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schütten sollen, um zur Verständigung und zur Fortbildung / cinige Forscher, wir würden es niemals begreifen, weil es ihrer Ideale 311 gelangen. Wierzit ist seit dem Veginn an sich inbegreiflich sei. dieses Qahres eine Vierteljahrsschrift The Monist init Hier ist also ein Gebiet, auf dem sid) Glauben und derselben Tendenz getreten, aber mit der Bestimmung, Wifen die Hand reichen, ein Feld, von dem jeder Wißweniger der gegenseitigen usiprache 311 dienen, als victa begierige, da es deu llrsprung alles Wijjens betrifft, soviel melji" förderliche bhandlungen und Beridhie über den, als möglich erfahren möchte. Wäre nun ein Buch, welches wissenschaftlichen Fortschritt auf den Gebieter des (seistes: i den gegenwärtigen Zustand imjeres Wissens von Gehirn lebens zi1 bringen. Wenn wir aber die beiden Journale und Seele zujainmenfaßt, vorhanden gewesen, so würde genauer auchanien, jo finden wir, daß sie noch ciner, der Verfasser wahrscheinlich, wie er sagt, das seinige nicht andern Zwecke diencii

, der darin besielt, das sie deutsche, geschrieben haben, denn er wollte im Wesentlichen eine französische und anglijde gorider der amcrifanijder Veic: solche Zusammenfassung vom vermittelnden, monistischen welt in ihren besten, dem angedeuteten Ziele dienenden Standpunkte geben. Aber ein solches Buch war nicht Arbeiten zugänglich machen. Wir haben dort Namen des vorhanden, weil die Wijjenschaft von der menschlichen Seele besten Nlanges vertreten gerinden, aus Deutichland beispiels- noch im Werden ist, und die vorhandenen Anläufe 311 weise (Gustav Freitag, Ewald Hering, Ernst Man), einer Samling Ind Sichtung des mächtig angeHaedel, trener, 21. Weismanui 11.01., aus England : schwollenen Niohmaterials in der Regel mur voit einem Mar Müller, S. Romanes, aus Franfreich 41. Binet cinseitigen physiologischen, psychologischen, ethischen oder und Th. Ribot, an: Italien Gejare lombroso imd viele religiöjen Standpunkt gejdhrieben waren. Ein Versuch, andere Es handelt sich dabei im llebrigen nicht 11111 die verschiedensien Richtungen der Seelenfunde, von der Nachduudt, wie ihn so viele ameriľanische Zeitungen üben, anatomischen Grundlage iind den Fundamentalbegriffen sondern im autorijiric lleberjciziingerl, und viele diejer an, bis zu den problemen der von außen beeinflußten vorwiegend von och geistigen Ericheinungen in der Natur Seclentätigkeit übersichtlich vom neuesten Standpunkte handelnden Arbeiten sind von der Open Court Publishing zusammenzufassen, fehlte und ist hier mit einer limsicht Company and in locürci: Mb Buchform beraus. und Durchdringungsfraft vollendet worden, die uns begegeven worden.

weisen, das der Verjasser dejjelben, der Herausgeber so furicht man dann weiter nac), aus welchen Perjonen Ser rechten Stelle ist.

vicler Drucichriften ähnlichen Ziels, der rechte Mam an Diese jo cifrig und unutmegt ihr hohes viel verfolgende „Gcjellschaft“ besteht, jo findet man nur zwei Teilhaber gebiete zicht in unsern Gedanken vorüber, wenn wir dem

Welch ein Reichtum verschiedener Denk- und Forschungsgenannt, Edilard C Hegeler und Main Carus, denen

(Sange der flaren und durchsichtigen Darstellung folgen! als Herausgeber der erwähnten 3citschriften und Bücher

Ta founei zimnächst die Grundbegriffe Des Empfindens Dr Paul Carus 311r Ecite steht. Lebicrer, der auch der eiiriglie Mitarbeiter seiner Zeitichriften und der dem gleichen uidit immer leicht erfennbare Grenze zwischen Wahrheit

11110 Tenfens, die Bildungsweisc der Vorsiellungen, die Persöhnungszwecke dienenden Bibliothek ist und offenbar die Socle dieser ganzen Thätigkeit darsiellt, ist natürlich

und Jurtuni zur Erörterung, dan die physiologischen ein Deutscher, der Sohn des fürzlid) verstorbenen General

Fundamentalerscheinungen, in denen sich reclisches Leben

bei den nedersteu organischen Formen offenbart. Eine ili perintendenten der Provinz Csipreußen, und somit ein Coun der Stadt stants, des philosophen, der einen

durch zahlreiche, den besten anatomischen, physiologischen, ähnlichen Verjöbmingsdrang für dicje heute inchr als je

lild entwialınigsgcichichtlichen Werken ciitlehitse klubildirigent mais auseinanderstrebenden (Sebiete der menschlichen Tiervenjujiems und Schirns der Wirbeltiere von den cila

crläuterte Darstellung lehrt ins Bait und Wachstum des (Seistestätigkeit befundete.

