Billeder på siden
PDF
ePub

Gründern des Theaters zu beweisen, daß man gern mödic: „Der Regimentsarzt“. Sie wurde höchst verwas für die heimischen Dichter fue, nur daß die heimischen dientermaßen zurückgewiesen vom Publikum. End: Dichter so gar nichts können. Man gibi sie also in der lich kam Herr Hans Neuert, wie einer neubegierigen schlechtesten Theaterzeit, wenn die Zugstücke abgespielt Welt geziemendo 311 wissen getan wurde, per Zweirad sind und man keinen Schlager mehr bringen will. So von Münden nach Wien gastıren gefahren und mani genossen wir seit meinem leßten Briefe cine dramatische griff nun zu alten und neuten Bauernstücken - so geünmöglichkeit von Rudolf Lothar: „Rausch“. Da sehen nait kann man die nie von einander unterscheiden Sie den Nußen der Saumseligkeit und eines sdhlechten darunter zuim: ,,Herrn Erpositus“, den Sie ja gewiß Gedächtniffes: ich kann Ihnen den Inhalt nicht mehr kennen. Zum Beschluß kamen drei Einakter, von denen erzählen, und wenn ich wollte. Ich weiß nur, daß der einer alt -- nämlich von Nestron - , einer höchst zweiHeld das Mädchen, das er liebt und das ihm gut ist, deutig, einer eindeutig und wol nur der Musit Herrn mit seinem Pflegesohne verheiratet; daß er Brautwein Alfred Straßers, eines reichen Mannes, Komponisten und brennt und gegen den Brantwein wettert; daß er seine Förderers des Raimundtheaters halber aufgenommen ward. . Fabrik anzündet, um seinen Arbeitern das Schnaps: Sie heißen: „Frühere Verhältnisse" von Nestroy, „Einsaufen gründlich zu verleiden: - daß seine Neigung zur geschlossen" von Karl Niemann und Endlich allein". Ziehtochter durchbricht und sein Pflegesohn ihn mit der Nunmehr, wol im Juni, joll Ferdinand von Saars selben Bibel anfällt, mit der der Held einmal, vor Jahren ,,Eine Woltat" fommen. Wenns Saar recht ist, so farin seinen Vater angefallen hat. Dieser Sünde halber hat er niemand was dawider einwenden, wenn er sich in solcher auf jedes persönliche Glüc verzichtet. Iind die Sprache ! Art abtin läßt. Aber viel ist nicht von all den VerEin fo gebildetes Zeitungsdeutsch ward noch nie von heißungen erfüllt worden, mit denen Herr Müller-Guttender Bühne gesprochen.

brunn zu Beginn seiner Aera so freigebig war. Er hat Dann fam Gustav Davis mit einem etwas ein Theater, in den gut gespielt wird; aber für das bummelig gemachten, doch leidlich lustigen Schwant: geistige Leben. Wiens, für die" litterarische Physiognomie Die statakomben" das sind die Archivräume eines der Stadt, für die Befruchtung der Produktion hat er Ministeriums, in denen nelien staubigen Aftenstücken bisher nichts, absolut nichts getan. Seine Großtat war manch junges Leben ohne Luft und ohne Sonne der der „Fiesco“ in mangelhaftester Darstellung und er Förderung modert, um dann durch die Liebe aus helle mindestens scheints dafür zu halten, denn er betonts Licht des Tages gefördert zu werden. Davis Sch:vank immer wieder – die Erwerbung von „Meister Balzer“, gefiel. - Dann kam Emil "Granichstädten mit seiner den Sie draußen ja wol längst vergesjen haben zu „Lisi", die so jammervoll ausgelacht wurde, daß mans durfen froh sind. Das Geschäft ging schlecht: litterarische bis zum Franzensring zehn Gehminuten weit Erfolge gabs spärlich. Wir möchten das Raimundtheater hörte und „Linning und Minning“ zurückgezogen wurde. nid)t mehr missen; weil es doch eine Art Sporn ist und Es lat mir leid im Granichstädteii

, der ein gescheiter weil man für Regie viei da draußen lernen kann ' Aber Mensch ist und viel weiß. Es ist aber eine alié Er es wird viel geschehen müssen, sollen die Schäden dieses fahrungstatsache: die Dummheiten sonst kluger Leute ersten Jahres, das für den Leiter der Bühne vollkommen geben auis. iind „lisi" gibt aus. Da spielen zwei verloren war, gut gemacht, soll wieder Vertrauen geMenschen ohne allen ersinnlichen Grund Geschwister weckt werden in ihre Zukunft und ihren Bestand. Das miteinander. 'Sie ist eine höchsi tuigendhafte Fußmacherini, Volkstheater leugriet nicht, daß es reines Geschäftstheater er ein noch tugendhafterer Maschinenschlosser. Sie wurde ist; faun, bei hohem und immer gesteigertem Bachtzins, in ihrer Jugend verführt, mit ihm aber spielte in seiner bei sehr hohen Gagen, nicht wol was anders sein. Aber

