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alte þreußen war in der Nacht vom 18. zum 19. März | Ordnung der Dinge meinen Danf aussprechen famn; jcxt gefallen. Eine neue Zeit stieg ingewiß und stürmisch aber ist es mir nicht möglich!" empor.

In der zweiten Sitzung des Vereinigten Landtages, Noch ehe das blutige „Mißverständnis" am Mittag

in welcher man beschloß, als die Vertreter Preußeus in des 18. auf dem Schloßplat stattgefunden, halte der das Frankfurter Parlament die Ständemitglieder z11 Minister v. Bodelschwingh die Genehmigung eines Patentes

senden, - ein Plan, den die Regierung schon in den erhalten, das den Vereinigten Landtag auf den 2. April nädhsten Tagen zurückziehen mußte ergriff Bismarck nach Berlin berief und am Morgen dos verhängnisvollen nicht das Wort

. Daß ihn aber das zornige Murren und Tages sich in der Druckerei befand. Wenige Stunden

der Groll, mit denen man ihn am 2. (pril angehört, darauf fegte der Sturm der Revolution das Wiinijterium nicht cingeschüchtert hatten, bewies er schon am 3. bei hinweg. Die chavtische Verwirrum:1, die in den folgenden der Erörterung der Lage in Preußijch-Polen zwei Tage Tagen Berlin beherrschte, der Ilmritt des siönigs mit der zuvor war der General von Willijjen als somnission des schwarz-rot-goldenen Fahne, das feierliche Begräbnis der

Königs dorthin abgereist mit der ausdrücklichen Ordre Märzgefallenen und die absolute Ratlosigkeit des riella

und Ábsidit, die in dein (Großherzogtum Posen herrschende ernannten Ministeriums Arnim - Boizenburg ließen die Gährung durch möglichstes Entgegenkommen und Eingehen Erinnerung an den Landtag die ersten zehn Tage hindurch

auf die Wüniche der Polen beiziilegen. Daß ziidem die völlig zurücktreten. Erst als am 29. März sich das jos damals in Deutichland allgemein herrschende Bergöttering genannte „Ministerium der Vermitteling“, mit Camphausen

der „pului chen Brüder“ einen Mann von der nüchternen an der Spitze, Männern wie Schwerin, Auerswald, Wanjc

Vaterlands-Liebe Visinarfs überhaupt reizen mußte, lag mann als Rejjortminister, endgültig konstituirt hatte, ir:

auf der and. So wante er sich denn entschieden gegen die folgte die Entscheidung. Camphaujen entschluß sich, aus

Regierung. „Ich bin fest überzeugt", meinte er, „daß gewijjenhafter Achtung des bestehenden Rechtes, wol auch, die Reorganisation der polnischen Nationalität uns nur um die konservativ Gesinnten mit der neuen Vending zwei Alternativen in Aussicht stellt, die beide für Preußen der Dinge zii versöhnen, die Maßregel jeines Vorgängers

gleid) traurig sind. Die erste ist die Wiederherstelling 311 übernehmen und den Landiag 311 berufen, wie dies

eines polnischen Reiches in den (Grenzen von 1772. Jeder, alich der vielerstandene Sonstitutionelle silib“, die Ini

dem die Landkarte aus damaliger Zeit bekannt ist versität und die Beamtenschaft verlangte.

Staatsminister von Auerswald: „Bevor der Herr So traten am 2. April Mittags 12 iihr die Stände

Redner weiter ipricht, erkläre ich, daß, wenn ich mich benoch einmal im Weißen Saal zujament. Es war ein

reit erklärt habe, unich über die Ansichten und Abjichten trübes Bild. All der Prung und die Pracht des vorher: Pojen zu äußern, ich dies allerdings wörtlich genommen,

des (Gouvernements in Bezichung auf das Großherzogtum gegangenen Jahres war geschwundent, von den föniglichen das ich es aber weder heute noch morgen hier am Drt Prinzen fein einziger amcsend. Die Stadt blieb in teilrahmlojer Ruhe. Die Neugierigen ließen sich zählen, die

ind an der Zeit finden kann, mich über eini Nönigreich in vereinzelten Gruppen das Schloß immstanden.

Bolen vom Jahre 1772 oder einem andern Jahr 311

äußern. Es ist hier nur der Ort, um über die VerhältAuch der Deidhhauptmann von Bismarck-Schönhausen nije mujeres Landes zu sprechen. Darüber die Ansichten war erschienen und nicht gewillt, ieine Auschauungen über

des (Souvernements often auszusprechen, bin ich bereit; die Bedeutung des 18. März und die Haltung der Krone

zit etwas anderem aber halte ich mich weder verpflichtet den Zeitgenossen vorziienthalten. Anlatz dazu bot sich noch berechtigt!" jeinem fraftvollen Temperament schon in der ersícu Sibing. Fürst Felir Lichnowsfi liebte es damals, mit der Revo libgeordneter von Bismarck - Schönhausen: „Damn lution 311 jpielen, die ihm wenige Monate ipäter vor dem

jabe ich die frühere Erflärung des Herrn Ministers mißEichenheimer Thor 311 Franffit den Tod imter den verstanden, indem ich geglaubi habe, daß die Vejprechung

