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die sicherste Gewähr dafür bietet

, : eigentliche Ursache der Tragödie ist. Man schreit nach das man über die unbedingte Ver einer lex-Seeger, die diese unerhörten Verhältnisse reinigt tretung des status quo nicht hinauskommt, fich zu keinerlei Zuge

und damit ist man beruhigt. ständnis an eine „unsympathische“ Nun ist es allerdings beschämend für uns, daß es erst Nichtung verloden läßt.“

eines so grellen Ereignisses bedurft hat, bis wir uns auf „Kreuzzeitung", Juni 1894.

die drängende Notwendigkeit einer solchen Reformmaßregel Der Kampf ums Dasein, an den wir glauben und befannen. Bereits in der leßten Session des Reichstags den wir preisen, sonderlich wenn wir ihn gottlob nicht lag ein Antrag vor, der das eigentlich selbstverständliche nötig haben 0. wie die Religion, so muß auch der Verlangen aufstellte, daß bei Subhastationen die FordeStampf ums Dasein dem Volke erhalten bleiben – der rungen der Bauhandwerker den rein kapitalistischen Kampf ums Dasein hat jüngst in Berlin einen energischen Gläubigern voranzugehen hätten. Dieser Schuß der proAkt der Auslese vollzogen. Ein Malermeister, der ein duktiven Arbeit håtte sofort und ohne Diskussion geseßlich fleißiges, tüchtiges und erfolgreiches Leben hinter fich festgelegt werden müssen, wenn nicht eben die sozialhatte, entdeđté plößlich, daß er doch nicht fähig genug politische Einsicht unserer „Maßgebenden“ noch immer für den Daseins kampf sei und so mordete er sich und inter dem Gefrierpunkt stände. llnd daß jener Antrag die Seinen, um dieses ganze Geschlecht auszurotten, das von einem der jetzt nicht seltenen Schmierenpolitiker geden hektischen Reim im brutalen Daseinswillen als Erb- stellt wurde, war am Ende fein Grund, ihm die gebührende schaft erworben hat. Ein entseßliches Nachtstück gehäuften Aufmerksamkeit z11 versagen. Mußte wirklich ein sechsMordes, ein schauriges Bakchanal der Vernichtung spielt facher Familienmord sich ereignen, ehe die Frage jo. ,,atuit“ sich in der Dede einer berliner Kleinwohnung ab, und wurde, daß selbst ein Programmentwurf der freisinnigen die Reporter, die längst verlernt haben, ehrlich zu fühlen, Volkspartei diese Fraftion will sich bekanntlich im bannen ihr klichirtes Grausen in blutigen Schilderingen, Herbst zu Eisenach jozial vertiefen – fordert: „Sicheranderen Fruchtbarkeit die besseren unter ihnen das stellung der Forderungen der Bauhandwerker gegenüber heiße ursprüngliche Empfinden wieder zu lernen versuchen. den Bauunternehmern, in dem ersteren ein Vorzugsrecht Ein 51 jähriger Handwerksmeister, der für den Löhnungs- bei Zwangsversteigerungen eingeräumt wird!“ tag nicht mehr das nötige Geld beisammen hat, vergiftet Wenn diese lex Seeger – und das ist höchst wahrund erwürgt sein Weib und seine vier Kinder. Der scheinlich - über kurz oder lang zur Tatsache geworden älteste Knabe, der an der Grenze der Pubertät steht, be- sein wird, so ist damit sicherlich ein nüßliches Werk getan. teiligt sich an der Ermordung seiner Geschwister, dann Aber es wäre bedauerlich, wenn darüber ein unendlich aber erwacht in ihm jener unversiegliche Lebensdrang, bedeutsameres Problem vergessen würde. der in der zitternden Sehnsudt, in dem träumenden Der Fall Seeger eignet sich in gewiffer Beziehung Jubel des Nichtgenossenen, ahndevoll Lockenden init sehr wenig zu typischer Betrachtung, weil gerade das eisernen Klammern wurzelt, es bricht in ihm das brennende Malerhandiert des charakteristischsten Merkzeichens des Glück der verschleierten Zukunft auf, mit den tausend untergehenden Kleinbetriebs entbehrt: der völligen lleberprangenden geheimnisvollen Zauberfrüchten