Jugend jenes Mädchen cine allerliebste Komödie von das Raimund-Theater steht noch vor der Wahl. In Liebe, das dam das Weib von Lisis Verführer ward. jeder der beiden Orten hat es vielleicht eine Zukunft; Nun ist jene Ehe etwas brüchig gewvorden und die Danie mit dem fünstlerischen Programm sogar möglicher Weise denkt des Jugendgespielen als desjenigen, der in einem eine sicherere. Aber es schwankt zuviel; und der Direftor folchen Falle der nächste dazu wäre. So schickt sie ihm arbeitet, scheint es, etwas zu viel nach Wolmeinung, einen verheißenden Brief und den Schlüssel z11 ihren teilt im Bewustsein lange ersehnter, lange angestrebter Gemächern. Der Brief' fällt Lisi in die Hände, die Macht noch zu gern Gnaden aus. Dieses aber ist für ihres Wahlbruders Tugend zittert und also zu ihrer immer vom liebel. Er hat sich bald zu entscheiden, in Rivalin eilt und ihr eine Szene macht. Eine höchsi | welchem Sinne und nach welchen Zielen er zu arbeiten überflüssige Szene -- denn ihr Karl hat den Schlüssel gedenkt, will er nicht manche Teilnahme, die ihm geiren samt Erklärung seiner Bedeutung berciis dem glücklichen iind förderlich war, für iminer einbüßen. Gatten gesendet. Sene Ehe wird doch gebrochen - der Es war nicht viel Gutes, nicht viel Erfreuliches, was dritte steht schon parat – Lisi und Karl aber heiraten ich in meinen wiener Briefen Ihnen zit berichten hatte. einander. Ich habe noch nie so viel, 10 grausam im Noch ist die Stockung nicht überwunden, die Erstarrung Theater lachen gehört, wie diesmal. Endlid, fam ich nicht gewichen, unter der wir nun jo viele Jahre leiden. mit: „Hagars Sohn“, und Anzengrubers: Hand und Kaum sind Spuren der Besserung wahrzunehmen; vielleicht Herz“ steht noch aus. Eine kurze Notiz darüber wird am ehesten im größeren Ernst, mit dem die Jugend Wiens kommen.

an ihre Arbeit geht. Es wcht ein scharfer und chneidender Im Raimund-Theater wird fortgearbeitet, aber ohne Wind durchs Donautal; es ist nicht mehr zuträglich der rechten Stern. Zugsiüde waren nur „Heimat“, „Der Entfaltung jener zarten Blümelein, die vordem so hübsch kleine Mann". Was seither fam, war musterhaft vor: und zierlich die Auen beblümten, und zwischen denen bereitet und studirt, fiel aber konsequent durch. So hat doch mancher starke Baum aufwuchs und gen Hiinmel der wiener Arzt M. Brèe unter dem Titel: „Wildlinge" strebte. Wir machen nicht mehr so viel in Lyrif, wie eine recht geschickte und von eigener Beobachtung zeugende dereinst, wo die Almanache cine späte Heimat fanden Anlehnung an das „Vierte Gebot“ geschrieben. Sie

Sie und neben mancher echten Begabung auch heillosen wurde abgelehnt. Karl Morrè, von dem man sich ein- Dilettantismus großzogen. Wir sind ärmer geworden, mal nach dem ,,Nullert" oder vielmehr nur riad) der dem Scheine nad - reicher in der Tat. Der Zweifel Figur des Einlegers, des Null-Anerl, etwas versprochen ist der Beginn der Weisheit: somit allerdings auch der hatte, bradyte cinc endlos lange und langweilige Ko- | Beginn der Kunst. Es mag noch manches misraten

und die „Litterarische Gesellschaft“, die sich diesen Winter, auf V. Hehn sein Urteil: „buntes Durcheinander von mit ziemlichem Geräusche auftat und bisher zwei übel geistreichen Behauptungen und unverarbeitetem Notizengeratene Bände herausgab, von denen einer einen herrlich kram (S. 167) — hätte nicht der Verfasser in seiner Vorschwachen Roman der Suttner, der andere cine Sammlung richt sich vor der Anwendung beider Stellen dadurch gesehr mäßiger Novellen enthielt, scheint gleich ein Fehlschlagschüßt, daß er keineswegs geistreich genannt werden kann. gewesen zu jeint. Endlich müssen doch wieder andere Es sei denn, daß man folgenden „feinen Witz“ mit diesem Zeiten kommen: in denen sich wieder die Begabung von Prädifat beehrte: 06 wol die Wissenschaft erkennt, daß Š Millionen höchst begabter Deutschen ihren Ausdruck derjenige, welcher im Geiste der großen Nation' allz11auch in der Kunst schafft

