timbau, als geistlicher und Wuniwal als weltlicher Herrscher unterschieden (Sau, als Kaiser östlich), neben Turanga (Edlen), Mbuli (Dorfhäuptlinge) und Tui (König), dann der Wuni-wau (Kriegshäuptling) und Bete (Priester). Neben dem Tui-Mbau oder Geistlichen Fürsten (in Fiji) stand der Vuni-Valu (Wurzel des Königs) als weltlicher Fürst. Das Haus des Königs hiess Aorai (clouds of heaven), sein Canoe Anuanua (Regenbogen), seine Stimme der Donner 3) u. s. w. (in Tahiti), in scandinavischer Dichtersprache.

Der Häuptling oder Matanitua (mit dem Titel Ra oder Tui) berief die Häuptlinge der Gali (mit dem Titel Komai oder Tui) durch die geheiligten Herolde oder Mata (die selbst im Kriege unverletzt blieben) zur Versammlung.

1) Der Geist Ebolapasse (der Chinuk), bewohnt die Flüsse (s. Smet), wie überall Nigen oder Najaden (und Naga).

2) Als 1841 die Elisabethbrücke in Halle gebaut wurde, glaubte das Volk, man bedürfe eines Kindes zum Einmauern, und auch an der Eisenbahnbrücke über das Göltschthal geht die Sage, es sei darin ein Kind eingemauert (s. Wuttke). Wie beim Durchbruch des Nogatdamms (1463), wurde am Jahdebusen ein Mensch in den Deich verschüttet (und eingemauert in der Sage von Burg Liebenstein, als Ueberlebsel).

3) Von Colaxes, durch Jupiter mit Schlangen-Nymphen gezeugt, führten die Bisaltes den Donnerkeil auf ihren Schildern.

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