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gelieferten Speisung) genugsam erstarkt, um seine Rechte zu reclamiren und ihnen seit mittelst der durch die Psycho-Physik festgelegten Stützen zur Noologie fortgeschritten (auf Grund der thatsächlich gelieferten Belegstücke, aus ethnischen Aussagen)

allseitig gerecht zu werden: um nämlich die Natur- und Geisteswissenschaften in einem gemeinsamen Focus der Betrachtung einzufassen; zur Verwendung der comparativ-genetischen Methode, wie bei den übrigen Fachdisciplinen bewährt erprobt, auf die Behandlungsweise der humanistischen Studien gleichfalls (in der »Lehre vom Menschen«).

Allerdings steht auf selbsteigen erbeigenthümlicher Sphäre (der dem durch den Logos (innerhalb makrokosmischer Unabsehbarkeiten) auferbauten Mikrokosmos zugehörigen) das zoopolitische Bereich der Gesellschaftsgedanken, aber mit deren (ernährenden)Wurzelenden einverzweigt in somatisches Körpergerüst (des psycho-physischen Organismus); und wenn im normal gesundheitlichen Wachsthum die noëtischen Blüthen za ihren Wissensfrüchten sich entfalten, mag daraus ein Jeder wiederum die seiner persönlichen Individualität congeniale Nahrung entnehmen, um den eigenen Ziffern werth selber sich herauszurechnen (unter den Harmonien kosmischer Gesetzlichkeiten). >Erquickung hast Du nicht gewonnen | Wenn sie Dir nicht aus eigener Seele quillt« (im Dichterwort): der Gefühls-Seele, um im »dunkeln Weben des Geistes« (nach metaphysischem Gefühl) die beunruhigend aufschwellenden Wogen abzuglätten, - oder (besser wohl) der DenkSeele, um den Wissenshunger zu stillen (und den (Wissens-)Durst zu löschen, aus den Quellen der Erkenntniss, deutlich klar; und wabr insoweit]. typisch Eigenthümliches (proprium) festzustellen (wie determinirt), unter Disposition der Verhältnisse eines Ganzen zu seinen Theilen (definitio fit per genus proximum et differentiam specificam). „Wie das Urtheil auf einer Vergleichung von Vorstellungen erfolgt, so geht aus der Vergleichung von Urtheilen der Schluss hervor“ (s. Biese), im (logischen) Rechnungsprocess (des Denkens). Die im mineralischen Kristall, nach temporärer Erweckung aus der Latenz, unter Abgleich ihrer wahlverwandschaftlichen Affinitäten, erstarrten Kräfte fübren bei analytischer Zerlegung auf ein Letzt-Aeusserstes im Element, als Unterlage (zum synthetischen Aufbau). Beim jedesmaligen Sonderfall biologischer Entwicklung muss für den Ausgang der Betrachtung das Total zeitlich recurrenten Verlaufs überschaut sein (opesenla xaJóhou), zum Ausgang der Betrachtung. Bestandtheile von Stamm und Stengel der Pflanze, durch einen Reisenden dem Botaniker überbracht, reichen zur Bestimmung erst aus, wenn Blüthen und Früchte zugefügt sind (auch auf die praktische Verwerthung bio), und der Rückgang der Wachsthumsvorgänge führt die genetische Methode (mit comparativer verbunden) auf die Zelle, als celluläre Eins (an aprì 715 Meta3o17s). Die Herkunft der am chemischen Stoff electrolytisch oder in dem potentiell geschwängerten Keim wirkenden Kraftenergieen entzieht sich dem finalen Ausblick (in makrokosmische Unabsehbarkeiten), wogegen zwischen Anfang und Ende die (ineinander gewobenen) Proportionalitäten rationeller Berechnung geboten stehen. „Das Naturgesetz ist eine allgemeine Regel, nach welcher an das Zusammentreffen bedingter Realbedingungen in der Natur jederzeit und allerorten das nämliche Ereigniss als Realeffect geknüpft erscheint“ (s. Liebmann), unter causalen Wechselbeziehungen (kosmischer Harmonien)

Zur ethnischen Psychologie.

Was über die Auffassungen der Wildstämme von ihrer Seele berichtet wird, bleibt, mehrweniger zutreffender Darlegung nach, von der psychologischen Schulung des Beobachters (oder seinen ethnischen Veranlagungen) abhängig, und ist für beigelegte Namensbezeichnungen (soweit keine etymologische Erklärung zugefügt war) rcum grano salis« binzunehmen, um ihnen (zu benöthigten Rectificationen) diejenigen Correcturen anzulegen, wie sie aus objectiven Vergleichungen, mit Gleichwerthigem von anderswoher, sich darbieten.