. Genug, wenn dann der Boden sehr nach esprit hascht, nur 311 leicht das e zerdrückt und bereitet ist, also daß der kommende Mann befferes Ent für seine Feder uur sprit übrig behält?" (S. 476). gegenkommen, mehr Verständnis und freudige Aufnahme Dies ist nun der Mann, der mit den umfangreichsten findet, als seine Vordermänner. Das ist eine übel lohnende Prätensioneit über Philosophen und Literarhistorifer Aufgabe, die wir so zu erfüllen haben. Aber bewust einherfährt, „, die bisherige Verwirrung in der Beurteilung oder unbewuist steht jeder in ihren Dienste, der sich an Schillers und Hoethes" (S. 158) beendet und aus der der Scheide zweier Zeiten der Litteratur ihrem Dienste Fülle seiner souverainen Einsicht ins mit den überraschendsten widmet. Wir haben die Treppenstufen zu bilder, Werturteilen beglückt. Man weiß nicht, wen H. Þortig deren keine, fie liege selbst zu höchst, einen Vorrang vor vernichtender trifft – ob Goethe, dessen Briefe ait Frait der anderen beanspruchen darf und die erst dann ihren v. Steint murcingesprengte Adern von edlerem Gold Wert erhalten, wenn sie der rechtmäßige Herr des Hauses unter vielem taubeli Gestein enthalten, immer mehr oder mußt, über sie hiinveg und auf ihnen mühelos in die weniger an der Oberfläche der Dinge und Ereignisse höhe zu gelangen.

haften bleiben (S. 453-51) - oder Schiller, dessen Jungfrau von Lrleans eine von Erzbischof und König angeratene Ehe zurückweist und dafür hören muß, daß

dies „fogar vom Standpunkte des Mittelalters aus" go

Selbstüberhebung sei (S. 621). Nur, wer solche nelle und tiefsinnige Erkenninis sein eigen nennt, darf wagen, was der Verf. am liebsten tut, überall Superlative zu proflamiren. ,,So hat es so viele Philosophen gegeben,

aber nur drei Philosophen ersten Ranges: Aristoteles, Metaphysische und empirische Litteratur: Leibniß, Nant" (S. 550) lluiter Schillers Gedichten ist

„das Ideal und das Leben das bedeutendste" 11. f. w. betrachtung.

Auch jeine Noniparative sind erstaunlich genug: Lessing Von

und Schiller übertreffen Shakespeare in einheitlicher Entliichard m.. Decrer.

wicklung des Dramas und sind ihm in der Schlagfraft Herr Gustav Bortig, der zufriedene Verfafier des

von Wandlingen" überlegen (s.635), das Reichstagájebande höchst überflüssigen Buches ,, Schiller in jeinem Ver

ist eine wesentlich höhere Leistung als der fölner Dom

(S. 638). Ilnd schließlich sind auch jeine Wojitwe dhon hältnis zur Freundschaft und Liebe, sowie in seinem inneren Verhältnis 311 Goethe “*) hat merkwürdig überdiemaßen: (Greichen, die rührendíte He: kein Mittel unversucht gelassen, um sich den Beifall | stalt vielleicht der Weltlitteratur , ist diesem Herrii, der der Kritik 311 sichern. Eine ausführliche Gebrauchs

über die Schillergegiter fich (S. 160) is heftig creifert, anweisung wird verschickt

. Den Litterarhistorifer macht immerlich angefault"! (S. 600) Einen Dichter und einen

. in er 52. der Autor im voraus schlecht, um den Juhalt des Biches vor seinen Urteilen zu schüben und um die

für Unsinn. Wir würden unsrerseits sehr geneigt sein,

ein Galimatias wie die S. 582 gcíperrt gedruckten Sätze Form vor einer unvermeidlichen Anklage 311 fichern, beeifert er sich fortwährend auf Schönrednerei und

für linsinn 311 erflären oder auch die wunderbare Behauptung, hohie Phrasen zu schelten. Aber all diese Angriffs: daß die Deutichen den Katholiziśmus , in ihrer Heimat und Verteidigungswaffen imponiren uns böjen Leuten

am lebensfähigsten gemacht haben“. (S. 516). nicht und selbst der Dowesche Panzer der Dicleibigkeit Charafieristit oder 311 geiundem Irteil hat eine tiefere

Des Verfassers absolute lInfähigkeit 311 treffender verniag den Tadel nicht abzuwehren, weil er nicht aus

IIrjache. Wer mur jein Perdift über ihn weit überragende Fleiß und Gründlichkeit geschmiedet, sondern aus den heterogensten Stoffen (worunter viel

Stroh) zusamment is. 465–67) betrachtet, fönnte leicht auf den Gedanken

Mitstrebende wie H. (Grimm, Erich Schmidt, V. Hehn geflickt ist. Wir müssen trop des Vorworts und trotz des Umfangs feststellen, daß das Buch wissenschaftlich kommen, es sei uur Eitelkeit und (Sehässigkeit

, was ihi schr leicht wiegt, viel leichter noch als die von H. Portig beständig auf den Holzweg führt. Aber damit täte man verachtungsvol heruntergemachten und wahrlich recht viel

ihm mrecht. Seine Siurzsichtigkeit iji älter als seine Brößen bietenden Bücher von Pallesfe; wir müssen troi

Schelíucht. Wenn er wicderholt auf dierer stichelt ind, der feierlichen Miene des Autors erklären, daß uns nicht ohrte ihn 311 nennen, von seiner Methode (S. 529) cini leicht mehr hohle Schönrednierei und Phraie begegnet ifi Zerrbild entwirft

, so mag der Neid gegen den erfolgreichen als in diesem anspruchsvollen „philojophischen“ Werfc.

