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Reptilien, Fische, Vögel) heilig, und der dem Districte Zugehörige trug das Zeichen desselben (Hund u. 8. w.) im Tattoo, das durch den Matai (Meister) dem Jüngling bei der Knabenweihe aufgezeichnet wurde. Von den Stämmen Samoa's erhielten Atuah die Schaufel, Aana die Lanze, Latuamasanga den Wedel, Monono das Fischernetz durch den Gott Pili zuertheilt (s. Erskine). Auf der Insel Manono wurde ein Bananenzweig, mit Cocosnussstreifen umwunden, verehrt.

Den Grundkern der Stammes-Einigung bildet der im Sacralcult geschlossene Geheimorden, meist wie im (indianischen ) Totem (oder dem Kobong u. 8. w.) an das mit der Abstammung mystisch verschlungene Thier angeknüpft, dessen Heiligkeit, wenn von den Genossen gewahrt, in Tänzen, (bei Bechuanen, Californier u. . w.), Opfern, Melodien u. s. w. die Verehrer (durch das Wappen) schützt (beim Bruch des Vertrages straft), und zugleich den übrigen Genossenschaften gegenüber (selbst wenn in politischer Stammes-Einheit verbunden) in der feindlichen Form des Zaubers oder in abwehrender des Gegenzaubers auftritt. Wie daher der individuelle Dämon den ihm durch Gelübde Geweihten in seiner Medicin bindet, so der der Familie die Mitglieder dieser, und ferner der Gott des Dorfes oder des Districtes die engerem oder weiterem Bezirke Zugehörigen, bis zu dem Abschluss des Staates im Cultus dieses.

Neben den Göttern heiligen Thieren (unter Fischen, Vögeln; auch dem Hund u. s. w.), deren Essen allgemein verboten war, enthielt sich ein Jeder (in Samoa) desjenigen Thieres, das unter seinem individuellen Schutzgeist stand. Die Götter oder Aitu nahten im linken Flügel einer Taube, im Schwanz des Hundes, im rechten Bein eines Schweins, im Hai, in der Cocusnuss, in der Banana, im Bonito, im Aal u. s. w. worin sie sich niedergelassen hatten, und verboten?) dann dem jedesmaligen Verehrer das Essen solchen Wohnsitzes (s. Pritchard). Der Aitu oder Geistergott des Toa (Häuptling) von Fungasar (auf Tutuila) war der Aal, und wurde zahm in einem Teiche bei dem Dorfe) gehalten, ohne gegessen zu werden (s. Wilkes).

In der Schwangerschaft wurde (auf Samoa) zu Gott Moso gebetet. Während der Wehen (bei der Geburt)3) wird erst der Familien

Mitglieder die oder weiteremees.

en (unter Fis

1) Unter den Aegyptern halten 'von den als Weise Geltenden die Einen für unheilig den Kopf eines Thieres zu essen, Andere ein Schulterblatt, Andere einen Fuss u. dergl. m. (s. Sext. Emp.), und so an der Küste Guineas (in Afrika).

2) Der Tiger (Mafa sakble oder schwarzer Häuptling) wird nicht getödtet von den Giljäken, die einen Bären (Mafa oder Haupt-Aeltester) im Käfig neben der Wohnung füttern (s. Lansdell). Die Wasserschlangen in dem See bei Lübbenau saugen den Kühen die Milch aus. Die an Weiberbrüsten saugenden Schlangen in Pella könnten den Anlass zu der Mythe von Alexander M. wunderbarer Geburt gegeben haben, meint Lucian (bei Alex. Ab.).

3) Der Gebärenden wurde die Figur der Göttin Jachel unter das Kopfkissen gelegt (in Yucatan). Nach dem Gesetz der Natur sei es jedem Mann erlaubt, soviel Weiber zu führen, als er ernäbren und befruchten kann, da es widernatürlich sei, in eine schon befruchtete und schwangere Frau den schöpferischen Saamen zu ergiessen (nach Bruno). Und damit vertheidigen ihre Polygamie die Neger (zugleich die Säuge - Periode verlängernd). In Issini (der Küste Guinea's) wird die Menstruationszeit der Frauen in getrennter Hütte (Bournamon) verbracht (s. Loyer); und solche Reinigungsgebote finden sich, wie bei den Koloschen, überall in America (und sonst)

