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Lebensführung hat stets einen poetischen Reiz, während

Mit cignem Schnabel jeder singt, Uhlands schlichte Gestalt und einsilbige Rede den Dichter

Was halt ihm aus dem Mirzcii springt verbarg und sein stilles Dasein die zurückhaltende, herbe So hat er sich zeitlebens in Gedichten Luft gemacht, DarsteÜung zit fordern scheint, die ihm seine Witwe be wenn ihin weh ins Herz war und er die Menschen schert hat. Uhland sagte: „Wenn der Frühlingswind schalt, die er død) so warn liebte, oder wenn Freud und weht, knospet die Saat“ und ließ seinem reichen Dichter Listigkeit den melancholischen Untergrund vergoldeten. frühling nur mit langen Pausen die Nachernien ilhlands ingelenife Schweigjaniteit hat bei aller folgen, bis ihm die Poesie, wie sie früher von seinen adeligen Güte nur wenige Menschen recht nah an ihn Studien gezehrt hatte, ganz in der Wissenschaft aufging, herankommen lassen, wogegen Sterner trop dem Hang zur zu deren einsamem Betrieb eine brutale Vergewaltigung Schwermut, oder vielmehr, weil er die Gefahr der Einvon dem Lehrstuhl weg diesen pflichtstrengen Mann zwang. samfeit kannte, einer der geselligsten und aufgefnöpftesten Kerner dichtete so lange er lebte. Er besingt sein Ridele Menschen war. Rod leben nianche, ein paar auch in als Braut und als Gattin und er bringt der Abge- Berlin, die vom alten Kerner viel zu erzählen wiffen. schiedenen lyrische Totenopfer. Er muß didhten. Poesie Einen vollen Strom anekdotischer und zujammenhängender gilt ihm wie Arnim für ein arbeitsloses Singen: die darstellender Mitteilungen haben uns seine Kinder, erst Natur fingt im Dichter. Vereinzelt ein politischer Ton, Frau Maria Niethammer und unn, ohne Scheu vor kleinen wieder im Gegensaße 311 llhland; vorwaliend eine linde, Wiederholungen, Theobald Recrner, Dichtersohn und selbst doch hie und da in Disjonanzen ausflingende Melan ein Dichter, zuigelenft. llnser Gewälırsmann, der berufenste, cholie, die das Wort, Poesie jei tiefes Schmerzen, gern den eś geben fain, berichtet aus den von ilun miterlebten nachspricht oder, wie Eichendorff es bildlich wendet, den Jahren 1822-1862, teils durch Moinentbildchen, teils Schmerz als Trauerflor über die Bäume hängt. Der in ausführlichen (Sejchichten. Er madt is völlig heimiích Arzt Justinus kennt ein Alheilmittel: den Tod; der ist in Haus und Garten. Wir hören die Maultrommel zirpen auch auf feinem Rezeptbüchlein als Gerippe abgebildet wid die Aeolsharfen schwirren, wir flettern in den Geisterund droht oder lockt in zahlreichen Gedichten. Rern:r turm und lernen im Sargzimmer das Gruselni, wir tafeli denkt bei der grünen Tanne an den bretternen Sarg, bei Frau Rickele und machen mit Vater und Sohn einen beim Flachs ans Leichenhemd, bei ciner schönen, weichen drolligen Rundgang nach den besten weinsberger Eierfuchen, Hand daran, wie woltuend sie ihm die Augen zudrüden wir fahren mit dem Leibfutscher, der zugleich Totengräber möchte. Als er nach und niac) fast erblindete, fand er ist, oder einem seiner Nachfolger, einem harmlosen Simpel, an grotesken und unheimlichen „Kledfographien“ fie auf Praxis, wir gucken mit dem rüstigen Mann in die sind in einem Band vereinigi worten – Tein Vergnügen, Welt hinaus und spinnen is ein mit dem Erblindenden, wie sie die Schulfinder aus Tintenjäuen“ auf zujammen- wir lachen über seine famosen Späße und wohuen schließgepreßten Seitenhälften herstellen, und dichtete schwer- lich gern dem Hinauswerfen zudringlicher pietistischer mütige und bizarre Erläuterungen zu den „Hade bildern“ Ceelenretter bei, wir treten leise in die Cphäre der bleichen der so entstandenen Nachischmetterlinge, Geister, Teufel, Seherin und lauschen dem Weinprofetii Nelopferle, aber Geripppe. Hatte Uhland die romantische Welt dichtend auch graulichen, dabei furchtbar fomijden Bauchrednerit, verdichtet und fast überall in wolbedachten sicheren Formen die aus den Besessenen heraus brüllen. Gerade dies ein schönes Evcimaß gefunden, fo Töfte Kerners Lyrif weinsberger Napitel hat Theobald Sterner ausgezeichnet sich gern, ohne diese klare, tageshelle Plastik, in Stimm- vorgetragen. Shin war durch die ganz einzige Gastlichkeit ungen auf und hing einer träumenden Symbolik nadı. der Elt: in (Belegenheit geboten, nicht blos alle Originale Bleibt Uhland meist in der welligen Lenzlandschaft in und im Weinsberg mit Nuße zu beobachten, sondern Schwabenis, so weiß Kerner, darin goethischer als sein cilch aus der Fremdenschar, die Fahr aus Jahr ein da Freund, auch den mächtigen Sturm mit großen panthe: unier der Weibertreut vorsprach, nianchen interessanten istischen Akkorden zu begrüßen, selbst ein Teil der Charafterfopf in einem feinen Gedächtnis festzuhalten. schaffenden Natur“. Jul ihr webend und dämmernd, llebrigens fehlen auch dreiste Freibeuter wie Benfert-tertlehnt der Romantiker sich auf gegen das „Wissen“ und beni) nicht neben den zahl- und namenlosen Neugierigen ichilt „Im Grase" weltfremd flagend die dampfestolle" und den berühmten Mämmern. Bjonders eingehend ist von Zeit der Eisenbahnen, was dem Elegifer eine irgefunde Panait und Graf Alerander, von Ithland und Schwab, und schwungvolle Antwort G. Sellers 31130g. Freilich, von Freiligrath und Seibel, von Strauß und Vischer das alte Wanderleben erschien soviel poetischer, und auf die Rede. In diesen Erinnerungen läuft Ernst und dem Marsch zum Bahnhof hätte Justinus nicmals sein Scherz verträglich durcheinander. Die Theobald einem herrliches „ Wolauf noch getrunken“ singen können. Hier fremden Schulrat weismacht, der Herr da in der Laube in den volksmäßigen Gattungen trifft er mit Uhland, liege in magnetischem Schlaf, iind nun Gustav Schwab, der mit anderen Schwaben, mit Eichendorffs ewig wandernder jein Mittagsuicfchen macht, eine fremde' Hand auf der Muse zusammen. Auch er ruft mit dem Voikslied die Fein- Herzgrube fühlt, das ist ebenso lustig dargestellt, wie die liebchen, Nonnen und Schäfer romantisch auf, auch er Sendung eines duimmen Sterls zu David Strauß, den er weilt so gern am rauschenden Mühlbach, auch er pflegt auf die foppende Justruktion hin jofort traulich duzt 11. . 1. die Ballade weitab von Schillers großem breitrhetorischen oder das Luiproquio, daß ein gcuasführler Seberrichter Sunststil in populärem Vortrag, aber ohne Ithlands vollen einen jüdijchen Krämer für den lrheber des Lebens Ton und stilgerechte Ausmünzung der Stoffe. Der lieb- Jeju" nimmt und verdonnern will. Da wir and auf lich heiteren Degende des Geigers von (Gmünd oder dem Grund dieses Bitches annehmen müljell, daß der freie hellen Preis schwäbischer Volkstreue stehen düstre ind Sim des guttergebenen, aber jedem Zclotentim abholden élegische Stücke gegenüber vom todesmüden Kaiser Rit- Justinus in seinem Sohne förtlebt, sind uns ein paar dolf, von den vier wahnsinnigen Brüdern, vom sprifhaften Sciten läslig, die gewiß gegen die Absicht des Verfasjers Mord init dem Kehrreim ,, Die Mühle steht stille", vom den Parteigängern jenes schon halbverschollenen TendenzTraum des Arztes, dem seine verstorbenen Kunden er: romans „Eritis sicut Deus“ zu viener Verleumdung dienen scheinen. Kerner erfannte Ilhlands durdigebildetere Form fönnten. Auf die unglüdliche Ehe Straußens möge ein gern an, wollte aber mit dem guten Recht der Sidi Schleier fallen, obgleich Strauß selbst in den nachgelassenen, vidualität von einer sogenannten schwäbischen „Schule“ von ihm für den Druck bestimmten „Litterarischen Denknichts wissen; denn wo sei diese Schule? In der Natur. I würdigkeiten“ der schuldlosen Frau "das Gegenteil eines

