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then für Sifferatur. 3 1832 begründet Herausgegeben von Otto Neumann - Hofer.

Union von

Deutsche Derlags-Gesellschaft Joseph Lehmann. Redaktion: Berlin Charlottenburg II, Garmerstraße 10.

Berlin u. Stuttgart. Expedition: Berlin SW., Sriedrichstraße 207. Ersdeint jeden Sonnabend. — Preis 4 Mart vierteljährlid. Bestellungen werden von jeder Buchhandlung, jedem Postamt (Nr. 3589 der Postzeitungsliste), sowie vom Verlage des „Magazin“ entgegengenommen. Anzeigen 40 pfg. die dreigespaltene Petitzeile.

- Preis der Einzelnummer: 40 Plg. So

63. Jahrgang.

Berlin, den 5. Mai 1894.

Nr. 18.

Auszugsweiser Machdruck sämtlicher Artikel, außer den novellistischen und dramatischen, unter genauer Quellenangabe gestattet.

Unbefugter Dadidruckt wird auf Grund der Gesetze und Verträge verfolgt.

ani.

Sonntag auch ein nachsichtig urteilendes, jeder fünst

lerischen Neuerung und jeder Aufregung gänzlich abholdes Inhalt:

Publikum bei sich beherbergen. Karl seine: Kunstleben in Leipzig. I. SP 515.

Ilnd in war beides auf einmal da, die Neuerung

und die Aufregung. Eine Klinger-Ausstellung war ja an Litteratur, Biffenschaft uns öffentliches Leben. sich ein ganz hübscher Gedanke, denn Klinger ist ein leip. n. Byrkin: Zwei russische Dichter. I.: Wladimir Korolenko. ziger Mind, aber mit Schrecken mußte man da gewahren, Sp. 552.

daß sich ein geborener Leipziger in die niervenerregende Selir poppenberg: Anzengrubers letzte Dorfgänge. Sp. 559. · Misère der modernen Kunstrichtung verirrt hatte. Hatte er August Strindberg: Aus Stalien. VII. Schluß Sp. 562. i das nötig? Durch den Nunstverein war er sicher nicht J. J. David: Friedrich Schlögl. Sp. 565.

auf solche Abwege gelockt! Mar soffmann: Dauthenden-Klänge. Sp. 570. Alfred Kerr: Björnsons „Geographic und Liebe" und Kirsteins „Zerstörtes Glück“. Sp. 570.

Nun fam Aufregung No. 2: das ,,Theater der Karl Küchler: Ein Aufruf. Sp. 572.

Modernen“ fündigte sein baldiges Erscheinen in Leipzig litterarische Chronik. Sp. 570.

Sofort hißte der Litterar- und Kunsthistoriker,

Pädagoge umd Politiker Professor Karl Biedermann im Bildende Kunst

Leipziger Tageblatt die Notflagge auf. Moral und SittGeorg Suchs: Die münchener Sezession. Frühjahrsausstellung. lichkeit, der alte gute Ruf der Leipziger, den Fortschritt Sp. 548.

der Kunst unentwegt an sich vorüberziehen zu lassen, sei M.S.: Chronik der bildenden Künste. Sp. 572.

gefährdet. Er beschwor Väter und Büiter, fich und die kommenden Generationen nicht durch den Besuch des Theaters der Modernien zu besudeln, mit Inbrunst suchte

er den alterprobten, neuerungs- feindlichen Sinn Leipzigs Kunstleben in Leipzig.

zu entfachen. Von

Antworten reihten sich nun im Leipziger Tageblatt Biarl Heine.

an Gegenantworten. Selbst der hier tonangebende Kritiker

Rudolf von Gottschall machte einen schüchternen Versuch, I.

den hermetischen Verschluß leise ein klein wenig zit öffnen, Andere Städte gaben sich nach den Stürnien der

unter dem er Leipzig litterarischen modernen Einflüssen Saison einer wolverdienten Ruhe hin, aber hier in gegenüber gern hält; naiv schloß er seine AuseinanderLeipzig war es gerade umgekehrt." Der Winter hatte eben: feßung mit der tröstlichen Versicherung, daß er gewiß sein altes Gleis ordnungsmäßig durchlaufen, da fing das manches am Fleiß der Regie und an dem Talent der Unglück an.