Fälisien wütender Pöbelmassen bringen jollte, imd schlag der Sache, jelbst auf die Beleuchtung ihre Sponsequenzen vor, aus Anlaß der Neuordnung der Dinge eine Dank nötig mache. Es ist nicht meine Absicht, der Regierung adresie an den Stöng 31 richten. llnd so mächtig war

jetzt Verlegenheiten 311 bereiten und ich werde schweigeni, der Eindruck der letzien "Tage, das in dem Feudalen reise nachdem das Ministerium erflärt hat, daß es nicht wünsche mur drei Männer ihre Stimme gegen diejen Beschluß er:

auf die Sache einzugehen.“ hoben, der jetzt jelbst stonervative von Sdlage v. Medings, So hat uns der Widerstand des Minijters darum des (Brafen Pruiin 11. 1. w. beistimmten.” Vor allem gebracht, Bismarcks Anschauung über die polenfrage ans war dies, neben V. Taddei - Tringlasi, der Abgeordnete dem Jahre 1818 311 hören. Es wäre interessant gewesen von Bismarck.

zi1 schen, in wie weit sie sich mit seiner späteren praktischen Was mid) veranlaßt, gegen die Adresse 311 stimmen“, Behandlung dieses Themas decten. Daß Auerswald mit lauteten die wesentlichsten Säbe, „sind die Veußerungen: | feiner Weigerung Recht hatte, wird man wol faum bei vor Freude und Dank für das, was in den letzien Tage:1 haupten fönnen. Andererseits darf aber die ganze geschehen ist. Die Vergangenheit ist begraben ind ich bei Stimmung der Zeit nicht vergeijen werden. Dian var daure es schmerzlicher" als viele von Ihnen, da; feine durch die plöbliche Erhebung des Wolfes, durch Mettermenschliche Macht im Staride ist, sie wieder zit erweden, nichs Sturz, Louis Philippes Pertreibung völlig fassungsnachdem die Stronie selbst die Erde auf ihren Sarg ge los geworden und griff begierig die höchsten Ortes auf. worfen hat. Aber wenn ich dies durch die (Bewalt der gegebene parole vom Vermitteln und Persöhnen aufIlmstände gezwungen acceptire, jo fam ich doch nicht aus Man leugnete, dass eine Revolution stattgefinden habe, ineiner Tsirksamkeit a!if dem Vereinigten Landtage mit man versuchte mit gezwungenem Lächeln das (Sanze immer der Lüge scheiden, daß ich für das danten und mich freuen noch als eine Art Mißverständnis hinzustellen, das sich foll über das, was ich mindestens für einen irrtümliden / in furzem löjen werde, maii wollte durchaus in der neuen Weg halten muß. Wenn es wirklich gelingt, auf dem i Strömung dahintreiben und mu trat dicer sonst gar neuen Vege, der jeyt eingeschlagen ist, ein einiges deutsches nicht bekannte märfische Junfer v. Bismarck im Landiag Vaterland, einen glücklichen oder auch nur einen gesetz: gegen die Regierung auf und sprach, anstatt sich um seine mäßig geordneten Zustand zi1 crlangeri, dam wird der Elbdämme und Rübenfelder 311 fümmern, von hoher Augenblick gekommen sein, wo ich dein llrheber der neuen | Holitif.

all,

Er ließ sich auch durch nichts entmutigen! In der chisch gekleideten Stahl. Darunter steht ein Gedicht: Der vierten und letzien Ständesitzııng vom 10. April griff er nicuie Peter von Amiens und die Kreuzfahrer: „Es hält der Abwechselung halber den Finanzminister Hansemann Sankt Stahl des Esels Zaim, Santi Gerlach führt 'die

Die Krone' hatte in anbetracht der stürmischen Zeit- Truppen, daneben schreitet Herr Bismarck freit, der Erzläufte cinen außerordentlichen Kredit voii im Ganzen 40 schelm in Panzer 110 Schuppen!“ Millionen Thalern verlangt. In einer längeren Rede Vier Jahrzehnte sind darüber hingegangen. AIS zeigte sich Bismarck höchstens geneigt, 15 Millionen aus: Herzog und Generaloberst fehrt der „Erzschelm“ in den schließlich für die Arnici 311 bewilligen. Alles übrige sei deutschen Reichstag zurüd. Was mögen die Gefühle sein, Sache der 311 erwartenden neuen Volfevertretung. Er die ihn bei der Erinnerung an seine lange versunkene Zeit wolle den Landtag in dem Augenblick, da er in das Meer crfüllen, da cr, ein unbekannter Neuling, die ersten Schritte der Vergessenheit gestürzt werden solle, nicht noch mit in das öffentliche Leben tat? Ich glaube, sie sind nicht diesen Mühlstein belasteit

. „lleberhaitpt“, meinte er inter allzit erfreulicher Natur. Mag die Weltgeschichte ihre Gemurrud Bravo, „sehe man augenblicklich die Ver Lieblinge noch so hoch erheben, noch so verschwenderisch hältnisse des Landes mehr mit den Augen des Industrialis mit Ruhm und Ehren überschütten, schließlich lehrt sie sie mus als mit dem offenen Blicke des Staatsmanes an!" | Alle, doch nur die Weisheit Salomos die vanitas vani

Die Forderung wurde, nach einer Rede v. Vinckes, tatum! der nach dem Protokoll „allgemeiner, donnernder, lang anhaltender Applaus der Versammlung folgte, mit großer Mehrheit bewilligt. Sofort nach der Abstimmung verließen viele Abgeordnete den Saal. v. Tadden und einige Polen vermochten die Aufmerksamkeit der Verjanımlung nicht mehr festzuhalten, die Reiheit lichteten sich, endlich noch ein Hoch auf den Nönig, sang- ind flanglos ging der Vereinigte Landtag für immer auseinander. Seint Idee und Wirklichkeit in einem Dichterleben. Todesfampf" war im Verhältniß furz gewesen. Er hatte

Voit nur vier Tage gedauert eine kurze Spanne Zeit im Verhältnis zit der Agonie, in welcher die nachfolgenden

Ludvig Fränlici. parlamentarischen Nörperschafteit, die Nationalversammlung und namentlich das Franffurter Parlament, dahinsiecheit