Ritterdienstes erwiesen hat. Scheint aber dies Totengericht : pflegt sich der Lehrer, aus guten (Gründen, sehr zu langeine gegenteilige Beleuchting zi1 rechtfertigeni, jo ist fein weilen. Anlaß, hier durch Abdruck feltjamer Baletverje einen andern Vielleicht giebt es noch Menschen, die in dieser berühmten Landsmann als fahnenflüchtigen Bräutigam ganzen Romödie der deutschen Arbeit auf dem Birinbloszustellen. Wir glauben durchaus an feine böje 26. nasium nicht nur das allerabsurdeste, sondern auch das sicht des Verfaffers; nur galt es hier, die Gefühle der allergefährlichste Element des jeßigen (Gimnasiums schen. überlebenden nächsten Angehörigen zu schonen.

Hier wird Originalität verlangt, aber dié in jenem Alter Hie imd da lüftet Theobald Kerner schon die reichen einzig mögliche wiederum verworfen: hier wird eine Briefschäße seines Hauses. Er teilt Blätter des Prinzen formale Bildung vorausgesekt

, zit der jevt überhaupt nur Adalbert von Baiern mit und längere sehr interefjante die allerwenigsten Menschen in reifen Alter fommen. Episteln des vielberufenen Prälaten Fürst Alerander Hohen: Hier wird jeder ohne weiteres als ein litteraturfähiges lohe, dem der gute Justinus wirklich aiif inständiges Ver Wesen betrachtet, das über die ernstesten Dinge und perlangen anonym sechs Fastenpredigten geliefert hat. Dabei fonen eigne Meinungen haben dürfe, während eine wird „auf den später im Druck erscheinenden Vriefwechsel" rechte Erziehung gerade nur darauf hin mit allem Eifer Kerners hingewiesen, der nach S. 211 für die Zeit 1809 | streben wird, den lächerlichen Ansprudy auf Selbständigbis 1823 allein zehn dicke Sammelbände imfaßt. Das keit des Urteils z11 interdrücher und den jungen Menschen ist frohe funde, auf die wir lang gewartet haben. Hoffent an einen strengen Gchorjam inter dem Szepter des lich beschleunigt die gute Aufnahme des vorliegenden Genius zu gewöhnen. Hier wird eine Form der Dar: Gedenkbuchs in die Herausgabe der gesichteten Korre stellung in größeren Rahmen vorausgesetzt, in einem spondenz.