Darsteller zit loben haben werde! Unser städtisches Museum nämlich machte eine

Endlich kam dann Direktor -Meßthaler mit seinen neue Erwerbung: eś kaufte Klingers Šalomé. Und

Modernen selbst, errang beim Publikum unbestrittene Er. noch dazu stellte man diese ,,frivole Büste" mit ihrer folge, und selbst Rudolf von Gottschall mußte über das modernen Auffassung von psichologischer Charatteristik versprochene Lob von Regie und Darstellung hinausgehen in das wolgehütete Heiligtum des "Napoleon-Zimmers, und gab sich, natürlich mit Vorbehalt prinzipieller Ábgerade gegenüber dem Napoleon - Bild von Delaroche, lehnung, dem Zauber dieser für Leipzig ganz neuen Dichte deffen große Bedeutung, doch, laut Katalog, gerade in werfe wider Willen gefangen. der Wahrheit der psychologischen Charakteristit“ beruht! Diese Salome war kurz vorher mit andern Klingerschen Merken in den Räument des hiesigen Kunstvereins aus. Daß diese Stücke für Leipzig so ganz neu sein gestellt gewesen, in jenen stillen Sälen, die an den Wochen- fonnten, liegt in unjern eigentümlichen Theater - Verhält. tagen im wesentlichen freundliche Bilder, und nuram nissen, die dem angeborenen menschlichen Beharrungs

vermögen in seiner ungehinderten Entwicelung keinerlei die Pflege der Konzertmusik. In Bezug auf Qualität Widerstand entgegenseßen.

und Quantität steht die leipziger Konzert-Saison wol Die Peitsche einer dringlichen Kritif, der Zwang der nur der berliner nach, und mit Recht ist der Leipziger Konkurrenz fehlen vollkommen.

auf sein Gewandhaus stolz, das sowol als Institut wie Preffe und Theaterleitung leben in woltuendster als Bauwerk den Neid Berlins aufzustacheln berechtigt ist. Harmonie, und jede ernsthafte Konkurrenz ist dem Pächter Auch im Konzert-Sal folgte eine fünstlerische Er. der vereinigten Stadttheater laut Kontraft fernizu- regung erst am Schluß der Saison: der Klavier - Titan halten. Dieses zugesicherte Theatermonopol ist die süße Anton Rubinstein spielte für die Musikstudirenden der Hülle für den bitteren Rerit des Kontrafts, der dem Stadt als Dank für die Aufführung einiger seiner RomPächter der vereinigten Stadttheater eine Kontribution positionen, die, von hiesigen Kräften ihm zu Ehren vervon jährlich 100 000 Mark auferlegt.

anstaltet, statt fand. Ein wahrhaft königlicher Danf, Dieser im Geben und Nehmen so ungeschickte Kon den er abstattete; wer ihn hörte, begriff es, daß die Zus trakt ist fürzlich dem bisherigen Pächter, Direktor hörerschaft des grenzenlosen Beifalls kein Ende finden Stägemann zur Verwunderung des misvergnügten wollte. Rubinstein spielte ausschließlich eigene KompoPublikums auf eine Reihe von Jahren erneuert worden. sitionen; wie er sie spielte, weiß jeder, der Rubinstein

Die maßgebenden Personen der städtischen Ver je gehört hat, und wem dieses Glück nicht zu teil gewaltung stellten sich zwar nicht taub gegen diese berech- worden ist, dem kann man es auch nicht beschreiben. tigten Klagen über die Stägemannsche Direktion, aber Unbeschreiblich find aber auch die Billet-Kämpfe, die fie sagten: „Schre&lich, doch weiter!" Man begründete diesem Konzert vorausgingen. Die schwärzesten Annämlich die Erneuerung des Kontrakts mit dem in seiner schläge wurden gemacht, Familien entziveiten sich auf schlichten Einfalt damals garnicht genug gewürdigten ewig, Verlobungen wurden aufgelöst, sonst als rechtlich Satz, daß Stetigkeit in der Theaterleitung unter allen bekannte Menschen griffen unbedenklich zu jeder List

. Umständen das wünschenswerteste sei, und daß deshalb ein Nur für Musikstudirende wollte Rubinstein spielen, aber Wechsel in der Person des Pächters nur schädlich wirken so unwahrscheinliche Konservatoristen und -ristinnen jegkönne. Das Publikum murrte zwar, sagte aber schließlichen Lebensalters habe ich noch nie gesehen, wie in lich auch: „Schrecklich, doch weiter!" - und suchte nach wie dieser Rubinstein-Matinee am 22. April. vor mit rührender Geduld seine altgewohnten Abonnementspläße auf, und allabendlich wird nun nach wie vor ein immer zerfahreneres, prinzip- und kritiklojeres, unkünstlerischeres Repertoir in immer unzureichenderer Besepuug abgespielt.

Lediglich dem Zufall scheint die Repertoirbildung anheimgegeben, die nicht bereits anderwärts längst approbirten Novitäten verraten einen bedauerlichen Mangel an Kritik und verschwinden denn auch unheimlich schnell

Die münchener Sezesfion. wieder vom Spielplan, und wenn der „Herr Senator“

Frühjahrsausstellung. und seine ebenbürtigen Genossen mit trauriger Bereit

Von willigkeit sich nicht immer wieder zur Stelle meldeten,

Georg Fudis. würde bei der offenbaren Ratlosigkeit vielleicht eines abends garnicht gespielt werden.

