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reichen und die ethischen Forderungen zu erfüllen. Die Seine beiden lebten Werte hatten ein gewisses Nachlassen einzelner (Geschichte vermag auch auf diesem Gebiete ernste Lehren Kräfte dargetan. Namentlich „die Frau vom Meere“ zeigte zu erteilen, und es mag hier eine Stelle aus Tocquevilles nicht mehr die alte Stärke, zugleich Symbol und Realität zu meisterhafter Schilderung der Vorgeschichte der fran: geben. Ein weiser aber müder Zug schien den Prophetentopf zösischen Revolution ihre Stelle finden. Im fünften des Dichters verändert zu haben. Das Abstrakte, das UnzulängKapitel des dritten Buches schildert er, „wie man das liche schien Ereignis werden zu wollen. Volf zum Aufstand reizte, indem man ihm Beistand Es ist nun cine Freude, bekennen zu müssen, daß diese Sorge

unbegründet . Drama Revolution Sie Frohne abzuschaffen verjudt, "jagt er in mädytiges Wert und gerade an Handlung reicher als alle andern Eingange seiner Verordnung: Mit Ausnahme einer modernen Dramen Jbsens. Und die Erwartung, init welcher fleinien Ønzahl Provinzen (denjenigen mit Selbstverwal- jelbst in diesen Weihnachtstagen der neuesten Gabe des umfröhtung) sind fast alle Landstraßen des Königreichs unent lichen Norwegers entgegen gesehen wurde, läßt übrigens erkennen, geltlich vom ärmsten Teile unserer Untertanen hergestellt daß die Bedeutung des Dichters für unser geistiges Leben allgeworden. Die ganze Last ist also denjenigen aufgebürdet meiner anerkannt umd tiefer empfunden wird, als bisher. Würde worden, die nichts als ihre Hände haben und übrigens es sich um das neue Theaterstück eines erfolgreichen Theaternur in sehr intergeordneter Weise bei der Landstraßen schriftstellers allein handeln, so wäre die Veröffentlichung des interessirt sind; die wirklich dabei Interessirten sind die Buchs vor der Nufführung ein Fehler gewesen. Das ist aber (Hrundeigentümer, die fast insgesamt im Besitze von Pri das interfwürdige in Ibsens litterarischer Erscheinung, daß er vilegien sind und deren Güter durch Herstellung von nidits anderes ist und sein will als ein Bühnendichter, daß aber Straßen im Werte steigen. Indem man den Armen troßdem sein Wesen durchaus nicht im Theater aufgeht. Wohl zwingt, allein dieselben zu unterhalten, indem man ihn werden gegenwärtig seine Stücke an allen ernsthaften Bühnen aufnötigt, seine Zeit und Arbeit ohne Lohit herzugeben, geführt oder vorbereitet, aber sie haben eigentlich nur litterarische nimmt man ihm das einzige Hilfsmittel, das er gegen Erfolge, und die Anregung, welche sie indirekt geben, ist oft Elend und Hunger besitzt, um ihn zum Vorteil der größer als ihre unmittelbare Wirkung. Wenn die Freie WolfsReichen arbeiten zu lassen."

bühne der berliner Sozialdemokraten ein Ibsensches Drama vors „Als man um dieselbe Zeit die Fesseln beseitigen zuführen gedenkt, jo geht der Aufführung jedesmal eine Bewill, die das Zunftwesen den Arbeitern anlegte, ver spredug in beachtenswerten Versammlungen voraus, wo zwar fündigt man im Namen des Königs, „daß das Necht der parteiloje Dichter sehr lebhaft für die Sozialdemokratie in der Árbeit das heiligste Eigentum sei; daß jedes Anspruch genommen wird, wo aber dem Ernst der Dichtung ein (Vesep, welches dasselbe beeinträchtige, das Naturrecht | Ernst des Genießens gegenüber steht, der den oberen Zehntausend verleße und als null und nichtig betrachtet werden ujerer Lurustheater sehr wohl 311 wünschen wäre. Unter solchen müsse. Daß übrigens die bestehenden Zünfte seltsame Ilmständen ist es fein Inrecht, über ein neues Drama Ibsens und tyrannische Institute, eine Schöpfung der Selbst- i jofort nach dem Erscheinen der Budhausgabe zu berichten. sucht, vabgier und Herrschsucht seien !" Derartige Worte Der Juhalt des neuen Schauspiels ist vielleicht nur darum waren gefährlich. Noch gefährlicher war es, jie ver an Handlung reicher, weil der Dichter diesmal eine kleine Masgebens auszusprechen. Einige Monate später itellte ferade in Szene gejeßt hat. Uralten Sagenstofi, der ihn schon man die Jnnungen und die Frohne wieder her." vor mehr als einem Menschenalter zu einer romantischen Dichtung

