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Schreiber dieser Zeilen die ganze Gattung des Miujif Färbung ist streng innegehalten; man glaubt ein neues dramas für einen schweren Irrtum hält, der erst fünftig stapitel von Tausend und eine Nacht zu lesen, und der durch das Drama mit Musik gutgemacht werden wird. Stil fönnte nicht trefflicher sein. Es handelt sich um

Gewinnung einer unsterblichen Seele durch Liebe – und man denkt erst einen Augenblick zurück an Undine aber hier, in viel bewegterer Weise, ist es der Mann, der, ein gefallener Engel zum Menschentum verdammt, ein sprödes, liebeleeres Frauenherz, das Herz seiner Gattin, zu gewinnen hat, und nach mannigfachen Vern'icelungen, erst in der letzten Stunde, da der Tod und die ewige

Vernichtung vor ihm steht, auch gewinnt Ein neues Das englische Litteraturjahr.*)

Buch von Crawford erscheint soeben: „Marion d'Arche:

a Story without Comment". Von

Walter Befant, ein sehr fruchtbarer Schriftsteller, Eugeni Oswald.

der in mancher Beziehung in die Fußstapfen Dicens II.

getreten ist, und der, wie jener, das unzweifelhafte Ver

dienst hat, recht oft und mit Erfolg seine Feder der BeMit dem Roman betreten wir ein weites Gebiet, jeitigung von sozialen Mißständen 31 widmen, wird auf welchem die Engländer seit lange sehr tätig sind. Diesmal mit seiner „Rebel Queen“ nur geteilten Beifall Er hat in unserem Jahrhundert fast vollständig die dra ernten. Er beschäftigt sich darin mit dem jüdischen Leben, matische Litteratur verschlungen und erst ganz neuerdings aber zugleich mit den sogenannten Frauenrechten, und macht sich eine gewisse Reaktion dagegen geltend. Ste- zwar gegn:risch mit dem was er die Revolte wider die venfon, Thomas Hardy, William Black, Richard Iluterordnung der Frau nieunt. Natürlich erfährt er Bladmore, James Payn, Walter Besant sind die Widerspruch und stößt damit in ein Hornissennest. Haupt- Lieblinge des Publikums, denen noch George Beschäftigt sich Besant mit den Juden, jo hält sich Meredith, der philosophische, dessen Þrosá oft der Stephen Grail an die Zigeuner mit „Á Nameless Schwerverständlichkeit der Verse des seligen Robert Citys; Clark Russell mit List, ye landsmen“ an Brownings gleichfommt, für engere Lejerkreise ziigesellt die Seeleute, und Fräulein Marie Corelli mit „Bawerden muß, und für litterarische Feinschmecker Marion rabbas“ an das neue Testament, wobei sie, um die Crawford

Bühne etwas mehr auszufüllen, dem seligen Judas Den grösten Erfoly, bei jung und alt, hat Robert Ischariot eine Schwester Judith giebt. Louis Stevenson errungen, der uns aus seiner Zu Durch und durch realistisch ist C. F. Scari), ein fluchtsstätte im Stillen Meer, wo er von seiner Lungen neuer Sdriftsteller, mit „the two Laucrofts“, der frankheit gesundet, „Catriona“ gesandt hat, von weldim Geschichte zweier Vetten, von denen der eine ein Banks in der ersten Woche zehn Tausend Eremplare verkauft gehilfe ist, der andere ein fünstler werden will. Dervurden. Denn der Engländer liest nicht nur seine jelbe Berjasser hat „A Mariage de Convenance“ Bücher, er kauft sie auch. Diesmal aber, auch inter geschrieben. dieser Vorausseziing, war Stevensons Erfolg monumental.

Sehr ernste und tiefe Tüne werden angeschlagen von Das Buch ist eine Fortspinnung eines früheren, ebenfalls Beatrice Harraden in „Ships that pass in the sehr beliebten „Kidnapped“, und die Leser fönnen von night, und von Frau Clifford, der Witwe eines den Abenteuern ihres Helden David Balfouir nicht genug hochgeschätzien Physikers, die nach dissen Tod ein hohes kriegen, obwol doch manche des Archaismus und der Schriftsteller-Talent in sich gefunden in „The Crime of schottischen Redeweise allzuviel darin finden mögen. Der

Irs. Keats“ der Geschichte einer Frau, die ihr geliebtes Dialekt ist eine recht gute Sache, und das Erzählertalent unheilbar krankes find fötét, und in ,, Aunt Anne“, der des Verfassers von „The Treasure Island“ ist groß. Aber Tragödie einer etwas erzentrischen alten Jungfer, die auch Walter Scott war ein großer Erzähler, und recht willig, dem Heiratsplan eines schurkischen Abells wußte sich auch hier und da, des Schottischen mit guter teuerers erliegt und grausam für ihre Toi heit bestraft Wirkung zu bedienen. Doch er verstand Maß zu halten wird. Beide Bücher sind von großer Kraft umd flarer und wußte, daß man des Guten zit viel haben fönne. Beobad.tung.

