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alle Forschungen und alle Entdeckungen auf dem Gebiete Das Weld an sich ist ein lebel! Darum tut der, der Wissenschaft. Wenn uns die Frage entgegentritt, der (beld giebt, nichts (Gutes, jondern Böjes. Dicier allwas soll man lieber tun? Eine alte frau zu unter: gemeine Fehler, 311 glauben, dai (seld geben (Gutes tun stüßeni, welche zwei Tage nichts zu eiien hatte, oder sie ist

, erfolgt daraus, daß in den meisten Fällen, wenn ganze Arbeit der Volkszählung aufs Spiel jebeni, jo darf der Mensch etwas (9111e's in will, cr sich von etwas mait nicht zögern. Diant muf der alten Frau helfen. Böjen befreit, unter anderem vom (Seldc. Darum ijt

Die Pulkszählung ist schr nüblich für uns; wenn das cinfache (Geldgeben vorerst nichts anderes als ein jie auch keine völlige Heiling herbeiführt, jo doch Anzeichen, daß der Mensch anjängt das Böse von sich ziim Mindesten einen Versuch um die Diagnvie der zu werfen. (Butes tun heißt aber: etwas tim, das ist Strankheit 311 stellen; warum jollten wir nicht diese für den Menschen; und in 311 willen, was eigentlich (Gelegenheit bennfen, die sich in regelmäßigen ; wiichen für den Menichen gut ist, muß man mit ihm in eige, räumen wiederholt, um ein wenig von dem Elend 31 freundschaftliche Beziehungen treten. Daher ist 10 lindern? Wir wollen eine Wolfszählung machen, die (Gutes 311 tu das Geld überflüssig. nicht allein cine cinfache Feststellung ciner unheilbarent Kas man tummf, ijt dahin zu1 fommcı, jich für Strankheit ist, jondern welche versucht, die rank cinige Zeit wenigstens von den üblichen (Sewohnheiten heit zu hebent, zii heilen. Das ist eine einzige (Gelegen: jeines Lebens zu befreien; man muß nicht fürchten sich heit: achtzig energische, gebildete Mämmer haben unter zu beschmußen, oder sich anstecenden Krankheiten aus311 jich zweitausend junge Leitte, welche durch ganz Moskau jeben; man muß den Mut haben, sich auf das schmutige laufen und in jewaltiame direkte Beziehungen mit jämt Bett des clenden Limpen zu icben, zu ihm aus vollem lichen Eimwohnern treten. ihnen liegen aber wunden erzen reden und ihm zeigen, daß man auch ihn liebt der (Wesellschaft, die köllerci, Ausíchweifung, das Eleid, nud achiet. die Ilnwissenheit oñfen vor Augen.

Das inuizinan tiili, wemi litani (butes tun will, Wollen wir es dabei bewenden lajien? (Henügt es,

aber das eben ist jehr jcbwer. die Stadt zit durchlaufen 311 dem einzigen Zweck um aufzuschreibuni wie viele is giebt, die müßig unhergehen und nicht willen, wie sie die Zeit töten jollen, wie viele

Als ich zuerst auf den (bedanken fam, die Volfs Zufriedene, die int ruhiger Sicherheit levert, und wie zählung dazll zu benutzen un (Suites zu tun, um den viele, die im Glend jul (brunde gehen? sir ingen liglüdlichen zu helfen, teilte ich meine idee einigen alsdann: „ja, umjer Leben ist" umheilbar in ieiner reichen pcrionen mit

, imo da iah ich, wie glüdlich mic Schmach" und dieje Tatiache einmal feitgeitellt, waren, fic inter cinem iogurten Vorwande von ihrem

(elde zit befreien, welches die Sünde repräjentiri. leben wir ruhig weiter wie zuvor und warten auf eine Verbeiterung der Dinge, zu der wir uns nicht anstrengen

„Vichmen Sie dreihundert, fünfhundert Jubel,“ jagte wollen! 110 die im Eleitd iterbeit, iterberi ruhig jo

man mir. „Aber ich selbst fan doch nicht in dicie weiter.

Schweineställe gehii."

Es handelt sich aber nicht im Weld.

Pas würde wol das Riejultat sein, wenn die Ricichen Ich höre ichon die übliche Bemerfing machen:

von Moskau jprächen wie der Niciche im Evangeliumi,

der, als or Chriitus cmpiing, ihm veriprach, die älfte ,, ja, das klingt ja sehr ichön. Aber es iind imr Redensarten; jagt uns lieber, was wir tu jolleni."

einer Reichtümer deit Prmen jil geben und denen, die

er gefränkt hatte, das Bierfache? Man würde ichr Bevor man feststellt, was zul tui nist, muß man über das cinig sein, was etwa zu vermeiden ist. Ilm dic wäre das siejultat? Nichts.

als cine Milliarde dabei zujammenbringen; und was

Wenn nicht noch mehr Alustrengungen der (viciellschaft nützlich iind frucht

Böses, mehr Sünde, mehr Verbrechen, wenn man dicie: bringend 31i machen, müszte, inan, meiner Meinung nach,

(eld unter die Armen verteilte. Das (weld wirft ver die philantropijchen (scjellichaften unterdrüder, die

derblich. Man mm cine tatfräftige Alufopfering an Reklame unterdrücken, fein (Held mehr zuiammenbringen den Tag legen; die Leute, die (stes inn wollen, müfien durch Fejte, Bälle, Bazare 11. I. 1., man müto 3. P.

nicht ihr (seld geben, jondern ihre Arbeit, ihr Leben nicht mehr veröffentlidieni, dai ser fürīt 21. für