Forscher Anteil haben, aber das Grundmotiv ist doch der wie die böse Stiefmutter im Märchen, sich sein eigenes is IX) für eine erafte, realistisch begründete Weltauflleberhaupt tut man am besten, wenn man den H. Portig, prinzipielle Gegenjaß des Mannes blassester Theorie gegen

den Vertreter frischer Empirie. Denn der Verfasser, der IIrteil sprechen läßt. Auf seine , zwischen Schiller und Goethe auf "philosophischem Wege fassung spricht, ist ganz außer "stande, irgend etwas (dies herrliche Deutsch steht s. 117) würde vortrefflich

anders als durch die Brille fertiger Formeln 311 jehen. jein Sap passen: „geistreiche Ausführung eines Gegenteils Schiller ud Goethe' a priori zu konstruiren. llnd wie

Sein Buch ist eigentlich nichts als ein Versuch, in bezug auf große Männer ist stets vom llevel" (S. 162) auf sein ganzes Buch unvergleichlich besser als

viel geistvoller und methodischer hätte selbst dieser Versuch

von einem Rosenkranz z. B. ausgeführt werden können! *; Leopold Voß. Hamburg und Leipzig. 1894.

linser Verfasser geht so vor: er hat die Ansicht, daß eine

La

dualistische Weltanschauung mehr recht habe als eine mu Wie schön du fic fandelt, diese Blumen deiner nistische. Das kann ja jeder halten wie er will; nicht Jugend, die in geschlossenen Reihen salulirend im schön ist es aber, wenn der Verfasser Gott, den er (S. 734 f) Garten deines Vaters standen. aus genauer Kenntnis analysirt, in Verlegenheit seßt durch Doch schämtest du dich auch ein wenig gestern früh. den Berveis": wenn eine monistische Lehre etwa doch be daß du die Stocrosen schön fandest, diese inmodernen rechtigt wäre, so würde der ganze Weltprozeß zweckloš Papierblumen, die du verachten lerntest, als du zum sein (S. 696, 719). Nun also, die Welt beruht auf sich Manne wurdest, dich zwingend sie häßlich zu finden. ergänzenden Gegensäßen. Hierfür sind nun auch empirische Du kanntest noch manches andere Schimpfwort auf sie Nachweise zu führen. Sie bestehen in Doppelsternen und als „Papierblumen“, das die Gräfin dich gelehrt; du Freundschaften ersten Ranges (S. 29–31); wobei H. Þortig fountest fie „Bohnenstange" und „Lumpenfräulein“ und wieder in der Rangordnung historischer Freundschaftsver- noch ganz anders schelten! Doch gestern früh fandest hältnisse sein Ernennungsrecht ausübt. Das Hauptbeispiel

Das Hauptbeispiel dit wiederum, daß fie fehr schön seien. lind saßeft des geistigen Doppelsterns ist die Gruppe Goethe-Schiller. den ganzen Tag an deinem Fenster und schautest nach Ganz stimmt es nicht, denn es zeigt sich nachher, daß ihnen, jenseits der Landstraße. eigentlich Goethe viel 311 tief unter Schiller stand (seine Es war eine starke, reichhaltige Gruppe mit mannigSelbstsucht S. 576, seine verderbliche Richtung S. 599); fachen Schattirungen, von weiß, fliederlila, rosa bis zu aber das tut nichts. Nun also ist dies zu beweisen, daß blut- und purpurrot. Doch alle Farben stimmten in Goethe und Schiller wirklich beweisen, was H. Purtig einen einzigen klingenden Afford, und das gedämpfte längst weiß. Es wird zu diesem Zweck über beider Ver- | Grün der Blätter bildete eine weiche wolklingende Dohältnis zur Freundschaft und Liebe gehandelt. minante zu dieser Tonmasse, vollstimmig wie eine Auf eine unglaublich oberflächliche Rederei über Freund Orchesterpartitur. schaft und Liebe in früheren Perioden folgen ganz in Und du fühltest dich so glüdlich, als wärest du struktive Briefstellen unübersichtlich geordnet und matt wieder jung. Du bekamst sonnige Gehörs- und Gesichtskommentirt. Hierauf folgt der Hauptteil: Goethe täuschungen mitten am Vormittag. Du sahst Kinderund Schiller in ihrem gegenseitigen Verhältnis. Hier gesichter und Nesseltuchkleider; hörtest Lieder, die nicht feiert nun die Methode des Verfassers ihre höchsten mehr gesungen werden, aber in den staubigen Fächern Triumphe. Auf Grund neugebauter, maßgebender, philo- deines Gehirns verborgen lagen, hinter Reihen von sophischer Geseße (S. 489) wird bewiesen, wie sie sich zu Büchern in braunem Leder und weißgelben Pergaeinander verhalten müssen; und der Rest des Buches be

