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sich das antiquarische Intereffe erschöpfte. Zu den Schutt-heitsliebenden, nüchternen Forschung) troß aller Enthaufen, die sich über ihren Gräbern und Herdstätten ichnung und gegenseitigen Uebertragung, eine zusammenwölbten, erhielten diese Völker noch Bergeslasten von hängende Geschichte jener uralten Kulturen in organischer Büchern und Abhandlungen, die man ihrer Sprache, Folge zu schreiben. Der Verfasser hat deshalb recht getan, Sitté und Geschichte widmete. Wer die Geschichte der auf diese utopistischen Pläne von vornherein zu verAltertumsforschung kennt, der weiß, welche Rolle die zichten, und sich nur auf die Zeichnung des europäischen Philologie, namentlich die biblische und die klassische, Menschen zu beschränken, aber trozdem bleibt das Profrüher gespielt hat. Sie war die Mutter aller Wissen- gramm noch ein sehr umfangreiches, wie aus folgender schaften, die Hüterin aller Schakkammern des Wissens. Schilderung hervorgehen dürfte: vom Ursprung des Was sie über die Altertümer einiger welthistorischer Völker Menschen, gleichjam von seinem embryonalen Zustande beizubringen wußte, wurde unbedenklich auch den Dar- und seiner Geburtsstunde, sind zwar noch lange die stellungen der Urzeit anderer Völker, já der Menschheit Schleier nicht gehoben; aber auch hier zeigt sich das überhaupt zu Grunde gelegt. Diese Herrschaft hat jeßt Ziel der Forschung, und wir kennen wenigstens einige ihr Ende erreicht. Daran find nicht etwa die Philologen Schritte der ersten Entwicklung unseres Geschlechts. Kühn schuld, und fern sei es von uns, diese Männer für das stellen wir die Frage, wie der zivilisirte Mensch seinen lange dauernde Zurüdbleiben anderer Wissenschaften ver- Plaß an der Spiße der gesamten Schöpfung errungen antwortlich zu machen. Aber erst in iinserem Jahr- hat, mit welchen Mitteln er zuerst den Herrschertron aufhundert hat ihr Reid) seine natürlichen Grenzen gefunden. richtete, den er später in geschichilichen Zeitläuften immer Unser Zeitalter feiert seine grösten Triumphe auf dem mehr befestigte und erhöhte. Diese Kenntnis ist auch Gebiete der Technik und der Naturwissenschaften. Das darum von unermeßlich hohem Werte, weil sie uns lehrt, moderne naturwissenschaftliche Prinzip, das Prinzip der daß die Menschheit mit ihren Aufgaben noch nicht abJuduftion, welches auch andere Wissenschaften da, wohin geschlossen hat, daß sie auch jetzt noch nicht fertig dasteht, es gehört, mit Vorteil amwenden, bevorziigi die greifbaren sondern in stetem Wandel und Fortschritt begriffen ist

. Je Zeugniffe der alten Kultur gegenüber der geschriebenen größere Zeiträume unser Blick umspannt, je tiefer die Ueberlieferung, und die technische Richtung unserer Zeit Schatten sind, in die er hinabtaucht, desto besser ermißt wendet sich mit einem früher nie dagewesenen Eifer dem er die Stärke des Lichtes, in dem wir leben, und erkennt, Studium desjenigen zit, was die alten Völker durch die daß wir noch lichtvolleren Zeiten entgegengehen. Troß Kunstfertigfeit ihrer Hände hervorgebracht haben. Aus aller Macht und Herrschaft, die wir heute schon über die dieser Verbindung von Elementent ist die Urgeschichts- Natur ausüben, sehen wir erwartungsvoll in die Zukunft

, forschung unserer Tage hervorgegangen. Darum ist sie wenn wir zurückkehren von der Betrachtung einer Verein echtes Kind unserer Zeit, und darum dürfen wir sie gangenheit, in der uns die Prähistorie den europäischen nicht ohne gerechtfertigte Vorliebe als Fleisch von dem Menschen jenseits aller geschichtlichen Ueberlieferung im Fleisde unseres Jahrhunderts betrachten.“ (S. 36.) Kaipfe mit den Riesentieren des Diluviums als rohen

Ist auf diese Weise der Blid für eine Entwicklungs- Wilden, ja als Rannibalen gezeigt hat. Wir sehen ihn geschichte der Menschheit auf neuer und gesicherterer Grund als Renntierjäger und Höhlenbewohner am Fuß verlage gewonnen, so würde es sich in zweiter Linie im gletscherter