In Mehrzahl der Fälle, bei einem flüchtigen Besuch des Durchreisenden, ist das heimgebrachte Material ein an sich schon unklar verworrenes, und um nicht durch frühzeitig subjective Deutungen weitere Trübungen hineinzutragen, empfiehlt es sich zunächst, die Berichterstattung unter »ipissimis verbis« der dafür einstehenden Autorität zu bewahren (bis das bei ihnen Verschobene an seinen richtigen Platz eingerückt ist).

Wie sehr neuerdings auf wissenschaftlichen Expeditionen, welche ein länger eingehendes Studium des autochthonen Gedankenganges gestatteten, die Zeugnisse darüber verbessert worden sind, hat besonders denjenigen zur Empfindung zu kommen, die bei dem früher desolaten Zustand mit dessen Mühseligkeiten sich abzuplacken hatten, ehe für die Forschung, mittelst der Elementargedanken, eine gesicherte Unterlage gefunden war, — nachdem, durch was sie über sich selber auszusagen hatten, in gegenseitigen Bestätigungen, die daraus hervortretenden Folgerungen aufgezwängt sein mussten.

Ueberall freilich klaffen noch Lücken genug, die durch monographisch vertiefte Detailarbeiten erst auszufüllen sein werden, ehe weitergehende Verallgemeinerungen werden gewagt werden können, und bis dahin bleiben wir in der Hauptsache auf tentative Annäherungen hingewiesen, auf experimentirende Versuche, wie durch die Erfahrung in die Hand gegeben, bis das aus wahlverwandtschaftlichen Affinitäten Naturgemässe zusammentrifft, und daraus dann das richtig Zutreffende hervorspringt zum dauernden Bestand (unter den durch doppelte Controlle bewährt erfundenen Resultaten).

Das Misslische der Sachlage wird für den Ethnologen dadurch vermehrt, dass ihn die landläufige Psychologie, trotz deren jahrtausendjähriger Pflege, völlig im Stich lässt (aus den durch den Geschichtsverlauf genugsam erklärlichen Gründen).

In der Individualpsychologie hat die Psycho-Physik der Gegenwart ihre naturwissenschaftlichen Stützen aufgerichtet und den anschlüssigen Forschungsgang deutlich vorgezeichnet, aber in der Noologie hapert es noch in kläglichster Weise, während es daranf gerade ankommt, bei der Völkerkunde und ihren Völkergedanken (als geographisch-historischen Wandlungen des Gesellschaftsgedankens«). Mit der modern metaphysischen Psychologie ist wenig oder nichts zu machen, noch weniger fast als mit der scholastischen, in der die classischen Reminiscenzen erkennbarer durchschimmery (ausser dass der voũs im Zoon politikon des »Philosophus « von seinen An- (und Nach-)betern vergessen war).

Am rathsamsten bleibt es, direct auf die Quellen zurückzugehen, auf die dem (durch die Akribie philologischer Studien durchackerten) Boden des Alterthums entsprudelten, wo die peripatetische Psychologie den geeignetsten Fübrer abgiebt carere moumentis Aristotelis non

possumus (8. Melanchthon) - schon ihrer Proclamirung der humanistischen Gesellschaftswesenheit wegen (άνθρωπος φύσει ζώον πολιτικόν).

· Seine Epagogen auf die inductiven Forschungsbahuen überzuleiten, batte dem Stagiriten allerdings versagt zu bleiben, bei der Unvollständigkeit des damaligen Naturerkennens, aber trotzdem ist seine Psychologie mit entwicklungsfähigen Keimen gesättigter, als die seines Lehrers; welche andererseits dagegen ein abgerundeteres Bild liefert, weil im Idealismus deductiver Arbeit ungestört verblieben.

Schon aus ihrem Praeexistentianismus sind entsprechende Analogien gewährt, zu dem, was überall m. m. sich antrifft, unter »notitiae communes« [im Panpsychismus eines (ethnischen) Animismus].

Dem zum Festmahl des Zeus ausfabrenden Götterwagen folgend, zieht auf dem vom Logistikon, das seine Rosse [im (nachgiebigen) Topós und (wiederwilligen) ÉTeduin texóv] zu zügeln hat gelenkten Gefährt die Seele (Plato's) am hyperuranischen Ort umher, bis mit zersplittertem Gefieder niedersinkend in das oõua als oa [wie wenn(auf dem Buddhagama) mit Beschwerung des Körpers durch irdische Speise, die Glanzleiber der Abhassara verdunkeln; obwohl ihnen als Kalyanaphutthayana die » Anamnesis« (zur Belehrung der Andhaputthayana) verbleibt].