Alter, in dem jeder gesprochene oder gedricbene Sot eine Barbarei ist. Deniten wir uns nun noch die Gefah. hinzu, die in der leicht erregten Selbstgefälligkeit jener Jahre liegt, denken wir an die eitle Empfindung, mit der der Jüngling jeßt zum ersten Male fein litterarisches

Bild im Spiegel sieht - wer mödite, alle diese Wirkus Ueber die Zukunft unserer Bildungs-Anstalten. gen mit einem Blick erfassend, daran zweifeln, daß alle Sechs, im Auitrag der

Schäden unserer litterarisch - fünsilerischen Deffentlichkeit „Akademischen Gesellschaft“ in Basel gehaltene, jfientlidie ricden

hier dem heranwachsenden Geschlecht immer wieder von Von

nientem aufgeprägt werden, die hastige und eitle ProFriedridi yiietzsche.

duftion, die schmähliche Bicinacherei, die vollendete Stil

losigkeit, das Ilugegohrene und Charakterlose oder kläglich) Zweiter Vortrag (sorticpung).

Gcjpreizte im Ausdruck, der Verlust jedes ästhetischen „Man muß nur beachten, was in einem solchen Allter Kanons, die Wollust der Anarchie und des Chaos, fur3 bei der Produktion einer solchen Arbeit, vor sich geht die litterarischen Züge unserer Journalistif ebenso wie un : Es ist die erste eigene Produktion; die noch unentwickelten jeres (Gelehrtentums. Kräfte schießen zum ersten Male zu einer Krystallisation Davon wissen jeßt die wenigsten etwas, das vielzlısanımen; das taumelnde Gefühl der geforderten Selbst leicht unter vielen Taujenden faun einer berechtigt ist, sich ständigkeit unkleidet diese Erzeugnisse mit einem aller schriftstellerisch vernehmen 311 lassen, und daß alle an ersten, nie wiederfehrenden berückenden Zauber. Alle Ver- deren, die es auf ihre Gefahr versuchen, unter wahrhaft wegenheiten der Natur sind aus ihrer Tiefe hervorgerufen, urteilsfähigen Menschen als Lohu für jeden gedructen alle Eitelfeiten, durch feine mächtigere Schranfe zurücf Catz ein homerisches (Gelächter verdienen, denites ist gehalten, dürfen zum ersten Male eine litterarische Form wirklich ein Schauspiel für Götter, einen litterarijden annehmen: der junge Mensch empfindet sich von jeßt ab vephäst heranhinfen zu sehen, der uns nun gar etwas als fertig geworden, als ein zum Sprechen, zum Mits fredenzen will.

fredenzen will. Auf diesem Bereiche 311 ernsten und un sprechen befähigtes, ja aufgefordertes Wesen. Jene erbittliden (Sewöhnungen und Anschauungen zu erzichen, Themata nämlich verpflichten ihn, jein Votum über das ist eine der höchsten Aufgaben der formelen Bildung, Dichterwerfe abziigeben, oder historische Personen in die während das allseitige Gewähreulasjen der sogenannteri

Form einer Charakterschilderung zusammen 311 drängen, „freien persönlidifcit" wol nichts alideres als das Stentoder ernsthafte ethische Probleme selbständig darzusteden, zeichen der Barbarei sein möchte. Daß aber wenigsten: oder gar, mit umgekehrter Leuchte, sein eignes Werden bei dein deutschen Interricht nicht an Bildung, sondern sich aufzuhellen und über sich selbst einen fritischen Bericht an etwas anderes gedacht wird, nämlich an die bejagte abzugeben; – furz, eine ganze Welt der nachdenklichsten „freie Werjönlichkeit“, dürfte aus dem bis jetzt Berichteten Aufgaben breitet sich vor dem überraschten, bis jeßt fast wol deitlich geworden sein. llnd so lange die deutschen imbewust gebliebenen jungen Menschen aus und ist seiner

seiner Gymnasient in der Pflege der deutschen Arbeit der abEntscheidung preisgegeben

scheulichen gewissenlosen Vielschreiberei vorarbeiten, jo „Nun vergegenwärtigen wir uns, diesen so einfluß lange sie dië alernächste praftische Zucht in Wort und reichen ersten Originalleistungen gegenüber, die gewöhnis Schrift nicht als heilige Pflicht nehmen, so lange sie mit liche Tätigkeit des Lehrers. Was erscheint ihm an diesen der Muttersprache umgehen, als ob sie nur ein noiArbeiten als tadelnswert? Worauf madt er seine Sdülerwendiges llebel oder ein toter Leib jei, rechne ich dieje aufmerksanı? -- Auf alle Erzesse der Form und des Ge- Anstalten nicht zu den Justitutionen wahrer Bildung. danfens, das heißt,' auf alles das, was in diesem Alter Am wenigsten wol merft man, in Hinsicht auf die überhaupt charakteristisch und individuell ist. Das eigent- Sprache, etwas von dem Einflusse des flassischen Vorlich Selbständige, das sich, bei dieser allzu frühzeitigen bildes: weshalb mir schon von dieser einen Erwägung Erregung, eben nur und ganz allein in lingejd;i&theiten, aus die sogenannte „klassiidhe Bildung“, die von unserem in Schärfen und grotesten Zügen äußern fani, alió (Gymnasium ausgehen soll, als etwas sehr Zweifelhaftes gerade das Individuum wird gerügt und vom Lehrer zu und Misverständliches erscheint. Denn wie könnte man, Gunsten einer unoriginalen Durchschnittsanständig feit ver : bei einem Blide auf jenes Vorbild, den ungeheuern Ernst worfen. Dagegen befomint die uniformirte Mittelmäßig übersehen, mit dem der Grieche und Römer seine Sprache feit das verdrossen gespendete Lob: dem gerade bei ihr von den Jünglingsjahren an betrachtet imd behandelt,