Du sahst die Schöne in dem schlafenden Walde, weist das dann mit einer Anzahl von Zitaten und mit Rotfäppchen und den Däumling, Rübezahl und den völlig wertlojen Auseinandersetungen über Faust und die Sfalpjäger Blindekuh spielen zwischen den großen Jungfrau von Orleans. Das Resultat ist, daß Goethe Lauben und Blumen in den Vignetten deines Märchender Typus des unbewusien, Schiller der des bewusten buches. Geistes ist, und da der leßtere überall höher stehe, darf, Aber dann wurdest du traurig über deine Freude. wie es (S. 571) jo schön heißt, „Goethe nur mit Schiller Traurig! Denn du wußtest, vielleicht besser als so zusammen genossen werden". Folgen weitere Anwendungen mancher andere, daß man das Vergangene nicht lieben, der Portigschen Weltgeseße auf Religion (die Dreieinigkeit das Alte nicht ungestraft bewundern darf. 'ind dit in neuem Licht S. 766), Welt und andere Gebiete . : hattest ganz neuerdings gelesen und, was noch schlimmer Schließlich aber hat selbst dies ein Ende, und mit Freuden ist, selbst geschrieben und sogar drucken laffen, daß es klettern wir von dem wackligen Turm des Hans Meta ein sicheres Zeichen des Alters sei, wenn man beginne physikus wieder herab auf den festen Boden der ernsthaften seine Jugend zlı bewundern. gesunden Litteraturbetrachtung, um von all dem vagen Und in deiner Wehmut gingst du wieder aus, famst Gerede über schwächliche Abstraktionen an den Werfen der vorbei an der Hütte des Mätners; und hinter den Meister selbst uns zu erholen; und des Wertes einer Methode, irisirenden dunklen Scheiben sahst dit mit einem Mal die nidit blasse allgemeinheit in die Dichter hineinträgt, die Pelargonien deiner Jugend. llnd du wurdest wieder sondern die Fülle des Lebens aus ihnen heraus, froh be froh, von neliem gerührt und wiederum traurig. wust, verabschieden wir uns von ihrem grimmen Feinde Da bewundertest du deinen Mut, daß du es wagtest, mit dem Ruf: ,,Aus dieser Erde quellen meine Freuden fie mehr zu lieben, die weißen Pelargonien deiner und diese Sonne scheinet meinen Leiden!“

Jugend, deren Blumen einem Schwarnie weißer Schmetterlinge mit Purpurflügeln glichen, die sich auf das dunkelgrüne Laubwerf niedergeschlagen; daß du sie mehr liebtest, als die roten Scharlachpelargonien, welche deine Kindheitspelargonien verdrängten und mit denen du dich nie recht befreunden konntest

, weil sie roh an Farben, ohne Töne, und von dem bäuriichvulgären Grün abstechen wie eine rote Hütte vom Tannenwald.

Aber die Zeit verging. Du fonntest deine 46. Pessimistische Betrachtungen über die moderne neigung gegen die fremden Eindringlinge nicht über

windeni. Gartenkunst.

Doch eines schönen Tages, als du selbst

Pelargonien haben wolltest, waren keine anderen Von

zu bekommen, als diese Mägderosen. Die Zeit war an august Strindberg. *)

ðir vorbeigegangen, hatte dich von allen Seiten beengt

und – dit unterlagst der Barbarei. Dit und die 1.

schönen, frohen, lustigen Pelargonien deiner Jugend. Gestern früh warst du fast überzeugt, du feiest alt Du mußtest die Scharlachpelargonien kaufen, denn es geworden, weil du dich gerührt fühlteft

, als du die Stock gab feine anderen. rosen im Garten des Waldhüters jahst.

llid jeßt fandest du den Junker in der Stätnerhütte,

während der Bediente in das fönigliche Lustschloß, den Autorifirte Ueberseßung bon Frida Strindberg.

Berrenhof und den Stadtgarten eingedrungen war.

Da mußtest du zur Stadt. Du gingst beklommen ich in einer Badewanne Müll getragen. So grub ich, durch die engen Straßen und doch stolz in dem Gefühle, das Ilukraut auszujälen und bewässerte fie. Die graitder moderne Geist zu sein, weil dui die Stadt nicht grünen Eselsohren guten bald hervor.

bald hervor. llnd zwischen leiden konntest, dies lleberbleibsel aus der barbarischen ihnen brach zur rechten Zeit ein Haufe häßlicher BlumenAindheit der Zivilisation, da das Stadthalis nod) cinc ballen in Papageienfarben durch. Festung und der Garten ein Wallgraben war.

Man hatte die Tulpen meiner Jugend veredelt, entDu prüftest deine Beklemmung und da begannst widelt, jo daß sic sich verdoppelten und dies auf Kosten di zu zweifeln, ob du altmodisch und alt seist, und dit ihres Geschlechtscharakters. Die eleganten schlanken Becher blicktest so überlegen auf die bewunderten Herrlichkeiten, waren 31 Pompons geworden, wie man sie ehedem am wie du auf die nunmehr unnötigen Spitzbogenwölbungen Tschako trug; rot und gelb spielten in cinander, wic in und die mythologischen Altarverzierungen in der Stadt: einem persischen Teppiche. firche blidtest.

