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Am folgenden Nachmittago schen wir uns wieder. Es daucrie lange, sehr lange, bis ich, ohne nicht gleich Aber gleich steht die Scenic von gestern Abend wieder vor auf den (Gedanken 311 verfalleit, wieder die Pferdebahu meinen Augen.

beiten fonnte. Wir plaudern wie in alter Zeit, aber es herricht Ich fonnte nicht dagegen anfämpfen. eine Spannung zwischen uns, die nicht 311 heben ist. Jenic Liebesstimmung und das (Granici waren wilös

Wir sprecheit es nicht aus, aber jeder weiß, was lich verfuüpft; und als sich die (beschichte ein paar mal cinzig der Grund sein fanii.

wicderholt hatte, crtrug ich es nicht länger, -- iind cines Es lag wie Blutdunst zwischen is.

schönen Tages fanden wir beide, in schöner levereinAuch am folgenden Tage.

stimmung, cinci hübschen Grund, u ruhig auseinander Ich wollte mir dieje Störung unserer Stimmung zu gehen. Es half ja doch nichts! verscheuchen, sie beseitigen, indem ich sic sezirte, indem Das Blut chreate uns. -ich nach Parallelen suchte, geeignet durch größere Gewalt lind das alles einzig um cin überfahrenes Pferd ... als (Segenreiz 31 dienen.

Was war es denn: cin überfahrenes Pferd, --- das neithundert oder tausend Marf wert war, cin Tier! nichts weiter.

Wenn es noch ein Mensch geweien wäre!

lind ich dachte daran, an den Sozirjaal. Wie ruhig und oft ich einer Amputation zugeschaut hatte, wo das quellende, dampfende Blut floß, -- und es hatte mir nic etwas getan, nie incine Nerven als dem Gleichgewichte

Litterarische Neuigkeiten. gebracht, sodaß mir das Essen immer recht gut geschmecft hatte, ganz vorzüglich sogar. Das hatte mir nichts getan, niemals.

Samerling's Vriefe an Albert Möser. lind wie viel Menschen hatte ich schon terben schei.

Von Einmal -- wie lange ist das in her .. als wir

Al doil Dillje 1 11. uns gegenüber standen mit der Waffe in der Wand, im Morgentau des Waldes, als das erste fahle Comenlicht am Wimmel auffroch, imd dann die zwei Schüjje -- „Ist sie eine Täuschung, die Stinime in der Brust des blitzschnell hintereinander - und durdi den Siauch mit

Leidenden, sich nach Ruhe Schnenden, die ihm zuruft: ,,Du 31cfendem Schrecf , wie der andere an dic Brust greiit, darfst nicht ruhen, du tannst nicht von himen gehen, bevor

dein irdisches Tagewert getan?" Mit diesen von Todesund in fich) 311sammenstürzt 311 Voden. Der sichere (c danfc: dit bajt cinci Micideit cricholici!...

ahuung durchzitterten Worten schloß Robert Hamerling seine

Stationen meiner Lebenspilgerschaft“. Ja, die Stimme des Das tat mir nichts, ich war ganz ruhig. -- Nachher Ruhe Ersehnenden war eine Täuschung: ein Jahr nach dem war es nur eine Fleischwimde, chne Schaden, zur größten Niederschreiben dieser Frage deckte ihn bercits der Grabhügel,

Freude; --- aber im ersten Augenblicfe cinzig der (icdanto, und selbst sein jetzt erschienenes philosophisches Werf, in dem daß er tot joi, --- als das Blut jo zwiichen der auf die cr die Simme joiner philosophischen und naturwissenschaftlichen Brust gofrallten Fingern hervorjideric.

Kenntnisse und Ansichten zu ziehen suchte, hat er nicht mehr llid wie manche Schlägernicusur, wo das Blut mir

jelbst herausgeben fönnen. Simmer aber bleibt es ein Glüd, jo von der Schädcidedc flof, und ganze Fleischfotzeit auf

daß wir von dem deutsch-öjierreichischen Dichter eine Selbstflappten, unter Auftöhnen und Dhonachi ...

bivgraphic besiben, die trotz ihrer stellenwcije streng subjeftiven

Färbung wohl geeignet ist, der geschäftig Mythe webenden Fama, Aber das half nichts!

gegen dereit Scheinwahrheiten und monströjent obfurditäten ja Das machte es mur 110c) ichlimmer. Es rung mur fein bedeutsamer Dichter oder Denter gcfeit ist, den Boden unter 110c 31 der Stimmung bei.

den Füßen zlı entzichen. Als cinc wertvolle Ergänzung dieser llud als wir auf der Straße gingen, vorüber all autobiographischen Slizze Damerlings ist das soebent publizirte cinem Schlächterladen, jawohl, da blico ich mit ihr itchen. Buch von Albert Möjer zu betrachten: Meine BezicDicse mächtigen Fleischstücfc, cine ganze Heine halber

hungen 311 Sobert Hamerling und dessen Briefcan Schweine mit dein blasien Fleiscte, die großen blutigen

mich“*). Stücfc des loten Rindfleischen aus denen das fcing

Nicht bedeutend an Ilmjang ist das Büchlein, nur fünf wäljerige Blut ricicltc.. Das sollte helfen.

