Wochenschrift für Astronomie, Meteorologie und Geographie, Bind 24

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Side 354 - Bestandtheil auftritt, eigentliche Eisenmassen sehr viel seltener, nun in diesen ebenfalls aus dem Kosmos zugeführten Stauben nicht eine Spur meteorischer Silicate, sondern im geraden Gegensatze, immer nur Eisen sich nachweisen lässt. Auch muss es doch als durchaus wahrscheinlich gelten, dass, wenn zum grösseren oder kleineren Theile kosmische, den Aerolithen gleichende Substanz an diesen Stauben theilnähme, diese in allen eine gewisse Gleichmässigkeit der ihr angehörenden Mineralpartikel aufweisen...
Side 332 - Ueber kosmischen Staub, der mit atmosphärischen Niederschlägen auf die Erdoberfläche herabfällt" 5), fasst Nordenskiöld seine an verschiedenen Stellen schon früher mitgetheilten Beobachtungen zusammen. Er untersuchte die bei starkem Schneefall zu Stockholm und fern von allen grösseren Orten, in der Mitte finnländischer Forste gefallenen Staube, sowie auch den auf dem Schnee des Treibeises, zwischen den NorskoerInseln und der Parry-Insel gesammelten. Alle diese Staubmassen enthielten schwärzliche...
Side 338 - ... Ammoniumnitratkrystalle. Endlich beschreibt er in einer letzten Notiz kleine magnetische Körperchen aus diesem Staube, die sich bei der Analyse als nickelhaltig erwiesen, wodurch die Annahme kosmischen Ursprungs sich zu bestätigen scheine. Bei Gelegenheit der starken Schneefälle in der Mitte December 1880 hatte ich dann selbst Gelegenheit, eine wenn auch kleine Menge solchen Staubes aus Schneeschmelze zu erhalten, die ich auf den Feldern NW., eine Stunde ca. von Kiel, sammelte, da einige Tage...
Side 352 - Partikel auf, und unter denselben noch seltener wirklich sphärische, eher nierenförmige, die in der That für metallisches Eisen gelten müssen. Die meisten schwarzen Körner zeigen ganz unregelmässige Umrisse und sind grösstentheils matt oder mit dem charakteristischen blauschwarzen Reflex des Magnetit versehen. Solche, die mit Glassubstanz verwachsen sind, habe ich nicht beobachten können, häufig aber hängen sie mit kleinen Thon- oder Quarzpartikeln zusammen. Der Gesammtgehalt an eisenhaltigen...
Side 361 - ... erklärt worden ist; die von schwarzem magnetischem Eisenoxydoxydul umhüllten Eisenkügelchen, die Bornemann aus der Lettenkohle von Mühlhausen beschrieb, die in Bezug auf die Verbindung mit Magnetit und die sphärische Gestalt den Kügelchen im Staube von Catania vollkommen vergleichbar scheinen. Bähr beschrieb ein ged. Eisen, das sich in einem Laubholzstamme 'auf einer schwimmenden Insel im See Ralang bei Katharinenholm in Smaland gebildet hatte, und sprach die gewiss richtige Ansicht aus,...
Side 354 - Ausser dem etwa vorhandenen Eisen findet sich also auch in diesem Staube keine Spur solcher Mineralien, die auf einen nicht terrestrischen, kosmischen Ursprung verweisen könnten. Fassen wir nunmehr die Beobachtungen an den verschiedenen, aus der Atmosphäre niedergefallenen Staubmassen zusammen, so ergibt sich zunächst, dass dieselben fast ihrer ganzen Masse nach aus Mineralpartikeln bestehen, die eine Deutung als Detritus mehr oder weniger naheliegender Gesteine sehr wohl zulassen *). Nur das...
Side 339 - Rend. 78. 821; 80. 58; 88. 75. eine geringe Menge organischer Substanz aus, die beim Schmelzen noch intensiver, stechender riecht. Beim Befeuchten mit Wasser verhält sich das Pulver wie fettig; hierdurch wird auch bewirkt, dass es beim Schütteln im Gläschen immer zu kleinen Kügelchen sich zusammenballt, die sich leicht wieder zerdrücken lassen. Das geglühte Pulver hat diese Eigenschaft verloren und zeigt eine röthlichgelbe Farbe. Wenn man das Pulver mit dem Achatpistil auf einer Glasplatte...
Side 338 - ... Silvestri auf die Angabe, dass er ausser Diatomeen, kieselige und kalkige Partikel enthalte, und legt auch seinerseits besonderes Gewicht auf den Nachweis metallischen und nickelhaltigen Eisens, auf die Gegenwart der Phosphorsäure und organischer Substanz. Daneben wird aber auch Magneteisen, z. Th. mit einer glasigen Substanz verwachsen, angeführt; dagegen sollen keine auf Aschen des Aetna zurückzuführenden Bestandtheile vorhanden sein. Auch von diesem Staube lag mir eine von Prof. Silvestri...
Side 83 - ... Betreff der Modalität geben wie das Gefühl, resp. ob bei den bisher wie es scheint ohne Apparate gemachten Beobachtungen keine Täuschungen mit untergelaufen sind. Ich will hier nur an die sich häufig widersprechenden Angaben über die Richtung ein und desselben Erdbebens an demselben Beohachtungsorl erinnern, an die Ungewissheit, in der man sich oft befindet, ob das Erdbeben noch andauert oder schon aufgehört hat, und bloss das Gebäude noch schwingt, in welchem sich der Beobachter aufhält,...
Side 188 - ... skandinavischen Halbinsel, ausgenommen Südschweden. Aus den obigen Thatsachen geht das im allgemeinen jedenfalls gültige Resultat hervor: Die Minima sind am häufigsten in den Küstengebieten, am seltensten im Binnenlande. In gebirgigen Gegenden scheinen die Minima im allgemeinen nicht häufig zu sein, doch sind diejenigen Küsten sehr stark frequentirt, in deren Nähe hohe Gebirge aufsteigen. In der jährlichen Periode ist die Häufigkeit des Auftretens der Minima für die einzelnen Gebiete...

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