fachsten Formen bis zum Menschen, der den Abidhluß der Wir wollten dies zur richtigen Beurteilung des oben Reihe bildet, kennen; sie zeigt, wie wir eine geistige Entzitinten neuen Buches vorausschide, weil in der furzen wicklung, welche mit der körperlichen Schritt hält, verVorrede desjellen gejagt ist, daß von allen Seen, deren Folgen fömen, und wie dabei cine immer vollkommencre Ausführung dem obengenannten lrheber imd Beschüberrbeitsleistung auch auf dem Gebiete der Geistestätigkeit der Forschung nach einer „eligion auf wissenschaft crzielt wird. Die Anschauungen von Hitzig und Fritid), licher Grundlage" am Serzen lagen,' dicjenige cines (50113 and Ferrier, Miuc 1111d Erner über die Pofalijation Vnche: über die Erfenntnis der menjdyliden Ecele als der einzelnen Sinnesfähigkeiteit und Geistestätigkeiten im cinci, nicht in der früheren Alustajjimg imterblichen, aber (Schirnt werden in lichtvollen Darlegungen vorgeführt, cin im linjerblid seitsglauben geahnten Entwicklungsform den interessantes siapitel über die Fortpflanzıng, die ja den crsten Platz cinnahm. llnd ums ideint, daß Herr Hegeler (Geiji nid)t weniger als den störper berührt, cingeschoben, cinen sehr darfen Blick befindete, als er das Studiun das niele Feld der erperimentellen Puchologie und ihrer der menschlichen Sccle als dasjenige Forjchungsgebiet er Forschungen am gesunden und franfeii, natürlid) oder fannte, auf welchem das Bündnis zwijchen Forschen und fünftlich cingcichläferten Menschen ( Träumen, Dipnotismus, Empfinden am ersten zu Stande fomen wird. Denn Cunambulismus, seelische ind förperliche Beeinflussung, qovich auch bereits in genauester Bergliederung des Gehirns, doppelte Persönlichfeit 11. 1. w.) gründlich abgeerntet, und in Ermittlung der Tätigkeiten jeiner cinzelien Teile und mit Ausblicken auf die cthischen und religiöjen Probleme Drgane durch Niciziing init schwacher cleftrischen Strömci des Seelenlebens geschlossen. festgestellt ist, so bleibt uns doch das harmonische Zusammen. Her da weiß, welche Doriten schon die Heraus: wirfen dieser Teile, die Kombination dieser Empfindungen, chalung des wahren Sternes der hypnotischen Forschungen, die Entstehung der innern Pluschauung und faujale Durd) die fritische Behandlung der ethischen Probleme in sich Dringing derselben ein tiefest (Geheimnis, vor dem alle birgt, wird dem Verfasser für seine überall klare, besonnene Forscher" jich) beugen. Sie fönnen widit daran zweifeln, und maßvolle Behandlung Danf wissen. Sie würde schon daß das Denten in dicjem Drgan auf ihatürlichen Borans: ciu nicht geringes Verdienst einschließen, wenn sie blos jezingen beruht, sie sehen es an bestimmte Bedingungen referirend imo fompilatorisch wäre, aber sie ist durchweg gefnüpft, aber sie würden zu weit gehen, wenn sie be fritisch gehalten, und nach viclen Richtungen mit neuent haupteten, die (eistestätigfeit zu verstchen, oder ihre Ansicht anregenden Gedanken wie mit einem geistigen Fermente über das Zujainienfonimen der innern Anschauung für durchsebt, so daß man fremde Länder zit Durchwandern inchr als einen bloßen Glauben gäben. Behaupten doch i glaubt und überraschende Aussichtspunkte erreicht. Dies

gilt 8. B. für die ganz originelle Theorie der Geschlechter führen. Wir dürfen aber nicht vergessen, daß, wenn ein Land Entstehung, die von einer Hypothese der Ergänzimg altd

Schutzölle cinführt, es sich in einer Schulungszeit befindlich bes geht, ironach ein Mann, wenn es auf ihn allein anfäme,

trachten muß, wie ein zu erziehendes und zur Reife zu bringen

des Kind. Das Ziel jedes Krieges ist ein ehrenvoller Frieden, uur weibliche Nachfonımenschaft, eine Frau mur männ der Zwed der Schulzeit das praktische Leben. Das Ziel eines liche haben würde. Als Beispiel wird angeführt, daß Schußzolls muß seine Aufhebung in nicht zu ferner Zeit sein." eine innbefruchtete Bienenkönigin uur männliche Eier legt, Es ist unmöglich, hier auf weitere Einzelnheiten einaus welchen Drohnen hervorgehen, nach der Befruchtung 311gehen, aber ich hoffe, das Angeführte wird genügen, dagegen weibliche, aus denen Arbeiterinnen und junge um auf das Buch eines vriginellen und auf dem Boden Höniginnen entstehen. Freilich bringen im Gegensatze der Tatsachen bleibenden Denkers hinzuweisen, von dem hierzit innbefruchtetc Blattläuse Weibchen hervor und zwar id) wünschte, daß es in feiner mmvindenen, den durch eine Reihe von (Generationen, so lange sie in lleber- Dingen auf den Leib gehenden Weise ins Deutsche überFlu113 leben, und erst gegen Ende des Sommers treten auch seizt würde. Niemand könnte das besser tin, als der wieder Männchen auf, mit denen Kopulation erfolgen kanı. Verfasser selbst und ihm vor allem soll das hier init ans