Vogen zählt es Schmucklos und doch anmutend ist siin äußerez Ich wollte seit (lcdanfeu vertreiben.

Gewand, und unter dicjer schlichten Ilmhüllung birgt sich eine

Fülle von charaftcristischen Zügen, die für den Menschen und Endlich, -- Tage vergingen und der Vorfall war Dichter Hamerling von hohem Werte sind. Die Briefe, dic vergelien, wir dachten nicht unchr darani.

nicht - wie Hamerling irrtümlich in einer Selbstbiographie Das Leben um uns her zerstreitte.

jagt – aus seinem Triester Aufenthalt stammen, umfassen zur Ilnd jene Liebesstimmung kehrte endlich wieder, icheit Vauptsache die periode, in der die beiden großen Event, hasver und ganz langsam, wie tasteid ...

in liom" und der „Sönig von Sion" entstanden und werfen Einmal überfam jie is wieder, plötzlich, wic cum

auf die Senesis dieser hervorragenden dichterischen Schöpfungen ausbrechender Wirbelwind, denn man nicht widersichert

kräftige Schlaglichter. Interesjant ist es zu lesen, wie Hamerling

deri Borwurf der Siritif, daß in jeinen crstgenannten Epus farn, --- aber dann gleichzeitig wic ans dem Hinterhalte,

Nero den hašver gefährliche Monfurrenz mache, daß diese wie ein cisiger Waisergus: Sic Scenie mit dem über

leytere Gestalt nicht wirkungsvoll genug in dem Mittelpunkt fahrcici (Baul, das Dunfel der Nacht, die jagendeni der Handling stelc, 311 cutfräften lucht, indem er an Möjer Droschfeit und Mageit, der fnirschende Ruf der Pferde (am 25. März 1865) schreibt: „Was nun aber die Gestalt dez bahı, das Aufschreien der Menschen, und mm wicder Ahasver betrifft, den Sie selbst zu wenig hervortretend finden, das zerschiundene, blutig gemarterte, verendende Pferd in jo bitte ich nicht zu überschen, daß er 311 Vicleni, was geschieht, gelben Flaccrschein der Lichter; -- die sich im srcije den geheinen Anstoß giebt (jo namentlich zum Brande) und so drängende Menschenmaijc, und jener uumcrfliche Bluta

das weltgeschichtliche Prinzip verförpert, das alles historische dunst, wie roter Rauch vor den Augen!

Geschehen, wenn es auch Ausfluß des Individuums scheint,

doch im Grunde auf das Walten des geheimen, im Schaffen Ich sagte mir selbst immer wieder, dass es frant: haft jei, aber ich vermochte mich nicht zu überzeugen. *) Berlin, Hans Lüstenöder 1890.

wie im Zerstören instinktiv tätigen Geisies der Menschheit über: : Schreiben zicht er eine interessante parallele zwischen seiner haupt zurückzuführen ist. Als Vertreter des Allgemeinert, der und Linggs Poesic. Während in der „Völkerwanderung“ Menschheit, stehter dem auf die Spiße getriebenen Individitalismus, kaum eine vollausgeführte, ivahrhaft felicluidc, gigantische Gedem egoistisch auf sich selbst gestellten Subjeft gegenüber. Anderer: : stalt, vielmehr alles Masse jei, was vielleicht echt episch sei, so seits ist es gerade nur Ahasver, dessen (Bestatt und Auftreten : jeien ihm die Charaktere immer die Hauptsache, die Innerlichdem Christentum, das als nächste Entwickelungsphase auf die keit großen Lebens und Strebens. Sehr richtig nrteilt er über neronische Welt folgt, seine rechte Bedeutung aucist, indem er den 2riter Lingg: „Er ist doch vorzugsweise Epifer in der als das Ewig menschliche denselben gegenüber tritt and Lyrif; muid bejäßcer soviel Nompojitionstalent wie cpischen in die Zukunft hinausweisend — der Dichtung eine welthistorijche Stil, so wäre er der größte Epifer der modernen Welt“. Perspektive giebt." Der oben erwähnte fritische Eimvif Etwas man möchte sagen lvunderlich ist sein lirteil über bleibt troßdem bestehen, denn Nero ist der cigentliche Held des Schiller, für den er allerdings schwärmt, wenngleich er ihn Epos, nicht Ahasver, welchem, indem, oder besser, weil sich in nicht mehr oft licst. ,,Er ist ein hoher Genius voll Tiefe und ihm die Idee der Todesjehnjicht verförpern soll, äußerlich alles Weite, voll Verstand und Wärmc, gedanfenvoll und doch überdramatische Leben fehlt. Denn die Idee des Lebensgenusses aus gestaltungskräftig. Vielleicht hat er mit Pusnahme ciniger (Nero) läßt sich viel leichter und marfanter in Wandlungen ut fleiner ich meine lirische Hoesien nichts absolut seßen und versinnbildlichen, als die der Todessehnsucht. Inter: Klajiiches, Vollendetes und Mustergiltiges geschaffen; das tut essant zu lesen ist es ferner, daß man Nero zum bloßen Sprach aber nichts, er ragt als cin Vieje in umjerer Litteratur empor“. rohr des Dichters, zum Träger der subjettiven Ansichten Hamer Treffender wenn auch nicht inanfechtbar scheint uns des lings machen wollte. Alle diese Niederschriften sind für dit Dichters Plnsicht über die „Spottdrosjel im deutschen Dichterrechte Verständnis und die Würdigung des „lhasver“ von walde“, über weine, den er zwar nicht für den größten Dichter, Bedeutung. Ebenso enthalten die Briefe manch treffende luf aber für das größte poctische (enie der Deutschen nach (Voethe schlüsse über das Werden und die rechte Beurteilung einis und Ediller hält. ,,Seine Popularität wird nicht abnehmen, ziveiten großen Epos. Welche stattliche Reihe von Bücher wie die bilister meinen, jondern noch wachien, da in ihm das îtudirte der Grazer Poet, um nur erst mit der Münsterlaut interīte cien der Zeit in der pitunteiteit, genialsten Wcije sich Gegend vertraut zu werden. Münsterländischeá, dessen er 111!r spiegelt. Vielleicht hängt oš damit zusammen, das dieser usern irgend habhaft werden konnte, las er mit dem Stijte in der Brüstent fast ebenbürtige Tichter als Mensch eine Nanaille geHand, so Nerßenbroick's, Hamelman's, Grafbeck's Münsterische wejen. Von seiner Ecsimmungs und Charakterlosigteit haben Biedertäufer-Chroniken, mittelalterliche Litteraturiperte, Cultura dic wenigjien Menschen den rechten Begrifi: man muß alle historische Schriften, die für die Zeit, in der der „Nönig von seine Werte, namentlich dic projalichen, und auch die geSion" spielt, von Bedeutung waren. So ninunt ( quis nicht Druckten Briefe aufmerfjam golejen haben, im darüber airWunder, daß Vanterling, der nientals Weitfalen besucht bat, teilen zu fönnen. jeinen Epos cin staunenswert getreues Lotalfolorit gebent tamte, Diejes llitril erscheint ctive bebe und - fast möchte man daß er Münster und dessen lligebung trog der voetich!! Ser