gletscherter Höhen mit Waffen und Werkzeugen aus eine nähere Bestimmung der vielen Probleme handeln, sinochen und roh zugeschlagenem Stein armselig sein welche in das Bereich dieser Wissenschaft fallen. Mögen Leben fristen uud doch schon Neigung für Schmuck und wir über die Geburtsstunde des Menschen noch immer Prunt, ja selbst die Anfänge des Kunstfinnes entwickeln. leider nicht genau genug unterrichtet sein, so viel steht jeden- Wir finden ihn am nordischen Seestrand zuvischen Abfallsfalls fest, daß die liebliche Idylle der Geniesis in das Reich haufen bei seiner Muschelnahrung kauernd oder auf dem der Dichtung gehört, und daß wir ihn schon als Zeitgenossen Pfahlrost seiner Gebirgsseen zwischen IIrwäldern hausend, der gewaltigen Tierformen des Diluviums festzusteden ver die sich finster in der schimmernden Wasserfläche spiegeln. mögen, mährend is freilich sein tertiärer Vorläufer zur Zeit Langsam trennt er sich von dem geschliffenen Stein, feinem noch fehlt. Während nach allen übereinstimmenden Zeug- Jahrhunderte, ja Jahrtausende alten Verbündeten im nissen die Einheit des Menschengeschlechts in physischer Rainpfe uns Dasein, und greift nach der goldglänzenden und psychischer Hinsicht trok aller Nuancirungen im Bronze, später nach dem dunklen Eisen, daš ihm anfangs einzelnen sich nicht mehr anfechten läßt, müssen wir nur die teure Bronze erseßen muß, um später immer dagegen den mannigfachen, nicht selten mit beneidens- herrischer im Haushalte der Menschen aufzutreten, bis es werter Sicherheit vorgetragenen Vermutungen über den heute als Eisenbahnschienenneß und Drahtgitter zum Fernllrfiß des menschlichen Geschlechts ein skeptisches: Non schreib- und Fernsprechdienst die Erde umspannt, die liquet, entgegensetzen. Dieselbe Unsicherheit besteht trotz Fernen vernichtet

, die Meere furcht und fesselt und in aller Fortschritte auf den verschiedenen Spezialgebieten Gestalt großartiger, blos als Zeugnis überschäumender gegenüber dem vielbesprochenen Problem über den llr= Menschenkraft gleich jenen alten Pyramiden errichteter sprung und die geographische Verbreitung der mensch- Bauwerke in das Blau des Himmels greift. (S. 70). lichen Gesittung. Wenn insere historische Forschung Man erlasse es uns, in die Einzelheiten dieses weiten den Faden bis zu der sumerisch-affadischen und ander- Programms uns zu verlieren; nur einige wenige Skizzen über seits zu der altägyptischen Kultur zurüc verfolgt (ohne die ersten Kulturregungen unseres Geschlechts mögen geübrigens, was sehr bezeichnend ist, im stande zit sein, nügen. Auch die Funde der Urgeschichte bestätigen nicht eine organische Verbindung zwischen diesen beiden Glie die seltsame Meinung einiger moderner Forscher, die in dern der Kette herstellen zu können, so reißt doch jede dem Eifer, die Anfänge unserer Raffe möglichst tierisch chronologische Verknüpfung ab, sobald wir uns zu so zu schildern, uns einreden wollen, im Naturzustand habe alten und andererseits jo selbstständigen geistigen der mythische Urahn unseres Stammes weder Sprache, Schöpfungen wenden, wie z. B. zur chinesischen, oder um noch Religion, noch die einfache Kunst der Feuerbereitung ein ganz anderes Beispiel anzuführen, zur Kultur der besessen. Die sogen. Kommandostäbe prähistorischer HäuptInkas oder der Uztefen oder gar der zentralamerika- linge, die sich in manchen französischen Höhlen fanden, nischen oder der hinterindischen Areale. Bei dieser beweisen unverkennbare Züge des sich regenden KunstRundschau verschwimmen die Linien vollständig, und es sinnes, die Dohnen, Grabhügel, die zahlreichen Ueberreste gelingt schlechterdings nicht (wenigstens nicht einer wahr: 1 des Zeremoniells und Ritus, von Zdolen und Amuletten

in den Gräbern sind ein beretes Zeugnis für die uralte,

Rentenadel. unversiegliche Straft der religiösen Ideen; selbst die Trepanation, welche man an verschiedenen Schädeln beobachten konnte, ist init Recht schon von Broca aus animistischen

Etwas mehr Sozialismus wird sich Motiven abgeleitet, un nämlich dem feindseligen Dämon

der Staat bei unserem Neiche überhaupt

angewöhnen müssen . aus dem Stopfe des mit Wahnsin Seplagten einen be

Fürst Bismard, 12. (. $2. quemen Ausweg zu verschaffen. Mit der Kunst, die beiläufig bemerkt, sich sowol in der Tätowirung, wie in der

