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der Unterricht ausgeht, sei zugleich ein Erkennen und Einsehen, oder auch die Frage zu beantworten: Welche Kinder sollen in diese Art führe doch zu einem solchen; és sei wertvol, indem es teils geistige zwangserziehung genommen werden? Alle? Das ließe sich wol Kraft entbindet, teils als Grundlage und Vorausseßung für neues kaum "durchführen. Noch schr viele Einwürfe ließen sich aufstellen, Erkennen und Lernen dienen fann, teils gesinnungbildend und ge und zwar recht ernsthafte; jedenfalls wäre es aber die Pflicht der mütveredelnd wirkt; alles tote, unfruchtbare Wissen von zusammen maßgebenden Bchörden diese Idee rasch und zugleich gründlich zu hanglosen, disparat liegenden Objekten ist abzulehnen. Er verwirft prüfen und namentlich auch etwas zu tun; das bei ihnen übliche mit recht das maßloje Nebeneinander der Fächer, die geringe Rüd: achselzuckende Wolwollen und wolwođende Ächselzucken bringt uns sicht auf die Fassungskraft der Schüler, das Hinarbeiten auf Fach- nicht weiter. bildung und die übergroßen Klassen- und Schulkörper.

Leimbachs Buch ist ein sehr verdienstvoŰes und verdient auch iind nun Preyers Broschürel Professor Preyer ist ein ent über die Schule hinaus weite Verbreitung. Er bietet 92 Volkslieder schiedener Freund radikaler Schulreform, und er hat seiner Meinung äl'erer und neuerer Zeit in sorgfältiger Redaktion; bei jedem einzelnen nicht immer einen maßvollen Ausdruc verliehen. Allerdings hat Stücke find die Quellen angegeben und erläuternde und erklärende man es ihm auch danad) gemacht; Direktor Jäger und andere haben Anmerkungen reichlich und mit gutem Geschmace beigefügt. Eine ihn in einer Weise behandelt, die man als unwürdig bezeichnen umfassende Einleitung über das deutsche Volkslied geht voran;

die muß. Und nun klingt der in den Wald gerufene Schall stets stärker Stücke selber zerfallen in historische Volkslieder (deren poetischer Wert zurüd, und die Folge ist die, daß auch vornehm gesinnte Gegner, begreiflicherweise oft dürftig genug ist), Liebeslieder, Soldatenlieder, wie Direktor Conradt, über Preyer unangemessen aburteilen. Den Geeligkeits-, Standes- und vernuischte Lieder; auch einige geistliche Schaden trägt ohne Schuld der Realschulmännerverein, dem es ge Volkslieder kommen noch hinzu. wiß wieder in die Schuhe geschoben wird, wenn auch aus dieser Inbezug auf die Schrift sub 8 hat der Verfasser recht, wenn Broschüre Preyers wieder künstlich gefolgert werden soll, daß alle er meint, daß sie keineswegs Anspruch auf durchweg, selbständige „Realisten“ es auf den Untergang des Gymnasiums abgesehen haben. wissenschaftliche Ergebnisse zu machen habe; selbständig ist an der Ich bin entschiedener Freund der Gleichberechtigung des humanistischen kleinen Arbeit in der Tat wenig oder nichts; aber der Verfasser hat und des modernen Gymnasiums, bekenne aber ausdrücklich, daß das es verstanden, einen großen Teil der norddeutschen Duellen mit erstere durchaus lebenskräftig ist und manche der von Prof. Preyer Geschick auszuziehen und dem gebildeten Publikum eine ansprechende erhobenen Vorwürfe nicht verdient; es ist bedauerlich, daß man wieder und anregende Zusammenstellung der zahlreich verstreuten Einzeleinmal übereifrigen Reformern in den Arm fallen muß. Wir klagen überlieferungen zu bieten. Weshalb er aber die jüddeutschen und mit recht darüber, daß die Juristen am grünen Tisch oft unver namentlich die alpinen Traditionen systematisch beiseite gelassen hat, ständliche Verfügungen erlassen; aber dem Lehrprogramm der von ist nicht recht einzusehen. Prof. Preyer befürworteten deutschen Schule“, die vorläufig als Ob endlich „Titurel" wirklich auf der Bühne erscheinen kann, Privatinstitnt ins Leben treten fou, merkt man es an, daß Mediziner steht dahin. Die Idee, daß unreine Liebe den Tod als Sündenfold und Naturforscher auch fehlgreifen können. Das vorausgesepte Lehrer hat, ist gut, aber zu oberflächlich durchgeführt, und selbst die Verse material ließe sich vielleicht beschaffen; die Schulen wären vielleicht erinnern nicht selten an Zacharias Werner. Einzelne Stellen sind einzurichten (freilich mit einfach unmöglichen Geldopfern); das voraus nicht ohne Schönheit; daß aber die ganze Dichtung auf uns einen zuseßende homogene Schülermaterial ist dagegen eine reine Utopie. mächtigen Eindruck gemacht hätte, wüßten wir nicht zu sagen. Viels Wollten wir das Programm im einzelnen durchnehmen und in seiner leicht geht es der Wagnergemeinde anders.