Auch in Bezug auf die älteren Erklärungen der Berz gelegt werden. Wir könnten ein jolches dem philoSchmerz- und Lustgefühle weicht Verfasser voii seinen sophischen hrajendrehen aus dem Wege gehendes Werk Vorgängern ab und verwirft die von Stant aufgestellte über Gehirn und Seele recht gut brauchen Lehre, daß Lustgefühle mit einer Steigerung, und Schmerz init einer Herabminderung der vitalen Tätigkeiten ver bunden seient. Er führt als Gegenbeweise an, daß Minsiechen und Sterben schmerzlos vor sich gehen fönnie, daß andererseits die Verdauung, welche doch die Lebenskraft erhöht, mit Ilnluistgefühlen, förperliche Anstrengung da gegen, obwol sie die Sträfte zur Zeit erschöpft, oftmals

Der Ausdruck des persönlichen. (z. B. beim Jugendspiel, Kanderungen imd förperlichen llebungen, Tanz, Sport it. i. w.) mit Putgefühleil ver

Von bundeii sei. Luft jei vielmehr mit der Befriedigung förper:

Emile Ol 1. licher Bedürfnisie, lliluft mit Störung derselben verfnüpft; auch die ,,voltätige Warning" welche chiller als Zwec des

Autorijirte llebersebung von Loo Berg. Schmerzes hervorhob, hätie hier Berücksichtigung verdient.

Sehr gut ist dasjenige, was der Verfasser über die Ich kenne Romanjchriftsteller, welche sehr sorgfältig Gedankengemeinsamkeit der Menschheit von den ältesten schreiben, und die lange Zeit einen guten litterarischen Zeiten bis heute ausführt, indem er das ganze (beschlecht Namen gehabt haben. Sie sind sehr fleißig und behandeln einem aus der Tiefe des Meeres emporwachsenden Sioralleri alle Gatiungen mit derselben Leichtigkeit. Die Wendungen stock vergleicht, in welchem durch alle Teile dasielbe Leben fließen ihnen alle von selbst in die Feder, jie arbeiten puljirt, obwoi die lebenden Vertreter beständig absterben | jeden Morgen am Frühstücstische 5-600 Zeilen. und neuen Generationen Platz machen, und wie er den llnd ich wiederhole es, die Arbeit ist sorgfältig, die festen (Blauben der Vorzeit an cine persönliche IInsierbGrammatik wird nicht verlebt, der Ausdruck ist gut, und lichkeit als die unentbehrliche Waffe im schärferen Stampfe bei allem Respekt vor dem Publikum scheint der Autor ums Dasein betrachtet, die den Menschen kräftigte und hier und da sagen 311 wollen: „Niht wahr, das ist start machte, auch das Widerwärtigjie 311 ertragen. Wir reizend geschrieben.“ Dicie Romanschriftsteller haben mit dürften darin die Allinung einer damals unerfennbaren einem Wort ganz den Anschein cines wahrhaften Talentes. Tatsache, nämlich der tatsächlichen Ilusterblichfeit der im Das Iliglück ist nur, daß ihnen der Ausdruck des Laufe einer langen Entwicklung des Geschlechts erlangten Persönlichen fehlt, und das genügt für immer, um sie Vollkommenheiten des Leibes ind (ciftes erfemen, die zit mäßigen Schriftstellern 311 stempeln. Sie mögen Band uns heute befähigen, den (Gedanken tiefer 311 fassen und auf Vand häufen, ihr starkes Talent gut oder jchlecht anin einer höheren Form weiter zu pflegen. Ganz imver wenden, immer wird doch aus ihren Büchern ein fader mutet, aber treffend wird damit eine brennende Frage der (Sernch aufsteigen, es sind nur halbgeborene Werke. Je Gegenwart, die Handelsbeziehungen Nordamerikas und mehr diese Autoren schreiben, desto schimmliger wird der der alten Welt in Warallele gestellt.

Bücherhaufe, die Korrektheit ihrer Sprache, die Glätte

ihrer Þrosa, der Firniß ihres Stils kann für längere „Das sind Träumer jagt er, „die da denten, Mitbewerbung ici die Wurzel alles llebels und welche jid) einen zustand der

oder fürzere Zeit das große Publifum über sie täuschen, (Sesellschaft ausmalen, in welchem citei (siücherridht, weil alle aber alles das genügt nicht, ihren Werfen persönliches Mitbewerbung unterdrückt ist. Es ist der Traum vom Schlaraffen: Leben einzuflößen, und schließlich verliert der Eindruck, lande, vom Veidie Iltopia, wo das dolce far niente ein Karadies

den ihre Lejer mit sich nehmeit, immer mehr an Kraft. schafft, in welchem Menschen ohne Rüdgrat leben, weil in vimmel, wo der Kampf ums Dajein ruht, fein Rücgrat crforderlich iit.

Sie machen eben nicht den Eindruck des Hersönlichen und Nögen sie sid, aber hüten, dass ihre Träume jie nicht für die werden im jo sicherer vergessen, als sie fast niemals rauhe Wirklichkeit untüchtig madien. Es giebt eine andere cinen jo hohen Grad von Wirklichkeitssinn befißen, was Menjdenklassc, welche ähnlich soldien Träumern nach einem 31

die Sache noch verschlimmert. itande friedlichen (Blückes itrebi. im Besite etlicher weltlichen Güter wünschen sie dieielben ingcitört zu bewahren, ohne einem