Sicherlich giebt es für den Staatsmann feine ge verführt hat, tritt uns abermals entgegen. Brunhild und Chrimhild, fährlichere Lage als die, in welche er gerät, wenn er Siegfried und Gunther sind die Gestalten, aus denen Ibsen in das Vorhandensein von idhwerwiegenden übelständen den fünfziger Jahren schon das Stück geformt hat, welches in anerkennt, ohne sie duch in wirksamer Weise abstellen deutscher Überschung unter dem Namen „Nordische Veerfahrt“ 311 fönnen. Das höhere Schulwesen ist ein verhältnis- auch in Berlin cinen mächtigen Zauber übte. Es waren natürmäßig imbedeutender Teil des großen Gebietes, welches lich nicht dic Necken aus unserm Nibelungenliede, sondern die gegenwärtig reformirt werden soll. Dennoch hat auch Halbgötter aus der Wöljungersage, es famen Züge aus andern dieser Teil seine Bedeutung für die Gesamtinteressen des nordischen Sagen hinzu, und das Ganze geivann nicht eben das Vaterlandes. Troßdem wir diese Schwierigkeiten, welche durd, daß ähnlich wie bei Hebbel christliche Motive hineinDas Reformwerk anch auf diesem Gebiete bedrohen, spielten. Jbsen hatte sich damals mit der Frage der dramatischen nicht unterschäßzen, glauben wir uns der frohen Hoffnung Form viel gequält, und die Prosajprache war wohl mehr ein hingeben zu dürfen, daß es der Energie des Staisers Befenntnis, daß alle bekannten poetischen Formen unzureichend Wilhelm gelingen wird, diese Frage ganz in dem (Beiste seien, als eine Lösung der Aufgabe: die Helden der Mitternad tszu lösen, welcher seine erste Ansprache an die Mitglieder jonne neu zu besingen. Sigurd und Gunnar, Hjördis und Dagny der Schulfonferen; diirchwchte.

juchten durch eine lafonijche Sprechweise modern und altertümlich zugleid) zu sein. Der eigentümliche Rythmus, nach welchem der Neuschöpfer der Wöljüngersage strebte, versagte vollständig.

Seitdem hat Ibjen es längst aufgegeben, mit seinem LandsHedda Gabler, )

mann Dehlenschläger um den Sieg zu ringen. Er ist international

geworden und modern wie wenig andere. Der Charakter und das neue Drama vou Henrik Ibsen.

das Schickjal der Brunhild reizten ihn aber noch einmal, und Bon jrit Maithner.

man muß gestehn, daß Ibsen das wilde Weib und seine Bewerber Wir - „wir“ jind ist diesem Falle einige von den ruhigen

vorzüglich zu verfleiden gewußt hat. Die şerrschaften haben Perchrern bjens blidten dem angekündigten neuen Drama

zwar nodh Namen, welche skandinavisch anklingen, aber sie tragen mit großer Spanning, aber auch mit einiger Sorge entgegen.

(Gewänder und haben Gesichter, welche weder in München noch

in Berlin auffallen würden. Und ihre geistigen Interessen, ihr ) Berril bichl. „DODDI (* ab Ter." Schauiviel in vier tren. Terid)

bürgerliches Tun und Treiben liegt weit ab von dem ewigen von Fru slingenfeld. (Herim 1991. Berlag von ĉ. dir. )

Treinidlagen der Edda. Gunther nennt sid, Jörgen Tesman

und ist ein simpler Privatdozent der Sulturgeschichte, der auf kommt von einer mächtigen Kneiperei nach Hause, zu welcher jeiner sechs Monate dauernden Hochzeitsreise nichts besseres zu aud, Eilert verführt worden ist. Im Rausche hat Eilert das tunt wußte, als Bibliotheken 311 besuchen und alte Bücher zu Manusfript 311 einem epochemachenden Werke aus der Rocktasche erzerpiren. Es scheint, daß seine junge Frau für solche Flitter-. fallen lassen. Tesman hat es heimlich aufgenommen und bringt monate nur ein Gefühl nordischer Verachtung hatte. Frau Hedda es nach Hause. Während Eilert im Salon einer rothaarigen Tesman ist die alte Brunhild; sie ist so jungfräulich geblieben, Rheintochter den Verlust bemerkt und darüber in Verzweiflung wenigstens in den Augen des Dichters, daß der Titel des Dramas gerät, faßt vedda ohne jede Überlegung den Entschluß, das von ihrem Mädchennamen hergenommen ist. Gunther-Tesman Lebenswerf des Mannes zu vernichten, den sie vielleicht ein wenig ist auch diesmal eine so komische Figur, dass die Frau nicht ein liebt. Vorher drückt sie dem Verzweifelten, Nichtsahnenden den mal an seinen Namen Befallen findet. Sie hat sich nämlich über Säbel oder eine Pistole ihres Vaters in die Hand. Die techjeine Stärke täuschen lassen. Sie war cine arme Generalstochter nische Einführung des Manusfripts ist nicht so geschickt und in dem bekannten Alter von neunundzwanzig Jahren – auch realistisch, wie der Name Ibsen verspricht. Der große Ruf dieses Prunhild mag jo etwas wie eine Generalstochter ind inüide ge Manuskripts erinnert an schlechte Romane, und die Gewohnheit, tanzt gewesen sein, als der Wecker fam als sie sich einreden jolde Mamufripte zu Herrengesellschaften in der Rocftasche mit ließ, von ihren beiden Bewerbern jei jörgen Tešilan für den zuschleppen, ist unsern Privatdozenten nid)t eigen, auch wenn sic Nampf ums Dajein tüchtiger, er werde den Stein weiter werfen, zufällig über cpochenachende Manuskripte verfügen jollten. Auch d. 1). er werde früher seine Anstellung als ordentlicher Professor die Symbolik, welche jbjen damit treibt, daß er das Manusfript, befommen. (Bunther ist aber nur ein subalterner Fachmann, imd das sind des Verfassers imd die Vernichtung der Hefte einen Eilert Lövborg, den sie zit ihrem linglück für einen Lehnsinann Siindesmord nennt, ist bei aller Feinheit nicht ohne Ziererei. und überdies für einen imverbesserlichen Landstreicher hielt, Troß alledem ist es von umheimlidier Größe, wenn Vedda ein nimmt bei ihrer Nückfehr von der langweiligen Hochzeitsreise die veft nach dem andern ins Feuer wirft und dabei ihre kleinen Tarnfappe ab und zeigt jid, als echter Siegfried. Er hat nämlich Franienbosheiten wie höllische Zauberformeln vor sich hinflüstert. ein viel besseres Wert über Kulturgesdichte geschrieben als Der letzte Aft bringt diejelbe fantastische Lösung, wie die Tesman und darum mchr Aussicht, ordentlicher Profesor 311 nordische Heerjahrt. Eilert hat sich ersdosjen. Hedda fühlt in werden. Siegfried-Eilert war zwar auf dem besten Wege, mit ihrer Bosheit nicyts von Nene oder dergleichen, aber sie ist