F. oft greifbaren Unmöglichkeit widerlegen, so müßten wir ein Buch schreiben; es genüge, hier bloß zweierlei anzuführen: häusliche Aufgaben fallen weg, und Zensuren werden nicht erteilt, damit das Ehr

Arvède de Barine, Bernardin de Saint-Pierre. Paris, gefühl nicht auf falsche Bahnen gelenkt wird. Können die radikalen

Hachette, 1891. (Aus der Sammlung „Les grands écrivains Schulreformer im Ernst an die Verwirklichung eines pädagogischen

français“). Wolkenkufuksheim glauben? Davon aber mögen sie sich überzeugt halten: aus ihren Ueberschwenglichkeiten schmieden bekannte Intri

Seit Aimé-Martins großer Biographie des Dichters von „Paul ganten die prächtigsten Denunciationen gegen die maßvollen

et Virginie“, die ziemlich unzugänglich geworden ist, vermißte man Reformer und namentlich gegen die Realgymnasien. Mit welchem

eine quellenmäßige und nicht von Freundeshand kommende Charaktes Erfolge das schon geschehen ist, wissen wir.

ristik von Bernardin de Saint-Pierre. Die geistvolle Schriftstellerin, Die unter 5 genannte mit gründlicher Sachkenntnis geschriebene

die hinter dem Pseudonym Arvède de Barine sich verbirgt, hat ein Broschüre ist zwar durch den Gang der Ereignisse bereits im einzelnen

durchaus zutreffendes Bild des vielgewanderten Schwärmers gezeichnet

. überholt worden, aber troßdem noch lesenswert. Die Quintessenz von

Varines Vud) ist, vom flotten Stil abgesehen, gründlich und stellenOhlerts Ausführungen läßt sich furz jo zusammenfassen: das huma

weiie geradezu meisterhaft. Manchem Träumer wird freilich die eine nistische Bildungsideal ist veraltet; die Ansicht, dass der abstraft

oder die andere Illusion über B. de Saint-Pierre geraubt werden. logisde Unterricht iu der Grammatik die Fähigkeit des logischen | Vorzüglich gelungen ist die Klarlegung der ichriftstellerischen Methode Denkens entwvidle und daß der fremdsprachliche Unterricht auch die

des Jüngers Rousseaus: er war bekanntlich der erste, der die Méthode Muttersprache fördere, ist falsch; der linterricht muß seinen Mittel

expérimentale seinen Landschaftsschilderungen zugrunde legte. Einpunkt im modernen Geistesleben und in der Entwidlungsgeschichte

leuchtend ist die Nebeneinanderstellung einer beschreibenden Stelle des deutschen Volkes suchen; der Unterricht im Deutschen ist auf

aus dem Télémaque mit einer jolchen aus Bernardin de Saints dem einheitlichen Gymnasium bedeutend zu vertiefen; das Latein ist

Pierre und einer aus Pierre Lotis „Islandijcher“. Besser konnte zu beseitigen, dagegen das Griechische beizubehalten. Mit mehreren

das Fortschreiten der beskriptiven Litteratur nicht veranschaulicht

werden. seiner Vorschläge" kann der Verfasjer unmöglich Glüd haben. An die

Joseph Sarrazin. sogenannte Einheitsschule ist im Ernste nicht zu denken, und gegenwärtig auf unsern höheren Schulen das Latein abschaffen wollen kann wol nur jenen wunderlichen Heiligen nadder Art des Herrn

Aug. Bertuch, Nerto, provençalische Erzählung von Frédéri van Eynern einfallen, die ihre Lebensaufgabe darin suchen, die

Mistral. Strasburg, Teubner, 1891. Katholifen zu ärgern. Auf demselben Standpunkte steht die vor Ein fühnes lInterfangen ist es, als leberjeber an Erzeugnisse cinigen Jahren in dieser Zeitschrift bejprochene Schrift des Dr. Hans landschaftlicher Poesie heranzutreten, namentlich an die neuprovençaMüller, der auch das Latein haft und eliminirt uvissen will, weil es lische Dichtung, die Tanf Mistral und den Félibres in den letzten fatholische Kirchensprache ist. Auch Lberlehrer Dhlert macht aus Jahrzehnien lo prächtige Blüten getrieben hat. indeisen bietet jeiner antikatholisdieu Gesinnung kein Mehl; dergleichen müßte man Á. Veriudj in seiner Nachbildung den des Provençalischen uns aber doch unterdrücken fönnen, wo es sich um die interessen derfundigen Lejern ein sehr annehmbares Abbild des Mistralschen Epos Schule und der deutschen Jugend handelt.