Diese Romanschriftsteller schreiben den Stil, der beständigen Daseinskampie ausgeietzt zil sein, der sie zwingt, all gerade Mode ist. Sie gebrauchen die Wendungen, die zeit bereit zu sein, um Mitbewerbern gegenüber zu treten und mii in der Luft liegen. Sie schreibeut, als ob jemand hinter dem Geiste" der Zeit fortzusdırciten. Tieie Leute fordern Schutz ihrem Stuhl stände und ihnen zuflüsterte. Ich sage nicht, der nationalen industrie, Verbände, Ninge und wie diese Vers anstaltungen heifen.

daß sie mir dem einen oder anderit abschreiben, daß fie Ein hoher Zolltarii und itarfer Zusammenidhlui; mag jidher ihren Stollegen ganze Seiten stehlen, im Gegenteil, fie lidh für einige eit die Beschäftsjorgen unicrer wandelswelter sind so flüchtig und oberflächlic), daß man in ihren leidtern, aber im längeren Verlauf" wirkt das jewächend. Tat Sachen keinerlei kräftige Gimvirkung bemerkt, nicht einjächlich sind (aud) nach Anjidit der größten amerikaniiden EisenIndustriellen) hohe Zölle und Verbände jchere Zeichen von

mal die eines einigermaßen guten Vorbildes. Sie kopiren Schwäche Vielleicht sind wir in die Notwendigkeit ver

nicht, aber statt eines schöpferischen Geistes haben sie einen jekt, einen Handelskrieg gegen England oder ganz Europa zu i großen Porrat von bekannten Wendungen, gang und gäben

Redensarten und eine eindrudslose Art des Durchschnitt- | Tages flassifiziren, aber es wird doch nichts desto weniger stils. Dieser Vorrat ist imerschöpflich, sie brauchen nur ein eigenartiges Werk und eine wahre Schöpfung sein. zur Schaufel 31 greifen, um das Papier damit zu bedecken. | Man kommt in Leidenschaft, man liebt es, oder man Sieh da etwas und noch etwas! Immer, immer noch liebt es nicht; aber niemand bleibt gleichgiltig. Es handelt eine Schaufel falter Erde, womit sie die Spalten der sich nicht mehr um Grammatik oder Rhetorik, man hat nicht Journale und die Seiten der Bücher ausfüllen.

mr ein Paquet bedructen Papiers inter seinen Augen. Dagegen sehe man sich einen Romanschriftsieller an, Da haben wir einen Menschen, einen, dessen (Beijt ind der den Ausdruck der Persönlichkeit besitzt, ž. V. Alphonse Herz' bei jedem Worte mitschwingt. Man gibt sich ihm Daudet. Ich greife diejen Schriftsteller heraus, weil er him, weil er sich der Gefühle des Lejers zit bemeistern einer derjenigen" ist, die am meisten ihre Werke selbst weiß, und weil er die Kraft der Wirklichkeit imd die All erleben. Allphonje Daudet hat wirklich ein Schauspiel macht des persönlichen Ausdrucs besitzt. oder irgend eine Szene, die er schreibt, erlebt. Da er Jeßt begreift man wohl die gänzliche Dhumacht jener Wirflichkeitssinn besitzt, jo wird er von dieser Szene ge- Romanschrifisteller, von denen ich vorhin spracy. Niemals fesselt und beobachtet das Bild schr genan. Jahre fönnen werden sie die Leser ergreifen und sich ihre Veigung er: darüber hingeheni. in seinem (Heisie haftet das Bild, po halten, denn sie fühlen nichts und geben auch nichts auf dringt nur im Laufe der Zeit tiefer ein. Es wird schließt eigene Weise wieder. Man wird in ihren Werfen imlich sein Besitztum; der Schriftsteller muß es mitteileit, sonst nach einem nienten Eindruck siichen, der in einer und was er gesehen und behalten hat, wiedergeben. So nicien Redewendung ausgedrückt wäre. Wenn sie hier entsteht ein Naturprodukt, die Schöpfung eines originellen uder da glückliche Wenduingen finden, so tönen diese Werkes.

Mendingen, welche bei einem andern fo lebendig klingen, Allphonse Daudet beschwört ziierst ein Erlebnis herauf, bei ihnen hohl; sie sind nicht der Ausfluß eines Menschen, die person mit ihren Bewegungen, die Gegend mit ihren welcher wahrhaft empfindet und das in einer fraftvollen Linien. Das muß er wiedergeben. llnd jetzt läßt er die Schöpfung wiedergibt. llud jie mögen sich noch so schön Personen spielen, belebt die Miliens und strengt sich an, in Positur jetzen, ausgezeichnet schreiben wollen und jeine eigne Persönlichkeit mit derjenigen der Wesen und glauben, daß man ein schönes Buch anfertigt, wie man selbst der Dinge, welche er malen will, 311 vermischen. mit mehr oder weniger Sorgfalt ein paar Stiefel macht, Er ruht nicht cher, bis er eins ist mit seinem Werkc 11110 sie werden doch niemals ein lebendiges Werk zur Welt zwar derartig, daß er in ihm aufgeht und es zugleich bringen. Nichts erseßt den Wirklichkeitssinn und den auf seine Weise sieht. Bei diejer innigen Vereinigung persönlichen Ausdruck. Bringt man diese Gabe nicht mit, giebt es keine Verschiedenheit mehr zwischen der dargestellten dann soll mait lieber fürämer als Romanschriftsteller Szene und der Persönlichkeit des romanschriftstellers. werden. Welche Details sind absolut wahr, welche crfunden? Das Ich habe Alphonse Daudet angeführt, weil sich mir wäre schwierig zu sagen. (Gewiß ist nur das Eine, daß dieses Beispiel sofort aufgedrängt hat. Aber ich hätte noch die Wirklichkeit es war, die den Anstoß gab, daß in ihr andere Romanschriftsteller nennen können, welche weitaus die Kraft der Anregung lag, welche den Nomanschrift: nicht sein Talent haben. Der persönliche Ausdruck tritt steller mächtig, ergriff. Er ist darum der Wirklichkeit nicht notwendig ist vollendeter Form auf. Man kann nachgegangen, hat die Szene ausgearbeitet und ihr gleicher- schlecht, inforreft und erbärmlich schreiben, 'imd alles famn weije cin Leben verliehen, das mir ihm, Alphonse Daudet, doch von einer wahrhaften Originalität im Ausdruck sein. ganz allein eigen ist.