Ift für Deutschland eine starke Regirung, die neben Kleidung 311 erkennen gab, ging Hand in Hand die Technik hartnäckiger Opposition über eine durch Intereijengemeinin den verschiedenartigsten Richtungen, am anschaulichstenschaft und Autoritätsgefühl verbundene Gefolgschaft verwol in der Entwicklung der Waffe und des Werfzeuges, fügt, vorteilhafter oder eine sogenannte schwache, die diejer Stellvertreter der menschlichen Glieder, sodaß man ganz felbst die politische Orthodorie in ihrem vertrauensseligen richtig gesagt hat, in ihnen projizire der Mensch gleichsam Dogmatismus erschüttert und die Stride gemeinsanier seine natürlichen Organe. Endlich kann der spähende Interessirtheit zerreibt? Blic schon in jenen nebelumschleierten Zeiten die ersten Die Frage ist durchaus nicht so närrisch, wie sie Anfäße zu einer sozialen Organisation in der Gruppiring scheint. Eine starke Regirung, die autoritativ schaltet der verschiedenen Altersstufen entdecken, ja bis zu einem iind ihre Gegner nicht nur rednerisch zerschmettert, ist gewissen Grade sogar schon die Keimzelle für die Ent als Drgan eines in den Grundfragen einigen oder eines faltung eines individuellen Eigentums. So zeigt sich auch staatlich zu einigenden oder eines unmündigen Volkes histofür die Stultur derselbe organische, lückenlose Entwicklungs. risch fruchtbar. Dagegen ist in Zeiten, in denen ein mit den gang, den wir an der Natur beobachten, es bedarf nur feinsten Nadeln politischer Chirurgie unheilbarer Riß prüfender Sorgfalt, um in den indheinbarsten Elifchei- mitten durch eine politisch geeinte Nation geht und diese nungen die IIrbilder al der Herrlichkeiten zu entdecken, Nation in einem gegen frühere Zeiten unerhört hohen mit denen wir unser Leben auszuschmücken lieben. Für Prozentsa dentfähig und willensbewust ist, eine sogedie äußere limgestaltung der Erde aber und damit ihrer nannte schwache Regirung geeigneter, den geheimen Kultivirumg hat wol kein Werkzeug mehr beigetragen, als Geist der Zeit zur Erscheinung gelangen zu lassen. Eine das Schiff, das ja auch weit in prähistorische Zeiten hineiit rücffichtslose Parteiregirung birgt in solcher Zeit die reicht. Hörnes fnüpft daran folgende beachtenswerte Be Revolution in fich, vor deren Greuelit die Leutchen am trachtung: „Das Werkzeug vernichtet die starre Scheide jämmerlichsten zitteen würden, die sonst geneigt sind, die wand zwischen Mensch und Natur, indem es die leßtere ästhetische Wirkung despotischer Persönlichkeiten als allgemach in den Dienst der ersteren stellt. Mit dem Lebensweder für ihre schlaffen „Individualitäten“ zu beSchiff aber beseitigt der Mensch die stärfste Grenze, welche trachten imd die ganze Weltgeschichte in den Dienst ihrer die Natur selbst zwischen den einzelnen Erdräumen ge Regenerationskur zu spannen. Eine vorsichtig labirende zogen hat, und bevölkert die klimatischen Gürtel der Erde Regirung, die mit einem gewissen blassen Idealismus init Pflanzen und Thieren, welche auf dem Wege der Interessengegenfäße zu versöhnen bestrebt ist

, die uit selbständigen Ausbreitung nie den Weg in alle für sie kleinbürgerlichemSittlichkeitsgefühlrecht tut und niemanden geeigneten Länderstrecken gefunden hätten. Mit dem Pfluge scheut, die mit wechselnden Parteien von Fall zit Fall hat man das Schiff häufig verglichen, aber es furcht nicht wirtschaftet, die durch kleine Konzessionen kleine Fortnur die öden Gewässer, sondern es vermag auch imer: schritte erzielt, auf die interessirie Treue einer Volfsmeßliche schattendunkle, von Wild wimmelnde Waldland fchicht, auf unbedingte Anbetung und Rechtgläubigkeit schaften in sonnige Aderfluren umziwandeln." (S. 145). verzichtet

, kurz eine Rogirung des juste milieu, ist zwar Einen ganz besonderen Reiz übte das Meer ja vor allem ästhetisch und intellektuell wenig imposant, dafür aber auf ursere Vorfahren aus, weshalb denn unser Verfasser außerordentlich geeignet, daß sich die ringenden Probleme hinzusetzt: „Wol erzählt die Gejchichte anderer Mittelmeer der Zeit fläreii, daß die geheimen Wünsche offener zu völfer von den Tharsisschiffen der Phönizier, von der Tage treten, daß Klassencgoismus und stlasjenbornirtheit

, Kapiimsegelung im Auftrage aegyptischer Pharaonen, und ungehemmt durch Etiketterücffichten auf die Autorität, von den Entdeckungen der Punier an Afrifas Westküste; dreist und nackt auf d?n Markt treten. Je leiser die sie weiß auch vom Opfermut einzelner Kapitäne, die lieber Regirung, desto lauter die Regirten, und umgekehrt. ihr Schiff scheitern ließen, als daß sie nachsegelnden Kon Ein Antrag, wie der des Grafen fanis auf kurrenten den Weg ins Zinnland verrieten, rühmliches Monopolisirung des Handels mit ausländischem Getreide zu berichten. Aber von einem Todestrop gleich dem der wäre unter dem autoritativen