Beobad.tung. Mehr auf das sozialistische Feld begiebt Thomas Hardt), der, am entgegengesetzten Ende rich Frau Furlen Smith mit „Quixote the Weaver“. der Insel, die südlichen Grafschaften von Devonshire Den Kriminalprozeß oder vielmehr die Entdeckung von und Dorsetshire als seine Domänie betrachtet, hat' in geheimnisvollen Verbrechen hat sich nach dem Vorgang „Tess of the d'Urbervilles wieder höchst lebendige des Amerikaners Edgar Allan Poe und des Franzojen Bilder dargeboten, welche, warm aufgenommen wie warm

$aboriau der Arzt Conan Doyle angelegen sein dargeboten, doch ein bedenkliches Schütteln des Stopfes lassen. Er hat als scharfsichtiger Entdecker der Geheimbei denen hervorriefen, die es in der Litteratur mit nisse einen Charafter erfinden, den er „Sherlock Holmes's Leuten halten -- es giebt hier wirklich solche Käuze —, genannt, und der, wie so manche der Figuren von Dickens welche in der bildenden Kunst sich gegen die Darjietung rasch ein lebender Typits geworden. Größeres Lob für des Nackten ereifern.

feinen Scharfsinn könnte der Verfaffer kaum erwarten: Marion Crawford war außerordentlich tätig. Ju ein Kriminalrichter hat neulich die Spürmethoden des seiner „Witch of Prague“ verlor er sich allerdings in

,,Sherlock Ilolmes“ als ein Duster für die Polizei auf das zweifelhafte Gebiet des Hypnotismus – worin er

gestellt. Freilich wird es dim Polizisten nicht immer so nicht allein geblieben -, aber sein „Cigar Maker“ fand i bequem, da ihm andere als er selbst die zu lösenden schon mehr Beifall, und in „Pietro Ghisleri“ ist er auf ! Rätsel aufstellen. das Feld Italiens zurückgekehrt, wo er sich mit so großer

In dieser Verbindung ist nun eines Holländers 311 Freiheit wirksam bewegt. Sein einbändiges „Khaled, a gedenken, der seit kurzem in englischer Sprache schreibt, Tale of Arabia“ ist von ungemeinem Reiz; die lokale

die ihm ein so viel zahlreicheres Publikum zu Gebote

stellt, init seinem sehr realistischen „An Old Maid's *) Der Jahresrovnen zwölftes Stücf.

Love“, „The Sin of Joost Avelingh“ und „God's

לל

*

*

Fool" hat Minheer Diaarten Martens mit Recht | stischen Darstellungen aus dem Leben jeiner israelitischen viel Aufinerksamkeit erwect.

Glaubensgenossen bekannt. The Children of the Als ein Beispiel von recht guter Mittelware foll Ghetto ind Ghetto Tragedies“ haben günstige „The Countess "Radna“ von Norris erwähnt sein, Aufnahme gefunden, welche sich kaum vorher sehen ließ welcher schon eine ganze Reihe ähnlich anziehender zur Zeit, als er die frivolen Kleinigkeiten » Bachelors Bücher geschrieben wie The Rogue“ und „His Clubs" imd „Old Maid Clubs" herausgab. Grace“. Hier ist guter Stil, Weltfenntnis, allerlei James Payn hat eine Reihe von Erzählungen Abenteuer, Berwicelung und Entwirrung. lind am Ende herausgegeben, denen er, nach französischer Gewohnheit, ist es ungefähr, wie wenn man an der Chiaja von Neapel als Titel den der ersten beigelegt hat: A Trying einem Improvisator zugehört hätte. Solcher Romane Patient“. Payn ist eines dankbaren Publifumš immer fönnt ich wol hundert anführen oder mehr. Nun, es

ficher. fönnte já auch noch schlimmer sein.

James Barrie hat in , Window in Thrums“ Und ist es auch häufig genug.

Dorfgeschichten geliefert, welche ihm den Beifall der meisien Schotten eingebracht und auch in England

gezündet haben. Aehnlich und oft mit großem Pathos An den Roman schließt sich die „short Story“ hat Quilter Couch seine Geschichten aus seiner Heimat Sie ist bisweilen die Novelle' der "Franzosen oder Cornwallis vorgetragen. Stevenson hat ans PolyDeutschen; bisweilen ist sie eine Stizze; in anderen nesien Island nigbt Entertainments“ herüberFällen ist es eben nur ein Roman, dessen geringer In- geschict," -- Margaret Deland, die vor einigen Jahren halt auf einen kleinen Raum zusammengedrängt wird, durch Darstellung von Familienkonflikten auf dem Felde womit denn auch häufig die Verfechtung irgend einer der Religion mit „John Ward Preacher“ großen Beisozialen, religiösen oder politischen Tendenz verbunden ist. fall errungen, bringt nun auch in „Mr. Torney Dore

