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besondere Gattung blüht, ein großes volkstümliches sind diesen Winter über die Zürcher Bühne gegangen. nationales Drama bekommen, das sich naturgemäß in Wiederum rollten die Extrazüge zit ermäßigten Preisen den Haupt- und Staatsaktionen der schweizerischen Ges heran und es fülte die ländliche Bevölferung die feftlicheri schichte bewegen müßte – so eine Zwischengattung von Räume; Scharen von Schulkindern saßen mit glänzenden Oberammergauerei und olympischen Spielen. Die Idee Augen da, iind mancher Alte zerdrückte eine stille Träne ist durch die Festspielaufführungen von Schwyz, Bern der Freude und Hoffnung, wenn er die junge Mannschaft und Basel wieder zu Atem gekommen, im übrigen aber in ihrem Jubel und in ihrer Andacht jah. Und das ist durchaus nicht neu. Nur daß tatsächlich erwiesen worden sicher etwas Schönes und Rührende's. Tatsache ist, daß noch ist, wohin diese Richtung führt, nämlich zum Verderb immer der Schillersche Tell eines der Zauberiporte ist, das der Poesie und zur Veräußerlichung der dramatischen durch die ganze Schweiz zündet.

durch die ganze Schweiz zündet. In diesem Gedanken funst. Die großen Festaufführungen der letzten Jahre hat gewiß auch der großmütige Stifter der neuen Dekohaben diesen unerfreulichen, aber nicht abzuleugnenden rationen ziim Tel jo tief in den Säckel gegriffen, einer Beweis erbracht. Besonders in Schwyz, waren die ge jener Theaterprotektoren, die für das Stadttheater beinahe spielten Texte von mehr oder minder geringem Wert. eine Existenzbedingung sind. Nur glaube niemand,' daß Nun ist freilich nicht abzusehen, warum man nicht eben: damit wesentlich der Kunst gedient war. In rein "fünst fogut einen guten, als einen schlechten Tert hätte spielen lerischer Beziehung bedeutet diese Behandlung des Teus können; Tatsache aber ist, daß seine Qualität, also der sicher eine Schädigung des Dramas. ganze fünstlerische Gehalt der Stücke, für die Aufführung Und fatal wirft es, wenn, wie es in Zürich geschah. selbst ziemlich gleichgiltig war, da das gesprochene Wort das Stück mit den Mitteln moderner naturalistischer nur von einem sehr kleinen Teil des Publikums, ver: Schauspielerfünste gespielt wird. Wie unmöglich wird 3. B. nommen werden konnte. Die Wirkung ging lediglich der ganze Monolog Melchthals über, das Augenlicht, wenn von dem dekorativen Aufwand und den patriotischen er mit den wirklichen Schmerzgeberden eines Geblendeten, Empfindungen der Zuhörer aus. Auch der Bau eines

mit abwechselndem Schreien und einem Flüstern gegeben besonderen "Festspielhauses, wie er in Bern beabsichtigt wird, das kein Mensch versteht. wird, dürfte an diesen übeln fünstlerischen Auspizien nicht

Nun, einen Vorteil hatte die Direftion mit dem viel ändern. Sind schon die Dimensionen der großen modernen Theater ein Nachteil für diskrete Kunstübung, Das Zürcher Stadttheater ist nämlich der unglücklichste

„Tell“. Es war ein Zugstück ohne eine Première zu seint. wieviel mehr der gewaltige Raum eines solchen Volks

Boden für Premièren, den man sich denken kann, und festhauses !

diese Wahrheit hat sich seit seinen Bestehen mit fast Einstweilen nun fordert diese Festspielerische Tendenz mathematischer Genauigkeit immer wieder erwiesen, so oft auch auf unsern Stadttheatern ihre Hekatomben. Während

der Versuch auch gemacht wurde. Die Ursache dieses festdie kleineren Theater von Bern und Basel von Zeit zu

stehenden Schicksals fönnen also nicht die Verfaffer allein Zeit das patriotische Bedürfnis ihrer Besucher mit den

sein. Die Schauspieler schieben natürlich die Sdruld auf dramatischen Produkten lokaler Dichter stillen, hat das

das Publikum. Nun ist es ja ganz richtig: ein eigentliches gürcher Stadttheater während der leßtjährigen und

Premièrenpublifum hat Zürich, sagen wir gleich, hat die diesjährigen Saisen sich je ein patriotisches Zugstück zil= gelegt," demzulieb Ertrazüge aus der ganzen Schweiz Interessen zu schwach, die Theatertraditionen zu jung, die

ganze Schweiz

, noch nicht. Dazu sind die litterarischen nach Limniat-Athen rollten und ganze Kunstfaravanen in Bewegung famen. Diese Stücke sind , Jürg Jenatich“ Aber das schweizer Theaterpublifum hat auch seine großen

Anforderungen zu schwankend, das Urteil žil

. “ unsicher: von Richard Voß und - Schillers Tell. Außer einer rohen, aber spektakulösen Mache war es nur