Ich fürchtete, es sei ein Vorurteil, das mich gegen Da kommst du auf die große Straße, die zum Marft diese „Verbesserungen“ meiner Tulpen einnahm; aber ich des Königs führt! Und da dein Auge angeefelt wird ließ fic doc) den Winter über in der Erde stecken, dem von den Juwelen, die du nie bekommen, iind den bunten guten Rate des Samenhändlers zuwider, denn ich wünschte Kleidern, die du nie tragen kannst, weilst du vor den ihnen cinen sicheren Tod in den Schneewehen. belgischen Spiegelfenstern des Blumenhändlerś. lind du Doch fic machten mir den Verdruß 311 leben, bei lächelst lieb wie ein Kind, das seinen Willen erreicht, zwanzig Sältegraden und Nordwind. lluid als ich wieder boshaft wie ein Alter, der Grund bekommen hat zi1 trium= 311 meinem Berg zurückam, standen die Schlingel da, phiren mit seinem: „Was habe ich gesagt?" Dit lächelst ein wenig hagerer als im vorigen Jahr, ein wenig bleicher in deinen Bart, wenn du siehst, wie der Blumenhändler um die Nase. Einige der inneren Selchblätter fehlteit. in seinem belgischen Fenster die Pelargonien deiner Jugend Andere hatten angefangen auf dem ein wenig gefrüminten mit ihren weißen und purpurnen Schmetterlingen aus Blatte Staubfäden anzusetzen; und die ganze Herrlichkeit gestellt und einen Zettel mit Versalbuchstaben darunter deutete die Entartung oder die Rückbildung an 31 der gejeßt hat: „Nouveautés

liebenswürdigen Barbarei, die ich in meiner Jugend beSiehst du, alter Knabe, daß du nicht altmodisch wundert hatte. warst, als du die Blumen deiner Jugend liebtest? Siehst Im dritten Frühjahr war die Entarting vollständig du, daß du der Auermodernste warst, ohne es 311 wissen, durchgeführt. So hatte ich auf Ilmwegen die Tulpen ohne es zu wagen?

meiner Jugend zurückbekommen.' lind fie stehen da wol Und als du dich von den Hauptstraßen entferntest und noch, obwol ich sie seitdem nicht mehr gesehen habe. durch das Villen- und das Arbeiterviertel wandertest, wo das Grüne wuchs und die Wege Gärten waren, da

II. schämtest du dich nicht länger deiner Abneigung gegen die Jul ineiner Jugend hatten wir auch Narzissen, die Stadt, weil selbst die Fortschrittsmänner, (Großhändler und echten, klassischen -- Narcissus poeticus, wie Ovid sie geArbeiter ihr abgeschworen. Da fühltest du dich iiltra childert, da er den in sich selbst verliebten Jüngling sich modern, feßtest dich in den Zug und fuhrst zurück zit den in die freideweiße, sechsblättrige Krone, mit ihrem safranStockrojen deiner Jugend und konntest i mit gutem gelben Relche imd den Blutstreifen ringsum, verwandeln Gewissen dasikzen und sie bewundern und mit ihnen läßt. Oft ind gern bewunderie ich sie , zur PfingstSagenbücher träumen. lind jeßt bist du jo beherzt, es 311 | zeit, da der Flieder und die Apfelbäume ihr Fest feierten. wagen, über den Pessimismus in der modernen Garteii Jebt hat ein internehmender (Seist die in ihrer einkunst zu schreiben, und du bist nun fühn genug, deinc fachen Schönheit unvergleichliche Blumc gefüllt; nur aus Litanei mit den alten, biederen, verdächtigen Worten 311 Gier Neues zit leijten – versteht sich in Stelle des beginnen: In meiner Jugend.

¡ feinen, zarten Farbenflecjes fit jett cin Papierlulsch, In meiner Jugend das war vor dreißig Jahren i weiß wie" calles übrige, vielleicht in der moralischen 16

halte man während des Frühlings nicht so viele licht die Mactheiten zu verbergent. lind jeßt giebt es Blumen im Garten, wie jeßt. Da stand zur Ljterzeit