gott des Vaters, dann der der Mutter angerufen, und das Kind der Koth desjenigen Gottes (von Tongo, Satia u. s. w.) genannt, bei dessen Namensnennung die Geburt stattfand. Der Nabelstrang des Knaben wurde auf einer Keule, der des Mädchens auf einem Zeugbrett abgeschnitten. In Tutuila fand Beschneidung des Knaben statt (im achten Jahr). Nach der Geburt brachten die Verwandten des Mannes das Oloa (Canoe, Axt u. s. w.), die der Frau das Tonga (Matte, Zeug u. . w.) zum Geschenk. Adoptirende gaben Oloa und empfingen Tonga. Zu dem durch den Zimmermann, bei Eheschliessung, gebauten Haus bringt jedes Familienglied einen Pfeiler. Vor dem Beziehen wird das Haus durch Tanz geweiht. Das auf Geheiss des Hausgottes gebaute Canoe darf nur von Familiengliedern benutzt werden. Wer eine Frau zu heirathen wünscht, erfragt die Erlaubniss des Häuptlings.

In Samoa in all meetings it is considered highly indecorous, to sit with outstreched legs (s. Erskine). Geschenke werden zur Auszeichnung in Samoa auf den Kopf gelegt (Turner). Turning the back towards one is a sign of disrespect (in Madagascar). It is respectful to turn one's back on a superior (in Vatavulu). In Samoa bilden Matten »a sort of currency« (s. Turner). Auf Samoa zeichneten sich einige Inseln im Verfertigen von Matten aus, andere in Canoes etc. Die Häuptlinge besitzen »a war-spirit mat« (in Tuluila). Die Samoer bewahrten die Köpfe aus dem Kriege, aber nur für wenige Stunden (Turner). Der Kopf der Kinder wird entstellt (auf Samoa).

Although the power of selling land, and doing other things of importance affecting all the membres of the family, is vested in the titled head of the family, yet the said responsible party dare not do anything without consulting all concerned (in Samoa), und Familienbäupter können die Würde auf einen Verwandten übertragen (s. Turner). The adopted child is viewed as »tonga«, and is to the family, who adopts it, a channel through which native property (or tonga) continues to flow to that family from the parents of the child. On the other hand, the child is to its parents a source of obtaining foreign property (or oloa) from the parties, who adopt it, not only at the time of its adoption, but as long as the child lives (Turner).

Eigenthum wurde geschützt durch Flüche (dass man vom Dorfgott gegessen werden solle) und durch die Zeichen des Tapu, um Vernichtung durch Thiere, Krankheit, Donner u. s. w. anzubringen (in Samoa). Bei Klagen musste, mit Gras in der Hand, vor dem Dorfgott geschworen werden. Beim Schwur wird die Hand an die Augen gelegt, damit der Meineidige blind werde. Um Verbrechen auszufinden, versammeln sich alle Betheiligten, und indem Jeder einen ihm heiligen Gegenstand (Stein, Muschel, Becher u. s. w.) in die Hand nimmt, wird geschworen (unter dem Fluche, die Lüge zu strafen). Unglücksfälle werden den Sünden des Betroffenen oder seinen Verwandten zugeschrieben. Wer im Leichenhaus essen sollte, würde vom Familiengott mit Krankheit im Zahnausfallen gestraft werden. Besiegte fliehen nach den Olo genannten Asylen, als Zufluchtsstätte. Ein für Mord Verfolgter flieht für Sicherheit nach dem Hause eines Häuptlings, um geschützt zu werden. Misswachs wird dem Zorn des Gottes 0-le-Sa (der Heilige) zugeschrieben, der seinen Diener (Au-ao) schickt, in Sturm, Raupen u. s. w. (zum Strafen). Je vornehmer die Frau, desto geschickter erweist sie sich im Arbeiten, und zu arbeiten hat jeder, so dass Alte und Blinde wenigstens Unkraut ausjäten.

Bei Krankheit verlangt der Dorfpriester Opfergaben 1) für den Gott und Beichte der Sünden (auf Samoa), und Freunde des Kranken bringen ihm Geschenke zur Befragung. Bei Krankheit 2) des Kindes gelobt der Vater Opfer oder heiliges Leben. Heilung geschah in Berührung durch den Zauberpriester. Kranke beten bei den Gräbern der Vorfahren um Gesundheit. Wenn der Dämon Moomoo Brustkrankheit verursacht, droht der Arzt, indem er im Sange seinen Speer schwingt, mit diesem ihn zu durchbohren. Der Feige hat kein Leben. Beim Niesen, ein ungünstiges Zeichen (ob von Gott oder Menschen), wird Leben gewünscht. Der Gruss (auf Samoa) bestand ausser dem (das Küssen ersetzenden) Nasenreiben (wie in Neuseeland und Madagascar) auch darin, dass die Nase auf die Hand gedrückt wurde.