jagen

philisterhaft. Du bedente jedoch, was für eine fein klärung einen jolch farbenjatten Realismus verleihen fornite. bejaitete und von dem (efühl echter Menjuhlich!cit durchdringene Þamerlings Arbeitsweise war überhaupt cine durch :d durch) Tichternatur Mamertig war. den der wipelide, mit überlegenem cigentümliche. Satte jich jeinem (Beiste durdi behartsches Sarkasmus tämpfende karijer Pristophanes abstoßen imuste. Studium der einschlägigen, selbst der trockeusten Schriften das lind gerade den Sänger des „königs von Sion" von der Bild der dichterischen Perion oder des landicuftlichen Charatters menschlich liebenswürdigiten Seite tennen zi1 lernen, ist das mit Gülfe von Auszügen cingeprägt, jo gebrauchte er siche Möjeriche Nucl geeignet. Ter treutherzijë innige Tui, der Sfizien, Auncifungen c. nicht weiter. Tie urzeichgen an gleich den cisten Bricf durchicht: die Liebe und Sorgfalt, mit Möjer legen ferner für jein jurgfältiges, prillich

) genulic: Wils welier der gefeierte Iichter uidlos fil leinen weniger belannten feilen imó (Stätten seiner Dichterijit Schöpjungeii voligaris Freund 1.12 kveten thaifrajtig wirft: die vielfacher Pusschlüsse Zeugnis ab. Wenn irgend einer, To bifulgte er das mrozi!!! über join immerstes Weien, cuc Veigungen id viewohnheiten, Nonum prematur in indum“.

über jeine bösartigen (Basizismen und Srampjanjälle, über Für einen andern Zug in Hamerlings Vejen iit das Buch jeine fast decijig Jahre während: schleichende Krantheit -- all ferner nicht ohne Interesse: für lein jonderbares Perhältnis zlı diejes zeigt ună cine große, durch und durch edle Menschender zeitgenössischen Sritif, mit der er stets qui dem Nricgsite natur, die aus mit Hochachtung und Bewinderung erfüllt. stand. Fast jeder Bricf enthält Seiten hicbe U glüptent Vicht ohne Wührung wird man beipielsweise folgendes Be: Teil allerdings !vohl berechtigte - gegen die Nrit fer für fenntnis des (brazer Philelteten lejen: „ll ränkeliid, wie ich welche Art Sünde wir poeteni imar cmc bejoniere Vigung bin, im höchsten (Virade nervos crregbar, jeden Versuct) aus haben“, bekennt Hamerling. (Blelih in ersten Vriefe (1!1 Micr 11!einer Stille und Einsamteit heran: zutreteit mit hundertfachen läßt er sich zu ciner Juvcftive gegen die Siritifer Simrisen. Herzqualen bezahlend, jedes D'oreißen von dem, was mir cinDie Nritik war überhaupt Hamerlings empfindliche Seite, ge mal wert geworden uder woran ich mich gewöhnt, als cinc wissermaßen seine Achillesferje. Einerseits kvar ihm lie: lumöglichkeit empfindend, in einer Epoche lebend, deren dürfnis, alle Rezensionen, die über seine Dichtungen crichienen, (Bährungen mein eigenes politische und rutionales (Sefühl bis ju lejen jo bittet er in einem Schreiben Möjer, ibinli, dein zur Leidenjchaftlichkeit aufjacheli, einer Leidenschaf lichkeit