Die Litteratur des Mittelalters kennt zahlreiche Beispiele sollten. Bismarck hat bei ciner späteren Gelegenheit diese von Schriftstellern, die durch ganz oder halb offizielle kirchliche zweite Tagung des Landtages „das Innere des preußischen Stellung in ihrem Wirken arg behindert, schließlich inmutig Adels“ genannt. Wie man andererseits damals im Rausch oder verzweifelt die Feder fortschleuderten und den Dingen ihren des „Völkerfrühlings“ über ihn dachte

, zeigt sich in dem Gang ließen. Manch einer, den ein höherer Drang beseelte, Irteil, daß ein Mann wie Adolf Štähr in seiner legte Hand an sich selbst in einem Augenblick deš Selbst„Preußischen Revolution" (BD. I, S. 195) über die Leoíche vergessens, sagt der Psycholog, gerade auf dem Gipfel der erSchrift ,,Signatura temporis" fält. „Als die einzigen Legenden überliefert die Schicksalc von tiefen Denkern, die, dem

habensten Negungen, der Uitraidealist. Eine Reihe sinniger Verfechter der Ehre und des Rechis", schreibt Stahr

geistlichen Berufe innerlich entfremdet, aber durch das Band des 1850 in sittlichem Zorn „werden in dieser Staats

Gelübdes an offenem Bruche verhindert, sich in die Einsamkeit schrift nur von Bismarck-Schönhausen und von Tadden- ihrer Bücherklause vergruben und hier erforschten und ergrübelten, Tringlaff hingestellt!"

was sie doch nicht dein Allgemeinwissen zuführen durften. Es Mit dem 10. April 1848 war für Bismarck der erste ist das traurigste Vegetiren des Geistes, sich fruchtbar und Abschnitt seiner parlamentarischen Tätigkeit, der in diejen wirkungskräftig zu fühlen und zum Schweigen, höchstens zum Zeilen gewürdigt werden soll, zu Ende

. Er verließ verstohlenen Schaffen verdammt zu sein. Wie die verkommenen Berlin, — die Abneigung, die er bis vor kurzem gegen die

Genies des deutschen Schrifttumš aus der litterarischen Tätig

keit abschieden, ist ein im einzelnen nicht annähernd gleich benunmehrige Reichshauptstadt zur Schait getragen hat, mag

flagenswertes Verhängnis. Joh. Chr. Günther, der verlumpte damals entstanden seint und ging auf seine Vesipung, letvziger Studio, Schubart, der körperlich gebrochene Schöngelst allerdings nicht, ohne in mancherlei Weise die Fühlung und Lebemann, Lenz, der kraftgenialische Verächter gesellschaft mit der Residenz zit behalten. Namentlich an der im licher Konvention, der dem Wahnsinn verfiel, Bürger, der durch Sommer erfolgten Gründung der „Kreutzzeitung“ nahm Herzensqual und bittere Brotnot zerrüttete, Grabbe, dessen er regen Anteil. Daneben ererzirte er die Schönhauser startmutige Ansäße die entfesselte Ausschreitung in Sitte und Bürgerwehr. Deit wilden und lärmenden Verhandlungen

Gewohnheiten völlig lähinte, fie alle unterlagen nur einer fast der preußischen Nationalversammlung blieb er fern und

nie ohne eigenes Verschuldeu verschlimmerten Verkettung unglück

Erst hielt sich auch sonst außerhalb des Tagestreibens.

seliger Zufälle, und in gewissem Sinne blieb sogar ihr mensch

licher Niedergang nicht ohne woltätigen Einfluß auf die Füle als im Herbst nach dem Staatsstreich die Auflösung der und Vielseitigkeit ihres poetischen Meinens und Redens. Jünger Versammlung und dem Einmarsch Wrangels in Berlin

als sie alle ist ein Mann, der völlig in der modernen Gedankendic Wahlen für die neue zweite Kammer – nach der jo melt drinsteht, aber gleichwol vom Druck überspanntester klerikaler genannten oktrovirten Verfassung begannen, entschloß Engherzigkeit in den Tod getrieben wurde, Michael Leopold sich auch Bismarck, wiederum , in der Politik mitzuwirken“, Eng von der Burg*). 1788 zu Wien geboren, widmete er sich und wurde im Wahlkreis Zauche-Belzig-Brandenburg mit früh philosophischen Studien und empfing infolge äußeren knapper Mehrheit gegen einen gewissen Pochhammer ge- Zwangs, nämlich eines Gelübdes seiner Mutter, die Priesterwählt

. Mit der Eröffnung der Stammern am 26. Febriar weihen der katholischen Religion, „der Not gehorchend nicht dem 1849 begann eine neue Zeit für ihn. Seint starres aluf Lebergriffe mütterlichen Naturrechts' wie der Kinabe Salomo

eigenen Trieb“ im wahrsten Sinne, vergewaltigt durch die treten gegen den Liberalismus und die Demokratie erweckte die Aufmerksamkeit der weitesten Kreise. Er wurde eine abtei zu Melt, dem ehrwürdigen Donaustädtchen, das die Heer

in der Bibel. Bald umfing ihn der Bezirk der Benediktinerbekannte Persönlichkeit. In der Nummer 15 feines jetzt i fahrt der Nibelungen als ,,Medelithe" berührte und die Sturme sehr seltenen Original-Jahrganges 1849 bradite' ihn auch der „Kladderadatich“ zum ersten Mal in die Deffentlichkeit,

*) Ueber Enks Leben und litterarische Tätigkeit unterrichten die als geharnischten Ritter neben Peter von Amiens, in dessen gebräuchlichsten encyklopädischen und biographischen Nachschlagewerte;

insbesondere vgl. die Schrift des Schulrat: Herm. Þid in Salzburg Gestalt von Gerlach auf einen Ejel reitet, und dem mön

