Das Reitzel-Buch: Einem Vielgeliebten zum Gedächtniss

Forsideomslag
A. Reitzel, 1900 - 467 sider
 

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Populære passager

Side 31 - Und hab' ich einsam auch geweint, so ist's mein eigner Schmerz, und Tränen fließen gar so süß, erleichtern mir das Herz." Die frohen Freunde laden dich: O komm an unsre Brust! Und was du auch verloren hast, vertraue den Verlust. „Ihr lärmt und rauscht und ahnet nicht, was mich, den. Armen, quält. Ach nein, verloren hab' ich's nicht, so sehr es mir auch fehlt.
Side 80 - ... der Todesstrafe ein tiefer und anhaltender Streit obwaltet, so kann man füglich die Frage, ob der Staat das Recht hat, ein Kind oder einen jungen Menschen, die gerade nicht tobsüchtig sind, von seinem Erziehungssysteme auszuschließen, zugleich mit in den Kauf nehmen.
Side 355 - Ergreifen, sei es Raffen, Wenn es nur sich faßt und hält! Allah braucht nicht mehr zu schaffen, Wir erschaffen seine Welt. So, mit morgenroten Flügeln, Riß es mich an deinen Mund, Und die Nacht mit tausend Siegeln Kräftigt sternenhell den Bund. Beide sind wir auf der Erde Musterhaft in Freud und Qual, Und ein zweites Wort : Es werde ! Trennt uns nicht zum zweitenmal.
Side 354 - Wer nie sein Brot mit Tränen aß, Wer nie die kummervollen Nächte Auf seinem Bette weinend saß, Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte. Ihr führt ins Leben uns hinein, Ihr laßt den Armen schuldig werden, Dann überlaßt ihr ihn der Pein; Denn alle Schuld rächt sich auf Erden.
Side 31 - Darfst mich, niedre Magd, nicht kennen, Hoher Stern der Herrlichkeit! Nur die Würdigste von allen Soll beglücken deine Wahl, Und ich will die Hohe segnen, Segnen viele tausend Mal.
Side 354 - Träumen heuchelt, Des Ruhms, der Namensdauer Trug! Verflucht, was als Besitz uns schmeichelt, Als Weib und Kind, als Knecht und Pflug! Verflucht sei Mammon, wenn mit Schätzen Er uns zu kühnen Taten regt, Wenn er zu müßigem Ergetzen Die Polster uns zurechte legt!
Side 55 - Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen Die Liebe aufgegangen. Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Vögel sangen, Da hab ich ihr gestanden Mein Sehnen und Verlangen.
Side 80 - Der Staat hat nicht danach zu fragen, ob die Bedingungen zu einer weiteren Privatausbildung vorhanden seien, oder ob trotz seines Aufgebens das Leben den Aufgegebenen doch nicht fallen lasse, sondern manchmal noch etwas Rechtes aus ihm mache: er hat sich nur an seine Pflicht zu erinnern, die Erziehung jedes seiner Kinder zu überwachen und weiter zu führen.
Side 116 - Wie feierlich die Gegend schweigt! Der Mond bescheint die alten Fichten, Die, sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt. Den Zweig zurück zur Erde richten. Frost! friere mir ins Herz hinein, Tief in das heißbewegte, wilde! Daß einmal Ruh' mag drinnen sein, Wie hier im nächtlichen Gefilde!
Side 123 - Diese Stämme verbrennen hier am Herde, Auf ein kurzes Stündlein mich warm zu halten, Der ich bald doch werde müssen erkalten, Der ich selber zu Asche sinken werde. Gibt es vielleicht gar keine Einsamkeit? Bin ich selber nur ein verbrennend Scheit? Und wie ich mich wärme am Eichenstamme, Wärmt sich vielleicht ein unsichtbarer Gast Heimlich an meiner zehrenden Lebensflamme, Schürend und fachend meine Gedankenhast?

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