, dic Slulirten, doch mitzuteilen, waš dieler ctwa in Zeitungen über in drangveller Energie nad) iußerer Betätigung ichinachtet ihn lesen würde, denn „dergleichen sei ihm ein wahice Trost, mein Vern, intein je ind cigentlich mr poctische Ventile jolch auch fast sein cinziger" - und andererseits erfreute ihn dus inneren Trangos -- jo binlebiT, fühle ich mich bei aller Stille Lob nicht besonders, während cine absprechende Nritit - 11:10 meiner äußeren Eritenz ojt jo todesmatt wie ein ais lärmender modite sie in einem Provinzial-Näscblättchei erichtenten join Schlacht getragener blitender Nämpfer". thn auf's tiefste schnerzen konnte. Sein ganzes Leben hindurch Wollen wir zum Suluß die Bedeutung des Möferichen hat Hamerling sich mit der Sritik herumgeschlagen. Manche Buches charakterijiren. 10 mijen wir umjere cingangs auf: Tinge, die über den „Ahasver“ gejagt wurdeii

, ,,grinsie ihn gestellte Behauptung wicderholen: Das Buch ist eine wertvolle an wie jinnvervirrende, imlosbare Sätjet", jagt er in einem Ergänzung zu Haierlings Selbstbiographie. Nirgends tritt Briefe, und in einem andern äußert cruit einem gewijien des Gerailsgebers Persori förend in den Vordergrund. Die Triumph: „Ich habe mir auf Grund meines Poetijchen Fibarjens eingestreuten Bemerkungen, welche zum Verständnis der Briefe nic eine geistige Superiorität über meine Mitmenichen angemast. unerläßlich sind, sind ruhig, vorwiegend objektiv, ja zuweilen Nur wenn ich fritifen leje, werde ich stolz und jühle mich nüchtern-falt und lassen faum den Grad und die Herzenswärme gescheiter als andere Leute".

der Freimdichaft abuen, welche die beiden Männec zii einander Neben dicjen mehr auf das persönliche Leben Hamerlings beseelte Alles in Alleni: in dem Möjerschen Buche liegt ein bezüglichen Stellen enthalten die Briefe manch treijendes quid gutes Stück von Damerlings eigenstem Weien als Dichter und originelles Ilrteil über nene Erscheiningen in der Litteraur. Menich offen vor ins. Zielfräftig sagt er über Linggi , Vöfterwanderung", das auch in diesem hochbedeutenden Werke die edle Maid Pueñie eini wenig an unverdauter Historie franto“ und in cinem andern

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Hansens Fanftübersetung.

Nichtsdestowiger besitzen wir jet cine dänijde lleberíckung des vollständigen Faust. Dies ist ein fait accompli. cine fünstlerische

Tat. Inde joi bemerkt: wenn aud) anzunehmen, daß jeder gebildete Profcfjor Peter Danicn in copenhagen hat jeine Däne Goethes Faust fennt, so ist diese Dichtung für die meisten dänische Ueberseßung von Goethes Faust I. und 11. Theil vollendet. feineswegs jo zum geistigen Eigentum geworden, wie ein leichtfaßliches, Dies treffliche Werf verdient, das man in Deutschland darauf hin kurzes Gedicht. Das große Meisterwerk des großen Dichters licst weise; und da zugleich die Aufnahme, die faust“ in Dänemark sich nicht leicht, es erfordert Studium. Als ein Verdienst des lleberfand, für deutídhe Leser von Interesse jein dürfte, folgen hier in setzers muí es daher betont werden, daß dem Werke ein Somnientar furzem Auszug zwei Besprechungen in deutscher Wiedergabe, die von vorausgeschidt ist, welcher der dichterischen Wiedergabe würdig an die Ernst v. d. Nece und von Thor Lange beide befainte dänische Seite gestellt werden darf. Dichter und selbst vorzügliche lieberseker -- herrühren.

Der (Glanzpunft des Ganzen, sowohl von Seite des Dichters Ernst v. d. Rede schreibt:

als auch des liebersezers, ist der Schluíz-Akt. Höher vermag faun lleber Goethes „Faust" ist schon so viel geschrieben, daß die

ein Dichter sich emporzuschwingen. Der lockende Wohlflang der Kommentare an ilmfang das Dichterwerf bei weitem übertreffen;

Verje, die mystische Musik des Schluß-Chores alles das in der eine ganze Litteratur ist daraus erwachsen. Mit Hinweisung auf dies

leberscßung wiederzugeben, bedingt nicht nur feinstes Verständnis, reiche Material müssen wir von jedem nähern Eingehen auf das

das criordert aud (13lück. Aber das Glück ist ja mit dem Kühnen. Werf selbst absehen und uns mit der Bemerkung begnügen, das;

Tarum hat fausts llebersetzer das Recht, mitzusprechen. Macte virtute!

