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nervöje Ueberrcizung, die das großstädtische Treiben bei jedem Beispiel zu bleiben) da, wo er zu Hause ist, etwa am Seeder im „Nampf ums Tascin“ steht, notwendig hervorruft strande, immer ein Meister des Lokalfolorits gewesen ist. mit dem poetischen Stimmungsgehalte, der sich dem un Das sind nun ein paar Gründe mehr äußerlicher Art. parteiischen Beobachter aufdrängt, verwechselt. Das ist ja Es giebt aber auch solche von weit mehr innerlicher Natur. wahr: das berliner Leben macht nervös, sobald man selbst ein Man redet heute mit bejonderer Vorliebe von den GegenStück Berlin wird, selbst mit in den Wettbewerb eintritt. säßen zwischen Realismus und Romantik. Das spielt auch in Der moderne Dichter, der nicht mit Fortunas Beutel geboren dieses Kapitel der Großstadt-Poesie hinein, man muß die Dinge wird, muß ja nun auch um sein Leben ringen. Alljährlich nur richtig fassen. Romantik ist ein böses Wort, fast so arg wie drängen sich ganze Schaaren von jungen, fünstlerisch begabten das allerdings noch etwas schlimmere Unglückswort IdealisMenschen nach der Hauptstadt. Zu Hause haben sie lyrische mus. Wenn man Romantik allgemein faßt als das lyrische Gedichte geschmiedet, von Sinnen und Minnen geschwärmit. Element der Dichtung, so ist es gar nicht in Gegensatz zu In Berlin packt sie das große Kad der Lohnarbeit für den einem irgendwie vernünftigen Realismus zu bringen, denn eine Tag. Sie müssen Feuilletons schreiben, um zu leben, sie Aesthetik, die uns die Lyrif streichen wollte, wäre vollkommener müssen die Luft der Zeitungsdruckerei atmen, in ihren Muße- Wahnsinn. Fassen wir den Begriff aber enger! Nehnten wir stunden ist ihre Beschäftigung das nervöse, unendlich wertlose etwa Eichendorff. Man beachte, wie eng hier das Stoffgebiet Streiten mit Genossen am Biertisch oder im Si affe. Von der Lirik geworden ist. Träumereien, Weltflucht, ewige SehnBerlin jehen die jungen Leute cigentlich nichts, jie jehen blossucht nach dem Alten, Verlorenen: Waldesstille, Glockengeläut, das Stückchen Facharbeit. Nun will der eine oder andere bemooste Nuinen. Wer will leugnen, daß auch diese spezielle aber doch Romane schreiben. Es entsteht die unglückliche Spezies Art der Romantik herrliches geleistet hat. Das Instrument ist des neueren berliner Tomans. Da ist alles mit dem roten aber flein, man kann es nicht überall gebrauchen. Vor allen Feuerschein franfhafter Nervosität beleuchtet. Die Stadt erscheint Dingen ist die (Gegenwart nicht dafür gemacht. Die Boesie halb als cine Hölle, halb als ein Ort der grauen Langeweise. der Großstadt kann man nicht fassen mit Eichendorff's Augen. Alles ist Tendenz, die Menschen Siarrikaturen, die Handlung Mitten im Geflingel der Pferdebahnen, dem (Heschmetter der im besten Falle cine peinliche Kriminalgeschichte. Von den

Von den Militärmusik, dem unablässigen Silappern der Balfen an cchten Stimmungen, die studiert sein wollen und

die studiert jein wollen und zwar hundert aufwachsenden Häuserfolossen in dieser ganzen Gigantoganz gejimden Augen, von der echten realistischen machie des hellen Zeitentages fann man nicht wohl das WaldErflärung aus den Verhältnissen, ja selbst nur von irgend horn blasen, ohne sich lächerlich zu machen, und ein Narr jicht welcher charakteristischen, der Großstadt eigentümlichen Situa hier nach dem „Mühlenrad im stillen Grunde". tionen ist da faum die Rede. Es ist klar, daß der gesunde Es liegt Humor darin und vorläufig noch ein echte: Leser sich von solchen Büchern mit einigem Schrecken zurück- Stimmungselement, wenn in all' den Spektakel der Weltstraße zieht und den Mangel an Poesie, den er in dicsen nervösen hinein auf einmal ein Orgeldrcher seine Weise ertönen läßt, Stadtprodukten allerdings findet, auf die Stadt als bjcft über aber das ist eben ctwas anderes. Das gehört zit den großen trägt. Man wird mir einwenden, es gäbe auch wohlhabende Scontrasten der Stadt selbst, ja, man könnte an diesem armen Hoeten in Berlin, jolche, die nicht in der Tretmühle jäßen, die Orgeldrcher ein ganzes Stück Berliner Geschichte aufzeigen, ihr wohlverdientes Auskominen hätten. Dieje aber zögert den ganzen Uebergang von der gemütlichen Philisterstadt zur sich mit bicheut vor der Großstadt als dichterischem (Segenstande

kalten Großstadt, wie er sich ausspricht in der verschiedenen zurück. Leider könnte man hier bestätigend gute Namen nennen. Stellung der Hausbewohner grade zu diejem Mann: hier noch Wie Berlin seine jungen Tichter hat, die nichts kennen als

