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„Es fam

Fünf Jahre waren dahingegangen — da wurde eines

Litterarische Chronik. Tages in der ganzen Stadt erzählt, Arel Aarö sei ein reicher Mann geworden: sein alter Freund sei gestorben Theater

, 10. März.)

„Marguerite Bernard". Bon Frederic Carmon. (Neues und habe ihm eine große Leibrente hinterlassen! Ferner hieß es, er habe ziim zweiten Mal eine Sur gegen die

Das Interessante an diesem schwer durchgefallenen Stück war die Trunksucht durchgemacht; die erste habe nicht recht ange

Haltung der Hörer. Gott verdimm mid: aber unser Publikum wird

vernünftig. Die Berliner beginnen sich den Atheniensern zu nähern. schlagen, aber jeßt sei er völlig geheilt. Man konnte jehen, wie beliebt Alței Aarö war; denn es war fast feiner, trejjen zahlreiche Personen, die vorher alle in Nordfrankreich lebten,

Sie pfeifen ein Stück aus wegen schlechter Technik! Im vierten Aft den das nicht freute. Mittwoch, den 16. März 1892, Nachinittags 4 lihr,

durch einen gradezu sensationellen Zufall in einem Hotel zusammen, saß Ela mit einer Arbeit am Fensterbret, mitten imter

das in Südfrankreich gelegen ist. Immer wenn hier einer ankam, ihren Blumen. Jhr Blick fiel auf den Gasthof gegenüber.

lachten die Barketleute; sie bekundeten deutlich: wir wissen, dass man Im E&ffenster des zweiten Stoces stand der, an den sie

jo was nicht mehr machen darf, die Zeiten sind vorüber! Das dachte stand und blickte zu ihr herüber.

erfreut ein altes Naturalistenherz. Wäre das Stück vor zehn Jahren Sie fuhr auf. Er grüßte zweimal. Sie stand noch

gespielt worden, die Leute hätten vielleicht auch gezischt, aber gewiß immer am Fenster, als er schon über die Straße fam, in

nicht an dieser Stelle. Daß sie grade hier zischten, das war ein dunkler Peiznüße, schwarzseidener Weste, über die der

Befähigungsnachweis. lange blonde Bart fiel, das Gesicht etwas bleich, auch

Auch sonst haben die Stücke mit den Nachtseiten des menschlichen heiterer blickend. – Er klopfte an. Sie vermochte fein

Lebens und den Dissonanzen, für die es in der Brust des Hörers Wort hervorzubringen, noch sich von der Stelle zu rühren.

keine harmonische Lösung giebt, wol erziehlich gewirkt und auch dem

von der Natur so grausam im Stich gelassenen berlinischen Publikum Aber als er die Tür öffnete und eintrat, jant sie in den Stuhl zurück und weinte.

etwas Aesthetisches gegeben. Man lachte an den zahlreichen Stellen, Er kam langsam näher, nahm einen Stuhl und feßte allzu verlogenen Komödiantengestus bot. Man sträubte sich, bloße

wo der begnadete Autor für den Ausdrud ciner Empfindung einen sich ihr gegenüber. „Sie dürfen nicht erschreden, daß ich

Neden ohne jede Psychologie entgegenzunehmen. Aber dem ganzen jo geradewegs komme. Es war sold) eine Freude, Sie Ding habe ich idjon einige Zeilen zu viel geopfert. Nur verschweigen will wiederzusehen." Ach, wie das flang in diesem Vaus, die

ich nicht, daß mid) bei der Ausführung der Gedanke überschlich: was wenigen Worte in gedämpftem Toni

, jo rücksichtsvoll, lo entstehen würde, wenn einst ein E. Wernerscher Stoff von Richard vertraulich! Der Tonfall war ihr fremd gevorden

Voß bearbeitet würde. Id bin den Gedanken seitdem nicht loss aber die Stimme, die Stimme! llnd daß er ihre Bes

geworden.

Alfred Kerr. stürzung nicht misdeutete, sondern ihr darüber hinweghulf! Sie wurde allmählich wieder dieselbe, die sie in alten

Maurice Maeterlinck „L'intruse“, der schon auf pariser Tagen gewesen zutraulich, froh, verschämt. jo ganz unerwartet“, sagte sie.

und wiener Probebühnen die Bühnenprobe bestanden hat, ist fürz

lich auch in München vor einem bald lebhaft interesjirten, bald erstaunt „Und“, fügte er ehrerbietig hinzu, „alles, was da

fopfschüttelnden Publifutni zur Ausführung gelangt. Der ,Afademischzwischen liegt, stürmt auf uns ein.“

dramatische Verein, München“, der das landes iibliche Repertoire Viel mehr wurde nicht gesprochen; er wäre eben im

des Boitheaters und des Gärtnerplattheaters im è inne einer freien Begriff gewesen, mit seinem Schwager ausziigehen. Ure!