„ Wifinger, die im Sturm alle Segel aufzogen und lieber Kurses“ einfach undenkbar gewesen, obwol unter ihin im heulenden Abgrund versinken, als dem Zorn des Meeres gerade die agrarischen Interessen auf ein stärkeres Verweichen wollten, von einer wilden, nordischen Abenteuer ständnis stießen, als unter Caprivi, dem der Beiname lust, wie sie seit dem Beginn des Mittelalters an allen des Aristides in der Geschichte einst zuerfannt werden Vorgebirgen jauchzte, alle blühenden Küstenstriche überfiel dürfte. Die Konservativen beugten sich vor 1890 unter und die Eisenrüstung zu einem Merkmal anderer, In die gebiedende Allmacht eines Mannes, der für sie dachte, widerstehlicher Menschenart erhob, davon weiß jene Ge- für sie schaffte. Sie' beteten ihn an und sie beteten ihui schichte mit all ihrem flugen und erbaulichen Inhalt nichts nach sie entäußerten sich ihrer Meinungen und dachten zii melden. Erst als solche Fäuste am Ruder lagen, hat und sprachen uur unter Bensur des Leitgeistes. Der das unvergleichliche Werkzeug voll und ganz gehorcht; Kanzler hatte das Monopol für die richtige echte Politif, erst unter dieser Herrschaft hat es sich seiner hohen Auf- und die Konservativen waren nur seine Ägenten. Nungabe, das Antliß der Erde umzuforinen, gefügigers mehr aber, da sie keine Stüße haben und keinen Vorwiesen".

mund, der väterlich über sie wachte und für sie sorgte, Wir wollen schließlich noch auf den reichen Bilder müssen sie auf eigene Faust handeln, helber denken, und schmuck des Werfes aufniertjám machen, der an dieser der Freiheit längst entwöhnt, stürzen sie sich in die Stelle, eher wie sonst in unserer illustrationssüchtigen Zeit, tollsten Abenteuer losgelassener Begierden. Während sie zum wirfichen Verständnis des Inhalts nicht wenig bei- früher patriotisch kostümiri, monarchisch frisirt und staatsträgt.

männisch erzogen fich auf der politischen Bühne be

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wegten, werfen sie jeßt den fonventionellen Plunder von follegen, ist aud) im Reichstag feine übliche Erscheinung. fich, proklamiren das Red;t ihrer Individualität, reden Mit platten. Späßen umd temperamentlosen Ingrimmig. wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, und verraten keiten vergnügen sie sich, während ein Neues, Bedeutsames offen, wie sie über die Dinge dieser schäbigen Welt Fichtbar für alle Sehenden durch den Raum schwebt. denken, was sie fordern kraft ihrer Herrenrechte und ihrer Mit Leuten, die vor jeder Verstaatlichung eine wahr

Schulden. Sie werden, nachdem die lenkende Berhafte Struwelpeterangst haben, läßt sich erfolgreich nicht fönlichkeit geschwunden, selber Persönlichkeiten.

disputiren. Man hat die Post verstaatlicht imd dann die Éine Weile schien es, als ob Herr Miquel der

der Eisenbahnen, ohne daß der vorhergesagte lintergang des Mentor der junkerlichen Naturburschen werden würde, der Verkehrs eingetreten ist, und sollte der Getreidehandel den gewaltig drängenden Wildwuchs in höfische Formen einmal verstaatlicht werden, wenn auch nicht im Sinne des zwängte. Die Taftit der Konservativen in russischen Kanikschen Antrages, wird gewiß Europa nicht zu grunde Handelsvertragskrieg war ein Meisterstück; der Sieg dieser gehen. Wer fann die Entwicklung des wirtschaftlichen Niederlage war glänzend. Während sie sid, mit prächtig Kosmos voraussehen und leugnen, daß nicht einmal in gespieltem Zorn besiegen ließen, eroberten sie die Aufhebung einer gewissen Zufunft der Staat fich gezwungen sieht, des Identitätsnachweises, der ihnen mehr nüßen mußte, die Aufgabe billiger Brotversorgung auf sich zu nehnen? als ihnen zehn Handelsverträge schaden konnten, und Wenn an den agrarischen Deflamationen etwas Wahres gleichwol durften sie noch als arme Vergewaltigle nach ist

, so ist es das, daß der Haß des Volks gegen die Revanche schreien.

getreideverschließenden Millionäre von Mannheim, Rönigsllud nun auf einmal dieser Husarenritt nach Utopien, berg 11. 1. W. feine Fabel ist. Es ist influg, gegen diese den Graf Kaniß von la Mancha" ausgeführt hat. Wäre offenbare Tatsache die Augen 311 verschließen. Die Abich ein politischer Kolportageromancier, so würde ich über furdität und Dreistigkeit des Kanizschen Antrages bestand dieses jonderbarste Kapitel der modernien Geschichte die nicht in der Monopolisirung des Geireide handeis, sondern Uebersdrift jeßen: Miquels Rache“. Ich würde aus- in der Monopolisirung des Getreidewuchers. In diesem führen, wie es den Minister arg verdrossen hat, daß von Jahrhundert beträgt der Durchschnittspreis für Weizen den agrarischen Freunden Zweifel in seine Treue gesetzt etwa 180 M. Daß Graf Naniß da 215 M. als geseßlidhjen wurde, obwol es doch sicher feine geringe Leistung war, Mindestpreis festgelegt wissen will, ist allerdings insich aus einem Bauernbefreier in einen Junkerbefreier zu geheuerlid) verwandeln. Da habe er denn Locfspißel abgerichtet und Aber nicht in diesen einfachen und selbstverständlident diese auf den Grafen Kaniß geheßi, biš er endlich ihren Betrachtungen liegt die historische Bedeutung des Antrags Einflüsterungen Gehör gegeben und dem Reichstag den des Grafen faniß. unglaublichen Antrag beschert habe, daß der Handel mit Zum ersten Mal hat sich die Vertretung des deutschen ausländischem Getreide zu monópolisireni, daß Weizen nicht Vults, angereizt durch den Grafen Kaniß, offiziell mit unter 215 Mart und Roggen nicht unter 165 Mart zit dem Gedanken

