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verwundeten Krieger sorgenden Gattin aus seinem Hauptquartier | Volfsschulwesen ganz und gar nicht beachtet. Jede Neuerung im zusendet!

französischen Kriegswesen findet seine Nachahmung und Uebertrumpfung Es bleibt noch übrig, die im Eingange offen gelassene Frage in Deutschland. Wir jähen. es gerne, wenn auch die Neuerungen zu beantworten, ob das dort erwähnte, der Kaiserin vom Verfasser im französischen Volksschulwesen, welche die letzten Jahre gebracht gespendete hohe Lob völlig gerechtfertigt ist. Lekterer vertraut, daß haben, von Deutschland nachgeahmt, ja übertrumpft würden. Wie sich dasselbe durch noch zu erwartende weitere Veröffentlichungen øringend notwendig dies wäre, kann man z. B. der Schrift Eduard vollends bestätigen werde. Zweifelsüchtige könnten meinen, es werde Sacs ,,Schlaglichter zur Volksbildung“, Nürnberg 1885 entnehmen. eher der umgekehrte Fall eintreten. Sol darum etwa das „non Man würde bald aufhören, von einer lieberproduktion an Gebildeten liquet“ ausgesprochen, und die Entscheidung vertagt werden? zu reden, wenn das Volksschulwesen auf eine höhere Stufe gehoben

Referent hält dafür, daß, was auch von der Geschichtsforschung und die notwendige Anzahl neuer Schulen geschaffen würde; denn über die Kaiserin noch gebracht werden mag, dieser „Diakonijjin in neue Schulen bedürfen neuer Lehrer, und bei entsprechender Bezahlung Purpur“ der schwerverdiente Ruhm, zu den besten Frauen Deutsch der Lehrer könnte sogar bald ein Mangel an Gebildeten sich fühlbar lands zu gehören, durch nichts wieder geraubt werden kann. machen. Uebrigens könnte auch durch Aufhebung der lieberfüülung

Einer Empfehlung der Schrader'schen Schrift wird es nach dem unserer Mittelschulklassen eine erhebliche Anzahl nener Stellen gesagten nicht mehr bedürfen.

geschaffen werden, wie auch Professor Tréutlein betont. Gch.-R. H. Besser.

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F. Pießker, Schule und Kulturentwickelung, Braunschweig, D. Pädagogik.

Salle 1890. Sint ut sunt. Für das alte Gymnasium wider die Neuerer.

In diesem Vortrage, den der bekannte Vorkämpfer der Schul

reform Þerr F. Piepfer in Berlin Fünf Thesen von Dr. Adolf Lasson, Prof., Oberlehrer am Luisen

gehalten hat, wird

die Stellung der Schule städtischen Realgymnasium in Berlin. Walther und Apolant,

zu unserer Kulturentwickelung Berlin 1890.

beleuchtet und darauf hingewiesen, daß der Einklang beider Dr. Lasson ist, wie schon der Titel seiner Schrift verrät, ein

jekt nicht mehr genügend gewahrt sei. Die einseitige Betonung des

philologisch-historischen Elements im Unterricht sei aus der Geschichte Fanatiker und als solcher intolerant gegen alle, die nicht seiner

erklärbar, dürfe aber heute nicht mehr beibehalten werden, wo der Meinung sind. Die Fluit der Reformschriften begrüßt er in der Vorbemerkung als „Wasser des Unverstandes und der IInbildung“.

größte Teil der Kulturarbeit auf naturwissenschaftlich-technischem Die Herbartsche Pädagogik, ja sogar die gewiß nur lobenswerten

Gebiete liege. Jene Bildungsgrundlage erzeuge außerdem wesentlich Musterlektionen hält er für „pädagogische Schnurpfeiffereien“ u. s. lv.

mit die lieberschäßung der gelehrten Berufe, die bevorzugte soziale lleber den naturwissenschaftlichen Unterricht hat Dr. Lasson sehr

Stellung der juristisch gebildeten Beamten im Gegensatz zu den merkwürdige Anschauungen, die vor 50 Jahren vielleicht etliche

produktiv arbeitenden Staatsbürgern. P. glaubt, daß dieser Berechtigung hatten.

Gegensaß, der sich heute oft in der empfindlichsten Weise" geltend Der Verfasser schwärmt überhaupt für die gute alte Zeit. Dr. Lasson jagt in der vierten Theje: „Die Natur

mache, nur überbrückt werden könne durch eine für die ganze höhere wissenschaften kommen auf jeder Art von Schulen erst an dritter

Jugend bestimmte einheitliche Mittelschule, welche dann wesentlich Stelle in Betracht und müssen sich mit demjenigen Maße von Raum

das Ziel verfolgen müßte, freie, selbständige Persönlichkeiten ausund Kraft begnügen, das ihnen die wichtigeren Zwecke der Schule

zubilden, die später zur Fortführung der Kulturarbeit der Nation

fähig wären. übriglassen, weil die Naturwissenschaften mit dem, wodurch sie

Wir glauben in der Tat, daß der von P. hervor

gehobene schroffe Gegensatz der beiden geistigen Richtungen bei der Wissenschaft sind, zu hoch stehen, weil sie nicht zur Natur hin sondern von ihr wegführen und ein dem früheren Jugendalter nicht