und er

flüssigkeit. Dieses Handwerf basirt seiner Natur nach will noch nicht sterben, er wil leben, iim den süßen Inhalt auf der individiiell - isolirten Arbeitsleistung, es steht feitdes Seins zií kosten ... Vergebens sträubt er sich gegen wärts vom Wege, auf dem sich der Siegešlauf des (Großdie grausam-mitleidigen Hände des Vaters, der kein Glück betriebs vollzieht. Sodann aber war der Malermeister mehr auszumalen, der den eklen Wurm in all den Seeger ein Stück Unternehmer, der in dem Auf und schimmernden Flusionen erkannt hat, und mit leßter ent Nieder des fapitalistischen Getriebes zugrunde ging. fladernder Kraft schreibt der Jüngling die Worte: „Ich Was die Seegersche Familienfatástrofe zur inpischen bin dumm!.. Ein wildes Befenntnis zum Leben Klassentragödie macht, ist vielmehr die schwere Mittelmitten in dem Rausch fanatischen Zerstörens. „Ich bin standsstimmung, die über dem ganzen lastet. Es ist die dumm!" ist nicht das Leben, das Lebendigsein das zähe Ehrenhaftigkeit, die am - Schwindel zu verenden höchste Gut, das einzige Gut, und ist es nicht dumm, wähnt. Gewiß ist dieser Handwerker das Opfer des és gewaltsam vor der Zeit wegzuwerfen, weil Schwindels geivorden, aber das ist gerade das lintypische weil der Vater kein Geld hat?" So zudt die Lebens- des Vorgangs. Im allgemeinen ist die lintergangsfurcht bejahung im rohen Verneinen noch einmal fiegreich vor dem zermalmenden Schwindel eine gnädige Selbstcmpor: das Leben will sich, und nur sich ....

täuschung dieser sterbenden Klasse. Viel gefährlicher für In die anderen aber, denen man berichtete von dem sie ist die Ehrlichkeit, die mit Kapital umgürtet ist. Entseßlichen, brach ein schmerzhaftes Fragen, ein bohrendes Es ist ein Aberglaube, wenn der kleine Handwerfer Grübeln und ein leidenschaftliches Anklagen ein, und man und Gewerbetreibende glaubt, er gehe zugrunde, weil spähte gierig nach Schuldigen. Wie lächerlich lose fißt er zu ehrlich sei, weil er nicht gewachsen sei, diesen linis doch dieser pomphafte Aberglaube von dem Kampf Großgaunern der billigen Bazaré und Kamschausverkäufe ums Dasein und seiner läuternden Auslese; jedweder mit ihrem Schund und betrügerischer Márftschreierei. Tropfen geopferten Menschenblutes löscht den Wahn aus Wenn der Mittelstand feinen gefährlicheren Feind hätte unserem Gemüt, und zornig richten wir im Namen des als die lügenhafte Reklame und den unreellen Schleuder: heiligen unverleßlichen Lebens über die Brecher des iin betrieb, so wäre er glücklich zu preisen; denn es könnte veräußerlichen höchsten Menschenrechts, das zugleid) die ihm mit einer kleinen energischen Aktion der (Geseßgebung erhabenste Menschenpflicht ist. Nur schüchtern wagen die geholfen werden. Aber so günstig liegen die Dinge nicht. verfrüppelten Lektlinge des manchesterlichen Aztekentums Der gröste Teil der Arbeitsleistung des gewerblichen mit ihrer Behauptung heranzutreten, daß die Katastrofe Mittelstandes ist Arbeitsvergeudung. Alle diese Zwergdhließlich darauf zurückzuführen sei, daß der Malermeister betriebe find entbehrlich und ihr fümmerliches Dasein Seeger bei der Uebernahnie von Arbeiten die Kosten- hängt von der launenhaften Gnade der Konsumenten und anschläge zu niedrig angeseßt habe. Im übrigen aber der Großproduzenten ab. Es ist nicht wahr, daß der ist die öffentliche Meinung sich darüber im Klaren, daß Schwindel den Mittelstand zerstört. Ehrlich währt nämder ruchlose Bauschwindel, diese raffinirte Kunst

, billig lich merkwürdigerweise immer noch am längsten, und Häuser zu bauen, indem man die Forderungen der Hand der Schwindel geht schließlich an sich selbst zu Grunde. werfer nach Möglichkeit zum „Äusfallen“ bringt, die | Der Schwindel ist die Kinderfrankheit des aufblühenden

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Großbetriebs, der sehr bald erfennt, daß die mit Kapital | werb, der von unberechenbaren, unbeherrschbaren Verhältaitsgestattete Ehrlichkeit weit rentabler ist. Die Wahns | nissen abhängt. Es ist das lichtlose Klima der hoffnungsfurcht vor dem Schwindel beruht auf der inrichtigen lojen alten und armen Jungfern, jene öde NovemberVoraussegung, daß die Konsumenten von einer unglaub- stimmung, die nur eine Aufrüttlung kennt: den Selbstlichen Dummheit beseffen seien, die sie verleitet, sich von mord; es ist die unsäglich traurige geistlose Mijere des unreellen Verschleißern betrügen, anstatt sich von der sinkenden Kleinbürgertums, deren erstickenden Hauch selbst Reellität des strengsoliden Kleinkrämers begnaden zu die wenigen ihr Leben hindurch nicht loswerden, die so lassen. Das ist aber lediglich ein gnädiger Selbstbetrug tapfer und so glücklich sind, geistig hinauf zuısteigen zuin dieser untergehenden Mittelstandhaften. Das Publikum Proletariat. Hinauf! Denn hier weht ihnen freiere ist durchaus nicht dumm, wenn es in die billigen Bazare Luft, hier wird ihnen das gewährt, was doch das unläuft