Hier nenne ich vor allem mit ihrem Pseudonym and other Stories“ eine Reihe von pathetischen ErJohn Oliver Hobbes, eine hochbegabte Dame, die, ente zählungen aus dem Leben der unteren Klassen. weder durch Ursprung oder Aufenthalt, mit Amerika zli Kipling schafft viel. Viele feiner Skizzen aus jammenhängt, wenn auch ihre Geschichten durchaus auf dem Leben in Indien, vor allem seine Typen der englischem Boden spielen, und ihr Amerikanertum fich „Soldiers three“, aus Jrland, Yorkshire und Pondon, nur ein oder zweimal durch einen eigentümlichen Aus: haben ihm mit Recht einen großen Namen gemacht. Ini druck erraten läßt. Abgesehen davon ist ihr Stil durch seinen „Many Inventions" finden sich überaus schöne aus trefflich, fernig, nervig, bisweilen epigrammatisch tiefe Erzählungen vielleicht eine besten überhaupt. und wenn, wie man mir jagt, die Verfasserin wirklich Neben den indischen Sujets stehen auch in seinem neuen noch in den Zwanzigen, so ist ihre Weltfenntnis überaus Buche realistische Bilder von schreckenerregender Gewalt erstaunlich. Im Anfang mag man sie für zynisch halten, aus dem Leben - ist es ein Leben zu nennen? der aber dieser Eindruck verschwindet beim Weiterlesen; frei- Armen im Ostende Londons. lich hat der Pessimismus diese starke Seele gestreift

. Drei Bändchen liegen bis jept von ihr vor: das tieftragische „The Sinners' Comedy“, und milder ange Auf dem Gebiete der Aesthetik, Kritif, Litte haucht , Ä Study in Temptations“, endlich „ Some raturgeschichte ist vor allem der Tod von John AdÉmotions and a Moral“, wo indes der geneigte Lejer dington Symonds 311 beklagen, der während zwanzig sich selbst, aus Feuer und Sturm, die angefündigte Jahren, meistens in schwer-leidender Gesundheit als Kultur Moral zurecht lesen muß.

historiker durch seine Schriften über die Renaissance und Eine andere hochbegabte und tiefbewegte Frau ist ! anderes viel und vieles geleistet hat. Das erste Buch, las Olive Sdíreiner, die niun zum zweiten Mal aus Süd er schrieb, war auch das letzte, an das er für eine neue Afrika zu uns gefommen und wieder dahin zurückgekehrt Auflage nochmals die Hand legte: seine „Introduction ist

. Die Tochter eines württembergischen Missionärs in to the Study of Dante“. Daran schließt sich die jenen mehr als halbwilden Gegenden, in denen Christent „Introduction to Shakespeare“ von Edward ium und Goldgier, nicht ohne Beihilfe von Brauntwein Towden, ein verdienstliches Buch, dessen Verfasser der und Schießpulver, ihre Siege feiern, ist zu Ansichten ge- Präsident der englischen Goethe-Gesellschaft ist, und', Walt fommen, die himmelweit von jenen enifernt sind, die sie Whitman a Study“, ebenfalls von den verstorbenen mit der Muttermilch eingesogen. Das erste Buch dieses Symonds, welcher voll von Bewunderung für den fühn denkenden, scharf zusehenden Geistes, dieser hohen erzentrisch-optimistischen Amerikaner ist, dessen Dichtungen und leidenden Seele, vor der fein Problem der Neuzeit von J. W. Rolleston ins Deutsche übersetzt sind. *) Šin verschlossen scheint, „The Story of an African bedeutendes Buch, auf gründlichsten Studien beruhend, Farm“ ist bereits unter dem Titel „Lindall"*) ins liegt uns in Skeptics of the Italian Renaissance“ Deutsche übersetzt. Es gehört zu dem Allerergreifendsten, vor, von John Owen, welcher, auch mit deutscher Littedas es giebt, und troz seiner tiefen, ja verzweiflungs- ratur sich beschäftigend, den Ausdruck ,,Sfeptifer“ weiter vollen Tragik, liegt hier doch neben dem Pessimismus auffaßt als gewöhnlich, und zur Zeit mit einem größeren eine glänzende Idealität, und auch der Humor fehlt Werfe über französische Denker beschäftigt ist, die sich nicht, obwol auch er, in realistischer Schilderung der um Montaignie, Ramus und Pascal gruppiren. boerischen Landbevölkerung, gleich hinter' heiteren die Edmund Gojje, Sohn eines berühmten Zoologen, trübsten Eindrücke folgen läßt. Von der besten litterarischen veröffentlicht eine Reihe interessanter Essays als „QuesGesellschaft Londons aufs günstigste bei ihrem ersten tions at Issue", worunter wir erwähnen mögen: Befuche aufgenommen, ließ sie uns damals Dreams“ Stevenson and Kipling“, „The Tyranny of zurück, umd ihrem zweiten Besuche folgt augenblicklich the Novel“, The Limits of Realism in Dream Life and Real Life“.