in 7 Gesängen. Bekanntlich war Nerto die goldgelockte Tochter eines Die Sdrift von Th. Devide ist der ernstesten Beadılung wert, Varons, der nach einer durdizediten und durchivürfelten Nacht sein namentlich auch seitens der maßgebenden Behörden. Devide geht

Hind dem Teufel übermacht hatte, um sich Geld zu schaffen. Durd) von der Tatsache aus, daß das Gift der sozialistisch-anarchistijden einen unterirdischen Gang kommt sie zii dem in Avignon belagerten Verführung den Gejamtförper der Arbeitersdjaft infizirt hat, und das Papít und befreit ihn. Aber nur das Nloster fann ihr Nettung es darauf ankommt, schon die zarteste Jugend durch Erziehung zu bringen. Nitter Rodcrid macht einen Strich durch die Rechnung, schüben. Mit zum Herzen gehender lebhafter Wärme schildert er das indein er die junge Nonne entführt. Dieje Romantik aus dem clende Los der nod) nicht schulpflichtigen Arbeiterfinder, welche ohne Süden und aus dem 14. Jahrhundert mutet uns Stinder der Gegen, Aufsicht und Erzichung aufwachsen und teilweise schon verkommen wart fremdartig an.

Joj. Sarrazin. und verroht sind, wenn sie in die Volksschule eintreten. Ihm hier zu widersprechen ist unmöglich, und darum kann man nicht umhin ihm recht zu geben, wenn er die gesekmäßige Zuweisung der noch nicht schulpflichtigen Jugend an die unentgeltlichen Kindergärten vers langt. Aderdings kann man gewisse Bedenken nicht unterdrüden. Nidit nur müßten gewisse Auswüchse beseitigt werden, welche das Jungfröbeltum in dië Kindergärten cingeführt hat, sondern es wäre

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Berantw: Dr. Surt Pfüße.Groftewiß, Berlin,

Verlaß ron 8. & P. Lehmann, Berlin W., Körnerstr. 2,

Getrudt bei N. Yenide; Berlin Sw.

von

von

für Sitteratur. 1832 begründet

Verlag
Herausgegeben von Fritz Hauthner und Otto Neumann-Hofer.
Joseph Lehmann.

5. & P. Lehmann. Redaktion: Berlin W., Körner Straße 2. Erscpeint įeden Sonnabend. Preis 4 Mart vierteljährlich. Bestellungen werden von jeder Buchhandlung, jedem Postamt (Nr. 3589 der Postzeitungsliste), sowie vom Verlage des Magazins“ entgegengenommen. Anzeigen 40 Pfg. die dreigespaltene Petitzeile.

Þreig der Einzesnummer: 40 Pig. Bo

60. Jahrgang.

Berlin, den is. Juli is9i.

Tīr. 29.

Luljast: Heinz Tovote: Das Modell. (Schluß.) Alerander Lauenstein: Askar von Redwi13. - Dito Julius Bierbaiin: Liliencrons nienie Lirik. Curt (Grottewis: Die lieberwindung des Milicus. -Paul Schellhas: „Richter Lynch." - Fri13 Mauthner: Aus den Briefen (Sustave Flauberts. Hellmuth Mielke: Im Spiegel. - Litterarische Chronit. — Litterarische Neuigkeiten: Franzöjische Werfe, besprochen von Mar Nordai.

Auszugsweiser Nachdruck sämmtlicher Artikel, außer den novellistischen und dramatischen, inter genauer Quellenangabe gestattet.

llibejugter Jaclidrucli wird auf Grund der Gesetze und Verträge verfolgt.

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Berlin.

Das Modell.

war dunkle Nacht. Ich hatte ihn in diese Einsamkeit Novelle

gezogen, um ihn im Nat 311 fragen, ob er nicht unser

Abenteuer Narla crzählen wolle; es fönne das ja in Heinz Covote.

humoristischer Weise geichehen. Sie liebte mich und ( 5 dluk.)

| würde mir den übermütigen Streid) gewiß ohne weiteres

verzeihen. Oder sollte ich ohne Bodenfeu den heutigen Von jeßt ab verkehrte ich cifrig in ihrem Hause Tag benutzen und in ihre Hand bitten, um danit meiner und fühlte, daß ich nicht nur ein gern gesehener (Vasi Verlobten das immausbleibliche (Geständnis 311 machen... war, soudern daß ich mir in den (vedankent Siarlas einen Wir erwogen die (ründe hin und her und schritten würdigen Platz crobert hatte. Bald geung wußte ich, weiter, aber faum waren wir ein paar Schritte gedaß ich wiedergeliebt wurde; aber noch immer hielt ich gangen, als es hinter uns raschelte und eine Frauchtmit einer Erflärung zurüd, weil damit zugleich ein gcstali dem Hause zuhuschte, die in der Laube sich be(Scständnis unabweislich) war.

