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waren ihre Hände; ihr Gang leichtfüßig und gefällig. | Þalle in den Hof führten, hinab,“) erhob die Hände und Der Student staunte sie an und erhob sich, getraute fich erwiderte, feinen Dané abstaitend: „Ich möchte ihr Sklave aber nicht, ihr in die Augen zu sehen. Endlich aber bes jein!“ Von da an sah ihn die Alte als ihren Schwiegergrüßte er fie iind fragte nach ihrem Befinden. Als sie john an und ließ Wein auftragen; bald aber zog sie sich antwortete, merkte er, wie reizend und zierlich alle ihre zurück. Geberden und Bewegungen waren. Wie sie, hatten seine Am andern Morgen siedelte Tsching in das Haus der Augen noch feine geschaut. Endlich seşte er sich wieder. Liwa über, brachte seine ganze Zeit bei ihr zu und gab Es wurde Thee und Wein in fostbarem Geschirr herum- allen Verkehr mit seinen Verwanten und Befannten auf. gereicht. Lange saßen sie in fröhlichem Geplauder, bis Täglich war er mit leichtlebigen Personen zusammen, die Sonne gesunken war, und die Trommeln“) auf allen wurde mit Schauspielern intim, gab lustige Schmausereien Seiten gerührt wurden. Da fragte ihn die Matrone, wo und lebte in Saus und Braus. Als rein Beutel leer er wohne. Er verheimlichte ihr aber die Wahrheit, indem war, verkaufte er seine Pferde und Wagen, sowie seine er sagte: „Verschiedene Meilen außerhalb des Jenping Sklaven. Binnen Jahresfrist war Geld und Vermögen, Tores."

Denn er hoffte, sie würde ihn, da der Weg so Diener und Pferde, alles dahin. Jeßt kam allmählich weit und es schon so spät war, bitten, bei ihnen zu ver die Bosheit der Alten zum Vorschein, doch Liwas Liebe weilen. „Die Trommeln sind schon gerührt,“ erwiderte zu ihm wuchs mehr und mehr. die Matrone. Gehen Sie eilends heim, ehe Sie aus Eines Tages sprach Liwa zu ihm: „Ich bin mit dir gesperrt werden!

„Ich bin jo liebenswürdig aufge- ießt schon über ein Jahr verbunden, und wir haben noch nommen und habe mich so gut unterhalten, daß ich gar feinen Sohn. Ich habe schon immer von dem Gotte in nicht gemerkt habe, wie schnell die Zeit verflogen ist,“ dem Bambuswalde gehört, der der Menschen Flehen erantwortete Tsching. „Mein Weg ist jo weit, umd in der hört. Wir wollen zit ihm gehen, zit ihm beten und ihm Stadt habe ich keine Verwante, bei denen ich Unterkunft opfern.

Unterfunft opfern.“ Da Tsching ihre eigentliche Absicht nicht fannte, finden könnte. Was soll ich da wir tun?" – Da sagte gab er hocherfreut seine Zustimmung iind versetzte die Liwa: „Wenn Sie unser geringes was nicht verschmähen, Kleider, die er nicht brauchte, im Pfandhause, um dafür dann fönnten Sie ja die Nacht über hier bleiben. Sie pfertiere und Wein zu beschaffen. Dann machte er sich würden uns weiter keine Umstände machen.“ Auf ihre ; mit Liwa auf den Weg zu dem Tempel. Nachdem sie Antwort warf Tsching fragende Blice 311 der Matrone dort gebetet hatten, kehrten sie am dritten Tage wieder um. hinüber, bis diese endlich sagte: „Na, ja!" Da befahl er Als sie an das Lipei-Tor famen, jagte Liwa: ,,Wem seinen Dienern einige Ballen Seide zu bringen. Er bot wir hier in östlicher Richtung in die fleine Basse gehen, sie den Damen zum Geschenf an und bat, ihm dafür eine kommen wir zu dem Hause meiner Tante. Ich möchte Abendmalzeit zu bereiten. Liwa aber wehrte lächelnd | mich ausruhen; wir wollen sie doch besuchen.“ Tiching ab und sagte: „Das ist nicht Sitte zwischen Gast und willigte ein. Hundert Schritte weiter erblickten sie ein hohes Gastgeber. Sie geben uns heute die Ehre, unter unserem Tor, hinter dem ein geräumiger Hof lag.

