Goethe's Werke: min erläuternden Einleitungen, Bind 21–22

Forsideomslag
G. Grote'sche Verlagsbuchhandlung, 1881
 

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Side 168 - Wer nicht die Welt in seinen Freunden sieht, Verdient nicht, daß die Welt von ihm erfahre. Hier ist mein Vaterland, hier ist der Kreis, In dem sich meine Seele gern verweilt. Hier horch ich auf, hier acht ich jeden Wink, Hier spricht Erfahrung, Wissenschaft, Geschmack; Ja, Welt und Nachwelt seh ich vor mir stehn.
Side 266 - Allein bedenk und überhebe nicht Dich deiner Kraft! Die mächtige Natur, Die diesen Felsen gründete, hat auch Der Welle die Beweglichkeit gegeben. Sie sendet ihren Sturm: die Welle flieht Und schwankt und schwillt und beugt sich schäumend über.
Side 71 - Denn ach! mich trennt das Meer von den Geliebten, Und an dem Ufer steh ich lange Tage, Das Land der Griechen mit der Seele suchend; Und gegen meine Seufzer bringt die Welle Nur dumpfe Töne brausend mir herüber.
Side 209 - Ach, daß wir doch, dem reinen stillen Wink Des Herzens nachzugehn, so sehr verlernen! Ganz leise spricht ein Gott in unsrer Brust, Ganz leise, ganz vernehmlich, zeigt uns an, Was zu ergreifen ist und was zu fliehn.
Side 186 - Allein die Guten bringen sie zurück. Und soll ich dir gestehen, wie ich denke Die goldne Zeit, womit der Dichter uns Zu schmeicheln pflegt, die schöne Zeit, sie war, So scheint es mir, so wenig, als sie ist; Und war sie je, so war sie nur gewiß, Wie sie uns immer wieder werden kann.
Side 147 - Glück; und ich vertausch' es nicht gegen die Sicherheit eines Totengewölbes.
Side 163 - Es bildet ein Talent sich in der Stille, Sich ein Charakter in dem Strom der Welt.
Side 158 - Und sein Gefühl belebt das Unbelebte. Oft adelt er, was uns gemein erschien, Und das Geschätzte wird vor ihm zu nichts.
Side 189 - Und soll ich dir noch einen Vorzug sagen, Den unvermerkt sich dieses Lied erschleicht? Es lockt uns nach und nach, wir hören zu, Wir hören, und wir glauben zu verstehn. Was wir verstehn, das können wir nicht tadeln, Und so gewinnt uns dieses Lied zuletzt. TASSO: Welch einen Himmel öffnest du vor mir, O Fürstin! Macht mich dieser Glanz nicht blind, So seh ich unverhofft ein ewig Glück Auf goldnen Strahlen herrlich niedersteigen.
Side 162 - Ein edler Mensch kann einem engen Kreise Nicht seine Bildung danken. Vaterland Und Welt muß auf ihn wirken. Ruhm und Tadel Muß er ertragen lernen. Sich und andre Wird er gezwungen recht zu kennen.

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