E. K. die berühinteste. Dichtung des berühmtesten Dichiers der beiden lebten Jahrhunderte Anspruch erheben darf, in jede civilisirte Sprache übersikt zu werden. Fausts Erscheinen auf Dänisch ist darum mit Freude zu begrüßen, und Dank gebührt dem Ileberíeter, der die Riesenarbeit unternommen und glüdlich vollendet hat. Denn riesenhaft ist die Arbeit nicht nur in Bezug auf den Ilmfang, sondern

Blumenmärchen von Paul Mantegazza. Vom Verfasser auch zufolge des Gedankeninhaltes, der Zeile für Zeile mit größzt

autorisirie deursche Ausgabe. Aus dem Italienischen von Dr. med.

R. Tcuidher, jena, Cosienoble, S'. möglicher Treue in rhythmischer und fast durchweg gereimter Form wiederzugeben war. Es mui; bemerkt werden: wie geschmeidig und

Wer idon etwas von Mantegazza gelesen hat, wird sich faum leichtfließend auch die Sprache in vorliegender lieberietung ist, wie

darüber wundern, daj; cr als Gelehrter cin Buch wie diese Blumenvolltönig Reim und Rhythmus dem innern (Behörsinn jedes gebildeten

märchen schreiben konnte. Wem 110ch der famoso Vergleich aus Lesers klingen, so vermag doch nur ein spezieller Senner das Talent

jeinen Bliche „Lebensweisheit für die Jugend“ in Erinnerung ist, und die Sorgfalt , womit die Aufgabe gelöst ist

, in vollem Maße

wo er das Cyclamen cinen „geflügelten Siriß“ nennt, der wird seiner 311 würdigen. Das Merk gereicht dem Sprachfün ler, der es voll

Phantasie wohl alles zuiraucii. in der Tat feiert dieie in den führt hat, zur Ehre, wie auch der Sprache, in der es jich vollführen

Blumenmärchen wahrhaft Drgien. In jedem von ihnen es sind ließ; denn das; der Charafter der Sprache von weientlicher Bedeutung

deren 60 -- erzählt er die Entitehungsgeschichte einer anderen ist, läßt sich nicht bestreiten. Wie oft nicht bildet cine Strophe

Blume. Nun ist es gewiß schon tein glüdlicher Bedante, dasselbe im Moment der Entstehung sid mit jo prägnanter und konziser

Thema cinen ganzen diden Vand von mehr als 400 Seiten hinBestimmtheit gleidisam wie beim Prozeí der Kristallisa:ion

durd zu variiicn; es müzie crmüden und langweilig werden, selbst daß das gewöhnliche Verhältnis zwischen Stoff und form nicht mehr

wenn all diese Entstehungsgeschichten jinnreid) erfunden wären; nun zit cristiren scheint: beide sind zu einem untrennbaren Ganzen ver

jind jie das aber durchaus nicht; jie jichen mit den betreffenden bunden. Das Geistige ist so völlig mit dem Sprachlichen zu eins

Blumen meist auch nicht im geringiten inneren Zusammenhang; es geworden, daß faum der Dichter selbst mehr anzigeben vermag

sind überaus phantastische, schwülitige Geidichten, die mit den welches Element das andere beherrscit. Solche Verse gleichen der

Blumen gewaltiam in Beziehung gebracht iind. Wer wird z. B. Glüdsfund eines Sonntagsfindes. Goethe ist reich daran; und io

beim Anblicf cines Cyclamens an einen lui; denken, noch dazu an oft der leberjeber auf eine solche Stelle" stößt, bleibt ihm nichts

einen geslügelten? Mantega3ja aber tut es und von dieser gewij

; übrig, als nach einem gleichen glücklichen Zufall zu haichen; läizt

höchst eigenartigen Voritellung ausgehend erzählt er in den Vliimei. dicser ihn im Stich, ist alle Mühe umsonst. lind solch' glücklicher

märchen," daß das Cyclamen aus dem Sinije zweier Liebenden ent: Griff ist hier neben der Sorgfalt der Arbeit 31 rithmen. Profesior

janden sei. Die Märchen von der Marzijie und unazinthe fordern Hansen gehört nicht zu jener Klasse von liebersetzern, welche die

fcineswegs 311 ihrem Vorteil zu Vergleichen mit" jonen Verwandersten Verse ciner Strophe wortgetreu wiedergeben und alsdann die

lungen Dvids heraus, die dicje zwei Blumen betreffen. andern Reimzeilen, so gut es eben angeht, mitlaufen lasien: mit Daíz Mantegazza das Veilchen blau von der Farbe des sicherm Blick greift er immer ins Zentrale cines Verskompleres ind,

Himmels nennt, ist unverzeihlich); bei den Diditeri iit man dicje indem er mit feinem Verständnis das (Ganze so wiedergiebi, wie es

farbenblindheit (dhon gewohnt, und fann sie mit dem „Holden (?) dem Vorbild am nächsten fommt, opfert cr, wo cin Dpfer unver

Wahn“ entichuldigen, dir jie crpillt; nicht aber bei einem berühmten meidlich, das Geringfügigste. Als Meister der Forin hat er sich

Gelehrien, zumal os jo leicht ist, die Farbe des cildiens zli be: bereits durch seine lebersctung des Mirza-Schaiju befundet: un

jimmen, nachdem die Blume ilbit ihr ja den Namen gegeben: liefert er den Beweis, das aud) das Tiefsinnige und jerhaltsreiche

violent. ihm gelingt. - Der dänischen Faustübersetung ist eine Erläuterung Mantegazza hat ein Vuch den fünftigen Kindern sciner jetzigen vorangeschickt, die selbit für diejenigen, welche mit den deutschen Siinder gewidmet