Bühne zu ergänzen bestrebt ist, und bei allen seinen bisherigen Interjah noch ihre Knaben in den Schneehaufen vor dem

nehmungen von der Gunit eines fünitlerisch gestimmten Publikums Haus spielen, er sah ihr Klavier, ihre Blumen, ihre Nuteli,

begleitet ward, brachte auch Maeterlinck: theaterfremdes Stimmungs. lind hat wiederkommen zıl dürfeni. staum fünf Minuteri

bild, das diesmal den Titel „Der ungebetene Gast“ führte und von hatte der Besuch gedauert.

Rudolf Loihar verdeutscht war, zu glüdlicher Aufführung; Ernit Etwas aber blieb zurück in ihrer Seele ctivas weiches und lichtes. Sie dachte daran, wie jein zierlicher durchgesett, geleitet

, und er erschien selbst mit Erfolg in der tragenden

von Wolzogen, der spiritus rector des Vereins, hatte sie angeregt blonder Bart über die leidiie Weste fiel. Das Zimmer

Nolle des alten blinden Großvaters, der in mitternächtiger Stunde, war geheiligt: das Klavier, die Noten, der Stuhl, woraui

init den verfeinerten Sinnen des Leidenden, den unheimlichen Einer gejeffen, ja selbst der Teppich, über den er gegangen

ichleicher Tod ahnt und jühlt, wo die Sehenden blind bleiben. Dem jogar in seinem (Vang lag etwas wie Rüdsid)t gegen sic.

rejselnden Simbolismus und Manierismus der Velgiers standen zwei Alles, was er gejagt und getani, verriet sein Mitgefühl mit ihrem Schidjal.

gut naturalistische Dichtungen entgegen, die den Abend eröffneten:

der Mittelaft von Maupassants „Musotte“, welcher auch hier seine An dem Tage fonnte sie nichts mehr tun, der Schlaf starke, ergreifende Wirkung übte, und das einaktige Schauspiel eines floh sie in der Nacht. Aber das, was in ihr vorging. Deutschen, „3}u þauje“, von Georg Þiríd feld. Man kann una

Sie glaubte etwas hinauszii= möglich jünger sein als dieses blonde Vereinsmitglied: mit neunzehn tragen in die Sonne, etwas, das fünf Jahre verkümmert

Jahren hat er das Stück gejdrieben, das die Beimkehr eines berliner gestanden ja eigentlich sechs – es hinauszutragen, wie Studenten in seine dem Niedergang geweihte Familie mit scharfen, man Blumen aus dem Keller holt, die da überwinterten;

modernen Mitteln, in voller Natürlichteit schildert. Der Verjasser damit sie im Frühling frisch gedeihn. – Dabei machte

Dabei machte weiß das Charakteristische der Menschen sicher zu fassen, auch wenn fie immer wieder eine und dieselbe Bewegung, wolan

er noch zu sehr mit ungebrochenen Linien schwarz und weiß, böse die zwanzig Male: sie legte beide Hände auf die Brust,

und gut schildert; er ist reich im Detail, und eine Somposition von die ein: Handfläche über die andere, wie um das pochende

ungezwungener Einfachheit hindert ihn nicht, die bewegte Fülle des Herz zuridzupressen; es durfte nicht allzu lant spredien.

Lebens zu fassen, kurz, wenn ich mir die hier begonnene Entwidlung (Schluß folgt.)

des jungen Dichters fortgejeßt denke, so wie sie anhebt, fein und eigen, jo kann ich von ihm für unser Theater viel Gutes noch erwarten.

Die Aufführung der drei Stüde ging glatt von statten; obgleich es in der Generalprobe, der ich zufällig auch beiwohnte, noch recht bedrohlich aussah. Besonders der Maeterlind mit seinen kurzen, haftigen Säßen und seinen vielen Geräuschen hinter der Szene gab den

Darstellern zu schaffen; und hier war es Felir lipschüß, der,

aber, der obeit jelbst eine Fürsorge hat zu teil werden lassen, soll noch viel meiningerhafter gewesen sein.

X

neuer

gleichfalls im Sale anwejend, mit cinigen Ratjdlägen eingriff. Das Bild hat sich mir unvergeßlich eingeprägt: oben an der Namipe Wolzogen, noch in der Masfe des „Großvaters“, lebhaft gestikulirend und Befürchtungen für jeinen geliebten ,intruse" aussprechend; unten im Sal wir andern mit allgemeinen Vertröstungen, bis Lüpschütz portrat und mit fnappen Worten angab, wic dic gespenstische Sense dengen müsse und die Unheilsvögel freischen. Stück, das ein schauerlicher Zufall dem Mannc alio in den Weg führte, der schon den Tod dachte, das Stüc, an dem er zum lezien Mal seine Regiekunst übte, hieß „Der ungebetene Gast“: aus dem Spiel wurde Ernit, und nach aditundvierzig Stunden war Lüpschütz tot.