Die Magd niedrigen Dache an unserer bescheidenen Malzeit teil 31 stieg von dem Rücfiße des Wagens iind jagte: „Wir sind nehmen. Lassen Sie das nur auf ein ander Mal." alis da." — Auch der Student stieg vom Pferde. In dem er aber wieder in fie drang, das Geschenk anzunehmen, Augenblick fam ein Diener heraus und fragte: „Wer ist schlug sie es ihm ab.

da?" – Er erwiderte: „Liwa". – Der Diener ging hinein, Sie begaben sid dan gemeinsam in die westliche es 391 melden. Nach einer Weile fam eine Dame von Halle des Hauses, wo sie fid niederließen. Der (Slanz ungefähr vierzig Jahren heraus, begrüßte Tiching and sprach: der schweren Vorhänge und reichen Draperien blendete

„Ijt meine Nichte auch da?“ – Da stieg Liwa aus dem die Augen. Die Toilette des Fräuleins, die schwellenden Wagen. Die Tante sah ihr drauf ins Gesicht und sagte: Divane, die Deđen und Kijjen, alles war ganz fostbar. „Wir haben uns lange nicht gesehen.“ – Als sie sich Es wurde Licht angezündet und zu Abend aufgetragen. aber beide auschauten, mußten sie lachen. Darauf traten Der Geschmad der Speijen war vorzüglich. Als die fie durch ein herrlich geschmücktes Tor in den Hof eint. Matrone gegessen, entfernte sie sich Tsching und Liwa

Sèünstliche Feljen waren da errichtet. Hohe Bambus plauderten nun im zärtlichsten tête-à-tête, tändelten und

stauden und feltene Blumen blühten in voller scherzten mit cinander. Er sagte 311 ihr: „Seit ich 311

Pracht, in der Mitte lag ein Teid), um den fid) Terraffenfältig an deiner Tür, mein Liebchen, vorübergegangen; das Privathaus deiner Tante?“

anlagen reihten. - Der Student sprach 311 Liwa: „Ist dies ind dich habe dort stehen jehen, von da an habe id)

Sie aber lachte und deiner stets mit Sehnsucht im Herzen gedadi. Cb ich gab ihm feine Antwort, sondern ging auf ein anderes fdlief oder aß. stets stand mir dein Bild vor den Augen!" Gespräch über. Dann wurde Thee und seltene Früchte - Liwa erwiderte mit holdem Lächeln: „Auch id dachte herumgereicht. Während sie noch aßen, kam ein Mann deiner stets.“ „lind heute bin ich nicht etwa gefommen,“

angesprengt, vom schnellen Gallop ganz schweißtriefend, jprad) er weiter, um mir ein Zimmer 311 mieten, sondern

der rief: Die alte li ist in eine schwere Krankheit ges ich hoste , daß du meines Herzens jehnlichsten Wunsch fallen. Es steht mit ihr so schlimm, daß sie niemanden

Liiva sagte erfülltest. Aber ich weiß nicht, wie es der Himmel mit mehr erkennt. Stommen Sie schnell zurück!". mir beschlossen hat!" Als er noch nicht zu Ende ge- 34 ihrer Tante: „Mein Herz ist so unruhig. Ich will redet hatte, 'fam die alte Dame wieder hereint und fragte, gleich nad) Hause fahren. Wenn der Wagen dann wiederwovon sie denn sprächen. Da gestand er ihr alles. Šie kommt, fannst du ja mit Tiching nachfolgen.“ – Er aber aber sprach lächelnd: „Wenn Mann und Weib cinander bestand darauf, gleich mitzufahren. Die Tante flüsterte lieben, so sinnen sie auf Vereinigung. Wenn sie einander

dem Diener ein paar Worte zu und gab ihm einen bevon Herzen zugetan sind, fann sogar des Vaters oder der deutjamen Wint, dann gebot sie dem Studenten, er möge Mutter Gebot sie nicht trennen! Meine Tochter ist häß- dod) außerhalb des Hauses warten, bis der Wagen zurük

fehren würde. lich; wie sollte sie genügen, Ihnen in das Brautgemach

Denn," sagte sie, „die alte Dame liegt zu folgen?" Tsching aber stieg die Stufen, die von der

im Sterben. Sie müssen mit mir die Bestattungsfrage erwägen, um der armen Liwa in ihrer Not beizustehen.“

Da blieb er ind überlegte mit der Tante die Zeremonien -) Die Trommeln werden des abends zum zeidien, daß die Stadttore gejdhlossen werden, gerührt.