Fiction Is Verse in Danger?" u. . w. lleber Unter den Jüngsten macht sich Zangwill mit reali- „Early Printed Books“ berichtet, mit Sachkenntnis,

E. Gordon Duff; über den Sonderling William *) „Lyndall“, Roman aus dem jüdafrikanischen Farmerleben von Halph šron (Olive Schreiner). München 1892.

*) Grashalme. Zürich, Verlags- Magazin. 1889.

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*

Blake, Maler und Dichter, über den bereits viel ge Christi Lehre und die allgemeine Wehrpflicht. schrieben, spricht sich abermals ein Bewunderer, W. B.

Von Yeats, ausführlich aus; über Tennyson ergeht sich in

Leo Tolstoj.*) od Study of the Works of Alfred Lord Tenny

III. son“ Herr Edward Tainích des Breiteren, und nicht er allein, aber er alleint tadelnd; über Henry

(Schluß.) Jrving der nicht unbegabte Percy Fißgerald. Der Im Anfange des November fuhr ich durch Zula ind alte Ruskin giebt eine iieue Ausgabe seiner ästhetischen jab wieder an der Tür der Gouvernementsverwaltung eine und fritischen Werke heraus, die auf Runst, Litteratur

eine mir befannte dichte Volksmenge, aus der durch einund öffentliches Leben einen so tiefgehenden Eindruck ander trunfene Stimmen und flägliches Geheul von gemacht. Chunder Das, ein gelehrter Inder, schreibt Müttern und Frauen klang. Es war Rekrutenaushebung. über die Altertüner seines Landes; injer landsmann

Wie immer, konnte ich auch diesmal an diesem Dr. Rost, bis vor wenigen Wochen der langjährige Schaujpiel nicht vorüberfahren; eś zieht mich mit einer Bibliothekar des indischen Ämts, hat seinen „Catalogue Art böjen Zaubers an. Wieder trat ich mitten in die of Printed Books and Tracts" herausgegeben. Die Menge, stand da, sah zu, fragte aus und wunderte mich monumentale Arbeit des Katalogs des britischen Museums über die Widerstandslosigkeit, mit der dieses entseßliche ist beinahe im Druck vollendet.

Verbrechen am hellen, lichten Tage mitten in einer großen
Stadt verübt wird.

Wie in allen vergangenen Jahren, wie in allen Außer den bereits erwähnten ist in der eigentlichen Flecken und Dörfern des hundert Millionen zählenden Biographie und Memoirenlitteratur nicht sehr viel zu Rußland hoben auch diesmal am ersten November die verzeichnen. Ein unerwarteter Schaß ist in the Life Starosten nach den Verzeichnissen die angegebenen Ninder, of thé Duchess of Feria“ aus einem alten Mail oft ihre eigenen Söhne aus und brachten sie in die Stadt. skript von Henry) Clifford ans Tageslicht gefördert Interivegs gab es ein zügelloses Trinken, bei dem worden. Die Dame war aus hoher normännischer Fa- die Eltern den Refruten nicht wehrteni, da sie fühlten, milie, in England 1538 geboren, heiratete den Herzog daß der Weg zu einem so sinnlosen Werkwie das, zu von Feria, als der spanisdie Erbprinz, der spätere Phi- dem sie gingen, das Verlassen von Frauen und Müttern, lipp Il. herüberfam, die Ehe mit der Königin Marie die Loslösung von allem, was heilig ist, nur im irgend zu schließen. Später folgte sie ihrem Gatten nach jemandes sinnlose Werfzelige des Totschlags zlı werden, Spanien, wo sie um 1612 starb. Das Buch ist für die i 311 peinlich wäre, wenn man sich nicht init Branntwein betäubte. Kulturgeschichte sehr wichtig. Dem vorigen Jahrhundert

lind so zogen sie hin, foffeni

, schimpften, rauften und gehören an die „Vemoirs of the Life of Philipp verstümmelten sich.' Die Nacht verbrachten sie in AusDormer, fourth Earl of Chesterfield“, der