Frage der Schulreform bisher noch viel zu wenig beachtet wurde ingestraft zuzumutendes Maß von Abstraktion verlangen.“ Durdy

und daß daraus große Schäden für unser Volksleben erwachsen. den Gedankenstrich vor „sondern“ deutet wohl Dr. Lasson selbst das

Dem würde aber auch bei der heutigen Drganisation des Schullleberraschende seiner Entdeckung an.

wesens schon begegnet werden fönnen, wenn in die leitenden Stellen Dr. Kraus.

nicht wie bisher fast ausnahmslos – philologisch gebildete Männer berufen würden, welche eine oft geradezu erschreckende Verständnislosigkeit für die Kulturaufgaben der Gegenwart besiken. Der cinseitig philologische Geist, der heute an den meisten höheren Lehr

anstalten zur Tradition geworden ist, würde durch eine entsprechende Der Zudrang zu den gelehrten Berufsarten, seine Ursachen und

Berücksichtigung naturwissenschaftlicher Bildung bei der Wahl ihrer etwaige Heilmittel. Zwei vom allgemeinen Deutschen Realschulmänner Leiter durchbrochen und damit der liebergang eingeleitet werden Verein preisgekrönte Urbeiten von Fr. Pickfer, Oberlehrer am Gym zu der hoffentlich nicht mchr fernen Zeit, wo der Hauptfaktor der nasium zu Nordhausen und P. Treutlein, Professor am Gymnasium Heutigen Kulturentwicelung als dem älteren völlig gleichberechtigt zu Karlsruhe. Braunschweig, Otto Salle.

auch in unserer Schule zur Äufnahme gelangt ist. Es erscheint ganz überflüssig, die beiden Schriften zu loben,

Dr. Ernst Schend, die uns zu einem Buche vereint vorliegen, nachdem sie die Zustimmung des oben genannten Vereins gefunden haben.' Profesor Treutlein bietet in dem von ihm herrührenden Teile eine gründliche statistische Untersuchung der Frage, ob überhaupt eine Ueberfüllung der gelehrten Fächer in Deutschland statthabe, und ein Bild der Prof. C. Conradt, Dilettantentum, Lchrerschaft und Verwaltung derzeitigen Schulverhältnisse Deittschlands, welche durch viele bei in unserem höheren Schulwesen. Wiesbaden, G. Kunze, 1890. gegebene statistische Figurentafeln um so deutlicher wird. Beim Von einem ganz anderen Gesichtspunkte betrachtet Prof. Conradt, Anblick dieser Zeichnungen, z. B. derjenigen, welche uns den Direktor des Gymnasiums 311 Greifenberg in Pomniern unser höheres Schülerabfall für die einzelnen Schulgattungen durch Linien dar Schulwesen. In einer kleinen Schrift, die sich besonders gegen stellen, muß jeder Gegner der Schulreform die Waffen strecken. Herrn Güßfeldt wendet, tadelt er vor allem die dilettantenhafte årt, Piepfer tritt wohl nicht wie Treutlein mit unwiderleglichen Zahlen mit der so viele unsere Schulen nach einer ungünstigen Erinnering tabellen bewaffnet auf den Plan, ist aber doch ein wackerer Kämpe, aus eigener, weit zurüdliegender Schulzeit

, beurteilen, ohne dic mit offenem Auge für die Schäden unseres Schulwesens. segensreichen Umgestaltungen zu beachten, die gerade in der Richtung Besonders in der Bekämpfung der auf unseren Schulen gepflegten ihrer Wünsche seit 2 Generationen cingetreten seien. Jeder Renner

