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(Frohndiensten) verpflichtet. Die Inseln waren in Mokus getheilt, diese in Thalanas, diese in Ahaupnaas, diese in Iiis, diese in Moos. Der Baum, von dem ein Idol gemacht war, blieb Tabu für das Eigeuthum. In Hawaii wurden die Eree (Häuptlinge) und Canaka mowree (Gemeine) unterschieden (nach Campbell). Zum Schmuck wurden Vorderzähne ausgeschlagen. Die Umwanderung der Insel wurde durch einen Kreis auf einem platten Stein bezeichnet (s. Dibble). Reisende wurden durch Kane's Vogel Aianukea geleitet. Das Haus des Mannes1) hiess Mua, das der Frau Noa. Bei einem Brande wurde das Haus ausgeraubt. Die bei dem Tabu pori Eingeweihten durften von keiner Frau berührt werden. Bei Vollendung eines Canoe wurde das Lolo Schweinsopfer gebracht. Steinäxte (Koi) dienten zum Aushöhlen des

spräche gab (s. Haug). Die Supwe oder Suque (bei der Regierung auf Muto) sind in Bangklassen gegliedert. Bei ihrer grossen Armuth sind die Kamschadalen »dennoch ein Muster von Ehrlichkeit; diese kann nicht übertroffen werden« (s. Krusenstern).

In ähnlicher Weise, wie die Männer, bilden auch die Weiber ihre Genossenschaften, die wie bei jenen ihre Anführer haben, undodie denen der Männer gegenüber die Rechte einer anerkannten Corporation besitzen, ohne freilich an den öffentlichen Arbeiten und am Kriege theilnehmen zu müssen oder ihre Mitglieder zum Bewohnen gemeinschaftlicher Häuser zwingen zu können. So kann es auch wol kaum das Bedürfniss nach Theilung der Arbeit gewesen sein, welches die Weiber-Clöbbergölls entstehen Hess; denn ihre Arbeiten im Hause und Felde besorgt eine jede Hausfrau für sich allein, und sie haben höchstens bei den häufigen Festen zu Ehren fremder Gäste einige kleinere Hülfsleistungen, z. B. das Aufputzen der den Gästen dargebrachten Kukau-Pyramiden gemeinschaftlich zu verrichten. Vielmehr scheint es, als ob wirklich das Bedürfniss nach einer gewissen Repräsentation im Staate, von den Frauen gefühlt und von den Männern anerkannt, diese Weiber-Clöbbergölls hervorgebracht und ihnen die mancherlei Prärogativen gewonnen hat, welche sie zweifellos besitzen. So haben sie z. B. das Recht, beim Tode des Königs oder Krei's von seiner Frau und Kindern gewisse Geschenke zu verlangen, und die Nichtbezahlung derselben durch einen Angriff auf das Privathaus des Königs zu rächen. Bei jedem Feste, welches fremdem Besuch zu Ehren gegeben wird, dürfen sie, um dieses möglichst glänzend zu machen, von den Bewohnern des Dorfes eine nach ihrem Reichthum wechselnde Contribution verlangen; eine Steuer, deren Eintreibung vom Clöbbergöll mit rücksichtsloser Härte geübt wird. Kurzum, es nehmen im Staate die Weiber-Clöbbergölls in Bezug auf die ihnen zukommenden Rechte einen durchaus entsprechenden Platz ein, und der mächtigste Fürst würde es nie wagen, gegen eine solche Weibergenossenschaft aufzutreten, wenn es dieser gelänge, die anderen Vornehmen von der Unterstützung ihres Genossen zurückzuhalten (s. Semper). Die öffentlichen Arbeiten der Clöbbergölls der Männer sind folgender Art: 1) Dienst im Kriege, zu Lande wie zu Wasser; 2) Frohnarbeiten bei Gelegenheit der Abhaltung aller öffentlichen Feste ohne Unterschied. Diese sind sehr mannichfaltig; aber zu jedem Besuch von vornehmen Fremden, jeder Gesandtschaft, Theilnahme an Siegesfesten, Begräbnissen oder Krankenfesten, jedem zur Abwehr einer Calamität — Krankheit, Krieg etc. — abgehaltenen Fest und jeder regelmässigen oder durch die Fürsten des Staates angeordneten religiösen (kirchlichen) Feierlichkeit: zu allen sind die Männer gezwungen, einen Theil der dazu nöthigen Lebensmittel und Geschenke herbeizuschaffen; 3) das Bauen der Häuser, in welchen die Clöbbergölls leben; 4) das Nähen der Segel zu ihren Kriegsbooten; 5) das Fangen gewisser Fische, vorzüglich der mächtigen Rochen (rul). Alle solche Arbeiten im Dienste der Clöbbergölls oder des Staats werden durch das unübersetzbare Wort »Makesang« bezeichnet (auf den Palau).