Vorzüge. Es ist im allgeineinen nicht blasirt, es ist nicht die historisch-patriotische Bedeutung des Helden, welche den

voreingenommen, es hat keine Tagesgößen, denen 311 liebe „

es alles andere zurückseßt; es ist freilich vielfach auch noch Jürg Jenatsch" zur great attraction der leßtjährigen nicht im stande – dazu bedarf es langjähriger litterarischer Saison machte. In Deutschland kennt man die lärmende Uebung und einer gewissen Theatertradition - es ist nicht Untat faum, welche Richard Voß an C. F. Meyers großem immer im stande, den Anteil des Dichters und des SchauHelden begangen hat. Bei der ersten Vorstellung wollte sich denn auch der etwas unsichere Iustinkt des zärcher Schauspielern: diese sind, mit sehr spärlichen Ausnahmen,

spielers zu scheiden. Und schlimm genug steht es mit den Publifums durchaus nicht zugunsten des Stückes gefangen keine Premièrenschauspieler. Die Sträfte, welche : dem geben und es haperte start mit dem sogenannten glänzena zürcher Stadttheater mit seinen beichränften Mittelu erreichden Erfolge. Aber nicht nur an Gnadeniorten und Gesund

bar sind, gehören meist zu jenen vom bessern Mittelgut, brunnen geschehen Wunder; so gut eine Heiligenstatue Blut schwißen kann, so gut kann auch das staunende Theater- fönnen, aber nie und nimmer im stande find, einen

welche eine bereits geschaffene Rolle ganz brav nachspielen publikum erfahren, daß das, was es für blau ansah, Charakter neu zi1 freiren und psychologisch zu vertiefen. eigentlich rot war, und was ihm ein geringer Erfolg (chien, Ueberdies sind die vorhandenen Kräfte "viel zu start in eine glänzende Aufnahme“ gewesen. So ging es denn eine Weile, bis der Lärm schließlich an sich selber zu- vorläufig niemand zur Last gelegt werden können.". Aber

Anspruch genommen. Das sind nun Verhältnisse, die grunde ging, da es die große Mehrzahl derer, welche sich Ben Genuß einer Jenatsch-Vorstellung gegönnt hatten, nach Direktion wol verlangen, welche sich für die Einstudirung

etwas mehr fünstlerischen Ernst dürfte man von der einer Wiederholung nicht gelüstete. Fahrelang hatte der Wilhelm Tell in einfacher wol für die Oper, nicht aber für das Schauspiel etwas

neuer Schauspiele mit zwei bis drei Proben begnügt und Ausstattung lediglich durch seine innern Qualitäten gewirft, anzuwenden hat. Man

mache dagegen nicht den „Erfolg“ und dem Glanz und Gehalt der Schillerschen Poesie hatte

von „Jürg Jenatsch" geltend! Vom Schauspieler verlangte feine moderne Richtung etwas anhaben können. Jeßt das Stüct" nicht sehr viel, was über gewöhnliche Roulissenmußte er fich plößlich geschminkt und wattirt zeigen, und reißerei hinausging und im übrigen geschah das schon das ideale klassische Deklamationsdrama sollte eine Art von modernem Ausstatturgsstück abgeben. Damit gedachte andere Novität von Richard Voß gab, versagte der Apparat.

erwähnte blaurote Wunder. Als man furz darauf eine man den Doppelzweck der' vaterländischen Begeisterung Das gibt zu denken. und der Theatereinnahme zu erreichen und hat ihn geivissermaßen erreicht. Mehr als drei Dußend Tellaufführungen

.

!

Was an unsern Theatern von den dramatischen | verschieden, sind Süden und Norden in den Niederlanden Hervorbringungen der neueren Zeit eine bleibende Stätte geistig so innig verwachsen, daß es eigentlich ein Nonsens finden wird, ist heute noch diwer zu sagen. Das basler ist, von einer „flamischen“ Litteratur im Gegensaß zur Stadttheater ist erst vor kurzem in eine neue Opoche holländischen zu sprechen. Das „vlaamsche“ ist weiter des Aufschwungs getreten und muß sich darin erst befestigen, nichts als eine dialektische Abart des Holländischen. ind nicht viel älter ist das nenie zürcher Stadttheater, Ju' der Schriftsprache kommt diese Verschiedenheit kaum welches noch mit so viel äußeren Schwierigkeiten zu fänıpfen zum Ausdruck