Schreibjelig feit", und bevorzugten ,,Schreibtischarbeit“ fann Bickfer der heutigen Schulverhältnisse muß dem Verfasser darin Recht geben, des Beifalls sicher sein. Im Gegensatz zu Güßfeldt (dhreibt Pietzfer: daß in Bezug auf körperliche ülebungen, Zurüdtreten der Grammatik Verminderung der schulmäßigen Einwirkung auf unsere Jugend, zu gunsten der Lektüre, größere Berücksichtigung des naturwissenschaftdas ist die erste Bedingung einer jeden gesunden Reform im Unter lichen Unterrichts in neuerer Zeit ein ganz bedeutender Fortschritt richtswesen, eine Bedingung, die allein schon im Interesse der Er zit konstatiren ist; wir glauben aber doch, daß Prof. Conradt die haltung einer fräftigen Originalität bei dem heranwachsenden Gc Frage wieder zu sehr nach seinen eigenen Erfahrungen an der von schlecht mit allem Nachdruck gestellt werden muß." Bießker findet ihm augenscheinlich in sehr frischem, vorurtheilslosen Geiste geleiteten mit Recht in der Berechtigung zum cinjährigen Militärdienst ein Anstalt beurteilt, während bei einer großen Anzahl von Schulen die Privilegium der wohlhabenden Klassen, welches den Grundsatz der Klagen des Herrn Güßfeldt auch heute noch ihre Berechtigung haben. allgemeinen Wehrpflicht durchbricht, vermag aber doch im Ernsie an Schon die Vorbildung unserer Lehrer ist viel zu sehr auf einseitige cine Aufhebung des Înstitutes der Einjährig-Freiwilligen nicht zu Gelehrsamkeit, als auf die Entwicklung der frei-mensdhlichen Persöndenken. Wie wäre es zum Beispiel mit einer allgemeinen zwei lichkeit gerichtet; ein Lehrer, der nicht von Gottes Gnaden eine solche jährigen Dienstzeit, die ja selbst hohe Militärpersonen befürworten? Persönlichkeit ist und sich den ungetrübten Blick für alle Bedürfnisse Die soziale Ingleichheit ist, wie Piepfer meint, durch keine Gesch der Jugend bewahrt hat, wird immer noch zu leicht in die einseitige gebung fortzuschaffen; muß sie aber deswegen durch Privilegiengefeße interrichtsmethode verfallen, an welcher die Schulbildung noch vor verschärft werden? Es ist eine bedauerliche Erscheinung, daß die bei einer Generation durchiveg krankte. In der Ausbildung der Lehrer weitem überwiegende Anzahl unserer Schulreform-Schriftsteller das wie in der Einteilung des unterrichtsstoffes muß nach unserem

Dafürhalten auch jeßt noch mehr, als es dem Verfasser nötig scheint, Arbeiterinnen. Wer die Tiroler fennert und lieben lernen will; der dahin gewirkt werden, daß es in den Schulen darauf ankomme, lese einmal aufmerksam eine Sammlung derartiger Gedichte, wie sie keine Lernmaschinen sondern Menschen zu erziehen. Dazu ist aller uns der rührige verdienstvolle Schriftsteller R. S. Greinz in dings nötig, wie Prof. Conradt im zweiten Teile seiner Schrift „Zithaschlag'n bietet. Welche Fälle Harmlosen Jumors, tiefer ausführt, daß auch die ganze Stellung der Lehrer eine würdigere Menschenfenntnis, erhebender Betrachtungen, gesunden Mensdoen werde. als bisher, daß nicht soziale Geringschäßung und pekuniäre verstandes entrout sich in den wenigen Plattern des würdig aus. Sorgen ihnen die volle Entfaltung ihrer Persönlichkeit unmöglich gestatteten Büchleins vor unferen Bligen! Wie ergreifend ist gleich machen. Verfasser wirft geradezu crschredende Schlaglichter auf das Gedichtchen: „'S lödige Kind“ mit seinen Schlußworten: diese Verhältnisse und wir glauben in der Tat mit ihm, daß ein

„Ia woaßt, sie hat foan Vota nit, großer Teil der Beschwerden der Schulreformer hinfällig würde,

Es is a lödig's Mind.“ wenn die Lehrer den kleinlichen Sorgen des Lebens mehr als bisher Wie rührend die Klage des verwaisten, von seinem Liebchen entrüđt und die Aussicht erhalten fönnten, bis in die, das Ilnterrichts verratenen Burschen: wesen. im Staate leitenden Stellen emporzusteigen.

„Koa Müattel und koa Deanal mehr,
Dr. Ernst Schend.

Dö mi no hatten gern,
Mei Gott, is's finsta af da Welt,
Was mag aus mir no wearn ..

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G. W.

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Deutsdje Dichtung. „Aus der Tragikomödie des Lebens." Deutsche und rumänische Geschichten von Marco Brociner. Stuttgart, A. Bonz.

Vermischtes. Ein sehr guter Titel und manche recht gute Geschichte. Brociner versteht es, dem Leben seine Stoffe abzunehmen und sie mit dem

Dr. W. Junker's Reisen in Afrika. Wien und Dlmüş 1890. dem Dichter innewohnenden Gemüte zu ergänzen, zu verflären. Er

Eduard Hölzel. Lieferungen 24—28. weiß nicht blos zu erfinden, sondern zu finden, das ist dichterijah; Reise nach Süden fortjeßend und dabei zum großen Teil Gebiete

Seine im Auftrage der egyptischen Regierung unternommene er bearbeitet seine Stoffe für den Geschmack der Lesewelt, ohne Ichrhafte Tendenzen zu zeigen, das ist praktisch. Dazu besikt er Hunior

berührend, die noch nie von dem Fuße eines Europäers betreten und eine gefällige Sprache. Nichtsdestoweniger läßt die vorliegende

waren, nimmt der umsichtige Forscher einen längereu Aufenthalt Sammlung, audi für Laien, d. 5. für diejenigen, die von Brociners

bei dem Häuptling Ndoruma und errichtet bei der Residenz defselben dichterischer Steilung sowie Feuilletonnövclistenstelle am Wiener

cine Station, die er Lacrima nennt. Dann reist er in jüdwestlicher Tagblatt nichts wissen, erkennen daß gar vieles Bestellarbeit, oder wie

