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der Thronfolger zurückkehrte und einen neuen Tempel (Heiauhou oder Halepoki) baute, wurden die als Skelett zusammengesetzten Knochen, aufrecht stehend, darin begraben, um als vertrauenswürdiger Gott (Akua-aumakua) verehrt zu werden in Hawaii). Der Fürst hatte bei Krankheit einen Lonopuha oder Koleamoku genannte Heiau zu bauen, während sonst (beim Gebet des Priesters) ein Hee (Octopus) zu essen war.

Als Hoolahakapoo (der Ausbreiter der Gesunkenen) aus dem (Naku oder Schlamm genannten) Alii-Baum entstanden war, sah ihn die herabschauende Gottheit Kaulu-maka-opua-ha-ika-lani (das in der Wolke zum Himmel emporstrebende Auge) allein auf der Welt, und gebot ihm deshalb, sich in dem Teich Mukihana (Verpflichtung zu küssen) zu baden. Beim Zurückkommen fand er die (Heakaula genannten) Kleider, die er abgelegt hatte, in die Frau Kapohihihi (undurchdringliches Dunkel) verwandelt, und zeugte mit ihr die Söhne Lehu-o-kapo (unzählige Dunkelheiten) 400000, Kini-kapo (40000 Dunkelheiten), Mano-kapo (4000 Dunkelheiten), Lau-kapo (400 Dunkelheiten), Kanaha-Kapo (40 Dunkelheiten), sowie die Tochter Kapo-aeae (undeutlich trübes Sehen). Diese gebar ihrem jüngsten Bruder (Kanaha-Kapo) die mit Kapohiihina (uach Oben schwebendes Dunkel) und Kapo-hii-lalo (nach Unten schwebendes Dunkel) beginnende Nachkommenschaft, die (durch Lono und andere Götter) bis auf die Tochter Kapai - opua oder nächtliche Wolkenbank (opua, Wolke) führte, und sie gebar, als ersten Mensch, den Sohn Mana-wila oder Blitzmächtigen, (wila oder Blitz), durch eine im Busen verborgene Banane (Maia) befruchtet. Kini (40000) wird (in Hawaii) als höchste Zahl betrachtet, und Alles darüber hinaus (als unzählig) mit Lehu bezeichnet.

Der Göttermensch Hoolahakapo zeugt (nach anderer Version) Kapohihihi fünf Söhne, als Lehuo-kapo (lehu, jenseits, 40000, als letzte Zahl) Kini-kapo (kini 40000), Mano-kapo (mano 4000), Lau-kapo (lau 400), Kanaha-kapo (Kanaha 40), Ka-Po (Nachtdunkel), und die Tochter Kapoaaeae (aeae trübes Sehen), die mit ihrem Bruder (Kanaha-kapo) den Sohn Kapo-mano-mano gebar, und dessen Nachkommenschaft begann mit Kapo-bij-luna, (hee schwebend, luna, empor), Kapo - hii - lalo (lalo, hinunter, hii, schwebend) bis auf die Tochter Kapa-i-opua (Kapai Bank nächtlicher Wolken und opua), welche, durch eine Banane (Maia) befruchtet, den Sohn durch Banane (Maiak) befruchtet, Mana-wila (mana Macht, wila Blitz) als ersten Mensch, gebar. He maia ke kanaka akafa e hua ai, der Mensch ist gleich der Banane, hinsichtlich des Tages der Frucht (reich oder arm). Nach Kumulipo wuchs mit dem Lande die Frau Lalai auf und zu ihr kam Kealiiwahilani vom Himmel herab. Von Kumulipo bis Lailai werden 9, von Lailai bis Papio 400, von Papio bis Puanue 420, von Puanue bis Opaiakalani 84, von Opaiakalani bis Kumuhonua 67, von Kumuhonua bis Wakea 31 Generationen gezählt.