, wenn man von einigen lediglich orthohat, daß der Mangel einer bestimmten fünstlerischen Riching graphischen Eigentümlichfeiten absieht. nur zu begreiflich ist. Dies gilt in erster Linie vom Von der holländisch-flamischen Litteratur ist in letzter Schauspiel, während die Oper unter dem Zeichen Richard Zeit wenig zu berichten. Der Schwerpunkt der litteraWagners steht, der in dieser Saison dazu erlesen ist, in rischen Bewegung in den Niederlanden liegt gegenwärtig einem ganzen Zyklus von Vorstellungen die lepte, im Norden. Es gab bekanntlich eine Zeit, wo das Ver gewöhnlich vor leeren Bänken verlaufende Spielzeit 311 hältnis gerade umgekehrt war. Im Süden brodelte und retten. Im Schauspielhaus erscheinen die Klassiker, bes gährte es schon lange, als im Norden noch alles in sonders auch Shakespeare, selten auf dem Repertoire, nad) dem tiefer Ruhe dalag und der Süden war es, der zuerst in besondere Klassikervorstellungen, wie sie eine zeitlang ge- die holländische Litteratur jenen frischen lebendigen Zug boten waren, wieder aufgegeben wurden wol aus brachte, der sie jeit in so vorteilhafter Weise vor der finanziellen Gründen. Andrerseits ist doch anzierkennen, öden Langeweile "früherer Jahre auszeichnet. Besonders daß die Direktion fich wenigstens vor Lüdenbüßern und von der ehemals so üppig wuchernden flamischen Lyrif Ladenhütern birchpfeiferscher, mosentalscher und anderer ist in leßter Zeit wenig mehr 311 spüren Aus' den Er: ähnlicher Mache hütet und ganz moderne Stücke, die in scheinungen des vergangenen Jahres ragt eigentlich nur Deutschland Aufsehen erregten, nach Möglichkeit zu bringen eine hervor, die allerdings um so vollwichtiger ist: Poi fucht. Freilich ohne auch nur mit einen einzigen einen de Monts Liederzyklus Claribella". Pol de Mont nachhaltigen Erfolg 311 erzielen! Vajantasena hat in

hat in ist ein ungemein fruchtbarer Dichter. in ununterbrochener Zürich keinen besonders nachhaltigen Eindruck gemacht; Frische sprudelt der Luell seiner Lieder. Claribella ist auch Gerhart Hauptmanı, der diesen Winter

mit wie die meisten der früheren Werke des Dichters ein - ganz wenigen Vorstellungen des „Hannele“ zuerst auf großes Lied der Liebe. Es ist erstaunlich, wie der Dichter unserer Bühne erschi'n, hat mir einen mäßigen und immer wieder dasselbe Thema variirt, wie er ihm immer durchaus nicht unbestrittenen Erfolg gehabt. Danad), neue Töne abzugewinnen, wie er immer von neuem für wie nach franzöfischen Neuheiten ist jedenfalls feine leb seine Liebestyrif" zu intereisiren weiß. Es ist in diesen :-hafte Nachfrage, wenn auch vielleicht ebenso start der Liedern nichts süßliches und manirirtes, nichts jugend. Umstand mitwirken mag, daß der Theaterfond fich feine, lidh-überschwängliches, es ist volle, ausgereifte Männlich. den Betrag eines Trinkgeldes überschreitenden Tantiemen keit, die tief empfindet und dieser Empfindung einen wird zumuten können.

Ausdruck zu geben weiß, daß der Leser in eigner Seele Das Zürcher Stadttheater, und an diesem dürfte eben nachfühlt, was der Dichter empfunden hat. Wol in doch für die Zukunft die Entwicklung der dramatiichen feinem der früheren Werke Pol de Monts fommt seine Kunst in der Schweiz hängen, ist eben noch in kriner Meisterschaft in der Beherrschung der Sprache jo zur Hinsicht konsolidirt. Das neue schöne Gebäude ist da, Geltung wie in dem vorliegenden. „Claribella" ist keine und es muß nun wol auch unter allen Ilmständen darin Gedichtsammlung für heute oder morgen, wie so viele gespielt werden. Aber sehr ins Wanken geraten ist ein andre, es ist eine tatsächliche Bereicherung der Flamischanderes schönes Gebäude: das Luftschloß von einem holländischen Litteratur. plößlichen Aufschwung der dramatischen Stunst in dem Reicher als die Lyrik ist wie im Norden die Epif ireuen Heim. Ist es doch schon so weit gekommen, daß vertreten. Das Beste, was auf diesem Gebiete geleistet eine hohe Stadtbehörde zur Hebung des Theaterbesuche wurde, ist unstreitig ein Sitten oman aus dem flamischen und zur Vermeidung einer schädlichen Konfurrenz cinem Bauernleben von Cyriel Bursie „Das Recht des Zirkuš die Konzession abschlug, damit der ehrsame Bürger Stärferen“ Ein Roman, der lebhaft an den des franseine Groschen ins Theater trage. Man drückt fich freilich zöfisch schreibendent Flamen Georges Eefhoud „Kees ganz umsonst um die Tatsadje herum, daß die Leistungeni Doorit" erinnert. Das flamische Volk:leben in seiner des neuen Kunsttempels hinter denen gleich großer deutscher derben Ursprünglichkeit bietet eine so unendlich reiche Theater solange um einiges zurückbleiben werden, als nicht Fundgrube für den realistischen Dichter und dieser eigenfür eine genügende finanzielle Unterlage gesorgt ist. Bis artige Stofffreis ist bisher so wenig ausgenußt worden, dahin wird jede fünstlerische Weiterentwicklung gehemmt daß jeder Versuch, uns denselben näher zu bringen, von jein, selbst wenn die Direftion einmal in bessere Hände vornherein warme Anerkennung verdient. Buysse bietet fommen sollte, als die sind, welchen sie zur Zeit an uns in seinem Roman die fein ausgearbeitete Charaktervertraut ist.

studie eines jungen Weibes, das, hervorgegangen aus

der untersten Volksschicht, seint Ideal erblickt ist einem 999

Zusammenleben mit gebildeten Menschen und das sich mit Uebermacht gefesselt sieht an eine verständnisloje, tierische Umgebung, die sie mit roher Gewalt immer

wieder hinabstößt in den Pfuhl, in dem sie geboren ist. Das flamische Litteraturjabr.")