Richtung weiter zu dem Häuptling Semio, wo er zwar freundliche man in Wien zu sagen pflegt, Postarbeit

, Stückarbeit ist. Dennoch

Aufnahme findet, aber sich doch nur mit große Mühe vor der Uns ist die Techniđ eine sehr geidhichte. Prociner diejt 3: Peine Zeitungst friegerischen Verwidelungen mit einem Nachbarstamm einmischen zu

annehmlichkeit bewahrt, sich in ein der dort nur zu häufigen ein Liebhaber bringt sich und sein Mädchen um; ein Gymnasiajt stürzt

müssen und reist dann weiter zu dem Häuptling Manbanga. sich wegen eines schlechten Zugnisses ins Wasser u. dgl. Dicjen Non

Ueberall scharf beobachtend und die Kenntnis der klimatischen ftoff mit psychologischer Motivirung versehen, giebt eine Novelle oder ein

Verhältnisse

, der Tier- und der Pflanzenwelt, sowie der Bevölkerungen Feuilleton. Doch ist dies nicht nur Technik, sondern auch Talent.

wejentlich bereichernd, schildert Dr. Junfer seine Wahrnehmungen Manchmal macht sich aber Brociner die Sache gar zu leicht, so 3. B.

und Erfahrungen so bis in das einzelne, daß sein Werk für zus bei der Namenstaufe seiner Helden — übrigens eine für alle Focten

künftige Reisende eine reiche Fundgrube nüßlicher Anweisungen bildet schwierige Sache. Da heißt in einer Erzählung 3. B. cin zwanzig

und gieichzeitig den Leser durch formgewante Darstellung zu feffeln jähriger Defraudant Fritz Kronau und in einer anderen Erzählung,

versteht. zehn Seiten später, ein Knabe, der ins Wasser springt, ebenso. Das ist Nachlässigkeit, die leicht behoben hätte werden können. Hebrigens Allerlei aus A. Hendschels Skizzenmappen (Verlag von geben wir den deutschen Geschichten in jeder Beziehung den Vorzug. M. Hendschel, Frankfurt a. M.) Ungefähr hundert sehr „nachgelassene“ Abgesehen von der Weinscligkeit, Dummheit und zur Þahnreischaft Seidnungen haben die bendichelschen Erben für nötig befunden als stets hinführenden Neigung einer Helden, sind uns Scenen und Mappe herauszubringen. Daß natürlich ganz entzüdende Skizzen wie Wendungen wie das stets wiederholte: „sagte Abesku, Redakteur der 3. B. Seite16. Die Sarjenjule" oder Seite 27 , die Kindergruppe" mit wöchentlich dreimal erscheinenden Bomba", fremd und peinlich. Jn vielen gänzlich unwertigen Zeichnungen vermischt sind, ist bei Novellen wirken solche Schilderungen unpsychologisch.

der Menge der schon herausgegebenen und wahrscheinlich noch herauszugebenden Mappen leicht erklärlich.

Die geschäftigen Erben dürften nur nicht vergessen, daß durch

Veröffentlichungen, wie sie Seite 13 zeigt, der künstlerische Ruf des Die Chauvinisten, Roman von Eugen von Jagow. Stutt großen Zeichners arg gefährdet wird. Manchmal hat es sogar den gart, Leipzig, Berlin, Wien. Deutsche Verlagsanstalt 1890.

Anschein, als ob sich Arbeiten feiner Schüler in seine Mappen berEugeu von Jagow, der in Zeitschriften" sdhon manchen Artikel laufen hätten. über französische Zustände veröffentlicht hat und diese gründlich 311 kennen scheint, hat sich in diesem Buche die Aufgabe gestellt, dies iept in Frankreich herrschende Revanche-Fieber, den Chauvinismus, Eine Hochzeitsreise durch die Schweiz von C. W. Allers rccht abschreckend darzusteuen. Dadurch, daß er ihn gerade an (Verlag von F. & F. Lehmann, Berlin W) folchen Leuten zeigt, die deutscher Abkunft sind, hat er ihn wohl Galt Hendschel als Meister des Bleistifts, der durch seine übernoch abschredender zu machen gejucht nnd die innere Lügenhaftigkeit raschende Beobachtungsgabe dem Leben eine Fülle von humoristischen dieser Rachsucht darthun wollen; un die Chauvinisten noch mehr zu Situationen abgelauscht hat, so hat ihn C. W. Auers noch bedeutend erniedrigen, hat sie der Verfasser mit dem bekannten Ordens übertroffen. Aŭers besigt nicht nur die Gabe der naturwahrsten Schwindel-Skandal in Zusammenhang gebracht. So deutlich sich Beobachtung, sein Griffel schreibt auch eine lebendige Kulturgeschichte auch sein Zorn über dieses Treiben igt, so macht seine Darstellung unserer Zeit. Aders greift nicht wie Hendschel episodenhafte Figuren doch den Eindruck des Glaubwürdigen, selbst für Jemand, der mit heraus, er bringt ganze Romane und Erzählungen zu Papier. Wie den Franzosen sympatisirt. Der Roman jefbst ist ohne Bedeutung einst Mendelssohn Lieder ohne Worte geschrieben, so hat Åders in dem und fordert zu seinem Nachteile zu cinem Vergleiche mit Baron vorliegenden Wert „Eine Hochzeitsreise durch die Schweiz" eine ReiseRoberts „Revanche“ heraus. Er schließt sehr moralisch mit der beschreibung ohne Worte geschildert, wie sie fein Tschudí oder Berlepích zu Vestrafung der Bösen und Belohuung der Guten und ist somit geben gewußt hat. Wer die Schweiz durchreist - und wer hätte das heut für die Familie" geeignet.