ipannungen, des morgens berauschten sie sich wieder und auf dein Aontincuit mehr als arbiter morum, aber versammelten sich bei der Gouvernementsverwaltung. hier auch als Staatsmann erscheint; von ihm gab im Der eine Teil von ihnen stand ca in grünen Jacken vorigen Jahre auch John Bradshaw eine Sammlung mit gestrickten Halstücherii, mit feuchten, trunkenen Augen von , Letters" heraus. Mit Freude liest man „Cap-imd wartete mit wildem, ermutigendem Geschrei oder still tain" Cook's Journal“ von Kapitän Wharton her- und nachdenklich an der Tür unter den verweinten ausgegeben: der große Entdecker erscheint durchaus als Müttern und Frauen, bis sie an die Reihe famen (ich ein höchst tätiger, sorgfältiger und anspruchsloser Mam. hatte den Tag getroffen, an dem gerade die Annahme Ebenso erfreulich sind die Tagebücher Walter Scotts, war, das heißt die Pusterung der zur Einstellung die im vorigen Jahre erschienen, und seine „ Familiar | Bezeichneten); ein anderer Teil Brängte sich im WarieLetters“, welche, gestern veröffentlicht, das neueste find, zimmer des Amts. das ich hier zit verzeichnen habe. Auf unsere Tage gehen Im Amt selbst vollzieht sich eilige Arbeit. Die Tür herunter die „Letters, Remains and Memoirs of öffnet sich, und der Diener ruft Peter Ssidorow auf. E. A. Seymour, twelfth Duke of Somerset", von Peter Ssidorow zuckt zusammen, befreuzt sich und tritt W. H. Mallock geordnet, und die beiden großen Bände in das kleine Zimmerchen durch die Glastür cint. In des „Life of Sir Richard Burton“ von seiner Witwe, diesen Zimmerchen werden die Aufgerufenen entfleidet. die ihren Gatten grenzenlos verehrt. Charles Leland, | Der soeben gemusterte und nackt aus der Amtsstube der lieberseper Heines, hat den ersten ungemein inter tretende Refrut, Peter Sjidorows Kamerad, fleidet sich efjanten Band der „Memoirs“ cines sehr bewegten Lebens ichnell, am ganzen Körper zitternd, an. Peter Slidorow herausgegeben._ In mehreren Sammelwerfen, Rulers hört schon und sieht schon an seinem ganzen Gesicht, dass of India“, „Eminent Statesmen“ u. dgl. sind eine

er genommen worden ist. Peter Sfidorow will etwas Reihe von Biographien erschienen, von welchen beispiels- fragen, aber man heißt ihn eilen und sich schleunigst entweise des Obersten Mallejoni , Akbar" und sein „Clive' fleiðen. Er wirft seine Jacke ab, zieht mit dem einen erwähnt seient. Auch des „Edward I.“ von Profesior Bein den Stiefel des anderu Beines aus, legt seine Tout sei' lobend gedacht. Das große Werk des „Dic- Weste ab, zieht sein Hemd über den Kopf und tritt mit tionary of National Biography“ ist mit seinem seinen hervorstehenden Rippen, nackt, am ganzen Körper 35. Baiide bis in den Buchstaben M. vorgerückt. Die zitternd, und den Geruch von Branntwein, Tabak und Redaktion ist von Leslie Stephen auf Sidney Lee i Schweiß ausströmend, mit nackten Füßen in das Amtás übergegangen.

zimmer und weiß nicht, wo er die entblößten, nervigen Arme lassen soll.

Im Amtszimmer hängt genau vor seinem Gesicht in einem großen goldenen Rahmen das Bildnis des

*, Aus dem binnen furzent in der deutschen liebersebung von hafael Löwenfeld bei der Deutschen Verlagsanstalt

, Stuttgart, crscheinenden neuen Buche Tolstojs „Christi Lehre und die allgemeine Wehrpflicht“ (das Reich Gottes in uns) sind wir in der Lage

das XII. Kapitei unseren Lesern vorzulegen.

GAt

Kaisers in Ilniform und Schärpe und in der Ecke ein unverständlichen Worte, die sie soeben gesprochen haben, kleines Bildnis Christi inn Hemd und in der Dornen für die ganze Zeit ihres Soldatentums sie von ihren frone. In der Mitte des Zimmers steht ein mit grünem menschlichen Pflichten freigemacht haben und sie durch Tuch überzogener Tisch, auf dem Papiere verteilt sind, nene, mehr verbindliche Pflichten gebunden haben. und ein dreieckiges Stück mit einem Adler, das man den Inzwischen steht die Menge der Väter, der Mütter, Spiegel 311 nennen pflegt. Um den Tisch herum fißen der Frauen an der Tür und wartet. Die Weiber sehen mit zuversichtlidiem, ruhigem Aussehen die Vorgesetzten. mit verweinten, starren Augen nach der Tür. Da öffnet Der cine raucht, der andere blättert in Papieren. Kaum sie sich und schwankend und prahlend kommen die anist Slidorow cingetreten, so tritt ein Diener zu ihm, man genommenen Refruten heraus, Petruscha und Wanjuscha siellt ihn unter das Maß, stößt ihn am Kinn, rückt seine und Mafar, fie geben sich Mühe, die ihrigen nicht anBeine zurecht. Da kommt einer mit einer Zigarrette zuschauen und nicht zit jehen. Ein Geheuil der Frauen heran es ist der Arzt er sieht ihm nicht ins Ge und Mütter ertönt. Die einen uimarmen sich und weinen, fidht, sondern in die Luft an ihm vorüber, berührt mit die anderen halten sich tapfer, wieder andere trösten. Efel seinen Körper, mißt ihni, fneift ihn, befiehlt den Mütter und Frauen wissen, daß sie jeßt auf drei, vier, Diener, ihm den Mund zit öffnen, heißt ihn almen und fünf Jahre verwaist sind, ohne Ernährer dastehen und spricht ein paar Worte. Nun schreibt er ein, wer und klagen mit lauter Stimme. Die Väter sprechen wenig, was, endlich sagt der Arzt, ohne ihm auch nur einmal in schnalzen nur mitleidsvoll mit den Zungen und seufzeni