. Es merkt sehr richtig, daß in diesen kapitalfräftigen entbehrlichste ist zum Leben: ein frohes Ideal und eine Großbetrieben das Verhälinis von Preis und Gebrauchs- glaubensstarfe Hoffnung, oder auch, wenn man diesen wert für die Käufer am günstigsten ist, weil eben im Ausdruck vorzieht; eine neue Religion. Großbetrieb die „Selbstkosten“ auf das denkbar niedrigste Die Katastrofe in der Großen Hamburgerstraße zit Maß gepreßt werden und der „Nußen“ des Verkäufers Berlin wird den Mittelstand von neuem in dem früge. desto geringer sein darf, je größer der Umsaß ist. Es rischen Glauben befestigen, daß alles Unheil vom Schwindel war ein merkwürdiges Schauspiel für die aufmerksamen stamme, feine befreiende Ratharsis wird den Zuschauern Beobachter der wirtschaftlichen Entwicklung, zu sehen, dieser Tragödie des Mittelstandes werden. Und doch wie begeistert die journalistischen Anwälte des Mittel redet die Blutschrift fo deutlich. Sie fündet das Ende standes beim Tode Rudolf Hertzogs das Lob dieses des kleinen, überflüssigeni, modrigen Erwerbselends und soliden (Großkaufmanus sangen. llnd doch hat das Ver- die Pracht und Herrlichkeit des großen, luftigen, fruchtsandtgeschäft dieses Mannes auf einen großen Teil des baren Weltlebens.

Sperans. Mittelstandes geradezu ruinös gewirkt. Die Provinz wurde mit zahllosen 50-Pfennig-Packeten dieser höchst soliden Firma überschwemmt und die unglücklichen Konfektionäre in den kleinen und mittleren Provinzorten, die mit ihren beschränkten Mitteln diesem Riesenbetrieb gegenüber wehrlos waren, mußten sich an den lokalpatriotischen Artikeln ihrer Ortsblätter entschädigen, die allweihnachtlich den vergeblichen Lockruf erschallen lassen:

Die Setten in Rußland. Kauft am Plaße! Nichtsdestoweniger rühmen die antifemitischen Blätter den Rudolf Hertzog, und nicht etwa

N. Forticineano. nur, weil er Kolumneninserate und Geld für die antisemitische Agitation freigebig gespendet hat, sondern auch, Das russische Volf bietet in seiner Gesamtheit dem weil er ehrlich war.

Völkerpsychologen ein Rätsel dar, dessen Lösung um so Dieje blinde verirrte Angst vor der angeblichen schwieriger ist, als sich die Bevölkerung des russischen dämonischen Macht des Schwindels ist ein wesentlicher Reiches in zwei ungleichartige Teile scheidet. Die oberen Zug in dem Charakterbild des Mittelstandes. Ueberhaupt Schichten, zu denen wir die Gebildeten und Halbgebildeten lebt diese moralisch so gesunde Klasse in ewiger Augst. rechnen, die dem Westen Europas bekannt sind und diesem Der Mittelstand wird von der steten Furcht verfolgt, 31 gegenüber Rußland vorstellen, sind von den unteren verlieren. Jede leise Veränderung der umgebenden Ver- Schichten streng gesondert; selbst die Charaktere der beiden hältnisse macht ihn zittern. Er fürchtet sich vor jeder Teile sind von einander grundverschieden. Diejenigen nenen Straße, jeder neuen Bahnlinie

, jedem neuen Laden, Klassen, die von der Kultur mehr oder weniger beeinflußt jeder Verbilligung und Verteuerung, jedem neuen Gesek. worden sind, hasten und jagen fortwährend nach einem Jedwedes Geschehnis ist ihm eine Teilerscheinung jener neuen Ideal und treten heute in den Staub, was fie großen Verschwörung, die auf seinen lintergang abzielt. gestern vergötterten; vom krajsesten Materialismus gehen Daher auch die rührend-felsenfeste Ueberzeugung von der sie unnittelbar zum düstern Mystizismus über; heute Wahrheit semitischer Welibündelei auf talmudistischer erheben sie den Bauern zum Abgott und ahmen eine Grundlage! Er klammert sich starr an das Engite und patriarchalischen Sitten nach, um sich morgen der revolu. Nächste, er ist in ein unzerreißbares Netz von kleinlicher tionären Bewegung in die Arme zit stürzen; nachdem Abhängigkeit verstrickt, er muß tausenderlei Rücsichten sie gestern an der Zukunft Rußlands verzweifelten, sind nehmen, er ist unfrei und philiströs, mürrisch und muffig. fie heute Panslavisten, um morgen wieder in die alte Die ewig gleiche ekle Sorge um das bischen Profit, das lintätigkeit und Mitlosigkeit zu versinkeri