Otto Bralım.

lInter Beteiligung Wildenbruchs, Bicherts, Dahns, des Grafen Hochberg, Dr. Mar, Jordans und anderer hat sich ein Litteraturverein „Minerva“ gebildet. Der Verein macht es fidh zur Aufgabe, die Hauptwerte deutscher Dichter in schönen illustrirten Volfsausgaben zu denkbar billigstem Breise (die Lieferung zu 10 Bf.) herauszugeben. Die ersten Lieferungen, Sileists Dramen, machen den Bestrebungen des neuen Vereins alle Ehre. Sonderbar nur, daß in Deutschland solche IInternchmungen stets mit einem Aufwand von Stosten und „Idealismus“ ins Wert geseßt werden müssen, während sie in England 3. B. durch scharfe buchhändlerische Seonkurrenz von felbst entitchen.

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Ludwig August Frankl ist am 12. März, 84 Jahre alt, in Wien gestorben. Daß er auf dem Höhepunkt seiner Kraft stand und zur heiligen Legion der hoffnungsfrohen Zukünftigen gehörte, ist beinahe ein halbes Jahrhundert her. Er gehört zu jenen Erscheinungen der Litteraturgeschichte, die mehr durch ihre liebenswürdige und unermüdlich im Guten tätige Persönlichkeit, als durch ihr Talent gewirkt haben. Ludwig Frankl, der Jude, wirkte woltätig für die Angehörigen aller Konfessionen; und wenn sein Wirfen für die Juden ersprießlidier wurde als für die andersgläubigen seiner Mitbürger, jo lag das daran, daß die Schranken der Staatsordnung, innerhalb welder er lebte, jein mildes Tun vorzugsweise auf seine Glaubensgenossen verengten. Seine Dienste beispielsweise um die Blindenerziehung waren groí; genug, um den ersten internationalen Kongreß für das Blindenerziehungswesen, den er zustande gebracht hatte, zu veranlassen, ihn zu seinem Präsidenten zu erwählen.

Als Schriftsteller entbehrte Frankl des schöpferischen Talents. Dagegen hatte er eine stets rege, stets feine und sichere Nachempfindung und eine leichte Beherrschung der Form. Das befähigte ihn in seinen cigenen Dichtungen so glatte Verse und tadelloje Neime zu machen, wie sie die größeren unter seinen Zeit- und Heimatogenojjen nur mit vieler Mühe zustande bekamen. Freilich fehlte ihnen der lebendige pulsschlag originaler Anschauung und fraftvoller didterischer Em= pfindung. Sie waren die richtige spiegelglatte Epigonenpoesie. Größeren gegenüber befähigten ihn feine Eigenschaften der Nachempfindung und liebevollen Hingabe zum Vermittler tieferen Verständnisjes. Was cr über Grillparzer, Lenau, Hebbel, Raimund, Auersperg geschrieben hat, gehört zum feinsten Biographischen, das wir besigen.

Frankl verdankt Wien das Schillerdenkmal. lind Frankls gröster Wunsch und regste Sorge während der letzten zwanzig Jahre jeines Lebens war es, ihm auch ein Göthedenfmal zu verschaffen. Noch zulebt hat er im Magazin für Litteratur einen feurigen Appel an die Deutschen jenseits und diesseits des Böhmerwaldes gerichtet zu gunsten seines leßten Wunsches.

Vor den meisten berufenen und auserwählten Woltätern hatte Frankl das glüdliche Loš, daß er reichen Dank sein Lebtag einerntete. Die Ehrenbezeugungen, die ihm zuteil wurden, waren so zahllos, ols ob er ein Adjutant à la suite cines rundreisenden Potentaten gewesen wäre.

Ludwig Frankl war der Senior der deutschen Dichter. jetzt dürfte diese Würde wol auf Friedrich Wilhelm Weber übergehen, den Diditer von „Treizchnlinden“.