Friedrich Niebiche sagt einmal, nicht ganz ohne Aber geschlossen würde das Theater deshalb doch die tollfühn herausfordernde Pose eines siegberauschten nicht zu bleiben brauchen, wir haben ja ein Ballet, und Condottiere - daß auch der Bannerruf der modernsten die Notwendigkeit, dieses Ballet zu beschäftigen, wird Künstlergilde, jenes anipruchsvolle „l'art pour l'art“ auf beiden Seiten des Vorhangs geradezu zu einer nur eine „aufgeputzte Skepsis und Willenslähmung“ sei. Kalamität.

Hier stolpert nian und erschreckt. Das hätte man nun Denn wie die Knochenbeilage beim Schlächter, jo doch gerade bei diesem Manne am wenigsten erwartet, bei unerbittlich stellt sich das Ballet am Schluß der Theater ihin, der so verbrecheriich war, sogar die Moral zur Abende ein. Kein Werk, Schauspiel oder Oper, einerlei, Aesthetif, zur „Geschmackssache“ zu machen. ist vor einem dieser raffinirt erfindungslosen Schlußballets Drei Ereignisse der jüngsten Gegenwart tragen Schuld, ficher, da schüßt nicht Geist, nicht ehrwürdiges Alter, daß ich diesen Fechterausfal Niepsches - den ich zuvor nicht Tragik, nicht komik, nicht die ausgebreitetste Fünf wol für eine feiner ,,Bosheiten“ gehalten – in diese fri. aktigkeit - getanzt wird doch!

tische Betrachtung der neusten Erzeugnisse deutschen KunstDem Ungeschick und Ungeschmack in der Repertoir- schaffens „leitmotivisch“ aufnehme: Zum ersten diese Frühbildung hält das Ungeschic, neue Kräfte zu gewinnen | jahrsausstellung in München, welde von all bisher in und passend zu beschäftigen, die Wage. Besonders im Deutschland gesehenen am meisten dem „l'art pour l'art“ rezitirenden Drama ist das Personal von einer beklagens 311 entsprechen scheint; zum andern, jente Bombe, welche werten Unzulänglichkeit

, und nirgends beweist die Regie, dem „Aesthetifer“ Laurent Tailhade und seiner kleinen daß sie durch Fleiß die talentvolleren und die talent Freundin in Paris bei Fagot die Suppe verdarb, und losen Kräfte in ihrer Leistung zu steigern weiß.

endlich jene posfirliche querelle allemande“ um das Heine-Denkmal zu Mainz. Denn, um bei dem leßten

Falle“ einzuseßen, jenes Prinzip, nach welchem die Kunst Die Oper ist bei weitem beffer daran; wenn auch nnr „um ihrer selbst willen“ da sei, ist kein ästhetisches, hier einige Personalfragen chronisch zu werden drohen, sondern ein politisches Schlag- und Rampfwort und als jo verfügt sie doch nicht nur über altererbte, auch über solches eigentlich selbstverständlich: Die Kunst will zu vereinige neuerworbene gute Kräfte, und vor allem gibt ihr stehen geben, daß sie ihre absolut safrosanfte und allen das" mitwirkende Gewandhausor ch efter einen vor. nicht in ihr selbst beruhenden Maßstäben entrückte Stellung, nehmeren Anstrich,

auch in dem Zeitalter der allmächtigen Philisterei und Um dieses Gewandhausorchester frystallifirt sich die biedermännischen Barbarei festhält – und siegreich festPflege der einzig blühenden Rumst, die wir hier haben, l hält. Dies zeigt der „Fall Tailhade". Denn der Sieg

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der Kunft über die Masse der Gebildeten ihrer Zeit besteht | legung vorgenommene Beifügung des Prädikates „be. nicht darin, daß fie Verständnis, freudige Zuneigung des dentend“ vorausseßt

. Dieses Lob der „Sezeifion“ ist „Publikums" erringt, daß fie ein unentbehrlich notwendiges so groß, daß man es faum ohne Gefahr aussprechen Ingrediens alles geisligen Lebens werde, sondern daß fie kann, faum ohne bei anderen das weltfennerisch-bösartige Mode wird. Wer sich darüber noch täuscht, hat seine „Na, na“ oder ein Mitleidslächeln zu ristiren: und doch bittersten Erfahrungeni noch nicht gemacht und auch die ist dieses Urteil das Resultat einer außergewöhnlich scharfen Erfahrungen anderer nicht studirt. Solchen empfehle ich Sichtung. Es war einem so bequem gemacht. Nur wenig den Wagner-Enthusiasmus von heute und den Goethe- über 300 Kunstwerfe haben in den 12 Sälen Aufstellung Kultus von gestern zu gründlicher llntersuchung. Der in gefunden: kein Bild drängte das andere, es gab nicht jedem Betracht bemiileidenswerte Herr Tailhade, den eine oben und nicht unten, sondern nur ein gemessenes, vor. heimtückische Bombe mit einem Sinalle weltberühmt ges nehmes Nebeneinander. Die Leute taten wie Lords, von macht, hat die allgemeine Aufmerksamkeit zum ersten Male denen ein jeder einen Tropfen föniglichen Blutes in fich auf das ästhetische Gigerlium gelenkt, welches in Paris, fühlt und sich dem anderen gleich dünft; dazu lauter gute, der Hauptstadt Europas, am deutlichsten veranschaulicht, alte münchenier Bekannte, eine geschmackvolle, behagliche wie weit das „l'art pour l'art' bereits Mode geworden Ausstattung und linde Frühlingslüfte, welche von dem ist