Canoe. Die Soldaten Kamehameha's heissen I ka hele ia, im Stehen essend (um stets zum Kampfe fertig zu sein) und Ka poe ka, kurze Malo's, statt des Poe huilu oder langen, tragend.

Frauen in Hawaii schlössen sich einem begüterten Mann an, der sie zu ernähren vermochte, und der Mann hatte deshalb die Pflicht, die Frau1) zu unterhalten und für dieselbe zu kochen. Das Tabu verbot das Zusammenessen, und da auch die Kochplätze verschieden sein mussten, hatte der Mann zuerst den Ofen- der Frau und dann den eigenen zu besorgen. Gewöhnlich bereitete er einmal in der Woche den Poe-Teig für die Frau, die dann täglich nach Belieben davon benutzte und die Zuthaten selbst bereitete, wie auch der Mann die von ihm für sich gewünschten, nach Rückkehr vom Fischfang oder Feldarbeit (während die Frau nur mit Anfertigung von Kleidern und Matten beschäftigt war) 2).

') Das, wie an die Milesier, auch an Argos (mit Verehrung Here's) gerichtete Orakel sprach von dem Sieg der Frauen über die Männer (bei Herodot), und (nach Pausanias) wurden die Spartaner durch die Frauen von Argos besiegt (unter der Dichterin Telesilla). Als bei der Rückkehr des Aristias von den Hyperboräern aus dem ehernen Lorbeer zu Metapontos sich eine Stimme hören liess, tödtete der Wahrsager die gekrönte Tänzerin (s. Athen.). Clisophe (bei Athen.) in die Marmorstatue im Tempel zu Samos verliebt, suchte »un morceau de chair, qu'il y appliqua par-devant, et se satisfit« (s. Villebrune). Von der List des Königs Argäos werden die Klodonen, weil sie Männern nachgeahmt, Mimallonen genannt (im Tempel des Dionys als yevSdvcog). Non genere nec sanguine, sed per cooptationem in patrem, betrachtet Canulejus bei (römischen) Patriciern (ex Albanis et Sabinis) ihre »nobilitatem« (s. Livius). Fortuna barbata (als Göttin) adultos barba induat (s. Aug.). Im Tempel der Hera als jixqaia (in Korinth) wurden sieben Knaben und sieben Mädchen zum Dienst geweiht, für ein Jahr (mit dem Sühnopfer der Ziege). 'EvSdve/ioi, ayyelos Ttaga ^A&rjvaiois (s. Hesych.). Ktfgvxes (in Athen) waren genannt änb Krjgvxos rov 'eqfiov (s. Harp.). Als die Sabiner (oder Quiriten) aus Kures, Wohnsitz des Numa, in Rom siedelten, nannte Romulus die Curien nach den geraubten Frauen, neben den Reiter-Centurien der Ramneser und (für Titius Tatius) Titirenser (mit Luceres), sowie der Leibwache (in den Celeres). Töchter wurden selbst von reichen Römern ausgesetzt (nach Posidippos). Auf den Münzen des zweiköpfigen Janns findet sich Schiff oder Floss, wie auf den Inseln de las velas latinas (bei Magelban) die Böte nach beiden Richtungen fahren (in Mikronesien). In Pluto verehrte man Zffva rcov xexfirjxörcov. A Rome, il e'tait d'usage de faire jurer les eveques, avant leur sacre, qu'il y avait quatre pe'che's, dont ils ne s'etaient pas rendns coupables: pro aresenochita, id est cum masculo, pro ancilla deo sacrata quae a Francis nonnata dicitur, pro quattuor pedes, et pro muliere viro alio conjuncta, aut si conjugem habuit ex alio viro, quod Graecis dicitur deuterogamia (s. Baissac). sägneSovanrai, ordo quidem sapientum et sacerdotum in Aegypten (für die Mathematik). Bei Sonneniinsterniss suchen die Indianer (in Guayana) Sonne und Mond, die kämpfen, zu trennen (s. Im Thurm). Xaphan ist Ofenbeizer, Kobal Theaterdirector, Vendelet Ceremonien-Meister am Hofe Beelzebub's (als mittelalterlicher Teufel). Nach Apollo's Orakel sollte Lajus ohne Nachkommen sterben, um aci^eiv TtöXiv (bei Aeschylus). Cheremon (bei Ath.) beschreibt die Tänzerinnen, wie ägyptische Reisende die des Bienentanzes. Tanais war Sohn des Pontus (als Flussgott des Donl. Die Catharer hiessen (in Gascogne) Poplicain oder Publicain und bons bommes (in Narbonne).