heller Jubel aller Sinder und weiblichen Bewohner des Sedaftionsstube, Bierlokal und liaije, deren Lektüre die Fach - Haujes, wenn der Allte mit jeinem quitenden Instrument in zeitung, deren weibliches Jdeal die Sielluerin und deren Welt den fleinen, schmutzigen Hof tritt, dort der strenge Zettel über anschauung trotz des angeblichen Nicalismus die trockenste Bücher dem Portierfensterchen der eleganten Mietsfaserne: „Musizieren wcisheit ist, jo hat es jeine hochehrwürdigen älteren Herrn verboten." Aljo jo etwas gehört nicht hierher. Tatsächlich vom Pegasuă, die absolut nicmals irgend etwas von ihrer

werden diese Dinge unausgelegt verkannt. Es leben uns genug cigenen Hauptstadt gesehen haben als Cimd w, Centrum und

junge Lyrifer, die von der Großstadt fingen wollen, auf dem Westen, die cleganten Viertel, und auch die nur in den eleganten Tische des Kritifers häuft sich um Weihnachten ein fleiner Straßen und Häusern. Wenn man bei jolchen Leuten Ent

Eiffelturm von Proben an. Und was singen diese angenehmen deckungsfahrten in entlegeneren Winfern der Stadt erzählt, so Jünglinge uns? In melancholischen Verjen wird die allerhat es den Anschein, als ob man von Juncrafrifa oder Süd- dings nicht anzuzweifelnde Tatsache ausgesprochen und rühramcrifa spräche, jo groß ist das Interesic, so groß ist aber auch

jelig bedauert, das unter den Linden feine tausendjährige die linkenntnis beim Zuhörer. Und doch schreibt man auch in Eichen mit altgermanischen Opferaltären in ihrem Schatten diejen Nrcijen berliner Romane. Selbst ein Mann wie wachsen, daß die Spree fein frystallflarer Bergquell ist und Spiclhagen ist hier nicht auszuschließen. Man nehme einen die Häuser der Friedrichstraße nicht idyllische Schäferhäuschen Noman wic seinen „Neuen Pharao“. Hier ist die Leftüre der mit jenen berühmten patriarchalischen Sitten der Bewohner, Tagesblätter ebenso bemerkbar, wie die Kenntnis der feinen wie sie nirgendwo vorkommen, sind. Wenn ich diese Form der und halbfeinen Salons in Berlin W.; von Nenntnis der Stadt

Romantik verwerfe, so leugne ich damit nicht im entferntesten und ihres echten Stimmungsgehaltes feine Spur, ja überhaupt das echte melancholische Element, das der wahren Großfein Anlauf, nach dieser Seite etwas zu bieten: einiges, was stadt-Poesie allerdings in hohem Maße innewohnt. Es entnicht zit umgehen war, ist erfunden – und das ist falich; an

springt aus Kontrasten, trägt aber nicht fünstliche hinein. Eine deres ist nicht gekannt. Der Leser muß notwendig auch hier Üeberfülle tragischer Motive in eigentlichen Sinne umschließt ein Gefühl unsäglicher Farblosigkeit bekommen, imd hier wird

dieses Häusermeer. Wo immer man es als ein Ganzes zu cr in crhöhtem Maße die Schuld der Stadt beimesjen, denn er

sehen bekommt, überwiegt schon im rein Landschaftlichen der weiß vielleicht von früher her, das Spielhagen (immt bei dem crnste, düstere Eindruck, der dann leicht assoziativ, durch Ke

flerion, zu verstärken ist. Ein Sonnenuntergang über den Großstadt-Poesie.