Nach dem Ahee-ahee oder Po (Nachtdunkel) herrschten die (Göttermenschen oder Halbgötter) Kanaka-mai-ka-po-mai oder Menschen aus der Dunkelheit (Akua) in drei Generationen, während der Periode Kapo (der Dunkelheit), die Periode Wana-au (des Zwielichtes) und der Periode Yao (des Lichtes), bis dann (mit Manawila) die Menschen entstanden (in Hawaii). Nachdem Wakea und Papea die Inseln (Hawaii's) hervorgebracht, kamen die (fremden) Götter Kane und Kanaloa (von Kahiki). Kapawa (Rand) ist der Erste der in Hawaii localisirten Fürsten. Kumuhonua ist der erste Mensch (von Kumu, Grundlage und honua, vorangehen), aber die Abstammungen werden (neben Kahiko oder der Alte) hinaufgeführt bis Kamulipo (Kamu) Grundlage oder Ursprung und lipo (Dunkel des Abgrundes) in Hawaii. Lailai (lai oder lani, als Himmel) bezeichnet (als erste Menschenmutter) ruhige Stille (im Sonnenglanz).

Das Mädchen Kapai - opua (Bank nächtlicher Wolken), aus der Nachkommenschaft Kanaha- kapo's mit seiner Schwester Kapo - aeae (in der von Hoolahakapo mit Kapohihihi gezeugten Kapo-Generation) fand zwei wunderbar schöne Bananen, welche sie, um sie vor stehlen zu bewahren, auf ihrer Brust (unter dem Gewande) verbarg, und dann, davon befruchtet, den Menschen Mana-wilo gebar, woher das Sprichwort He maia ke kanaka akafa e hua ai (der Mensch ist gleich der Banane bezüglich des Tages der Frucht).

Nachdem unter dem Walten Kumulipo's (Dunkel des Abgrundes) das Land (Hawai's) gleich einer Pflanze aufgewachsen war, entstand die Frau Lailai (Friedensstille) in Lalowaia, und als Kealiiwahilani (Himmelssprenger), vom Himmel herabschauend, ihre Schönheit erkannte, zeugte er mit ihr den Vorfahren der Menschen, unter welchen sich Kahiko (der Alte) mit Kupulanakehau (aufspriessend schweben in den Lüftchen der Winde) vermählte, und von ihr wurden Lihauula (rothglühend im Herabhängen schwingend) und Wakea geboren wurden (in Kamawaelualani). Wakea vermählte sich mit Haumea (aus einer Felsschlucht oder Pali entsprungen) oder Papa, die in Loloimehani lebte, aber, bei der Trennung von Wakea, nach Nuumehelani fortzog. Die (sechs) Generationen von Wakea bis zum Tode Haumea's wohnten in Ololoimahani und nach 19 Generationen wurde in der zwanzigsten) Kapawa geboren in Kuhaniloko (zu Waialua auf Oahu), als Grossvater Aikanaka's (Vater Hema's).

Nach dem Dunkel des Abgrunds in Kumulipo breitete sich der stille Glanz Lalai's im Wiederschein des Himmels (durch Kealiiwahilani) und dann waltet Papio, bis unter Puanue die Pfeiler des Himmels und der Erde von Kumukumukekaa (Frau Paiaalani's) hervorgebracht, und nach der Periode Opaiakalani's (zum Himmel strebend) das Fundament der Erde durch Kamuieli (Frau Kumuhonua’s) gefestigt wurde, und darauf tritt Kahiko (der Alte) hervor (als Vorfahr Wakea's und Papa's). Papio bezeichnet mit dem Gesicht nach Unten liegen, den Bauch eingezogen, als Bogen gewölbt. Puanue ist aufblühend (pua) und bereits (e) tönend (nu). Kumukumukekaa, der wirkliche Beginn (kumu) des jetzt (ke) statthabenden Rollen's (kaa). Paiaalani bezeichnet das (embryonische und noch unvollendete) Würzelchen des Himmel's. Kamaieli bezeichnet Haltpunkt (oder Grundlage) des biegsam (ie) Hängenden (li).

Der erste Mensch Hoolahakapoo entstand aus dem Naku oder Schlammwasser genannten Alii - Baum, und als er sich auf Geheiss der Gottheit im Teich Mukihane badete, entstand aus seinem abgelegten Kleid (Heakaula) die erste Frau Kapohihihi (nach Kamahomoho in Honolulu). Kaulu-makaopua-ha-ika-lani von kaulu (wachsen), maka (Auge), opua (Wolke), ha (vier), ika (towards), lani (heaven) bezeichnet: im Auge aufwachsen durch die Wolke zum Himmel.