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In Baris macht sich ncuerdings eine Napolconische Renaijs fance geltend. Sic beherrscht die Zimmereinrichtungen und die Theater, fie flattert in Gestalt tausender napoleonisder Anekdoten von Mund zu Mund, jie beherrscht breitspurig den Büchermarkt. Was sie hervorgerufen, hat Zola mit klarer Einsicht ausgesprochen: die Sehnsucht des müden pariser Volkes nach der Legende, nad) dem Wunderbaren, dem Mustischen. „Das Volt“, sagt er, „gleicht dem müden Wanderer, vor dem sich eine endlose graue Straße ausbreitet. Er seßt sich auf einen Stein und blickt zurück Dahinten, in der Ferne verschwimmend, sieht er lachende Landidaften, durch die er cinst iroh gewandert. Die napoleonische Renaissance ist keine politische, sondern eine sentimentale Bewegung ...“

Daß Berlin an Sittenverderbnis Paris um nichts nachsteht, ist jezt vollgiltig bewiesen worden. Viftor Joze hat in einem Schmus und Skandal-Buche „La Babylone d'Allemagne“ die Lasterhöhlen Verlins geschildert und mit Befriedigung tonstatirt, daß sie nach modernsten Anschauungen als durchaus genügend“ bezeichnet werden können. Er schildert das Leben einer „preußischen“ Fainilie, eines Generals und seiner beiden Söhne und Töchter. Der eine Sohn besucht besagte Lajterhöhlen, die eine Tochter läßt sich von ihrem Tanzlehrer entführen. Aucs verschlimmerte und verschmußte Lijjotiaden. Gesucht: der preußische General, der sich getroffen fühlt, nach Paris reist und Herrn joze erschicft.

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„Rabbi David“, das Stück eines noch immer ingenannten Verfassers man vermutet ihn in der Person des Sofschauspielers Weiser in Weimar - ist vor furzem mit durchschlagendem Erfolge in Meiningen aufgeführt worden. Es ist ein Tendenzdrama von reinstem Wasser. Die Tochter des Rabbi hat ein totes Itind zur Welt gebracht – wie konnte sie aber auch! und ein „treuer Diener seines Herrn“ führt an der Leiche den Schächtschnitt aus, um den Kindesmord seiner Geliebten zu verheimlichen. Darauf Anklage des Rabbi, freisprechung, Pöbelwut, „versöhnender Ausblic“. Angesichts der brennenden Sinagoge reichen sich Nabbi, Erzbischof und Ver: treter des Staisers die Hände: „Hoch Wahrheit, Necht und Menschlichkeit" -- cine Barole, der Rabbiner, Erzbischöfe und faiserliche Vertreter in der Folgezeit immer treu geblieben sind. Die inszenirung

Die New Review bringt Neplifen englischer Geistlicher auf Tolstois „Widerstrebe nicht den liebel“. Sie beschuldigen den russischen Grafen des geistigen Anarchismus und tadeln ihn, daß er Christus zu buchstäblich interpretire. Sie zitiren die Kirchenväter Stirchenväter haben immer Recht und sagen, daß Jesus von Nazareth ein Mann war, der es liebte, in Paradoren zu sprechen. Die beste Antwort auf das „Widerstrebe nicht dem llebel“ hat aber doch seiner Zeit Anselm Feuerbach gegebent, 110d) che der Saß von Tolitoj formulirt war. in seinen Vermächtnis" schreibt er einmal:

So dir jemand einen Badenstreich auf die rechte Vade gibt, so gib ihm zivei auf die linke".

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und die Litteratur liegt brad). Es ist aujallend, daß alle angesehenen 2. Es ist nicht wahr, daß ich die Certosa bei (nicht z11) Pavia amerikanischen Schriftsteller in der Zeit von 1780) bis 1825 geboren nach Venedig verlegt habe. sind. Ein jüngerer Nachwuchs ist recht cigentlich nicht vorhanden. 3. Es ist nicht wahr, daß ich als Beginn der Renaissance das Fisher sieht die lIrsache davon in dem fteten Wechsel des Publikums. Jahr 14583, und als „Barnbrecher derselben“ Michelangelo und sogar Der Zuzug Fremder ist so stark, das sich ein einheitlicher Geschmack Dante hingestellt habe. nicht herausbilden kann. Das gibt der Litteratur etwas Tastendes, 4. Ridhtig ist es, daß ich irrtümlich Giulio Romano statt da llnsicheres An der nämlichen Kalamität kranken auch die londoner Majano als Erbauer des Palazzo Strozzi angegeben habe. Es ist Theater.

aber nid)t richtig. daß Giulio Romano „zirka 100 Jahre später ge

wirft“ hätte, da dieser 1546 starb, während Pal. Strozzi erst 1533 Das „moralische Theater* in Mailand, das es zu seiner vollendet worden ist. Aufgabe gemacht hatte, den zarten Spröslingen braver Bourgeois 5. Muß ich die Anzweiflung meiner Einteilung der Renaissance, Familien leicht verdauliche dramatische Host zu bieten, muß ießt aus meiner Ansicht, daß die Stuppeltürme des Gendarmenmarftes fasi rein Mangel an Publikum seine Pjorten sdhließen. Dem Mangel an helenisch sind, und daß das Brandenburger Tor 1793 „begonnen“ Dichtern hatte cs jiegreich getroßt.

ist, als unberechtigt zurüdweisen.