Großstadt-Poesie. Niemand wird den Reiz leugnen, den auch rauchenden Schloten der Weltstadt hat etwas dämonisches, er auf uns heute, die Kinder moderner Zeit, ein antiker Tempelgleicht einem ungeheuren Brandc, mehr Qualm als Licht und bau ausübt wie die Berliner Nationalgallerle. Dennoch das Licht ticf abgedämpft zu fahlem Tunkelrot. Und selbst cin | liegt nicht hier der Schwerpunkt des Charakteristischen für die gesunder Rest echter Naturromantik fehlt nicht, wenn er auch Großstadt. Die gigantische Panzerschale der Bahnhofshalle in feiner Weise dominicrend hervortritt. Es liegt ein schwer am Aleranderplatz wäre hier viel eher zu nennen. Herausmütig süßer Reiz in dem Baum, der aus dem widerlichen gerissen aus dem Ganzen wäre sie häßlich, häßlich wären Sterker jener zimmerartig engen berliner Höfe seine schwachbe- die himmelhohen Neubauten, die endlosen Straßen, ganz laubten Peste wie hilfesuchend nach reiner Luft emporreckt, in hervorragend häßlich wären die Stangen der elektrischen der Vorstadt-Lerche, die ihr Nest noch auf einem zwischen Lampen an der Leipziger Straße, das krause Notennetz der Häuserfolosjen zufällig, in Folge irgend einer selbst wieder unzähligen, die Giebel allenthalben überfletternden, die Straßen tragischen mißlungenen Bauspekulation übrig gebliebenen überbrückenden, fast schon den blauen Himmel in ein liniiertes Restchen Ackerland baut, die in der Frühe ihr Lied hinauftrillert Blatt verwandelnden Telegraphendrähte. Als Glied des Ganzen, und doch kaum viel höher kommt mit ihren guten kleinen ja als Machtglied, als Ausdruck des Stulturheraufgangs finde Schwingen als die Mietskasernen ringsum hoch sind. Wer ich das alles groß, erhaben, schön. Der Begriff der Erhabenheit sucht, findet solche Motive zahlreich. Man darf sich aber selbst ist längst als ein ästhetisch zulässiger anerfannt. Auch das hier nicht zur Einseitigkeit verführen lassen. Neben dem melan- Assoziative, dem Gedanken an den idealen Gehalt und Zweck cholijchen Stimmungselemente steht gewaltig und hinreißend Entspringende, ist seit Fechner in der vernünftigeren Aesthetik daß Motiv der Größe, der Erhabenheit, der überwältigenden als Faktor der Schönheitswirfing anerkannt. Es gibt kein Herrlichkeit Die Großstadt ist ja doch in eminentem Sinne Argument dagegen, daß die Schönheitsempfindung des Menschen auch die Großtat der menschlichen Kultur auf ihrer gegen- bildungsfähig ist, daß sie sich tatsächlich bei freier Entwickelung wärtigen Entwickelungsstufe. Allerdings gerät man bei diesem im unbefangenen modernen Menschen schon nach der angeBufte sogleich wieder auf eine neue Streitfrage der Poeten, deuteten Seite hin wesentlich umgebildet, Herangebildet, zum der fünstlerisch schauenden Menschen überhaupt. Die Groß- Zuge der Zeit heraufgebildet hat. Das ist ein unendlich stadt hat grade in ihrer erfreulichen fortschreitenden Seite ihren wichtiger Gesichtspunkt für den Wert oder llnwert der Großeigenen Stil, und es fragt fich, ob das Künstlerauge sich stadt in der poetischen Betrachtung. Man soll nicht zerpflücken darauf einläßt, denselben zu studieren, sich ihm anzupassen, oder zu Gunsten eines Prinzips, man joll sich vertiefen, foul lernen. ob es ihn in Stücke zerschneidet und die Stücke einseitig uud Mag der Rathausbau seine Schwächen im Detail haben; man schablonenhaft nach älteren Mustern beurteilt. Im letzteren soll ihn als wesentlichen, typischen Bestandteil des Ganzen Falle bleibt grade bei unserer neuesten und im sichtbarstenfassen, da ist er ein erhabenes, cin schönes (Blied. Im leyten Emporgang begriffenen Weltstadt, Berlin, verzweifelt wenig Grunde ist das Symbolische jelbst in der flassischen Stunst, in „Schönheit“ übrig. Ich bin wiederholt mit Bekannten (Poeten, der älteren Kunst überhaupt imverhältnismäßig beherrschenArchiteften und anderen) durch Berlin gepilgert. Im ganzen der gewejen, als man gewöhnlich zugibt. Jm Symbolischen fanden sie Berlin íchauderhaft. Gnade fanden kleine Ecken, aber fällt das Vereinzelte, das direkt und an sich formal Wirkdie Kirchen am Gendarmenmarkt: da fanden sie civas von jame ganz von jelbst fort vor der Forderung der AllgemeinRom: die Museumsinsel: da herrschte klassijcher Geist : diejes

heit. Das weiter ausführen, bieße ein Napitel zur neuteren oder joncs Dennal. Ten Nathausbau nannte einer völlig Simmstgeschichte schreiben. Aber anzudcuten war die Sache auch versel,st, aus allerlei formaien Detailgründen; der Neji iner für unsern Zweck. meßlich nüchtern; grauenvoll vor allem von fünstlerischen

Zur Großstadt gehört auch der Großstadt Mensch. Poetische Standpuntt Die riesigen Eisenhallen der Bahnhöfe, grauen: Stimmungsbilder aus der berliner Welt müszten uns vor allen voll die Häuserinseln, die endlosen Riejenstraßen der Vorstädte.

Dingen auch den Berliner zeigen, das Kind des Hebergangs Man nannte mir Paris, man nannte mir Nom. Das waren

von der kleinen Spreestadt zur umgeheuren Reichs- und Welt(roßstädte, die man sich gefallen lajien konnte. Man jagte stadt. Seltiam: der Berliner jelbst ist ein schlechter Beobachter. das im guten (Glauben, man hatte cs gelesen und das Nuge | Er hat Sinn dafür, sich selbst zu farrificren, aber nicht eindarauf geschult, jede forinthische oder jonische Säule mehr war mal in gutmütiger Art. In uniern „Berliner Romanen“ (abein Schönheitsbeweis, jede dampfiumwallte ciserne Vahnhofs: gesehen davon, daß die wenigsten von echten Verlinern herstammen) halle ein Monstrum mehr. Tem (Scanımtpanorama von Berlin

find faum die schwächsten Anläufe gemacht, den Berliner richtig fehlte es vollends an jedem flassischen Linienschwunge, es war

zu schildern. Man wird an die Stindeichen Buchholz-Geschichten einfach abicheulich, ohne Größe, ohne Stil. Ich persönlich erinnern. Nun, da sind einzelne gute Züge, aber es ist das femme Hom oberslichlich und Paris ziemlich genau auš cigener | Unglück dieser Sachen, dass der Autor nicht blos Beobachter Unschauung. Ich weiß sehr wohl, das ein Blick auf das geblieben ist, daß er auch Vollblut-Tichter werden wollte, dazu Panoranta von Berlin vom Sireuzberg oder auf die Silhouette

aber hatte er nicht das Zeug. So mischen sich in diesen ctia vom Central Vichhof her nicht 311 vergleichen ist mit dem