Kalakaua's Grossmutter Kamakuiki, deren Cousine 0o von dem Propheten (Ku-au-bau) Auwai erzogen wurde, dictirte dem Schreiber Unona das überlieferte Pule Haiau (nach mündlicher Mittheilung des Königs). Neben den Kau-au-hau oder Propheten fungirten die Kilo als Astrologen.

Eve-Eve (eve oder Blasenhaut des Embryo) gilt als erste Frau (in Ha

waii). Ku-wha-ilo oder der Wurm (ilo) aus dem Munde wurde als ursprüngliche Gottheit in Hawaii verehrt, während die (fremden) Götter Kane und Kaneloa später (aus Tahiti) eingeführt wurden. Die Vorfahren der Hawaier kamen aus fremden Gegenden (mai-ha-lewa-mae). Hoolahakapoo (als früheste Gottheit der Göttermenschen oder Menschengötter) kommt von: hoo (verursachen), laha (ausbreiten), kapoo (einsinken).

Wenn die in der Himmelsluft lebenden Akua bei ihren Festesspielen in Procession einherschreiten, beauftragen sie den Donnergott (Kanelehikili) und den Blitzgott (whila-nui-maka-eha-ika-lani) sie mit Musik und Feuerwerk zu begleiten, in Donner (hekili) und Blitz (whila). Bei der, wahine-pouli (dunkler Mond) genannten, Mondfinsterniss ändert derjenige Akua, der Vorzeichen zu geben beabsichtigte, das Aussehen des Mondes (in Hawaii). Die Frau LonoMuku findet sich im Mond, als von diesem aufgehoben. Kane-luhunua war der Erdbebengott. Keauu-opua, Gott der Wolken, giebt Vorzeichen (in Himmelserscheinungen). Kanehekili, Gott des Donners, sendet schwere Krankheiten (zum Wahnsinn führend).

Die Akua-mai-ko-po-mai (Götter von der Nacht her) zerfallen in zwei Klassen, die Kane's (für die Männer) und die Pele’s (für die Frauen). Zum Reiche Kane's gehören: Kane-ikehikili (Kane im Donner tönend); Kane-kepohaka (Kane auf rollendem Stein); Kane-i-kau-alii (Kane als Freund der Häuptlinge); Kane-wahilani (Kane als Himmelsbrecher); Kane-ke-pualana (Kane der Kämpfende) u. A. m. In Pele's Reiche finden sich die Vulcangottheiten. Da diese Götter insofern von dem Kahuna abhängen, weil sie von ihm Speise und Trank empfangen, können sie von ihm zum Krankmachen ausgesendet werden. Doch folgen sie diesem Geheisse nur dann, wenn das ihnen angedeutete Schlachtopfer sich wirklich Uebertretungen schuldig gemacht hat, die Strafe verdienen (während die Akua-makua aus dem näher liegenden Interesse an ihren eigenen Verwandten weniger Bedenken tragen). Der durch einen dieser Götter Erkrankte wendet sich an den Kahuna, der durch Befühlen des Bauches auszumachen weiss, aus welcher Klasse ein Dämon eingeschlüpft ist. Dieser wird dann durch die für ihn geeigneten Spruchgebete hervorgerufen, um aus dem eigenen Munde des Kranken zu verkünden, was die Ursache seines Einfahrens gewesen und welcher Opfer es bedürfen wird, um ihn zum Fortgehen zu bewegen. Hat sich der Akua tief in den Leib eingekrochen und hält er sich verborgen, Antwort verweigernd, so bereiten die Kahu-Akua (Hüter der Götter) Speise und Trank für das Idol, und der Akua wählt sich dann einen der Anwesenden, als Haka oder Sitzplatz (meist auf der Schulter, oder sonst in der Nähe des Kopfes), um, von dort die geeigneten Mittheilungen zu machen in Betreff der Arznei). Um einen widerspenstigen Akua zu entfernen, wird derselbe (durch den Körper des Kranken) mit Bambus-Nadeln geprickelt, indem der Kahuna zugleich Wasser in die Augen tröpfelt.