. ihm jeder Windhauch entführen kann, macht ihn mürbe, Die Bauern dagegen sind ganz anders geartet; sie saugt" ihm die Lebensfreude aus und die opferfähige besitzen eine zähe Ausdauer, wie es der Raskol beweist, Vegeisterung. Er ist unzufrieden, aber in dieser Unzu- der durchaus keine Krankheitserscheinung ist. Wenn dieser friedenheit gänzlich tatloš, für die Sozialdemofratie ist auch weder Bildung noch besonderen Reichtum an Geist er nicht zu haben; denn, ob er auch nichts hat, fo fürchtet verrät, so macht er doch dem Herzen, Gewissen und nicht er doch im Zukunftsstaat sein ležtes noch zu verlieren. minder dem Willen des Bauern alle Ehre. Die scheinLieber läuft er den Charlatans nach, die ihm den Schwindel bar widerstandslose Masse, die der Fuß der Willkür fritt, fortzubringen versprechen und dessen Jnkarnation: den ist fest in ihrem Beharren umd zeigt Ilnabhängigkeit in Juden.

Dingen, die sie nahe angehen. -- Die Ausdauer und der Daß in solcher Kerferluft der Selbstmordgedanke feste Wille, die in den religiösen Streitfragen entwickelt reift, ist leicht zu verstehen. Und in der Tat ist in worden sind, werden auch auf andern Gebieten sich zeigen, keinen Stande eine so starke seelische Depression, wie hier. wenn das Volk erst begreifen wird, daß die Religion Wie oft mag dort ein Familienmord wie der Seegersche nicht das einzige Ideal der Völker ist. Die Auflehuung in Gedanken ausgeführt werden! Nichts dörrt' jo gegen die liturgischen Reformen hat bewiesen, daß das gründlich das Mart des Lebens wie der unablässig Volk in solchen Fragen, die es begeistern, nicht blindlings žehrende und zerrende Kampf um kleinen schnöden Er- / folgt und nicht allen Willens eniblößt ist

. Die ill

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wissenden Maffen haben vielmehr ein seltenes Organi-, seine ältere Schwester, wehren mußte, unterdrückte mit sationstalent entwickelt.

eiserner Hand die Revolte. Das Ende der Strelißen Das gewaltige Gebäude der russischen orthodoxen zeigte dem entseßten Rußland, daß der unbeugsame Wille Kirche ist von vielen Sekten uintergraben, die man im des jungen Herrschers selbst vor den äußersten Mitteln Auslande kaum dem Namen nach und selbst im russischen nicht zurückschreckte. Mit der Anute in der Faust reforReiche nur oberflächlich kennt. Alle diese Sekten, welche mirte er die Armee und die Kirche, indem er bei leßterer unter dem Namen Raskol zusammengefaßt werden, sich das Patriarchat abschaffte und dafür die Synode einsekte. aber in eine mystische und in eine rationalistische Gruppe Das Volf, dessen Freiheit durch die Refrutirung iind scheiden, sind durchaus national, da es keiner der Sekten durch die Steuern eingeschränkt wurde, sah den Reformen gelungen ist, auch im Auslande Anhänger zu finden; sie mit Mistrauen entgegen; aber es beugte sich dem festen sind auch durchaus populär, weil sie sich nur aus den Willen des Reformators. Die widerspenstigen Sektirer, intern Volksschichten erneuern.

deren Widerstand allerdings mehr politisch als religiös Was brachte aber den Raskol hervor? Gewöhnlich war, verfolgte er unerbittlich; aus den Provinzen Rastroma jucht man die Ursache dieser Bewegung, die im Laufe und Wladimir, wohin sie sich geflüchtet, wurden sie nach der Zeit mehrmals in offene Revolten ausgebrochen war, Wologda und Wiatfa und selbst nach Sibirien versprengt. durch die Revision der liturgischen Bücher zu erklären. In den fleinrussischen Provinzen Tschernigoff und Mogileff Bereits in fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert hatten gründeten sie Kolonien und eine große Anzahl flüchtete die Patriarchen es unternommen, die durch unwissende Ab- nach Desterreich und den damaligen Fürstentümern, dem schreiber hervorgebrachten Fälschungen und Entstellungen heutigen Rumänien. Der Charakter des Rašfol hatte sich aus den heiligen Büchern auszıimerzen, zum nicht geringen nun vollständig verändert; aus der unbedeutenden kirchEntfeßen der niederen Volksklassen, welche in diesem lichen Opposition waren Gegner des Staates, der Ordnung Beginnen den Ilmsturz der Religion erblickten. Für die und der Gesetze geworden, die sich zu wiederholten Malen univissende Menge, die in ihrer Beschränktheit den Geist mit der Waffe in der Hand der Regirung widersekten. der christlichen Lehre nicht hatte erfassen können, galt die Form des Gottesdienstes mehr als die Religion selbst. Daher ist es auch begreiflich, warum die Gegner der Patriarchen soviel Gewicht darauf legten, ob bei den Psalmen zweimal Hallelujah statt dreimal gesungen Durch die tiefgreifenden Reformen Peters des Großen wurde, ob man bei Prozessionen mit dem Lauf der Sonne war eine Spaltung zwischen Adel und Volk eingetreten, oder ihm entgegenging; ob man das Zeichen des indem ersterer die Sitten des europäischen Westens annahm Kreuzes mit zwei statt mit drei Fingern machte; ob man und den Raskol verließ, der sich nun blos aus den niederen den Namen Issus oder Siffus aussprach. Hätte der Kelaffen rekrutirte. Aus diesen gingen auch die neuen Klerus jener Zeit nachsichtig über diese Kleinigkeiten hin= Führer hervor, welche, wenn auch nicht so ehrgeizig wie weggesehen, so wäre die ganze Bewegung im Sande ver die Bojaren, so doch fanatischer als diese waren; sie erlaufen; so aber pflanzte sich der Widerstand fort, bis er weiterten die Kluft zwischen Staat und Rasfol, und selbst im siebzehnten Jahrhundert durch die erneute Durchsicht in diesem wurden neue Spaltungen durch neue Fanatiker des Patriarchen Nikon neue Nahrung erhielt.