den verbumnclu;" aber ihm ijt zur richtigen Zeit Tran Chrimhild cib, weldjes mit dem geben teine sompromisse jdlicht. One Elvsted zur Seite getreten, ein holdes Weib, ein bischen dumm, geefelt vom Leben, nicht gesomen, dem (Berichtsrat Bradf al: aber iroğdem geistig anregend, cine chrliche (ieliebte, die von Beute zuzufallen, folgt sie ihrem Siegfried in den Tod. Rheintöchtern und Rheinwein abzicht ind 311 neuen Taten an Der ideengehalt des neuen Schauspiels oder vielmehr des reizt. Bon den privatverhältnissen der Frau Elvsted, welche 311= Trauerspiels Bedda Gabler ist ein recht geringer. Wer darin jällig die Frau eines undern ist, und von einigen meisterlich) ge nad der beliebten Moral suchen würde, würde imbelehrt davonzeichneten Nebenpersonen steht in der Wöljmmgersage nichts. gehen. Denn wenn auch Jbjen den Versuch gemacht hat, den

Der vimeis auf die Berfleidung der lirgestalten soll Verlust der imerjeßlichen Dandidhrift in diesem Sinne auszuideuten, sicherlich fein Spott sein; cin gewisser Dumor ergibt sich mir im so ist, was man daraus lernen fönnte, schwer, mit dem nötigen willkürlich für denjenigen, der die alten Sagenhelden hinter dem Ernste vorzutragen. Du jollst deine wertvollen Manuskripte nid)t modisdheut Anzig entdeckt hat. Das Unternehmen ist auch gar iit deiner Nocktasche herumtragen, du sollst sie vor allem zu Hause nicht so neu. Jei 11nzähligen Tiomanen und Tramen ist die Ve= lassen, wenn du in die lineipe gehst oder gar 311 Fräulein Diana idhichte der Brunhild in 1911 zähligen sivjtümen vorgeführt worden. mit den roten Haaren. Ilud jelbst die Nußanwendung, daß man jst dod) 3. B. die fräftige (eier-Nallı) nichts weiter als Vriina

aud jeine leiblichen Siinder von Herrenkneipen und den Salons hild im Mieder. Nun haben wir wieder einmal die Nibelungen der Dianen fern halten jolle, wird nid)t sehr tief gehi. im Frac. lind jbsen hat nicht allein, wie jich bei ihn von Ilm so tiefer ist, imd diesmal ganz besonders, die Charaktejelbst verstand, die einzelnen Charaftere mit fast crschreckender ristik aller Gestalten. Bom Privatdozenten Tesman, dessen inSicherheit gezeichnet, er hat aud) dic Perfleidimg der Wandlung freiwillige somif an Wahrheit vielleicht selbst den Photographen jo inudern vorgenommen, das das Verbrechen der Heldin, ob in der Wildente übertrifft, bis herunter zum Dienstmädden, dessen wohl es mit Handicuhen begangen wird, schon den Lejer ivic paar Worte genügen, incin Leben 311 zeidinen, sind alle Beeine der lintaten aus dem nordischen fabelland duuchschanert. stalten leibhaftig und geben darin der Schauspielkunst pracht Diejer Teil der vandling, der dritte Alft des Schauspiels, müszte volle neue Aufgaben. Selbst wedda, deren Todesmut vom Dichter auf der Bühne eine der größten Wirkungen übern.

nicht glaubhaft gemacht ist, wird einer bedeutendent Schauspielerin Die Vorgeschichte ist ob angedeutet worden.