wie fönnte man ein Vorbild in einem jolchen unfte, wir damals noch den harmlosen Blauben, daß jeder, der verfeinen, weil anders wirflich noch die flajsich hellende auf ciner llniverität umt ind Würde cines Philosophen und römische Welt als höchstes belehroides ner den besitt, auch in Whilojoph jei: wir waren eben ohne ErErziehungsplan inserer (Gimnasien vorschiebte: voran falrunen iind schleciit belehrt. Wir sagten ehrlich), daß id; wenigstens zweifle. Vielmehr scheint es sich, bei dem wir mit feine philosophisch:'ll Nollegien gehört hätten, Auipruche des (Simuajinis, flajjiiche Bildung" 311 aber das erläuto gewij inoch einmal naciholen würden. pflanzen, mr in eine verleycie Pln:rede 311 handilii, spalio 1, "víat 2, elle 6: „recht“ statt „redite". welche dann angewendet wird, wenn von irgoud cuier Spalte l, zeile 17: „daran“ att „davon". Avíat 2, Zeile 19: Seite her dem Gymnaiiimm die Berahigung, zur Bildung

„gebe“ jiatt „gäbe“.

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Spalte (, ;}cili 11: fachgelehrter“ ítail „Dodjelehrter" zu erzichen, abgejprodau wird. Klaijijde Bildung!

jai; !, Bitle 27: „klefrige“ jlnit „llevige“. klingt so würdevoll! Es beschämt den ugreifender, Spaltes, vviar 1, Zeile 22: „den Gegenjatz“ statt „iegeniatz". --verzögert den Angriff, - denn wer vermag dicier ver: bļu13 2. alle 10: „Geitaltung“ ili formation". wirrenden Formel gleich) bis auf den (ruud zit iehen! 11110 i Spalte , abiau !, Boile ! uno :3; „ihreibt joht jeder Deutsche das ist die längst gewohnte Taftif des (simuaiiums: je spalle 1., 3cile 1: „als" just „vie". -- Abjar 1, crie 1: „linternad) der Seite, von der aus der Nutzu Namipfe er weisung“ stati intruftion“. Seile 7: „gebe?" hatt gube“. diallt

, sdireibt es auf jein nicht gerade mit Ehre!! zeichien ; Beile und 23: „dem ndrigeren jluge“. Zeili 31: "aud)" geschmüctes Schild eines jener verminden Schlagworte

tatt „auli". „klassische Bildung“, „jornale Bildiing“ oder „Bildung zu Wissenschaft“: drei glorioje Dinge, die nur leider ! teils in fich, teils intereinander im Widerspruche jud und die, wenn sie gewalijam zuiaminengebradit würic, ! nur einen Bildungsträgelaphen hervorbringen müpten. Teilli eine wahrhafte „klassische Bildung“ ist etwas in 1111: erhört Schweres und Seltenes ind

und Seltenes ind fordert eine 10 fomplizirte Begabung, daß es nur der Naivetät oder der llnverschämtheit vorbehalten ist, diese als erreichbares 31:1!

Litterariíih. Chronit. des Gymnasiums 31t versprechen. Die Bezeicom „formale Bildung" gehört in die rohe iinphilosophie

Der e dillir prieš gicbi 1.1 DICE":11 Jahre wicderu! Koran Phraseologie, deren man sich möglichit cutichlager inut;:

laimg, über den vert ojizieller 21: zidnungen der Listcratur nad) denn es giebt feine „materielle Vildung". llnd wer die zudenten

zudenten leimal bai siavier Wilhelm II. über das Votum der ,,Bildung zur Wijjenjchaft“ als das Ziel des (Sunalium:

siominion zal bevinden gehabt und zweimal hat er dieses Volum peraufstellt, giebt damit die ,,flajjijde Bildung“ und die in worten. Pum ciften Pial, vor drei Jahren, wünschte die Mehrheit genannte formale Bildung, überhaupt Sas ganze Vit

der Mitglieder der sinnuion Dermann Eldermann auszu zeidhuen, dungsziel des Gymnasiums preis: denn dir wisienschaft- i wegen seiner „Chre". ihr Wunid jand nicht die allerhöduite liche Mensch 1111d der gebildete Mensd) gehören zwei vel:

Billigung und is includii dejen freilich auch nicht dii ir dicdenen Ephären (ill, die hier uw da jidl in imeli

fordertiile tingimmi!!!:11 hii diciem jalir Münschte die Son Individuum berühren, nie aber mit einander zuiame mision Ludwig salida ausyuz'ichnen, wegen eines „Talisman" fallen.

und jener Policini. Birocutamijen. hr Wund)

hat dicebe Fortierung folgt.)

Niige gerunden. Sein höne Breizuwäger jeßt verlautbaren laijen, dus die Sommision bis heut 120ch nid)t dem Naijer ihren

viandidaten fund gegeben habe, io genügt ein Bliď in die StaNadwort zur erlen und .; wire'n dienis

Tulien des 3 ihii!erproijcs, um die Ubernheii divier Entschuldigun:15 Nach einer normaligen llebei prürung und demanen Vergleid:11, (nie szuichen. Fad) den Statuten lit wie siommiiiion gehalien, 119 der zum Druď vorliegenden Teile der beiden (11011 Jan

Due cepienilir ilir'un siandidaten zu pravientiren. Am 10. Vior., Nickiche: Driginal-Mannfripit durch Bctor (buit, dan larsber

als julli (cluiistage Sibillcra, ist die Entscheidung vom sữultusunia mehrerer driften und vertrauten dir lifan lichten Tage di qidica, der Nickiches zuweilen jet)wer jul ini zitternde bandidiruit oi!' Dic!!

nifier jul verüentlichun, fall: jie die (intermigung des Stiiters se lejen kann, jind einige vorbesserungen im I riid notwendig gerorden, funden hat, der dir siönig von Kreuzen ijl. I'ie sionijion hat die wir unsere Leier nachzintragen bittu.

ilire Nanl grnrujiun, die eben aui fulda ril, und jic, wie es ihre in it. 2 des vorigen Jahrgangs.