Dá stand zur Osterzeit Tazetten, jonquillen und dergleichen mehr, die der alten das kleine Schneeglöchen in sinäneln auf ungegrabeiten Varziile vorgezogen werden; doch ich bleibe bei meiner Beeten, oftmals in den Schneewehen, oftmals auf der Marzijje. Viicht weil sie alt ist, nicht weil sie einfach ist, schwarzen Erde. Damit famen die Tulpen in drei ein dem das Einfache ist oftmals imchön, jondern weil sic fachen Farben: jcharlachrot, mit ihrem gelben Geäder an dic schönste ist. llnd wenn sie nicht die schönste geden Rändern, zitronengelb mit ähnlich roten Zeichnungeni, wesen, so wäre jic uidit zweitauijend Jahre hindurch geund lilienweiß. Das waren die prachtvollen, sonnen: zogen worden, sondern hätte, wie die Scharlachpelargonie, gesättigten Auswanderer des Drients; iid jo bestimmt zwanzig Jahre hindurch Furore gemacht, um dann den waren sie in den Farben, daß die Zwiebeln den Winter Weg alles Irdischen 311 gehen. über zur natürlichen Fortpflanzung in der Erde zurücf Wenn in der Sommer fam, faufie man liflanzen gelassen werden konnten. Es waren volle, ganze Töne, oder Samen für die cinjährigen Blumen, die auf den die ausgezeichnet dekorirten, während auf den Beeten noch Beeten zwischen die zwei oder mehrjährigen, die schon das emporstehende, gemüseähnliche Blattgerümpel der dastanden, gesetzt wurden. Kaiserkronen und Päonien stand. Es waren starfe, ge Weld) frohe, leuchtende, wolriechende Blüten hatte jättigte Farben, wie in einem türkischen Teppiche, Dod) man da nicht: Am Nande hlüte Rejeda und die himmel weder beleidigend noch roh, denn die Fleisdigen, saft. ! blane Nemophila, oder auch das Flammende, unlöschbare gefüllten Blätter der Lilienpflanze sogen cinci Teil des Wadhtfelter der indianischen Nresie. Lichtes ein, um den anderen durchzulassen, wie Alabaster : Tiefer drinnen: ,, Der Knabe imd die Jungfer im oder Marmor. llnd die Blument crschienen in weiter (brünen“ – ein koijenspiel der Natur, Blätter und Ferne wie ein Transparent gegen die Sonne.

Vlüten in eins vermischt; Riecherbsen, mit ihren liebAls ich zwanzig Jahre später meinen Kohl pflanzte, lichen verwahrlosten Durcheinander der reizendsten Farben wollte ich auch Tulpen haben und ich bat den Samen- und des holdesten Hochsommerduftes; der dimfelschöne, händler, mir besonders einfarbige zit jendent. So sezte fönigliche Purpur der Scabiojen; die saftigen, durch. ich meine Zwiebeln auf entblößien Felsengrund, auf den I dringenden Tönie der Levkojen, in spanischen Marquisen

mustern; die gestreiften Bettüberzüge der Petunien und empfindet, sich aus den Hanfstielen mit ihrem düsteren das Zinnoberrot des Krapplads.

Selbstmordsgrün einen guten Strick zu drehen. Besigt Wenn ihre Pracht im Schwinden war, standen die man außerdem, um sich daran zu freuen, von dem teuren geduldigen Asteri da, bereit fortzublühen. Es lag etwas lInfraut Echinops, Afanthus, Gunnera und ihresgleichen, rührendes, sparsam Häusliches, Pfarrhofsmäßiges über den jo hat man Lebensfreude um sein Geld. ein wenig ärmlichen Blumen, die meist in weiß oder In seinem Garten Disteln und Ilnfraut einzuschleppen wangenrot oder hellviolett gekleidet gingeii. Jhre Zungen- und feine Blumen zu jäen, das ist schlimmer als geblüten gleichen mehr oder weniger gut geglätteten linter schnittener Burbauni und spalirte Linden. Doch das ärmeln und erinnern bisweilen an Frauenunterfleider ... ärgste ist wol die Eisblume, die in den Hundstagen die Aber jo ehrbare – jo ehrbare!

Illusion von Schnee und Reif crwecft. Sie ertrugen noch Sie Frostnächte, als ihre Blätter Wer hat diese Schenjäler erfunden? Ein Blumcischon wie schwarzer Trauerflor herniederhingen. llnd oft hasjer? - Ein chrgeiziger Gärtner, der um jeden Preis durchlebten sie, in die Stadt gerettet, ihren Sommer Neues leisten wollte? Lag im Zeitgeiste ein Bedürfnis aufs Neue, um, in Töpfe eingepflanzt, die Fenster 311 der Selbsiquälerei oder

der Selbsiquälerei oder – kam die Mode, gewann die schmücken eigentlich mehr nüßlich als schön.

Majorität, lähmte die besten und beugte die steifften Und die Samtblumen in ihrem uniformen Ge- Nacken?

Naden? Wer weiß. Es wehen so viele Winde und wande! Sie waren unentbehrlich, da sie fast allein die einige ziehen schnell vorbei. halbe, gebrochene Farbe vertraten. llnd die Georginen, So ist es auch damit gegangen und ich habe schon die Aristokraten, welche in kalten und nasjen Sommern mit Freude den abscheulichen Coleus im Vorgarten eines mit ihrem dunklen Laube trojten bis zur ersten Frost- Bauern gesehen. Da ist er nicht mchr weit vom Armennacht, da sie starben mit ihren imientwickelten Knopen. hause. Doch wenn sie blühten, war es wie die Musif einer Dies war die Degenerationsrichtung in der GartenZigeunerkapelle: oft schneidend und wild, aber prachtvoll. kumst. Doch gibt es auch einen gesunden Entwicklungs

Und zuletzt der Nachtrab, die Immortellen, gang im modernen Gartenbau und für den bin ich, selbst schwachen, bleichen, gedämpften Tönen wie die Herbst auf die Gefahr hin, mich meiner Jugendideale schämen zi1 sonne; gestählt durch die Oktobernächte, um schließlich müssen. zwischen den Doppelfenstern, auf Baumwolle, überwintern Zuerst haben wir die Rosen, die hochstämmig ges 311 fönnen.