Man mag mit Recht Zweifel hegen, ob ein so ideal vera Von

anlagter Charakter wie diese Maria in einer solchen IlmPaul Kaché.

gebung überhaupt möglich ist, aber wenn man sich ein

mal über diese' Unwahrscheinlichkeit hinweggeseßt hat, Die nachstehende kurze Uebersicht kann und soll nichts wird man der Art und Weise der Ausführung nur das andres sein, als eine Art Nachtrag zu der Revue über höchste Lob zollen können. Ebenfalls im flamischen Volksdie holländische Litteratur. Sprachlich kaum merfbar lebeii wurzelt der Roman von Ii. Teirlinck „Nach

dem gelobien Lande“. Der Roman behandelt die Schide*) Der Jahresrevuen fiebzehntes Stüd.

sale ciner Familie, die sich durch die schlechten Berhält:

nisse in ihrem Vaterlande gezwungen sieht, nach Argen- diesen Schwächen gegenüber stets sehr nachsichtig und will. tinien auszuwandern. Ein Stück sozialen Romans, aber fährig gezeigt hatte Man wußte, daß der General nicht tief genug angelegt. Das Ganze ist ein wenig 31 Heribrand, welcher den Ultra. Konservativen angehörte, „romanhaft". Der Verfasser · licbt das Abenteuerliche ein persönlicher Feind Lenimings war und ihin einund ist nicht frei zu spreden von Effekthaicherei, wodurd) mal als Ministır ziemlich rüdsichtslos behandelt hatte; die sonst so tüchtige Leistung nicht inbedeutend Einbuters misfiel daher der Bevölferung, daß er zu Hofe gerufent crleidet.

worden war. Gleichzeitig war man aber auch überzeugt Auch ihren National-Dramatifer haben die Flamänder davon, daß der General Herrn Fersen bekämpfen und vor neulich gefunden, Nestor de Tiore, dessen Drama „Roze allem gegen den geheimen Einfluß der Prinzessin Viftoria Kate“ mit ungcheurem Jubel aufgenommen, und den erst von Vialmöc-Ziethen, der intimen Freundin des Königs, vor furzem in der Vlaamiden Schouburg in Brüssel eine Emspruch erheben werde. Huldigung dargebrad)t wurde, an der fidh die ganze Flamische Bevölkerung Belgiens beteiligte. Jn wie weit

Die Prinzeisin war von französischer Abfunft, lebte diese Huldigung litterarisch berechtigt war und in wie

getrennt von ihrem Gemal und wurde vom Volke gehaßt, weit sie lediglich patriotischen Beweggründen ihr Entstehen einen großen Einfluß auf den König ausübte und ver.

weil sie sich als Fremde in die Staatsgeschäfte einnjengte, verdankt, fam hier nicht näher untersucht werden. Für uns genügt das Faktun, daß man in Nestor de Tiere

hinderte, daß dem Könige cine Gattin, dem Volfe eine allgemein den Mamt erblidt, der dazu berufen erscheint,

Königin gegeben wurde. Man hätte dem jungen Herrscher für den Ausbau der dramatischen Dichtung seines Landes

weit eher die vielen vorübergehenden Jugendliebchaften bedeutendes zi1 leisten.

verzichen, als diese große Leidenschaft, welche ihn bereits Wenn ich zum Schluß noch der Gründung eines

seit drei Jahren gefangen hielt. Der Monarch wußte eignen Organs der jungen Flamen Erwähnung tue, der

dies und war darüber nicht wenig indignirt. in Brüssel erscheinenden Zeitschrift ,,Ban Nuen Straks", Der König vereinigte einen seltenen Schaß von Geistesdie nieben manchem bizarren ud" jugendlich zerfahrenen gaben mit außrordenilicher Herzensgüte, war weder ehrschon inancı tüchtige Talentprobe gebracht hat, so glaube jüchtig noch hochmütig, sondern zart und feinfühlig. Die ich, der holländisch-flamischen Litteratur der lebten Zeit Erfüllung seiner clltäglichen Herrscherpflichten fiel ihm in ihren Haupterscheinungen einigermaßen gerecht ge einigermaßen ichwer: er hatte eigentlich blos Lust und worden 311 jein.

Freude an seiner Machistellung, weil sie ihm gestattete, jeine Aufmerfiamfeit und Hingebung der Wissenschaften und schönen Nünsten widmen zu fönnen. Er war auch überzeugt davon, daß ihn die Prinzessin als Mann und nicht als König liebe, und er fand als Liebhaber, des begehrenswerten Weibes sein Wolgefallen daran, dieser be. jondoren und allerhöchsten Auszeichnung des Trones, teils

haftig zu sein. Er war aber nichtsdesioweniger sehr ges um ein Rosenblatt.

wissenhaft in der Ausübung seiner Pflichten und es blieben

ihm infolge desien auch weder traurige Erfahrungen, Von

noch bittere Räinpfe eripart, umsoniehr, als ihm troß seiner 3. Fogazzaro.