, und welches sich von dort, wie alle Moden, über die mählich sich belaubenden englischen Garten herein. Provinz, 2. B. Brüssel und München zu verbreiten be- schwellten. ginnt und wol auch in den verrufensten Verbannungsorten, Es ist nicht mehr als billig, wenn Ludwig Dill 3. B. Düsseldorf oder Berlin bald bemerklich sein wird. - feit Pilgheins Rücktritt bekanntlich der erste Präsident Wenn Schwachföpfe, wie dieser Herr Tailhade, der „Theo- hier an erster Stelle genannt wird. Seiner umsichtigen retifer des panmuflisme“ und Perehrer malerischer Mórd- Tatkraft und seiner selbstlosen organisatorischen Tätigkeit geberden, es für möglich halten, durch spleenige Hervor- | verdanken wir es, daß sich die Sezession ursprünglich kehrung rein-ästhetischer Wertungsmethoden, die allgemeine eine Gruppe, der niemand große Aftionen, ja nicht einmal Aufmerksamkeit auf sich ziehen und somit ihre läppische eine mehrjährige Lebensdauer zugetraut“ hatte zur Eitelkeit befriedigen zi1 fönnen, so müssen diese Prinzipien führenden deutichen sèünstlergemeinschaft, zu einem Bunde offenbar bereits auch in jolchen Streifen sich eines gewissen entwickelt hat, welcher imstande ist, etwas in deutschen Ansehens erfreuen, in denen man Affen nicht mehr von Landen so llnerhörtes wie diese Eliteausstellung zu leisten. ihren Originalen zu unterscheiden vermag: Das sind jene Die Prinzipien der Sezession und ihres Führers Ludwig Schichten, denen die Kunst Modejache ist beffer viel Dill find jedod) ausschließlich artistische, und wer ist leicht: Dodelorheit die somit auf jenes ästhetische noch Barbar genug, beklagen zu können, daß mit der Prinzip eingegangen sind, so weit sie eś im Stande Sezession auch rein fünstlerische Grundfäße im deutschen waren!*)

d. h. bis jeßt: münchener – Kunstleben zur Macht Innerhalb der Kunst bezeichnet das „l'art pour gelangten? Dafür, daß dieser Sieg errungen wurde und l'art“ allerdings eine Willenslähmung ebenso wie für alles, was in Zukunft sich daraus ergeben wird, ge„Objeftivität", ,,reines, willenfreies Erfeinen" .C. - Denn bührt L. Dill der tiefe Dant aller derer, welche, der der Künstler schafft nur um jeiner selbst willen aus einer großen Ziele der europäischen Kultur sich bewust, für jenes Notwendigkeit, welche ich aus dem Spiel und Widerspiel politische „l'art pour l'art“ in den Kampf getreten sind. feuer Seelenfräfte erhebt. Wenn er aljo im Hinblick auf Die von Dill ausgestellte Kollektion zum Teil grandas Schaffen jenen Grundsatz ausspricht, so beweist er

dioser Stimmungsbilder aus den Lagunen, vom Lido, damit, daß er eine Entschuldigung jeines Egoismus für Chioggia sind zwar in den Stoffen von einer früheren, angebracht hält – und wird sich nicht wundern dürfen, längst hochgeschäßten Produktion nicht verschieden, gleich. wenn ihn Nietzsche unter die Henchler oder die „Lahmen“, wol haben sie überrascht. Alles Virtuosenhafte, jegliche die Krüppel, weist.

Routine und manirirende Bequemlichkeit – Lähmungen, Im Salon der Sezession befinden wir uns im die, wie bei fast allen Landjchaftern, auch bei Dill in leßter innersten Kreije der deutiden seunst der Gegenwart, im Zeit eine gewisse immerhin respektable Langeweile hervorAllerheiligsten“, Ilnberührtesten. (Serade hier erfennt man

gerufen hatten — sind geschwunden. Ein frischer, erneuter den llnterschied zwischen einem Künstler „um der Kunst Geist der Poesie lebt in ihnen. Ein jedes Bild ist auch willen“ und einem Künstler „u jeiner selbst willen“,

ein Erlebnis, iind die Skala der Töne wecft, wie sie im einem autokratischen, eruptiven, meinethalben auch launené Empfinden des Schöpfers ein reales Urbild besaß, airch haften Schöpfergeijie. Denn hier fällt die sonst notwendige . Beschauer zarte, milde Emationen. Zumeist Ábende Scheidung in „Berufene“ und „lliberufene“, in „Talente“ timmungen, scheinen sie von der Künstlerhand erfaßt, ehe und „Fabrikanten“ it. s. w. gänzlich weg. Ein talentlojes sich etwas Seltsames und dennoch beinahe Geahntes an Werk wird fast vermißt, man ärgert sich beinahe, daß so ihnen vollziehen sollte: Dort erwartet man das Antraben gar nichts zum Alergern da ist. Selbst die Mittel- wichtiger Kentauren, hier das Herniederwandeln fingender mäßigkeit , die „Güte“ kann bei jo zahlreichen, scharf: bedürftiger Jüngling diese Bilder betitelt haben vor.