, „damit sie cines Tages criahren, dass ihr (WroßKommentatoren vertraut sind, durch ihre liebersichtlidifcit und tritijdie vater in seinem Alter zum Kinde geworden;" diese Märchen pasien Klarheit cine wertvolle Veigabe bildet. llid jo sei denn profeijor indes feineswegs für Kinder, den fait in jedem gebraucht er das Hansens Werk der dänischen Lejewelt auss wärmíte empfohlen! | Wort „Wolluit“, ichwärmt von den Schönheiten der Frauenlcibes Mud Thor Lange jdreibt:

und priiit die jrenden der Viebe; für Erwachiene cignen sic jich

freilich auch nicht, ain criten 110ch für überipaito, lüsterne Badfijdie. Es sind berückende Veríe, die der Geisterchor dem schlafenden Faust vorsingt:

Der Beriaijer wird von seinen überschwänglichen Landsleuten Säume nicht dich zi1 crdreisten,

vermutlich nun auch als großer Didier gepricien werden; n, wen

cine schrankenlose Phantasie und bombastische Tiraden Bocsie sind, Wenn die Menge zaudernd schweiit;

dem mag cr als Dichter gelten; jeder andere aber wird ihn einen Alles kann der Edie leisten, Der versteht und rasd ergreift.

überspannten Edwäger nennen.

Der lleberseker hätte seine Kenntnis der italienischen Sprache Das Verständnis allein reicht nicht aus; audi das Talent an sich an die Hebertraging cines würdigeren Wertes wenden sollen, und genügt noch nidit: es gehört Mut und rasches Handeln zum (Gclingon. daj; dic italienische Litteratur über besseres versigt, ist in ihrem ja Mut, viel Mut und Vertrauen auf seinen (ölüdsitern muß der Jnterciie zu horfen. bcsikcii, der sich in cinc jolche Aufgabe wagt, ivic sic hicr vollendet vorliegt. Denfen wir uns jemand, der die Versfunít volltomien

Theodor von Sosnosky. beherrscht und seinem Geschmad unbedingt vertrauen darf. Er will cin oder das andere, wenn auch ganz fürze (bedicht überseben. Tic Stimmung hat sich seiner bemächtigt; er fühlt, daß er in seiner Sprache etwas Schönes daraus bilici fanni. aber dann wird er sid, sagen: nein, es ist doch nun und nimmermchr wie das Criginal! Wer die Vorzüge der liebersepung 31 schäfen vermag, licit das (Gedicht mit größerem (Benut; inider llisprache. Da iit's "beiier, cinen Dichter zu üibcrseken, dessen Spradlie nur wenige verstchen.

Berantwortiid): Dr. (suri igrottewit, Hillin. Worlag ron is. & 1 Lph un 11, Berlin W., kethenerstr. 30. Gedruckt bei N. Bend, Berlin SW.

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1832 begründet

Verlag
Ferausgegeben von Fritz lautljner und Otto Neumanu. Dofer.
Joseph Lehmann.

9. y P. Lehmann. Redaktion: 2erlin W., Winterfeldtstraße 8. Ersdeint įeden Sonnabend. Preis 4 Mart vierteljährlich. Bestellungen werden von jeder Buchhandling, jedem Postamt (17r. 3589 der Postzeitungsliste), sowie vom Verlage des „Illagazins“ entgegengenommen. Anzeigen 40 Pfy. die dreigespaltene Petitzeile.

cm3 Preis der Einzelnummer: 40 Pig. pro

60. Jahrgang.

Berlin, den 14. März įsgt.

Iłr. 11.

Iuljast: Marie v. Evner-Eschenbach: Margarete. Fodor 1. Zobelli 13: Ernst Wichert.

Arn10 Holz: (Gedichte. – Dr. Albrecht Schüßc: Ein Spaziergang, Berlin als simtstadt. Ludwig Wietid: Wie man Schriftsteller werden faun. X. -- Theater von Frio Nauthner: .D. 91. Jones', rbcit"; Cardons ,,Thermidor".

Litterarische Neuigkeiten: Vricfe über Merkwürdigkeiten der Litteratur; The women of Turkey, bcíprochen von Fr.; Mehmeds Braufahrt, besprochen von Dr. Jobert Klöhn; Isländische Wolfsjagen, beíprochen von L. Freytag; Bahrs Mutter, Egestorffs Freilichtbilder, besprochen von C. (13. -- Notize 11. Vinscrariiche Viena erscheinungen des Auslandes.

Auszugsweiser llachdruck sämmtlicher Artikel, außer den novellistischen und dramatischen, unter genauer Quellenangabe gestattet.

luuclugter J?achdructi wird auf Grund der Gesetze und Verträgte verfolgt.

