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besorgt werden, an den »Plu-Pho« im Plu (der Karen) oder von Genowie (der Blandass).

Um der Vorzüge der (zu künftigen Seligkeiten befähigenden) Purgatorien (im Purgatorium) theilhaft zu werden (und von ihnen zu profitiren), muss ein Fort wandern des Eidolon auf dem (durch den » Ersten Menschen « (der Hidatsa) angezeigten] Todeswege vorangegangen sein, und so nachdem die (Schatten-)Seele (Luwo's) eine zeitlang am Grabe umhergeirrt hat, wiein platonischen Êixótes jūJoe (des Pbädon), wird ihr durch das Leichenceremoniel nachgeholfen, um einzuziehen in das Land der Insisa (auf wasserunflossenen Inseln") des Volta) oder (bei den Fanti) der Shramanadzi (> Mbukpo« der Efik), so dass durchweg die gleichartigen Elementargedanken (in causal nahegelegter Verknüpfung) hervorreden (unter ihren ethnischen Versionen).

Beim Sterben reisst der Noso (Athem oder Seele) ab aetre), um (auf Nyas) von Maluska übernommen (und dem Debata (der Batak) zurückgebracht] zu werden, während der Bechoe jimate, als Schatten fortdauernd, zur Todtenstadt eingeht (Banoea niba tooe) und das Lebensprincip im Herzen (dodo) zum Mokomoko verwerthet werden mag (für das Abnenbild), oder das »Eheha« vom Erben aufgenommene (animam excipere). Beim Uebergang ins Jenseits bilft die » Brücke?) der Katzen «

1) Wenn nicht durch das Meereswasser (wie auf den Seelen-Inseln der Alfuren) wird das Todtenland durch Umkreisen eines Flusses abgeschlossen erhalten, um die Erinnerung (an das Eidolon) fortzuwaschen (in des Lethe ,stillem Strom“) durch (Fiji's) „Trostwasser“ (Vai-ni-dula). Um in Brittia (b. Procob) anzulanden, wird das (indonesische) Seelenboot in's Meer geschoben (wie Baldr's Scbiff, von den Asen). Um die in den Tartarus mündenden Flüsse Kokytos und Pyriphlegethon längst möglich zu vermeiden – den „Abyssus“ oder „Abyssi carcerem“ [gleich den (die Erlaubniss zum Einfahren in Schweine erbittenden) daxóva áxaprata) fürchtend -, umschweift die (im Phaidon) abscheidende Seele (als (Ovid's) Umbra] die Grabstätte und sucht etwaigenfalles (zum Versteck) in Thiere (Esel, Wolf, Habicht, Geier oder Biene, Wespe, Ameise; nach dortiger Aufführung) einzufahren, auch in Menschen, wie die Abiku (in Yoruba) oder die (am Grabe spukende) Sisa (des Nachbarlandes), ehe ins Todtenreich der Insisa relegirt, auf den Inseln des Volta; und Odysseus Gefährte (sowie Patroklos' Seele) wünscht bald möglichst binüberbefördert zu sein (mittelst des Leichenceremonials). Um nicht von den tartarischen Flüssen (bis zum Auswerfen am acheruntischen See, um Verzeihung zu erflehen) umhergetrieben zu werden, liegt der Seele (Plato's) ob, sich für den Verkehr mit den ätherischen Göttern zu läutern, um dort den „Reigengenossen“ (aus der Praeexistenz) wiederzufinden („ad astrorum fulgentia templa“, aufsteigend; wie der (am südlichen Kreuz aufklimmende) Australier). Kritisch entscheidet das Passiren der (Lügen-)Brücke (oder (b. Thoms) „the bridge of dread, no brader, than a thread“), mit ethnischen Analogien von allher (wie oftmals citirt).

2) Durch das Ueberschreiten der (spitzigen) Messerbrücke (bei Tscheremissen) oder (bei Andamanen) „Rohrbrücke“ [zu den „Märtyrern“ aus St. Nicolaus’ Purgatorium (b. Matth. Par.) bin) findet (auf der Chinvat) der moralische Charakterzug – (wie durch das (mikronesisch) kritische Ueberspringen (der Blandass), zu den (karenischen) Reinigungen (Plato's und Pindar's) führend; ehe das „bessere Land" erreicht sein kann] den Todtenwegen sich eingewebt, während die sonstigen Abenteuer der, als Eidolon, hinwandernden Seele (bei Dajak, Vitier, Nahuatl u. s. w.) als Producte einer auf dunkles Jenseits hin

(auf Nyas). Das zuerst aus dem Grabe krabbelpde Insect wird aufgewickelt mit dem Todten (auf Nuie) begraben, als Moni, ' »the soul« (s. Thompson), auch bei Mosquitoes (s. Sapper), und giebt (in Australien) die Richtung an (wo der Endoxe (Loango's) zu suchen). Wenn die Raupe (Ngo) den Kopf bewegt ist das Gebet erhört (bei den Khuay).