zu Tage wohl nicht gethan wird mit großer Freude dies Wert Theodor von Sosnosfy. beschauien. In 30 vorzüglich reproduzirten Blättern sieht man ein

junges Ehepaar seine Hochzeitsreise machen. Alers hat es wunder

Þar verstanden, die Natur in unbewachten Momenten zu belauschen. Zithasch lag'n. Allahand Gangaln und Gschicht'n Mit dem leßten Blatt führt uns der Künstler nach dem Gotthards aus Tirol von Rudolf Heinrich Greinz. Leipzig. Georg

tunnel und vor Airolo begrüßt die Hochzeitier ein heftiger Schnees Wigand's Berlag.

turni. Man, „sieht“ wie der junge Ehemann seine ReiseIm Winter, wenn die Feldarbeit ruht und die Sennerinnen dispositionen verändert und beschließt nach dem sonnigen Italien von der Alm zurüdgekehrt sind, versammeln sich in Tyrol die Dorf

zu ziehen. Glückliche Reise! und hoffentlich bringt uns Allers als schönen allabendlich in der trauten Spinnstube; das Spinnrad nächstes Wert „Eine Reise durch Italien". schnurrt , aber auch die Zungen der fleißigen Mädchen haben keine

A. Br. Ruhe. Dann finden sich wohl auch einige Bursche ein, rasch wird die Zither herbeigeholt und bald erschauen lustige oder wehmüthige Lieder, würzen Spottgejänge und Liebeslieder das Werk der emsigen

Perantwortlich: Otto Neumann.hoofer, Berlin. Adresse des Herausgebers: Berlin W., Lůžomstraße 111|112. – Druck von Rudolph Gensch in Berlin,

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A für Sifferatur.

Begründet von Joseph Lehmann.

Herausgegeben von Willy Freiherr von Heiswitz.

Redakteur: Otto Neumann-Hofer. Verlag: F. & *. Lehmann, 23erlin W., Köthenerstraße 30. - Redaktion: Berlin W., Winterfeldtstraße 8,

Ersceint jeden Sonnabend. – Preis 4 Mart vierteljährlią. Bestellungen werden von jeder Buchhandlung, jedem Postamt (r. 3589 der Postzeitungsliste), sowie vom Verlage des „Magazins" entgegengenommen. Anzeigen 40 Pfg. die dreigespaltene Petitzeile..

and Preis der Einzelnummer: 40 Pfg. so

59. Jahrgang.

Berlin, den 29. November isgo.

Nr. 48.

Inhalt: Hermann Suidermann: Sodoms Ende. Aft II, Szene 1 bis 10. = Robert Plöhn: Die Kunst der Kritik. 4. G. von Suttner: Spielhagen, Freytag, Herse, Raabe in französischer Beleuchtung. Mahrenholt: lluberufene Verbesserer der Jungfrau von Orléans. – Dla Hansson: Norwegens jüngstes Dichtergestirn. - Gedicht von Otto Julius Bierbaum. - Johannes Schlaf: Dämmerstunde. - Litterarijche Chronif. - Litterarische Neuigkeiteit,

Auszugsweiser Nachdruck sämmtlicher Artikel, außer den novellistischen und dramatischen, urteč genauer Quellenangabe gestattet.

ilnbefugter Dachdruckt wird auf Grund der Gesetze und Verträge verfoigt.

Sodoms Ende.

Frau Jani fow. Stattliche atte Dame zu Ende der Fünfzig. igranende Haare wellenförmig übır die Sdlüfen gekämmt. Schlicht,

beinale ärmlich gekleidet; altmodisch ausgezaf:er Halskragen. Beive: Drama in fünf Akten von Hermann Sudermann.

gungen, die Vornehmheit vergangener Zeiten verratend, dody Vidrücft durch
die Sileinbürgerlichkeit der gegenwärtigen Eristens. Nedeweise ferzlic),
würdevoll mit Beimischung von grämlichem Humor. Alter Brunini-
kreisel! Was willst dit, Minna?
Minna. Soll ich den Tisch abdecken

oder Frau Janikow. Decke nur ab. Fräulein Cläre 3 weiter Akt.

kann auf der Serviette effen. Verliner Stube in der Wohnung Sanifows. Im Hintergrunde links