6. Der Darstellung meines Werkes als „funstgeschichtliches Kunst und Polizei. in Sachen Strindbergs „Beichte eines

Monstrum“ stehen 12 sehr wolwollende Rezensionen in namhaften Toren" hat das Landgericht zu gunsten Strindbergs entschieden

Blättern entgegen, die sich lobend über die Behandlung des Stoffes

aussprechen. und die Beschlagnahme des Buches aufgehoben. Dagegen hat das

F. E. fioch. Oberverwaltungsgericht das Verbot der öffentlichen Aufführung der „Notwehr“ von E. von Schabelsky bestätigt. Das Drama handelt Herr Prof. Dr. Mar Schmid sendet uns als Erwiderung auf

vorstehende Berichtigung folgendes: von Soldatenmishandlungen, und dem Oberverwaltungsgericht ist

Auf die Berichtigung des Herrn Koch habe ich zu bemerken: umsomehr beizustimmen, als es Soldatennishandlungen bekannt Ad 1. Herr doch schreibt auf Seite VT seiner Vroschüre: „50lich nicht giebt. Dr. Richard Grelling, der beide Prozesse geführt, weit das Gedächtnis reicht, wurden dergleichen wörtliche Zitate wird in der nächsten Nummer des Magazins ausführlicher darauf

durch Anführungsstriche marfirt, mehrfach unter Nennung des

Autors.“ zurüdkommen.

Daraus geht hervor, das Herr Koch mehriach ohne Nennung des Autors zitirt hat, weil sein Gedächtnis nicht so weit

reidite. Neue Bühnenersdeinungen. Aspoli, E.: Ein Ehrenamt. Ad 2. Herr Noch schreibt auf Seite 62 seiner Broschüre: „Gleich : Schauspiel in 1 Akt. Angenommen, Nationaltheater Berlin. zeitig bildet sich in Venedig eine andere Form der Frührenaisjance,

Echegaray, José: La rencorosa (die (Brollende). Drama in die . die schönen Fassaden der Scuola di San Marco, 3 Akten. Angenommen, Theater Madrid.

der 1473 von Ambrogio Borgognone erbauten Fassade der Certosa Frank, Cäjar: Hulda Oper in 4 Akten. Libretto von Charles bei Pavia, der Bibliothef di San Marco zu Venedig u. 1. W. Grandmougin. Erfolgreich aufgef., Stajinotheater, Monte Carlo. liefert.“ Daraus geht' hervor, daß Herr Koch die Certosa bei

Gerlach, s. Das natürliche Recht. Schauspiel in 3 Atten. ! Pavia der venetianischen Frührenaijjance zuschreibt Erfolgreich aufgef., Bolkstheater Rudolfheim.

Ad 3. Herr foch schreibt auf Seite 59/60: „Als im Jahre 1453 Giordano: Regina Diaz. Dper. Erfolgreich aufgeführt, Neapel. Konstantinopel durch die Türfen erobert 'wurde .. wurde in

Goldschmidt, Morit: Man kann nie wissen! Lustsp. in 1 Akt. Jtalien der Anstoß gegeben zur Wiederbelebung von Sửunst und Aln die Bühnen verjandt.

Wissenschaft. lind so ist es erklärlid), daß die Leistungen eines Dante, Hauert, Heinrich : Ehrenmänner. Schauspiel. Angenominien, Petrarca. Rafael, Michelangelo eine Revolution auf geistigem Hamburger Stadttheater und Altonaer Staditheater.

Gebiet hervorriefen.“ Daraus geht hervor, daß das Jahr 1453 þumperdinf, Engelbert: Hänsel und Gretel. Oper. Angenommen, von Herrn Kod) als Anfang der Renaissance bezeichnet und Dante kgl. Opernhaus.

und Michelangelo als Folgeerscheinungen dieses Jahres hingestellt sind. Lanzer, Ferdinand: Der Pfeifer von wardt. Libretto v Dr. Haas Ad 4. (Bulio Roniano lebte von 1492–1546, Benedetto da in München. Oper. Erfolgreich aufgef., Mannheimer Theater Majano von 1442 14197.

Lehmann, I: Die Flucht vor der Schwiegermutter.' Lustipiel Ad 5 Herr siod, fann ja natürlich die Renaiijance noch wunder Erfolgreich aufgeführt, Wiesbaden Residenztheater.

licher einteilen, wenn es ihm beliebt, aber wenn er (Bontards Türme Misch, Robert: Die Liebe von heut. Volfsschauspiel. Erfolg: für „fait rein hellenisch“ hält, dürfte er wenig Gläubige für dieje reich aufgeführt, Raimunds Theater, Wien.

| Meinung inden. Das Brandenburger Tor wurde 1788 begonnen Moler, G. von: Der neue Diener. Lustspiel. Erfolgreich und am 6. August 1791 dem Verkehr übergeben. aufgeführt, Baugen.