Ausserhalb der, neben der (schweifenden) Traumseele, im Körper verbleibenden Seele ist eine dritte sichtbar, als Schatten (bei den Irokesen), bei Unterscheidung eines kurzen und langen Schatten's oder (bei Efik) eines feststehenden und beweglichen (in selbstbewegter Seele, aútò xevoūv).

Das Seelen paar der Dondi treibt während des Lebens schon ausserbalb des Körpers sich umber, und entschwindet beim Absterben, während Sumangot (der Batak) zur Praeexistenz zurückkehrt (an Debata's Sitz). Beim Fortgang der Wairua zum Reinga, verbleibt (s. Best) die Kumaga, als Atua (moku), zum Speisen (bei den Maori).

Während Tso am Haupt) »in arce« (b. Cicero), der » Akropolis « des >Genius« – seinen Sitz bewahrt (bei den Karen) »no harm cap befal one from the efforts of the kelah« (s. Cross), in Siebenzahl, wie die sieben Seelenvermögen (der Stoa) vom » Hegemonikon « beherrscht werden (zur Verachtfachung). Wenn das Männlein am Scheitel schwankt, wird dem Menschen übel (bei den Nutka), wie durch die zum Hirn aufsteigenden Alkoholdämpfe (im »nutrimentum spiritus«).

Wie periodisch im Traum, als (birmanische) Leipya (»Schmetterling« oder Psyche) flatternd, wandert die Seele (der Irokesen) im Leben schon ausserhalb des Körpers umber, wie im Dondi-Paar (der Batak).

Wenn der Wib (der Karen) die entflobene Seele aus dem Schattenlande nicht zurückzubringen vermag weil sie, ehe vom Gilekitilal (der Chinuk) erreicht, von der Todtenspeise (mit Proserpina's vorzeitigem Granatabbiss) schon gegessen – »he sees and lays hold of the shade of some person still in life« (bei den Karen), um solch Seelisches oder (bei

schauenden Phantasie aufgedrängt sind, aus (dichterischen) „Komödien“ oder den (algonkinisch) prophetischen Visionen, bei den „Reisen durch Himmel und Hölle“ (eines Mogulbana, Sir Owain, Tendalos etc.); und im Uebrigen steht (bei den Preussen), „Jeder auf, wie er im Leben gewesen“ (s. Duisburg), nach den (melanesischen) Rangordnungen (des Tabu) oder den Weiben (der Epoptai). Dieser (bis zur Einförmigkeit) durchsichtige Elementargedanke würde, bei nochmaliger Auf- und Ausführung, die der „Wiederholungen wegen erhobenen Vorwürfe vermehren, scheint indess nicht erspart werden zu können, da er sich in umständlichen, stets „,ab ovo" wieder beginnenden Abhandlungen immer noch ignorirt findet, während der Fleiss der um Uebersichtlichkeit bemühten Mitarbeiter bequemlichst erleichtert sein würde, durch kurzen Hinweis auf eine längst erledigte Sache. Und so verbleibt es bei der „Repetitio mater studiorum“ in den Trivialschulen, die (neben dem Quadrivium) vorber absolvirt sein müssen [ehe die (ethnischen) Hochschulen dem Eintritt geöffnet sein können).

Eskimo) Inua (s. Nelson) dein Patienten zurückzubringen und einzufügen, durch Ueberstülpen des Geisterhuts« (bei den Chinesen) oder (auf Madagascar) der Mütze (wenn die am Grabloch ein- und aushuschende Seele gebascht war).

Der im Totem (erblich) oder nach persönlicher Wahl (aus (indianischem) Manitu) im Schutzgeist [dem Kinde »mit der Seele« (s. Berthold) eingegossen, als » Genius, cum quo nati sumus<], begleitende Doppelgänger ist beim Ukpon (>Schatten«, als Seele) magisch »bound up« (s. Goldie) mit dem Leben, als »bush-soul« (s. Kingsley) schweifend im Waldthier).

Uwem oder »Leben« (die Lebenskraft oder -seele) bezeichnet das Mark (»pith«) oder die Seele (der Feder auch), mit dem Persönlichkeitsgefühl') in Owo (»somebody«) reflectirt und der »spirit« wird wie mit dem (die >spiritus animales« beherrschenden) Archäus in den Magen (b. Paracelsus) in die Leber (»the seat of the affections«) oder >Esete (der Efik) verlegt:2) in deren Leben; bis ihre Rolle ausgespielt war, mit den »exsequiae hepatis« (als aus Harvey's Blutumlauf für die Medicia eine neue Aera zu kreisen begann).