Die Volkszählung bringt vor imern Augen, vor uns, die und die Sache tauiend Nubel gegeben hat, daß der

die wir behaglich leben, imd 311 den jogenannten aufge Banfier B .... dafür 300 rubel gegeben hat; feine

flärien über alles Elend gehören, alle die ichrecklichen Vereinigung mehr von somitees, feine Listen mehr, Leiden, welche sich in jämilichen Ecken ciner Stadt ver: feine öffentlichen Verwaltungen.

bergen. Zweitausend von uns, die auf eine der höchstein Aber alle, die meiner Meinung iind, jollten be Leiter itcheni, etindeni jich plötzlich angesicht zit Plugcücht ginnen, sich von der Stadtverwaltung cinichreiben 3.!! mit den tauienden, die bis zum fui; dicier d'éiter zurück lasicn, um die Luartiere der Armut aufzuinichen; sie gedrängt worden iind. Verlieren wir nicht (elegenheit jollten in Beziehungen mit den Bewohnern diejer Liliar dieser Begegnung. Laizt jie 1113 dazu dienen, umjere tiere treten, dieie Beziehungen fortjepen und versuchen, eigene muiloic und iträfliche Eristenz berier anzuwenden, die Armen aus ihrem Eiend 311 zichen. Die Wolfs und zugleich dic Anderen von ihrem Elend ind ihren zähler und ihre Vorgeietten jollten ihre Aufmerksamfeit Leiden 311 befreien. auf diejenigen lenfen, die Hilfe branchen, auf die, welche

Folgendes alio iclage ich vor: sich damit beschäftigen, und sie wiederum jenen neuen, 1) Daß alle Tiejenigen, welche an der Volfszählung die geneigt wären, gleichfalls für die Armen ill arbeiicii.

beteiligt sind, denjenigen llnglüdliden, welche Alber was heißt das: „für die Armen arbeiten"?

ihnen dabei begegnen, persönliche Hülfe leisten. fragt man mich. --. Ihnen (utes tun. Nicht (5618

2) Tai jie in dicien Hülfeleistungen fortfahren ihnen geben, aber ihren (butes tuu!

auch nach Beendigung der partistischen Arbeiten. Inter dicien Worten: „Gutes tul", versteht man 3) Daij alle Bewohner der Stadt, welche in jid gewöhnlich nur (Geld geben. Für inich ist „(bites tun“

dei Miut fühlen, für die IInglücklichen zul arund „Geld geben" nicht nur nicht dafjelbe, jondern io

beiten, sich mit uns vereinigen und an imjerer gar zwei abjolute Wideriprüche.

Arbeit teilnehmeit.

:

Welches hiervon das Resultat auch sei, es wird immer sterben, die anderen leiden, einige bleiben neutral und besser seint als das, was gegenwärtig cristirt.

arbeiten für sich weiter. Damn beginnt plötzlich jede Zelle lind wenn wir uuter die Hungerudeni auch selbst mur von neuem ihre belevende Arbeit: jie stoßen die Toten 100 Rubel verteilen, auch das ist schon etwas. Dicht' ans, ichließen in einer lebenden Barrière diejenigen ein allein weil die Hungernden dam 311 csien haben, aber die frauf sind, geben denen das Leben wieder, die schon deshalb, weil wir durch diese Tat hundert umjerer Brüder sterben wollten, und der Körper erhält sie wieder. Warum mit Mendlichkeit behandelt haben werden. Wie fam also nicht glauben und hoffen, daß die Zellen inscrer man im Voraus alle die moralischen Konsequenzen be. : (Beiellịchaft zum Leben zurücffchren und den sozialen rechnen, die aus Sicer Tatsache entspringen würden: an Drganismus wieder gesund machen können? Wir wissen Stelle des Verdrujes, des Acrgers und des Verlangens, nricht, von wem das Leben der Zelle abhängt, aber wir welches wir hervorgerufen hätten, indem wir die Ber: wissen, daß imser Leben von uus abhängt. Wir können, hungernden zählten, würden wir ein gutes Gefühl in nach unserem Belieben, das Licyt, welches in i118 iji, ihnen provozircii, welches sich wie cine woltuende Delle leidten lajien oder es crítidci. in den Seelen der hundert Menschen ergießen würde.

Wenn bei hereinbrechender Nacht tauiend Männer Es genügt nicht, daß der Volkszähler sagt, wenn er

verhungert wuid schlecht gekleidet im Schucegestöber stehen sich unter den Elenden befindet, daß fie sehr interesant

und warten, daß sich ihnen die Pforte des hjuls öffne, sind; er muß die Joce haben, daß fie mehr sind als blos

und ein einzelner Mann erscheint, der ihnen gerne helfen interessant, schon das ist gut 11118 müblich. Bei allen möchte, iv müßte jein Herz brechen angesichts jeiner diesen Unglücklichen Hülfe zu teil wurde, wenn die Arbeiter, abfoluten Dhumacht, ihnen helfen 31 fönnen, und er müßte die nach der Stadt gekommen sind imd die schon alles fich wieder entfernen voller Verzweiflung und Entrüstung bis zu ihrem legten Kleidungsstück verfauft haben um

gegen die Gcjellichaft. lebent 311 fönnen, in ihr Vaterland zurücfgeichidt werden

Aber wenn anstatt dicjes einen wolgesinnten Menschen fönnten; we die Greise, die von der öffentlichen Mild

sich tausend einfänden, um den taujeno llnglücklidiei 311 tätigkeit leben, dem Tod entrissen werden fönnten; ja, helfen, jo wäre die Aufgabe cine leichte. alles das wäre schon viel, chr viel.