vollzogen; die zahllosen Šeften des Schisma verfolgten Die Uranfänge des Raskot find also tatsächlich auf sich gegenseitig auf das blutigste ind nitr in dem Hasse dem liturgisch-kirchlichen Gebiete zu suchen. Aber die Ur gegen die orthodore Kirche und den Staat fanden sie sich sache seiner Ausbreitung war weniger die Religion als die zusammen. Vor allem spaltete sich der Raskol in Popowzent Politik. Unter der dešpotischen Regirung Iwans IV. fast imd Bespopowzen; erstere behielten die Einrichtungen der gänzlich vernichtet, erholte sich der Adel gar bald unter Geistlichkeit bei, da fie fich' feine Kirche ohne Priester den Nachfolgern des schrecklichen Zarent. Es gelang den denken fonnten, legtere aber fanden diese durchaus überBojaren, fich zu neuer Macht aufzuschwingen, alles beugte flüssig: tugendhafte Greise lefen bei den Versammlungen sich vor ihnen; nur Nifon nicht, der sich die Gunst des die heiligen Bücher vor, keine Kommunion verbindet die regirenden Alexej erworben hatte. In weltlichen sowol Gemeinde, die Taufe wird durch Hebammen vollzogen wie auch in kirchlichen Fragen war er ein entschiedener und Heirat sowol als Scheidung werden durch die bürgerGegner der geld- und nachtgierigen Aristokratie. Daher liche Anerkennung der Gemeinde ohne firchliche Zeremonie ließ es diese nicht an Jutrigen fehlen, um den Patriarchen bestätigt. dem Zaren zii entfremnden. Die Gelegenheit hierzu bot die Die Nachfolger Peters des Großen befolgten dem 311 Durchsicht der liturgischen Bücher eingesepte Komission; Raskol gegenüber eine unentschlossene Politik; bald war die Adligen, welche an derselben teilnahinen, verschleppten diese nachsichtig, bald grausam und unerbittlich. Peter

lifon einen Gewaltstreich machte der Große hatte in ihnen die Feinde des Staa gesehen, und die Revision auch ohne den Adel ausführte. Nun Ratharina II. dagegen erblickte in ihnen Dulder; sie rief bedienten sich die Bojaren des Volkes, dem sie vorlogen, sogar die Ausgewanderten aus ihrer neuen Heimat nach daß man ihm den Glauben seiner Väter rauben wolle; Rußland zurück. Erst der Aufstand Pogatschews, der sich die hohen Herren spielten sich als Märtyrer auf und als Peter III. ausrufen ließ, brachte die Zarin von ihrer schickten nach allen Seiten ihre Agenten aus, welche die Milde ab; ja ihre Regirung fand plößlich, daß die Kolonien intern Volksschichten aufwühlen sollten. Das Ergebnis der Schismatifer sichere Zufluchtsstätten für Deserteure und dieses gefährlichen Spiels war die Revolution von 1689, ihrem Herrn entlaufene Bautern bötent. Zwar suichte man welche selbst das Leben des jungen Zaren Peter I. in Ge die Sektirer auch auf friedlichem Wege der Mutterkirche fahr brachte. Fürst Howanśty stand an der Spiße der zuzuführen, indem man ihnen Kirchen baute und sie Aufwiegler, welche die Jugend des kaum sechzehnjährigen Edinowerzen (den Rechtgläubigen ähnliche) nannte, aber Herrschers misbrauchen wollten, um die Herrschaft an sich immerhin stand eine Scheidewand zwischen den Orthodoren zu reißen. Beim Volfe suchten sie Peter I. dadurch zu schaden, und dem Raskol. Leßerer verlangte auch garnicht, daß daß fie ihn als den natürlichen Sohn Nifons verschrieen, man ihm irgend welche besondere Áufmerksamkeit schenkte, der gekommen sei, die Religion aufzuheben. Das be er war zufrieden, wenn man ihm seine Ruhe ließ. Als trogene Volk, unterstüßt von den Strelißen, stand auf, mit der Regirung Alexanders I. für die gewerbfleißigen aber der jugendliche Zar, der sich selbst gegen die Regentin, Seftirer eine Pause zwischen zwei Verfolgungen eingetreten