Margarete.")

crringen, nein, der föstliche Kreis, der jedes pier wert Bon

gewesen wäre, war ihm, dem Liebling des (Glücks, beinahe E DI c r : Er dj e 11 b a dl.

in demselben Augenblick zi.gefallait, in dem sich der erste

heiße Wunsch nach dem herrlichen Besit in joiner Seele 1.

geregt hatte. - Das Beste für dich! hatte jein Schidjal Es war ein heller Wintermorgen; der simnet cinmal wieder gesprochen: Nimm, was dir gebührt! schimmerte weiß und glänzend, kleine Schneeflocken wirbelten Niemals lebhafter als in der gegenwärtigen Stunde lustig in der klaren Luft.

war diejeMam dic (Gunsi, mit der das Leben ibn über Durch das Spiegelfenster eines geräumigen, traulich schüttet hatte, zum Bewußtsein gefommen. Seine Wrust cingerichteten Studirzimmers jah ein junger Mann ihrem | hob sich mit ciner Empfindungimausiprechlich freudiger Treiben 3.1. Er war dreißig Jahre alt, groß und schlanf, ! Dankbarkeit, und vor der übermächtigen idwand und drug die llniform eines Illanen-Majors und allerlei zerrann die leijo Evrge: siam es immer jo fortgehen? wie funkelnden Ordensschmud auf der Brust. Bequem lehnte ein kleines Wölkchen vor der siegreichen Sonne. er im Fauteuil vor dem Schreibtisch, den zahlreiche Vrief: Jeft fchlug dic Waitsglocke an; ein Wagen rollte schaften, Papiere und Schriften, teils geordnet, teils wirr i durd) die Einfahrt, bald darauf öffnete sich die Tür, der durcheinandergeworfen, bedeckten. Zwischen denselben, in ; siammerdiener meldete: einen reichen Goldrahmen gefaßt, stand das Miniaturbild „Derr (Graf Steinau", und dicier trat cin. Eine cines blonden Mädchens, das befremdet herab zit lächeln | hagere und breitschultrige (Sestalt, von vornehmer Galtung schien auf die so wenig zu ihin passende Ilmgebung. Trotz ! ind staatsmämniichem Aussehen. Die scharfen gradient dieses wahrhaft findlichen Lächelns jedoch, und trotz des ! Plugen, das unharmonische Gesicht hattei cinien cigentvertrauensseligen Ausdrucks, mit dem die leuchtenden Augen tümlichen Ausdruck von misvergnügter dilugheit. Der in die Welt blickten, ruhte auf der Stirn cin nachdenk- Kopf war hoch gewölbt, an den Schläfen stark eingedrüļi, licher Ernst, der dem zarten Gesicht einen wunderbaren die Nase an der Wurzel ctwas 311 breit, an der Spitze Adcl und Zauber verlich).

etwas 311 dünn, um die schmalen Lippen spielte cin Der Blick des jungen Mannes hatte sich dem Bilde charakterislischer 3319 cine gewisse resignirte (Geringzugewant; er betrachtete es lange und glitt mit der Bauddhäßung. Wenn dicje Lippen sid) öffnen würden, um dic zärtlich und innig darüber hin. Eine kurze Spaniie Zeit immersten Gedanfen des Diplomaten auszusprechen, sagten nur noch und das holde Geschöpf war fein Nicht schwer sie wohl: „Es tut mir leid, Jhr Menschen, daß id Euch

verachten muß!" Scine spärlichen Haare, die bereits *) Wir sind in der glücklidien Lage, unjern Lejern hier eine der ersten novellistijden Arbeiten der berühmten Dichterin darbieten zu su mancher Silberstreifen durchzog, waren furz gehalten; fömen. Es ist vielleicht dharakteristisch für die ablauiende Litteratur:

der dichte, weiche, liebevoll gepflegte Volbart hingegen cpoche Deutschlands, daß der maßvolle und jdono realismus dicjer Nopelle bisher den Drud bintangehalten hat.

T. Ned. quoll in üppiger Fülle und jugendlich goldbraunem

Nim?"

Farbentone zur Brust wieder. Steinau war mit äußerster riß den Wagenschlag auf ... da - ein Schrei, cin Ruc Eleganz gekleidet und ebenso reich wie sein Freund mit - der Wagen stand still. Die beiden Herren und die verschiedenartigen ,,Bedienten-Blendern“ deforirt. Seinem beiden Diener waren in demselben Augenblick auf dem ichwarzen Frack, der weißen Sravatte, sah man von weitem Voden. Ein Bachmann hielt die schäumenden, an allen ihren englischen IIrsprung an.

Gliedern zitternden Rosie am Zügel, inter ihnen lag eint „Ich komme zit früh, wir haben noch Zeit", sagte Kind. Robert stürzte hinzit, erfaßte es ud hob es empor. cr, trat an den Schreibtijd) und streckte ohne Umstände Es war ein schwarzgelockter, dürstig gekleideter Senabe von die Hand nach dem Miniaturbilde anis. „ Allerliebst!" etwa fechs Jahren. Der rechte Nrın hing ausgerenft am murmelte er nach kurzer, aber höchst aufmerffamer Be-Nörper herab, auf der Stirn gegen die Schläfe 311 zeigte trachtung, ja, mein guter Robert ..."

sich ein blutunterlaufener Streifen. Das Kind gab feinen

Laut von sich, schreckgelähmt starrte es Nobert mit weit Nichts."