finden haben mußte, vor der wir gestanden. Ich hätte mein Scheimnis unter der veränderten Voll banger Ahnung cilte ich hinter ihr her, im Ilmständen nicht mehr mit mir herumtragen fönnen. So noch erfennen 311 fönnen, daß es Narla gewejen, die schob ich, den Zeitpunkt immer weiter hinaus. Wußte alles gehört hatte. Ich rief sie an, aber sie war schon ich doch, daß sie mir unverloren jei.

im Hause verschwunden. Sofort begaben wir uns hinein, Ich war in argem Zweifel, ob ich ihr das (e um nach ihr zit suchen. Ich wartete, dai jie wieder im ständnis nicht vorher machen sollte. Würde es nicht Salon erscheinen jollte, aber sie fam nicht. Dahingegen angemessener sein? Ilid doch wieder lag darin berichtete Leonie, daß ihre Freundin von plötzlichem nicht eine große Gefahr?

Ilmvoljcin crgriffen sei und bedauerı mülje, nicht wieder Ich wußte einmal wieder gar nicht, was ich tun erscheinen 311 fönnen. Nach, furzer Zeit hatte ich dann follte; iind so hätte ich mir beinahe all mein Glück die fleine (Sesellschaft aufgelöst, froBoem (s inoch nicht verscherzt.

allzu spät war. Das fam fo.

llutröstlich fam ich zu Hause an. Ich allein wußte, Ihr Vater gab ein kleines Fest; es war an seinem was dieses angebliche Ilmwoljein zu bedeuten hatte. Aber Geburtstage. Ich hatte mir vorgenommeit, an diejem ich gab die Hoffmung nicht auf. Sie mochte im ersten Tage mir Gewißheit zu crringen, wenn irgend möglich. Augenblick erzürnt und verwirrt feil, lange fonnte.cs Aber es ward immer später, ohne daß ich Gelegenheit nicht währenr. Dic Liebe mußte siegeri, trozdem ich mir fand, Karla zi sprechen. Die Tafel war aufgehoben, nicht verhehlte, von weld) übergroßer Feinfühligkeit sie und ich wanderte mit Franz im Garten umher. Es 'in mancher Beziehung war.

Am folgenden Tage sprach ich bei ihr vor.... Ich Ich wurde frank. Es war nur ein leichtes, vorüberwurde abgewiesen.

gehendes Fieber, teilweise hervorgerufen durch die peinIch schrieb einen langen ausführlichen Brief, in liche lingewißheit und Aufregung, in der ich mich während dem ich alles wol auseinanderseşte und ihre Verzeihung all der Zeit befand. crvat. Er blieb inbeantwortet.

lind wieder wurde zit einem kleinen Betruge geId klopfte von neuem bei ihr an, aber ich wurde griffen. Wenigstens vermute ich es und halte Leonie nicht vorgelassen. So verflossen ein paar qualvolle für die Schuldige, wenn nicht die krankhafte lleberreizung Tage.

bei Karla das ihrige getan. Dann ging ich geraden Weges zu ihrem Vater,

Es war nicht die leiseste Gefahr für mich vorhanden. cinem cinsichtigen, prächtigen, alten Herrn und legte Starla aber hatte gehört, daß ich schwer krank sei, und ihm die ganze Angelegenheit vor, indem ich ihm zugleich nun brach sich bei ihr die Erkenntnis durch. Voller erklärte, daß ich bei ihm im Starla's Hand anhalte. Angst nahm sie jeden Bericht auf, den ihr Franz oder Er hörte mich mit Wolwollen und kaum zu ver

durch ihn Leonie brachte. Die zurückgehaltene Liebe hchlender Freude an und versprach mir, sein möglichstes brach sich Bahn, und jetzt bangte ihr um mein Leben. zu tin. Er glaube, daß Karla mich liebe, und umjere alle Ursache maß sie sich selbst bei. Wenn ich starb, Verbindung habe seine volle Zustimmung. Nur müsse trug sie die Mitschuld an meinem Tode. man das Trojföpfchen crst zur Vernunft bringen und

Angstvoll befragte sie den Arzt. Sie fand keine das sei nicht so leicht. Ich solle mur nicht verzagen.

Ruhe mehr im Hause.

Hause. Das ganze Gebäude ihres Die Zeit würde mir schon günstig sein.

Stolzes, ihrer verletzten Feinfühligkeit brach zusammen.

Die liebevollste Reite überfam fie, und so fand id) fie So hatte ich also wenigstens den Vater auf meiner

denn einst beim Erwachen aus noch etwas fieberhaftem Seite, ein kleiner Trost in meiner fritischen Lage. Allein was half das, wenn Starla bei ihrem Entschlusse, mich longue ruhte. Sie war herbeigecilt mich zu retten. Mit

Schlummer, als ich als Rekonvaleszent auf der Chaises nie wiederzuschen, beharrte.

