Der Doppelkalender des Papyrus-Ebers verglichen mit dem Fest- und Sternkalender von Dendera

Forsideomslag
Brockhaus, 1876 - 36 sider
 

Hvad folk siger - Skriv en anmeldelse

Vi har ikke fundet nogen anmeldelser de normale steder.

Udvalgte sider

Andre udgaver - Se alle

Almindelige termer og sætninger

Populære passager

Side 4 - Das Sonnen- und Siriusjahr der Eamessiden mit dem Geheimniss der Schaltung und das Jahr des Julius Cäsar. Untersuchungen über das altägyptische Normaljahr und die festen Jahre der griechisch-römischen Zeit. Mit 9 lithographirten Tafeln. Leipzig, 1875. 4°.
Side 35 - Tödtete feindliches Erz, und Er mit den Augen es sähe. Solcherlei Würze der Kunst hatt' Helena, Tochter Kronions, Heilsamer Kraft, die einst die Gemahlin Thons Polydamna Jhr in Aegyptos geschenkt: wo viel die nährende Erde Trägt der Würze zu guter, und viel zu schädlicher Mischung; Wo auch jeder ein Arzt die Sterblichen all' an Erfahrung Ueberragt; denn wahrlich sie sind vom Geschlechte Päeons.
Side 4 - Auf den ersten Blick ist ersichtlich", so erklärte schon Brugsch**) bei der ersten Veröffentlichung dieser Zusammenstellung, „dass wir es hier mit der Gleichstellung der Daten eines doppelten Kalenders zu thun haben , in welcher die erste Reihe der Monatsgötter die Monate des festen, und die zweite Reihe die Monate des beweglichen Jahres in ihrer Stellung zum festen zeigt.
Side 4 - dass der Zweck der ganzen Tafel nur der sein konnte, für ein bestimmtes Jahr die gegenseitige Lage des festen und des beweglichen Kalenders durch alle Monate anzugeben».
Side 25 - Doppelkalenders linden sich zwar, wie erklärlich, in beiden Listen wieder, andere aber nur in der Liste von Edfu. So z. B. die Namen der Monatsgötter des Choiak und Tybi, welche im Doppelkalender ebenso wie in Edfu Kihak und Sefbet, im Ramesseum dagegen Pacht und Min lauten . . . ' Auch LEPSIUS hebt hervor, dass diese Namen auf eine späte Zeit hinweisen
Side 26 - Papyrus selbst" (Riel, Der Doppelkalender S. 25). 2) „Bis jetzt ist dieser Königsname noch unentziffert. Eisenlohr deutete ihn auf Kleopatra III.; Ebers anfänglich auf Amenhotep I., später (wie schon vor ihm Goodwin) auf Bicheris, und Lepsius endlich hält auch diese Deutung für unzulässig und die Vergleichung mit dem Namen KEptp^prj? für näher liegend, erklärt jedoch schliesslich ; eine Entscheidung über die Bedeutung und Lesung des Namens ist für jetzt noch nicht zu erreichen
Side 25 - Tag 4 usf statt Thot Tag 9 usw ') „Seitdem Ebers den vollständigen medicinischen Papyrus veröffentlicht hat, auf dessen Rückseite sich der Doppelkalender befindet, ist die Schrift als der besten Zeit des neuen Reichs, ja vielleicht schon dem Ende des alten Reichs angehörig erachtet und hieraus geschlossen worden, dass der Papyrus schon zur Zeit des neuen Reichs geschrieben sei, und dass sich auch der Doppelkalender schon damals auf demselben befunden haben müsse, weil er denselben Schriftstyl...
Side 31 - Was jedoch in dieser Beziehung für die Existenz des Wandeljahres und des Siriusschaltkreises zur Zeit der ältesten Dynastien bisher angeführt ist, beruht hauptsächlich auf Folgerungen aus dem, was sich bei den Astrologen und Chronologen der griechisch-römischen Zeit vorfindet, nicht aber auf dem allein zuverlässigen Zeugniss der Denkmäler und Inschriften des alten Reichs.
Side 33 - ... Die Rückwärtsrechnung mit Hilfe des Siriusschaltkreises bis hinauf zu den ältesten Dynastien entbehrt so lange der sichern Grundlage bis aus den Denkmälern und Inschriften des alten Reichs nachgewiesen ist, dass schon im 4. Jahrtausend v. Chr. die vollständige Einrichtung des egyptischen Kalenders, sowie die Kenntniss des festen Siriusjahres und seiner Perioden von 4 und 1460 Jahren ganz so wie in späterer Zeit wirklich vorhanden war
Side 4 - Papyrus-Ebers ein Doppelkalender ist, in welchem die neben den 9. Monatstagen des beweglichen Jahres stehenden Monatsgötter die Monate des festen Jahres repräsentiren.

Bibliografiske oplysninger