*) The tribes, among whom the women are very much debased, possess the loftiest sense of honour, the greatest liberality and all the good qualities, of which

The Punulua (the third member of a conjugal or sexual1) union) führt zu Polyandrie (in Hawaii).

their situation demands the exereise (s. Lewis und Clarke) in Oregon (1806). Im südöstlichen Neu-Guinea sind die hellen Stämme (durch Hülfe der Frauen verstärkt) den dunklen Stämmen (mit Unterdrückung der Frau) überlegen. In dem zu Bauten des Sauras und Batrachos zugehörigen Tempel des Jupiter fand sich weiblicher Schmuck der Juno und in dem der Juno der des Jupiter (s. Plinius). Statuit virgines sine dote nubere (Lycurgus) in Sparta (nach Trogus). Dazumal durffte keiner sein Weib straffen, Niemands durffte sein Weibe, ob sie sich gleich noch einst so heilig stellete, trauen. Viel Weiber schlieffen daheim in den Betten, dagegen die Männer in den Wäldern. Ein jeglicher musste sein Weibe, so er anders nicht wollen von ihr heimlich ermordet werden, die gelindetsten Worte geben und ihr unterthan sein, diese Bossheit hatte in dem gantzen Lande überhand genommen; die Einwohner kunten es länger nicht leiden, versamleten sich und bathen Hertzog Primislaum, dass er die Weiber demüthigen wolte (bei Wlasta's Mädchenkrieg vom Schloss Diewin aus). In Lemnos herrschten die Frauen (unter Hypsipyle). Nach Libussa's Tode befestigte sich Wlasta mit den Jungfrauen auf dem Berge Widowle (als Primislaus das Eheanbieten zurückgewiesen) und begann (nach Zerstörung von Motol's Hof) den Krieg (bis zu Stiason's Sieg). Bis zum Bächen der Niederlage hatten bei den Daken (König Canut's) die Männer den Frauen Dienste zu leisten (s. Kadlnbek). Der Lemannenfürst tödtet sich bei dem »foemineum imperium« der Wanda. Die Antrustionen (als ohne Lehn) erhielten das Trost (Consolation). Die gemeinsame Tochter der Xynocipa wurde von Alcibiades als die des Axiochus benutzt und von Axiochus als die des Alcibiades (nach Lysias). Die zauberische Seherin Comizahual beherrscht ihre Feinde aus der Festung Cerquin (in Honduras). Wo das mit dem Greis aus dem See Huixa hervorkommende Mädchen verschwindet, wurde der Tempel von Mictlan gebaut (bei Santa Maria Mita). Nach Ansiedlung der Scythischen Flüchtlinge unter Ylinos und Scolopitos errichteten (beim Untergang derselben im Kriege) die Frauen (unter Tödten der zurückgebliebenen Männer) das Reich der Amazonen (nach Justin.). Die