“) Als ein Zeichen der höchsten Verehrung.

bei dem Begräbnis. Als es aber Abend geworden un lu) iu juinen Lebensunterhalt 311 verdienen. Erst nad) und der Wagen nod) immer nicht fam, sagte sie 31 ihin: Verlauf einiger Monate kam er wieder ganz 311 Sräften. „Warum hat man denn den Wagen nicht wieder zurück- Jedesmal aber, wenn er die Trauergejänge hörte, bei geschickt. Gehen Sie dod) schnell hin und sehen Sie, was denen er mitfingen mußte, seufzte er bei" sid: „Ach, das für einen Grund hat! Ich will später nachfomuen." ivarun bin ich nicht an des Toten Stelle!" Träneri

Er machte sich auch auf den Weg. Wie er aber nach liefen ihm die Wangen herab. und er konnte sich nicht dem Hause fam, fand er zu seinen Erstaunen die Sd;lösser beruhigen. Ju seiner freien Zeit mußte er die Trauer: wolverwahrt und die Tür mit Lehm verschmiert. Er lieder auswendig lernen. Da es ihn aber nicht schwer wandte fich an einen Nachbar um Auskunft. — ,,Die Li

„Die Li fiel, fonnte er sie bimen furzer Zeit am besten, so daß hatte das Haus hier gemietet," verfekte dieser. „Aber da

Aber da sich in ganz Tschangan keiner init ihm messen konnte. ihr Kontraft abgelaufen ist, hat der Wirt es wieder in Es gab damals in Tichangan zwei BeerdigungsBesitz genommen. Die Alte ist vor zwei Tagen fort- geschäfte, deren Besitzer einen heftigen Konkurrenzkampf gezogen." Wissen Sie vielleicht wohin?" Aber mit einander führten. Die Trauergeräte des östlichen darauf konnte ihm der Nachbar feinen genauen Vescheid Besißers waren anerkannt die besten, aber seine Trauergeben.

gesänge galten für schlecht. Da er 11 wußte, daß der Zuerst wollte Tsching wieder zurück nach dem Hause Student ganz vorzüglich jang, so bot er eine Vette um der Tante, um da nachzufragen. Da es aber schon sehr 20000 Schnüre Näich, wenn ein Geschäft es mit seinem spät war iind er sich überlegte, daß er den Weg doch nicht aufnehmen fömmte.

aufnehmen fömmte. Weimlich lehrte er den Studenten mehr zurücklegen fönne, ging er in ein Gasthaus und neue Lieder und übte die Begleitung ein. Als er eines verpfändete seine Kleider, in sich Abendessen und Nadit Tages feinen Stonfurrenten traf, jagie er zu ihm: ,,Ich quartier zit verschaffen. Vor Aufregung im Augst fonnte will alle meine Gerätschaften in der Himmelstorstraße er die Nacht durch fein Auge schließen. Des morgens in ausstellen. Wenn ich nicht als Sieger aus den Konider Frühe nahut er sich einen alten Klepper – denn

denn furrenzfampf hervorgehe, will ich 50'000 Schnüre Käjch weiter reichte eine Barschaft nicht - imd ritt 311 dem 311 einem Bastmal geben.“ Der andere war damit einPalaste.

verstanden. So stellten fue darüber einen Vertrag auf, Er klopft an die Pforte. Minuten vergeheii. der von Zeugen unterschrieben wurde. Doch niemand antwortet. Endlich erscheint auf jein Als dann die Ausstellung standfand, drängten sich wiederholtes lautes Rufen langsamen Schrittes ein Haus- Männer und Frauen, weit über 10000 Zuschauer, in hofmeister. — ,,Ist die Tante hier?" fragte Tiding hastig der Himmelstorstraße. Die Polizei hatte es dem Fujao Hier ist feine Tante," lautet die Antwort. – „Aber gestern (cinem höheren Polizeibeamten) gemeldet, und dieser den Abend war sie ja doch noch hier. Weshalb läßt sie fico Gouverneur davon" in Henninis gejekt. Voit allen denn verleugnen? Wessen Haus ist dies denn eigentlich?" Seiten strömten die Leute herbei und drängten sich von

,,Dieses Haus hier gehört dem Präsidenten im Mini morgens bis mittags, gingen herum und bejahen die jicrium Herrn Tjui. Gestern hat jemand hier den Hui Trauerwagen und alle jonstigen Trauergeräte. Das westgemietet, weil

er einen Verwanten, der von weither liche Geschäft wurde glänzend gejdlagen und der Besitzer kommen wollte, erwartete, ist aber schon vor Abend wieder desselben schämte sich sehr. fortgegangen." Tsching war ganz bestürzt und wußte Er hatte aber am Südende der Straße ein Podium nicht, wo aus noch ein. Endlich kehrte er wieder nad) gebaut. Ein Mann mit lang herabhängendem Schnurra der früheren Wohnung zurück. Der Wirt hatte and bart ging, eine Klingel schwingend, da hinauf. Noch Mitleid mit seiner Lage ind gab ihm zu essen. Doch er einige Lente folgten ihni. Wie er auf dem Podium fonnte vor Verzweiflung und Schmerz drei Tage lang stand, wirbelte er den Schnurrbart in die Höhe, 309 feinen Biffen herunterbringen, so weh war ihm uns die Augenbrauen hod), legte die Hände ineinander, Derz. Dann fiel er in eine schwere Strankheit. Als es