Büchern, die überdies durch forcierte Massenproduktion raich Anblick der Peterskirche vom Winciu oder dem goldīchimmern bergab gegangen sind, in die trefflichsten Tetailstudien nach dem den soloß der Lutetia, wie ihn dic Terrasse von Meudon Leben dic groben Spässe internationaler Situationskomik; und zeigt. Falsch, grundfalsch ist nur der angelegte Marjab. Wer

vollends die Anläufe zur Vertiefung in's Ernste, die Versuche fcstflebt in der Schablone vestinuter flassischer Formen, wer größstädtischen Hintergrund wirklich in entsprechender Größe zu sich übertäuben läst durch die wohlgcjälligen Linien ciner

malen, bedeuteten den vollfommenen Banferott des dichterischen Säulenreihe, durch den pomphaften Lichtreiler auf einer (old Vermögens. Nichts cricheint auf den ersten Blick jo leicht und kuppel, wer mit einem Worte ganz und immerzii an das alte nichts iit tatiädlich jo schwer, wie die Bewältigung dieser Großvertritt, der Seithetif tein Vecht der Fortentwickelung zugesteht, start-Stosic mit dem Mittel der scherzenden oder auch der scharfen der ist allerdings ewig verloren für den Zauber moderner

Satire. Nein, schildern soll man diese Dinge vor allem, treu

schildern. Das Tragische und das Komische darin kommen dann sache einer Befruchtung der Kunst durch die Großstadt, durch von selbst stark genug an's Licht. Man darf sich auch durch diese Großstadt, die das Licht des Morgenrotes scheinbar die Lust am Heiteren nicht darüber hinwegtäuschen, daß, je schwärzt durch ihren Rauchaten, die für die trillernde tiefer man die Menschen einer solchen lebergangszeit zwischen Lerche feinen Himmel mehr hat und von dem Dichter fordert, Kleinstadt und Großstadt studiert, der Schatten viel mehr werden er solle ein Mensch sein, wie alle, Nerven haben von Stahl als der Lichtpunfte. Frau Buchholz kommt sehr ähnlich massen- und die Sonne nur zwischen Telegraphendrähten sehen. haft in Berlin vor, das ist sicher; aber das Komische ihrer Halbbildung wird anderswo zur Tragödie, die Kontraste, die in der Laune des Künstlers belustigende Schattenbildchen an die

sle Wand zaubern, liegen in der Wahrheit zentnerschwer auf den Menschen. Damit soll aber nun der anderen Spezies unseres neueren Berliner Romans, der in schwärzestem Gewande ein

Die Selbítrechtfertigung Tolstojs. herwandelnden Ehebruchsgeschichte aus Berlin W, wie sie etwa Paul Lindau geliefert hat, erst recht nicht das Wort geredet

Von Otto Neimani-Hofer. sein. Die feine französische Technik kann hier ebensowenig dar Die „Strenger-Sonate“ des verehrungswürdigen über hinwegtäuschen, daß von typischen berliner Verhältnissen ruijjijchen Apostels hat in ganz Europa ein ingemeines kaum ein winziger Schatten vorhanden, und das Internationalste Aufsehen gemacht, aber sie hat viel mehr Widerspruch als was sich nur entdecken läßt, der Spannung wegen in die Mitte Beifall gefunden. Die breite Diskuijion beschäftigte rich geschoben ist.

wenig mit den großartigen dichterischen Zügen, die das

fleine Büchlein schmücken, desto mehr mit Tolstojs geistigen Einen letzten Punft will ich noch furz streifen. Man fönnte Gleichgewicht. Zola meinte, der russische Dichter hätte ihn das historische Motiv in dem dichterisch aufgefaßten „une petite fêlure à la tête“. lind Sajjelbe meinten Stimmungsbilde der Großstadt nennen. Es ist bei anderen

die meisten, die sich mit der genialen Schrulle des Russen Weltstädten – ich erinnere blos an Paris – jchr viel stärfer beschäftigten, wenn sie auch) nicht den Mut hatten, es 311 als bei Berlin. Wer mit einigem Wissen ausgerüstet durch die

jagen. "Tolstoj selbst blieb von dieser ablehnenden valtung

der Stritif keineswegs unbeeinfluit; crglantbtofid) Straßen der Seinestat wandelt, der sieht an allen Ecken und

verfannt, und er ermächtigte seine Freunde, das Gericht Enden mitten im Strudel der Gegenwart die Vergangenheit,