Shoopan leben in Frauenkleidern unter Männern (auf Kadiack). Die Tochter des Königs Nykteus (in ihren Vater verliebt) wurde durch Athene in eine Eule verwandelt. Die Frauen (in Nutka) »exercent sur le 9exe le plus fort une supre"matie marque'e, chez quelques tribus du Nord, on en a vu maltraiter des hommes de la maniere la plus cruelle« (s. Roquefeuil) [Chibchas]. Die »ausserordentlichen Nymphen« (Syraetan) werden (bei den Itälmenen) in der Jugend abgeschnitten (s. Steller). Aos machos fazem uma perquena e imperceptivel incisaö no prepucio e as femeas cortando-lhes parte da crescencia dos vasinhos (de Souza) bei den Tecunas (beim Namengeben). Regulam utrique generi Monachorum aptam hat ein Engel dem Pachomius in die Feder dictirt (nach Gennadius). Nach Verrius schmückte man die Statue des Jupiter »diebus festibus minio« (s. Plin.). Die Preussen haben keine gradus consanguinitatis im Heirathen in Acht genommen (s. Hartknoch). Die Arouelo aga heuram (tas de pierres des femmes) waren (bei den Somali) von den Frauen über die Leichen der Krieger, welche die Knaben hatten entmannen lassen, errichtet worden (s. Revoil). Die ältere der Musen in Hermopolis hiess Isis oder Dicaeosyne (s. Plut.). Bei den von Epimeleten eingeleiteten Staatsfesten wurde die Kgeavofiia von den ieqoTtoioi überwacht (bei dem von den ßocävai beschafften Opfer). Die Locrier zerrieben die Knochen der Töchter des Tyrannen Dionysius zum Brod, diejenigen verfluchend, die nicht davon mitässen (s. Athen.). Neben den Syssitien und (für die Heeresabtheilungen) rgirjxaSes wurden von Lycnrg die ivcafioriai eingeführt (s. Herod.), ivcofioria, r«|ts rts Sia dfayüov iviifioros (s. Hesych.). Seine neue Religion (unter den Irokesen) zu verkünden, erhielt Gäneodiyo Beerenzweige von den Himmelsboten (1800).

') Bei den Kaniagmuten tragen die Shupan Frauenkleider (in Kadiak) und so vielfach bei Indianern (in Arakan u. s. w.). The male wizards (bei den Patagoniern) dress themselves in female apparel and are not permitted to marry, though the female ones or witches may (s. Falkner), in der Kindheit wegen weibischen An

Wenn nach dem Recht des Stärkeren, unter der Gemeinsamkeit der Ehe, die Erwachsenen die Frauen (die Mädchen schon jedesmal) sich zueignen, bleibt für die mit dem gebliebenen Antheil unzufriedenen Jünglinge nur der Ausweg des (im symbolischen »Raptus« späterhin) verbleibenden Raubes aus fremdem Stamm, zur Erwerbung