„Dramatische Landschaften“ würde ein reklame. blickenden und fesselnden Charakterföprei ihre ganz anspruchsloje Korrektheit und Tadelfreiheit kaum ausgeseßt, daß er etivas ähnliches zustande gebracht hätte. bemerflich machen. Man hat es fast ausschließlich mit allein das ist nicht jedermanns Sache! Wer nicht über Künstlern zu tun, die entweder zu jenen „Einmaligen“

das große, vornehme koloristische Können eines Dill vers und „Erstmaligen“ gehören, zu den Führern oder doch fügt, läßt die dramatische Poesie lieber fern und schaut als Geführte soviel Physiognomie id so hohe technische zu, daß wenigstens die Landschaft etwas tauge

. Lualitäten aufweisen, wie sie eine mit ernsihafter lleber

Es soll damit feine Spiße gegen die jungen münchener

Landschafter gekehrt sein. Im Segenteil! Gerade diese *) Tailhade - das ist bezeichnend — gehört der Publikationss Ausstellung nötigt zur allergrösten Hochachtung vor den gesellschait , La Plume" (Direktor Lion Deschamps) an, in welchen landschaftlichen Impressionisten. Eine große Anzahl großer, der tollste Herensabat der symbolistischen Moderne neben einem Dichter technisch souveräner Individualitäten, eine schier staunenvon der Größe Verlaines zu treffen ist, und die jüngst in ihrem erivedende, überreiche Manigfaltigkeit, ernstes Studiren „Salon des Cept den symbolistisch-mystischen Mode-Spleen ebensowol Nahrung reidhte als der wahren Kunst, wie ste z. B. Rops und

und rastlose

Arbeit – das alles bietet sich hier ungestört mit andere repräsentirten.

so ruhiger Bescheidenheit dar, als ob es etwas ganz selbst

verständliches wäre. — Mit dem üblichen Aufzählen aller sind alle miteinander Meisterstücke; Menschenschilderungen Namen in Stil des homerischen Schiffsfataloges joll hier von 3bjenscher Klarheit und Únerbittlichkeit. Paul niemand gelangweilt werden. Nur einige dominirende Höđer erscheint dieses Mal ebenfalls als Porträtist Persönlichkeiten seien genannt, etwa Hölzel, seller mit dem reizenden Bildnis eines jungen Mädchens Reutlingen, Meyer-Basel, Eckenfelder, Hummel, („Frühling“): so frisch, geschmackvoll, vornehm und sieges. die beiden von Heider, oder es sei, um einen Begriff bewust-fofeit, als ob es ein Symbol dieser ganzen von dem Reichtume dieser Abteilung zu geben, auf gewiffe „Frühlings-Ausstellung“ vorstellen wollte! Gegensäße hingewiesen, z. B. auf die weiche Anmut eines In Finale noch zwei, welche ich, wenn auch bisher Eichfeld und die brutale, breite, grobkörnige Realistit noch mit seltener Unterstüßung, unbedingt zu jenen , Ersteines Tooby. Welch eine schwüle, schwere, fast unheimliche und Einmaligen“ zähle, deren ich in der Einleitung ges Symbolit bei Franz Stud „Herbstabend“, „Liebespaar“) | dachte: Leo Samberger und Heinz Heim. – Zwar und welche hausmütterliche Intimität bei H. v Heyden, nannte die „Kölnische Zeitung“ Sambergers „Danie mit der den Bauernhof umstreift, die Ställe und Winkel und dem Bliß“, welche sich auf der münchener Ausstellung von grasigen Eckchen, wo die Hühner scharren und die Schweine 1892 befand, das , Ereignis der Ausstellung“, aber sonst ruhen, 11. f. w. Unter der kleinen Zahl der Nicht-Münchener vernahm ich nur Urteile von etwas schüchterner „Mäßigung“. machen sich der Schwede Liljefors und das preziöse Fürchtet mian etwa Lenbach? – Álléin mir“ ist es unbefarlsruher Kleeblatt Rallmorgen, Kampmann und v. greiflich, wie man in Samberger einen „Konfurrenten“ Volkmann besonders bemerkbar.