311 verbreiteit, daß er mit der Strcutzer-Sonate" weder er sieht Jahrhunderie, die über den Platz, auf dem er steht, cine „blutige Satire", 110c) cine ,chnische Narrifatur" hinweggeschritten sind. Diese „Gespenster“ reden mit, sie arbeiten der Ehe 311 liefern beabsichtigt hätte, sondern das Glaubenshinein in die Stimmung, sie beeinflussen den Dichter, er mag bekenntnis eines wahren Christen. Die unbedingten Tolwollen oder nicht. Wer den Platz anschaut, wo das Haupt des

stoianer, welche in der Streuber - Sonate" nur ein neues fechzehnten Ludwig gefallen ist, wer die Stimmung des Ortes Beispiel des allumfassenden Genies ihres Profeten erfassen will, der mag sich stellen wie er will: mitten in das

blicten, der die Lualen der Eifersicht und der Simlichkeit braujende Treiben der Menschen, das Vollen der Droschfen,

ebenso virtuos zit jchildern verstände, wie das erste Er

wachen der Liebz innd die Entzücfungen des ehelichen Lebens das Poltern des Omnibus mischt sich ihm der alte Silang, das

in seinen früheren Werfen, sie erregten ebenjo sehr den alte Bild. Ich glaube, man soll sich diesem Motiv, wenn man Ilmvillent des Dichters, wie sie tadelnden Nritifer, die in ihm auch nicht entgehen fann, nicht zu einscitig hingeben, und dem Buche ihre Befürchting betätigt fanden, daß Tolstoj Berlin ist in dicer Hinricht ein günstigeres Beobachtungsfeld sich auf dem Wege mönchischer Asfctif verrannt hätte und als ein fo alter Kultursit wie Paris. Was man selbit aus zl1 Schlußfolgerungen gefommen wäre, bei denen das Berlin an solchen historischen Stimmungen herauslesen kann, natürliche Denfen in die Vrüche ginge. Tolstoj versprach wenn man den Schwerpunkt bewußt und in berechtigtem Sonder

beide aufzuklären; er schrieb ein Nachwort ziir ,,Nreußerzweck hierher verlegt, das zeigen die Berliner Bilder von Julius

Sonate", das die Lobenden von ihrer aesthetischen VerRodenberg, kleine Kabinetstücke, die jeder Poet als Vorstudien irrrung, dic Tadelnden von ihrer moralischen Verirrung von sehr hohem Werte begrüßen muss und die vielfach sogar europäischen Hauptiprachen erschicnen, deutsch, überjett

befehren sollte. Das Nachwort ist inzwischen in allen durch die Form wirklichen poetischen Wert erhalten.

von Dr. Raphael Löwenfeld, bei Traittwein in Berlin. Das ist einiges von dem, was sich dem Satze entgegen:

Alber es hat seinen Zweck verfehlt: Sie einen werden fortstellen ließe: Die Großstadt ist baar aller Poesie. In dieser

fahren, in Tolstoj einen mächtigen Dichter zit verehren, allgemeinen Fassung lasien sich dic Dinge nur andeuten, nicht

der, trojz seiner cigenen Verachtung der Kunst und ihrer

Schönheit, getrieben von seinem Genius, nicht anders eigentlich beweisen. Das Letztere bleib' Sache der Detailstudie. | kann, als mit den Mitteln des Sünstlers

zit wirkeit, und Das derbe Sad der Welt freist rajcher, als daß die ästhetische die anderen werden fortfahren, in ihm einen von trostBetrachtung immer gleich nachkommen könnte. So wächst uns lojem pessimismus übermainten (Breis zit erblicken, der die Großstadt jäh über den Kopf, plößlich steht sie vor uns auf alles, was er selbst einist als den Reiz des Lebens als Riesengemälde, als Ricsenepos der Wirklichkeit und fordert gepriesen, mit gebrochenem Auge zurückblickt und das Einlaß in die fühlen Hallen der Systematik. Nein Wunder,

Leben verwünscht, weil es in seiner Einbildung nur aus daß das Wirrjaal ein großes ist. Aber das empfängliche

unseligen schmutzigen Tricbent, aus instinktivem Saß und Gemüt des Menschen wird schon nachformen. Als der Ideen

Zerstörungsivuit besteht. kreis des Christentums an einem Pfingstmorgen der Welt

In seiner Rechtfertigungsschrift sekt Tulftoj seinte

Ideen über dic Ehe, die Moralind das Christentum geschichte in die staunende Menschheit eintrat, schiert die Stunde

auscinander. Nichts ist darin, was nicht schon die Breußerder Si'unst geschlagen zu habent. Heute scheint es dem Besucher

Sonate" mit aucr wünschenswerten Deitlichkeit ausa der Museen, daß an jenem Morgen der triebträftigste Schüß= gesprochen hätte. Die Theorie mancher Physiologeit, das ling der Sunst gesäet worden sei. So wechselt die Meinung Das Genie' eine frankhafte Entwicfelung der Gehirnvor dem Erfolg. Und sie wird auch wechseln vor der Tat funktionen sei, hätte feines nelien Arguiments beduirft.

Den (Grafen Leo Tolstoj, das Oberhaupt ciner zahlreichen, fortzufahren, mit seiner Frau (ebenso die Frau in Bezlig in beneidenswertem Einklang lebenden Familie, der einen auf ihren Gatten, wenn die Frau wahrhaft christlich ist) Teil seiner Werfe, imd zwar den schönsten und ruhin- i zu leben, und die beiden müssen gemeinsam dahin vollsten, dem þreis der Liebe, dem (Slücf der Familie arbeiten, sich von ihrer Sünde zi1 befreien, gemeinsam gewidmet hat, auf seine alten Tage die Liebe alš 111=; streben nach der Vernichtung der Sünde, indem sie die dhritlich und die Ehe als eine Schmutzerei verdammen geschlechtlichen Beziehungen, welche dem allgemeinen imd zi1 höreit, das ist allerdings eine Befchrung oder cine A1b persönlichen Dienste Gottes und der Menschen hinderlich schwörung, welche anch noch in unseren Tagen die blasirte sind, durch die reinen Beziehungen von Bruder und Menge fitzelt.