Dodda,

cine imvergleidliche Aufgabe bieten. Freilich wird die deutsche welche ihren Mann in seiner ganzen lächerlichen Banalität durch Schauspielkunst, un soldes Feuer unter der Niche echt darstellen ịchauen gelernt hat, findet bei der Rückkehr von der Godizeitsreise 311 fönnen, sehr viel lernen, noch mehr aber verlernen iniissen. ihre finanzielle Vage kläglich, ihr häusliches Leben itcrträglich), und muß außerdem erfahren, das ihr verratener Inbeter Eilert ein berühinter Mann 311 werden verspricht. (Berichtsrat Bracf, der mit dem jungen Ehepaare gern in ein dreieckiges Verhältnis treten möchte, klärt sie vollends auf. Das Eilert über ihren Neue Typen in der modernen französischen Mann den Sieg davontragen soll, ist für Gedda inangenehm;

Litteratur. innerträglich ist es ihr, dass er mit Frau Elvsted ordentlid) and glücklich werden 311 wollen scheint. Dem vedda ist vor allem

Der „Struggleforlifeurs ein böjer Nacer. Ihre Bosheit wird in einer vorziiglichen Er

Von R. Jacobsen. position und in einein, wie id, fürchte, imglücklichen zweiten Alfte immer wieder neu bewiesen.

Man erzählt cine alte Sage vont cinem morgenländischen jm dritten Akte endlic, formint cs 311 der großen Nache Magier, der lange über das schwierige Problem: ciment Brunhilds an Siegfried. Es ist siebeu lihr morgens. Tesman Menschen zu bilden, gebrütet hatte, und nicht ein Wojent, so

rede 311

wie es naiv aus dem Mutterschoße der Natur herausspringt, Den Gedanken, der in ihm wohnt, hat er zu einem ersondern ein vollkommenes Exemplar, in welchem er die Kraft finderischen Werkzeug für seine Leidenschaften zu bilden gedes Löwen mit der Schlauheit der Schlange vereinigen wußt, und selbst diese anerkennt er nur für giltig, wenn sie wollte, mit einem Körper, geschmeidig wie der einer Gazelle, ihm positive Genüsse verschaffen. und mit einem Geist, jo fein geschliffen, daß die Weisheit Mit Jugend, mit Kraft, mit der frischen Empfänglichkeit aller Welt sich darin spiegeln konnte.

der Sinne, mit Lebenstüchtigkeit vom Kopfe bis zu den Als der Zauberer endlich einen Tranf, geholt aus allen Fingerspißen ausgerüstet, wandelt er den breiten Steg des vier Ecken der Welt, der dieses Wunder hervorbringen konnte, Lasters, ohne mit den Augen zu blinzeln oder nach rechts gebraut hatte und es ihm gelang, es zu schaffen, wurde es oder links 311 schauen, und hat nur ein Ziel: sich eine so ihm vor seinem eigenen Werke – groß und schauderhaft wie

groß und schauderhaft wie große Portion als nur möglich von den Gütern des Lebens es vor ihin dastand – jo bange, daß seine nächste Tat war, zusammenzuraffen. es gleich wieder zu töten.

Dieser Mann, der sich wohl hütet, mit den Gefeßen in Inwillkürlich wird man an diese Geschichte erinnert,

an diese Geschichte erinnert, Konflikt zu kommen, kann jede mögliche Lebensstellung einwenn man den Typus, der sich in allerlegter Zeit in der nehmen. Er fann Politiker, Geistlicher, Sünstler, Litterat, französischen Litteratur herausgearbeitet hat, näher betrachtet. Geschäftsmann oder irgend etwas anderes sein; nebenbei ist Daß eine große Angst bei den Verfassern, derjenigen ver er nicht blos Verführer, Wüstling, Spieler, Schlemmer, want, welche die Götter einst den Titanen gegenüber gehegt Duellant, jondern gelegentlich auch Dieb, Mörder, Meinhaben müssen, der Ursprung dieses Typus ist, scheint außereidiger, Mädchenschänder, je nachdem die Umstände es herbeiallem Zweifel zu sein.

führen. Eine Verwerflichkeit wie Paul Astier begeht, indem er Der neue Veld, „The Struggler for Life". L'homme den einen Augenblick eine ältliche Dame, um ihr Vermögen de tin du siècle“, oder wie er nu heißen mag, ist das zu besiken, heiratet, und im nächsten, als er dieses Verinögen praktische Resultat der modernen Wissenschaft, der neuesten verschwendet hat und sie ihm für eine neue Heirat hinderMoralanalyse, und die Väter dieses Kindes die Denfer ist, sie vergiftet, fällt ihm durchaus natürlich. Als Struggler oder die Schriftsteller selbst noch junge, kräftige Männer, for life ist er nicht allein eine Jukarnation von all dem betraditen es schon von der (Heburt an als der Gesellschaft Niedrigen und Bösen in der menschlichen Natur, sondern er gefährlid), jchen es mit idiefen Blicken an und schicken ist es mit vollem Bewußtsein, ja fast aus Prinzip. Werf nach Werk aus, um es zu töten.