des großen Bismarck - Malers erkennen konnte. Weil er H. Zügel bringt einige große Galeriebilder – lauter ebenfalls die Köpfe dramatisch behandelt? – Weiler Schafherden, von bewunderungswerter Mache aber – und Kleider, Hände u. a. Drumherum misachtet? - Das sind dieses Aber“ muß ich generalisiren – die auf einem ge

die auf einem ge- doch recht äußerliche Dinge! Ueberdies ist Samberger im wissen, stets variirten Stoffgebiete errungene Meisterschaft, Grund seines Wesens gar nicht der Porträtist

, der Historifer, welche sich bei Zügel wie bei P. P. Müller und sehr Biolog ind Biograpy, wie er in Lenbach so grandios und vielen anderen im Genuß ihrer Unfehlbarkeit wie der hl. einseitig-genial lebt und schafft: er erscheint vielmehr als Vater in ehrwürdiger Hoheit brüstet, drückt mehr und eine jener Byron-Naturen, denen der Dämon, um mit mehr auf das Temperament des Künstlers sowol wie des Goethe zu sprechen, der Unhold, um Ibsen zu zitiren, Stunstwerkes. Mir will es su vorkommen, als ob einige meinethalben auch der „Satan“ im Menschen das reiz

hochbedeutende natürlich!" – aber bequeme Herrn sich vollste und begehrenswerteste ist, so tragen alle seine genach dem Vorbilde der Wissenschaft in ein Spezialistentum waltigen Häupter es sei denn, daß er sie nicht frei ge,,verbohren“, welches niemandem gefährlicher sein wird, schaffen, sondern nur konterfeit habe ein Kainšual; als ihnen selbst.

denn er ist brutal, fanatisch, jähzornig wie ein Korybant. Sogar Fr. v. Uhde kann davon nid)t ausgenommen Man fürchtet sich oft vor ihm, wie er in seiner äshyleischwerden. Indelsen er in seinen frischen, farbigen Pastellen, finjteren, unheimlichen, posirten Ruhe da auf seinem SelbstPorträts und Impressionen aus jener Sphäre, welche in porträt steht und die Ausstellungsbesucher fast zitternd auf Zolas „La terre“ ihre klassische Schilderung gefunden hat, den Fußípißen an ihm vorbeistreichen. immer weiter schreitet, gesund, fühn, schneidig wie das Von Heinz Heim befindet sich nur ein kleines Werf seine ritterliche Art, leiden die großen, eigentlich und („Bei der Toilette“) in diesem Salon. Man fennt und allein – Uhdeschen Gestaltungen aus Eindrücen der ehrt ihn als einen der grösten Zeichuer, - und Berufene christlichen Erlösungsgeschichte in jüngster Zeit ebenfalls haben ihn als solchen mit Türer und Holbein verglichen an jener leblosen Bläffe, jenem öden, falten „Grau in als den Begründer der modernen, impressionistischen RötelGrau", kurz: an der Manier. Soviel über sein „Nach technik, als den Schöpfer zahlreicher Figurenbilder aus furzer Raft“, obwol dasselbe den „Tobias“ vom vorigen bäuerlichem Milieu, in denen eine hodist merkwürdige Jahre überragt und eine tief ergreifende Wirkung aus: Verbindung schroffster Naturalistik mit einer an die Schotten übt. Arthur Langhammer dagegen gedachte eines erinnernden, dabei aber ganz originellen Farbenweichheit Tages uns Kritifer, die wir ihn bereits säuberlich zu den gefunden wird. --- Noch sphinthafter wird er unseren Kunst„besseren Landschaftern“ katalogisirt hatten, zu ärgern und beflissenen mit seinem leßten Wert vorkommen! Es stellt fam als Poet daher: „Prinzeßchen und Schweinehirt“ ein naktarmiges Mädchen dar, welches auf einem Stuhle nennt er sein charmantes Rokokobildchen, welches ihn voll-fißend seine braunen Haare strält

. Alle Töne und Farben auf berechtigt nach Lessings Vorschlag „über alle Grenze | verschwimmen in ungewisse Dämmerungen, wie etwa bei scheidungen der Stritik zu lachen“.

Whistler, nur daß dessen graue, nebelhafte, fast skeptische Der Symbolismus ist durch Albert Keller und Indifferenz zart und keusch von den seltensten, erlesensten Ludwig v. Hofmann vertreten. Leßterer hätte wol Oliven- und Purpurtransparenten gelichtet wird. Hier etwas besseres schicken können, als die beiden technisch sind wirklich subtile, ins fanm mehr "faßliche, differenzirte etwas vernachlässigten Studien. Von seller prangt hier | Tonwerte, die noch niemand gedacht, noch niemand gedie bereits von der vorjährigen berliner Ausstellung be bracht hat .. kannte „Römische Idylle und das wundervolle Porträt. werf Dutter und find"; neu ist eine hoheitsvolle, unendlich liebliche „Bretagnerin“ und der „Herbst“, vielleicht das bedeutendste symbolistische Gemälde, welches in Deutschland bis jeßt entstanden ist und welches im Verein mit

Zwei russische Dichter. anderen neuesten Arbeiten seines genialen Schöpfers eine deutlich erkennbare Parallelerscheinung zu Mar Hlingers

Wladimir Korolensto. Radiringen bietet.