Wem dod die ,,Wechanifer" eine Machine crfinden möchten, die das 11h15 crdrückende (Hewicht der lligerechtigfeit von uns böbc, jo täten fie cin großes Werf; aber indem wir darauf noch warten müijen, wollen wir anderen

versuchen, in unserer ganly dummen Vanernmcnicr 311Und warum nicht noch inehr erhorsen? Wird man jammen als Christen uus davon zu befreien: vielleicht würde nicht mit dem Serfe beginnen, welches fich ausführen t's ims ebeno gut gelingen. läßt durch die Arbeit, nicht durch das Geld; wird man

Auf Brüder, zim guten Wert! nicht die Truunikenbolde retten und die Diebe, für welche die Rückkehr zur Ehrlichfcit iloch inöglich ist?

Zweifellos fann man nicht alles Böse ausrotten, aber man bekommt dam wenigstens einen lieberblick über seine Ausdehung und Verbreitung, man wird dagegen anfämpfen, nicht mit Wülfe der Polizei, jondern durch die brüderliche Vereinigung der Wieuschen, die das llebel fehen mit jenen, welde is nidt jchen, weil sie davon umgeben sind.

Die Vorstellungen vom besseren Jenseits. Wie wenig man auch tut, es ist immer ichon viel. Aber warum uidt hoffen, daß der Tag fommcn fait,

weiter Zrtifel. an dem man in den großen Städten feine Berlingernden, Zertiuptert, Verlajienen ind hoffnungslos Iluglücklichen Einen höheren Grad von philosophischer Sejlerton und überhaupt mehr findet?

ein gesteigertes Bedürfnis, zu idealijiten, verraten die Vor Asas crsiaunlich flingt, ist nicht, das es möglich Freuden" der criten Nlasse des Auserwählten werden in der

stellungen vom Paradies, welche in der Noran bictet. Tic sein sollie, dieies Ziel je 311 crreichen, jondern die Tat:

56. Sure folgendermaßen geschildert: Sie werden ruhen auf jache, daß es Seite a Seite mit mierem Lurus imd

Nissen mit (Bold und edlen Steinen ausgeschmückt, auf den umjerem Mujiggang joviel Elend überhaupt geben fall, felben einander gegenübersibend. Jünglinge in cwiger Jugend und daß wir es wijjenn, ruhig neben diejen llaolücklidien blüte werden, ihnen aufzuvarten, um sie herumgehen mit weiter lcben fönnen. Lait 1119 nicht wie die Underchi

Laist 11119 nicht wie die Pludereri . Bechern, Niclulien und Schalen iließenden Weines, der den sagen, daß in jeder der enropäischen Jauptstädte cill Sopf nicht schmerzen und den Verstand nicht trüben wird, und Proletariat crijirt und dass das nötig jci.

init Früchteil, von weichen sie mir wählen, und mit Fleisch von Nein, es ist nicht nötig, denn is ist imjerin (Seift Bügeln, wie sic es nur wünschen fönnen. Ilnd Jungfrauen und imjerem Serzen zuider.

mit großen, schwarzen Augen, gleich Perlen, die noch in ihren:

Muscheln verborgent, werden ihnen zum Lohn ihres Tins. Warum wollen wir nicht horen, daß wir endlich be

Weder cities (beschwäb, noch irgend eine Anklage wegen Sünde greifen werden, dai (feine gevieterische Pflicht giebt, werden sie dort hüren, sondern nur den Ruf: Friede! Friede !" als die jozialen llngered tigfciten imd llngleichheiten 311 „lind die (Befährten der rechten Hand werden wohnen unterdrücfen?

bei durneulojen Lotusbäumen und bei schön geordneten TalchaWarum nicht glauben, dass ein Tag fomunei wird, bäumen und unter ausgebreiteten Schatten, und bei einem immer wo dic Menjchen ciwachen und endlich begreifen werden, flicpenden Wasser, und bei Früchten in lleberflus, die nie ver daß diese Liflicht die einzig wahrhaft wichtige ist? Warum

inindert und nie verboten werden. Wohnen iverden sie bei nicht boffen, daß es der Wienjdheit ebenso ergchen wird

Jungfrauen, gelagert auf crhöhten Nissen, die wir durch eine wie cinein fraufen Drganisins, der plötzlich die Seimd:

besondere Schöpfung geschaffen. Wir machten fie 311 Jung

frauen, von ihren Vatten, welche in gleichein alter mit ihnen, heit wiedercrlangt?

stets gleich geliebt." In dem Strankheitszustand des Organisms joden

Tie Lehre vom tausendjährigen Reiche, welche in den die Zellen in ihrer geheimnisvollen Hrbeit: dic cinen Zeiten des ltichristentums die herrschende war, gab phantasie

vollen Möpfen Gelegenheit 311 lebhaften Schilderungen einer vom Nustallglase: sie werden mit Zimmt geheizt und statt geallerdings irdischen, aber aller irdischen Einschränkungen ent meinen Wajjers werden die Badewannen mit warmem Tanı fleidetent (Blücfjelig feit, deren nahes Summit die (stäubigen, gefüllt. .. Niemand wird hier älter, sondern jeder bleibt gestützt auf authentisch geltende Neußerungen Christi jeibst, unveränderlid,, wie er hierher gekommen .

Das Land bestinimt erwarteten. In Anlehnung an die Verheißungen der ist immer grün und mit allen Arten von Blumen jowohl als Propheten des alten Testaments und die jarb. utreichen Bilder von schattigen Bäumen besest. Ihre Weinreben tragen zwölfder Apokalypse malte man sich das neue Jerusalem als cine mal des Jahres: ja, wie Pfirsich- und Pepfelbäume und alle Stadt aus, erbaut aus Gold und kostbaren (Bestein.