sehens ausgewählt (they, who are seized with flts of the falling sickness, are immedialely selected, as chosen by the demons themselves). Die Anutschik (in Weiberkleidern) fungiren als Zauberer (mit Männern verheirathet) bei den Konjagen (auf Kadjak). Den Christen wurden ä^ü^toi fiiiets vorgeworfen (in den Controversen). Nach Weniaminow herrschte unter den Meuten bis zu den Jahren 1825 bis 1827 die Syphilis in hohem Grade, »ein Geschenk der Kussen« (1834). Priapus, von der durch Dionysos geschwängerten Aphrodite (nach Here's Berührung) geboren, war von Tychon begleitet (sowie Conisales und Orthanes). Neith heisst (bei Harapollo) ägaevodrjXoi als mannweiblich). Selene im Vollmond heisst (bei Max. Ph.) Haattpavrjs oder Tlacsuparjs (wie Artemis als Jägerin üaoiydeoaa), und Pasiphae zeugt mit dem Stier (auf Kreta). Beim (herbstlichen) Erntefest der Pschophorien leiteten als Frauen gekleidet Jünglinge den Festzug (in Athen). Mercurius unus Coelo patre, dia matre genitus, cujus obscenina excitata natura traditur, quod aspectu Proserpinae commotus sit (Cicero). In den promiscuae balneae (s. Cyprian) badeten Frauen mit den Männern, ohne das (zu Martial's Zeit getragene) Subligar (in Rom). Beim Seelenfest (der Chinesen) werden getrennte Badestuben für die männlichen und weiblichen Geister eingerichtet (s. Doolittle). Während Wachsthums der Baumwolle durfte (in Yucatan) kein Fleisch gegessen werden, damit sie nicht missrathe (nach Cogullado). Im Kashim (der Kukokwimer) werden Frauen nicht zugelassen, ausser wenn öffentlich eingeführt (nachdem vorher der Jungfrauenschaft beraubt). »Der Schamane hat, seiner Obliegenheit gemäss, oder aus besonderem Wohlwollen zu den Eltern des Mädchens, sie der Jungfernschaft beraubt, und sie wäre unwürdig, vor der Versammlung zu erscheinen, wenn sie ihre erste Liebe irgend einem Anderen, und nicht dem Schamanen gezollt hätte« (s. Von Wrangell). Habiendose casado y hallado integra £ su muger, se diö por tan mal servido, que la sacö enganada al campo y desnuda la at<5 al arbol Uamado Cuernito, en que se crian con mucha abundancia las hormigas candelillas y despues de haberla azotado crnelmente, la dejö" en este estado (dando 6. entender, que una muger no apetecida de ningun otro hombre era nada apreciable y que lo habia enganado) bei den Guaymies (s. Pinard). Italidas matres caper hirtus inito. In Gestalt eines Delphins zeugte Poseidon mit Melantho den Delphus (Erbauer von Delphi). Den yafiov rrjs oeXrj' vrjs (7tpös fjXiov avvoSov) hielten die Athener für Voibild der Ehe (am Neumond). Demeter war zu Phigalia mit Kopf und Mähne eines Pferdes (s. Paus.) dargestellt (Eurynome mit menschlichem Oberkörper und Fischleib unten). Als Stute fliehend, wurde Demeter von Poseidon als Hengst bewältigt, und so begründeten sich die Mysterien von Thelpusa (s. Paus.). Alcvoneus, durch die Blutstropfen des entmannten Uranos von Gäa geboren, sog Kräfte aus dem Erdboden, bis durch Herakles aus Pallene fortgeschleppt. Caeneus war durch Neptun aus Jungfrau in Jüngling verwandelt. Neben den Frauen nahmen Theil an den Bacchanalien (in Rom) semillimi feminis mares (s. Livius). Cos (Meropis) war dem Aesculap heilig (in der Familie der Asclepiaden). Orion, den Zeus, Poseidon und Hermes zusammenpissten, wird in Tanagra (dem Alten) begraben (unter den Sternbildern). Babylon wurde von Babylon, Sohn des Belos (oder Medos), gebaut (nach Herennius). Thoth verwandelte das durch Horns abgeschlagene Haupt der Isis »par ses incantations et la re-tablit en tete de vache« (s. Chabas) [Ganesa]. Typhon, der vom Stolz (rvtpos) Aufgeblasene, vernichtet die heilige Lehre, welche Isis aus der Zerstreuung wieder sammelt (s. Plut.). Anat oder Nana (Oum-Ourouk) entsprach (bei Babyloniern) muallidat gimri (Mvhtra), source de toutes les generations des dieux et des etre vivants (Lenormant). Nach den Papblagoniern wird die im Winter gebundene Gottheit im Sommer freigesetzt (bei Plut.). Nach Festus opferten Schwangere der Nymphe Egerius (in Rom), nt conceptum alvo egereret.