Am schlimmsten ist nach meinem Dafürhalten im Gegenteil Das ganze Wejen der Originalität besteht in diesem gerade jener saubere Stil, welcher bequem und weich dahinpersönlichen Ausdruck der wirklichen Welt, welche uns fließt, jene Flut von Gemeinplätzen und bekannten Bildern, imgibt. Der ieiz der Daudetschen Werfe, dieser tiefe i welche das große Publikum zu dem IIrteil verleitet: „Das Reiz, welder ihm einen hohent Platz in der modernen ist gut geschrieben.“ D, niein, das ist schlecht geschriebent, Litteratur erringen hat, fommt von dem originellen Bei- sobald das Werf fein eignes Leben und keinen eigenen geschmack, welchen er jedem kleinsten Stück eines Sabes Beigeschmack hat, jelbst auf Kosten der Korrektheit und des giebt. Er fann keine Tatsache mitteilen, feine Person cine Evenmaßes der Sprache!

Evemmaßes der Sprache! Das größte Beispiel eines führen, ohne sich ganz in diese Tatsache oder diese Person, persönlichen Ausdrucks in unserer Litteratur ist St. Simon. init der Lebhaftigkeit seiner Fronie und ber Alumit seiner Das ist ein Schriftsteller, welcher mit seinem Herzblut gezärtlidien Liebe hineinzierjeben. lInter hundert Seiten schrieben, und der Werke hinterlassen hat, welche an Kraft erkennt man eine von ihm, weil seine Seiten eignes und Lebendigkeit cinzig dastehen. Ich habe gar kein Recht, Leben in sich haben. Er ist ein Zauberer, ciner jener ihn einen Schriftsteller 311 nennen; er war mehr als daš, bewegten Erzähler, welche, was sie erzählen, mit belebenden denn er scheint sich gar nicht bemüht 311 habent 311 schreiben, (Besten und berücfender Stimme vortragen. Alles wird und er fam plößlich zu höchsten Stil

, zur Schöpfung lebendig unter ihrer Hand, Alles empfängt Farbe, Duft einer Sprache und zum lebendigen Ausdruck

. Bei inserit und Ton. Sic weinen und lachen mit ihren Helden, fie berühmtesten Schriftstellern merkt man das Rednerijdie, sind vertraulich mit ihnen und geben sie wirklichkeitsgetren die Zustuzing der Phrase, ein Geruch von Tinte strömt wieder, so daß man sie vor sich sieht, so oft fie sprechen. von ihren Blättern aus. Bei ihm ist nichts von alledem;

Sollen solche Bücher das Publikum etwa nicht die Phrase ist ein Zucfen des Lebens, die Leidenschaft hat entzücken? Sie leben. Man schlage sie auf, und man die Tinte ausgetrocknet, das Werk ist der Aufichrei eines wird empfinden, wie ihr Leben einem bis in die Finger- Menschen, der lange Monolog eines Mannes, der alles jpipen dringt. Das ist die Welt, wie sie wirklich ist und öffentlich erlebt wie sie sich zugleich in einem Schriftsteller von föstlicher Stendhal affeftirte damit, er leje, um den Ton zit 11110 tiefer Driginalität widerspiegelt. Der Autor kanın finden, jeden Vormittag einige Seiten im Zivil-Besetzbuch, einen mehr oder weniger glücklichen Vorwurf wählen, er bevor er sich an die Arbeit mache. Man muß darin eiiiinag ihn mehr oder weniger erschöpfen, das Werf bleibt des- fach einen Trotz schen, mit dem er der romantischen Schule halb doch um nichts weniger fostbar, weil es in seiner entgegentrat. Stendhal wollte sagen, daß für ihil der Úrt einzig sein wird, weil mur er allein ihm diese Ab- Stil mur der flarste und möglichst exakte Ausdruck der runding, diesen Ton imd dieses Leben geben konnte. Das Foce sei. Nichts desto weniger besaß er den persönlichent Buch ist von ihn, das genügt. Man wird es eines Ausdruck im höchsten Grade. Seine Trockenheit