M. Eng von der Burg“ (1886).

der Türkenkriege erreichten. Er ward Professor am Stift: Ideen angefränfelte idyllische Nuhe. Aber von dieser einzigen gynınasium und erfüllte, gerüistet mit umfänglicher humanistijder Ausnahme abgesehen, sind alle schriftstellerischen VeröffentBildung und pädagogischem (Geschick, mit redlicher Hingabe seine lichungen Engs Zeugnisse einer mehr und mehr getrübten Obliegenheiten. Die Mönchslutte hatte er vhne überzcugten Seltanschauung. Ein selbstbewußter, nicht weibisch matter Entschluß angelegt: „Mein Beruf war cin anderer,“ bridt er Þessimismus leitet alle jene Acußerungen der Feder, von zu spät aus, und somit – „Ich bin des Teufels geworden „Eudoxia oder die Luellen der Seelenruhe“ (1824) angefangen, und weiß warum.“ lind dann: „Ich werde fortgehen, und bis in die dem Nachlasse entstammenden „Bekenntnisse eines niemand wird wissen, wie gut ich war, und wie böse ich hätte Selbständigen“ („Aurora" für 181-1). Dazwischen liegen u. a.: sein fönnen; wie tief ich in das Rätsel des Lebens cingedrungen, ,,Das Bild der Nemesis" (1825), „lleber den Umgang mit uns und wie stoddumm ich es dann wieder anfaßte; und am wenigsten selbst" (1829), „Von der Beurteilung anderer“ (1837), „Haß wird jemand wissen, wie schwer ich am Leben getragen habe.“ ind Liebe" (Cyanen' für 1810). Die Stimmung, aus der Er nennt sich „einen llnglücklichen, dem das Leben überall und | Lual der einengenden Verhältnisse und den brütenden Zweifeln überall Wermut eingegossen, der daher am Leben und so auch über den Widerjpruch von Idee und Wirklichkeit verwachsen, an der Freude keine Freude haben kann. - Ich kenne das bei der Ent schließlich anlangte, ist die in der Litteratur unserer Napitel, wie man sich hypochondrisch arbeitet; mir ekelt vor Tage vielfach ausgesprochene, die dem Realismus der Jungmeiner litterarischen wie vor meiner übrigen Erisienz" 1842 rusjen, des Neusfandinavcntums, des französischen Naturalismus chrieb er: „Ich lasje es so hinschlendern und tröjte mich damit, so oft das ausschließliche Gepräge verleiht, ein aus der Ginjicht daß es nicht gar zlı lange mehr dauern kann.“ N13 un im in haltlose Zustände der Gegenwart und pessimistischem Charakter Sommer 1843 sein Abt ihm erklärte, daß er ihn wegen Un der Persönlichkeit geborener Fatalismus Schopenhauerschen Anzufriedenheit der Schulbehörde des Lehramts entheben müsse, strichs.

strichs. "In seltsamer Weise war in Enk hiermit der feste fah Enk hierin eine Durchlöcherung seiner Ehre, Der er bloß Glauben an einen Fortschritt der sittlichen Erkenntnis als einzige durch Selbstmord entflichen fónne, iind jo juchte er den Tod Ausflucht, das ihm unbegreifliche Rätsel des Lebens zu lösen, in den Wellen der Donau.

verquickt. Die Versuche, das Schicksal nach unserem Willen zu

modeln, brandmarft er mit den Fluche der Lächerlichkeit. Früher Mancher wird hiernach ausrufen: das ist nicht mehr als der Abschluß eines Mönchbaseins, wie er früher. To oft, auch Idealen, verbunden mit Pflege von religiös-sittlicher und intuitiv

erschien ihm eine offene Hingabe an den absoluten Wert des neuerdings bisweilen in den Tageszeitungen aufstieß. Das Ge schick Ents ist aber ein ungemein' schlagender lupijcher Fall, poetischer Phantasie, als erstrebenswerte Aufgabe unseres ganzen

Daher rühren, zumal er auch der (Venügung des zudem ein schweres Verbrechen, eine mittelalterliche Verfündiging Beselligkeitstriebes ein breites" Feld einräumte (er, der vom 11mwider das Selbstbestimmungsrecht des Menschen. Hart hat es der Arme gebüßt, daß er sich für seine ganze irdisch ? Laufbahn gange mit Gemütsverwanten hermetisch abgesperrte!), scin psychoverkauft hatte! Wenn irgendwo, jo ist man hier berechtigt, vom

logischer Feinsinn und seine sistematische Vertiefung in CharafterTrauerspiele eines Menschenlebens zii reden. Man steht hier kritische Fragen oberster Art.

probleme. Ilnd dies brachte ihn wiederum auf ästhetisch

fritische Fragen oberster Art. Die Schrift „Melpomene oder vor der erschütternden Tatjache, das widrige äußere Ilmstände einem bedeutenden Ociste die Flügel unterbinden, die angewante fassender Belejenheit in altem und neuem die seelischen und

über das tragische Interesse" (1827) beleuchtet auf Grund imphysiche Rauhheit auch die psychische Seite des Betroffenen er: greift, ihres inneren Haltes beraubt und ins selbst vollzogene Faust" (1831) vermisjon im zweiten Teile des gigantisden

fünstlerischen Motive der Tragödie, die „Briefe über Goethes Verderben jagt. Enk war eine echte Künstlernatur. Er jah aber nicht nur das Schöne und das Große, er rang auch nach

Gigantenbaues de rechten inhaltlicheit und formellen Abschlus. dem Wahren und dem Edlen. Ihm mangelte nur die Stimmung, fast "cbenbürtiger Nachempfindung in die reid) ausstaffirte

die „Studien über Lope de Vega Carpio“ (1839) dringen mit um vollgiltige Poesie aufkeimen zu lassen, die sein eigentlicher Acker sein mußte, falls ihn die unfreiwillige Fessel des Kloster- schärfstem Auge beobachtend und noch erprobter Riegel zer

Dramenwerlstatt des spanischen Bühnenkönigs ein. lebens einmal losgelassen hätte. So jedoch, eingezäunt durch die Wände seines Studirzimmers, nicht fähig, den Wechsel" gliedernd, vermittelt er fremde Eigenart von Wollen und severkehr mit der Außenwelt durch engen Anschluß an Ordens

lingen, sigirt er verständnišinnig Sachgedanke und Kunstbegriff.