Man muß sich in dieser Saison in Paris aufgehalten Es ist Baul Bourget, der in seiner denkwürdigen Vor haben, um zu glauben, mit welchem Jnteresse man hier

jeinem lebten Roman „Le Disciple“ in höchst diesen modernen Dämon empfing, der auf dem (Hymnasemelancholischer Weise die junge französische (Generation in theater einen geradeaus genialen Darsteller in dem Scania zwei Degenerirte Teile scheidet. Die Repräsentanten dieser

Die Repräsentanten dieser spieler Marais fand. Die Art und Weise, in der Marais beiden Richtungen in der französischen Jugend, beide irrend, die bestialische Natur des Velden mit all der Feinheit des beide der Gesellschaft schädlich, ja jogar verbrecherisd), die sind Lebemannes, mit dessen Nonchalance und Sicherheit in den es, die man für den Augenblick zu den Velden in dem äußeren Formen mischte, wirkte magisch selbst auf die ineist modernen französischen Roman und in dem modernen blasirten Zuschauer. Als Marais . B., nachdem er dem französischen Drama macht. Das Nene, Überraschende hierbei . Selbstmordversuch seiner Maitresse beigewohnt hat, in welche ist indesjen, daß beide ihre šmpulje von den bedeutendsten er auf seine Weise wirklich verliebt ist, und von diesem Pufmodernen ideen empfangen haben, sodaß das Anathema, ! tritte noch bewegt, in sein luxuriös ausgestattetes Schlafwelche man wider sie ausspricht, auch diese betreffenden zimmer hineintritt (der Toilettentisch war hier so realistisd), ideen oder wenigstens ihre Gefährlichkeit in Bezug auf das daß er 23 verschiedene kleine Bürsten zählte; einen ähnlichen praktische Leben trijft.

: Verismus zeigte die Ausstattung im berliner Residenz-Theater), llulängbar ein großer Rückschritt in den modernen und eine minutiöje Toilette macht, im in (Gesellschaft zu gehen, Paris!

wie er sich pudert, sich parfümirt, Moustodhen mit dem BrennDer eine Typus ijtim Pluslande wohlbekannt. eisen kräuselt, während er gleichzeitig seine Theorien von Daudet schildert ihn am fräftigsten in seinem „Siampf im Liebe, Weibern, Leben und Tod entwickelt, brachte dies auf Das Dasein“. Paul Altier hat von den darwinistischen die Pariser einen aus ästhetischem Wohlbehagen ind more Theorien, wo der Stärfere im Lebenskampfe den Schwächeren i lischem Schauder gemischten (Semuß hervor, der einem Fremden vernichtet, den Mut geholt, bewußt und kynijd die moderne : beinahe unverständlid) war, dem die Figur weniger wahr Ausgabe eines Teufels zu werden, die wir in ihin begegnen. und mehr wirkungsvoll komponirt als naturalistisch vor

Der „Struggler for Life" hat schon, als er 20 Jahre 'komint. Unter dieser linbekanntschaft mit dem Typus mußte alt ist. jein Lebensprogramı fertig. Sein Endziel, seine . Reichers Darstellung in Berlin leiden. Religion, jein Ehrgeiz wird in dem einen Wort „Senub" Vater Darwin hat sicherlid) nicht geahnt, daß er weder crschöpft

. Brutal hat er verstanden, was das Leben bieten in der Litteratur uod, in dem Leben durch jeine berühmte fam, nod) che er dessen Früchte gekostet hat, und mit der Theorie um den Nampi in das Dasein der lirheber eines Sicherheit einer Magnetnadel, mit dem Instinkt eines Spür- i jolchen Schurken, dessen einzige Entschuldigung für alle seine budes steuert er dem einzigen der Werte des Lebens ents Mijjetaten die berühmte Darwinide Theje ist: daß im gegen, der nicht chimärisch ist: dem (Belde! Er vereinigt einen Lebensfampje der Stärkere den Schwächeren vernichten sollte; verfeinerten Geschmack und lururiöse Neigungen mit der aber die moralische Juidignation oder besser der moralische Willenskraft und den ungestümen Trieben eines Barbaren. I Senjjer, der in den ganzen Stücke weht, weil ein Menich,

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beseelt von diesem gewissenlosen Fatalismus, notwendiger | Ebenso umfängt uns schon an der Schwelle von Gretchens weise ein Schlingel werden muß, wenn er sonst danach an Zimmer die Musik gleich einem geheimnisvollen Zauber, ahnungsgelegt ist dieses war es eben, was einen noch nie über voll und wehmütig; und aus diejer Stimmung heraus entwidelt troffenen Beifallssturm in dem „Gymnaje" hervorbrachte.