Als es schüttelte sein Haupt. Dann hub der Gesang an. Cie aber nach zehn Tagen immer scilimmer wurde, fürchtete fangen das Lied vom weißen Rosie. Reinen Blick wari der Wirt, daß er nicht mehr vom Stranfenlager aufstehen er nad) rechts oder links. Er tat jo, als ob er ganz würde, und schaffte ihn in ein Beerdigungsgeschäft.) Die allein da wäre. Darauf, daß er bisher stets im (Bejange Strankheit wurde immer heftiger. Sein Leben hing an gewonnen, verließ errich. Als das Lied verflugeit, einem Faden. Die Leute dort hatten aber Mitleid mit rief man ihm von allen Seiten lauten Beifall 31. Er seiner hilflosen Lage und pflegten ihn. Allmählich wurde {chrieb sich allein das Verdienst 311, denn ihn konnte ja es wieder beffer mit ihm, jo daß er endlich mit Hilfe doch keiner übertreffen. eines Stockes fich erheben konnte. Da der Inhaber des Zit derjciben Zeit hatte der Besitzer des ö Sliden Veerdigungsgeschäftes in der ganzen Zeit für ihn gejorgt Geschäfts in der Nordecke der Straße ein Podium er: hatte, befahl er ihm, jeft, Ivo er wieder wol war, bei richtet. Ein junger Mann mit einer schwarzen Mütze den Begräbnissen den Baldachin “) tragen 311 helfen, um bestieg (9; rechts und linfs stellten sich fünf oder fecha

Männer, breite Banner tragend, auf. Das war der

Student. Er rückte sich seinen Rock bequem zurecht, i, Der Grund, weshalb sid) der Wirt des Tsching zu entledigen sucht, ist folgender Wenn in China jemand in hilflojer Lage ohne

blickte langsam 311 Bodeii und dann aufwärts, recte Anverwante in oder vor einem Hause stirbt, fo muß der Beißer feine Nehle und fing an zu singen, zucrit jo leise, als desselben ihn auf seine Kosten bestatten lassen Dies ist auch ein

ob er gar nicht singen fönnte. Dann aber fang er einen Miitel, durch das sich unverfrorene Beitler noch in ihren leyten

Abschnitt aus dem Zwiebelweg". Seine Stimme klang Augenblicken irgend etwas zu erbetteln suchen, da jeder ihnen gern

hell und flar, und von ihrer Kraft erzitterteil die etwas giebt, um sie nur von seiner Tür fortzubringen.

Bäitme des Saldes. Als die Melodie 110d) nicht z11 *) Die Ordnung bei cinem Begräbnis ist furz folgende: Den

Ende war, da seufzten und klagten alle, die das Lied Zug eröffnen Träger weißer (Farbe der Trauer) Laternen und eine

pernahmen. Nein Auge blieb tränenleer. Der Besitzer Dufitbande Ein Baldadin, von vier Trägírn getragen, darunter das Bild des Verstorbenen. Ein Mann, der fleine Geld des westlichen (Beschäftes wurde von allen geschmäht und münzen unter das Volt streut. Bekannte und Freunde, von einer Musifbande begleitet Ter • arg, getragen von Leuten in weißen Ausdruck geben. Es folgen die Sänften mit den laut flagenden Trauergewändern, die au sojten der fan.ilie geliefert sind. Die weiblichen Angehörigen. Den Zug schließen Leute mit Reis und Söhne, Enkel und llrenkel des Verstorbenen, die in Irauergewändern Speisen zuim pjerii aui dem Grabe, mit Weihraud, Sterzen und zu Fuß gehen und ihrem Schmerz durch) möglidit lautes (Geschrei

Geld aus Papier.

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schämte sich noch mehr. Verstohlen bezahlte er die ver. stande, sid), auf cinen Stoc gestüßt, zu erhebeni. Seine lorene Wette iind machte sich heimlich von dannen. Kleidung als grober Baumwolle war überall zerrissen Steiner aber von den Leuten, die dies verwundert mit und von ihm wieder zusammengebunden worden. Es anjahent, fonnte es sich erklärent.