Von J. Durstin. Franz Stuck, welcher, um im Börsianer-Jargon zu sprechen, eine „starke Nachfrage 31 befriedigen“ hat, bringt neben einigen größeren Stücken älteren Datums Der russische Roman hat von jeher die Tendenz ge(„Versuchung“, Wilde Jagd“, „Zaubergarten“), eine habt, den Typus des Elenden und "llnterdrüdten, welcher köstliche „Nederei" und einige brillante Siudienköpfe in das Opfer unserer sozialen und politischen Uebelstände ist, in Pastell. Beder-Gundahls gezeichnete Porträts | darzustellen und dem Leser 'vor Augen zu führen. Do

1.

stojewskis Roman „Die Erniedrigten und Beleidigten“, | dem öfonomischen Gebiete Konkurrenz und läßt den Augenaus deffen Titel schon die Tendenz des Verfaffers erhellt, blick nicht unbenußt, wo er aus den Geldverlegenheiten stellt in seinem Haupthelden Marmeladow diesen Typus des Grundbesißers feine Vorteile ziehen kann. Bei Bläb des tief Erniedrigten und Gedemütigten dar, der sich des | Uspenski beginnt der Bauer seine Macht einzusehen und IInrechts, welches ihm geschieht, garnicht bewust ist, und lehnt sich oft auch gegen seine Unterdrücker auf, doch ist ohne zit murren das auf ihm lastende schwere Joch trägt. er sich noch nicht seines Rechts bewust, des Rechis, auf Dieselbe Richtung schlägt auch Nefrassow mit Vorliebe ein, welches er als Mensch seine Ansprüche erheben könnte in seinen Gedichten kehrt immer wieder der im Schweiße und als Mensch bestehen soll. seines Angesichts arbeitende, elende, unterdrückte, recht Dem Typus des unschuldig Verfolgten und Unterlose Bauer, welcher sich seines jammervollen Daseins drückten, der gegen die Machthaber und die Starfen seinen ganz unbewust ist und alles über sich duldsam ergehen Protest erhebt ind sich mit aller Araft ihren Gewaltläßt. Die „Unterdrückten“ Dostojewśfis und Nefrassows tätigkeiten widerseßt, begegnen wir zum ersten Mal erst erheben nicht Protest gegen ihre Unterdrüder, sie gelangen bei Wladimir Korolento, einem noch jungen, aber sehr bis zur niedrigsten Stufe des iinglücks und Elends, doch populären russischen Belletristen, von deffen zahlreichen kein Klagelant entschlüpft ihren Lippen, ihres Elends un Skizzen und Erzählungen auch manche ins Deutsche überbewust, beugen sie sich immer tiefer und tiefer, bis sie ießt worden sind. Die Unterdrückten und Leidenden Koromachtlos zusammensinken.

lenfos, auf welchen das Joch der sozialen und politischen Mit dem Grafen Tolstoj tritt die russische Litteratur Misstände' lastet, verhalten sich nicht ihren Unterdrückern in bezug auf die Darstellung des Typus des „Elenden gegenüber passiv, sie verspüren nichts von Klagen und und Unterdrückten“ in eine neue Phase ein. Tolstoj pre- | Bitten, sie beharren vielmehr auf ihrem Recht und sind sich digt die Passivität des Menschen dem Uebel gegenüber, ihrer moralischen lleberlegenheit bewust. ES treten bei sein Spruch heißt: Wehre dich nicht gegen das Böse! diesem Belletristen neue Typen auf, es sind nicht die Das Glüc ist nicht in der Außenwelt zu suchen, nicht in Typen Tschernitschewskis, Turgenjews und anderer den besser geordneten sozialen Zuständen, sondern die russischer Schriftsteller, bartlose Studenten, welche aus Quelle des Glücks liegt im Menschen selbst, in der Har: humanitären Motiven sich gegen die politische Gewalt aufmonie der Seele, in der moralischen und fittlichen Rein- lehnen, es sind vielmehr Typen aus der Mitte des Volkes heit und im billigen Handeln. Der Unterdrüdte ist sich jelbst, „Revolutionäre" aus dem Baiternstande, den Handbei Tolstoj seines Elends und seiner Lage wol bewust, werferklassen und den ganz niederen Volksschichten, die der doch ist er troßdem seinem IInterdrücker bei weitem über Willfür der Beamten und der Polizei Widerstand leistent