Bilicht luur, dir jie iid nidit entziehen durile, ohne ich eine verdiente Seite 820, Epalte:?, Abiat; 1 do: inici Vortrage's Silla 11D 10:

3/1190 311;11zichen, Nine Sipomber dem Kultusminister unterbreitet; „etwas Viechtes“ hinter „ ildung anitult'n' ;ul ietjet. hu:-, i der virtinuminuer dagegen sat nicht am 10. No:ember, wie es ihm Beile 11: „virbotener“ itatt „veridiedenir“.

dic Statuten anerligen, die Wahl verländet. Er hat sie nicht beititigt, Seite 827, Epalto 1, Abjar; 2, ele se: „iidill" all: i0ni.

weil jie nicht die ? illigung des Siönigs rand. Ties der dürre Sach. zeile 23: „wie“ zwischen „etwa“ imd „lve!“ cinjuiciallı'!l. Spalte 2, Abiat 2, 3cile vi, Connenwarne" ull, I under

verhali, den abzuleugnen oder 3!1 verdrehen ganz überilülig ist es würnie". -

it dus Niechi des siönigs, iiber eine von ihm oder seinem Nedits Ccite 828, Spalio 2, Abjat; 4, geile si „chent“ jlatt „liber“. vorgänger eingejente Elijiung, deren oberite Verwaltung er jich vor: Evite 829, Epalte 1, biatz 1, jeile 3: „Cl!lpindung"

behalten zu verteigen, wie cö ihm beliebt. Wenn man sich jetzt darjat 2, Zeile 2: „standen“ iratt gejianded".

über winderi, saj; der sieniu von joinem Viccite in verneinender ju Nr. 1 dicjes Jahrgangs.

Meije (Gebrauch machi, in Tirgt das daran, weil siaiser Wilhelm I., Dicie Fortsetung ist mit folgenden beiden bichnition zu croppen, der Stijter, jich jieis mit ciner ciniadien zustimmung zum Votum die im „Vagazin“ jehlen.

der sommiiiion begnügt hatte. Saiser Wilhelm I. liebte es, SpezialDer Greis lachtc. Wie? Sie für die, daß der entjcheidungen bewährten Fachmännern zu überlassen, und es lag Philosoph Sie am Philoiophiren bindern werde?" cu in jeiner Natur, die vorausjicitlich doch gewissenhaft getroijenc Entetwas mag schon vorfonumen: 110 cc haven ('s lich scheidung dieser fachmänner durch jein itilles Ja zu sanktioniren. nicht erlebt? Haben Sie auf jhrer lluiversität feine Er Jniolge diejerzchnmal geübten praris fonnte CS ober fahrungen gemacht? Und Sie hören doch die philoiophiichen flädlichen Beobachtern (dyeinen, als ob die Entscheidung über den Vorlejungen?"

Schillerpreis bei der Komision stände, die doch nichts weiter als die Dieje Frage war für uns nubequein; denn es war Þjlicht hat, die während der drei Jahre ihrer Mandatdauer erschienenen durchaus nichts davon der Fall geweien. Auch hatten Dramen zu prüfen, und da: Niecht, von dem Neulat ihrer Mühe