Die Akua-noho oder (in Besessenheit) besitzenden Götter, zerfallen (in Hawaii) in die Akua-Uhinipile (aus einem Abortus erzeugt) und in die Akua Aukamakua, indem man beim Abscheiden eines geliebten oder geehrten Verwandten, dessen Seele durch sein Bündel Kleider oder auf bewahrte Knochen zurückhielt. Derselbe kann dann durch Gebete gerufen werden, und spricht durch diejenige Person, wohin er einfährt. Neben diesen seelischen Göttern (oder Vergötterungen) 'finden sich die ursprünglichen Götter He-Akua-mai-ka

po-mai (die Götter vom Po her), als He-Kanaka-mai-ka-po-mai oder die Menschen vom Po her (deren Seelen oder Uhane nach dem Tode in Akua übergingen). Alle diese Götter (die seelischen und die ursprünglichen) können (wenn in der richtigen Weise ausgesandt) krank machen, während den Akuakii oder den (für Hülfe bei Werkbeschäftigungen) durch Spruchgebete göttlich belebten Idolen eine solche Kraft abgeht. Wer keinen zuverlässigen Akuaaumakua (zum Privatgebrauch) besitzt (oder die richtigen Gebete nicht kennt) wendet sich (wenn eines Gottes bedürftig) an einen der öffentlich allgemeinen Götter, meistens an Kane (auch in Verbindung mit Kanaloa), der indess am Besten durch einen der für ihn fungirenden Priester angerufen wird (um nichts zu versehen). Diese Priester oder Kahuna, die zwischen den Inseln um herfahren, lernen von einander die geeigneten Gebete, so dass der Cultus in den Heinau's überall der gleiche ist.

Malo (in Honolulu) sah Nachts im Traum einen vom Hügel herabrollenden Stein, der sich halbwegs in eine Frau verwandelte (als Andeutung des Akua). Ursprünglich aus abgeschiedener Seele durch Gebete erzeugt, kann ein Familiengott später allgemeine Verehrung erhalten. Der Gott Maliu (neben Kane, Kaneloa und Ku) wurde als Mittler betrachtet, für die Gebete der Menschen an die Götter (maliu, lauschen).

Als Pele von der Schönheit des Häuptling Lochiau's in Kauai hörend, ihre Schwester Hiaka zur Bewerbung dorthin schickte, fand ihn diese verstorben und hatte acht Tage zu verweilen, bis er in's Leben zurückgerufen war. Als Pele durch die lange Abwesenheit argwöhnisch, Auftrag gab, ihre Schwester bei der Rückkehr zu verbrennen, kamen (als sie dem Vulcan nahte) ihre Brüder nacheinander herauf, um Feuer zu werfen, und, da es keinen Erfolg hatte, kam Pele selbst. Hiaka erklärte an Lochiau, dass jetzt, da Pele in eigener Person gekommen, ihr Untergang gewiss sei, und gebot den Rauch zu beobachten, damit die Seele in dem Stein, worin sie verwandelt werden würde, blieb. Als Kamapuha von dem Tode seines Bruders Lochiau hörte, kam er ihn zu rächen, und entging durch seine erneuerten Leben (in verschieden gefärbten Schweinen) allen Angriffen Pele's, so dass diese zuletzt die einzige Art des Friedens in der Heirath sah. Nachdem sie Kamapuhe durch beständig fortgesetzten Beischlaf bestraft, ging er nach Kolau (in Oahau), wo durch das aus seinem Penis forttröpfelnde Wasser der, Urin Kamapuha's (Kamimi0-Kamapuha) genannte, Teich röthlichen Wassers gebildet wurde.

Um Pele, als Liebhaberin des Gesanges zu vergnügen, singen die Anwohner des Vulcans an dem Krater, und sie beginnt dann lustig zu brodeln und sprühen, was die Verehrer oft in so freudige Aufregung (über die Gunstbezeugungen) versetzt, dass sie neben den Opfergaben selbst halbe Dollarstücke hinwerfen. Sollten diese indess wieder ausgeworfen werden, so würde das ein Zeichen zorniger Gesinnung seitens der Göttin sein. Manche weihen sich der Pele, indem sie das Haar lang wachsen lassen, bis sie den Vulcan besuchen, wo es ihnen durch das Feuer der Göttin abgebrannt wird, so dass sie kurz geschoren zurückkommen. Der Schwefel gilt für die Excremente Pele's (Kukai-o-Pele), und die Plätze, wo er angehäuft liegt, als die von ihr für Erleichterung besuchten. Lono war früher als unsichtbarer Geist in Hawaii verehrt, ehe die fremden Götter, Kane und Kanaloa, eingeführt wurden und manchen Verehrer der Akua-kii (oder Idole) zu sich herüberzogen (während Lono ihnen gleichgestellt blieb), bis sie schliesslich als die mächtigsten Götter anerkannt wurden.