, legen und verdient gerade von leşterem beneidet zu wers gegen die rücksichtslose Gewalt Protest erheben und ihren den. Tolstoj ebenso wie die Helden seiner Romane, welche Unterbrüdern gar zu oft Furcht und Angst einjagen. zu den höheren Ständen gehören und im Besitz der In einer Skizze, betitelt „Im Untersuchungsgemateriellen und geistigen Güter sind, fühlen es, daß die fängnis“ tritt besonders deutlich bei Rorolenko der Lupus auf der sozialen Stufe viel niedriger Stehenden ihnen bei Des russischen Revolutionärs aus dem Volke hervor. Es ist weitem überlegen sind und sich eines viel größeren Quan- dies der Arrestant Jaschka, welcher von den Polizeibeamten tums wahren Glücks erfreuen. Während sie selbst körperlich unschuldig verhaftet und in eine einsame Zeile geste$t schwach sind, vom Zweifel gequält ind zimeist lebensnüd, worden ist. Der unschuldig Prretirte klopft fortwährend sind auf Seiten der Elenden und Interdrückten die an die Tür, sobald er jemanden kommen hört, und giebt physische und moralisde Kraft, der Glaube, die Einfach dadurch seinem Protest gegen die ihm angetane Gewalt heit des Lebens und die Einheit der Weltanschauung. Die Ausdruck. Der Gefängnisaufseher erzählt von ihm, daß von der Gesellschaft zu Elend und Not Verurteilten blicken dier aus dem Griunde in eine einsamie Zelle gesteckt worden mit Stolz und Verachtung auf die Reichen und Höher- ist, weil er die Staatsgewalt nicht anerkenni und gegen stehenden herab und werden sich nicht geneigt zeigeni, ihre die Obrigkeit grob ist

. „Möge kommen, wer da will, der Lage mit derjenigen der Bessersituirten "einzutauschen. Untersuchungsrichter, der Polizeimeister, jelbst der GouverBei Tolstoi imponirt der Schwache dem Starfen durch neur, er sagt eine Grobheit“, so äußert sich der Gefängnisseine Ruhe, seine Einfachheit imd sein stolzes Selbstbewust- aufseher von diesem sonderbaren Arrestanten mit einem sein, der Unterdrückte fühlt sich bei Tolstoj nicht erniedrigt, gewissen Achielzucken. Jaschka selbst bestimmt seinen Beruf sein Lebenswert ist vielmehr im Vergleich mit den Reichen im folgenden:

im folgendenti „sch bin", sagt er, für (sjøtt, für beli und Mächtigen ein viel höherer und die Summe seines großen Zaren, für das Gesetz Christi, für die heilige Glücks eine größere.

Talife, für das Vaterland und für alle Menschent mid Realer ind dem wirklichen Leben mehr entsprechend entlarve daher die Obrigkeit, die ungerechten Beamten, ich ist der Typus des Elenden und Interdrückten bei dem flopfe“. Im Klopfen und Toben sieht Jaschka sein höchstes jo überaus eigenartigen russischen Schriftsteller Gläb | Ziel auf Erden: ,,Ich flopfe, und gelobt seist du dafür, Uspenski, der von dem furchtbaren Unglück geistiger Gott und himmlische Königin!" So drückt er sich anderen Umnachtung befallen worden ist

. Hier bei Uspenski gegenüber aus. tritt uns eine weitere Phase der sozialen und öfono In derselben Skizze begegnen wir einem anderen origimischen Entwicklung Rußlands entgegen, und die Personen nellen Typus, dem eines Mannes, der auf sein Recht der aus den niederen Volksschichten, ganz besonders aber der Gewissensfreiheit pocht. Ein Kleinbürger aus Kamïschin russische Bauer, erscheinen in einem ganz anderen Lichte, wird im llntersuchungsgefängnis vom lInterjudungsrichter als bei den volkstümlichen russischen Beletristen der früheren wegen seiner Religion befragt: „Welcher Konfession gehörst Fahrzehnte. Gläb lispenskis Bauer beigt sich zwar vor du an?" ,, Reiner", lautet die Antwort. Wicjo denn dem Pan", dem Gutsbesitzer, und steht vor ihm ebenso feiner? glaubst du nicht etwa an Gott?" – ,,Was für einen wie vor dem Dorfschreiber entblößten Hauptes, aber er ist | Gott? wo ist er? hast du ihn etwa gesehen?" erwidert insich schon oft seiner leberlegenheit bewust.' Er fennt wol erschrocken der Kleinbürger. Wie wagst du so zu antworten, die finanziellen Schwierigkeiten dir Grundbesiker, der dii Hundesohı, id, werde dich schoni firre machen!“ Der großen russischen Herren, ihre Schulden und die weiten gottlose Kleinbürger wird verurteilt, in Fesseln geschmiedet schweren Verwickelungen, in welche sie immer wieder ges und verbannt, seinem nihilistischen Prinzip aber bleibt er raten, und fühlt, daß er selbst oft auf einem viel festeren treut und läßt nicht den Augenblick inbenußt, um seine Boden steht, ja er bietet sogar diesen großen Herren auf Gottlosigkeit auf den Markt zu tragen. Es ist der Typus

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