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unmaßgeblichen gericht zu erstatten. Nachdem icßt zweimal auf beitet, daß er nie wieder aus dicjem Labyrinth ans Lidit der Sonne die bescheidene Rolle der Somijian dillerhöchit animertsam ge gelang.nl konnte, darür aber gewiirdigt wu de, nach) Begels Tode macht worden ist, wird niemand mehr di: Bedeutung diejer neun dejjen Vorlesungen fortzuseßen. Mit emer neuen II mwertung des Auscrwählt:n überschätzen. Es darf nunmehr als ausgemacht Aristoteles jührte er sich in die heilige Sterntruppe der Begelianer gelien, dass der Schillerpreis in diesem Jahre nicht verteilt wird. í ein, mit einer schneidigen Bolcinit gegen Schelling befestigte er sich is tritt jomit die pieslimariung der Statuten in Nirait, wonach als hegelianischer śccrjührer und bei der Spaltung der Schule wari der Preis das nächite Mal verdoppelt wird oder zwei Preise er fid) zum Führer des linken Flügels auf. Freilich gingen andere verteilt werden. Der Schillerpreis ist gegründet werden, um viel weiter als er, und als Michelet seinen eigenen inzwischen ge„eigentümliche“ Werfe der dramatischen Litteratur auszuzeid,nen. I wonnenen Standpunkt in dem langatmigen Werke „Die Epiphanie Während der ersten 25 Jahre seit Stiftung des : chillerpreises, als der ewigen Persönlichkeit des Geijies“, das cr eine „philosophische die „Eigentümlichkeit“ in der deutsd; en dramatischen Litteratur bei. Trilogie“ nannte (1511-52, formulirie, war die ganze hegelsche nahe ausgestorben war, wurde der Schillerpreis verschiedene Male Philosophie und nicht minder Midelet: System der Wesensgleichheit verteilt; einmal allerdings auch an einen wirklid vigentümlidien der drei geistigen Botenzen: der fcriönlichkeit des Absoluten, der Dramatikor, an Anzengruber Seitdem die Eigentümlichkeit in unicre Erscheinung Ch:isti und der IInsterblichfeit der Seele - eine histodramatisdhc Litteratur wieder einzukehren beginnt, icii jedis jahren, sische Leiche. Der Hegelianismus ivirtte nur noch als politischer hat jich für den Schillerpreis frin , prei: würdiges' Werf gefunden. und firchlicher Liberalismus fort, jo weit er nicht in Reaktion ers Wer sich darüber zu verwundern lebt, mag ei tun. Es iit das das storben war, und in dicíer praktischen Nichtung W..r Midjelet nid,t Geschic aller ingenannten „Ehrungen“ der Litteratur und stunst. Han minder eingefleischter Hegelianer als in theoretischer Hinsicht. In sagt, daß auch einige sommissionsmitglieder darüber verwundert ge: den Jahren 1844 und 1819 hatte :Michelets Wirfen als Publizist wejen wären, ja, einige, heißt es, hätten ihre „Würde niederge'egi. in Zeitungsartiteln und Broschüren jogar itwas Nadifales an jidh, Dieses Gerücht beruht wie jentes, daí; die Kommission noch nicht ihren freilich gedämpft durch das unabstreifbar Toftrinäre des deutschen pflichtgemäßen Vorschlag gemadhit hätte, auf jinipler Infenntnis der (Gelehrtan Den Mannesmut der lieberzeugung hat Michelet indes Statuten. Die stommillionsmitglieder sind gar nicht in der Lage, nuch immer gehabt und geübt. Gegen hohe und höchste Einflüsse hat der wenn sie es möchten, ihre „Würde" niederzulegen. Zu der ; cit, ivo stille Philosoph ftetă, wo es ihm nötig jdicu, jeine Stimme erhoben, über ihren unmaßgeblichen Geschmad höherrorts abgcurieilt wird, ohne Vorciligkeit, aber ohne Zögern, sider, ruhig und jurchtlos. jind sie gar nid)t mehr Mitglieder der Siommission. Sie sind keine Man hat es ihm höhernoris denn auch eitlebens verübelt, und man dauernde Insiitution, sondern cine bar berufene Sörperschaft. hätte ihn gewiß auch gelegentlich durch eine empfindliche MaßMit liebergabe ihres Votums an den Kultusminister -- das ist Mitte regelung geehrt, wenn nicht Alirander en Humiboldt seine schüßende September ist ihr Mandat erlojdien. Niemand von ihnen ist alio i Vand über ihm gehalten hätte. Michelets Vriefwedssel mit Humin der Lage, Mitte November ein Umt niederzulegen, das zwei Mo boldt und fein selbstbiographijder Veriud), der erst an seinem nate vorher zu eristirin aufgehört hatte. Meint dieses oder jeres spätín Lebensabend crichien 1857, cnthalten viel schägbares zeitMitglied der Kommission, das seiner Stimme nid)t derjenige Grad ron l;títorisches Material zweifellos sind dieje beiden Publikationen Achtung beigemessen worden ini, auf den e: Anspruch zu haben glaubt, die wertvollsten unter Wichelets zahlreichen ichriftstellerischen Leistunio bleibt ihm nur ein Mittel übrig, dein Ausdruct zu geben: eine

gen. Michelets Freimut verhalf ihm zu der rührenden Erscheinung ctwaige Wiederwahl durch den Kultusminister höflicjt abzulehnen.

cines 14-jährigen Ertraordinarii Von 1829 bis zu jeinim Tode Es bleibt abzuwarten, ob einer der Serren den Mut hierzu besitzen

harrte er übrigens durchaus gemütsruhig – vor der Türe der wird. Das Eine ist ja gan; zweifellos, daíz jid im Publikum die

Fakultät. Das hindarie ihn nicht, eine wunderbare Riftigkeit 311 Art von Schätzung, die man dem dillerpreis crtgayenbringt, ireient

bewahren. Noch in den Jahren 1570-75 veröffentlidite er ein lich ändert und das; man schon mit ficherr: dem Mit die Namen der großes vicrbändiges Werf „System der Philosophie als crakter Verfasser künftiger Haupt- und Staat: aftionen nennt, auf die der Wijenjdart". in diesem Werf unternahm er einen Versuch zur Schillerpreis gnadenlos herabzucken wird. Den Lauf der Litteratur Neubildung jeines Systıms. Er suchte darin cine Versöhnung der wird das unberührt laijen. Offizielle Preisverteilungen haben jeitipekulativen Philosophie mit den empirischen Wissenschaft anzubahnen. der Hellenen Zeit nie cinen Wert für Litteratur und Siunit gehabt.

Wan mag über dieses Puch denken, wie man vill, für einen Greis Würde der Schillerpreis nicht eine Velohnung für poetisches Verdienít,

jcines Alters war es ein erstaunlicher Beweis von Geistesfrische. jondern für erfolgreich absolvirte brandenburgisch patriotische Ge: dichtsjiudien, jo gäbe es für ernsthafte Dramatiker gleidfalls nur ein Mittel, ihre Ansicht darüber kund zu tun: die Unahme des Kreises

Whilipp Balen (Ph. Langei, der iruder vielgelejene Autor des abzulehnen, falls er sich cinmal zuvällig zu ihnen verirren sollte.