Särge wurden (auf Samoa) aus Canoe's verfertigt, und die balsamirten Leichen der Häuptlinge zu bekleiden, lag den Frauen bestimmter Familien ob. In Niue wurden die Todten in einem Canoe ausgesetzt. Fand man bei Oeffnung der Leiche entzündete Stellen, so wurden diese verbrannt, damit nicht andere Familienglieder ergriffen würden (auf Samoa). An den Gräbern wurde gebetet. Der in Zeug (zwischen einer Umsetzung mit der Ti-Pflanze) begrabene Körper wurde, nach Verfall, wieder ausgegraben, damit der Kopf in einem Kasten des Hauses aufbewahrt werde. In Upolu wurden nach dem Begräbniss des Körpers die Köpfe der Todten im Hause aufgehängt. Die Leichen der Häuptlinge wurden durch Oel oder Hitze bewahrt (im Ausdörren). Während der Trauerfeier für einen Häuptling wurde die Dorfstrasse geheiligt, so dass Niemand hindurchgehen durfte. Zur Trauer dienen Brandwunden oder Einritzungen, Einschnitte mit einem Haizahn-Instrument (auf Manahiki). Zum Andenken an die Häuptlinge wurden Steine aufgestellt oder beschnitzte Holzblöcke. In Tutuila erhob man Steinhaufen auf den Gräbern. In einigen Familien fanden sich Holzgötzen, verstorbene Häuptlinge vorstellend.

1) Bei Mangel von Opfern (für die Priester) schickte der Baidrama genannte Cimi Krankheit (auf Hayti).

2) Die Christen in Antiochien gaben dem Kinde denjenigen Namen, bei dem die letzte der Kerzen ausging (und vielfach ähnlich auch für Aenderung der Namen in Krankheit).

Um das Haus des Sterbenden versammelten sich die Geister der Verwandten, um die Seele nach dem Sprungstein zu begleiten, und dann (neben dem Cocosbaum, dessen Berührung Rückkehr zur Erde ermöglicht, vorbei) nach dem (auf dem Westende Savali's gelegenen) Tafa oder Eingang (mit einem für die Häuptlinge, und einem anderen für die Gemeinen 1) bestimmten Loch), um in die Unterwelt (Erde, Himmel und Meer enthaltend) zu führen, wo die (bei Tage pflanzenden oder fischenden) Seelen, Nachts in Feuerfunken zerstreut, aufsteigen mögen, um krank zu machen oder aus Besessenen zu reden. Die Seelen der plötzlich, im Fressen durch einen Geist, Gestorbenen blieben in der Unterwelt stumm, und vermochten Fragen nur dadurch zu beantworten, dass sie sich auf die Brust schlagen (während die Auferstandenen in Arimathia zu schreiben verstanden). Die Samoer schlugen sich blutig und brannten ihre Körper (bei der Todtenklage); embalming is known (Turner). In Tahiti wurden die Leichen begraben, und die der Häuptlinge in dafür errichteten Häusern beigesetzt (unter »the practice of embalming«).

Die Seelen gehen nach Polotu, wenn die von Häuptlingen (um dort zu schwelgen) 2), sonst bewohnen sie Höhlen, schweifen umher, werden auch von den Göttern gegessen, mögen unsterblich verbleiben oder sterben. Wenn nicht in Atu oder Götter verwandelt, gingen die Seelen in dunkle Unterwelt, um von den Göttern gefressen zu werden (während die der Häuptlinge nach Polotu zogen). Häuptlingsseelen bildeten die lebenden Pfeiler im Hause des Unterweltgottes. Die Seele eines in der Fremde Gestorbenen wurde auf ein ausgebreitetes Tuch gerufen (als Ameise, Heuschrecke u. 8. w.), und wenn die Kasyah die Seele aus der Ferne zurückbringen, bauen sie ihr Federbrücken über Flüsse. Die in der Familie des (verehrten) Häuptlings Moenanowee (auf Savai) Gebornen werden nicht in der Erde begraben.