(dönen und edlen Eigcuschaften von Natnr aus die HauptAutorisirie lieberscizung von Otto Eisenschitz.

bedingung für einen tüchtigen Herrscher fehlte: die WidensEin Hofwagen hielt gegen Mitternadit vor dem Tore fraft. des Palais Heribrand. Ein Gardeoffizier sprang auf das Die Lösung der Krisis, derenthalben General SeriStraßenpflaster, trat in das Palais und erschien nach zehn brand 311 Hofe berufen worden war, mußte entscheidend Minuten in Begleitung eines alten hageren Herrn, welcher werden für das Wol des Landes. Graf Fersen beabhastig in den Wagen stieg und von den neugierigen Gästen sichtigte eine Allianz zwischen dem Reiche und dem mäch. des naheliegenden orientalischen Cafés als der General

a. D. tigen Heimatslande der Prinzessin Malmöe-Ziethen, was, Graf Moritz Heribrand erfannt wurde, chemaliger Haus. mit Rüdjicht auf die allgemeine europäische Lage, gleichhofmeister des Kronprinzen, jebigen Königs, unter defien bedeutend war mit unvermeidlichem Ariege. Ein Rabinett Regirung er ein Jahr lang Minister des Innern gewesen Lemn.inf dagegen hätte Verminderung der militärischen und sich dann von den "Staatsgeschäften zurückgezogen Ausgaben und bescheidene auswärtige" Politik zur Folge hatte.

gehabt. Jedermann wußte, daß Ferjen unmittelbar nach Die Nachricht, daß der König din Grafen zu sich der Abstimmung die Demission des Kabinetts gegeben und berufen habe, war in der Stadt bekannt geworden, noch Sr. Diajestät die Alternative gestellt hatte: entweder A11. che die Hoffarosje zum föniglichen Palais zurückgekehrt nahme der Demi fion oder Auflöjung der Rammer. war. An jenem Abend waren alle Bierhäuser und Cafés Sr. Majestät hatte feine enticheidende Antwort geder Residenz mit Menschen überfüllt, welche lärmend das geben. Aurz nad) Schluß der Situng hatte er mit den Ereignis des Tages, den Sturz des misliebigen impopuia Präsidenten der beiden Kammern eine Ilnterredung gehabt, lären Kabinetts Fersen besprachen. Es hatte sich in eine

beide hatten übereinstimmend ein Ministerium Lemmint Regirungsvorlage in der answärtigen Politik gchandelt, vorgeidlagen. Das wußte man, und man wußte anch, . welche mit einer Majorität von vierzig Stimmeit zurück daß die Prinzessin Viktoria zurückgezogen in ihrer Villa gewiesen worden war. Man hoffte, daß Er. Majestät auf der Insel Sihl lebte. Eine große Kundgebung war den Deputirten Lemmink, das Haupt der Opposition, zum dein Haupte der Opposition dargebracht worden und man Nachfolger Fersens crnennen werde. Lemmink war ein hatte auch den Ruf Bereat die Französin“ vernommen. tüchtiger, rechtschaffener, icharfsinniger Mann mit eisernem Charakter; er hatte das Portefeuille schon einmal geführt und sich während der Zeit seiner Miachistellung durch Es war bereits Mitternacht, als Heribrand in das scharfes, energisches Auftreten gegen einige geheime fönigliche Palais einfuhr, und fast gleichzeitig verließ ein Schwächen des jungen Königs bemerkbar gemacht; wäh- kleiner Mietsuagen mit einem Pferde den Vorhof. Der rend fich Fersen, ungeachtet seiner demokratischen Néigingen, Gencral mußte činige Minuten im Sale der Adjutanten

warten, bis er in das Arbeitskabinett Sr. Majestät ein Ein Schatten von Unwillen glitt über des Königs gelassen wurde.

Antlik.

„Ich gehe niemals persönliche Verpflichtungen Das nicht sehr geräumige, aber sehr hohe Gemach ein," sagte er gereizt, „ich handle stets im Sinne der lag im nordwestlichen Flügel des föniglichen Palastes in Konstitution. Sie sollten midi verstehen, Herr Graf, Sie einem turmähnlichen Ausbau mit zwei Balfons.' Non sollten wissen, daß eine Regiring gewisse Verbindlichkeiten dem einen aus hatte man einen herrlichen Ausblick auf eingehen fan, welche weder formell noch schriftlich abgez. das Meer, während man von den andern aus die breiten schlossen werden und trotzdem nicht leichthin aufgegebeir' Terrassenüberblickte, die ziim Striegshafen führten. werden köitnen.“ Zwischen den beiden Balfons befand sich eini Kanin aus

Der General antwortete, daß das Votum der Hammer schwarzem Marmor, in welchem in jener Nacht ein helles diese Verpflichtungen ausdrücklich misbilligt habe. Feuer loderte. Eine elektrische Glühlampe beleuchicte von oben herab den zierlichen, aus geschniştem Ebenholz, get Sönig uwillig aus, „es ist absurd, dass die Kammer über