„rren von Saint James“ und die „Einsicdlers vom Abendberge“ hat am 21. Dezember seinen aditzigsten Geburtstag gefeiert. Erji

jort feinen achtzigsten (Seburtstag! Starl vudwig Midelit, der letzte Begelianer, ist am 15. De ember, 1933 Jahre alt, gestorben. Es mus cin fraftvolles Beichlecht

ifriidrid Wilhelm Mober, der Iichter von Dreizehnlinden, ewejen sein, was um die Wende des Jahrhunderts geboren wurde, hat am 26. Dezember seinen achtzigiten Geburtstag gefeiert. „Sie unter den weltgeichichtlidien Stürmen der großen Revolution, und jind dem ganz'n katholischen Volle Deutschlands ein Sänger seines das am Ende des Jahrhunderts ielbst Weltgeschicht? machte, cine

idealen Sireben: 11110 Ringens geworden!“, heißt es in der Blückieltene Epoche der Gerontotratie auirichtend. Tie riviligen Neunziger

ivunjchadreise, welche die Zentruinsfraftion des Reichstages 1:110 des

preuziichen Abgeordnetenhauses dem Jubilar überjant hat. waren feine Seltenheit im Zeitaltır Wilhelms I. und Moltkes. Michelet gehörte dem alten Verlin an, einer der vornehmijieu Fami: licu der französischen Siolonie. Seit des großen sèurfiirsten Zeit in Wien tricheint joeben die cifte hun:iner einer Kochenschrift waren die midielet: am industriellen Aufschwung der preuj;iichen

„Neue Novine“ unter der Leitung ♡ Estens und udmund Hauptstadt, beiondırs als Seidenfabrikanten, rege beteiligt Erit

Wcgrars. Sie wird neben novelistijden Arbeiten Cijaya aus der letzte Sproß der familie verlich die väterlidie Kunst, um an

ailen Cubieten der wisjonsdaftlich:11 Foridung bringi'ni Sic ist das

Crgan der „jüngiten“ wiener Schrijsteller-Beneration. dem vci widelten (Geipinnit der hegelianischen Philoiophie spinnen zu „zur Hilego der Juti rejien des Treibundes" erscheint cine neue helf.11. Doch die väterlichen Traditionen: hielt er rejt, die über den

Dalbnionatejdlit Weji östliche und ich an“ im Verlagi von Thein hinweg wiijen Midclet (licb imni in enger Verbindung

Carl Reisner. Lycrausgeber ist Dr. Sarl Siegen in eipzig. mit Franfreid), mit Victor Cousin vereinte ihn cine lange freundschaft und maudie iciner Arbeiten veröffentlichte er in französischer

Das Baucrnjoldrillratorium in Wien schreibt eine sioniSprad. Er hatte jid in einem mehrjährigen cngen Schulerver:

furrenz für ein Grabdenilmal des Tiiters aus. fiir den zur Aushältnis zu segel jo sie in des Meiitcrs Gedankengänge hineingar führung gelangenden Entwurf sind " (). (Bulden ausgescit Tic

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kiri. taide des littcrator Mander giaubi ild) perbenert zu habını, der nur Carrière gemacht hat.

Beritolz ist, beweiļi vami, Dab er entweder zit noch von jid) oder jul gering von der Menichheit dinft.

P. Vieso.

Chronit ver bildenden Künste.

Maurus jokai zu Ehren beging wic ugarijd;c Nution am 6. und 7 Januar ein Gedenitest. jn1;ig jahre sind voriloiicn ici:dem der damals 1.9jährige zum crucn Male mit icinem Trania „Der Judenknabe“ an die Doñentlid feit irat Er ist der lebende ugariiche Didter“ und sein Volf tut alles, ihn zu chrui. Eine pratugabe jeiner Werfc iie zugleich cin Micijserwerf ungariider kuddruderkunst join jou, ist veranstaltet, hunderttaujende (vulden Ehrcr honorar sind ihm dafür gezahlt werden und die philciophtjac šatultät der budapester IIniversität hat ihm den Toftortitc! lionoris causa ver: lichen. Die junge ungarische Nation weiss, daß jie in ihrem Tichter sich selbjt chrt.

Vor Jahren schon wunde 31 Ehren Jofais eine feier in Yerlin bieranstaltet. Wieder hat jegt die ungarische Nationalieier in Berlin cin Echo geiunden. Am 7. Januar "tand im Neuen Theater cilie Matin e zu Ehren de: lingarischen Titters iait, die der „Berliner Ilngarverein“ veranijaliet hatte.

Es war eine ringariiche Nationalisier in der ücutiden Hauptstadt, und mit warmer Liebe zu dem Tighter tam echtes Vaterlands gefühl energiid) zum Ausdruc. lingariiche Weijen crflangen, wild und schnsüchtig zugleic), und leije trugen sie die (Bedanien ir das Vaterland des Dicters. lluid wie cin (Grürzen aus der gerne war cs, als Noja Poppe aus den Werken des (Vircierten voriru

Leider fam auch ein Lustspiel zur Tariteliung, da: Dr. Sarl Groß dem Diđster zu Ehren geidrichen latte. Über auch das šeit: ipiel war gutgemeint