Minna. Ind der junge Herr? vor dem Fenster ein Podium mit Balustrade, darauf ein Großvaterstuhl 1110 ein Tischden mit einem Eichhörndenbauer. Vor dem Fenster Frau Janikow jchüttelt den Kopf. Minna räumt ab – jul längen etliche Vogelbauer, Blumen stehen auf dem Fensterbrett. In der Mute cin langer (Eftiich mit Einlegebrettern, dariiber eine altertümliche

Niemann. Ich wäre sehr froh gewesen, hätte er heute grünumidirmte Hängelampe. Rechts in der Ecke eine Šawarzwälder wenigstens am leßten Tage seines Hierseins bei uns am ein Pfeifenicirant. Ein altertümliches Buffet zwischen den Türen rodyts. Tische gesessen. Links vorne Sopha mit rundem Tisch und Sejjelii, Bücherregal und Papierforb. an der Wind links über dem Sufa Dao Delbild der beiden Elterit von Riemann begütigend. Es ging wohl nicht an. Willy gemalt sonst folorirte Bilder von Neinpferden in gelb pelirten Holzrahmen. Hirscis eweile an den Wänden. Ueber den Buffet ein Frau Janikow bitter. Nein, es ging nicht an. ausgestopfter Fuchs, über der Uhr auf einer Konsole ein ausgestopfter Adlir. Auf dem Sufatisch licgen Wäschepadete. Die Nachmittags- .

Frank. Au! sonne scheint hell ins Zimmer.

Frau Janikow. Was giebts?.

Frank. Er hat mich ins Bein gefniffen.
Erfie Scene.

Frau Janikow. Macht daß ihr fortkommt.

ist 3/4 2. Frau Janitow auf dem Lelustuhl lints vorne, umgeben veu Theodor Frant 14 7. Louis Metzner 12 J., beide mit Mappe und Büchern, Louis. Ja aber die Zerisuren müssen unterschrieben Fritz Domke 9 F. Professor Riemann auf dem Sofa cine Cigarre

werdeir. rauchend. Auf dem Podium im Lehnstulil Janikow schlafend. Dann Minna von links. Frau Janikow içireibt und reicht ihnen 2 kleine Şeftdheit

. Louis jagt mit idylechter Audiprache stotternd her, von Frau Daß du mir aber diesen Sonnabend feinen "Tadel mitJanifu w mehrfach verbessert. Calypso écoutait avec étonne- bringst! ment des paroles si sages Ce qui la charmait le Louis. , wo wer ick denn. plus était de voir que Télémaque écoutait avec étonne Frau Janikow. Du sollst doch nicht berlinern! ment des paroles si sages Ce qui la char hält Louis bei Seite. Nu nie! Beide abr, indem . fte. sich ver verblüfft inne. Ade lachen.

stohlen prügeln.

1,::.1,!!

weincid ab.

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Frau Janifow. Du hast ja heute keine Schule, Frau Janifow.. Alch, (teber. Freund, wie gerne Frißchen. Was willst du denn? Nimmt ihn auf den Schuß. möcht ich mir Luft machelle

Då drin ist es ja — so Frißché i rrcinerlich. Ic will Maler werden.

abiel Mir ist, als-muß irgend, mas Gritsekliches Frau Janifow. : Muß das gleich sein?

geschehu .. Sehu Sie, es betet ihu Htér jeder án, alle Frißchen. Ja, ich will mit Onfęl Willy mit.. möchten sich für ihn opfern . . . Und als er mit einem Fran Janifo w bittend. Na, vielleicht bleibst dit

Mal berühmt wide, nia, Sie können sich denken wie noch ein bischen hier?

uns da war! . . . Aber allmählig fing er an sein Lebent Frißchent . Kann ich denn auch 'n Apfel friegen?

zu ändern. Nie z11: Hause. ... nie bei der Arbeitsa Frau Janikow. Já, mein Herzblatt. Wenn Innte Tag und Nacht auf Gesellschaft ... Anfangs glaubt`ich, Cläre fommt, wird sie dir einen holen.

das müßt so sein ... Aber auch sein Wesen wurde ein Frißchen. Na ja. Dann wer ich noch hierbleibent.md Sie wissen doch, wie er früher lachent fosunte........

anderes... So falt und Finster ind manchmal bjöhuisch, Zwei hochaufgofit offene junge Leute kommen von links auf Zehenspißen

Riemann. 3a, das weiß ich. mit Büdern unterm Arm und machin tiefe Büdlings.

Frau Janikow leiser, beklominen. llnd dann habe ich Frau Janikow. Adieu, meine Herren! Die beiden

Die beiden - 110ch eine Entdeckung gemacht -

:.-. fchlägt-swei-lhe Später. jungen Peute auf Zehenspißen ab.

0921 192 199orruft. Adolfcheu!.
Janikow noch im Traume.

Ah – da

Wo ist 994 In Zweite Scene. Od 185 H der Wagen 17? Culo Srau Janitow. Riemann. Janitow fdhlafend.