jah so aus, als ob Vögel daranhingen. In der Hand In früheren Zeiten hatte der Jimnielssohn ein Edikt hielt er eine zerbrochene Schüssel und zug jo durch die erlassen, die hohen Provinzialbeamten hätten sich einmal Etrafien, in Speisen 311 erbeiteli. Bom Herbst bis im Jah e zur Audienz in der Hauptstadt einzufinden Wintersende boten ihm die öffentlichen Anstalten des Man siennt dies Dju-žici. Zu dieser Zeit war zufällig nachts einen Interichlupf; des tags trieb er sich auf auch der Vater des Studenten zur Verichterstattung in Plaßen und Märfient umher der Hauptstadt eingetroffen und hatte jich mit einigen Eines morgens, als es starf schneite, hungerte Kollegen, nachdem sie ihre Amtstracht und Amisinsignien und

fror ihn erbärmlich. Aber trotz Schnee abgelegt hatten, dorthin zur Schaustellung begeben. Ju und Sturm

machte jich auf, umherzugehen. feiner Begleitung befand sich ein alter Sklave, der Mann Mit teiserer Stumme ihrie er nach Brot. Allc, von Tichings früherer Amme. Als dieser die Bewegungen die es hörten, wurden voit Mitleid bewegt. Der Schnec des Sängers 'jah und seine Stimme vernahm, erkannte Fiel immer stärfer, fein Mensch war mehr auf der Straße er in ihm seinen jungen Herrn wieder. Aber er wagte zu sehen. Von der Sungli-Mauer am Ani-Tore wandte den Gedanken nicht zii fajien. Dide Tränen liefen ihm er sich nuvrdwärts. Sieben oder acht Häuser weiter stand die Wangen herab. Sein Herr fragte ihn erstaunt nach an einem Hause der linke Flügel der Tür offen. Das dem Grunde. — ,,Das Gesidit des Sängers", antwortete war Liwas Haus; aber er wußte es nicht. Wieder rief er, ,, ist unserem verstorbenen jungen Serrni jo ähnlich." - er klagend und jammernd und flehte um Speisen. Als

Der Vater erwiderte: „Mein Sohni ijt unterwegs seiner Liwa im Junern der walle dies hörte, jagte sie zu ihrer Neichtümer beraubt und ermordet worden.“ – Wie er dies Magd: ,, Das ist sicher Eiching; ich erfennie feine Stimme", sprach. mußte auch er im Andenken an jinen Sohn und ließ cilends hinaus. Da jah jie ihn. Die Wangen weinen. Als sie aber heimgefehrt warcii, nahm der alte eingefallen und schmal, am ganzen Körper mit Beschwüren Sklave eine günstige Gelegenheit wahr und eilte, um sich bedeďt, ichon beinahe nicht mehr menschenähnlich. in dem Geschäfte genanter 311 erfundigen.

Viser war

Zuniges Mitleid ergriff ihre Seele, und sie sprach zu denn der Sünger von vorhin, dir jo ichön jang?" fragte ihm: Bijt dit es nicht, inein Geliebter?" - As er jie er. - ,,Er heißt mit Faviiliennamen '') Tiding", lautete aber jah, taunelte er von ohunächtigem Zorni uud die Antwort. — ,,ind wie mit Nufnamen?" Aber der (vrimm crfaßt zur Seite und brachte fein Wort von den stimmte nicht, denn der Student hatte ihn geändert. Lippen. Liwa lief auf ihni 311, hob ihn auf, hüllte ihn

Von trauriger Angst erfüllt, ging der Älte langsam in ihren fostbaren lleberwurf und zog ihn nach rich in näher, um ihın ins Angesicht zu schauen. Wie Tjching das Haus. Erst versagte ihr die Stimme, dann machte aber den Alten fommen sah, wedijelte rr die Farbe und fie sich mit einem lauten Schrei Luft - ,,Daß es mit suchte sich in der Menge der Anwesenden 311 verbergen. dir, einem Sohn aus so vornehmer Familie, so weit geSchnellergriji ihn der Alteam Permel und sagte: fommen ist, das ist meine Schuld und fiel bervuitlos „Sind Sie es nicht, junger Herr ?" und zog ihn wei 311 Boden. Erst langsam fam sie wieder zur Besinnung. nend mit sich fort. Als jie in jeines Baters Haus Die altcli fam auf ihren Schrei eilends herbei. fanien, schalt ihn: „Wie? Mit solchem Bes ,,Was giebt es denn?" — ,,Es ist ja sching!" --- ,, Alch nehmen beschmußest du die Ehre meines Namens? Wie 10:15," sprach die Alte, „schaff ihii fort! Warum hait fannst dui es wagen, mir jo vor die Augen zu treten ?" du ihn denn hier hereingelassen?“. - Dam nahm er ihn mit sich in die Sfihang-(Gärten Nein" ricf Liwa inid jab jie mit starrcit Auge im Lsten des Schul-flussos, riß ihm die stleider vom Leibe ani. ., Sic fant cr doch einit jo tolz mit Pferd und und zog ihm mit der Reitpeiisde cinige hundert über, Wagen, ?rit (vold !!!