1) In Annam kamen die Seelen der Gemeinen zum Seelenfest an einem anderen Tage, als die der Vornehmen, um nicht durch die letzteren ihrer Geschenke entledigt zu werden.

2) Als Titus Freiwillige aufforderte, die Mauern Jerusalems zu ersteigen, versprach er den bei diesem Wagstück Fallenden, dass sie in den Regionen des reinsten Aethers unter die Sterne versetzt werden würden, während die an Krankheit Hinsiechenden in der Erde versenkt blieben. Die Schatten (Refaim) wohnen hinter verriegelten Thoren (die sich nur beim Eingang öffnen) im Scheol (bei den Juden). Die nicht in die »andere Welt« (Lumea ceea-lalta) eingehenden Seelen (Sufletul) schweifen (bei den Rumänen) als Strigoi oder Gespenster (8. Slavici).

Die Seelen der Häuptlinge huldigten in Polotu dem Kriegsgotte Savea-Siuleo (oder Siuleo), mit dem Oberkörper zwischen ihnen niederliegend (während das Ende des Körpers sich als Aal oder Schlange in die See erstreckte), und die Seelen zum schmückenden Aufbau seines Pallastes verwendend. Beim Jahresfest wurden die Erstlinge den Aitu und Häuptlingen dargebracht. Feierte man dem Aitu des Häuptlings ein Fest, so wurden Speisen neben seinem Aufenthaltsort niedergelegt. Da eine rückkehrende Seele Tod und Krankheit verursachen konnte (in Samoa) »all were anxious, as a person drew near the close of life, to part in good terms with him« (Turner). Der felsumschlossene See am Westende Savaii's galt als Eintritt der Seelen.

Nach Einführung der Lehren aus Tahiti durch die Missionäre in Samoa wurde es Mode, für die Häuptlinge einen Weissen für die fremde Religion zu besitzen (wie der Maori seinen Pakeha), und damit die Erlaubniss zum Essen der bisher verbotenen Speisen (Aale, Octopus u. s. w.). Ein Portugiese hielt einen Monat lang im Jahre Versammlungen, Tag für Tag das Beten und Singen in fremder Sprache wiederholend, ein Engländer wöchentlich am Sabbath, wobei zur Communion Taro-Stücke mit Cocosnüssen ausgetheilt wurden. Ein vom Walfischfang zurückgekehrter Eingeborener (der den Gott des Himmels anzurufen gelernt) führte mit sich eine alte Frau, die hinter einem Vorhang her Krankheiten durch Berührung heilte, da ihr Jesus Christus (Seesoo Alaisah) einwohnte, unter Prophezeiungen über die mit dem Herannahen des jüngsten Tages zerstörten Pflanzungen.

Unter den Schiffer-Religionen 1) oder Lotu auf Samoa lehrte der Tangi-po (Nachtschreier) Genannte, im Hinweis auf alte Bücher, die er unter einer Decke auf dem Altar bewahrte (s. Buzacott). Während dem von Siovili (Joe Gimlet) abgehaltenen Gottesdienst wurden Gewehre abgefeuert. Als eingeborner Savaier (nach dem Walfischfänger Joe Gimblet genannt), begründete Seeovedi (Siovili) in Siusinga (auf Upolu) die Gimblet-Religion, in welcher er (mit Gott redend und Wunder wirkend) bei Krankheiten die Sünden gegenseitig beichten liess, unter Anrufung Jehovah's und einmaliger Feier des Sabbaths in jedem Monat (s. Wilkes).

1) Helog e Mayre, qui etait chrétien, n'en sacrifiait pas moins à Thor dans ses expeditions de piraterie (s. Steenstrup). Wilson (Priester zu Boston) deutete den Kampf zwischen Maus und Schlange (in Watertown) auf Ueberwindung des Satan (1632). I buoni Genj (in den Gräbern Tarquinia’s) tengono un sottil bastone nella destra , all'incontro i Genj cattivi son figurati tutti neri, con lunghi martelli (s. Micali). Tobowna dúo (bei Plato) in Apollo TetoÓWtov (als Doppelgesicht). lávos dirtóowros (dive biceps). One geios (mit zwei Füssen und Pferdeschwanz). Pferd und Ochse, in un sol corpo (bei Durand). Herkules im Kampf mit (wasserspeiendem) Achelous, als Stier mit bärtigem Mannesgesicht (bei Millingen).

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