Gerade um die Jahreswende begab sich 110dein heiteres jubi: läum. Tic „šliegenden Blütler" erümneten intimner feitnummer ihren 100. kand. Tas litir hat ihnen nichts l'un iurer frijdie geraubt, ihr Kit lit jung 1:110 1101t geblieben, wie am criten Tag. Sie sind das vornehmste unter allen Wüitern, die in Tcurich. land dem heiligen Lodien dienen und jie tragen dentichen umor nadı allen Erotsilea. Ehrenvoll gillary, Wilni aud) uidit sfilade sjewinniringend ijt is, dit; sie zu den im Auslande „nadigedrudteiten“ zeitschriften gehören. Sie haben den dentbar wettisten und bunesien Leierfreis und mancher, der ionit wol der Litteratur wcit alii dom Wege geht, betrachtet 13 als heilije kiflid)t, an jedem freitag dic neuen Fliegenden“ zu Icicn. Kon allen (Beiii, 211, die pericincii, iit uns der Schalf an wenigiiin jur yai: Vildt.: lcr alerdings, der auf eine flüdnige minuit in ville lustige wirida't cinfidiri, wird die ganze Bedeutung der „išlienden Waiter“ triennen. Sic jind viel niche als ein blönes Wibbiani, für den Tag gridrichen und mit dem Tag vergünglid). Sie geben die schönen Toturnında fir cine fünitig 31 jūreibende Geschichte des Deutidien Humore. To ccht. ursprünglid), olisie jede tünnilidio listerariict.c juridung ericheint er nirgend wo ander: So ist vor allem der iddiuiduumor, der ihnen das (iepräge giebt, und nur Süddeutidiland tonnte die Jeimat cines jolchen valaites werden. Vordiniidiland lat wc ! iie fröhliche Varmlojigfeit dazu; hier echt idü:'11 lul't, hier war, wenn die Zeit z löjzen genug rot, immer mehr voren für politiche Satire. Jedod die wahre Bedeutung der fliegenden Blätter" beruht in der zeichnerischen Siarrikatur. llnter ihren füllirijden Mitarbeitern werden von je die buiten ramen genannt. Fier hat Wilhelm Þusch, der lluvergleid, lidie', jich gerummeli; bier har Lberländer den yumor des Tierlebens wahrhait neu entdedi; hier glänzen S dylitigen und René Roiniife in ilettur birden gabe pleganter Gesellsdanistypen unserer ;;eit; din incroyable unicrer Tage in Siostüm und spaltung wird ein ipaterer siumnitcailir nirgends beiier finden als in diejen Bildern, die ibilgan: mcriter hafi vervielfältigt sind. Das Verdienst um die gebung der repro. duzirenden süünite in Deutsdıland gehört nicht zu den Heijten Kuhme:titeln der „ifliegenden". So ivandou jie lachend durch cenu! zeit hinüber in das zweite wundert und ipenden aus ihrem jung brunnen fröhliches Leben.

berliner su nitialuns. Ilmer den Bildilli, dio voc Wellidrachten in Edulto' Suloi ausgestellt wurd:ll, überwog dic Darinar: Sújulio hat:e der weihnad:lion scauflusi des großen tuliifums Jedinung getragen, indem er dic Werie der jauberen ipamjöen und italienije). ni sileintünjiler, der silippine, (salofre, Cbierici 20. anbei Allerdings war auit) cine Anzahl ernster zu nehmeridir kilder eingereilt Er von dem stuttgarter Krojevjor Nobert auch das historiche (Genrebild, aui dem die Vorhut Plüders mit jubel dos Jineines ansichtig wiid; zwei Yovellen der indiener Winter niß und Klaul Wagner; miehrere ältere Werte des Amerikaners Henry Mugler. feruier cine Toppelbildnis: iudicälteren Stiles von Blandard; und von Varaueinjonnentarbiger Voulevardırı!';ling. Endlich von Kierre Lagarde, Die Stimmen ser Tämmierung“. Tas reicrliche Hinos dieies Bilde: crinnert an Henri Martin Audi viobert Worthmüller war eine ruhige Elli cingeräumt worden, um darın das, w.is er von Paris mits bradite, au:jupacken und einen freunden cine qiliche lliberraiding zu bereiten. Denn er hat verblüiiiend vict 311.eleint Natürlich zehri er noch an den parifir Erinnerungen, und der Chic des aus wendigi'll Menjchen imponirt iljin cinsweilen noch gewaltig; er gibt etwa: aui die Toilette Ticic Berridaiten ichemen nur oberiladiliche Vitannichaiten von i!!! 311 feil!, flüdrige Begegnungen, di man jich an dem sileid oder dem su niertt, den rie tragen über das giebt jich boñentlid bald wieder, und icine gute märtiiche Natur ijt wol io leicht niidit unterzufriegini. Tas Kojitive, das Nömcn, wird bleiben

Ein Bild, vor dem man lachende (jejichter sieht, ist ein Sillileben von I i rr, der is damit jedod ebenso einit meinte, als hätte cr biblijde Britorie gemali. Ta hedt in cinem dümunerigen Miller ein weibliches Weien in iummer Verzluciviung vor cirim unge: heuren Bauien ungeichälter gepiel und ungepulcr vietfelltöpfe; jie mu jdon lange jo siben, ia sop! und Arme berciis grün und ichimmlig octorden sind Tai; is aber 110d) ciwas grüncres giebt, als dicie, will der szünstler, der orientar cingefleischter Vegetarier it, durch eine Danchen geitellte Podielgrüne Edmuñel beweisen.

merhin zeigt dicie Uibeit hervorragende foloriitijdie Qualitäten.

füni mannferdide Nadirungen in hödit geid madvollen jiahmungen sind aufjerdem zur Schau şciellt, umiangrcidie Platten, von denen cine, „dloß šriedrichsruh“, eine neue Publikation ist. Tamit hat Mannield den Freunden des alten im Sachsenwalde cin Corinncrugsblast kvidnie's wollen, gich aber glcidizeitig audi den grunden der sunsi cin schönes Wert, cine tieferniste Partitimmung,

die beicheidene Arditeftur fommt faum in etracht die stills cutlegene Einsiedelei cincs idlichten großen Mannes. Tas Mlatt ist I nicht das, was man jonit gen:cinhin ein Motiv rennt; Dejto größer

das Berdient des Künstlers. An einigen einer älteren und neucren Kortraitbuiten, die varro Magnussen hergegeben hat

linjer norwegischer sorreipondent meld:t us: (varborg und der Anardist Rasmus Steinsvir beabsichtigen cine dreimal die Wodie crsdjeinende politijdie Zeitung herauszugeben. Ein joll ini der Bauerniprache erscheinen und wird nad dom (Geburtstag der norwegischen Constitution ,Tor 17. Wai" getauit werden.

dil

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