, die Augen gesehen zu haben: „Tauglich! der nächste vor!" denn sie wissen, sie sollen fernerhin die Schilfen, die sie und setzt sich wieder mit müdem Ausdruck an den Tisch. aufgezogen und ausgebildet haben, nicht mehr sehen; fic Wieder ichleppen die Soldaten einen Bursden heran, wissen, daß sie nicht mehr als diese friedlichen Arbeiter und heißen ihit wieder eilen. Er zieht, so gut es geht, die Acerbauer wiederkehren, als die sie fortgegangen sind, Veinkleider an, die Stiefel, sucht sein Halstuch, seine sondern meist als verderbte, vom einfachen Leben entwöhnte Mütze, nimmt seine Jacke inter den Arm, dam führt Soldatengeden. man ihn in einen Saal, wo er durch eine Banf von den Zwei, drei Wochen bringen die Refruten noch zıthause anderen abgeteilt ist. Hinter der Bank warten die Ge 311, meist mit Zechen d. h. in der Trunkenheit. 110numenteni. Ein ebenso junger Bursche wie er, ebenfalls Zur bestimmten Zeit sammelt man sie, treibt sie wie vom Lande, aber aus einem entfernten Gowernement, eine Viehherde nach einer Stelle und beginnt sie zu unterschon ein fertiger Soldat, bewacht ihn mit scharfem | richten in soldatischen llebungen. Ihre Lehrmeister sind Bajonett und ist bereit, ihn 311 durchbohren, wenn es ihm solche Leute wie sie selbst, der llnterschied ist nur der, daß etwa cinfiele, zit entfliehen.

man die zwei, drei Jahre früher betrogen und zi1 Wilden IInterdessen drängt sich die Menge von Värcri, gemacht hat. Die Mittel des linterrichts sind: Betrug, Mütterni

, Frauen, von den Schutzleuten hin und her ge i Betäubung, Branntwein. llnd es vergeht kein Jahr, jo stoßen, an der Tür und möchte gern wissen, wer angenommen sind diese geistig gesunden, flugen, guten Burschen so rul ist und wer nicht. Ein Abgelehnter tritt heraus und i (Beschöpfe geworden, wie ihre Lehrmeister. verfündet, Petruscha sei angenommen. 2a ertönt ein „llnd wenn dein Arrestant, dein Vater, in davonis Winseln der jungen Frau von Peter, für die das Wort läuft?" fragte ich einen jungen Soldaten. ,,angenommen" eine Trennung von vier bis fünf Jahren, ,So fann ich ihn init dem Bajonett durchbohreni," das Leben einer Soldatenfraii, als fröchin, in der Aus antwortete er mit der eigenartigen, sinnlosen Soldatenschweifung bedeutet.

stinime. „llnd wenn er sich entfernt,“ muß ich Da kommt die Straße herauf ein Mann mit langem schießen,“ fügte er hinzit, richtlich stolz darauf, daß er Haar und in einem besonderen, von den anderen ab- wußte, was er zu tun habe, wenn sein Vater fich entstechenden Nostüm. Er steigt aus dem Wagen und geht feruien wollte. auf das Haus der Gouvernementsverwaltung z11. Die lind wenn dieser gute, junge Mensch bis zu dieseni Folizisten bahnen ilm einen Weg durch die Menge. Der Zustand gebracht ist, niedriger als der des Tieres, dann ist er Geijtliche ist gekommen, den Tid abzunehmen. llnd

llud 10, wie ihn die brauchen, die ihn als Werkzeug der dieser Geistliche, dem man die lleberzeugung beigebrad)t Gewalt bennüßen. Er ist fertig: hin ist der Mensch, gehat, er jei ein besonders bevorzugter Diener Chrijii