war, ließen sich viele in Moskau nieder und zauberten | Nächstenliebe oder aus der Absicht, Projelyten zu machen. neue wolhabende Stadtviertel aus dem Nichts hervor. Solche Woltätigkeitsanstalten, die ein Segen für die zahl

reichen Armen sind, befinden sich in Moskau, Petersburg

und' in vielen Provinzialstädten; manche von ihnen be Die älteste und wol auch die verbreitetste unter den fißen einen reichen Fonds, andere werden durch Beiträge Seiten ist diejenige der Altgläubigen (Starowery). Sie erhalten. hingen an den alten Ueberlieferungen und verhielten sich Neben den vielen Lichtseiten aber auch zahlreiche durchaus ablehnend gegen jede Nelierung, sei es auf dem Schattenseiten! Bei einer Gemeinschaft

, die der äußeren Gebiete des Staatswesens oder der Religion. Peter der Umstände wegen sich nur im verborgenen ausbreiten Große, der wenig nach dem Willen des Volkes fragte, konnte, überwucherte die Lüge und das Laster die nußwenn es sich um irgend eine beabsichtigte Reform handelte, bringenden Resultate. Die Unwissenheit der Massen mußte daher den Anhängern der Ueberlieferung als ,,Sohn öffnete bald den Abenteurern und Vagabunden, die sich des Satans“ und „Antichrist“ gelten. Wie konnte es der als Profeten, Heilige und verfolgte Erzbischöfe ausHerrscher, der das ,,Teufelskraut", den Tabak, rauchte und gaben, ein reiches Arbeitsfeld. Diese fonderbaren Heiligen mit den fremden ungläubigen Deutschen um die Wette ziehen von Ort zu Ort, predigen den „wahren Glauben“, trant, wagen, so ohne weiteres den Beginn des Jahres profezeien das Ende der Welt und leben auf Kosten vom September auf den Januar zu verlegen? Das war der Menge in einer Art, die sich für Heilige garnicht doch nur ein teuflischer Versuch, die von Gott eingesepten schiďt. Die ganze Religionsphilosophie der Mitgläubigen Jahreszeiten zu verwirren; der Befehl, die Bärte zu beschränkt sich nur auf die Verneinung der von der rasiren, schien den Altgläubigen ein von der Hölle ein- crthodoren Kirche vorgeschriebenen Regelu; die Staroveri) gegebener Wunsch. „Gottes Ebenbild zu verunstalten.“ besiken als Religionsgemeinschaft nur in soweit noch Bes Die Regirung ihrerseits duldete aber keinen Widerspruch deutung, als sich aus ihnen die mystischen und auch die und verfolgte die Fanatiker auf das hartnäckigste. Nach rationalistischen Sekten entwickelt haben, welche insgesamt den amtlichen Berichten waren in dem kurzen Zeitraum die Lehre predigen, die Erde sei das Königreich der von 1719-1736 nahezut eine halbe Milion Menschen Sünde, der Eitelfeit und der Lualen", und die gegenaus ihren Wohnsißen vertrieben worden; die Flüchtlinge wärtige Organisation der Gesellschaft, des Staates und zogen es vor, fich selbst zu verbrennen, als ihren Verfolgern der Familie absolut verwerfen. in die Hände zu fallen. Zu hunderten, ja selbst zit

(Fortseßung folgt.) tausenden (wie etwa 1679 in Tobolsk, 1680 in Jardšlawl und 1687 den 4. März im Gouvernement Oloneß, wo fich 2000 Menschen in die Flammen stürzten) suchten sie den Tod. Auf der Flucht vor der Regirung zogen sich die Altgläubigen in unwirtliche Gegenden zurück und gründeten Kolonien, die im Gegensaß zu den Dörfern der orthodoren Bauern zusehends fich entfalteten und emporblühten. Im Norden Rußlands bildeten sich viele altgläubige Dorfgemeinden, unter denen besonders die Gemeinde Bogojavlensk hervorragte und deren Mitglieder

Litt Aan. unter einander gleich waren, dieselben persönlichen Rechte

Bon besaßen und ihren Fähigkeiten angemessene Pflichten zu

Otto Ernst. erfülen hatten. Die Gemeinde zerfiel in verschiedene gewerbliche

Vlanteneje, Sommer 1893. Vereinigungen, von denen jede einen alljährlich neu ges wählten Vorstand besaß. Die Erziehung der Kinder

Jan Boje wünscht sich lange schon wurde von Inspektoren" überwacht, die in der heiligen

Ein Schiff – ach Gott, wie lange schon! Schrift bewandert waren. Das Eigentum der Gemeinde

Ein Schiff so groß ein Schiff hurra: zerfiel in zwei Kategorien, in persönliches und Gemeinde

Von hier bis nach Amerika. Eigentum; zu leşterem gehörten' der Boden, das Vieh.