Lbstbäume überhaupt jollen jogar dreizehnmal, nämlich in dem Ein übernatürlicher Reichtum an Norn imd Wein erfüllt

Monat, den sie nach dem Mino: benennen, zweimal Früchte

bringen. Anstatt des Weizens treiben ihre Achren kleine die umliegenden Gefilde, deren freiwillig sich, darbietende Er träge deni Genusse cines glücklichen und wolwollenden Poltes

Þrödchen (1115 ihren Spitzen hervor. Singó um die Stadt sind durch feine eifersüchtigen (Scjebe ausschließlichen Eigentums

dreihundert und fünfundjechzig Cuellen mit Wasser, ebenso verfümmert werden. Irenäus, ciner der einflußreichsten Per

viele mit Honig, fünfzig etwas tleinere mit wohlriechenden

Essenzen und Celen, und überdies rieben Flüsie mit Milch und treter der Lehre von Chiliasmus, jchildert imo die Fruchtbar

acht mit Wein. Mit antiger Jronic ichildert Lucian dic feit des Bodens in jener glücklichen Zeit mit orientalischer

fröhlichen (Vastmähler der Helden und Weisen, unter denen llebertreibung: „Es werden die Tage fominien, an welchen

Wristippud Epifur dic crite Rolle ipiclen. ,,Während der Weinstöcke hervorspricßen, von denen jeder 1:10JO Schößlinge

Tafel erlustigen jie sich mit Muit ud (Belang. Am liebsten treiben wird, und an jedem einzelnen Schößling 10000 Zweige,

singen sie Homer: (edichte, und er ist jelbst da und hat seinen und an jedem einzelnen veige 10000 Tianfeii, und an jeder

Platz über dem Illvsjes. Sic haben Chöre von Sinaben und Ranke 10 00:1 Trauben, und an jeder Traube 11)000 Veeren. Ilnd jede Vecre, die man anspreßt, wird 2 Metreten der

Mädchen, denen Gmoms von Lofri, Arion von Lesvos,

Anafreon und Steichous vorlingen. Wenn dieje zu singent Metretes 311 ca. 10 Ltr 1 Wein geben. lli1d wenn dann einer der Heiligen nach ciner Traube langt, so wird eine andere

aufhören, folgt ein zweiter Chor von Schwänen, Schwalben Traube rufen: „Mich ) nimm, ich bin eine bessere Traube, dinch

und Nachtigallen, und, wem auch diese fertig ind fängt der mich preise den perren." Sehnliche überschwengliche Frucht

ganze Bain, von Abendlüften angeblaien, zit flöten an. Plber barkeit werden auch das (vetreide ind alle Feldfrüchte zeigen,

was am meisten zu der Fröhlichteit, die an ihrer Tafel herricht, und die Tiere werden ich ausschließlich voll flanzentoit

beiträgt, sind die zwei Cunellen der Wulluit ind des Lachens, nähren und den Micnschen völlig intertan join.

die neben derselben juringen. Jeder trintt 311 farg der

Mahlzeit aus einer von beiden, iind jo bringen jie dan die Man wird es begreiflich finden, dass ein Land von jolchent

ganze Zeit derjelben fröhlich und lachend hin." lleberfluß mächtige Anzichungstraft ausüben mußte auf Leute, denen junger und Entbehrung auf ihrem Lebenswege inzer

Die strengere, mehr asfetische Richtung des späteren trennliche Begleiter gewesen waren, Leute, deren niedrige ge

Christentums, wies, zugleich mit dem (Blauben an das taujend fellschaftliche Stellung, Celjus einer der crsten chriftlichen Be

jährige Reich, den man durch allegorische Teitung der Prophetämpfer des Christentums, andeutet, wenn er darüber ivettet,

zeibungen verflüchtigte, auch alle Verheijingen eines sinnlichen „daß Wollarbeiter, Schuster, (Herber, die umgebildetsten und

(slückeš im jenjeits zurück Plur die Stelle der verlockenden bäuriichsten Menschen, cifrige Verkündiger des Evangelium:

Ausmalung der himmlischen Freuden treten als moralische scient."

Santion immer mehr die gräßlichen Darstellungen der civigen

Hollenstrafen. Man regierte die Menschen nicht mehr mit Ein II mstand, der nicht ohne Bedeutung ist umd in vielen

lieblichen Persprechungen, jondern mit schrecklichen Drohungen, Schilderungen der Herrlichteit des Jenseits eine Solle spielt,

und in demjelben Maße, als die Phantasie in den vergeblichen ist das verschwenderische Prungen mit Stoffen, welche hier auf

Bemühen, sich immaginine, imbegreifliile Himnelsfreuden vor Erden fostbar und begehrenswert cricheinen. Die edlen Me

311stellen, erlahmte, verienfte sic jil) immermelir in Bilder von talle, besonders dns (Gold, die edlen Steine, finden in allen

widersinnigen Göllenguolen. Man vergleiche mir auf alten Beschreibungen des mnicis die ausgiebigste Verwendung.