„Sprechen Sie mir nicht von der Kammier!“, rief der fertigten und mit Silberbeschlägen verzierten Arbeitstisch die aufwärtige Politik enticheiden joll. Man fann nicht des Königs.

umgeschulte Pferde auf schlechten Straßen lenken, während Als der General eintrat, stand der König aufrecht man bequem im Landauer fitt." vor dem Ramin und stredte dem alten Freunde, dessen lange, hagere Figur, und dessen seltsam starre Gesichts- weiß." wohin man zi1 fahren hat, und man sagt es dem

Man lenft die Pferde nicht, Majestät, aber man züge die Erscheinung Don Quijotes gemahnten, sofort Butidher. Das Land will keinen Sèrieg.“ die Rechte entgegen. „Lieber General“, sagte er mit weicher Stimme, aber

Der König íchwieg. nicht" ohne eine innere Erregung verbergen 3!! fönnen, denjenigen Rat erteilen, den Ew. Majestät zu wü:uschen

,,Ich fann Ew. Majestät mit dem besten Willen nicht „verzeihen Sie, daß ich Sie zii jo später Siunde inkommodirt habe. Ich benötige dringend Ihres Rates“.

geruhen.“

Den ich wünsche?" rief der König erbittert, den ich Heribrand antwortete ein wenig falt, daß er stets den Befehlen Sr. Majestät zur Verfügung stehe.

ich wünsche!...... Sehen sie dort draußen den Dampfer,

welcher jeßt eben im Mondlicht erscheint? Auf diesem „Ich wünsche durchaus nicht mit Ihnen als einem Schiffe fährt ein talentvoller Knabe nach Rom; ich habe Untergebenen zu sprechen“, erwiderte der König cbenjo ihm Mittel dazu zur Verfügung gestellt, damit er sich schroff, „ich bedarf des Rates eines Freundes ... Sie dort in seiner Kunst ausbilde. Ich wünschte, dieser Senabe sind ungehalten gegen mich!"

311 sein! Sehen Sie, Herr General, das wäre mein Wunsch!.. Der General versuchte zu widersprechen, aber Sr. Ma- Pardon, Herr General, Sie wissen, daß ich Ihnen stets jestät unterbrach ihn mit den Worten: „Sommen Sie mein beionderes Wolwollen geschenkt habe; Sie sind nach hierher!"

der offiziellen Persönlichfeiten der erste, dem ich mich anEr nötigte ihn, sich in einem kleinen Fauteuil nieder vertraue, der erste, von dem ich einen Ratschlag verlange. zulassen, der an der Meeresseite stand, setzte sich sellist in und Sie sprechen mit mir – den gegenüberstehenden Lehnstuhl und fing an von der Der General zögerte einen Vugenblick, dann jagte er fritischen Lage der Dinge zu sprechen. Er teilte dem mit chrerbietiger, aber fester Stimme: „Nein, Sire, ich General den Inhalt der Interredungen mit, die er mit bin nicht der erste!" dem Minister und mit den Präsidenten der beiden Der König zucfte zusammen und heftete sein Auge Hammern gehabt, er sagte ihm, daß er sich bewust fei, fest auf Heribrand, welcher den Blick ruhig aushielt. vor einer hochernsten Frage zit stehen, die vielleicht ent Was wissen Sie davon?" sagte er stolž, „wie kommen scheidend für sein Lebent werden föine, daß ihin die Sie zu dieser Bemerkung?" Lösung dieser so wichtigen und bedeutsamen Angelegenheit Der General streckte die Arme aus und neigte den große Schwierigkeiten bereite und ihn mit Uuriihe erfüle. Kopf, als ob er sagen wollte: es tut mir leid, aber es ist Er fügte hinzıı, daß er von Heribrand ein maßgebendes unnötig, ich weiß es. Urteil zu hören, einen guten Rat z11 erlangen hoffe und ,Wer“, nahm der König abermals das Wort, und daß er es nicht hätte über sich bringen können, diese Nacht seine Stimnie flang entstellt durch Zorii, „wer gibt Ihnen in der peinigenden lInsicherheit vorübergehen zit lassen. das Recht ...?.." Er beendigte den Satz nicht, aber er

Der General hörte den König ruhig und gelassen an warf dem General einen zornigen Blick z11. und sagte einfach: „Sire, man muß Lemminf berufen!" „Niemand hat es je gewagt...," fuhr der König fort.

Der König wurde feueriot im Gesicht, schwieg, erhob Sire“, unterbrach ihn Heribrand, indem er das Haupt sich, ging langsamen Schrittes zum Kamin, blieb davor erhob, „mein Gewissenstehtnicht zur Verfügung Ew. Piajestät, siehen und blickte nachdenklich ins Feuer. Der General

Der General | wol aber mein Amt, meine Ehrenstellung und meine Auserhob sich ebenfalls, warf einen raschen, unbemerkten Blick zeichnungen." auf den Bücherschranf und auf den Arbeitstisch des Königs Das ist eine Antwort, die auf das Theater gehört“, und heftete dann seine Augen auf Sr. Majestät: der ruhige rief der König, „und keine Antwort für mich, der ich ein Blid und die hohe, freie Stirn gaben seinen Gesicht etwas Gewissen habe, wie Sie, Herr Graf.“ Ehrfurchtgebietendes, Strenges.