Joonil

Frau Janikow. Adolfchen! Janifom, Mann Ende der Schzig. Ruirse, sebrungerre Gestait, apoplet

Janikow crwad end. Ja, ja – ja --10:7.10.!.. si en terreno

Was war. doch eben mit dem Wagen. 17?:. gewalter, weißer

Richtig Bewegungen, nahende Gebrechlichfeit ver. ratend, die durch starke Willensanipannu11:1 - noch puritgehalten-wird.

der Rer!! .... Heut Mittag bringt der Kerl. nach_yerne Sprechweise gutmütig foltern gefahmäßig, von etwas stumpfsinnigor. fommend. denken Sie mal, Professor, bringt der... Rest feit

6 Liter Sahne sauer zurück. .... Im Februar! Riemann. Das waren wohl die Granden Ihres Kerl ... Hundsfott! . Reiches?

Frant Janikow hat ilm Kaffee eingegossen. Trinf. Frau Janitow. Ja wohl. - Beide Ilnterprimaner. Riemann von Nespekt. Ei, ei

Adolfchen!

Janikow. Ja, ja, ja, ja! triuft. Warini ivar Frau Janikow seine Hände erfaffend. und

Willy) nicht zit Tisch? 11ochmals wilkommen, mein lieber, lieber Freund!

Frau Janikow. Willi) ist heute zum Diner alise Ich habe schwere Zeiten durchgemacht seitdem

:

A13 wir uns eines Tags auf der Landstraße befanden

gebeten und darum frühstückt er auswärts. ah!

Janikow. Ah, so so! Wenn er ausgebeten ist! Ja, – Na, ich behielt den Kopf oben :: Mit dem übrig Willy fommt in die allerfeinsten Kreise! ... Sehn Sie, gebliebenen Krimskrams möblirte ich diese Wohnung aus

es giebt ja viele Sorteit Milch. aber die allerfeinste . . die Gutsnachbaren schickteit uns ihre Kinder in

Milch - was man so niennt, die Alpen — fräuter Pensioni, und mein Mann bekam eine Stelle auf sein

milch alten Tage. Ein jaures Stück Brot und karg dazit

Frau Janikow mit dem Mantel. Es ist Zeit, Adolfoheu! Riemannt. Wo ist er beschäftigt?

Janikow während er angijogeu wird. Das erklär ich' Frali Janikow. Die altmärkischen Gutsbesitzer haben eine Verbandsmeierei gegründet. Dort ist er Aufe Thuen noch – davon kann jeder lernen. Während fie ihm.

einen Wollenschaal umbindet. seher .... Er lebt und webt in seinem jämmerlichen dit, du! tüst fie.

Wilste mich etwa abnuurffeu,

Was war doch mit dem Kerl vomit. Berufe.

... ... Adje, Riemanit horchend. Mir war, als sprach er eben. Wageu 17? ... Ja, ja, ja, der kann sich..

Professor! ... Adje dii, Dle! Av.
Janikow träumend Die Morgenmilch muß
Ivenin
Frau Janikow. Hören Sie ... selbst im Traume

Dritte Scene.
arbeitet, er. Sieht nach der llhr. Noch sechs Minuten kann ich
hu schlafen lassen. Er ist 67 Jahre – itd Sommer

Frau Janitow. Riemann. und Winter muß er um vier Ilhr morgens auf die Frau Janifow. Ist es nicht ein Jammer:Bit fehnın Straße hinaus.

wie er in dieser Tretinühle verdınınpft und verstumpft? Riemann. Das ist ja entießlich.

llud alles für ihn! Frau Janikow. lind doch schien es uns ein Glück Riemann. Sie wollten wir von einer Entdeckung Denn unser Junge fonnte vorwärts . . . Tag und Nacht sagen. haben wir gezittert und geschafft

Fran Janikow. Er hatte Briefe liegen lassen. Riemann. Aber nun ist er doch so weit!

es ist; beschämend für mich aber was tut eine Muttet: Frau Janikow. Ja .. Aber was hilfts? nicht in ihrer Angst! Ach, was hab ich da lefen müffen! Riemann., Nun?

Ich bin so alt geworden und habe nicht gewußt, daß To

111111

viel Würdelosigkeit auf der Welt ist! Da ist besonders Riemann. Und vorher? eine, die scheint ihn ganz in Meß zu haben ... die Frau Janikoiv. Stieß fie fich unter Fremden andern wechseln, aber die eine bleibt. . . Sie schreibt ihm herum ... Er hatte sich nicht so um sie fümmern können, fast täglich. - lind ich muß mich dazi hergeben, die wie sein feliger Lehrer es von ihm verlangt hatte ... Briefe 311 spediren .... Sehn Sie, da ist wieder einer! Na, da muußten wir denn eingreifen. Es ging uns wohl

Was für ein unangenehmer Duft! ergreift einen Brief, der anfangs etwas wider den Strich, ein Rind der Sünde bei auf dem Tijche liigt und läßt ihr wieder fallen. Auf deil Papierkorb uns aufzunehmen . . . Uber besser, dacht ich mir, ist's weijend. llud da drin sind die Reste von so und so viel

eine Seele dem vimmel gu gewinnen, als Nilii, andern!

und wie sie erst da war und uns mit ihren lieben, flehenden Riemann. Wissen Sie nicht von wem?