Tränen warf sie sich an meine Brust, um meine VerIch vertraute mich Leonie an, aber ihr Einfluß auf zeihung zu erfiehen und sich immer von neuem anzutdie Freundin war wirkungslos. Ich hatte Sarlas Gunft flagen, maßlos und weit heftiger, als sie einst mich und völlig verschcrzt. Franz erklärte ihr, der Plan jei meinen mutwilligen Streich verdammt hatte. Die Gewißeinzig von ihm ausgegangen, er mu trage die alleinige heit, mir einen jo herrlichen Schatz wie Karla errungen Schuld. Sie hörte nicht darauf und zürnte ihm ebenso | 311 habent

, ließ mich den geringfügigen Fieberanfall noch wie mir. Er crhielt vom ersten Tage an faum eine

dhneller überwinden. Antwort mehr von ihr. Die Lage schicu ganz verzweifelt; denn Starla blieb fest, trotz der eindringlichsten Versuche ich ihr so hoch gestanden und so gut erschienen sei, daß

Gleich beim ersten Wiedersehen gestand fic mir, daß von allen Seiten. Eines Tages crschien Herr von

die Entdeckung des Zujammenhanges zwischen mir und Traunitz bei mir, um sein Leid zit klagen. Das Séarla

dem Schreiber Schmidt fie aus all ihren Träumen gemich liebe, siche fest. Sie sei seelisch frant. Mich ic risjen habe. Zhre im Gcheimen aufgewachsene Neigung wiederzujehen, weijc fic von sid), und doch leide fie infagbar unter diejer Trennung. Mit bleichen Wangen emporgeschen und mußte nun entdecken, daß fie einen

mußte die Tat so schwer verdammen. Sie hatte zu mir schleiche sic im Hause einher. Selten nur zeige fie Freude Menschen wie alle anderen vor sich hatte, der sich eigentüber etwas. All seine Bemühungen seien fruchtlos.

lich einen recht schlechten Scherz mit ihr erlaubte. Ilnd das Sie sei 311 grausam hintergangen und fönne nicht ver gesen, was ihr angetan sei, erwidere sie auf all seine nicht meine Erfrankung alles so frühzeitig und glüglich

war für sie 311 schwer 311 verwinden gewesen. Wenn Vorstellingen.

gelöst hätte, würde die Zeit sie bald zu richtigem Nun wollte der alte Mann sich bei mir Nat holen, Urteil geführt haben. Wenn meinefleine Frau ießt bei mir.... Hätte sie noch cinc Mutter gehabt, so wäre guler Laune ist, nennt sie mich sogar manchmal neckend lcidit alles anders geweest.

Adolf Schmidt, und nichts macht ihr mehr Vergnügen, Sie flammerte sich an den Gedankent, man habe sie als die fomischen Vorgänge bei der Modellfißung sich hintergangen; sie sah sich getäuscht von dem, den fic ins Gedächtnis zu rufen. liebte. Es war cin frankhaftes Verfeinen der Tatsachen.

Schon damals hatte ich ihr ein wenig gefallen; das Worüber eine andere mit fröhlichem Ladien hinweg: wußte ich aus ihren Gesprächen mit Leonie, die mir gegangen wäre, was sie als einen mutwilligen Streid), nach meiner Verlobung eine furchtbare Strafpredigt gedenn nichts anderes war es doch, angeschen, da fand halten hat, des Juhaltes, daß es recht gräßlich und Narla cinc nicht zu fühnende Schuld. llnd soweit ging häßlich von mir gewesen sei, fic beide so zii belauschen, dicje Perfennung, daß sie sich selbst weit größere Linalen und daß sie, wenn ich nicht trotz allem ein so guter bereitete, als dem schuldigen Teile. Der Arzt fürchtete Mensch sei, gewiß nicht ihre Hand dazu hergegeben hätte, für jic.

um mich mit Harla 311 versöhnen, die unschuldigerTa brachte der Zufall, wenn man es so niennent weise wegen meiner dummçu Streiche so habe dulden will, die Lösung, die wir vergebens angestrebt hatteni. müssen.

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Die verhängnisvolle Leinwand, wie dit siehst, hat Hamerling und Anzengruber taten chenfalls die Augen einen Ehrenplaß erhalten. Wir haben manchmal glücklich | zit. Das Jahr 1890 sah drei scheiden: Sarl (Gottfried davor gestanden. Iind nun muß ich dir noch eins zeigen. Ritter von Leitner, Eduard von Bauernfeld und GottRomın einmal mit hinüber in das andere Zimmier; aus

fried Seller.

Am 7. Juni dieses Jahres hat sich Oskar von Redwitz meinen durch Modellstehen verdienten Fünf- und Drei- | 31 ihnen gesellt. Achtundsechzig Jahr alt, ist er nach markstücken habe ich mir nämlich einen Pokal machen langem Schmerzenslager cinem Nervenleiden crlegen, lassen. Sie sind darauf alle sehr schön eingefaßt. das ihn seit früher Jugend verfolgt hat und jeit Der soll ein Erinnerungszeichen fein an die Ge- Jahren durch innere geistige Kämpfe noch verstärkt

worden war. schichte, wie ich zu meiner Frau kam.