Die höchsten Tannen sind zu klein ; die Werkzeuge, über die nicht der einzelne verfügen

Die Maften müßten Türme sein, konnte. Das persönliche Eigentum dagegen, welches aus

Die stießen - hei, was ist dabei den beweglichen Gütern und dem erworbenen Gelde be

Klingling das Himmelsdach entzwei. stand, konnte der Eigentümer nach Gutdünken verwenden.

Die Wolfen wären Segel gut, Man würde irren, wenn man glaubte, daß die alt

Die Inallen wild im Wind vor Wut. gläubigen Gemeinden ihre Tage mit Disputen über Dogmen und Zeremonien zubringen; im Gegenteil, sie

Jan Boje hängt am Klüverbaum

lind strampelt naďt im Wellenschaum. betrachten stets die Arbeit als ihre erste Pflicht und aus den Kolonien haben sich wolhabende Dörfer iind Flecken

Jan baumelt an der Recling, Jan! cntwidelt.

Und schaufelt, was er schaukeln kann. So bildeten denn die Altgläubigen nach und nach

Wenns an die Planken plitscht und platscht, einen Staat im Staate und zogen alle energischen Volfs

Der blanke Steert ins Wasser klatscht. elemente an sich in den fernen östlichen und nördlichen

Wie greift er da die Fische flint,
Gegenden Rußlands finden sich auch heute noch blühende

Ein Butt bei jedem Wellenblint;
Dörfer, deren Bevölkerung ein halb kommunistisches
Leben führt, die Staatskirche nicht anerkennt und ihre

Die dörrt auf Deck der Sonnenschein,
Gebete nach den alten firchlichen Büchern verrichtet. In

lind Jantje beißt vergnügt hinein. den materiellen sowol als auch in den religiösen Fragen

Jan Boje jegelt immerfort, muß sich der einzelne dem Mehrheitsbeschlusse unter

Spudt über Bad- und Steuerbord. werfen. Arme, Kranke und Pilger finden bei den Alt

Und kommt zurüc troß Schabernad, gläubigen gaftliche Aufnahme, jei es aus christlicher

Das ganze Schisi voll Kautabaf.

Wer aber ist Jan Boje, he?

Fräulein Caja fuhr in die Höhe und strich sich über Der Teufelsmaat und Held zur See?

das widerspenstige Haar: ja, die Lichte waren schon anJan Boje ist ein Fischerjung,

gezündet - aber in des Kapitäns Stube mußte noch Ein Knirps, ein Kocrl, ein frischer Jung.

Feuer gemacht werden, erinnerte sie sich jäh.
Grad liegt er auf dem Bauch im Sand

Sie nahm die Maschine, ohne ein Wort zu sagen
Und lenkt ein schwimmend Brett am Band,

der ganze Stundenplan wurde wieder in ihrem Hirne Und ob die Woge kommt und geht,

wach – und schleppte sie hinaus. Ob sich sein Brett im Wirbel dreht

Es war, als ob sie durch die Türen aller drei Etagen Sein starrer Blick ins ferne steht.

auf einmal führe, und laut hörte man ihr Rufen: Da schwilts heran im Sonnengleiß

„Eugenia, Eugenia“, durch den Korridor. Sie regte Von tausend Segeln breit und weiß;

eine ganz eigene hohe Betonung auf die Silbe „ge“. Da hebt sich manch ein Riesenbug

Eugenia, das Mädchen für alles, in schiefgetretenen Wie düstrer Spuk und Augentrug

allen Tanzschuhen erscheinend, verbrachte ihr Tagewerk

damit, entweder auszuschlafen - sie hatte eine Vorliebe Das wandert ewig übers Meer.

dafür, sich stets auf der Kante der Betten, welche sie zuiWann kommt Jan Bojes Schiff daher?

rechtmachen sollte, ausziruhen oder sich ihr Stirnhaar mit Hilfe einer Tolschere 311 fräuseln. Sie kam sehr bedächtig und sich Zeit nehuiend aus ihrer Kammer gelatscht und sandte dem Fräulein ein paar äußerst gewählte halblaute Zärtlichkeiten nach. Diese war längst die Treppe zum dritten Stock hinuntergerannt, wo man ihren Gang durch die ganze Etage hörte.