dem Gedanken befaßt, daß auch eine menschliche Eristenz verkaufen sei. Und als nun die Rieseneselei begangen, denkbar ist, die nicht durch die aufregenden Schivanfungen habe sich der Anstifter vergnügt die Hände gerieben ind des Erwerbslebens gewürzt ist. Es gehört zu den tief. (chinunzelnd gesagt: „Seht ihr, das kommt davon, daß sinnigen Späßen, die sich die Weltgeschichte mit uns armen ihr mich nicht um Rat fragt. Als ihr noch Vertrauen Schächern erlaubt, daß gerade die Aristokratie diese žu mir hattet, konnte ich in einem irreal - hypothetischen Sehnsucht nach Erwerbsruhe zuerst in einem gejezgeberischen Šaß von Eseln sprechen, jeßt muß ich die einfache frasfe Antrag formulirt hat; denn der Antrag des Grafen Tatiache konstatiren."

Stanitz bezweckt nichts anderes als die Schaffung eines Gewiß ist die Vorgejchichte des Antrages Staniß nicht Rentenadeis. jo romantisch. Der gute Graf hat sich nur auf seinen Das Prinzip der durch den Kampf uns Dasein eigerien Kopf verlassen, da er an die Autorität der Re bewirften Auslese ist aristokratisch, gilt als aristokratisch. girung doch nicht mehr glaubte, und so enthüllte er seines Und siehe da! Raum beginnt unsere Aristokratie wirklich und seiner Standesgenossen geheimistes Begehren. Es war in den Kampf ums Dasein, inn ihr (gewohntes) Dasein zwar nicht flug von dem Grafen, aber nichts dürfte so ber hineingezogen zu werden, da verzichtet sie schleunigst auf deutsam für die Entwicklung der Dinge werden, wie die veredelnden Wirkungen dieses Auslejemittels und begerade dieser brutale, unüberlegte Junkerantrag.

gehrt, just wie die plebejischste Nähmamsell, ein sicheres, Am 13. und 14. April hat der Reichstag über den wenn auch hohes Auskommen. Der aristokratische KraftAntrag des Grafen stanik beraten, der Schließlich mit mensch will — Rentier werden, und des spornenden, 159 gegen 46 Stimmen abgelehnt wurde. Es wurde sehr stählenden Ringens um seine Existenz enthoben werden. viel uns sehr heftig gesprochen, aber nicht eben tief und Das ist dieser Spaß der Weltgeschichte: Der erste Anweitsichtig. Das Gefühl, daß an diesen beiden Tagen der trag auf Firirung der Eristenz, auf die staatliche Garantiehistorisch bedentsamste Antrag beraten wurde, den das gewährung eines gewissen Lebensunterhalts, ist nicht von Deutsche Reich seit seiner Begründung gesehen, war in den Ármen, den Niedrigen, den Vielzuvielen anisgegangen, feinen der Redner lebendig, nicht einmal in den Für- sondern von den Edlen, den Ersten, den Vielzuwenigen. sprechern. Auf der einen Seite die alte Klage über die Jeßt brauchen wir Plebejer uns wahrlich nicht mehr unserer Not der Landwirtschaft, auf der anderen Seite die be- Sehnsucht nach Eliminirung der Notdurftsbalgerei aus rechtigte Entrüstung über die naive Begehrlichkeit der unserm Daseinzuschämen. Der Antrag Kaniß ist einverrenktes Raubritterepigonen, die ein Geschenk von 600 Millionen Erzeugnis des Zukunftsstaatsgedankens und gerade desfür etwa 15000 Großgrundbesiker heischt, ein Geschenk, halb iroß seiner Ilumöglichkeit und seines rohen Kasten. das sich die Masse der Aermsten erhungern muß. Dazu egoismus eine Tat eigener Art. Eine bislang nur gewurde noch das Schreckgespenst des Sozialismus auf- | träumte Zukunft winkt mit mystischer Hand niemals geboten und der Abscheit vor einem rififolosen Dasein, zuvor habe ich das so lebhaft gefühlt, als bei diesem das nicht die Wonnen der Hausse und den Jammer der Erzeß konservativ-agrarischer Selbstsucht. Baisse kennt, eindringlich geäußert. Das war alles. Das Und noch eines ist bedeutsam und wird so gar nicht Adlerrauschen über dem Haupte, das der junge Heine berücksichtigt. So lange wir historisch denken fönnen, beim Dichten des Ratcliffspürte, zin großen Stainen hat der Staat sich um die Brolversorgung des Volkes der durch solche Halluzinationen nicht behelligten Dichtungás gefümmert. Die Ritter vom laisser faire werden an dieser

Von

Tatsache nichts ändern. Aber immer war das Bestreben

Xus Italien. des Staates darauf gerichtet, einer Verteuerung des Brotes

Bomnterbriefe im März.*)
entgegenzuarbeiten. Schon im alten Griechenland gab es
Brottaren, zwischen den Preisen von Getreide, Mehl und

August Strindberg.
Brot mußte ein angemessener, nicht übermäßig großer
Unterschied bestehen, das Auffaufen von Getreide zu speku-

VI. lativen, preissteigernden Zwecken war verboten. In Athen

Þegli-Genua. wurde aus Staatsmitteln billiges Getreide verkauft.