Wer das doppelte Leiden des Mannes gekannt und

mit seiner Teilnahme verfolgt hat, wer von den innern Während ich stand und die Arbeit bewunderte, ging Nämpfen weiß, dic er durchziikämpfen hatte, bei dem die Tür auf, wurde aber gleich mit einem kleinen Auš= wird das unbefangene Urteil über die Bedeutung seiner ruf des Schreckens wieder zugeschoben.

dichterischen Schöpfungen nur allzuleicht beeinflusst

werden durch die Stenntnis des feelischen Ringens, inter „Karla!" rief Waldemar.

dem sie geschaffen worden sind, und die litteraturgeschichtIm Glauben, daß niemand im Zimmer sei, war

liche Würdigung wird sich in einen wehmütigen Nachdie junge Frau eingetreten und wollte sich jetzt ciligst ruf verwandelii

, aus dem hervorflingen wird, daß zurückziehen. Auf den Ruf trat sie jedoch wieder ein. Deutschland viel an dem Toten verloren hat. Gestatte , daß ich dir hier einen lieben alten Freund eigene Zeit ein Stück nach vorwärts geführt haben,

Aber wahrhaft große Männer, d. h. solche, die ihre vorstelle," sagte Waldemar, während Karla fich freundlich brauchen sich nicht davor 311 fürchten, das in den Augen zu mir wante:

blick, wo ihre Wirksamkeit ihren natürlichen Abschlus; Sie haben eben gewiß unsere Geschichte anhören findet, die Geschichte streng mit ihren Werfen ins Gemüssen. Nach dem Pokale zu urteilen, den Sie in der | richt geht. llnd es ist das Zeichen höherer Achtung, an Hand halten, scheint es so. Eigentlich habe ich es

einen Toten den höchsten Maßstab anzulegen, und jeine Waldemar untersagt. Er hat damals seine Geschichte jo Dichtungen mit wehmütiger Kührung 311 verdecken.

Leistungen darnach zit bemesien, als die Fehler jeiner schön erfinden können, daß er auch über die Entstehung

So ist auch hier 311 fragen: ijt Redwig seiner Zeit des Bildes etwas anderes berichten fönne. Ihnen aller- ein Führer gewesen? bedeuten seine Werfe einen neuen dings mußte er sie erzählen. Er hatte sich schon lange Schritt der Entwicklung? hat er den Besten jeiner Zeit darauf gefreut, seinem licben Freunde, von dem er mir

genug getan und sich damit cine Stelle crobert in der

Litteraturgeschichte aller Zeiten? Oder gehört er 311 den so viel erzählt hat, daß Sie mir schon ein alter

Sie mir schon ein alter Rückwärtsschriftstellern, die nur für lirgroßvaters GeBekannter geworden sind, einen seiner dummen Streiche danken einen Ausdruck finden, zu den Hemmschuheit am zu erzählen, der beinahe recht übel ausgefallen wäre, Rade der Zeit? dann aber doch noch ein ganz glüdliches Ende genommen

Ein nervöser, sich langsam entwidelnder Sinabe, der hat. Nicht wahr, Waldemar?"

trotz mannigfacher Anregungen durch Sechsel des Wohn,,Ja, Schat, dit hajt recht. Wir haben uns die

ortes und trefflichen lluierrichtes, doch erst mit einund

zwanzig Jahren reif war, die Ilniversität 311 bezichen Erreichung umseres Glükes nicht wenig erschwert, damit imd fro13 äußerlicher Bildung vollkommen in dem mitiel: wir uns seines vollen Wertes für alle Zeit im so mehr alterlichen Aberglauben des Siatholizismus befangen blieb bewußt bleiben.

ein unlustiger Student der Philosophie und der Rechtswissenschaften in München imd Erlangen — cin verdrojjener Rechtspraftifani in Speier und Naijerslautern

das sind die Bilder Dokars von Riedwitz in dem ersten Abidnitt scines Lebens.

Bis 1849 mehr von den Sünschen der Coinen als von cigener Neigung geleitet, glaubte er sich um durch die rühmlich bestandene juristische Staatsprüfung cin Recht auf Selbstbestimmung erworben zu haben. Seine Neigung zog ihn zur Litteratur hin, und 18.30 ging er

nad von und trieb unter Sinirocf 31erji MittelhochOskar Freiherr von Redwit-Schmölz.

deutsch. Sein Wunsch war eine Professur der deutschen Gestorben den 7. Juni 1891.

Littcratur.