Sein – nach dem Tode auftauchenden Mitteilungen gemäß brüder 311 erseken, verkümnierte ihm Lebensmut und Schaffensfreudigkeit . Sein Befühl für ästhetisch Vollendetes erstarrte Spritif enthalten haben. Daß er unter der Obmacht des ihn

bedeutender – Nachlaß dürfte manche Werle solcher fruchtbaren gemad), seine Liebe zu allem Menschlidh-Echten versiegte, früh verstrickenden Autoritätsprinzips sich aber bereits Jahre por fegte ein Falter Herbsthauch durd) jein Haar und fröstelnd durch seinem Ende in cine beschränkte Ncgation einspinnen mußte, wehte es ihn in der eigenen Nähe. Er war ein Anhänger des

ist das wundersam? Wie er da in der neuzeitlichen Philosophic underlogenen Strebens in Denken und Dichten gewesen, ein treuer Vertreter eines undogmatischen aber um jo ehrlicheren bloß ein Evangelium von Gottesleugnern erblickte, jo hatte er

auch den Sinni

" für das Allübliche und Alltägliche des Lebens Realismus. Aber um diesen im Gebiete des geistigen Schauens

verloren und damit das Spüren' der lebenswahren Sunst. Er und Schaffens verteidigen zu können, dazu gehört ein fest

fuchte und fand Ersat in ciner fünstlichen balb traunihafteit geknüpfter Faden mit dem Leben selbst. llnd dieser war ihm

Einbildungswelt, die ein wenig mysiijch oder natursymbolisch bereits abgerissen, als er seine Grundsätze zu befestigent ind

angehaucht war. auszubauen anhub. Nein liebevoll teilnehmendes (Beschöpf, das Fügung des Schicksals oder Freiwahl des Herzens an seine Das Bedürfnis nach häufiger Aussprache mit anderen Seite gestellt, täuschte mit mildem Trost den Latenbegierigen denkenden Söpfen war bei einer Individualität vom Schlage über Sorge und Gram hinweg. Nicht bloß seelisch vereinsamt, Ents besonders rege, zıtmal er einen starten, durch die Standesnein geradezu allein stand er in eisiger Dede in der Welt, die rücksicht mühsam cingedämmten Trang nach geselliger Untersich ihm deden sollte mit den Melfer Klostermauern. Wenn es haltung, sowie eine gern und aus dem Vollen spendende Mit wieder Frühling ward und die ersten Lenzvöglein mit zwitschern: teiljamfcit besaß. Noch 1810 veröffentlichte er ein Buch „lleber den Schnäbein an das Fenster seiner Zelle pochten, zog es ihn die Freundichaft“, und eine solche Alchtung vor ehrlicher Freund hinaus in das frische farbenprächtige Weben und Treiben der schaft bewies er stets, dem selbst doch die wärmeren Pulse für weiten Schöpfung. In thm wohnte aus den gezählten Tagen seine Mitmenschen nicht schlagen durften. Nahe gestanden hat findlich froher Jugend cine Ahnung davon, daß nur unter den ihm durch mehr als dritthalb Jahrzehnte der Dichter Friedrich endlosen Linien des blauen Himmels eine Stirn sich zu ent Halm, bekanntlich bürgerlichen Namens Eligius Freiherr von wölfen, heiterer Sinn neit zit gedeihen vermag.

Münch-Bellinghauseit, sein Schüler von 1815, mmd tein deutDie düsteren Schatten zu bannen, die unheildrohend seinem licherer Belag für die Tragik von Enks irdischer Laufbahn ließe Gemüte entstiegen, würe vor aller von nöten gewesen. Ent sich beibringen als der bandschriftlich erhaltene Briefwechsel beider, war von Haus aus sicherlich mit einer friedlichen Harmlosigkeit von dessen 177 Nummern 159 Eng zufallen. Halins ausbegabt, die init den tvachsenden Alter eine durch fittliche und gesprochener Absicht folgend, hat der fleißige Benediktiner Rudolf intellektuelle Harmonie verfeinerte edle Jovialität verhieß. Schachinger, Professor und Stiftsbibliothekar in Melk, die Solche milde Abflärung klingt vernehmlich aus seinem be Korrespondenz herausgegeben (Wien, Alfr. Gölder, 1890) und kanntesten Werke, dem sinnigen Lehrgedichte ,, Die Blumen" damit einen äußerst interessanten Beitrag zur Psychologie der (1822), hervor. Hier waltet noch eine wenig von abstraften Denker- und Dichternatur geliefert. Mag manch einer die mit

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jauberster Philologentechnik durchgeführte Drucklegung bespöttelit, , fünstlerischen und für den ersten Versuch ausgezeichneten da doch des stofflich gleichgiltigen Irfundenmaterials cinc cr materiellen Erfolgen sid, einführend, hat die Veranstaltung drückende Fülle aufgestapelt sei, ein jeder, der den psychologischen die Idee des Vereins Berliner Künstler, die Ausstellung Zersebungsprozeß eines ursprünglich cinheitlichen und erst durch | international 311 machen, als berechtigt erklärt. Es liegt die linguinst der Eindrücke der Außenweit zerrissenen Poeten nicht der mindeste Grund vor, die einmalige Erjdjeinung gemüts als würdigen Gegenstand der Aufmerkjamfcit ansieht,

Der Verein Berliner wird hier vollauf seine Nechnung finden. Geistreiche Aphorismen nicht in Permanenz zu erklären.