, seine

kurz angebundene, so einschneidende und eindringliche Rede, (Gewöhnlich nimmt er an, daß es der andere sci, denn wird ihm unter den Händen zi1 cinem wunderbaren Weri- jedes Individuum, welches nicht denkt, hat gerade darum zeng der Analyje. Man fönnie ihn sid, gar nicht anmutig den slärfsten Glauben an sich. Es ist deshalb sehr schreibend vorstellen. Er hatte den Stil jeines Talenis, leicht, für verrückt gehalten zu werden. Alles was voin einen in seiner Inforrektheit und an deinenden Sorglosig: Normalen abweicht, ist für den minder (Gebildeten überfeit so originellen Stil, daß er impijch geblieben ist." Inisi spannt, und das Bergnügen, welches die Engländer inist nicht der großartige Schwing St. Simons, der erhaben in Folge ihrer ungewöhnlichen sèleidertrachten oder ihres seiner Gewalt auf Wundern und Trümmern cinlerfährt; Auftretens, allen Kindern des Festlandes, den großen das ist ein an der Oberfläche zitgefrorener, in seineri und den kleinen, bieten, ist aus der allerdings imaßTiefen vielleicht sprudelider See, der mit unerbittlicher geblichen Ansicht hervorgegangen, daß fie überspannt Wahrheit alles, was sich

) an jeinen llfern indet, abjpiegelt. seien. Balzac wurde ebenjo wie Stendhal der Vorwurf ge Die Kluft zwischen flugen ud törichten Menschen macht, er schreibe schlecit. Er hat gleichwol in jeinien ist in vielen Fällen nicht so groß, und neuere französische drolligen Erzählungen Seiten gelieferi, die sileinode an Edriftsteller haben vor fünf Jahren unter die Syniptome Ausfeilung ind; ich kenne nichts, was in der Form des Wahnsinnis die Grübeleicit über ein Perpetuum reizender erfinden und feiner ausgeführt wäre. Riber mobile, über die Weltsprache gerechnet. Nichtsdestoweniger man wirft ihm die schwerfälligen Einleitungen jeiner giebt es in Berlini ein Perpetuum mobile in Form einer Romane, die allziımassiven Beschreibungen, überhaupt den ilhr, die in eine Mauer eingelassen, sich selbst durch den schlechten Geschmack an gewissen lebertreibungen in der Temperaturwedisel zwischen Tag und Nacht ?c. aufzieht. Darstellung seiner Personen vor. Es ist zweifellos, er hat lind Rolapük bat bereits jo große Erfolge errungen, daß eine schwere wand, die ziweilen erdrüđt. Plich muß man man in den münchener Stonzerten in der Weltsprache ihn in dem folosialen Zujammenhange seines Lebenswerfeiingt, und daß es an der llniversität in Wien von Probeurteilen. Man jieht dann einen heroiichen Kämpfer, der rejioren gelehrt wird. sich mit allem, jelbst mit dem Stil heringeidlagen hat, Es ist deshalb gefährlich, jo ohne weiteres eine und der hundertınal aus dem Miampfe sicgreich Hervor Sache verrückt 311 nennen, besonders in unserer Zeit, die gegangen ist. Pludrerjeits vernickelt er sich freilid in cr: To jdhnell ausidreitet, daß heitte eine Banalität ist, was müdende Phrajen, aber jein Stil ist dod iminer cigenia mail gestern als eine llopie angeichen hat. Noch im tümlich und periönlich. Er fnetct ihii, formt ihii und vergangenen Jahre wurde in einem in Karis erschienenen bildet ihn in jedem iciner Nomane gänzlich im.

Buche Du delire chez les degenera (lleber die Gellnaufhaltiam iucht er nac) ciner neuen Form. Man mütsfrankheiten der Entarteten) als Simptom des findet ihn immer wiedcr, in den fleinsien Süben iji er Wahnsins angegeben: ingejelliger (Seijt, Neigung zum der jchöpferische Gigant. Eu ijt er: die Schmiede dröhn, Vegetarianismus, Tierīdit, Ideen über eine Welter hämmert mit dem Sdwige jeiner Strme auf seine repiiblit, Abrïjuungspropaganda, das Streben der WeltSprache, bis sie ihr (Vepräge hät.. Dieses (Vepräge wird verbesierer nach (bloidiheit 11. 1. w. Es fann nicht gesie civig behalten. Wie viel Edhladen and dabei abralle, leugnet werden, daß mandes Verlangen injerer Weltis ist doch großer Stil.

verbeñerer von Nervosität herrührt, von dem Mangel, Jd hatte mir die bicht gehabt, durd) Vorfühung dulden zu fönnen, umd daß ein großer Teil der leidenden einiger Beispiele beter darzutellen, was ich immer sem Menichheit, die uns Veuropathen jo viel Nummer verpersönlichen Ausdruck verstehe. Ein großer Tiomanichrift ursacht, in die empfindjame Menschheit cinrangirt werden steller in unsrer Zeit ist derj: nige, welcher Wirflichfcitsjin müßte. hat und die Natur mit Driginalität wiedergicbt, indem er Mandslei), vielleicht der verständigste aller Jrrensie mit seinen eignen Leberi lebendig macht.

ärzte, obwol aud) er überall Mahninnige jicht, wo vielleicht gar keine sind in uingehorsamen sindern, unzu

friedenen Revolutionäreit, in chrgeizigert und starken -39

Naturen), hat die gewöhnliciten llijachen psychischen Wahnsins vortrefflich erfläri: „Ein Judividiuun, das glüdlich leben will, muß entweder jo geschmeidig seine

daß es sich in allen gällen zurechtfindent kanit, oder Seelenmord.

auch stark genug, die Perhältnije nach seinem Stopf 311

lenken. Nail Cweder das Cine noch das Ander, Von

oder durch giden Menicheinverstand und einflußreiche 2 ug uijt 5 trindberg.