Wagen, hit (Sold und Sride in unier Haus. Die alles bis sein Sohn, von Schmerz überwältigí, leblos 311 | dahin war, da sihmiedetest du den listigen Plan, um ihn Voden jank. Den störper beijcite stufjend, ging er fort. wieder los 311 werden. Nicht mehr wie ein Mensch sieht

Der Prinzipal des Ching aber hatte cincm Vir er alls. 11! lind ich habe ihn so weit gebracht. Des trauten Freund den Auftrag gegeben, sich heimlich den Waters imd Connes Berhältnis ist vom Himmel einge beiden nachzuschleicheir . Als dieser 311rückfehrte und ließt. Ich habe ('s zerbrochen.

Coin Biter hat ihn 311 meldete, was geschehen war, empfanden die Geschäftsge: Tode geidlagen und dann fortgestoßen. Nun ist er nod) 110ssen alle Mitleid mit ihm, und der Prinzipal befähi tiefer gefallen. Alle Leute unter dem Himmel wissen, zwei Dienern, cine Matte alls Niedgras mitzunehmen, das dies meine Schuld ist. D Mutter! Viseinni mail um ihu darin zi1 begraben. Als sie aber sein Herz be den Himmel io beleidigt ind Dankbarkeit gegen die fühlten, ichlug es noch leijc, und als sie ihn auflioveni

, Mitmenschen vergift, dann versagen die Götter einem ging auch der Atem iwch ein wenig. Da liden sie ihn den Schut! laß dies linglück nicht über uns kommen! auf die Schultern imd trugen ihn heim, pflegten ihn 3:1 bin dein sind und zählë heute zwanzig Jahre Wenn und gaben ihm mittels einer Sdilfröhre tropfenweijo ich das Geld berechne, was id dir verdient, io iind os Suppë cil. Um anderen Tage fam er wieder zu jidh, beinahe toujillo (Goldtacls. Du bist jept sechzig Jahre alt. aber über einen Monat lang war er nicht im stande, Ich will dir leiding ind Nahrung auf zivanzig Jahre gedie Hände oder Füße selbst aufzuheben. Seine Wunden währeii

, ill mich loszufaufen. Ich will mir mit ihm, begainen 311 citern und gingen in Brand über, jo daß nicht weit von hier,' eine Wohnung nehmen. Dann seine Genossen es nicht mehr aushalten konnten und ihni fann ich noch des abends und morgens dir aufwarten. cines abends nahmen und auf die nije inofen. Pic Ach! Ich bitte did), crlaube es mir! Pa die Alte Passanten empfanden Mitleid mit joine. Elend und auf ihre sorte nichts erwidern konnte, jo gab sic ihre warfen ihn Speisereste 311. Su fonnte er jich wenigjien: Zustimmung. den Leib füllen. Erst nach hundert Tagen war er im

clujfolgt.) "! Tacs in ganz China überhaupt nur 43% veridiedene fami.

Surah di liennamen (@jing) giebt, hat er nicht die Bedeutung wie bei un3, wo:il aber der Nujname : Mingi

er

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Chronit der bildenden Künste.

Kunsivcrein aufzunchmen. Man pflastert wol den Weg zur nächits Freiherr v. acnauer. Mit den hödysten Ehren in feier's

jährigen Kunsthölle (alias Glaspalast) vorläufig mit guten Vorfäßen. lichem Zuge ist der große Wiener Architekt zu Grabe geleitet. Aber gleichzeitig melden die Blätter, daß wiederum zwei Künstler ihren

Die von uns bereits in No. 34 des vorigen Jahrganges beEntbehrungen erlegen sind. In Neupest starb Leo Feliler am

sprochene Schrift des Freiherrn v. Sthayn ach „A. v. Werner und Hungertyphus, nachdem der einst vielbeschäftigte Künstler durch Er

die berliner Hofmalerei“ ist jeßt, wie wir voraussagten, von der blinden erwerblos geworden In Berlin stürzte sich der seiner Zeit

berliner Polizei konfiszirt. Lange genug hat es allerdings gedauert, wolbekannte Tiermaler F. Nüdert in die Spree und ertranf.

bis die hohe Obrigkeit das von Majestätsbeleidigungen stropende Waren fic nicht einst alle drei jung, talentvoll, hochstrebend,

Heft entdeckte. Nunmehr hätte man sich die Mühe auch sparen zukunftsfreudig? lind dann? Vielleicht würde ein jeder der drei

können, da es trotz seiner lInflätigfeit merkwürdig unbekannt gecinem Novellisten dankenswerten Stoff liefern. Denn auch Hasenauers

blieben. Aber vielleicht hilft ihm die Konfiskation noch auf die Beine. Lebensgang, an äußeren Ehren und Erfolgen so überreich, war nicht minder reich an inneren Kämpfen.