, tritt, schaffen ein neues Werfzeug der Gewalt. oft ohne selbst den Betrug einzusehen, unter den er steht, in das Zimmer, wo die Ausgehobenen warten, legt sich seinen Brokatlab an, zicht die langen Haare daraus her Oft wundert man sich, warum freie Menschen, die vor, öffnet dasselbe Evangelium, in dem der Schwar nichts dazu zwingt, die sogenannte Blüte der Gesellschaft, verboten ist, nimmt das Strenz, dasselbe Kreuz, an das in den Sèriegsdienst treten, in Rußland, in England, Christus gcichlagen wurde, weil er nid)t das getan hat, Deutschland, Desterreich, sogar in Frankreich und die Ges was dieser jein vermeintlidier Diener zii tun befiehlt, legt legenheit suchen, Mörder zii werden? Warum die Eltern, sie auf das ult, und alle diese unglücjeligen, wehrlosen siitliche Menschen, die Kinder in Anstalten geben, sie auf und betrogenen Kinder sprechen ihm die Lüge nach, die das Kriegshandwerk vorzubereiten? Warum Mütter als er fühn und gewohnt ausspricht. Er liest

, und sie iprechen Lieblingsspielzeug ihren Kindern Helme, Gewehre, Säbel niach: 3d) versichere und schwöre bei Gott, dem Umächtigen, faufen? (Die Stinder der Landleute spielen nie Soldat.) sein heiliges Evangelium und so weiter 311 verteidigen, Waruni gute Männer und sogar Frauen, die durch nichts das heißt alle diejenigen zu töten, die man mir befehlen zum Kriegshandwerk befähigt sind, entzückt sind von den wird, zu töten, und all das 311 tun, was mir die Leute Heldentaten der Sfowelews und anderer und sie mit Eifer befehlen werden, die ich nicht fenne, und denen ich nur Tühnen? Warum Menschen, die nichts dazu zwingt, die nötig bin, um die llebeltaten 311 vollziehen, durch die sie fein (Hehalt dafür bekommen, wie in Rußland die Adelssich in ihrer Stellung halten, und durch die sie meine marschälle, ganze Monate cmsiger Arbeit auf ein physisch Brüder bedrücken. Alle ausgehobenien Burschen wieder schweres und jittlich qualvolles Werk verwenden auf holen finnlos diese gräßliden Worte, und der Geistliche die Aushebung der Refruten? Warum alle Raiser und fährt wieder fort, mit dem Bewussein, daß er rechtmäßig Könige in militärischen Ilniformen gehen, warum sie Mas und gewissenhaft seine Pflicht erfüllt habe, und alle diese növer, Paraden abhalten, den Soldaten Auszeichnungen betrogenen Burschen glauben, daß die föridhten, ihnen gebeit, (encralen und Einerern Denkmäler jeten? Was

rum freie, reiche Menschen es für eine Ehre halten, in Die Mörder veranlassen alle an dem Torschlag BeLafaiendienste zit treten zu gefrönten Häuptern, fich 311 er: teiligten, dem schon getöteten Opfer einen Schlag zu verniedrigen, ihnen zu schmeicheln und so zu tun, als ob sie an jetzen, damit die Verantwortlichkeit unter eine möglichst die besondere Größe dieser Personen glaubten? Warum große Zahl von Menschen sich vorteile. Ganz dasselbe Menschen, die längst nicht mehr den mittelalterlichen, firch hat sich, in bestimmten Formen geordnet, bei der Staatslichen Aberglauben teilen und nicht an ihn glauben fönnen, cinrichtung entwidelt

, bei der Voll ziehung aller jener Verernsthaft und immer wieder sich gläubig stellen und lästerlich brechen, ohne deren beständige Vollführung keine Staatsreligiöse Einrichtungen aufrecht erhalten? Warum mit ordnung denkbar ist. Die Staatslenfer sind immer besolchem Eifer die luwissenheit des Volfs nicht nur von den strebt, eine möglichst große Zahl von Bürgern zu möglichst Regierungen, sondern auch von freien Menschen der höheren großer Teilnahme an allen von ihnen vollzogenen und für Gesellschaft betärft wird? Warum sie mit solcher Wut fie notwendigen Verbrechen heranzıiziehen. über jeden Versuch der Zerstörung religiösen Aberglaubens In der letzten Zeit hat sich das besonders scharf ausund auf die wahre Erleuchtung des Volfs herfallen? Wa

gesprochen in der Weranziehung der Bürger in ihrer Eigenrum Menschen – Historiker, Schriftsteller, Dichter, die

ichaft als Geschworenie, ziim Heer in der Eigenschaft von nichts mehr für ihre Schmeichelei befommen können - längst Soldaten, zur Stadtverwaltung. bei den geießgebenden verstorbene Kaiser, Könige, Heerführer zu Helden stempeln? Nörperschaften in der Eigenschaft als Wähler und AbWarum Menschen, die sich Gelehrte niennen, ihr ganzes Leben geordnete. darauf verwenden, eine Theorie aufzustellen, nach der die Gemalt, die von den Machtinhabern über die Völker aus