Stellung ein siompromit nicht zustande bringen, so wird

o's wahnsinnig, begeht Eilisimord, wird zum Verbrecher Wenn es auch keine absolute Wahrheiten giebt, jo

oder endigt im ?rmelhaus.“.

Der erfarer hat damit das intime Band angehaben wir doch als Entschädigung die periodische Durch dcuicî, welches die Jndividuen derart verbindet, daß schnittswahrheit, die Normalvernmft des 3citaliers, die herrschende Anschauung des Tages oder das sogenannte Surch Pahuinn bestraft. Ein ijolirtes Leben fann streng

jeder Periuch, sich aus einen Streis 311 befreien, sich allgemeine lirteil. Der Menich über oder imter dem Normaldurchschnitt wird für „nicht recht flug" gehalten.

genommen nicht geführt werden. Wat man keine Menschen, Galilei war demgemäß nicht recht flug, als er im (vegen Erinnerungen, mit denen man sich beichäftigen fann.

io jind os Kücher oder cine großze Sammlung von ja 311 dem allgeineinen lirteil damaliger Zeit amahi, Cinjam mit einen Mujichten dazuitchen daß die Erde sich um die Sonne drehe.")

ist ebenso Ieder Durchschnittsmensch wird, wenn man ihm

gefährlich wie überall jeinde 311 haben, iets unterdrüdt,

gefejjelt 311 fein. gegenüber einen neuen (Bedanken ausspricht, einen Augen

Die Ginjaifoit flöt Furcht cin, dariim lebt der blick zweifelhaft sein, ob er oder der Tenfor verrüdt ist. Gotiesbegriff länger in dem isolirten Leben der Land*, So ist jbjens „Nosmersholm“ für das Theaterpublifum

bevölfering wic in den Volfsinengen der Städte. Die unbegreiflich, für den Valbgebildeten moitiid, aber fitr den, der die

Furdo! iit eine Mengering des Selbsierhaltungstriebes; moderne Pivdiologie erkannt bai, völlig tlar.

übertriebene Furcht cine Folge der Gjolirung" und die

Vaderud I'll ten.

ciste IIrjache zum Wahnsinn; argwöhnisches Wesen und Der Kampf um die Macht hat sich aus dem rein Verfolgingsmanie wird mit Nouvendigkeit erzeugt, wenn förperlichen (Gefängnis, Tortur, Tod) allınählich zi1 der (Gejellschaftsmenjch aus der schübenden lligebung cinem mehr psychischen, aber darum nicht minder graitherausgetreten ist. Uus Mangel eines Maßstabes, aus famen, entwickelt Il früheren Zeiten regierten die dem linvermögent

, die relative (röße seines eigenen | Despoten mit musfeljtarfen, cijenbepanzerten Männern, jds beurteilen zu können, entsteht dann sehr leicht ent- jei regieren die Majoritäten (oder die Minoritäten) weder lleberschabungs - (brößenwahnsinn oder llnter- | mit Hilfe von Zeitungsartikeln und Wahlzetteln. juazungMilromanie. Schließlich verliert das große ifrüher ersdilug man seinen Meinungsgegner, ohne Gehirn oder das Selbstbewusstsein jede Straft, den Gc- ihn überführt zii haben, jeßt schafft man cine Majorität fahren 311 begegnen, jedes Vermögen sie zii beurteilen, gegen ihi, „überführt“ ihni, stellt feine Ansichtent bloß, jede Beherrichung über die Triebe; und nu reagiren schiebt ihm Ansichten untei, die er gar nicht hat, beraubt die Bewegungs und (Gerühlsnerven auf die ersten Ein ihn jeiner Eristenzmittel, versagt ihin soziales Ansehen, drücke. šaliche Verfnüpfungen der IIrsachen, irrige Vor: macht ihu lächerlich, mit einem Worte lügt und peinigt stellungen, Schlußlaße ohne zureichenden (Grund, (0.5 ihn 311 Tude oder macht ihn verrückt, anstatt ihn zu ersichts- und (siehörtäuschungen und endlich Tobjucht oder schlagen. jtändige Verteidigungüinanie, die sich in Angriffen Luft Die Worte „311. Tode gequält“, „wahujinnig gemacht, stellen sich bald ein.

macht“, „totschweigen“, „geboykottet“, werden immer allAll diese Vorläufer kommen nun gejonderis und in täglicher, und die furzen, umschuldigen Worte verbergen geringen (Grade bei allen Menschen vor, denn jelbit

oder verraten cbenjo viele und ebenso große Verbrechen wenn die Grzichung der Menschen zum Menschen ge

wie die Burgverließe der Feudalherren. macht, io in gleichwol die Erziehung nur ein anhängiel , bedeutender Schauspieler auf folgende Art totgemacht

.

Ein Beispiel. In der Stadt X wurde neulich ein das im Afefi einer stärferoni Leidenschaft wie ein lojes sileidungsstück herabfallen fam. Ein hoc und vor

Er hatte unit cinem Theaterdirektor bei einer jungen nehm gebildeter Mensch kann in einem Anfall von Zorn

Dame rivalisirt und war von dieser bevorzugt worden.