Der berliner Magistrat hat wiederum seinen herrlichen Ges Aus guter Familie (geb. 1833) stammend, wurde er noch jung

schmack bewiesen, indem er für die Moabiter Brüde vier Bären von der Kunst zugeführt, von den Altmeistern der großen neuwiener

1,70 Mieter Höhe bei hiesigen Bildhauern bestellte, nicht etwa aufVauperiode, van der Nüll und Siccardsburg, herangebildet. Der

recht jtehende, stilisirte Wappenbären, sondern vier Beße, doppeltgroße Staatspreis, erste Preise in großen Konkurrenzen machten

lebensgroß, auf allen Vieren stehend und ins Wasser glopend. Da ihn bekannt, die Oberleitung der Bauten der wiener Weltaus

soll ciner sagen, man wisse in Berlin den Künstlern keine dankbaren stellung machten ihn berühmt.

Aufgaben zu stellen! Für die nächste Vrüde schlage ich 4 Dromedare Als er dann nach heißem Kampfe mit Hansen, Ferstel und

vor, natürlich weit überlebensgroß. V. Löhr durch Sempers Machtspruch mit diesem gemeinsam die Leitung der wiener Hofbauten, Sofmuseen, Hofburgtheater und

Neuestens haben wiederum einige begeisterte Dilettanten ihrer Hofburg erhielt, da stand er auf dem Gipfel des Nuhmes.

Verchrung für die Kunst der guten alten Zeit litterarisch Luft geEine faftvolle Künstlernatur, liebte er Reichtum und Prunt,

macht. Der Anatom, Herr Geh. Rat Dr Fritsd hat in einer Broüppige Formen und Farben, edle Steine, Bronze und Gold.

schüre „lInsere Körperformen im Lichte der modernen sêunst“ nachSeine Museen, sein Theater sind glanzvolle Dekorationen von

gewiesen, daß viele moderne Maler nicht anatomisch richtig zeidinen. großem Wurf. In mäd;tigen imposanten und reichen italienischen

Darin hat er jogar recht, leider. -- Aber erstens haben die von ihm Renaissancejormen führte er seine Bauten aus.

so hoch verchrten Alteu, Cornelius, Carstens ze, noch unrichtiger geAber des cmpfindlichen Künstlers Leben war auch reich an

zeichnet, zweitens hat er deswegen nicht die geringste Berechtigung, Enttäuschungen, an bitteren Kämpfen. Sein Zwist mit Semper,

die „Ziele“ der modernen Siunst hodimütig abzuurteilen. Möge der die wütenden Angriffe auf das faum vollendete Burgtheater, der

große Anatom seinen orbicularis oris zu anderen Dingen öffnen, Streit mit Neidern und Hassern, die schwierige Rücjidhtnahme auf

über die er sachverständiger zu schmähen veríteht den Hof haben ihm manche (chwere Stunde bereitet. Der jonst so kräftige Mann erlag denn auc) cinem Herzleiden, che er sein leptes

Dann versucht ein „ungemütlicher“ alter Dräsener in der BroWerk, die Hofburg, vollenden fonnte.

schüre „Die neue Kunst und der Schaupöbel“ (Dresden, Herzog & Schwinge 1894! die Ankäufe der dresdener Gallerie, besonders

Klingers Pietà, ein wenig zu besudeln. Mit Stolz betont er, daß Der Geh. Nicg. Nat Julius Meyer, ehemaliger Direktor der er auch dem „Schaupöbel“ angchöre, der die moderne Kunst nicht Gemäldegalleric der berliner kgl. Musren ist gestorben. Julius Meyer begreift. Wir wagen ihm nicht zu widersprechen. Darin hat der war noch Nepräsentant ciner dahingeschwundenen Periode, die am Mann richt, seine Broschüre beweist (s. Kunsthistoriker vor allem feingeistiges llrteil schätzte, mehr die Qualität als die Quantität der Sienntnisse bewunderle.

Alljährlich fendet die Regierung eine Anzahl Oynunasiallehrer Seine Hauptwerke, eine Geschichte der modernen französischen nach Italien und Griechenland, um „antife Seunst“ kennen zu lerneu Malerei und eine Biographie des Correggio, zeichneten si 4 durch feinc Das ist schön und löblich Allein, sollte es sich nicht empfehlen Gedankın und edle Sprache aus. Gelesen werden sie selten Die cvensovich Lehrer, besonders cinige Zeichenlehrer mitreisen zu lassen „französische Malerei“ von heute und diejenige, welche J. Meyer uin neuere und vor allem auch moderne flunst kennen zu lernen? pries, haben nichts mehr miteinander zu tun.