Schwester erleben. Das ist der Gesichtspunkt, aus welchem Die Liebe, jagt Toljtoj in allem Ernst, ist der Mensch

der Christ die Ehe ansehen muß. ind für denjenigen, heit zuider. Die IIrsache dis llebels ist die übertriebene

welcher ehrlich versucht, sein Leben in llebereinstimmung Wichiigfeit, die wir einem tierischen Justinkte beimessen.

mit den Vorschriften Christi 311 bringen, kann es feine Wir müssen aufhören 311 glauben, die Licbe lei etwas

andere Art geben, die Ehe anzusehen. besonders Erhavencs und begreifen lerncı, daß das des In Tolstoj mischt sich ein schwärmerischer Prophetengeist Picnichen würdige Ziel, jei es die Arbeit im Diensie auf eine merkwürdige Weise mit einem außerordentlichen der Mienschheit, des Vaterlandes, der usijienschaft oder

Wirklichkeit:iinn. Er mag joine sittlichen Forderungen der Numji won dem Dienste Gottes 311 geidweigen bis ins llunatürliche und Widernatürliche überspannen, der welches alich immer es jci, wenn wir es nur als dez

Blick für Sie wirklichen Zustände wird ihm deswegent Menichen würdig anehen, nicht durch die Bereinigung nicht getrübt. Er fennt die Verfajiung der gegenwärtiget mit dem (Siegeniiande der Liebé in und außer der Che (Scellichait ganz genauimd weiß, daß seine Gedanken crreicht wird, sondern das vielmchr das Verlieben und die ihr jonderbar im widerspruchsvoll erscheinen müssen. Pireinigung mit dem (Segeniiande der Liebe lioviel man

,,llud pie sind auch wirklid) voller Widerspruch)", fügt er sich auch bemühe in Vers und Wroia das (egenteil 311

hinzii, aber nicht wier einander; dicje (Sedanfeni jind beweiicm) niemals die Erreichung eines menichenwürdigen vielmehr im Widerspruch mit umjerem ganzen Leben und 3iclos erleichtert, sondern steis cridwert."

unwillfürlich drängt sich um die Erkenntnis auf: Wer hat Kect --- dicie (bcbanfen,

dicie (bedanken, oder das Leben von Die lleberlegenheit des Coelibats ist für Tulsioi cine

Millionen Menjchen und meines? Wahibcit, die uns icon vor neunzehnhundert Jahren von

,,Eben dicies (critt", icbt or mit vollsier ffenheit ejus gepredigt worden ist, welche alle singer Christi

hinzii, „empfand ich im stärksten (brade, als ich zit den alicrfanten 11110 die wir in uvjeren Naicchismus auf

lieberzeugungen gelangte, 'die id) jeki ausipreche; id habe generen haben. Niidu mur dat jcjus die Ehe nid

nie criartet, daß mein Gedankengang mich dahin führen cingcicit, cr hat sie vielmehr gemij;billigt. Sie sinden

fönnte, wohin cr mich geführt hat, ich crichraf über die halin lein Volli dos jocal, das Christus ilm o Leita

cigenen Folgerungen; ich wollte ihnen feinen Glauben Fionn gegeben hatte, nämlich das ideal der schheit, benten, aber es war nicht möglich, ihnen nicht 301 imterid:lagen, inden jie die Ehe z11 ciner chriitlichen Eins

glauben. lind io ichr dice soigeringen auch allen ridung jil jsempeln induen. Ga tam qar feine chrijliche

Formen umjeres Lebens widersprecheit, was ich vorher geGhe gören, wie es feine driilide biturgie

, feine durins Sacht und jogar anzgeiproch:n habe, ich mußte sie antlidhen krietter, feine drilliden Varici id feine drija

crfcuncil." lichen Staaten geben famı. Das local de Christen it lidt die Che, nicht die Liebe zum Weibe, jondern die

Es ist wahr, daß Tolstojs folgerungen unter sich Vicbo 311 (Gott und im Vächsten. In den Rage des

in feinem Wideripruche jichen; jie iind imumstößlich, Chriiicit iind daher die chelidon Beziehungen nicht nur

wenn die Voraus jeuung umörzlich ist. Die Voraus

icizing isi dau llrchristentum; l'i ist für Tolstoj cin fein legitimis Niecht, odcin Glüd311and, wie umiere

Togna, feine historiiche Eridhiming; nicht die Natur ist (ricjelljchaft, umjere Dichting, umjere sirdie es behaupiet,

ihn der ruhende Wol in der Eridicimugen Flucht, jondern jondern in (Gegenteil, eine Schwäche, cine Sünde, cin Fail. Sculos aber feine dritliche Ehe gebei fan, 10

das Evangelium. Siltjam genug: Tolstoi behandelt die

Natur als hijorische Ericheinung und ein Dogma als gibt es doch einen christlichen (siejichtspuuli, von welchem

die Viatur. an die Vereinigung zwiichen Mann und Weib betrad:tet

Das fröhliche, blühende Leben geht lachend über werden kann.