„fruchtbarer Gedankensplitterfabrikant“ wurde Ent in einem Künstler hat seine Befähigung, die Leitung des IlnterEnde der :30er Jahre erschienenen Pamphlet betitelt -- und nehmens in der Hand zu behalten, vollkommen nachAuslassungen tiefgründigen Mustverstandes entströmen seinem gewiesen, und wenn soweit nichts dagegen spricht, daß er Munde in großer Zahl. Es jei hier nur ein Sternsa13 der fünftige Ausstellungsfırator ist, jo spred;en andererherausgehoben : „Nicht erschüttern allein muß der tragische jeits eine ganze Menge Gründe dafür. Dichter unser (Gefühl, und noch weniger es auf die Folter spannen: er muj es and, erheben und

beruhigen," und sodann örterung ist um jo gerechtfertigter, als die Atademie ein

Diese sind zumeist fünsilerischer Natur, und ihre Erbunden, daß ich für den leşteren das Juteresse nicht haben kann, Intercije an ihrer Verschleierung hai.

lind da die ganze was ich wirklich habe, ohne den ersten fest im Auge zu behalten. Ausstellungsangelegenheit im letzten Grunde nur darauf Ttesc ganze Briefjammlung stellt ein gen Himmel schreiendes hinanisläuft, den Einfluß der Akademie in die gebührenden Dokunient der Widfür dar. Der unpersönlichen, furchtbar Grenzen 311 verweijen, jo falin man eine derartige Erdespotischen Macht des jesuitischen Negimes fiel Enk zum Opfer, örterung vom fünstlerischen Standpunkte sogar als eine Märtyrer einer heiligen Sache, des Glaubens an den dauern- umumgängliche Forderung betrachteil. Stellen wir uns den Fortschritt umjeres Geschlechts, den auch er mit sehnender

die Berliner Pibtheilung der jüngstvergangenen interBrust crhoffte. Sein inneres Eiend, besiegelt in den aus bluten dem Herzen quellenden Worten seines lezten Schreibens an

nationalen Sunstausstellung noch einmal vor Augent

, valm (11. Juni 1813), das den selbigen Tags vollführten

jo werden wir, im Vergleich mit dert vorhergehenden Selbstmord ankündigt, fordert alle Mühjeligen und Beladenen agen fömen, daß sie erfreuliche Fortschritte zeigte Daß unter den unterdrückten Tentern und Geistestämpfern auf: jie sich in fünstleriichem Werte mit den anderen in feiner Erhebt cuch aus dem Staube, in den euch ein arges Verhängnis Weijo mesien konnte

, wird nicht minder zuzugeben sein. hinabzerren will, erhebt euch zu Wahrheit und Adel der "Sc Wie ist dieje relativerfreulide, abjolut uerfreuliche Tatsinnung, rüstig zu vingen in Dienste der Ehre und des Heils jache zustande gekommen? Ist es nur Zufall, daß die der ganzen Menschheit!

berliner Seunst fid) im Ganzen jo umwürdig repräsentirte, ist es mir Zufall, dass das Gesammtresultat ein besseres war als früher? Auf alle diesc Fragen giebt es nur eine Antwort: Nein! das ist kein Zufall und die Gründe für diese Tatsachen ind in ein und demjelben Ilmstande 311 finden: Ju der Stellung der Akademie als Veranstalterin der früheren Salons. Wie man weiß, ist bis vor wenigen Jahren in der berliner Ausstellung von

einer modernen stunstrichtung nichts 311 merfen gewesen, Der verliner Kunstschlendrian.

und die betreffenden Juries haben sich ihr gegenüber jo spröde als möglich verhalten. Das einzige (Genie, welches

die bildende Sunst in Berlin außer Menzel besikt, Mar (111ills Levi 11.

Liebernaun, war überali bekannt, mr nicht in seiner

Vatersladt. Sein Mitstrebender, Franz Sfarbina, hatte Vor einigen Monaten ist die internationale Siimst- mit den größten Schwierigkeiten 311 lämpfen, was Wunder, ausstellung geichloijen worden. Die seit dem Jubiläums daß die von jenen siimstlern bevorziigte Richtung dem jalor: größte Veranstaltung hat in den Augen jedes Vor- unielbständigen Gros gegenüber nicht als eine jolche er: urteilsivien ihre Erisienzberechtigung nachgewicjen. Eine schien, bei deren befolgung bedeutendere Lorbeeren 311 große Reihe vortreflicher ausländischer Stünstler sind ums ernten waren. Nicht dejtoweniger fielen die von Paris ihrem (Beiste und Schafien näher gebracht worden, die und München ausgehenden Oluregungen bei uns auf einen großartigen Leistungen fremder Bötter haben gezeigt, auf nicht völlig unfruchtbaren Koseit, und man fing an, sich welcher Höhe das Stuntschaften heittiger Zeit sich über die verhafte Richtung gefallen 311 laijen, ja, es fanden haupt befindet. Dicjes vortrefiliche Ereignis follte billigers sich sogar einige wenige pleinere Talente, die sich auf die weije dazi dienen, eine Wiederholung internationaler anathemijinte Bahu locfen ließen. Allein 311 einem dird;Sunjtausstellungen wünschenswert zii madien, die Debatten greifenden Erfolge fam es nid)t, und jelbst nachdem die über diesen (vegenjiand in den jogenannten maßgebenden Stönigliche Nationalgallerie sich entschloß, die Reihe imNrcijen haben jättgefunden, man hat sid) weidlich darüber angebrad)ter Erwerbungen durch Anfauf der Liebeausgelassen, ob es ersprießlid) iit, auf dem einmal be mam'schen Flachsscheuer zu unterbrechen, war man doch schriftenen Vege fortzugehen, dem Verein Berliner Künstler nur geneigt, in der dem vortrefflichen Súnjiler gegebenert die Veranstaltung 311 überlasjer imd and fürderhin nicht Gemugimg ein sogenanntes Beichen der - natürlid) mur berliner oder deutsche Sünsiler, jondern jolche aller böjen Zeit 311 erbliden. In unmißiger Weile aber Länder aufzufordern. Man ist 311 dem seltsamen Er- | schafft der gute (veist