Ad 6. Wenn die 12 Rezensenten die Broschüre des Herrn Nod) Rabbi David“ (von Beiser?). Eriolgreich aufgef., Meiningen nicht gelesen haben, jo tut mir Herr Noch leid, dai; er ihnen glaubt. Qoftheater.

Wenn sic sie gelesen haben, so tun mir die 12 Rezensenten leid. Rangabė, Cleon: Die Herzogin von Athen. Sdauípiel in

Mar Schmid. 5 Aften. Erfolgreich aufgeführt, Lübeck. Reuter, Gabriele: Ifas Bild. Lustspiel in 1 Aft. Erfolgreich

) Freie litterarische Hereinigung Slberfeld Parmen. aufgef., Weimar goftheater.

Seit Anfang November vorigen Jahres beginnt auch im Wupper . Sifing, Franz: Beatrice, Berzogin von Schwaben. Traner

tale langjam, aber hoffnungsvoll, litterarisches Leben sich zų regen. spiel. Erfolgreich aufgeführt, München, Darmstadt, Mannheim. lInter günstigen Vorzeidien hat sich eine freie litterarische Vereinigung

Slenglin, F. von: Das Gespenst im Hause. Lustspiel in für Elberfeld Varmen gebildet, die heute bereits eine stattliche einem Att (nach Spielhagens „Das Skelett im Hause“). Erfolgreich) Mitgliederzahl besikt und auf eine Reihe gelungener Veranstaltungen aufgeführt, Theater Potsdam.

zurückblicken kann. Die erste Sitzung wurde durch einen gedanken. Szafransky: Carlas Dnfel. Ediwanf in 1 Aft. Erfolgreich

und geistvollen Vortrag des Gerrn Dr. Lasker „lleber Wege und aufgeführt, Lübeck Stadttheater.

Ziele der Modernen“ eingeleitet, welcher in feiner, vorwiegend psycho: Beit, Baul: þeimlichkeiten. L'ujlípick in 1 Akt. Angenommen, logischer Beweisführung besonders das Verbindende und Trennende diResidenztheater.

der heutigen Litteraturepoche im Verhältnisse zu den führenden (Geistes. Visschere, C. de: De Landverrader. Drama. Erfolgreich

strömungen der klassischen und romantischen Zeit hervorhob. Die aufgef, Brüssel (Der Verf. ist ein Arbeiter).

folgenden Abende vermittelten in systematischer Weise die BekanntBaldt- zedtwit und Savernsty: Der Pfennigreiter.

chaft der hervorragendsten modernen Tramatiker und Lyrifer jbien, Schauspiel in 4 Aften. Erfolgreid, aufgeführí, Mannheim Hofihcater.

Hauptmann, Buije, Otto Ernst u a. teils durch erläuternden Vorzehlice, Adolf: Der Schillerpreis. Lustspiel. Aufgef, Rostocer trag, teils durch Rezitation aus den Werken der Dichter. Es liegt Theater

in den lokalen, rein industriellen Charakter der beiden Städte, welche -: König Gottschalt. Trauerspiel. Angen., Nojioder Theater.

Philister in ungezähiter Menge und bester Reinkultur beherbergen,

begründet, daß die Bestrebungen des jungen Vereins vieliach Miss Berichtigung.

deutungen, ja Anfeindungen erfahren, und daß es hier, wo kein fester

Stamm begabter und höchstrebender junger Schriftsteller das RückDer großherzogliche Baurat Herr Dr. K'och jendet uns als Ve grat des Vereins bilden, mit ganz besonderen Schwierigkeiten verrichtigung folgendes:

knüpft ist, den litterarischen Verein auf lebensfähiger und aussichtsIn Nr. 2 des Magazins für Litteratur hat Herr Professor voller Pajis zu erhalten. Auch in den afademischen Kreijen des Dr. Max Schmid meine Broschüre „Entwidlungsgeschichte der Väus Wuppertales begegnet die freie litterarische Vereinigung bis jeßt unkunft“ einer Besprechung unterzogen, die in mehrfacher Hinsicht un begrenzter Nichtbeachtung. Vorsißender des Vereins ist Volksschutchrer richtige Behauptungen und unbegründete Vorwürfe enthalt

.
Wilhelm Schäfer.

A. 1. Es ist nicht wahr, daß ich

, um Entschuldigung bitte, häufig fremder Leute Bücher wörtlich ohne Namensnennung benußt zu Wegen Naummangels muß die Chronik der bildenden Künfte haben, weil diese Namen mir meist entfallen seien.

und die Pitteraturtafel ausfallet.

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Emil Daumani, weiland königlidrer Profeijor und soikirdenmuikdirektor. Zwei Bände in Großoklav. Breis brosdiiert N. 15.- , elegant gebunden N. 30.