(Gemälden, welche das jüngite (Bericht vorstellen, die Nüd)tern So wird uns das neue Jerusalem in der Profalypie folgender: maßen geschildert: llnd der Hau ihrer Mauern war von Jaspis,

heit in der Darstellung des Lojes der Erwählten mit dem

fraftvollen Siealizmuž, der sich in den Bildern von der Pein und dio Stadt von lauterem (Volde, gleich dem reinen (Blaje

.

der Verdamuntan undgiebt. lind die Gründe der Mauern und der Stadt waren geschmücft mit allerlei Edelsieinen. Der erste (virund war ein Jaspis,

Trotz dicje: Nampfer gegen die jinnlichen Vorstellungen

Der Chiliaiten tauchen zit allen Zeiten, hervorgerufen durch die der andere ciu Saphir, der dritte ein Chalcedonier, der vierte cin Smaragd, der fünfte cin Sardunich), der jechste cin Sardis,

Bedürfnisse des Publitums, welche man predigte, bei den der siebente ein Chrysolith), der achte ein Verill, der neunte

Theologen der verschiedensten Richtungen, Teminiszenzen an ein Topasier, der zehnte cin Chrysopras, der clito cin Hyacinth).

die Freuden des tanendjährigen Neichen hervor. Die Vijionen der zwölfte ein Amethyst. llnd die zwölf Tore waren zwölf

des Miittelalters enthalten manches derart in Anlehnung an die Kerlen, imd cin jegliches for war von einer Perle, und die

Cfienbarung Johannes und ipätere den postein mit Inrecht (Bassen der Stadt waren lauter (Hold, als ein durchscheinendes

zugeichriebene Schriften, jolchent Bujanmenhange mit Glas.“

mittelalterlichen Visionen steht die 'lpotalupje des Paulus,

welche nach Tischendoris Perming intJahre 380 in Während der Himmel der roheren Naturvölker fast aus

Jerutlalem entstand. Tiesos apotiuphe Dert ist freilich, wie schließlich), oder doch vorwiegend sinnliche Freuden darbietet, jo die meisten anderen mittelalterlichen Bilionen, bereter in genügen diese Vorsiellungen teineswegs mehr für entwickeltere

der Schilderung der Leiden der Verdammten, als der (Bemeinwesen auf einer höheren Bildungsstufe.

Freuden der Seligen, gleichwol ist auch der Aufenthaltsort Nicht so sehr seine eigenen lleberzeugungen als vielmehr dicjer Leiteren mit ciniger Ynchaulichteit geschildert. Das dic idcalijirten Wortellingen einer Zeitgenosjen, gicbt 1115 Land der Sanstmütigen, heißt es dort, war glanzender als Lucian in der anmutigen Beschreibung von der Insel der

Bold and Silber. Gerrliche Palmien, mit schöneil Traubent be: Secligen, welche die fühnen Seefahrer in seinem Märchen, der deckt, wuchjen dajelbst. Tie Stadt ist ferner von vier Flüsjen „,wahren (Beschichte“, erreichen. Die Stadt, in welche sie gje umgeben, welche vonvonig, Milch, Cel imd Wein flicßen. Sie führt werden, ist auch hier von gediegenem (Bolde, und ihre dienen zur Erquickung der (Berechten, welche im Leben dem Wingmauern sind von Smaragden. Jedes ihrer sieben Tore (Benusje entjagten. An dem Milchflusie weilen die von Herodes ist aus einem einzigen Zimmtbaum gearbeitet; der ganze Voden getöteten siinder, an dem Selflusie die, welche rich Bott der Stadt und das Pflaster aller Pläße und Hassen in der: weihteit

. Ferner findet Paulus hier die Propheten und die selben ist von Elfenbein; die Tempel aller (Götter sind aus Patriarchen Abraham, Isaat und Jakob. In der Mitte der Cuadetstücken von Beryll erbaut und die Hochaltäre, worauf Stadt sicht ein Altar, an welchem David mit den Psalter und dic Dcfatomben geopfert werden, aus cinem einzigen Amethyst. der Zither (iki und ein Halleluja jingt, welches die ganze Nings um die Stadt fließt ein Strom deš ichönsten Nosenöls, Stadt durchschaut. Wem Christus bei seiner Wiederkunft in hundert tönigliche Ellen breit, id tief genug, im bequem darin die Stadt einzicht, so geht ihm David mit allen Heiligen entchwimmen zil fönnen. Jhre Bäder sind herrliche (Bebäude i gegen."

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Nehnliche Vorstellungen tehren is in fast allen Visionen irgend eine Befriedigung verheißen hätte. Selbst die Sache des Mittelalters wieder, und man fönnte über den Mangel an wird, nach der Auffasung des finstern Tertullian, dort oben Originalität dieser Visionäre staunen, wenn man nicht den ge ihre Süßigkeit nicht eingebüßt haben. „Jhr liebt Schauspiele!" ringsten Ilmfang ihres geistigen Horizonts, insbesondere ihrer cifert er gegen jeine heidnischen Gegner, „erwartet das größte Lettüre, in Erivägung jichen musste.

oller Sdanjpiele, das lepte und civige Gericht des Weltaus. Spätere Theologen und Philojovhen schlagen die gleiche Wic werde ich mich wundern, wie lachen, wie mich freuen, wie Nichtung cin und wissen einzelne Stellen des neuen Testaments jubeli, wenn ich so viele stolze Monarchen und eingebildete in ciner Weise auszulegen, die ims 311 ciner sinnlichen Auf (ötter in dem intersien Abgrund der Finsternis werde sich fassung der Freuden des Jenseits führen würde. So lämpft winden sehen; jo viele Viichter, welche den Namen des Herrn Detinger in seinem biblischen Wörterbuche gegen die Theologeni, verfolgten, in grimmigerem Feiter schmelzen, als sie je gegen welche die Bilder der Apotalmpje ihrer realen Bedeutung cu: die Christen angezündet haben; jo vicle iveise Philojophen in fleiden und lediglich

) Allegorien in ihnen jehen wollen. Sie rrten vlammen mit ihren betrogenen Jüngern erröten ; 10 denten, jagt er, in der sichtbaren Welt jei alles geistlich, da doch viele berühmte Dichter nicht vor dem Tribunale des Minos, Hüren, Schmecken, Fühlen, Esjen, Tiicchen, Trinten viel eigent | fondern Christi erzittern, jo viele Tragöden noch klagevoller in lidher allda vorgeht, als in dieser unteren Welt. Diese wissen dem Ausdrucke ihrer cigenen Leiden. nicht, was geistlich ist: geisilich ist aud) leiblich, aber unbefleckt,