Diese Verselbständigung jeines Wejens hatte ihren

tieferen (Brund in seiner Liebe zu Maric von Hulicher, Xierander Lauenstein.

die er von faiscršlauterii auö fennen lernte. Bald war

jie seine Braut, und an ihrer Seite, auf dem (bute ihrer Gerade ein Jahrzehnt ist es her, daß das große Mutter, in Schellenberg bei staiserslautern, cutstand das Sterben unter den deutschen Dichtern begann. Das Jahr Buch, das seinen Namen ziierst bekannt machte, „ma 1881 brachte dem nationalen Epifer Scherenberg den rantí". Das kleine Buch' ist iridit zıım wenigfien des Tod, 1882 wurde (Gottfried Rinkel begraben, 1884 starben wegen interessant, weil es alle Fehler in sich vereinigt, Emanuel Beibel und Karl Sticler, 1885 läuteten Viktor die bei einem Epus nur möglich sind. von Scheffel die Todesglocken und 1888 sanken Theodor Mittelalterliche, rückwärtsgewante Tendenz, überStorm iind Friedrich Thcodor Vischer ins Grab. 1889 spannte süßliche Träumerei, lliwahrheit der Charaftere, trug man Richard Leander und Fanny Lewald hinaus, Zusammenhanglosigkeit der vielen Teilchen, Verfehlung Albert Lindner verschied im Jrrenhause und Robert jeder Art von Zeit- und Ortsfarbe, cine wahre Muster

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Von

karte von lyrischen Dichtungsformen, keine Spur von fanatismus ist hier allerdings geschwunden, aber noch ist epischer Entwicklung, findischer Zelotismus: ein wahres der Dichter nicht 311 neuen Idealen durchgedrungen, noch Erbauungsbuch für die geistig zurückgebliebenen unter hat er sich nicht für Neues crwärmt. Daher der Mangel Statholifen und Protestanten.

an Wärmic ind packender Straft. zwei Freunde und Strcuzzugsgenossen beschließen, In diesen beiden Dichtungen liegt schon der Beginn daß ihre Kinder sich dereinst lieben und heiraten sollen. einer nationalen periode, die deutlicher erst 1869 in dem Als folgjamer Sohn macht sich daher Walter aus (Gegenwartsroman Herinann Starf“ hervortrat, der fast Deutschland auf, um seine „Braut“ (Ghismonda in Italien nicht gelesen worden ist, ihren Höhepunkt aber in einer zil lieben und zu heiraten, obwol er sie nie gesehen hat der formell seltsamsten Dichtungen erreichte: in dem „Liede Im Schwarzwald hat er ein kleines Abenteuer mit einem vom neuen deutschen Reiche" (1:871). Dicjes Monstrum ein wenig beịchränkten, herzlid) unbedeutenden, aber mit besicht aus mehr als fünfhundert Sonetten.

. Es besingt ihm im Banne dejjelben Aberglaubens stehenden (Gänse- mehr als es schildert, wie ein alter Jäger aus Lüßows blümchen Amaranth, das ihm jo gut gefällt, daß er es Freischaar für das fehlschlagen alter Vaterlandshoffnungen,

auf seiner Brautfahrt füßt. Ju Jtalien trifft er durch die Heldentaten seines Sohnes im siebziger Strieg Shismonda, cin gesundes, heißes, schönes, stolzes auf ichadlos gehalten wird. sich selbst ruhendes Weib, das den alten Aberglauben Dicje nationale periode ist genait genomment nr längsi abgestreift hat. Er versucht sie in die Finsternis eine Epijode in Redwitzens Entwicklung, cin flüchtiger zurückzuzichen – und dabei entpuppt sich der fleine Durchgangspunft, der weder mit seiner vorherigen noch Don Juan als der reinste Scholastiker in der katholischen mit seiner nochmaligen Anschauung in inhaltlichem ZutTheologie des neunzehnien Jahrhunderts — aber sie ist jammenhang stint. 311 klug dazu, und noch am Traualtar verläßt er sie, zicht heim und holt sich sein ihm geistig ebenbürtigeres durchlief Redwit die Bahnen moderner Philojophic und

Vom jd wärzesten religiöjen Aberglauben ausgegangen, Gänseblümchen.

der politischen Bewegung, un endlich bei der naturDie Art, wie das weichliche, süßliche, fraftlose wissenschaftlichen Weltanschauung anzulangen. 1858 und Schwarzwaldmädchen auf Kosten des edien Rajjeweibes 1862 wurde er im Bezirk Stronachozuni Abgeordneten Ghismonda verherrlicht ist, zeigt deutlich den frankhaften des bairischen Landtags gewählt, dem er bis 1866 anSinn des jungen Dichters, die Erhebung der finnloseiten gehörie vier jaß der Vicaftionär der Amaranth unter Dogmen gegenüber der Teufelsichöpfung Beruft, be

den Liberalen, und die Berührung mit der politischen weist, wie weit er hinter der eigenen Zeit zurückgeblieben Beitbeweging 30g ihn immer mehr zur Gegenwart hin. war. Nur für die Zurücfgebliebenen und (Hefühlstranken Hermann Starf“ und dann das „Lied vom neuen war das Büchlein verbrochen worden, und inter ihnen Seutschen Reiche" ind die poetischen Belege dafür. 1866 hat es sich auch großen Beifalls zu erfreuen gehabt. legte er sein Wandat nieder, da ihn ein altes asthmatisches Eine cchie Rückwärtsdichting.