Von dem beweglichen Schatten (Ukpon oder »Seele«) wird der feststehende (Mfut) unterschieden (bei den Efik), ein kurzer und langer Schatten (bei den Indianern), und der beim Schlaf (unter dem Schatten seines Gottes) gekräftigte (Seelen-) »Schatten« ist (am Congo) »long and strong« (am Morgenfrüh), wie beim Tiefschlaf (aus Brahman).

Die Ta-ghun-u-gak,') als den Körper in dessen Formgestalt“) erfüllende Seele, überdauert bei seinem Zerfall, weil mit dem allgemeinen Lebensprincip verknüpft (bei den Eskimo), und somit, unter den Wand

1) „Idem“, was in der Persönlichkeit wirkt (oder darin steckt), bezeichnet zugleich (bei den Efik) das „superhuman being“ (s. Goldie), wie die Natur (und ihre Erscheinungsweisen durchwaltend), und Ikpöb-Idem „the body“ (ikpök, „skin“). The Indua or shade of every animal is belived to possess semihuman form (bei den Eskimo).

2) The stomach is the seat of anger (s. Best), nyikan (der Maori); Mauri (feelings), Manawa (the breath of life), Kehua (spirits of the dead), ata (shadow), reflected image (in der Seelenlehre).

5) The ta-ghun-u-gak or invisible shade, is formed exactly in the shape of the body, is sentient and destined for a future life, another is the po-klihm-to-ghun-u-ya which has a form like that of the body and is the life giving warmtb (without sense, and takes flight into the air, when a person dies), neben „a third kind of shade“ (supposed to remain with the body and to possess evil powers), bei den Eskimo (s. Nelson), denen auch die mit dem „Namen“ (seit seiner Beilegung) identificirte (Theil-) Seele in Körper's Form redet (oder gesehen wird).

“). umgehend (nicht als „Seele“, sondern) in „Person“ (folkloristisch), im Geist oder „Ghost“ (des Gespenst’s) „A ghost or visible shade is called Ae-lhi-ukh-tok and is a form, that an invisible shade may assume (s. Nelson), bei den Eskimo (an Beringsstrasse).

lungen ') des > Great-Transformer« oder (bei den K wakiutl)Qanigilak (s. Boas), auch den Thieren einwohnend. »All auimals are believed to have changed from the original human-like being, taking throughout life their present form, but the innua or shade is still similar to its former appearance (s. Nelson), bei den Eskimo (der Bebringstrasse). The aria of an Atua is the form of incarnation of that Atua (s. Best), ancestors have their aira, in which they appear (bei den Maori). Beim Njewu (der Tengerezen) werden die Todten (s. Kohlbrügge), ausser durch Puppen, auch durch Lebende (gleichen Geschlechts) repräsentirt (als Imagines).

Aus den (Elementar- oder) Naturgeistigkeiten der (Innuä, als) » Einsitzer« (gleich Oki, Umkissie und anderen » Wichten«) mag der »Schatten« oder Innua (»believed to possess a semi-human form«) auch während des Lebens bereits abfallen, und sein Verlust

etwa ins Wasser fallend (bei den Basutos) vom Krokodil gefressen bringt krankhafte Verstörung

Die Zauberer (der Eskimo) »have the power of stealing a persons innua« (or shade), so that it will cause him to pine away and die« (s. Nelson). Solchen Fährlichkeiten ist besonders die umherflatternde Traumseele ausgesetzt, wenn als Leipya, beim Begegnen eines »Belu«, erschreckt zurückfliehend, um den Schläfer zu erwecken (sofern sein Körperleib nicht etwa (gleich dem des Hermotimos) verbrannt sein sollte, in der Zwischenzeit ihrer Abwesenheit].

Wenn es nicht wünschenswerth erscheint, das (congesische) Nkulu, das (in Oregon) dem Erben zugeworfen wird, in sich aufzunehmen (vanimam excipere«, wie auf Nyas durch eine Saugröhre), werden Maassregeln ge