Augen anfah, da dachte feiner imehr dran, daß der HerrFrau Janikow. In dem, was; ich;las, war jeder gott nicht dabei geivesen war, als sie geschaffen wurde Name vermieden. Was mögen das für Geschöpfe sein, Aber etwas stilles und verängstigtes hat fie beibehalten die sich so wegwerfen? .. Vielleicht Tänzerinnen oder

. . Sie geht immer wie im Traum ... llnd jeßt hockt abenteuernde . . . was weiß ich?

sie im dunkelsten Winkel anstatt zur "Thür hin Na, Riemann. er

Rennnen Sie die Häuser in denen erklärchen, wo bleibst du? verkehrt?

Mlärchens Stimme. Gleich, liebe Mama! Frau Janikow. Ja d. h. nein. Ich sehe die

Frani Janikow die Thür öfficnd. Nein, nein. ES Einladıingen herumliegen.

ist ein alter Freund von dir . . . Was wirst du für Riemann. Ilnd er erzählt nichts von der Welt, in Augen machen!... Monum sei vernünftig. Bieht Klärchen der er lebt?

bei der Hund ins Zimmer. Frau Janifow. Ich geh in Gesellschaft weiter sagt er nichts ... dann leg ich ihm Frack und Plätt

Sedite Scene. hemde zurecht und würge den Groll in mich hinein.

Die Vorigen. Kläropen. Riemann. Kennen Sie eine Frau Adah Barczi

Frau Janikow. Nun, fennst du ihn nicht mehr? nowski?

Klärchen fchüttelt den stopf. Frau Janikow lebhaft. O, das ist eine vornehme

Riemann. Klärchen, befinnen Sie sich noch auf Dame . . . Ich hab sie einnal gesehn. Wenn er in

den großen gelben Deckelforb, wodrin Sie uns Frühstück deren Haus ist, bin ich ruhig, denn fie hat so etwas Überlegenes, Nühles. Und dann sind wir ihr auch Dant holten und die blauen Krüge aus dem Auguftiner?

Alärchen freudig betreten. Ach! schuldig. Sie hat ja sein großes Bild gekauft.

Riemann. Na, geht nins ein Licht auf? Riemann für sich. lind ihn mit! laut hat er

Klärchen. Herr Riemann! Will ihm die Baird geben, noch von dem Gelde? sie schüttelt den Kop.. Wovon lebt er

wingt es aber nicht und zieht sie wieder zurüd. denn?

Riemann ergreift die Hand und hält sie fest. Ja, derselbe Frau Janikow. Fürs Tägliche sorgen wir, und Herr Riemann, der Ihnen den weißen Hund geschenkt hat, wenn ihm das Mesjer an der Stehle fißt, macht er rasch welcher Molly hieß. ein paar Aquarelle. Ilm die reißen sich die Händler. Mlärchen. Der ist mir aber später weggelaufen.

Riemann. So 'ne Bestiel Ihnen wegzulaufen. Pierte Scene.

Klärchen. Er wurde aber auch sehr geprügelt. Die Dorigen. Glärchen.

Riemann. Von Ihnen? Alärchen in grauen Rezenmänteldhen und dunklem, schlidytem

Klärchen. Nein, ich kann gar nicht prügeln. Hütchen, worunter cine Flut blonder leden bervorguillt, ein Bücher.

Riemann. Das glaub ich! zu Frau Janifow reise. Gotte Pädden unter dem Arm, fieht bei Fremden, sagt scheu. Gesegnete doch! Aber hier ist es schön, nicht? Mahlzeit! und läuft nach der Tür ihres Zimmero.

Alärchen. Hier ist es wie im Himmel .. Ich Frau Janitow. Hind, warum läufst du davon?

verdiene auch schon Geld! komm doch her!

Riemann. So? - Wie viel denn?
Klärchen. Gleich, liebe Mama. ab.

Klärchen. Zwei und dreißig Mark in jedem Monat.
Riemann. Ilnd auf welche Art?

Klärchen. D, ich bin Kindergärtnerin . . . Ich
Hünfte Scene.

habe fünf Kinder unter mir. Darunter ist einer, der geht Riemann. Frau sanilow.

aufs Gymnasium. Áber ich bilde mich weiter ... Ich Niemann. Der kleine Seraph da - das ist sie? möchte so gerite das Lehrerinnertexanien machen. Frau Janifow bejaht. Ach! - Aber warum war sie so scheu? | ist vielleicht eine Thorheit, so hoch hinaus zu wollen.

Frait Fanikom. Sie sah ein fremdes Gesicht . Frau Janikow. Aber. Aind, du weißt doch! Früher war es noch viel schlimmer . . . Es muß ihr sehr Klärchen. Ja, liebe Mama, aber ich muß doch vers schlecht gegangen sein, ehe Willy fie uns ins Hauts brachte. dienen. Riemann. Wie alt war fie da?

Frau Fanifow... Sie besteht darauf, mir Penfion Frau Janikow. Dreizehn!

zu zahlen und

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