sich die ganze Szene. Eine bedrückend bange Akkordfolge charaflind als endlich Baul Alstier im leßten Alft über sich

terisirt vortrefflich die ängstliche Beflommenheit, welche die Jungjelbst reflektirt, und die ganze Theorie, nach der er gelebt

frau bei der Erinnerung ihres Liebestraumes überkommt, und

die Ballade vom König in Thule erscheint deutlich als höchster hat, entwickelt zufügend, daß die Generation, die nach ihm

Ausdruck ihres Gefühlslebens. 3u den herzbewegendsten Mofolgt, nich rücksichtsloser, noch kaltblütiger demjenigen gegen

menten des Werkes zählt es aud), wenn dann später dem verüber, was inau sonst iin Leben „das Böse“ genannt hat, lassenen Kinde der aus der Ferne tönende Zapfenstreich die Erstehen wird, um sich selbst hervorzudrängen, glitt ein so innerungen an ihr einstiges Liebesglück, an vergangene Abende bitteres Lächeln, ein so imverkennbarer Ausdruck von Beifall und Liebesnächte Gerüberweht. In gewaltiger Höhe crhebt sich über die Gesichter der Zujdhauer, daß man sich unwillkürlid) der musikalische Ausdruck bei der „Beschwörung der Natur“. fragte: Wer ist es eigentlid), den der Verfasser treffen will?

Deklamation und Orchesteraccente fließen hier 311 einem neuen Welche raffinirte Form von Bosheit werden diese jungen

unteilbaren Dritten zusammen. In der Gefangsgestaltung crMenjden wohl annchmen? Ram es wirklich einmal mög

scheint Mefistofeles am treffendsten charakterisirt. Er ist, ähnlich lich werden, daß man in Anfange des 20. Jahrhunderts,

wie bei Goethe, weniger Teufel, mehr Navalier und Weltmanı, durd) (Gedanken und Prinzipien geleitet, es für gut betrachtet,

mehr sarkastisd) als dämonisch. Nur im lezten Teile des Werkes,

nadidem ihm Faust rettungslos verfallen, durchglüht ein höllisches alle altert Moralgcieczu überspringen und

Feuer seine hohnvollen Nezitative. vollständig bestialischen Naturzustande zurückkehren, in 311 Die Kunst wird in ihren höchsten Erzeugnissen immer leben? Sieht der Verfasser nid)t die Dinge zu schwarz? national sein. Sie wird es um jo mehr, je subjektiver sie ist; Collte dasjenige, was er dargestellt hat, wirklich der Tipus und welche Kunst wäre subjektiver als die Musik! Man wird 10 nicht die Susitahme sein?

sich also nicht wundern dürfen, wenn hier und dabei einem französischen Tondichter ctivas imcrem Empfinden Fremdartigos und Fernliegendes auftaucht. Für den sienner wird das sogar von ganz besonderem Reize sein.

Merkwürdigeriveije veranlaßten mm gerade die Tonstide, „La damnation de Faust“ von Hektor Berlioz.

bei welchen ein starf nationales Gepräge am ausgesprochensten

hervortrat, den größten Beifall: 10 Mefistos Ballade vom Floh Puffithring im Wagner-Vercin.

und vor allem sein Ständchen, das in beiden Aufführungen

wiederholt werden mußte! Man hat beides schon des Öfteren Besprochen von B. Mänick c.

imd ganz anderswo komponirt gehört, schwerlich aber originellcr. Neben Wagner und Liszt hat injere musikalijdc Fortschrittx= Neben dem Charakteristischen kommt übrigens bei Berlioz partei jdon lange auch den Namen vektor Berlioz auf ihre nirgends Wohlflang und musikalische Schönheit z11 kurz.

Mulc Fahne geschriebeit.