wenn

') In ancient times all animals had the power, to change their forms at will (bei den Eskimo) „they merely pushed up the mouth or beak in front of the head and changed at once into man-like beings“ (s. Nelson), unter den Maskereien (des Totem). Soweit bei der Seele nur ihr „luftig elbisches Wesen“ (s. Grimm) in Frage kommt, kann sie (bei Wandlung des gumós in dunh) nicht viel Schaden thun, ausser dass Vorsorge zu treffen ist, gegen ihr Einfahren, wenn darauf erpicht, gleich den Abiku (Yoruba's). Eine substantiell materialisirte Seele, die sich „schwammig“ anfühlen lässt (in Händen der Angekok), ist dagegen gefährlicher, und bei ihr kommt deshalb die Operation des naozalicec zur Empfehlung, wie in Australien geübt, wo dem Todten der Daumen abgeschnitten wird, um ihn unfähig zu machen den (Rache-) Speer zu schwingen. „The sinews in the arms and legs of a dead person, who had been of evil repute during life, were cut in order to prevent the shade from returning to the body and causing it to walk at night, as a ghoul“ (bei den Eskimo). In Vorzeit der (indianischen) Nuchnemis, als „Alles noch dunkel war“ (auf den Pelau), liefen in der Alcheringa (der drunta) Menschen- und Thierbildungen durcheinander (the Man-Kangoroo and Kangoroo-man) „The shades of all animals are believed to be formed like people and many kinds are supposed to be able to talk with one another and at times are able to understand the speach of men“ (s. Nelson) bei den imo (der Behringsstrasse); und wer deshalb die Thiersprache versteht (s. Sédillot) mag mit ihnen (bregtanisch) sich unterhalten (um von ihrem Vorherwissen zu profitiren).

troffen, um solchen (unliebsamen) Contact zu vermeiden. Wäbrend der jüngst verblichene Todte noch dahe ist, müssen die Leidtragenden (am Yukon » keep fur-hoods drawn over their heads, to prevent the influence of the shade from entering their heads and killing them« (s. Nelson); nichts scharfes darf getragen werden (um nicht zu verletzen, und zu reizen). Das Messer mit der Schneide nach oben gelegt, sticht die Engel (in Böhmen) oder in Oesterreich) thut den >armen Seelen« web (die barfuss darüber hingehen). Ein Messer darf nicht in's Feuer') gelegt werden (bei den Kamschadalen), unter »goldenen Sprüchen« (pythagoreischer Fragmente).

Aus den elementar den Naturdingen einwohnenden Geisterlein vermag der Zauberkundige (der Eskimo) seinen Thud-ghak sich zu entnehmen, as Yu-ä (»spirit of the elements, places and things«), je wie angetroffen im (uigritischen) Suman (durch (alfurische) Mustika im » Angang<].

Der am esthnischen Todtenmahl mit Darreichung des Handtuches, oder im Nobiskrug (mit dem » Minnetrunk« oder (in Bayern) Totentrunk], verabschiedete Todte wandert [auf »Todtenschulen« (Helsko), auch in Californien; gegen (congesische) Dornen (auf den Weg gestreut) schützend] fort (durch das > Viaticum« einem (schweizerischen) Seelenlaibli oder »Spendebrot« gestärkt] zum ersten Nachtquartier in St. Gertrud's Herberge, und dann weiter hinwärts (»da, wo sie hinverdient hat« (die Seele), nach St. Michael's Entscheidung], auf dem mit abenteuerlichen Begebnissen gefüllten Seelenpfad des Dayak oder auf cyclopisch aufgemauertem (in Fiji), mit oder ohne Psychopompos, an dessen Statt eines schakalköpfigen Anubis, auch ein (aztekischer) Hund (bei den Parsi) dienen mag [für die Kinder?) wenigstens der (indianischen) Mutter).

Ehe die (auf Mangaia) Verstorbenen ihren, mit der Sonne Strich baltenden, Lauf nach Westen (zum Amenthes) beginnen, vereinigen sie sich (s. Gill) unter Führung des Erstverstorbenen (als > Erster Mensch« (der Hidatsa) vorangehend, gleich Yama mit Yami).

Der obere Pfad der Sonne, von Ost nach West, ist sichtlich vorgezeichnet; und damit sie von West nach Ost zurückgehen kann wie Helios auf seinem goldenen Bette (oder Becher) schlafend (b. Atbenäos),

1) Das Feuer, als „unerklärbares Machtattribut des Gottes Tuban (8. Grünwedel) reinigt (bei den Orang Sakai), im Höllenbrand (quod ferrum son sanat, sanat ignis).

2) Die indess ausscrhalb des Seelendorfes an Baumzweigen hängen bleiben, bis die Mutter nachkommt, um sie mitzunehmen, während ihnen (bei den Blandass) der Spielplatz Tong Howi reservirt ist (als „limbus infantum“). Die Selbstmörder waren in eine Reserve (ausserhalb des Seelendorfes) verwiesen (bei den Huronen). Die der Freuden im Tlaloc's Himmel sich freuenden Seelen der Ertrunkenen in neuer Welt, werden in der alten unter Töpfen aufgestülpt (vom „Wassermann“).

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