Die Kara (Okara) oder Seele (der Asante) bringt aus ihrer Praeexistenz die Vorherbestimmung oder Okara (»okra«,') Auftrag) mit sich herab (s.

9) O-Kra (Seele) oder Okara, von Kara, im Abscheiden oder Verabschiedung zum Benachrichtigen, wie vorbestimmt (im Gebet), als Kla (des Ewcer), vach der Seelen

Christaller), und das Fernere hängt dann (wie bei Bun und Bap, für das Karman) vom Betragen (> Abrabo«) ab(bo bra-po, »to behave well«, bo bra bone, > to behave ill«). Aus den durch körperliche Berührung (wenn von Prakriti's Verführungen Purusha (der Saukhya) sich rechtzeitig nicht abgewandt hat] folgenden Beschmutzungen, scheidet für die [verwandtschaftlich (»per traducem«) geknüpfte] Wiedergeburt »Bra«') sich ab, und in der Neugeburt wird dann (in Guinea) der zurückgekommene Vorfahr begrüsst, je nach der Aehnlichkeit [auch im Weissen (als geschruppter Todte) in Australien oder (als weissgewaschener Mobr) bei den Tuschilango].

Wenn die derartig verunreinigte?) Kara, beim Verlassen des Körpers im Tode, nach dem (in Heiligkeit eines Göttersitzes, ihr sodann unzugänglichen) Ursprungsort (Nodsie, der Eweer) nicht zurückgerufen werden kann (twe kra), hat sie in Sisa oder Osaman sich zu wandeln, die nach zeitweis gespenstischem Schweifen am Grabe (als (Ovid's) » Umbra« den Tumulus umfliegend] auf Einfahren in warme Behausung [eines (evangelischen) oixos] erpicht ist (wie die Abiku in Yoruba); welches Gebahren indess da die der Bla – welche schon im Mutterleibe über ihre Vorherbestimmung (fwen) befragt werden kann – zustehende (an sie cedirte) Legitimation fehlt), mehr die Form temporärer Besitzergreifung (als Besessenheit) annimmt, und schon durch das Hungergefübl (der (engmundigen) Preta) veranlasst sein muss [um mit Kinnbacken und Zähnen des Besessenen (in Guzerat) zu essen und fressen].

Der Idee nach (in platonischen àprétumo, idealisirt) bestand, unter dem Kreisen der Zeitläufte, die menschliche Existenzform (der Eweer) als Phantom in Nodsie (am Topos hyperuranios), an (Mawu's) »metakosmischem« Sitz (b. Philon), und wurde (nachdem in des hellenischen Demiurgos' Kelch das niedere Seelen paar beigemischt war) durch Mawu?) herabgesandt in das

heimath (in Nodsie) zurückkehrend im Praeexistentianismus); Nkra-bea (destiny), Krabefwe (wouder) etc.

) Bla der Fanti (Ba zu pharaonischer Zeit), neben Ka der Sarcophage (für die Doppelung), und Kla (Nigritien's).

2) Voran steht überall die Reinigung, im Waschen (der Pu-loi), als Asumguare (der Asante), „washing of ones soul (okara) in the well (in thankful acknowledgment of the prosperity granted him by his soul). The uncleaneness, („a kind of visible impalpable atmosphere, like a vapour“, durch Urin abgewaschen), kommt von unreirer Berührung (wie einer menstruirenden Frau) und verhindert Jagdglück (bei den Eskimo), so dass beim Fischfang „Alle reinlich gekleidet sein müssen“ (auf Grönland), und jedwelchem Unternehmen eine Reinigung voranzugehen hat (auf den Pelau). Die in Verunreinigung (des Blutes) schädliche Malaria schwebt, als (ausdünstender) Dampf, über den Bäumen (für die Papua). Vor der Weibe wird der Lehm des (sündigen) Rothmenschen abgewaschen (als Borboros für die Telentai). , The first man, that was created, was Tii, clothed in Sand, whom Taaroa conjured from out of the earth“ (s. Henry), woraus Jarbas bervorwächst (und Tuiscon).