Wenn jo unverholene (usbrüche ciner gehässigen Leiden umverweslich. imverweltlich, darüber man sich freuen wird mit

schaftlichteit aud) jelbst in der theologischen Litteratur nicht unaussprechlicher verherrlid;ter Freude. Der Himmel oder die unsichtbare Welt hat alles, was die Augen mit den lieblichsten gerade zu den gewöhnlichen Erscheinungen zählen, so wird man

jich doch nicht verhelen tömnen, daß in der Ausmalung der Farben und Schönheiten alles, was die Ohren mit musitalischen Instrumenten und Liedern, alles, was die Vase mit den durch

Sölle und ihrer Bein die Nachgier vorzugsweije den Pinsel dringendsten (Vcrüdzen, alles, was den (Baumen mit den inciten ihre persönlichen Feinde in die Flammen der Hölle gebannt

,

geführt hat. Visionäre, Maler und Dichter haben nicht jelten Speijen ind (Vietränten, alles, was das Vefühl mit den

und jelbst alle diejcuigci, wvciche, ohne von perjönlichen Anti Vorwürfen des Hohenliedes vergnügen tann.“ Senn diese Ausschmückung des Himmels mit sinnlichen

pathicen beeinflußt zu sein, nur im allgemeinen die Vorstellung Attributen dem tritischen Forscher als die natürliche Folge des

von einem Erte cwiger Verdammnis ausrecht erhalten, müssen alle nur

bei dert vollendeteit Seligen des Himmels eine über das Abbilder des irdischen (Blückes sind, jo stellt sid, die Sache immenschlid;c Maß hinausgehende (Yleichgiltigkeit gegen fremdes Geiste des gläubigen Theologen umgctebri dar

Veid vorausjeben, wenn sie nicht zugeben wollen, daß die ge

„Wir sehen“, jagt Pastor Rindt

, deijen Schriftdjen „Pom Zustand nach dem jumte (Slückseligteit des Himmels durch den blozen Gedanten Tode“ wir einige der umgeführten theologischen Stellen ent

an die ausrichtsloje pein ihrer weniger vollkommenen Vrüder nchmien „die irdischen Dinge und Treaturen jind Abbilder

in der Hölle getrübt werden muß. Einige Theologen scheincii der himmlischen Schöpfungen, die irdische, vergängliche Welt niederträchtige (Besinnung zuzutrauen, daß ie rich an den

allerdings den vollendeten des Himmels cinc jo unglücklich ist ein Schatten der himnlichen uvergänglichen. Die eigent

Cullen der Verdammten weiden fönnten. lichen Ncalitäten, die rechten Bäume, daš rechte Baijer, die rechten Tiere sind droben. Würde von den himmlischen Dingen

eins der järtsten Motive der himmlischen (lücjeligkeit auf Erden ich nichts Entjprechendes finden, fönnten sie über ist die Befriedigung des Ehrgeizes. Schon die Jünger Christi haupt nicht in irdischer Sprade bezeichnet werden."

gaben jich cilen Goffungen auf Macht und Herrschaft im Während im Vorhergehenden wesentlich vollstümliche Vor

Bottesreide hint. Pluch die oft wiederholte Lehre, daß die jtellungen von einem besseren Jenjcit. cröriert wurden, werden

jenigen, die hier die leiten sind, dort die ersten jein werden, wir im Folgenden mehr umd nichr dic Erwartungen und noji tonnte weniger zur Szajtigung einer wahrhaft demütigen (se mingen höher gebildeter Individuen, die lltopiccn folder Veute

sing, als jur Mufitadchung cines über alle irdischen Ziele 311 berücksichtigen laben, welche vorwiegend geistige Freudci!

hinausgehenden Ehrgeizes beitragen; eine Temut, für welche vom Jenļcit: erwarten. Ehe wir aber 311 den Vorstellungen,

man dereinst durch he crifältige Ehren entschädigt zit werden welche Theologen und (Gelehrte fiir ihrci cigenen Bedarf ind

huist, ist nach einfach menichlichen Sprachgebrauch keine Temt die Bedürfnisie von anderen Leuten ihres Bildungsgrades en

melir, funderit wohlberechnetes Strebertum. fandert, übergchen, müssen wir ius vergogcuuvärtigen, welchen Das Motiv des himmlichen Ehrgeizes wird von Haflor Einfluß die duiasung von dem irdischen Leben als cineNinck start hervorgehoben. Er bemerit im Auichluß an eine Jammertal, qui dic Korstellungen von einem befieren Janjets Stelle des Lufacevangeliums: „Es ist von Städien die Viede, ausüben mußte. Wenn das Los der Menschen hier auf Erden über die der Verr jeine freuen lincate scht, den einen über auch für die Besten Trangjal, Elend, Demütigung, Verbrechen

fünf Städte, cinen anderen über zehn: was für herrliche Städte und im besten Falle ein langer, oftmals criolgloser lampi

werden das sein! 110 dic cine große Stadt, die in Cifl. 21 gegen die Anfechtungen des Fleiiche: imd der Welt ist, so wird boichrichen wird, das himmlische Jerusalem mit den goldenen schon in der Erlöjmg vuil all diejen llebeln, in dem Plusrullen