Der Inhalt der einzelnen Büder iit in gedrängtır Angabe folgender:

I. Abidinitt. Die Mujit bei den ältesten Sulfurvölfern gjions und des Morgenlandes. Chincien, Japaneseni, išnder, Aegypter, Authiopier, Vorderasiaten, Jsraeliten, Islamiten.

II. Abidnitt. Die Musik in Vollas und Nom.

III. Abschnitt. Früheste Geschichte der christlid) abendländischen Mujit. Von der älteiten dyristlichen .gymnologie bis aut franfo von sölu. Volksmusik, die Troubadours und die Minnejänger.

IV. ubjchnitt. Das Aufblühen der Polyphonie in der Zeit vom 12. bis zum 16. Jahrhundert. Die altiranzöfische Schule bis aui Dujay. Die Niederländer.

V. Abschnitt. Die Tonfunst unter den Einwirkungen entgegen: gejefter säulturströmungen. Puther und die protejtantische sirchenmusik. Die beiden Babrieli, Baliitrina und die flaspiichen Toniculen Italiens. Tie toskanische Schule und das mujifaliiche Trama Lotti und die Meister der katholisden Nestauration.

VI. Abidhuitt. Allmählider Verfall der Tonkunst bei den sids manen und ihr Emporkommen bei den Deutschen. Alejandro Scars latti und die neapolitanische Schule. Lully und die altfranzösiiche Oper. Die Deutschen in der Sdule der Italiener und die Vorläufer Vachs. Ausbreitung des musitalischen Zopfes über Mitteleuropa

VII. Abschnitt. Tic (Benie-Epoche der Tonkinii der Dentideli. Vad, vändel, Glud, baydn, Mozart, Beethoven.

VIII. Abidhnitt Tie Epoche der großen deutichen Talento ìran; Schubert, Sarl Maria von Weber, Spohr, Meyerbeer, Mendelssohn, Schwann.

IX, Abschnitt Einwirrung der deutschen Genie- E pode ani Italiener und Franzosen. Die große per von Baris und die fomiid). romantische Oper der franzoien. Cherubini, Spontini, Rosjini.

X. Abschnitt. Die Neuromantifcr. H. Berlioz und Chopill, ifr Viszt und N. Wagner. Die Epigonen. Schlußwort.

Eine (Geschichte der Musik von ihren frühciten Anfängen bis aui die (biegen wart, von den ersten unvollkommenen, unharmonischen Tönen bis bin ;ll den vollendeten, wunderbaren Schöpfungen der großen Meister wirtlid) cini weitumfajiendes Gebiet. Es war eine berufene Kraft, die diesen ungeheuren Stoñ flar und übersichtlich geordnet und ihn zu cinem harmoniiden (vanzen vereinigt hat. Die Liebe und Begeisterung für die edle séunst der Muiit bringt der Perjaiser in jeder Zeile zum Ausdruck, jo daß es auch dem der muit weniger Vaheilchenden hohe Befriedigung gewähren muß, ich mit dem Inhalte des Buches befannt zu machen und den (Sang der Entwidlung in den Niidid der Töne von den frühesten Zeiten bis zur Gegenwart lennen 311 lernen.

3u beziehen durc; die meisten uchlandlungen,

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Die deutice Litteratur seit 1770).

Lichtenberg. Verder Pürger. Die Harodie in Leiterreich). 01. Brentano. S. Beine.

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dir treuloien Witwe durch die Weltlitteratur. 2. vermehrte Ausgabe. 4o.

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Deutsche Verlags-Gesellschaft Joseph Lehmann. Redaktion: Berlin: Charlottenburg II, Garmerstraße 10.

Berlin u. Stuttgart. Erpedition: Berlin SW., Sriedrichstraße 207. Ersơeint jeden Sonnabend. – Preis 4 Mart vierteljährlic. Bestellungen werden von jeder Buchhandlung, jedem Postamt (17r. 3589 der Postzeitungsliste), sowie vom Verlage des „agazin“ entgegengenommen. Anzeigen 40 prg. die dreigespaltene Petitzeile.

Preis der Einzelnummer: 40 Pig. Ro

63. Jahrgang.

Berlin, den 24. März 1894.

Nr. 12.

Auszugsweiser Machdruck sämtlicher Artikel, außer den novellistischen und dramatischen, unter genauer Quellenangabe gestattet.

Unbefugter Nachdruck wird auf Grund der Gesetze und Verträge verfolgt. Inhalt: Wolfgang Kirch bach: Dresdner Leben. Sp. 353. Litteratur, Wissenscộaft und öffentliches Leben: Sperans: Das Faustredit der Liebe. Sp. 360. August Strindberg: Aus štalien.