Tolstoj zur Tagesordnung über und der große Prophet Dicer christliche (Sejichtspunkt ist folgender: Ein

von jasnaja Poljana predigt einer Gemeinde von innChrist unter diesem Kamen versteht Tolstoj nicht die mächtigen (Breisen und hysteriichill Weibern, deren Beifall jenigen, welche sich itur Christen nichnen, weil sie getauit icine schlimmste Niederlage ist. worden sind und weil sie cial des Jahres das Abend:

Ilm Tolstoj's as fetiche Lehre nicht für eine reine mahl nichmen, jondern diejenigen, welche ihr Leben nach Verirrung des Genies, für eine Entarting der Denkfr ift den Vorschriften Christi cimrichter cin Christ fan die geichlechtlichen Bezichungen nur als cinc Abweidung von

zi1 halten, muß man dic (Senesis seines (Sedankens verden Lehren Christi anjehen – als einen Siindenfall. folgen... Tolītoj hat sich gejagt mit dem Nigorismus des Tas ist eine Wahrncit, welche flar aus den Evangelien vältnisse übersieht und dadurch das summum ius zuir

(Berechtigkeitsjinnes, das die gegebenen natürlichen Verhervorgeht (Matil). 5 und 19) und die Ceremonie, welche

summa injuria machi: (fann nur eine Moral für man die chrisiliche Eheschlicjzing nieunt, kann in feinem

beide (beschlechter gebent. Damit bemerfte er, im jich Kiufte den jündhafien Charakter der Einrichtung ver: ändern. Ein Chrijt fann daher niemals die Ehe wünchen, weniger respektirt werden, und daß man die cheliche Ilin

blicfend, daß die Bande der Ehe immer weniger und sondern muß im Gegenteil den besien Millen habent

, jie irene ziemlich leicht entschuldigt. Eine Sache, die gleich nad Möglichfcit 311 vermeiden.

geeignet war zit allen Zeiten 311 siomödien wie zii Wem das Licht der Wahrheit einent icon ver:

einen ihon ver- | Tragödien, fonnie ihm nicht als eine vorübergehende Entheirateten Christen erleuchtet, oder wenn ein Christ ans artung eines sittlich besonders tief gesunfenen Zeitalters Schwäche in geschlechtliche Beziehungen tritt mit oder erscheinen, jondern mußte sich ihm aufdrängen als eine ohne firchliche Weile, jo hat er keine andere Wahl als Grundeigenidiaft der menschlichen Natur.

Er schloß daraus, daß die ideale Ehe jenseits der ein bemitleidenswerter Wahnsinn; aber wir müssen daran menschlichen Sträfte liegt; zi1 gerecht, und von zii tiefem denken, daß Kinder, welche bei Tage mutig sind, irachts Mitleide voll, im ein Geschlecht zu Gunsten des anderen zuweilen eine törichte Furcht zeigen. Im zwanzigsten zu opferni, entichied er sich dahin, daß die Ehe jelbst Jahrhundert ist es sehr leicht, an einen (Gott als an interdrückt werden müjie, und er schleuderte seine Auflage- i cinien Vater der Menschen 311 glauben. Haul de schrift gegen die Liebe, welche der Ehe zum Vorwand Niemer's oder sagen wir Bellamy's linsterblichfeitsglaubeit dient. "Wie alle Sonderbarkeiten und Schrullen de: gipfelt in einer Art 'Seelenwanderung, die in ihrer BerAlpostels Tolstojs, erklärt sich auch dieje aus dem lieber: quicking mit mißverstandenen psychologischen Vorgängen schwang von (Serechtigkeitsgefühl und unendlichem Mit- ein verwasserter Buddhismus ist. Es sollen nämlich durch leid, für den eine menschliche Brust und ein menschliches die verichiedenen Phaien der geistigen Entwickelung eines Hirn, und jei es das eines Genies wie Tolstoj. zii flein Menschen ebensoviele Seelencrisienzen repräsentirt werden, ist und daruun gesprengt oder verwirrt wird. Dat Tolstoj, wie die während des irdischen Lebens cinander ablöjen, um Zola will, cine petite felure" im sopf, auf deutich, im Jenseits sich zu einer mehr oder minder harmonischen einen Sparren, jo ist es der chrwürdigste, der je dage Seeleneinheit 311 verbinden. Ich hebe der Kürze halber wesen. Man musan Mann verchreit, aud) ohne jeine aus der langen Erpektoration inir cine charafteristische Stelle Theorient anglerfeinen oder gar 311 teilen.

Wäre nicht jede der Werjonen, welche zujaminent Der Kampf wird endigeii auis Mangel an sämpferit. in Individuum ausmachen (Bellamy fast nämlich, wie Tas ist im (bruide Tolstojs Logik. Sehr logisch aller man aus dem bereits cben Gejagten erichen kam, dajielbe dings; imglüdlicherweise wird dië Pogik in allen Dingen, individuum in verichiedenen Alterstufen als eine Summo wo die wogende menichlide Natur in Frage kommt, die verschiedener ferionen auf) bereits vom Kampfplatz geböchito Ilmvcrumit.

schieden, bevor ihr Nachfolger Denielben betritt, jo würden wir oft genug erleben, daß ein Menich seine eigene Jugend beim Nragen pacft, ihn der Behörde übergiebt und ihn als Schurfen verflagt." - Jn ähnlider Weije bewegt sich die ganze Argumentation, wenn auch mitunter nicht ohne (Seisi und poctische Vergleiche. aber es lajien

sich allenthalben ähnliche logische rrtümer und ähnliche Bellamy als Nivítiker.