") Mawu wird etymologisch erklärt (b. Schlegel), als Negation von Wu („übertreffen“), so dass es bei Praeexistenz der Seele in Nodsie auch auf ein (transcendental) Hyper

Gõua als oğua). Und so (kidmathenu, in der Genesis) fällt ihr Schatten (>Luwo«), in den (asantischen) Körperleib, wo aus materieller Berührung diejenigen Beschmutzungen drohen, von denen (in der Sankhya) Purusha sich zu reinigen hat, wenn von Prakriti's Verführungen rechtzeitig nicht abgewandt.

Ist der Tonus organischer Spannungsweite, oder (b. Richeraud) » Orgasme«, wie aus stoischem TveŪua xvdepuov (den Logoi spermatikoi) einwohnend, in Umlauf eines xúxlos revégeWS auserschöpft, mit dem Zerfall des somatischen Gerüst's, so ist dem Seelischen, in nigritischer Version der Kla mit Aklama, als εταίρος (aus seinem θυμός dem λογιστικών Zur Stütze berantretend); im Daimonion (eines quotarwy's toũ Biou) die Rückkehr in Praeexistenz beschieden (wenn normal und brav verblieben), da von ihr Bla für irdische Wiedergeburten abgeschieden ist; während unter der Bezeichnung als »Noli« der noch ungereinigte Rest am Grabe fortspukt, als Gespenst der Sisa; die nach Besitzergreifung amherspäht, zum Einfahren, (in Besessenheitszuständen periodisch, oder für erneute Reïncarnation regulär fixirt).

Solcherlei Metempsychosen sind auf dem Buddhagama nach des Karman Decret geordnet (aus moralischer Verantwortung des Gewissens oder (in Guinea) Gbedsi], wie in Anaximander's Dingen, die dixqu und tio zahlen (der đòıxía wegen); und im Timäus wiederholen sich die Metasomatosen, welche Empedokles zu untergeben hatte (auf seinen »Jataka«), während die von Pindar seiner «Despoina» übertrageneu Reinigungen, von Cootay

Uranisches hinauskommt (wie in Plato's Praeexistianismus). Der Prophet als (semitischer) Nabhi (oder Rasul Allah’s) sitzt am Munde Gottes (meno Mawu no“), und no-dsi (ansitzen) führt dabei auf das Geistige im Herzen (Dsi), dem Himmel oder Oben entsprechend (gbogbo Dsi). Die als Roëh fungirenden Wahrsager, (der Mantis neben dem Hiereus), haben es dagegen mit Dämonen (-Göttern) zu thun (den Dämonen (b. Sokrates), als „Kinder der Götter“) im „Dro.we“ (Götterraum), und sie werden angereicht im Traum (e-dro-ku) oder mögen interpellirt werden, um [da ihnen das Rechten (dro) oder Rechtsfälle zu schlichten zustand; wie den Drottar oder den zur Richtstätte hinabreitenden Asen) die correcte Entscheidung bei Ordalen abzugeben, aus ihrem Geisterreich (, edrisie“), wie der Stifter der Academien öfters (s. Xenophon) für angezeigt nicht nur, sondern rathsam hielt, ip ungewissen Zweifelsfällen dem Vögelflug (in Augurien der Dayak etc.) sich zuzuwenden, oder prophetischen „Stimmen“ – dem Gewieber der weissen Rosse (bei Germanen) e. g. an den Orakelstätten (des Brafoo-Fetisch, im Lande der Fanti) u. s. w. In den gewöhnlichen Lebensverhältnissen empfahl er dagegen (in den Dialogen) den verstandsgemässen Gebrauch der gesunden Vernunft, bei den Gewerken z. B., wofür ihm das des Schmiedes als Gleichniss diente; wogegen der Neger, dem solch logische Schulung fehlt, den (occasionalistisch) göttlichen Eingriff überall zu spüren meint, und wenn als Schmid z. B. sein Lebens„Glück“ sich schmiedend, dem Schmiedegeräth schon seine Verehrung darbringt [in dem, jedem Handwerkerstand (wie seinen speciellen Aufgaben gemäss) geziemenden, Fetisch als „Patron“ unter den Heiligen). Eto-mefa (bei den Eweern), „ihm ist kühl im Obersinn, er hat Ruhe, Frieden“ (s. Schlegel), im Kopf (etu), wie aus Nirvana Kühlung anweht (den im Buddhathum Befriedigten). In den Unterleib (Dome) werden die Gefühle gesetzt (des Jugós, oberhalb des émeW0f17, texóv), „domefafate“ (gutmüthig) u. a. m. (lexicalisch).

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