worden sind. Allerdings will ich nicht von einem großen Farbe, Licht, Lebenslust waren im Garten. Man Glauben abschwören, meinem (Blauben an die Provinzwurde froh, es anzusehen.

rojen meiner Jugend oder die unvergeblichen Moośrojeni, Wie ist es jetzt mit der schönen Rumst bestellt, die die hätten fortleben können, da sie die andern leben ließen. aus allen Ländern und Luftstrichen auf einem kleinen Ich will auch nicht behaupten, daß ihre Strauchform Flede alles zusammenführen sollte, was das vom Herbst natürlicher war, als der Stock mit dem Kehrwisch, denn schmupiind Winterschnee angeefelte Ange erfreuen famu? die wilde Rose wächst ja wie ein Bündel Palmenried.

Ja .! Anstatt fid) freien zu fönnen, wenn der Jedem das feine. Die Stammrosen Marschall Nici, Summer da ist und das Strauchwerk des Gartens auss Gloire de Dijon, die Rotschildrosen sind Meisterwerfe der geschlagen hat, an den herrlichen Trauben des Flieders Menschenhand, welche es verstand, die Farben in ihren feinund der weißgrünen Brauttracht des Jasmins, jieht man sten Schattiruugen zu verschmelzen. den Eschen-Ahorn (Acer negundo) sein blaßgelbes Die Levfojen meiner Jugend muß ich, im Vergleiche Laubornat entfalten, als ob der verbst auch einmal im mit den liederen, weniger bewundern, obgleich meine Frühjahr fäme. llnd nicht genug - seine Spielart mit Liebe in vermindert ist. Wir hatten höchstens drei cini: den weißen Blättern sieht aus, als wäre sie mit Salz fache Farben ohne Zwischentöne. Nun haben sie ganze fäure besprißt.

Sonaten entwickelt und fomponirt, die wir hoch bewundern Möglich, daß es fonservativ ist, die Bäume grün müssen, und sie haben, wie der Rosenpflanzer, die Farben sehen 311 wollen. Ich fann nicht dafür, daß ich den gemischt, wie auf der Palette cines Künstlers, anstatt fie Efchen-Ahorn verachte, der wie ein moderner Kränkling riebeneinander zi1 legen oder 311sammen 311 flccffen, wie mit seiner Bleichsucht fofettirt.

der rohe Tulpenmacher. Und so hält man auch die Beste.

ich mußte die Zinnia-Neuigkeiten bewundernt, weil jie Blaltpflanzen, die nicht blühen dürfen. Blattpflanzen den Sammetblumen an deforativer Seraft überlegen find. mit roten und gelben Blättern, wie man sie, aus Mangel Ich beige mich ohne Widerwillen vor der die andern um an Besserem, im Herbste dulden famı, beim ersterbenden einen Kopf überragenden Tritonia uvaria, mit ihren foAhorn oder dem wilden Wein. llnd sobald eine arme rallen-, späterhin orangefarbenen Kolben. Japanische Blumenknospe es wagt, aus diesem Herbstlaube hervor- | Anemonen find lustige Elegants. zuligen, fommt der Blumenhasier und chucidet sie ab. Dic einfache Georgine ist lichtvoll. Die Lobelie und Rings um diese Scheujäler, welche aussehen, als hätten die blaue Genziane waren willkommene Verstärkungen in sie die Liebhaberrolle in irgend einem Vitrioldrama ge der Reihe der wenigen Blaublumen, die Begonien unspielt, baut man eine Verzierung von biersuppengelben idäßbare

, empfindsame Nachfolger der Balsaminen. Die Chrysanthemen oder den beinahe weißen Miciembrianthemum Slurinien sind moderne Impreffionisten im Vergleiche zil arten; beide erinnern an die Champignonkultur in Kellern del Sistenmalern, den Aurikelii. und unterirdischen Höhlen, oder aii Bleichjelleric inter lind als ich im Sommer 1888 in der GartenBlumentöpfen oder auch an Zimmerpflanzou, die törichte ausstellung zu Kopenhagen zwei Gruppen jah, die eine Mägde zi1 Tode bewässern. Bringt man noch Amaranthus mit (Gladioliis, die andere mit Ciclomen bebaut, vor melancolicus, welche aussieht, als ob sie vom Kupferschmied denen Rubens und van Huyjim zurücftreten mußten, da fäme, dazu, oder eine pgave vom Klempner, io wird gab ich Cajar, was des Cäjars ist. man froh! So froh, daß man, wenn Rizinus, der Vorwärts ist es gegangen, aber durch Coleus, die Wunderbaum, der im Kataloge während des Sommers Jammerperiode des Mismuics, der Müdigkeit und Entum drei Ellen wächst, gegen Ende September das vierte artung, die ich nach Coleus benennen möchte: die ColensBlatt in Fußhöhe am Stamme treibt, und die Mais: periode. staude im Oktober die Kolben zeigt, unüberwindliche Lust

« ForrigeFortsæt »