lyrischen Partien sind von einer seltenen Weichheit und Süßigllud init Necht! Neben den beiden deutschen Meistern muß keit, die gleichwohl nie die Grenze ciner trivialen Ton- und dieser große Franzoje als Hauptvertreter der nenen, auf erhöhte Melodieseligkeit streift. Ausdrucksfähigfeit der Musik gerichteten Bestrebungen imserer Bewunderungswürdig ist die Seunst des musikalischen Aufleizten großen Musikepoche gelten. Die zweimalige vom hiesigen baues in den zahlreichen Chören und Ensemblesäßen. Es hätte Wagner-Verein veranstaltete Aufführung seines „Faust" darf bei nicht der musikalischen Fuge in Auerbachs Keller bedurft, ium der begeisterten Aufnahme, weldie dem Werfe 311 teil wurde, als von der fontrantusikalischen Meisterschaft ihres Schöpfers cin neuer Sieg gegen die einseitig formalistische Richtung be zu i berzeugen. trachtet werden. Hans von Bülow hat einst Berlioz als den Alin wohlsten aber fühlt sid, dessen Muse doc), wenn sie jenigen Somponisten bezeichnet, „der Beethoven am tiefsten nach gebunden und frei ist von jedem formalistischen Zwange. Ilm cmpfunden und nachgedichtet hat“. Man wird das recht ver Bergeshöhe mit Geistern schweben! Da wo Mefistos Reich berichen. Berlioz ist kein Epigone Beethovens, etwa eine Über ginnt, in der Traum- und Zaubersphäre unter Sylphen, Sobolden jeßimg desselben in das Französisdie; aber der gleiche Drang, und Irrlichtern fühlt sic fich erst recht imd ganz heimisch. Wic der den Broszmeister der Sinfonie bejeelte, ivohnte auch in ihm. ein schimmerndes Zauberneß ichlingen sich die Sylphenklänge Aud) cr rang danach, die Musik zl1 ciner Sprache zii erheben. uin das Haupt des träumenden Faust. Wie seltjain rannt und Vicrin scritt er Beethoven rad, aber hierin schritt er zugleid) schwirrt es überall! Diese Töne scheinen wirklid, alles Jrdische ciuch über ihn hinaus. Das allein stellt seinen Namen mit an abgestreift zu haben. Von eigenartiger und groteäfer Wirkung den nielien Wendepunft der Musikgeschichte. Auch in seinem ist der Tanz der Irrlichter, nicht zum wenigsten durch den Gegen„išaust“ dient die Musik in erster Linie der vollbewußten fünst sap, in weldhem die hier plöblid, verwendete Form des Menuets lerischen Absicht, Stimmung und Charakteristik 311 geben. Sie zu der phantastisd formlosen Umgebung steht. folgt den izenisch gedachten Vorgängen des dichterischen Ent Eine außerordentliche Kunst der Instrumentation waltet wurfes auf Schritt und Tritt. Diese jähen Modulationen, diese selbst wie ein Zauber über dem ganzen Werke und rückt alles, rhythmisc jo reichen und wechselnden Gestaltungen der Orchester aud, das minder Bedeutende, in eine magische Beleuchtung. sinfonie wollen nicht rein inujifalisch verstanden werden, sondern Ein solcher Wechsel, eine solche Fülle der Farben, diese Kons erhalten ihre volle Wirkung erst durch den Bezug, welchen sie traste, Mischungen und Abtönungen des Orchesterklanges waren auf Stimmung und Affekte der Personen oder die Art der szeni por Berlioz etwas unerhörtes. Hätte er weiter nichts getan, ichen Vorgänge nehmen. Wie crscheint 3. B. gleich im einleiten als diese technische Vollendung der Instrumentation gezeitigt, den Adagio der in die Bejangsworte gekleidete Gedanke fühlbar sein Name würde auch dann schon unverlöschlich sein in der erzeugt und getragen von der Frühlingsstimmung, welche im Musikgeschichte. Aber er bedeutet mehr, unendlich viel mehr als Orchester mit beethovenjcher Innigkeit sich breitet und weitet. einen lediglich technischen Fortschritt. Er ist wirklich ein Meister,

uns

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einer von den wenigen (Grüßen, die uns etwas Neues zul jagen, zum Biere und ward gemütlich mit den Süddeutschen cr haben, und idh denke, os verlohnt sid), darauf 311 lauschen! machte sich in der neuen Sarrière im Malkursus ebenso viele

Mit der Aufführung des Faust wird hoffentlich nun auch Freunde, als er früher auf der IIniversität gehabt hatte; und in Berlin das Eis für Berlioz gebrochen sein. Allenthalben

als er eines Tages sagte, er ginge nach Paris, bedauerten fassen seine Opern jeßt auf deitiden Bühnen Fuß. Allen voran

die Nachbarn in der Malklasse aufrichtig, den liebensschreitet sein herrlicher Benvenuto Cellini, ein Werk, das Liszt

würdigen, anständigen, Teije sprechenden, gutmütigen, – und von den zeitgenössischen als „das beste neben Wagner“ gepriesen hat! Will Berlin wieder einmal die regte Bühne sein, welche

ganz talentvollen Genossen denn er malte ganz talentcinem anerkannten Meisterwerfe jeine Tore öffnet, oder wird

voll -... verlieren 3u1 follen. man für dieses mal eine Ausnahme von der Regel machen!? Ach), ganz talentvoll: was man jo talentvoll bei jungen Voffen wir das Leştere!

Anfängern heißt, diese leichte Art des Auffassens, welche bei ihm analog war mit der leichten Art, in der er die Eigentümlichkeit jeder Stadt nachempfand und nach ihr lebte. Der

Grund, aus dein er nach Paris wollte — cr vertraute ihn Mein Kamerad!

nicht jedem an: mir jagte er es jedoc), und wie riet ich ihm Von Herman Helferich.

ab! er wollte ganz und vollständig Maler werden und Er studirte Sunstgeschichte bei cinem unserer ältesten, die seunstgeschichte, welche ihn nicht befriedigte und für die geistreichsten Gelehrten. Wie die meisten jungen Adepten des cr feine spezielle Befähigung mitzubringen vielleicht mit Recht Fades war erreich, sorgenlos, unbekümmert zu diesem behauptete, an den Nagel hängen. ichönen Studium gegangen