Der General, bleich vor Erregung, bat den König, Sie wissen nicht alles,“ sagte endlich Sr. Majestät, ihm gütigst gestatten 311 wollen, daß er sich zurückziehe. noch immer in Nachdenken versunken und ohne Heribrand Der König verweigerte die Bitte mit einer heftigen Beanzusehen. Sie wissen nicht, was in Europa vorgeht. weging. „Nein“, sagte er, „ich will großmütiger sein, Sie kennen die Verbindlichkeiten nicht, welche wir haben.“ | als Sie, und Ihnen beweisen, daß es ein Wesen gibt,

Sire," antwortete der General, „wenn die Ver- erhaben über die Schmähungen, die Verdächtigungen und bindlichfeiten vom Ministerium Ferjen eingegangen worden die niederen Gesinnungen dieser Welt!" Nach diesen mit sind, so haben dieselben heute keinen Wert und keine Be= | steigendem Affekt gesprochenen Worten öffiiete der König deutung mehr; wenn aber Ew. Majestät selbst Ver- rasch und ungestüm seineii Rock. Der General hielt die pflichtungen haben, so gestatte ich mir ganz ehrerbietigst 311 Hände hin, gleichsam, als wollte er ihn zurückhalten. Da fragen, weshalb mir die Ehre 311 Teil geworden ist, von firecte ihm der Nönig, von ciner momentanen Reging Ew. Majestät zu Rate gezogen zu werden?"

beherrscht, die Rechte entgegen.

„wenn mein

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„Hören Sie“, sagte er, und sein Zorn verwandelte Der General las den Brief zweimal, dann nahm er sich in Wolwollen, „betrüben Sie mich nicht, mein lieber ihn zwischen zwei Finger, hob ihn mit einem tiefen Seufzer Seribrand; behandeln Sie mich wie Ihresgleichen; öffnen in die Höhe und ließ ihn mit einem zweifelnden Achselzucken Sie Ihr Herz, wie ich das meine öffuien will! Seien wieder auf den Tisch fallen. Sie aufrichtig, daß ich ein warmes Wört höre! Sagen Pun?" fragte der stönig halb erstaunt, halb unSie mir alles, was Sie fürchten, was Ihnen misjällt, geduldig. aber sprechen Sie frei und offen wie ein Freund

„D Majestät,“ antwortete Heribrand, Und wenn ich liebe", des fönigs Stimme nahın cinen Sohii mir einen derartigen Brief zeigen würde, so würde innigen, begeisterten Klang ani, „verdiene ich darum Ihren ich ihm sagen: Schenke diesen Worten feinen Glauben, es Vorwurf? Und glauben Sie mir, ich beschwöre Sie, ist alles falsch, selbst diese Tränenspuren zwischen dem glauben Sie mir. Sie täuschen sich, Sie kennen sie nicht! leßten Worte und der linterschrift sind unecht. Fühlst du Ich will, daß Sie alles wissen, daß Sie sehen! Ja, fie denn nicht, – so würde ich meinem Sohne sagen – wie hat mir geschrieben, sie hat mir geraten! Ein Weib, das erfünstelt dieser Stil ist und mit wie viel Raffinement mich liebt mit der ganzen Inbrunst ihres Herzens, jollte dieser Schluß erdacht ist

, fühlst du denn nicht, daß in fern von mir sein, ohne mir ein Wort zu schreiben an diesen Tränen Politik ist?

diesen Tränen Politik ist? - Majestät!" rief er aus, da der einem Tage wie der heutige? Herr General, mein König ihn erzärnt unterbrechen wollte, „das würde ich verehrter Meister, sind Sie denn fein Mann, sind Sie meinem Sohne sagent!

meinem Sohne sagen!... Ew. Majestät kann ich jedoch denn nie jung gewesen?"

blos jagen – und vielleicht nähere ich mich damit mehr Er näherte sich dem General und dieser, mehr ge der Wahrheit diese Dame ist nicht aufrichtig, aber sie rührt als überzeugt, schloß seinen ehemaligen Schüler in glaubt es zu sein, sie berauscht sich in dem Gedanken an die Arme. Dann 30g der König ein Portefeuille aus ein Opfer, welches zu bringen Ew. Majestät ihr nicht geder Seitentasche seines Rockes, entnahm ihm einen Vrief statten werden; sie ist gerührt über sich selbst und diese und reichte ihn dem Grafen. „Lesen Sie“, sagte er. Tropfen, deren Spuren man da so nahe an dem sourire

