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Vorwort.

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Nachdem in dem Vortrage, welchen der Chef der deutschen Reichspost am 24. Januar 1874 im Wissenschaftlichen Verein zu Berlin über Weltpost und Luftschifffahrt gehalten hat, die Mittel, das Wesen und die Ziele des Weltpostverkehrs erläutert worden sind, würde ich fürchten, mich mit einem beträchtlichen Theile der nachfolgenden Skizze dem Vorwurf einer Ilias post Homerum auszusetzen, wenn nicht seit der Veröffentlichung jenes Vortrages zwei Ereignisse vorgefallen wären, welche auf die Gestaltung des Post- und Telegraphenwesens eine nachhaltige und stets im Wachsen begriffene Wirkung ausüben. Zunächst sind durch die Verbindung der Post mit der Telegraphie, die nach dem Vorgange Englands und Deutschlands sich auch in Frankreich vollzogen hat und in immer weiterem Umfange vorschreitet, beide Verkehrsanstalten zu der ihrer innigen Verwandtschaft gemässen Verwaltungsgemeinschaft gelangt und gehen mit vereinten Kräften neuen Aufgaben entgegen. Sodann ist der Allgemeine Postverein, auf dessen bevorstehenden Abschluss in jenem Vortrage hingewiesen wurde, auf dem denkwürdigen Postkongress zu Bern errichtet und durch den am 1. April d. J. in Wirksamkeit getretenen Pariser Vertrag zu einer fast die ganze civilisirte Welt umfassenden völkerrechtlichen Vereinigung erweitert worden. Mit dem Weltpostverein ist das Verkehrsleben der Gegenwart um eine Triebkraft reicher

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