Zeitschrift für deutsche Philologie, Bind 7

Forsideomslag
Verlag der Buchhandlung des Waisenhauses, 1876
 

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Side 215 - An den Mond Füllest wieder Busch und Tal Still mit Nebelglanz, Lösest endlich auch einmal Meine Seele ganz, Breitest über mein Gefild Lindernd deinen Blick, Wie des Freundes Auge mild Über mein Geschick. Jeden Nachklang fühlt mein Herz Froh- und trüber Zeit, Wandle zwischen Freud und Schmerz In der Einsamkeit.
Side 211 - Gebein, Trunknen vom letzten Strahl Reiß mich, ein Feuermeer Mir im schäumenden Äug, Mich geblendeten Taumelnden In der Hölle nächtliches Tor. Töne, Schwager...
Side 235 - Wie den Bezauberten von Rausch und Wahn Der Gottheit Nähe leicht und willig heilt, So war auch ich von aller Phantasie, Von jeder Sucht, von jedem falschen Triebe Mit einem Blick in deinen Blick geheilt.
Side 217 - Du hast uns lieb du gabst uns das Gefühl: Dass ohne dich wir nur vergebens sinnen, Durch Ungeduld und glaubenleer Gewühl Voreilig dir niemals was abgewinnen. Du hast für uns das rechte Maas getroffen In reine Dumpfheit uns gehüllt, Dass wir, von Lebenskraft erfüllt, In holder Gegenwart der lieben Zukunft hoffen.
Side 227 - Ich konnt es nur mit schnellen Blicken wagen, Denn alles schien zu brennen und zu glühn. Da schwebte, mit den Wolken hergetragen, Ein göttlich Weib vor meinen Augen hin: Kein schöner Bild sah ich in meinem Leben, Sie sah mich an und blieb verweilend schweben. Kennst du mich nicht? sprach sie mit einem Munde, Dem aller Lieb und Treue Ton entfloß: Erkennst du mich, die ich in manche Wunde Des Lebens dir den reinsten Balsam goß?
Side 214 - Und frische Nahrung, neues Blut Saug ich aus freier Welt; Wie ist Natur so hold und gut, Die mich am Busen hält!
Side 235 - Blute, Richtetest den wilden irren Lauf, Und in deinen Engelsarmen ruhte Die zerstörte Brust sich wieder auf; Hieltest zauberleicht ihn angebunden Und vergaukeltest ihm manchen Tag. Welche Seligkeit glich jenen Wonnestunden, Da er dankbar dir zu Füßen lag, Fühlt...
Side 220 - Feuerrohr, Da schwebt so licht dein liebes Bild, Dein süßes Bild mir vor. Du wandelst jetzt wohl still und mild Durch Feld und liebes Tal, Und, ach, mein schnell verrauschend Bild Stellt sich dir's nicht einmal ? Des Menschen, der in aller Welt Nie findet Ruh noch Rast, Dem wie zu Hause so im Feld Sein Herze schwillt zur Last. Mir ist es, denk ich nur an dich, Als sah' den Mond ich an; Ein stiller Friede kommt auf mich, Weiß nicht, wie mir getan.
Side 219 - Die so schön mich wiederliebt, Die den reinsten meiner Triebe Mir noch reiner wiedergibt. Wachset wie aus meinem Herzen, Treibet in die Luft hinein, Denn ich grub viel Freud und Schmerzen Unter eure Wurzeln ein. Bringet Schatten, traget Früchte, Neue Freude jeden Tag; Nur daß ich sie dichte, dichte, Dicht bei ihr genießen mag. EPIPHANIASFEST DIE heilgen drei König...
Side 216 - Gute Nacht Engel, schonen Sie sich und gehn nicht herunter. Diese einladende Trauer hat was gefährlich anziehendes wie das Wasser selbst, und der Abglanz der Sterne des Himmels der aus beyden leuchtet lockt uns.

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