Heribrand nahm den Brief, aber um ihn lefent zit lèvres sieht, sind vielleicht wirkliche Tränen. fönnen, benötigte er seiner Brille. In der Aufregung Ew. Majestät haben mich gefragt, ob ich nicht jung ges fand er sie nicht; er wurde darüber ungeduldig, der König wesen sei; ich dachte, Ew. Majestät wüßten, daß ich es mußte lachen, und auf diese Weise hatte er jeinen guten nur zu sehr gewesen bin. Nun wol, von allen Frauen, Humor wiedererlangt. Endlich fand der Generai' die

die ich

mehr oder minder geliebt habe, hat bios eine Brille, lächelte ebenfalls und las das Billet der Prinzessin einzige ihre Rolle verstanden und unter allen sind es blos Malmöe-Ziethen:

zwei gewesen, die überhaupt nicht Komödie spielten. Die Sihl, Villa Viktoria, den 11. April.

aniderii xvaren Alftricel, ohne es zit wissen, oder ohne es

zu wollen – ebenso wie die Prinzessint. Wenn Majestát Sire,

ihr aber glauben, warum fchenikent Sie ihr dann kein Mein Dufel Ziethen überbringt mir soeben die Neuig- Gehör? darum geben Sie ihr nicht die Krone

, die sie feiten aus der Hauptstadt. "Man wird heute ab- verlangt? Wenn die Prinzessin aufrichtig ist, su ist sie stimmen, und die Dpposition wird den Sieg davoni auch heroisch und es gibt wenig Königinnen, die ein tragen. Man wird alles tun, um M. Lemmint gleiches getan hätten für einen König und für sein Volk! ans Ruder zu bringen, aber die „Wälsche“, wie die Ew. Majestät sind großmütig und werden glücklich sein, Stadt sagt, aber die Frenide", wie der Hof jagt, von einer edlen, Ew. Majestät würdigen Seele gelicbt zu wird sich dagegen sträuben. Nicht M. de Fersen werden, welche nicht mir von Opfern spricht, sondern auch wird gestürzt werden, sondern die Stanımer.

wahrhaft bereit dažil ist, sie zii bringen. Mint, Sire! Mon Dieu, que j'ai prévu tout cela!

Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn ich Ew. Majestät Das betrübt mich tief, nicht meinethalben, Sire, die ersten bittern Worte nicht gesagt hätte. Eiv. Majestāt ich habe oft genug der Stadt und dem Hofe trop: | haben von mir verlangt, daß ich frei und offen sprechen geboten, Ihrethalben! Ich habe

Ich habe sie zu oft mit Ver: jolle, und ich habe mein Herz ausgeschüttet und erleichtert. . . achtung bestraft, alle diese Meister in Böswilligkeit, Ich habe mich vielleicht getäuscht und werde in Zuals daß man argwöhnen fönnte, ich würde midi vor kunft ebenfalls alles unveigerlich glauben, ich werde die ihnen beugen. Ich fümpiere mich wenig um die Prinzessin bewundern, aber ..... man tue das, was sic Schmähungen und perfiden deußerungen einiger sagt! Man spiele nicht à la petite poste! Fersen spielt Nichiswürdiger. Ich leide blos Ihrethalben. Ihr wol mit dem Lande rouge et noir; wenn rouge geHerz ist mir das teiierste auf Erden. Für diese herr- winnt, so wird dies ein sehr unfruchtbarer Ruhm, der liche Liebe möchte ich mit Wonne alles hingeben, was teuer bezahlt wird; gewinnt hingegen noir, so bedeutet mein ist: Seele, Ehre, Leben! M. Leinmint v. rab: es ein immenses Unheil . Sire, wenn ich neuerscheut mich, ich weiß es. C'est un terrible homme,dings init meinem Sohne spräche, so würde ich ihm sagen: paraît-il!' Er kommt, begleitet von einer tobenden deine Pflicht ist es, dieses Spiel nicht zu gestatten!“ Menge, er wird siegen, er wird Ihre Gefühle nicht „Ich danke Ihnen“, sagte der König, „Sie haben würdigen, er wird mich von Ihnen zu entfernen einiges gesagt, was ich ungerecht und hart finde, aber Sic trachten. O Sire, aber er ist Ihrem Hause ergeben, sind

sind aufrichtig und ehrlich gewesen und diesmal hat er hat Genie, die Majorität der Kammer ist ihm wirklich Ihr Herz gesprochen. Ich danke Ihnen. Ji gewogen, und wenn er auch weder Ruhm noch Macht übrigen glaube ich, daß Sie auch mit dem Minister zu bringen wird, so wird er doch um den Wolstand und strenge zii Gericht gegangen sind.“ die Sicherheit des Landes besorgt sein!

Ilnd nun begann er von den eventuellen Folgen Il faut le prendre, Sire. Nehmen Sie ihn, eines mit Glück geführten Krieges zu sprechen von einer machen Sie Ihr Volf glüdlich. Mein Glück wird

Mein Glück wird großen politischen lluion seines Trones mit einem nordischen darin bestehen, Ihnen geholfen zu haben! Das ist ja Reiche, welche schon das Objeft geheimer Unterhandlungen die Aufgabe einer Königin und Sie können mir nichts mit Frankreich gewesen sei. Es fiel dem General nicht darbieten als diese Krone. Ich bitte Sie darum, mein schwer, zu begreifen, daß die lauen Worte des Königs Freund, le sourire aux lèvres.

weit eher der Nachhall der Ideen anderer waren, denen

Viktoria. dic Ruhmsucht eines Ministers oder die Politif eines

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