Der Direktor verlodfte ihn, einen äußerst vorteilhaften roh, pöbelhaft, gewalttätig werden, ja selbst ein Ver. brechen begchen. Einejchwärmerische Viatur fann

Nontraft auf zehn Jahre 311 unterschreiben. Im ersten eraliirt werden; dünstler und Schriftiteiler fömen iclbit Jahre erhielt das Opfer gar feine Rolle. Das Publikum Halluzinationen hervorrufen; der Krieger bewarinet jidh glaubt, daß jeine Kunst verblüht sei. Im zweiten Jahre unter dem Einfluß iciner Furcht mit einem Muut, der

wird ihm cute Nolle übergeben, die jeiner Begabung mur die Rücfjcite der Feigheit ist und leicht in tierische nicht liegt, er macht fiasfo. giuß, und viele werden erst infolge 3!! rajcher Abjperrung Hervor, den er sofort durch Reflame zu einer BerühmtMordlust ausarten kann. Die sluit ist darum nicht jo haupt keine Nolle mehr. Er ist ein geschlagener Mann.

Der Direftor zicht in eincit jüngeren Schauspieler wahnsinnig. lind nicht immer scheint die Absperrung durch die fürjorge für die Patienten veranlaßt zu werden, heit stempelt, und an den er das Publikum gewöhnt, die in der Regei erit dan stattfindet, wenn das Ver: während der andere begraben wird. Nun bricht dieser halten des Hatienten den interesien der andern 311m

seinen Géontrakt, zieht rich cinen prozeß auf den Hals, Schaden gereicht. Daraus il 311 folgern, daß der frre

verliert als scontraftbrüchiger sein Anjehen und erhält erst dann imichädlid, gemacht wird, wenn er gefährlich kein Engagement mehr. Er ist totzeichlagen! Diejes zu werden anfängt, und daß das Irrenhalis infolgedevient | Perfahren ist übrigens für große Theaterdirektoren nichts faktisch danielbe wie ein Gefängnis ist. Die Scrabrilngewöhnliches, die ofi den Stern eines konkurrirenden hierbei ist, daß mancher Verbrecher, der mit dem Vers | Theaters an sich loden, um ihn „einzujargen“, wie es lust mehrjähriger Freiheit seine Strafe aviiten würde,

in der Theatersprache heißt. Erinnert diese Methode im Irrenhaus des Vebranches seiner Verstandesfrätte nicht an Binterhalt und Raub, wie sie in der guten beraubt worden ist. Man hat oft die Beobachtung ge

alten Zeit praktiich ausgeführt wurden? macht, daß invernünftige ind bösartige Onverwante,

Wie bekannt wirft nichts so vernichtend auf den um die Ehre der Familie 311 retten, den Schuldigen ins

Dentmechanismus, wie getäuschte Hoffnungen, und eine Hoipital jchicken in der Hornung, daß fie bald von aller hochentwickelte form dicjer Tortur°kam Wahnsinn her: Verantwortung befreit und der stranfe entlassen sein würde,

vorrufen. Man verspricht und verspridit, schiebt auf ohne Schadeit genommen zu haben, sobald der Fehltritt

und schiebt auf, bis das Opfer ohnmächtig scheint, und vergeven ist. Jene allgemein angenommene Ansicht,

wenn die Lebensgeister völlig zu schwinden drohen, bedai der Jrre im Gegenjatz zum Verbrecher inzurech

lebt man den Sterbenden durch ein neues Versprechen, mungsfähig sei, war die Veranlaiiung zu manchen un

das natürlich auch nicht gehalten wird, und so immerfort, liebiamen Hospitalsgeschichten, die jetzt wie früher im

vis nur noch ein Schatten des Opfers übrig bleibt. Schwange jind. Aber die Aerzte für zeeliiche Erfran fönnen gleichfalls wie Bestandteile mit unterlaufen. Man

Ascit cinfachere Formen, Leute 311 Tode zit quälen, fungen haben in der neueren Zeit die Tendenz gezeigt, Verbrecher und Jrre in dieselbe Kategorie

niedrigstehender läßt ein oder zwei Manuskripte verloren gehen. In der Individiten 31 rechnen, die beide" unzurechungsfähig Seele eines Schriftstellers entsteht dann eine Leere; die sind, weil die straft, ihre Leidenschaften 311 beherrschen, Linie, ill unterbrochen, jo daß die Leitung in llitordnung wenig entwidelt iit. Die Frage fam sogar entiichen, gerät; die Entwickelungsfette" ist durchbrochen, so daß er, ob nicit der Verbrecher alts Not (der Dich in viclen

wenn er das nächsie Mal zur Feder greift, nicht weiß, Fällen) weniger verantwortlich ist als der Wahnsinnige | Seine verfajierschaft geht entzwei, er kann seine nach

was er geschrieben (und gedruckt wurde) iind was nicht. aus ungezügelter (Genußsucht.

allen Richtungen inherirrende Gedanken nicht mehr Eine andere Seite des Vsahnsinnš, vielleicht aus jamielui dem (Grunde weniger beachtet, weil sie erst in nienterer Auf anderen intimeren (Gebieten des sozialen Lebens Zeit beobachtet wurde, ist was id) den modernen Seclen

wird der Stampf zwischen den (Schirnen ebenso hißig ge: mord und den psychischen Selbstmord nennen möchte. führt. Eliern, die gewisse Anlagen ihrer Kinder unter:

ibjen hat scheinbar imbewußt das erstgenannte drücken, andere, die fich nur im ersten ursprung zeigen, Whänomen in „Husmersholin" berührt.

steigern wollen; Kinder, die das Leben ihrer Eltern

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