Sommerbriefe im März. I. Sp. 365. Sturt Eisner: Abend-Gedicht. Sp. 368. Björnstjerne Björnsön: Ein Tag.
Autorisirte lieberseßung von Emma Silingenfeld. IV. V. (Schluß). Sp. 369. Litterarische Chronik. Sp. 378. Eine

Zuschrift: Brandes und Hillebrand. Sp. 378.
Bildende Kunst: Mar Sdmid: „Sunst und Wissenschaft“ Sp. 380 M. S.: Chronik der bildenden Stünste. Sp. 381.
Freie litterarische Vereinigung Elberfeld-Barmen. Sp. 392. - Anzeigen. Sp. 383.

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Wir ersuchen unsere verehrlichen Abonnenten die Bestellung auf das zweite Quartal rechtzeitig erneuern zu wollen. Postzeitungs: Katalog Nr. 3589.

Der Verlag des „Magazin für Litteratur", Friedrichstr. 207.

Dresdner Leben.

jo gewaltige Summen verschlungen, die musikalische

Oberleitung dieses Institutes insbesondere hatte sich derVon

maßen als eine Art von Danaidenfaß für Geldsachen Wolfgang Kirchbach).

erwiesen, daß es hohe Zeit sein mochie, einmal etwas

weisere Sparsamkeit walten zu lassen. Das ist deni III.

auch durch den Geheimen Rat Bär besorgt worden. Da

mait aber gleichzeitig Sorge trug für eine geistige Die königlichen Hofbühnen zu Dresden, Oper und Hebung der Theaterverhältnisse, da man durch Berufung Schauspiel, find an einem neuen Wendepunkte ihrer tüchtiger Regisseure und Schauspieler, sowie durch die Entwickelung angelangt. Vor wenig Lagen ist der be- Anstellung eines litterarischen Dramaturgen mit wirkjahrte oberste Leiter dieser Theater, der Geheime Rat lichen Machtbefugnissen auf eine Besserung des geistigen I. Bär, gestorben. Was schon seit Jahren unter Ein- Betriebes bedacht war, so muß die Hera Bär als eine geweihten eine sichere Erwartung war, hat sich erfüllt, der besten Episoden in der Entwickelung der Dresdner der Graf Nikolas von Seebach ist durch den fönig Hofbühnen betrachtet werden. Dinge, die unter dem von Sachsen zum neuen Intendanten, bezüglich General Graferi Platen unmöglich gewejen wären, wurden in direktor für Oper und Schauspiel ernannt worden. Man dieser Zeit mit Leichtigkeit z11 Štande gebracht. Juis: ist damit, nach einer bürgerlichen Zwischenregierung von besondere das Schauspiel zeichnete sich in den zwei ersten mehr als vier Jahren zu dem alten Brauch zurückgekehrt, Jahren der Leitung Bärs durch einen frischen Mut aus, einen Kavalier mit der Oberaufsicht des Bühnenwesens mit dem man in der Wahl der aufzuführenden Stücke zu betrauert. Dieser Brauch sollte nach dem Tode des verfuhr. Man spielte Ibsens „Nora“, „Volksfeind“ u. a., Grafen Platen, des früheren Intendanten, an sich wol man trug kein Bedenkent, in dem Industrieland Sachsen überhaupt nicht aufgegeben werden; die Leitung durch Fuldas „Im Paradiese“, zu geben; man war auch sonst den Geheimen Rat Bär hatte nur den Namen einer weit weniger ängstlich gegenüber den dramatischeir Stellvertretung. Schon zweimal hatte derselbe aus. Schöpfungen der heránstrebenden Dichter als es in gezeichnete Beamte eine Stellvertretung übernommen früheren Jahrzehnten zu Dresden der Fall gewesen war. nach dem Tode der Intendanten Graf von Lüttichau und Sudermann und Gerhart Hauptmann allerdings hat von Könneriş. Er erfreute sich als Hauptverwalter des man auf der Königlichen Hofbühne noch nicht gespielt; föniglichen Vermögens des grösten Vertrauens; man man überließ fie dem Residenztheater. sagt, der König habe ihn in Briefen und im engeren Im ganzen hat die Aeră Bär das Verdienst weit Verkehr als seinen Freund geduzt, ein Gerücht, das : weniger von allerhand äußeren Rüdsichten abhängig gemindestens die Vertrauensstellung als solche charafterisirt, wesen zu sein, als man es früher gewöhnt war. Den welche man diesem einfachen und doch so flar und klug in Dresden schaffenden und lebenden Schriftstellern wurde denkenden Manne beimaß. Die Aufgabe dieser stella, eine freie Bahn eröffnet für die Aufführung ihrer vertretenden Intendanz. ist wesentlich eine jolche der i Bühnenwerke; man hat in diesen vier Jahren von einer Sparjamfeit gewesen; dic Sresdner per hatte allmälig i ganzen Reihe der drésdner Autoren Stücke angenommen

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