geöffneten dituklen Augen an. doch! deine alte Marotte. Am Hochzeits ,,Wie heißest du? wo wohnst du?" fragte dieser und tage eines jeden deiner Freunde überfällt fic dich, da wird näherte das Ohr dem Munde des Verwundeteit. Er erdir': flar: die Braut, die der heimführt, die hätte eigentlich hielt eine leije geflüsterte Antwort, legte den kleinen Jungen für mich gepaßt. So bleibt man Junggeselle, Teucriter. fanft und jorgsam auf die Stisjen des Wagens und sprach Du must endlich einmal früher z11sehen.“

311 Steinan: „Fahre dit voraus, ich fomme sogleich nach.“ Steinar hörte ihm mit überlegenem Schweigen 31t. „lind jeßt? – Was willst dit jeßt Als jedoch Robert, sich erhebend, mit den Wort schloß: „Das sind nach Hause bringen." „Prišfas Schwestern find cbenso schön, ebenso liebens „Bis dit verrückt? lleberlasse das dem Wadımamı; würdig wie sie. Wie wärs ..." wante der Diplomnat das ist sein Amt. Steig ein! ... Nu – wird's? sich mürrisch ab und rief: „Ich heirate auf feinen Fall, Siehst du denn nicht? Wir haben schon Publifum!" bevor ich (Sefanter bin."

In der Tat hatte sich eine anjehnliche Menschenmenge Das fannst dui morgen werden. lebrigens, sei um die beiden Wagent versammelt; es fielen gereizte ruhig, auch dann wird man sich nicht mit Gewalt zum Neden, die Steinai, vor lingeduld und Wut bebend, in Altare schleppen.

Herausfordernder Weise beantwortete. Einzelne Männer Der alte Scammerdicner erschien wieder, meldete, daß md Weiber drängten sich mit drohenden Geberden heran. angespannt sei und brachte seinem Herrn den Säbel, die Chne ihrer 311 achten, tauschte Nobert einige Worte mit Czapfa und die Žandschuhe.

der Wache und mit dem Nutcher, der eben wieder deui ,,Meinen besten Stücfiunch, Herr Graf," murmelte cr. Bocf besticg, winfte dem Diener, neben ihm Plak 311 „Danfe, Hildebrand, dante."

nehmci, sprang ist das Coupé iud fuhr davon. ,,llnd ich bitte auch ferner ..."

Voll Jugrimm sah Steinau ihm nach. Bleich vor „Versteht sich," unterbrach ihn Robert, „wir bleiben Zorn blieb er, um den Leuten 311 zeigen, daß er sie nicht die Allten.“

fürchte, eine Weile mit gefreuzten Armen und heraus, Er drüdte dem Grcije kräftig die Hand und cilte forderuder Miene im Angesichte des Volkshaufens fichen, von Steinau gefolgt durch das Vorzimmer, wo sich die iind gab dann feinem Fiafer Befehl, langsam nach der ganze Tienerschaft versammelt hatte, um ihin (Stück 311 Domfirche 311 fahrent. wünchen. Der Diplomat fonnte eine spöttische Bemerkung Leise Fluchend drückte er sich in die Wagenecke. „Narr!" über das patriarchalische Verhältnis zwischen Robert und murmelte er, „Romanheld! Das denkbar lingeschickteste seinen Leuten nicht unterdrücken, und jener erwiderte: „Du in solchem Falle; wie lange inüßl' ein anderer fich bestehst init den deinen aus anderem Fuße.“

sinnen, bis er darauf fäme! Der triffts von selbst ... „Ja, weil ich nicht in die Lage fommen will, fie Das nennt man erste Ricging, Eingebung des Augenmnißhandelil 311 müssen, um das richtige Verhältnis wicder

blidfs... Na warte, dit wirst ihn noch einmal teuer beherzustellen.“

zahlen, deinen Gefühlslung ... den kostspieligsten, den Sie stiegen beide in die am Fuße der Treppe wartende

Es gicbt!“ Equipage, iind Steinau Gefahl seinem Fiafer nachzufahren.

. Die feurigent Braunen lançadirteit aus den Tor, Ten ohnmächtig gewordenen Kraben in seinen Prmei!, bliesen die Nüstern auf, schraubten, biffen in die Stangen betrat Robert einige Minuten später den Flur cines alten, und machten es dem Sutscher schwer, sie in eine gleich großen Vorstadthauses. Ein Weib, das an einem dampfenmäßige Gangart 311 bringen. Es war ihm halb und den Waschtroge gestanden, fam laut freischend aus dem halb gelungen, als er in eine schmale, bergansteigende Seitengange herbeigeeilt, senfte jedoch nach einem raschen Gasse lenkte, durch die soeben ein mit Eisenstangen be Blick auf den fremden Herrn, den Diener und die vor ladener Sarren im Balopp zweier Hunde, führerlos ein- dein Tor stehende Equipage sofort ihre Stimme uud gab herrasselte, den Pferden gerade entgegen. Diese scheuten sich als die Hausbesorgerin zit erfenneit. bogen ans, cines von ihnen schlug über den Strang, und In furzen Worten teilte Robert ihr mit, was geuu war kein Halten mehr, in toller Flucht jagten fie, chehen, fragte, ob ein Arzt in der Nähe wohne und beder Mündung der (Hafie, dein offenen Markte: 311. Nobert fahl, nachdem er die Antwort erhalten: ,,Gleich gegen

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