Leiden nötigte, das milde silima von Meran aufzusuchen, Durch den raschen Erfolg nicht wenig s1013 ge wo er seit Herbst 1872 dauernd auf seiner Besitzung worden, lici; Redwitz in rascher Folge weitere Dichtungen, Schillerhof" lebte. ericheinen, von denen jedoch keine auch mir cinigen lit Durd jeine philosophischen Studien wie durch seine klang fand: 1850 „Ein Märchen vom Waldbächlein und politische Thätigkeit war Nedwitz aus seiner religiösen Tannenbaum“, 18.32 ,,Gedichte“, 1853 , Sicglinde, Eine Entwicklung mehr ausgebogen, als daß er sie gerade Tragödie", und 1856: ,,Thomas Moris.

,, Thomas Moris. Jistorische fortgejet bäste. Noch stand er auf dem Boden des verTragödie", in der er den Helden als Märtyrer des moderten Dogmas. Da trat cin schwerer Schicksalsschlag fatholischen Glaubens verherrlichte.

an ihn heran. Er jah) cin gelicbies Leben vor einen im Jahre 18.51 hatte Nicdwitz cinen Ruf als außer Augen erlöjchen, trop Beten, Händeringen und Verordentlicher Professor der Henthetifimd Litteraturgeschichte zweiflung, imd er stieß seine bisherigen (Götzen von ihren an die lluiversität Wien erhalten, den er auch annahm. Thronen. Er befleidete die Stelle indeien mir wenige Monate Litterarisch iit dicjer Schritt bezeichnet durd) jeine und 309 sich nach dem (uute seiner Schwiegermutter, poetische Erzählung aus der (vegenwart: Odilo (1878). Schellenberg, zurücf, bis er 1853 auch seine fränkischen Turch den „edilo“ geht für den modernen Menschen Familiengüter übernahm.

ein eigentümlicher Zwicipalt. Hätte Nedwit nur die Mit dem Jahre 1850_schließt die zweite Phase in zweite Hälfte geschrieben, io würde das Buch vielleicht Riedwitzens (Veisiesleben. Der Miserfolg seiner neueren cin echt modernes geworden sein. Ober auch so wird Schöpfungen verstimmte seine leicht nervös gereizte Natur ihm die Litteraturgeschichte nicht vergeijen, daß er der schr, und wie zum Trost wante er sich jevt zum ersten erste ist, der ein neues Problem in die epische Poesie der Male ernst-philojophischen Studien 311. Damit begann (Gegenwart eingeführt hat. für ihn eine Zeit der geistigen viämpfe, die noch keinen Der Held des Buches ist edilo. in der crsten wirklichen Abichluß gefundeit hatte, als er am 7. Ji Wälfte ichlägt er üch noch mit Dingen herum, die für dic plugen zu lat." Bei crnjter Arbeit wurde es ihm bald den modernen Monicheit fein Interežie mchr habeii, weil genug klar, wie weite (Gebiete er noch 311 durchmesjen er widerruflich über sie hinaus ist; er geht ins Kloster, hatte, um seine eigene Zeit einzuholen. Das (Befühl der scheidet zwischen fruchtbareni umd unfruchtbarem (Blaubeni

, llurithe, das damals in ihm aufstieg, hat ihn nie wieder verläßt feinen Orden wieder, crfcunt, daß die Menschen verlassen und hat keines feiner weiteren Verfo zur nicht von Natur aus böje sind, und tut dergleichen llitVollendung reifen lassen. Sobald er Nlarheit über den HÜBos inchr. cigenen Standpunkt gewonnen hatte, gab es für ihn nur Jetztendlich fommt er dazut, wozit cin moderner cini Streben: die faciatische Schwärmerei abzustreifen, die ! Menich jeiner Art gleich gekounmen sein würde. Er seinen Jugendwerfen anhaftete. Ju , Philippine Welser“ | studirt Medizin und wird Jirenarzt. In der Linderung (18599) versuchte er cinc Verherrlichung der deutschen der Leiden anderer findet er Befriedigung, und die Licbe Frauenliebe, in dem „Zunftmeister von Nürnberg" (1860) 31 der Tochter des Anstaltsdirektors hebt ihn vollends in den Preis der trouherzigen biederen Bürgergejinning. eine neue Welt. Er verlobt sich mit ihr. Da zeigen sid) Die Begeisterung für seine alten ideale, der Religions- l die Anfänge cines alten Familienübels, der Schwindjicí

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