Wichtachtung cunfadijer empiricher Erfahrungen crfcuncit

wie im Rückblic". Da werden in die Beweisführung, Won Lothar Odmidt.

die „îtreng, förmlich und gründlich sein will wie die

cines logifers, nicht mr gang 1!!gleichartige Begritie cinander Eine Religion der großen Manien ist cigentlich der gleich

) gcietzt ind mit cinander vertauidit, jondern es werden Micismus nie geweien, und zwar weil er einem auch Wojtulate der Kermut und konntatc des (Slaubenis inneriten Weien nach aus sfeptiichen Grübeln heraus ent unterichiedslos als Prämissen für die Bildung gültig seilt standen ist. Dies gilt sowohl von der Gefühlsíchwärmerei | jollender Schlie verwant. llnd wie wenig weiß der der Hatonifer, als auch der der mittelalterlichen und grundgelehrte Haul De Riemer in den clementarstent modernen Iheosophen. Die Perzweiilung imenichlicher Dingen der jychologie Bescheid! (Bewijz ist es wahr, Erfenis inbezig auf metaphysicie Dinge in Ver dan in den mannigfachen Stadion förperlicher und geistiger virdung mit den immen Bedürmie nach metaphnitdem Guuwidelung, welche ein Menich durchläuri, fich vera (Starbeit: die in die Wurzel aller religijen Mujit. Tie ichiedene prüche und pinch ijche' Cualitäten bemerfbar mittelalterlichen utifer fanden cincu 1910eg aus diciem machen, die, mit einander verglichen, dit mehr Ingleich) Silena in der unmittelbaren gutuition fee Wöchten, antigos als (Gleichartiges zeigen. Das Folgt aber daraus? die, obichon mit der christlichen Eisenbaringsichre in Tod nichts anderes, als das der Menjch wie alles cirigein Vidcripruch scheid, doch nichts anderes ver alø Drganische und ll!borganische der Veränderung intercinc pri behändiger Cranbaring, welde für das ver worfen ist! Dai dicic Veränderungen allmählich ichr nandesgemäße Erfemnen Eriai: bieten jollte. Im Jafob gewaltige sonraste darstellen zwischen dem Sch) von Einst Bönne midt rid bereits jolche cheimnisvolle sonte und dem von Net31, was ist daran utalliges? Daralis plarion mit alchimiichen imd naturphilosophischen Phan läßt fich dod) nimmeruer folgern, dai cine jolche Weihe increien. Ter görlitzer Meister sich in diejer Beziehung verschiedener Jchs eine Reihe von heterogenen geistigent det modernen Mystiferit nicht allzii fern, die ja ebenfalls Elementen repräsentiert! m (Gegenteil, die Verschiedentihrer (efühlsreligion dic Resultate der zeitgenörnchen heiten jind jamt ind jouders nur Modifikationen eint Vircnichait dicnsibar machen wollen. in dem Ditalissimo deiicben schs, die durchaus nid)t äußerlich und mi von Wien 11110 (Slauben liegt aber die Lebens: mechanisch cinander ablöjen, wie gemeint wird. Eine umfähigkeit des Musticismus, der aus diejem (vrunde Vorstelling fann beispielsweije Jahre lang jcblummerid nimmermehr die Religion der Zufunft werden faut, wie im Wienschen vorhanden sein, iti dait, auf einmal cinige meinen. Edward Veliamı), der wie im „Nückblict" geweckt, die Schwelle des Bewußtiein: 311 übertreten. foonid) in ,,jda Ludingtons Sdhwester*) dic litterarische Benn mun aber die verschiedenen Ichs jich successive vor

Form des Romans zii tendenziösen Zwecken mißbraucht, drängten, so wäre nidt mr dieses immöglid}, és miste vertündet im letztgenannten Buche eine frauie Ilnsterblich- auch jegliche Erinnerung ausgeschlossen sein und es würde leitschire. Man wird nämlich faum fehlgeheil, wciut man überhaupt die stontinuität aller geistigen Vorgänge und in scunselben die Seltan daung Wanil de Niemier's mit ihre intiment echietbeziehungen aufhören. Mozit die der des erfarers identiich glaubt, den einmal werden ganze Argumentation, wenn es jich um metaphysische dieie jdeen mit großer Wärme vorgetragen und sodanı Dinge handelt? „Séann man beweisen, was man glaubt?" geht alls Dr. Varton's Predigt im „Rückblick“ her- | fragi Ben Afiba. vor, daß der Bujioner hilanthrop mystische Neigungen hat: ,,Daj; Menschen an Fhm zweifeln fouten, ocijen Atem in ihrer Brust ist, cricheint 11119 in der Tat als

3 “; liebericht von silara Steinit; Verlag von 3. şiicher, Berlin.

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