Die „Inséparables“ knieten, in ihre Mäntel gewickelt,

nebeneinander auf den Küchentisch, um nach dem BrautFräulein Caįa.

wagen auszuguden - es war Hochzeit in den Thorupschen Von

Festlokalitäten im Litergebäude. Sie fuhren blitzschnell Hermann Bang.

herunter, als sie Fräulein Cajas Schritte hörten.

Fräulein Sundbys traf man überhaupt an allent

Ecken und Enden: sie hatten beide zusammen das BadeI.

zimmer im dritten Stock für achtzig Kronen monatlich Es war spät am Nachmittag, und alle pensionäre mit Kost

. Dafür fonnte Liffi noch drei Stunden am Tage waren endlich hinuntergegangen; die Tür zum dritten auf dem Klavier im Salon fürs Konservatorium üben. Stock hörte man auf- und zuschlagen. Zuleßt ertönte njoch Aber Fräulein Caja sah sie nicht; sie ging uur zim das Plappern der „Inséparables" auf der Treppe. Kapitän hinein durch den Korridor, wo Student Ratt

Nun würde es wol eine Weile Frieden im gemein- rup, als er sie kommen hörte, die Tür angelweit aufschaftlichen Wohnzimmer, dem sogenannten „Salon" des riß. „damit sie doch die Wärme riechen könnte." Pensionats, geben.

Sie heizte ein, deckte das Bett ab, stellte Licht 311Fran Canth saß auf ihrem Lieblingsplaße, in der recht – alles mechanisch, raich, ohne einen Gedanken. Sofaecke unter dem Bilde ihrer Mutter. Bald nickte fie Fräulein Cajas Gedanken waren immer damit beschäftigt, ein wenig, bald erwachte sie, während die Haubenbänder was sie schnell im nächsten Augenblicke tun sollte. Noch sich leise bewegten.

im Vorübergehen nahm sie die Decken von einigen Fräulein Caja schlief - fest auf ihrem Stihle hinter Betten ab. der Nähmaschine; der Kopf bewegte sich auf und nieder. Im Korridor wurde sie von Fräulein Emmi anIhr Mund stand offen, und die Åteinzüge gingen schwer; gerannt: „Ach, ich wollte nur aufmachen gehu“, sagte diese es war, als ob sie sich selbst im Schlafe noch abäscherte. erschredt. Aber plößlich ward ihr Atem still, sie erwachte halb: eś In der Dämmerstunde hatten Fräulein Sindbys cine war ihr, als hätte sie jemand gerufeit

. Aber im nächsten wahre Leidenschaft, aufmachen zit gehır. Sowie es klingelte, Augenblick schlief sie wieder.

rannten sie beide zu gleicher Zeit, emsig wie ein paar Frau Cauth war ganz erwacht fie schlummerte Spaßen, und zeigten Herren und Damen die richtigen nie lange auf einmal - ind begann im Zimmer auf Türen. Um diese Zeit klingelte es nämlich im dritten und nieder zu gehen, eine Melodie vor sich hinsummend. Stock wie auf einer Telephonstation. Es war so ihre Gewohnheit, leise vor sich hin zu singen, Fräulein Caja war wieder oben. Student Kattrup - niemand wußte, was das für alte Lieder waren ichloß seine Tür, ud Emmi kehrte zu ihrem Platze auf während sie so leichten Schrittes fast über dem Boden dem Rüchentische zurück, wo Liffi bereits wieder auf den schwebte auf den Zehen, als wollte sie tanzen. Das Kleid Knieen lag, das Gesicht über der niedrigen Zuggardine hielt sie mit der Hand zurück, wie zum Mennett.

gegen die Scheiben gedrückt. Sie fuhr fort, auf und nieder zu schreiten, an Fräu Fräulein Caja zündete die Lampe im Korridor und lein Caja vorbei: lauter und lauter wurde ihr Trällern, die niedrige Tisch-Lampe im Efzimmer an und legte die das plumpe Schnarchen der Tochter irritirte sie; endlich | Servietten in Ordnung, welche unordentlich über den Tisch wurde es ihr zu bunt sie rüttelte sie auf.

zerstreut lagen: Aber von Fräulein Caja hörte man nur ein dumpfes Ich gehe jetzt", rief sie mit ihrer scharfen Stimme, Murnieln aus ihrer halbdündlen Ecke und bald darauf ins Wohnzimmer hinein, und nahm ein paar Teller mit, wieder ihre schweren Atemzüge: wenn Fräulein Caja erst welche auf dem stark mitgenommenen Sonnabendtischtud) zum Sißen fam, schlief sie wie ein Tagelöhner.

noch von Herrn Lerche standen, der nachgegessen hatte. Frau Cauth hielt es nicht mehr aus.

„Nimmst du die Säckchen mit?“, rief Frau Cauth „Bring doch die Maschine hinaus!", sagte sie in dem durch die offene Tür, ohne gehört zu werden: die drei harten Tone, welchen niemand außer der Tochter sonst Brüder Hatling stürmten durch das Efzimmer, um in von ihr hörte.

die Privatstunde zu gehen.

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