Was hatte denn nun 6. l. eigentlich geschrieben, Ebenso war der römische Getreidehandel streng geregelt, und jeder Wucher verpönt. Im Mittelalter war es sogar ändern?' Er schrieb, Rom sei europäisch geworden: das

das im stande war, einen so lange überlegten Entschluß zu in manchen Städten untersagt, daß die Käufer auf dem

wars ja gerade, was mich freute, denin einer der vielen Getreidemarft sich überböten. So jah der Staat bis in die neueste Zeit hinein es als eine seiner wesentlichsten besteht darin, Europäer 311 sein. Das haben die Eisenbahnen

Wüniche (fein Traum mehr!) des jüngeren Geschlechtes Aufgaben an, den Getreidehandel im Sinne der Üer

vollbracht eines der großen Verdienste dieser Wald. billigung zu beeinflussen. Bekannt sind die Maßregeln,

Bekannt sind die Maßregeln, verschlinger belieht darin, die alten, historischen Landesdie in den Hungerjahren vor der 48er Revolution ge

grenzen durchgestrichen zu haben, die ja übrigens häufig troffen wurden, umi den Armen billiges Brot zu be

niach dynajijcher Willkür geändert wurden.

Man sehe schaffen; so wurden z. B. in Kurheffen die Besitzer von

sich nur die Garten in einem Reijehandbuch an! Our Getreidevorräten gezwungeil, fich ihrer Ware zu ent

Eisenbahnstationen! Man würde kaum merkeit, daß man äußern. Es ist das Merkmal der modernen Entwicklung,

in ein neues Land foment, wenn nicht die Zollämter da daß jeßt auf einmal der Staat aufgefordert wird, für die

wäreit. Die Eisenbahnen vermischen die Sprachen, erst unter Verteuerung des Getreides seine Macht anzuwenden.

den Eljenbahnbeamten und dann in den Rupees. Die EisenDas ist das Neue inserer Zeit, desjen Möglichkeit in den

bahnen verseßen die Flora, und durch die Güterwagen Jahrtausenden vor uns nicht einmal geahnt wurde. Wir

werden die verschiedensten Nahrungsmittel in die früher jo leiden am Zuviel. Wir leben in einem Schlaraffenland,

streng geschiedenen Länder eingeführt. Der franzojenhaffende das zu genießen uns ein böjes Geschick verwehrt. Während Denische führt seinem dicen Blute den Traubenjaft seines die Menschen vor uns stets die Schredbild eines

Feindes zu, und der deutschenhafsende Franzose beruhigt Zuwenig in banger Seele trugen, martert uns der

jid durch den Gerstenjaft des Deutschen. Der Franzose, deberfluß. Wir haben, so scheint es zu viel Getreide, der für 100 Millionen Francs Brennmaterial fauft, weil 311 viel Kleider, Rohlen, Bilder, Gedidite, Maschinen. I fein eigenes Land ihn nur mit dem dritten Teil seines Das Viel erscheint uns als ein Zuviel, weil – die

Bedarrs versieht, heizt mit dem Holze der Schweiz und leberproduktion die Preise drüdt und die Produzenten arm

Deutschlands und geht auf schwedischen Dielen (oder macht. Wer nicht begreift, daß wir es hier mit einer ganz Parfett)! neuen Erscheinung zu tun haben, für die wir fein Vorbild Furopäert sich allmählic), bis sie überal die gleiche ist. Das

Die Speisenzubereitung in den Hôtels verin der Geschichte haben, und deren furchtbarer Widerfinin gemeinjame Postporto" hat Europa auch einen fosmoüberwunden werden muß, mit dem ist nicht zu streiten. politischen Anjiridh gegeben. Könnte man Was Wunder, daß die Verrücktheit eines solchen Zustandes annehmbare Art findent, die Zollämter aus der Welt zu

nur eine selbst den Grafen zu Kopfe sieigt und sie auf wunder- räumen, und hätten wir die parlamentarische Regierungsform famien Wegen und Auswegen taumeln läßt. Im Reichstag hat man am 13. und 14. April auch es schon vorziehen, die ehrerhafte und geachtete Stellung

zur vollen Wirklichkeit gemacht, dann würden die Dynasten darüber geschwiegen. Was kümmert es diese Sprechmaschinisten, daß wir alle an einen Leichnam geschmiedet Demütigungen zu verbringen wie bedeutungslose Puppen;

von Privatleuten einzunehmen, anstatt ein Leben in find, daß wir alle am Leichengift fiechen! Ad unser und wenn die Völfer einmal ihre Angelegenheiten selbst in quellender Reichtum stirbt am Gold

die Hand genommen haben werden, dann ja, dann wird das andere schon von selbst gehen! – Das ist ja richtiger