(Basien und Perlenen Toren, ivas wird das für eine Stadtjein!" von diejem Kampie, ein großer Niciz des Lojis der Scligen Für liebende Secten muß stets die Hoffnmg, teure üb liegen. Dieses Motiv wird sehr häufig von christliden Vora gcichiedene dereinst wiederzuschen, ein starker Veiz der himm listen jart betont. „Was wird es jeini," bementi Pastor Vinck, lichen (Stücicligteit gcwcient icin. Whilojophen und Männer „0015 diesem Feindesland, aus dicjen siedarshütten in die der injenjdjajt andererseits jchuten sich geiviß oft, wie Plato himmlische Lebenslust verjept zul jeint, auf einmal allen Ein von Sofrates erzählt, nach dem llmgang mit Belden und Weijen wirkungen der Finjernis cntitoninich sein, in das Land entrüdt der Vorzeit. Dër Nirchenchriftsteller Cyprian faßt beide Vor sein, wo ewiger umgestörter Friede herrscht! Das ist das Land, stellungen zusammen, indem er in seiner Echrift über das WVD Cs feine Siechen mehr giebt, das Land der Herrlichteit, wo Sterben jagt: „Eine große Zahl der Belichten, der Eltern, allo Nönige sein werden, wo teine Mühe und beit mehr Brüder, Söhne empfängt uns dort, eine zahlreiche und dichte ist, wo teine Fabriten mehr rauchen!" llnd N. Barter ,, Tic Echar, welche ihrer Ilusterblichkeit bereits gewiß und über unser ewige Nuhe der Veiligen“, bemertt, „da jintt der Arme nicht Heil noch betünimert ist, verlangt nach uns. Zum Anblick und mehr crmattet imter jeiner Arbeit, da leidet er nicht mehr von zur Ilmarmung dieser zu gelangen, welch große genieinschaft Hunger und Turst: von Plüße oder Cbdachlosigkeit

, da giebt liche Freude ist dies jowohl für jene, als für uns! Welch eine es feine id;neidende Kälte, feine brennende Wibc. Ta zerreißt Lust des himmlischen Weiches dort ist es, ohne furcht vor dem fein Freundichajtsband, da tremnici jich die Beliebten nicht Tode und in Ewigkeit zu leben! Weld) großes und cwiges mehr, da hört man teine Stimme der Silage in ujeru Häusern, Glück! Hier frohluckt dic glorreiche Schar der Apostel, dort denn alle, alle Tränen wijcht (Gott von unseru Mugen. I liebe die Schai der Propheten, dort das unzählbare Voit der Seele, crtrag' noch die (cbicchlichfeit deiner irdijden Hütte: Märtyrer, das wegen des Sieges in Siampf und Leiden gekrönt os dauert mir noch eine Pleine Kuile. Tas Jauschen der süße ist“ 11. 1. W. Aehnlich ängert sich kastor Rinck: „Das wird deines Weilandes ist schon an der Tür."

cine große Wonne joilt, alle die Menschen, die hicnicden als Im übrigen giebt es kaum eine der starten, mchr geistigen Lichter der Welt geglänzt haben, die wir aus der Geschichte al: simulichen" Leidenichaften, welcher man ini vinnet nicht fennc, alle dic Herrlichen (Bottes, deren die Welt nicht wert

eititטןg

war, persönlich kennen zu lernen, mit ihnen Gemeinschaft zu herbeigeführt werden, und wir haben aud) nichts dagegen, haben. Denke' dir, du sollst mit Abraham, Jiaal und Jafob, wenn da obeit binnen ciner Viertelstunde cií Menschenmit allen Propheten, mit dem Apostel Paulus und Johannes ichidfjal sich entscheidet, das in der langweiligen Wirklichund allen Seligvollendeten umgehen, mit ihnen zil Tische siten, feit viele Jahre 311 jeiner llingestaltung gebraucht hätte. ein Herz und eine Seele mit ihnen sein.“

Es ideint, daß die (cjelle des Theaters mächtiger ind (Eine weitere Ausführung folgt in cinem dritten artifol.; als die des Realismus. llnd die Fiftion, daß cö Leute

giebt, die ganz von Natur geistreich sind imd so geistreich) plaudern, wie eine Luelle Wasser giebt, diese Fiktion nehmeil wir dankbar hin. Ta fommt aber plörzlich eine Stelle, wo Sardou wie ein Dichter wirfen will, wo er des niedfischen Spieles müde, tragische Wirkungen jucht

und mit den alten Sträften eines sloulissenschiebers tragische Theater.

Nonflikte vor dem Souffleurfajten austürmt. Dann fällt Von

das ganze Nartenhaus zuammen. Wenn der alte Jing Fritz 122 altijner.

gejelic durch jeine Lajier 311 einem Duell mit einem Wuter: jüngling getrieben wird,

dicier phrajenreiche Lejling - Theater: „Die alten Jumggcjellen“, von Jüngling rich pitapp vor dem Singelwechsel als der geliebte

Victorien Sardőii. - Berliner Theater: Trei ! Sohn des alten Junggesellen herausstellt, wenn der Vater
Einafter.

mit dem Cohne das 3ündhütdien auf die Histole nicht Die abgelaufene Berliner Theaterwoche gehörte voll aurjeren, ondern sich umier Siblichen und Schreien in die ständig der alten Schule an, mit welcher sich ein ehra Purme jinten, dann brauche ich allerdings alle Selbji: geiziger Litterat eigentlich nur noch als Distorifer be beherrschung, um nicht in ein herzliches" (Selächter aus: schäftigen sollte. Man wird von jüngeren sollegen nach ! zubredien. Ilid dud) fonnte die größere Hälfte des Stücts Wuchs und Kräften über die Schiei angciehen, wenn man and den (Hegner Sardous jejieli. To viel ist gewiß, cinen heute noch von der alten Schule als cinem lebenden Wehen Achtung erfolg fann Cardou bei mm: nicht haben; dig spricht. Mitleid ist ganz nach Echopenhauers Enitem die, hat ihn der Mitzbrauch joiner (Saben nicht erworben. Luelle alles Guten in der litterarichen Welt geworden. Plud) im Berliner Theater hat die alte Schule ihre llud es giebt jüngere Schriftsieller, die das jo weit hreiben, Karten abgegeben, drei auf einmal. Pluf der einen stand daß sie abfolut nichts anderes lciften fönnen, als Mitleid der Name cine: franzoien imd darunter p. p. ., auf der haben mit (Gustav Freitag und Kaul Wenie. Es ist doch andern las mani Csfar jujiims, die siarte war jonit wenigstens etwas.