, und derjenige Liebermanns nicht gebnis gelangt, daß es besser ist - die Pfademie

, welche am wenigsien. Er und seine Ánhänger jahen nicht nur bis jeti in jo bewährter Weise die Ausstellungen geleitet 311, sondeill auch ohne Aussicht auf äußere Anerkennung hat, von diejem schwierigen (Beschäfte womöglich zii ent- folgten die ihrer

folgten sie ihrer eigenen Vatur, akademischen Formelfram binden. Ja, om sind sogar an maßgebender Stelle, wie und roten Sammt joweit als möglich hinter sich lassend. man hört, tctitionen eingelaufen, welche diejen ,, Schluß, aber noch immer gehörten sie zi1 den Vielbemitleideten aufs Junigite 311 wünsdien“ befürwortent, auf die aller in der Austellung, wenn man ihnen noch vergönnte, dings eine Antwort nid;t crfolgt ist. Bei Betrachtung selbst diese wenig anzichende Rolle 311 spielen, und sie aber der letzten internationalen Qlusstellung wird es fanm richt furzer Hand abwies. Das ging denn jo, jolang es gerechtfertigi jein, eine andere als eine bejahende 311 ci ging. Während in München geschafien wurde, daß selbst warten. Inter den besten Auspizien eröffnet, mit vortrefflichen das große Stimitzentrum der Welt, Paris, mit Hochachtung

Von

vor deutscher Kunst crfüllt wurde, war Berlin, ,,im trägen Jinmerhin kam die Bosheit nicht das einzige Motiv (Gleise" fortgehend, allmälig 311 jenter intersten Stufe Des gewesen sein, das bei der Acceptirung der Meisterwerke Schaffners angelangt, die nur noch bedauert werden fann, mitspielte. Es muß auch Leute in der Jury gegeben bei der jeder Versuch ciner wirklichen Kritik, die cine haben, denen jene Arbeiten imponirten. Diese VerständnisWending zur Werbheit nehmen will, aufgegeben werden ! losigkeit

, die schlimmer ist als die Rancune, woher kommt und durch ein halb wehmütiges, halb boshaftes Lächeln sie? Die Frage ist nicht allzuschwer zit beantworten: die ersetzt werden nuß. Als den intersten Punkt in dieser Verständnislosigkeit formt von dem hermetischen Abschlusje

, Entwickelung fönnen wir die Ausstellung von 1890 unter dem fid) dic berliner Sinnst bis jetzt fremder gegellbetrachten. Noch niemals hat, jo lange die Welt steht, über gehalten hat. Es liegt auf der Hand und bedarf sich soviel Schund an einem Platz ziisammengedrängt, keines Beweiscs, daß nur der zur Klarheit über seine imd dem Freunde einer gediegenen fünstlerischen Ent- eigenen Leistungen gelangen fanii, der sie mit anderen wicfeliing, welche 311 ihrer Basis die fünstlerische (Bewissen- vergleicht. Ilm das, was in Berlin im Allgemeinen, haftigkeit haben muß, sanf das Herz beim Anblick dieser und in der Porträtmalerei im Besonderen gefördert wird, matten, schalen Transsudationen, dieser großartigen Suid in seiner ganzen (Größe würdigen 311 fömen, muß man gebungen der Denkfaulheit i110 Šlidelei. Dan muß erst sehen, mit welchem Eifer, mit welcher Hingebung man diese Bersammlung hervorragender Geister gesehen haben, 10 anders arbeitet Man muß es scheit, wie Einer den um 311 ermessen, daß kein Bout des Tadels start genug anderen in den Mitteln des Ausdrucks 311 überflügeln wäre zur Zeichnung der Lage, und wenn es nicht zit jicht, wie, id) nenne hier mir die belgischen und dänischen solchen Sundgebungen gekommen ist, jo lag das nur Maler, jeder mit jenem föstlichen jugendlichen Wagemute daran, daß entweder bei gewissen Leuten, die etwas seiner Judividualität folgt, in jeder Arbeit sich selbst 311 hätten jagen können, die angeborene Gutmütigkeit die geben sicht und dem Naturelle anderer peinlichst aus dem Oberhand gewann, oder das auch ihnen die Besinnung Wege geht. Sähe man solche Beispiele in Berlin in geraubt war, weil ihnen die Wogen des Blödsinns über jedem Jahre, că müßte sich unserer Sünstlerschaft mit der dem siopfe 31.jammenichlugeni .