Optimismus! Nun, wenn man ins Licht hinausfommt, Wenn ich aus dem Fenster blicke, schaue ich ein dann sieht alles nicht so düster aus, als wenn man zu grünes Hügelland, in dem ein blißender Fluß eilig fich Hause in einem Winfel" fißt, wo, wie bekannt, die Sonne schlängelt. Nächtlicher Regen hat Baum und Strauch nicht jo große Kurven macht und

die dunklé Jahreszeit und Wiese fonntäglich frisch gepúßt. Das ist eine Fülle, langer dauert als im Süden. Wer an ein künftiges nicht zu ermessen, quellend in junger Frühlingssonne! Europa nicht glaubt, der muß eine Zeitlang in der Schweiz Und in diesem fruchtbaren Wunderland lebt eine Bauern- leben; dort wird man das Experiment bereits ausgeführt schaft, die vernichtet ist, wenn der „Jutt“ auch nur einen finden. Dort wohnen „die Erbfeinde“ mitten unter eine Taler einklagen würde. In Garten draußen wiegt sich ander: Deutsche und Franzosen, frühere Desterreicher und im blütenschwellenden Kirschbaum ein lustiger Bogel, frühere Italiener

, und sie sind stolz, Schweizer zu heißen, und die weißen Flocken fliegen dem Wippenden um den wodurch bewiejen ist, daß nicht der Rassenhaß, sondern geschwäßigen Schnabel. Wie reich, wie reich! Hab ich ganz ewwas anderes die Völfer gegen einander aufreizt!

Was hatte denn nun Italien erweckt, dieses Italien, das zu lange in die Sonne gesehen? Plößlich hängt in eklen lumpen leichenstarr ein gespenstisch dürrer Gesell im ewigen Schlafe befangen gewesen zu sein schien? ani slärfsten Ust unter dem blühenden Fruchtbaum

Ich denke das Bild einem Sijmbolisten, der den glücklichste Ereignis Europas angesehen wurde der Wahnsinn unserer Zeit zu malen begehrt!

Krieg Frankreichs und Deuischlands im Jahre 1870/71.
Sperans.
Welch ein segensreiches llnglück

, das Italien frei gemacht und Frankreich eine Republik geschenkt hatte, die von den übrigen Mächten anerkannt werden mußte!

Man muß ja Dptimist werden, wenn man sieht, wie die grösten Unglücksfälle solche Geschenke mit sich

*) Autorifirte leberfeßung von Gustav Lichtenstein.

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führen können! Daß Deutschlands Entwicklung durch o schöne Zeiten . für Maler, Bildhauer, Poeten, den Siegesrausch eine Zeitlang gehindert wurde, ist ein Charlatane, Kunstmacher und Gaufler aller Farben!“ Irrtum, denn wenn Bismarck im Parlament mit den Herren Hasenclever und Bebel, die er bisweilen ins Gefängnis

„Zeiten, den unsrigen so ingleich, wo der gegenwärtige feßte

, sich aussprach, so hat die Entwicelung wahrhaftig Fortichritt mehr prosaisch als sentimental ist," tatkräftig nicht stilgestanden.

und nicht grübelnd, das Nützliche besser verstehend als das

Schöne (hört, hört!); und diejenigen, welche Däzenaten Indessen: Die Hiße in Pegli dauert an. Die heißen hätten sein können, die beschäftigen sich lieber mit Perugualio afrikanischen Winde werden mit der Feuchtigkeit des mittel als mit Gemälden und Statuen! ländischen Meeres, gesättigt, und man befindet sich wie in

Die Kunst, an sich ein Schmarotzer, hat bei dem modernen einem Treibhaus. Das Meer ist einförmig. Nichi einmal Nicht einmal sozialen Banket, wo oft das Brot fehlt

, wenig zit bieten. Fischmöven beleben die tote Fläche. Denn es giebt kaum Wer soll der Kunst helfen? Das Volt! Aber es Fische, troßdem eine ganze Anzahl Fischer vorhanden ist. giebt feine Kunst für das Volk vom Volfe, denn das Der Mangel an Fischen soll seinen Grund darin haben, Bulk räjonniri zu viel mit dem Magen, um das ,,künstlerijd) daß es hier an Meerespflanzen fehlt, in deren Schutz Schöne“ schäßen und genießen zit können. Die Stiinst ist kleine „niedere Tiere“ als Nahrung für die Fische leben

eine Blume, die, um leben zu können, in die Gärteil der können, und weil ferner Tummelpläße fehlen, da das Reichen umgepflanzt werden muß, nicht auf den MarfiMeer ganz offen sich gegen den Strand ausdehnt. Eine play, wo die profane Menge oder dié drückende Armut gewisse Schlaffheit legt sich allmählich auf die Sinne, fie mit Füßen tritt. und der Körper sucht unfreiwillig und so oft als möglich Da aber die Reichen sich nicht im sie fümmern ... die Horizoniallage. Die Kamelien und Rosen werden

so muß die Regierung an sie denfen.“ mit gleichgiltigen Bliden betrachtet, und die Apfelsinen hasse ich jept, da sie bei jeder Malzeit als Dessert auf

„Da haben wirs! Die riegirung! Aber die Negirung treten.

stellt die Beschürerin der Jilteressen der ganzen Nation

dar und nicht der Privilegien einer Kaste, die sich an Die Romsehnsucht aber wurde nicht mit einem Male

„schönen Nutzlosigkeiten“ ergößt. ausgerottet! Rückfälle (Atavismen) ließen sich verspuren,