Letzteres könnte man sogar billiger durch Reisen nach Paris, München In der Verwaltung der Gemäldegallerie trat I. Meyer mit der oder Berlin crzielen. Alle Achtung vor den Toten, vor der Antike Zeit etwas zurüd gegen Bode, dessen organisatorisches und Sammler Aber haben die Lebenden fein Recht? talent so überragend war, daß ihm Meyer schließlich naturgemäß weichen mußte.

Persönlich hatte er stets seine gewinnende Vornchmheit bewahrt. Der Sonntagsunterricht in den Gewerbeschulen soll nunmehr Die hohe, später etwas gebeugte Gestalt, die edle Ruhe der Re auch eingeschränkt werden, derart, daß er nicht mit dem „Hauptwegungin, der freundliche aber etwas leidende Ausdruck machten seine gottesdienst“ kollidiren darf. Die Sonntagsruhe, soweit sie zum Erscheinung sehr sympathisch Im übrigen hatten aber die Ereignisse Schuße und zur Entlastung der vom Arbeitgeber ausgenußten ihn überholt und wenn er auch mit rührendem Fleiße trop seines Arbeitnehmer dient, hat ihre Vorzüge. Soll aber, wie hier, offenbar leidenden Zustandes an den dienstlichen Aufgaben, besonders der nur zur Erzwingung des Sèirchenbesuches die an sich geringe GelegenSatalogisirung und der Herausgabe des Galleriewerkcs, mitwirkte, heit, fich fortzubilden, unseren vandwerkern entzogen werden, so beso mußte er den Kampf doch schließlich aufgeben. Er zog sich nach deutet das eine unmittelbare Schädigung der nationalen EntwickelDiünchen zurück, wo er jezt gestorben.

ung Wir protestiren dagegen unter inweis darauf, das der Frühgottesdienst und Nachmittagsdienst doch hinreichend

Gelegenheit zum Kirchgange bieten, während der Hauptgottesdienst In München wirft der Sezessionismus woltätig. Die

in der Regel so liegt, daß er jede andere zusammenhängende Bes Kunstgenossenschaft ftellt für das nächste Jahr Forderungen auf, die

schäftigung unmöglich macht. Damit wird der Sprudz „bete und sich völlig mit dum Programm der Sezession deden, z. B. Des

arbeite“ dahin verkehrt „bete viel und arbeite nichts!" So wird der schränkung in der Zahl der Aussteller, Begünstigung der produktiven

deutsche Bewerbefleiß gefördert. Die katholische Stirche ist anspruchss Vereinsmitglieder, Wahrung der Internationalität der Ausstellung.

loser. Sie verlegt ihre Frühmesse auf die Zeit von 6-8 ilhr Zugleich beginnen auch die Seritifer des alten S'urses schend zu

morgens. Das genügt. werden, und Fr. Pecht bittet, „doch nicht gar allen Schund“ im

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Litteratur-Tafel.

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Erscheinungen, bekannt gegeben im Dezbr. 1893 u. Jan. 1894. — Besprechung einzelner der aufgeführten Novitäten bleibt vorbehalten. 1. erzählende Litteratur.

III, $edichte. Urncfeldt, s.: Vermißt. Roman. So. 2:0 5. (Goldschmidts Bibl. f. Faus und Reise. 26. Bd.) Berlin, A. Goldschmidt.

alichelburg, E. Uraf: Schmeidograd. Eine Sage aus Ober: fárain. 12o. 54 5.

Leipzig, Robert Claußner.
Bon, Ed, Ida: Sieben Schwest.rn. Roman. So. 415 5. Leipzig, Reisner.

Amalfi, V.: Gedidyte. 8°. 120 3. Dresden, E. Pierson.
Dohm, so.: Wie Srauen werden. IVerde, die du bist. Tovellen. So. 236 5.
Breslau, Schlesische Verlagsanjtalt vorm. 6. Schottlaender.

Auzinger, p.: lllir fan a'stellt! Gedichte in oberbaner. Mundart. gr. 8°

IV, 96 6. müncheni, J. Lindalerídic Buchh. (Schöpping). Dominicus, J.: Vor der Auferstehung. 21. alt. Sam. - Pap. roman. 8o. 216 6. Berlin, D. Schriftsteller: Beliossensch.

Barinkan. 5.: Lara. Ein Jahr aus meinem Leben. 8' (VIII, 137 6.)

Leipzig, iVilh. Sriedrich.
Du Bois-Renmond, L.; Land voraus! und andere Geschichten. 8o. 263 5.
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II. Dramatische Werke.

IVa. Sesamtwerke, Keu-Musgaben älterer Dichter.

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