Zeit ein Gefühl der Ilnbehaglichkeit bemächtigen, das sich), So haite' den der Schlendrian den Sipfel seiner langsam aber sicher, 311 einem solchen der Berzweifling Macht erklomment, iind suchte man ihm zui Leibe 311 gehen, steigert. Dann wäre sie auf dem Punfte angekommen, so su gehörte man nicht zu den „Vornichmen“. Die Åkademie zlı fämpfeir, wie sie es bis jeßt unterlassen hat, ja, interschützte init ihren Götterhänden das gequälte Tier, und lassen mußie. Denn die Akademie entzog ihr das Vererklärte: da die Erde für alle Raum habe, müsse auch der gleichungsmaterial. Welche Motive sie dabei hatte, weiß Schlendrian seinen wolgemessenen Raumesteil erhalten. Da, ich nicht. Wenn sie aber mr entfernt der Wirkung entwas nicht anzunehmen war, die Akademie andere Wege iprachen, die sie hervorgebracht haben, so müssen sie sehr hätte einschlagen müsjen, um dem Treiben ein Ende zit schlechte gewesen sein. Denn der Haupteffekt jenes Fernmachen, wäre es, durch den Gebrauch geheiligt, iloch z11 | haltens ausländischer Sèïnfiler bestand darin, daß eine weiteren Jahren und Sträften gekommen, wenn nicht im Neihe von umfähigen, durch, der Himmel weiß, Jahre 1811 der Verein Berliner Künstler gegründet welche Mittel 311 irgendwelchem Ansehen gelangten worden wäre. Ju Folge desjen war man im Jahre 1891 Männern den ufurpirten Rang behalten, daß sie eine 311 einem Jubiläum genötigt, der Verein ließ sid) die Anzahl begabter, aber unselbständiger Köpfe durch Ausstellung übertragen und er führte sofort eine wichtige ihren fünstleriichen imd persönlichen Einfluß von jolider Neuerung ein: er leid auswärtige Künstler 311 einem Nett Arbeit auf den Weg des Streberiums himeglocken konnten. bewerve. Seit der Jubiläumsausstellung von 1886 hatte Jebt aber sehen diese Verführten mit einem Male, daß man diesen Bedarfen nicht gehabt, und wol noch niemals der geringste der amerifanijchen Maler wir jahen von ist er in jo umfassender Weije in Tatsachen ingejetzt diciem Werfe außerordentlicher Bedeutung -- mehr Einsicht, worden, als in diesem Jahre. Freilich, das beste imter Siraft und Würde hat, als der ordenbelastete Akademieblieb: die Franzojen famen nicht, aber andere Viationen profesor. Derartige Zweifel und Erfenntnis in den santeu soviel Großes und Bedeutendes, besonders zeigten jüngeren Stünstlerfreisen - denn die älteren geben wir sich die Belgier von ciner Reife imd Vielseitigkeit, daß verloren und mit der Zeit im größeren Publikun 311 man staunend vor der Regsamkeit diefes ficinen Rolfes wecken, ist die Sinternationale Scumftausstellung das einzig stand. Die Vorweger hatte man durch eine lligeschicklich sichere Mittel.

sichere Mittel.llud da der Verein Berliner Süünsiler feit in der Verwaltung nach München getrieben, wo sie dieje Institution 311 einer dauernden zit machen sich vorden Erfolg der Jahresausstellung in erster Reinic herbei genommen hat, so ist im Interesse der fünstlerischen Entführten. Die wichtigste Neuerung brachte die internationale | wickelung der Hauptstadt 311 wünschen, daß die ImmediatMinnstausstellung dadurch, daß in ihrer Juri) zum ersten eingabe jener Vereinigung an den Saiser geneigtes Malc die nieucre Sunstrichtung in ufafjender Weise ver Enigegenkommen finden möge. Wenn man einwendet, treten war, und derselbe Sfarbina, der von der kademic Daß der an der Spitze des Vereins Berliner Künstler nicht selten gezaust worden war, bekam (Gelegenheit, die stehende Direftor Anton von Wernier nicht frei genug von Rechte des "Pichtakademischen in entsprechender Weije akademischen Allüren ist, um eine ganz zopffreie Verwaltung wahrzunehmen. So sahen wir dem, daß auch in Berlin 311 garantiren, so int das nichts zur Sache. Herr cine Anzahl jelbständiger Sjöpfe arbeitete, deren „Kleckjerci“ von Werner ist nicht der Verein Berliner Stünstler, id bis dahin ziim Wonie des Publikums imterdrückt, oder dieser wird es sich nicht nehmen lassen, in seinen Albnur als ,warnendes Beispiel" ausgestellt worden war. Es stimmungen seine Meinung darüber find 311 geben, ob unterliegi nicht dem mindesten Zweifel, daß diesen einfachen, der Vorsißende seinen Jutentionen gemäß gehandelt hat, frisch zii greifenden Arbeiten der Erfolg der berliner alb- oder nicht Soviel steht fest, daß Herr von Werner init teilung, wenn irgend einer erzielt worden ist, 311geschrieben allen Mitteln für die internationale Ausstellung eintritt, werden muß, imd er wäre größer gewesen, wem die Juri) und für dieses Vorhaben kann man ihm Dank wissen. noch strenger gewesen wäre. Man hätte sich zunädhst von dem alle Seräfte müssen sich vereinigen zu dem Kampfe gegen Misbranche freihalten sollen, den Inhabern großer goldener den Kunstschlendrian von Berlin, wie er von der Akademie Medaillen das Vorrecht, ihre Werke ohne Jurijbeschliiß in die und den ihr befreundeten Kreisen groß gezogen worden ist, Aussteliug 311 sendeni

, zii überlassent; schon hierdurch wäre und das mutige Vorgehen des Vereins Berliner Künstler die berliner Ábteilung nicht umvesentlich gesäubert worden. mit allen Mitteln unterstüßen. Trügen nicht alle Anzeichen

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