User die Kunst liebt, möge das Vergnügen be;ahlen; wurden aber durch die Versprechungen des Wirtes be

will er Bilder haben, möge er jie faufen. schwichtigt, der mir römische Zeitungen verschaffen wollte. Und so bekam ich eine römische Zeitung, Ji Messagiero eines Volkes, und wenn die Regierung hundert

Die Kunst ist der Lurus einzelner, aucht das Bedürfnis

Lire hieß sie, und die war ein Herold, ein Herold, der vers

einem Maler chenft, aus Mitteln, die vom Volke genomme! fündigte, daß eine neue Zeit angebrochen, daß das Schöne ind (das sich abmüht, arbeitet und leidet, um sie bezahlen durch das Nüßliche geschlagen sei. Auf der erjten Seite ein

zu fönnen), jo betrügt (tradisce) die Regirung die ganze Leitartikel, wie er eigens für mich geschrieben zu sein schien. Nation, weil sie den Hungernden das Brot vom Miunde Wer jahrelang gegen das Alpdrüden der öffentlichen nimmt, um es den sarasiten des Staates zu geben, die Meinung gefämpft, wer seinen eigenen Zweifeln mistraut konjumiren ohne zu produziren. hat, wer jelbst in einen Berg hineingelockt wurde, wer

Wer ist denn diese anspruchsvolle, hoffärtige Kunst, fich dann mit Grubenlicht aus diesem Berge herausge- die sich unter den übrigen Ärveitern als ein privilegirter sucht hat, wer im Dunkeln stehen geblieben ijt und die

fonsiituiren will, dieje Fragen dineidende Aristokratie von jenigen, die man hätte fuhren sollen, gleichfalls im Spielzeugarbeitern, die sich mittelst des Vermögens erhöhen Dunkeln gelassen, und deren dumpfe Flüche hinter seinem will, welches sie dem geduldigen Pantaleonie aus den

nur der kann versiehen, was ich Taschen zieht, der sich abracert, bezahlt, aber nie genießt.“ empfand, als ich einen Leitartikel in einer Zeitung, die in Rom gedrudt und signirt war, mit folgendem Titel zu Und das wurde in Rom im Frühlingsuionat 18 .. lesen bekam:

geschrieben. D! D! Die schönen Künste und die häßlichen!

Aber nun gelüftete es mich auch 311 wissen, ob das Ich muß eine ziemlich strenge Pflicht gegen mich Volk alle Nützlichkeiten lernen fönnte. Ich wußte zwar, als alten Kunstverehrer erfüllen, indení ich einige Zeilen daß Italien 47 000 Volksschulen besißt, aber ich wollte aus dieser Bulle wiedergebe, gegeben 311 Nom gegen

auch in Erfahrung bringen, was in den Sdulen gelehrt Roms eigene alie Sünden. Folgendermaßen schreibt der wird. Zu dem Zivecke ging ich nach dem Munizipalpalast Volfstribun:

in Pegli, wo id) zu hören pflegte, wie die stinder ba, be,

bi iind so weiter durch die Fenster hinausjangen; als id) Es ist ein Faktum, daß unser Jahrhundert des

aber erfuhr, daß man „zur Direktion“ gehen müsje, u mokratisch in seinem Denken und positiv in seinem Eintritt zu erlangen, ging ich) statt dessen til einen TabafHandeln - der Kunst wenig Teilnahme widniet, und

laden und kaufte für ein paar Lire die Lehrbücher jämtlicher zwar weil die Kunst

, von Natur aristokratisch, den Lurus Voltsschulen. Dann begab ich mich nach Hause in meine im Gefühl und den Ueberfluß in der Dekonomie re

Stube am mitteltäidisden Meer und studirte, und ich präsentirt. Aus dieser Ursache ist die Kunst immer in

glaube, diese Methode war besjer als das Beiwohnen einer bürgerlichen Gleichgiltigkeit und Apathie untergejunten. Drefjurvorstellung, denn jede soldie Vorstellung geht darauf Wann blühte fie dagegen immer? Ja, unter:

Ich begann mit der Fibel als der bitterei Wurzel Le donne, i cavalieri, gli armi e gli amori -- unter zu den Früchten aller Gelehrsamkeit. Sie benutte die den Feudalherren, als jeder Fürstenhof ein Nest für Lantmethode nicht und war unserer alten ziemlich gleich. Vergnügungen und Gastnäler war, wo Lebemänner' ihren Nachdem sie über die Zahlivörier hinausgekommen war, Wanft volfdlugen auf Kosten des Volfes aus den Erd- gab sie eine Nomenklatur, die eine Aufzählung von Wörtern hütten'. Und die triumphirende Kunst, verehrt, geliebt, für die Bedürfnisse des Lebens enthielt, und schloß mit geschüßt, trat wieder heiter und ruhig in den Salons der Gebeten auf lateinisch, jedoch mit danebent laufendem Barone auf, unter den Kuppeln der Kirche und in den italienischen Tert. Darunter befand sich: Pater noster, Klostersälen und schließlich unter der Tiara eines profanen Ave Maria, Gloria, Credo, Salve, Regina, Angelus. Die Papstes und glänzenden Fürsten: Leo X.

Bauerngebete waren jedoch nur auf italienisch angegeben.

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