Icer; auf der dritten las man den Vianei cines Dichters, Was die alte Schule uns im Laufe der lebten achi und der wird wol wiederfommen. Ja, die dramatische Tage brachte, konnte aber den llubciangenen wieder cilia Dichtung „Verschollen“ von Andre Theuriet und der jo: mai lehren, dass der Wert und die Wirfung einer poctischen genannte Scuvant ,,Tie Liebe probe“ von sfar Sujtimis Arbeit doch von der Schule vollfommen imabhängig ist, gehören der ältesten Schule an der Schule, welche Adam der sie angehört. Lehrhaft ist in diejer Vicziehung idon durchmachen muzie, als er aus dem Haradicie vertrieben das Surdouche Stück , Tie alten jimggcjellen', weldes wurde. Im Schweisje Deines angerichtes jollit dui Tramen : wir diesmal den alten Stünjten des verri Friedrich Daaje jchreiben, wenn du fein Dichter biit; und zur Strafe für verdanfen. leber den belicbten Schauspieler fein Wort. den Sündenfall jullen alle Evastüchter solches Flitterzelig Er hat während seiner langjährigent Dirtuosenlaufbahn hübid findeii. lleber den Einafier von Jujtims wolleit viel Angenehu:es über sich selbst gelesen und liebt in der wir uns nidit aufregen. Viach) belli etti lucrult el auli Nritik die Abwechslung gewinz cbenio wenig wie in jeinen ciner dce" der (vrätint Martha Freddi). Dicie dee" Nepertoire. Er gcrälli jent schon wider ciner neuen wäre in zwanzig Zeilen ganz nett für die fliegenden Generation, dem neuen (siejchlecht dürfte er weniger 311 Blätter" 311 erzählen gemeen sfar Justinis hat cinen jagen.

divant" daraus gemacht. sem id) nur die lleber: Aber das Stücf ijt intereijant, weil es eines der ichrift Schwanť leje iu glaube ich den Verfaljer jagen jil besten von Sardou ist, und weil man daran ziemlich hören: ,,Ilı (bottes Willen, meine Herridaiteni, criarten deutlich die Grenze zeigen fan zwischen dem, was sie in: Sie uit ja niide! Ter Vorhang wird zwar aufgehen genannte alte Scule gut und was jic chlecht machte. und wieder nicdcrgchen, aber achten Sie nicht auf das Por allem eins. Der Naturalismus zwingt die Zuhörer was dazwiiden liegt. Wenn ich den Giufall zu einem häufig dazit, geistreich zu sein. So unangenehm dicie !luf | Irama have, ju mache ich eine tragiide Trilogie daraus; gabe viclen Herrschaften auch jein mag, jie mjien jich die an: der idee 311 einem gutipiel wird ein ernites Drama; Charaktere und oft auch die Handlung mühsam und mitig als cinem Einarer wird ein fainiakiiges Putipiel; went aus einzelnen feinen Strichien der Dichtung zuiamen mir aber ganz und gar nichts eingefallen ist, dann giebt fombiniren. Eine der Hauptwirfungen jojenis beruht auf e's wie heute cinen Schwank. Allo bitie, incine Serrschaften, dicser Nötigung des Lublikums. Ilude jind meistens Hur nicht anspruchsvoll icin." die cigonsinnigen Leute, welche sich durd) feine Tortur zur e ijt fanili zli glasbeni, allt der Schutiť vuit Hergabe von etwas (veist zwingen lajien wollen, welche Susimus läßt doch noch Erinnerungen zurück, man bedantert dem Vorweger geradezu feindlich gegenübersiehen. m3. V., dai fräulein Bube, die išijdersirail, gar jo reizend Ernst, die niette Schule fam ihrem een nach gar nicht jpielt, und man bedauert überhaupt, daß Fräulein Buite so geistreich sein, wie es etwa Sardou in seinen besten uns die ganze Pliefdote nicht allein erzählt oder vorlieji, Werfen war. Ein Jongleur, ein Rechenmeister, alles 311- furz, daß es ein Theaterstück geworden ist. gegeben. Er geht nicht von den Menden aus, die er die dramatiiche Dichtung von Theuriet vor uns abgelei '11 imis vorführt, sondern von ciner spannenden wandling. worden ist, io giebt es für cin modernes (vefühl wir eine Dieje Handling schiebt er vorwärts, als ob es eine Empfindung: etwas wie Secfranfheit. Entjepi jragt man Coulijje wärc. Trojdem bleiben wir gefesselt und werden sid), ob diejes alle romantische (Gespenst immer nocy spufc. wir aufs Höchste belujtigt, so lange dicie Sardousche wand Der totgeglaubte. Jugendgeliebte, Sibendrot, Seimkehr, lung in ihren wauptscenen wahr ist

. Es stört uns gar nicht, Leidenschaft, Entjagung, Wiederschen im Jenseiis. llind wenn diese Hauptscenen durch verbrauchte Theaterzufälle un logenannten Verjen ist das auch noch gejdhrieben.

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