eines Individualbesitzes, das dem Eigenthümer als durch eigene Kraft erworben, nicht bestritten wird (als peculium castrense). Das schwächere Geschlecht ist Eigenthum des stärkeren, und demnach des (unter dessen Dominiren gebildeten) Stammes, und wenn so, unter dem gegenseitigen Abstossen des Fremden, in dem (durch Handelslockungen empfohlenen) Gastrecht zwischen Gastfreunden ein Connubium eingeleitet ist, wird die aus dem Stamm zum Ehegenuss fortgegebene Frau doch als Eigenthum desselben verbleiben, und deshalb bleiben die Kinder der Mutter folgend, deren Mutterrecht sich weniger im Sinne eines Vorrechts ergiebt, als aus der Erniedrigung fliessend, die wieder die Stütze des Neffenrechts bedingt. Wenn sich. dann für politische Fortentwickelung (aus der socialen) in der civitas der Uebergang zur patria potestas vollzogen, zeigt sich die diminutio capitis beiderseitig benöthigt, und bei dem yapijXia (&vaia) genannten Heirathsschmaus wurde die Frau in die Phratrie des Mannes eingeführt (aus den Sacris eigener Familie heraus in die des Mannes eintretend).

In europäischer Nachahmung banden die Hawaier das Haar1) zuweilen hinten auf, in einem Zopf (zu Chamisso's Zeit). Der Kopf darf auch in Hinterindien nicht berührt werden und selbst nicht darüber weggegangen, so dass Häuser einstöckig blieben.

Arme (in Hawaii) »sometimes take land on condition of ctlltivating a given space for the chief, and the remainder for themselves; they are also required to labour two days out of seven, in cultivating farms, building houses etc. for the Chiefs or landlords; the chief also receives the first fish and first fruit of the season« (s. Ellis). The common people are generally considered as attached to the soil (there are some lands, called »lands standing erect« free from all rent and taxes). In Honaunau (auf Hawaii) finden sich Ueberbleibsel von Zufluchtsorten 2). During war a white flag waved at each end of the sacred enclosure (der Zufluchtsstätten).

1) Am Servorum dies (der Diana) pflegte das weibliche Personal jedes Hauses ein allgemeines Köpfewaschen unter sich anzustellen (s. Hartung), wie in Siam alles (am Festtage). Nach Besiegung der danomalchischen Inseln wurde die Haartracht der Weiber und deren Kleidung auferlegt (s. Kadlubeck) [Delawaren]. In den bacchischen Aufzügen war das Gesicht der Phallusträger mit Russ und Asche gefärbt, später mit Koth, und die in die Mysterien Eingeweihten waren mit Schlamm und Kleie bestrichen (um sie nachher zu reinigen), wie die Priester der syrischen Göttin, um sie zu schmücken, mit einem Schlamm ähnlichen Anstrich versehen wurden, und so (um der Verfolgung des Alpheus zu entgehen) Demeter mit ihren Nymphen (s. Köhler). Als die Macht der Scythen gebrochen, wurde ihnen auch das Kopfhaar genommen (aposkythisai), der ganzen Nation (s. Ath.), wie Saka (in Indien).

2) Der Tempel des Hercules an der canobischen Mündung des Nil bildete ein Asyl für Sklaven, mit heiligen Zeichen gemerkt (s. Herodot). Vejovis schützte Romulus' Asyl (im Intermontium). Bei den Märkten am Tempel der Feronia durfte der Gottesfriede nicht verletzt werden. Durch die Seisachtheia erklärte Solon jedes Pfandrecht auf Leibeigenschaft des Schuldners für ungültig (in Athen). Solon's Gesetze waren auf Holztafeln (aj-oves) geschrieben.

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