ohne ein engeres Interesse Ein Jahr darauf, als ich nach Paris fam, jah einen allzu lebhaften Trieb, ein kritisches Talent von Haus ich ihn wieder; ich fand ihit imverändert, eben weil er aus dafür mitzubringen. war liebenswürdig und verändert war. Er, der in Italien sofort Italiener gebelicht; jein leises, feines Wesen erwarb ihm Freunde: und worden, war hier in Paris Parijer geworden; so rasch, wie er wic er jo daherfam, ich jehe ihn, adh, noch vor mir, in dem sich iminer vormals verwandelt hatte, jo sprad) er hier vollhellen Sommeranzug, dem iminer kurzgehaltenen yaar, der endet Französisch, und war auch mit aller jener unbedeutenden ordentlichen, blanken Wäsche, mit den freundlichen Fragen Leichtigkeit seines Nachempfindens zum neuesten pariser Stil und Antworten – war er ganz gewiß kein bedeutender, aber | gegangen. Es war schließlich sein ganzes Talent fürs Malen einer dicser (Venojjen, mit welchen befreundet zu sein man ebenso wie ein Talent Des Benehmeits nur Nachbildungsgerne einverstanden ist und die einen – im Nreise mehrerer vermögen, keine eigenartige Sindgebung, und derselbe Z11angenehme Gesellschafter sind.

fand joines (Beijtes, der alle Menschen ihm wohlgesinnt Wir sahen ins in Münden wieder: er war inzwischen machte, hatte auch die Gabe der Persönlichkeit ihm so wenig cin halbes Jahr lang in Venedig gewesen, was an den gelichen, daß er sich überall einfügen und ohne Zwang hinblauen Hemden, die reizend aussahen und die er mun trug, geben foute. Tiepolo lag weit hinter ihin, denn, was ich 311 bemerken war. in Venedig hatte er Studien über 311 jagen vergaß, er hatte 311 Anfang sehr gesdickt in der Tiepolo jammeln sollen, denn eine Monographie über diejen Art dicjes Meisters gearbeitet und damit in München unseren Meister war, was man von ihm erwartete. Statt dessen Beifall geerntet. Jet lag alles Alimeisterliche hinter ihm, hatte er weniger Tiepolo tudirt, als ielber 311 zeichnen, wie aus seinem Sprechen hervorging, und wogegen sich auch, sowie ein wenig zu malent angefangen und war glüdlic) in jo lange man icine Srbeiten noch nicht gesehen hatte, an sich jeinem Dilettantismus. Die Sache jah ganz unbedenklich nichts sagen ließ. als – er konnte sich dieje Nebenbeschäftigung gestatten, und Dod) wir jahen jeine Wrbeiten. Er führte uns in das wenn er sie bis jept and heimlid) getriebent, so hatte er doch fleine Mabinet, das er sich auf Montmartre zin Malen eincben jeßt jeinen Vater in einem Briefe um die Erlaubnis gerichtet und billig genng mit den Herrschenden Japonaiserien gebeten, in München cinci Kurjus im Malen Durchmaden und einigen Plaids 1111 alten Nopien ausgestattet hatte. 311 dürfen. Es würde ihm jo jdrieb er

und 03

Ein widriges Altelier für den Gedanken cines jeden, der an konnte dies auch richtig sein, es würde ihm im Studium die Bequemlichkeit seiner Heimat dachte, .- nur für ihn, wic der ščunstwissenschaft uur dienlich sein, wenn er durd) eigene es jchien, nicht, der ausjagte, daß er sid) in ihm ganz 311Mandübung sich über die technijchen Qualitäten Sicjes and frieden fühlte. Über die Arbeiten erschrafen wir; sie waren jenes Meisters später beijer würde unterrichten fönnen als im Stile der heutigen Yuschaumgen, sehr hell, in dem Modeder und jener seiner Genossen, welche dieses eigene Nach tone; jedod da jie gänzlich frei von Eigenart waren, entempfinden nicht besißent wiirden -- und gern willigte der behrten sic jeden Interejjes, und da ihre Gegenstände, wie Vater cin. Er war also in der besten Laune ind, licbensa dicjes in der Natur des Stiles liegt, die alltäglichsten waren, würdig wie stetă, aber durd) einen Zug italienischer Konver: die nur durch ungewöhnlich feine fünstlerische Behandlung eben sation, der ihm in Venedig leicht angeflogen war, crhöht, erhoben werden sollen, fonnten sie, denn dieje fehlte, nur crzählte er von den italienischen Tagen, dem Besuche scines ganz niederdrückend wirken. Die Arbeiten waren leider, wic chemaligen IIniversitätslehrers und seiner Gattin, und wie sie erwarten 311 müssen id) mir schon vorher, schon viel früher, er für die Gattin hatte Bänge machen müssen und wie sie schon in München gedacht hatte, als ich stets und jederzeit ihit für sich in Anspruch genommen, doch wie gern er es ihn vor der Malerei chrlich gewarnt hatte: denn schon damals getan hätte. Er war ein guter Junge! und ohne Eigenart: hatte ich an seinem Besicht gesehen, wie sehr er ihrem jo wie er in Venedig rasch italienisch gelebt hatte, jo nahm Zauber anheimfiel und wie schon vom Anfang des Besuches er nun in München die münchener Sitten an, ging abends der Malídule an, der veißhunger nach einer ausschließlichen

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