Beim Bau des Canoe (Waa) wurde Mokuhali's Gattin Lea (freudig oder vergnügt) als Lu-ahine oder lu-wahine (die alte Frau) angerufen (in Hawaii). Hinahele oder Hina (Mutter Aiaikuula's) wurde als Göttin der Fische angerufen, um bei ihrem Gatten Kaula fürzusprechen. Als Gott der Fischer (lawaia) wurde Aiaiakuula als Akua-lawaia (Gott der Fischer) bezeichnet. Hai war Gott der Zeugklopfer (in Hawaii). Mahai bezeichnet ein Sühnopfer. Die Häuptlinge werden als Kalani angeredet. Keawenuikauohilo fand sich unter den Akua - noho (der Dämone). Die Zwillingsgötter Kane und Kanaloa, als Brüder, lebten (in der doppelten Form als Kane oder Ku und Kanaloa oder Lono) im Himmel, und erhielten, wenn sie die Erde besuchend, dort umherwandelten, Verehrung von den Menschen beim Kavatrinken, unter Darbringung der ersten Becher (auf Hawaii). Maui galt (in Hawaii) nicht als Gott, sondern als vergötterter Häuptling.

Als Kaua-mua holte Maui die Awa (Pu-awa-hiwa) von Kane und Kanaloa, und hiess dann Kaua -olua, sowie unter Zufügung des Siebes (Ahuawa) Kaua-akolue (der dritte), unter Zufügung von Kane und Kanaloa's Flöte (ohe) Kaua-aha (der vierte), unter Zufügung des Wachsenden (pae-heu-ma), Kaua-aluna und unter Zufügung des Regenbogens (Anue) Kaua-aono. Namu (oder Kaki) ist die nur den Eingeweihten verständliche Sprache (in Hawaii), wie das Wort Hikapalale. Die Götter Lanuu und Lanapuu standen ausserhalb der Heiau an der Treppe. Haumea wohnte in Nuumea (O-Haumea-wahine-o-Nuumea). Die Berge Hilo's hiessen Maui, weil Maui dort seine Excremente aufhäuft, und so mit Kanaloa, der sich beschmutzte, in Streit gerieth. Maui wurde von seiner Mutter als Ei geboren, als diese sich beim Baden mit dem zurückgelassenen Gürtel des Häuptlings bekleidete. Nach Puanue gebar die Frau Kumumukekaa (mit Paiaalani vermählt) die Pfeiler Himmels und Erde. Die Frau Kamaieli (mit Kumuhonua vermählt) gebar die Grundvesten oder die Massen der Erde.

Um sich (in Hawaii) einen Unihe - pili oder Schutzgott der Familie zu verschaffen, wird die beste Gelegenheit bei einem Abortus geboten, indem sich der Embryo, wenn in die See geworfen, in einen Hai verwandelt, wenn auf dem Land begraben, in eine Heuschrecke (Unihe). Anderenfalls kann man auch beim Tode eines besonders geliebten Familiengliedes dessen Seele (Uhane oder Akua) durch Gebete (Homanaiju oder Homana) festbannen, und so in einen Unihe-pili oder Schutzgeist verwandeln, der, wenn benöthigt, zar Besessenheit einfährt. Ist zur Erreichung bestimmter Zwecke (günstiger Fischfang, glücklicher Canoebau u. s. w.) die Hülfe eines Akua erforderlich, so kann dieselbe gewonnen werden, indem man eine Puppenfigur (kii) verfertigt und diese durch Homana (Zaubersprüche oder Gebete) unter Darbringung von Erstlingsopfern in einen Akua -kii (Götzen) verwandelt. Der so belebte Gott pflegt dann Nachts dem Träumenden in Visionen zu erscheinen, und erklärt, welche Speise ihm heilig sei, und deshalb von seinem Verehrer nicht gegessen werden darf. Manchmal manifestirt sich der Akua an Vornehme im Traum, indem z. B. ein herabrollender Stein (oder ein anderer Gegenstand unter Eindruckerweckenden Erscheinungen) gesehen wird. Beim Erwachen muss man sich das angezeigte Object verschaffen und unter Gebeten mit Erstlingsopfern

Massen Kamaieli mit Paiaalanilings

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