Durch die Staatseinrichtung, bei der, wie bei einem

aus Rohr geflochtenen Norbe, alle Enden so verborgen geübt wird, nicht Gemalt, sondern ein besonderes Recht sei? Oft wundert man sich, warum, aus welchen Gründen

sind, daß man sie nicht finden kann, wird die Veranteine Weltdame oder ein Rünstler, der, wie man meinen

wortlichkeit an den vollzogenen Verbrechen den Menschen follte, sich weder mit sozialen, noch militärischen Fragen Dinge vollbringen, ihre Verantwortung jür sie nicht

jo verhüllt, daß die Menschen, während sie die schrecklichsten abgiebt, dazu kommt, die Ausstände der Arbeiter zu ver

schen. dammen und den Krieg zi1 predigen und immer jo bestimmt auf die eine Seite herzufallen und die andere 311

In alter Zeit bezichtigte man die Tyrannen des Vollverteidigen?

bringens von llebeltaieni, in unserer Zeit aber werden die Aber über all dies wundern wir uns nur so lange, ichredlichsten und in Neros Zeiten undenkbaren Taten be als wir noch nicht begriffen haben, daß dies nur geschieht, gangen, und niemand ist da, dem man die Schuld beiweil alle Menschen der herrschenden Klassen stets empfinden, meffen kann. was die Organisation, bei welcher sie die Privilegien ge

Die einen haben sie gefördert, die anderen haben den nießen können, die sie genießen, aufrecht erhält und was Beschluß gefaßt, die dritten haben ihn bestätigt, die vierten fie zerstört.

haben ihn eingebracht, die fünften haben ihn angenommen, Die Weltdame stellt gar keine Erwägungen darüber die sechsten haben seinen Vollzug bestimmt, die siebenten an, daß, wenn es feine Kapitalisten und feine Heere mehr habent eś ausgeführt. Man tötet, man hängt, man fäbelt geben würde, die sie verteidigen, der Mann fein Geld und Weiber, Greije, Unschuldige nieder, wie bei uns in Rußsie nicht ihren Salon und ihre Kostüme haben würde; und land jüngst auf dem Jujow-Merk, und wie es überall in der Künsiler stellt feine Erwägungen darüber ani, daß er Europa und Amerika geschieht im Kampf mit den Anardie Kapitalisten braucht, damit es Leute giebt, die Bilder chisten und anderen, die die bestehende Ordnung antasten: kaufen; aber der Instinkt, der in diesem Falle die Er

man ichießt nieder, man mordet, hängt hunderttausende wägung erseßt, leitet sie infehlbar. llnd jo leitet ihr Jul von Menschen oder man tötet, richtet Millionen z11 (Hrunde, stinkt mit geringen Ausnahmen alle Menschen, welche all wie im Kriege, oder man vernichtet die Seelen der Menschen die politischen, religiösen und wirtschaftlichen Einrichtungen, in Einzelgefängnissen, in dem verrohten Zustande des die ihnen vorteilhaft sind, aufrecht erhalten.

Soldatentums, - ind niemand ist schuldig. Aber ist es möglich, daß die Menschen der höheren Aber nicht nur, daß alle Menschen, die durch die Schichten diese Ordnung der Dinge aufrecht erhalten, nur Staatseinrichting gebunden sind, die Verantwortung für weil sie ihnen vorteilhaft isi? Können diese Menschen

Können diese Menschen die von ihnen vollzogenen Taten stets auf den anderen nicht sehen, daß dieje Drdnung der Dinge an sich unver abwälzen; der Banier, der 311 den Soldaten genominen nünftig ist, daß sie nicht mehr dem Grade der Erkenntnis wird, auf den Edelmann oder Saufmann, der offizier der Menschen entspricht und ebenso wenig der allgemeinen wird, und der Offizier auf den Edelmann, der die Stelle Anschauung, und daß sie voller Gefahren ist? Müssen die eines Gouverneurs einnimmt, und der Gouverneur auf Menschen der herrschenden Klassen, die ehrenhafteit

, ver den Sohn des Beamten oder Edelmans, der die Stelle nünftigen, guten unter ihnen, unter diesen inneren Wider eines Ministers cinnimmt, und der Minister auf ein Mitsprüchen nicht leiden, müssen sie nicht die Gefahren jehen, glied des kaiserlichen Hauses, das die Stelle des Naisers mit denen diese Ordnung sie bedroht? llnd wie ist es einnimmt, und der Kaiser wiederum auf alle diese Bemöglich, daß die Menschen der unteren Schichten, ali die anten, Edelleute, Saufleute und Bauern; nicht genug, daß Millionen von ihnen, mit ruhiger Seele, al dieje offenbar die Menschen sich auf diese Weise frei machen von dem bösen Handlungen der Züdhtigung und des Totichlags voll Bewustsein der Verantwortung für die von ihnen vollbringen, zu denen sie gezwungen werden, nur weil sie die zogenen Taten, sie verlieren das sittliche Beivustsein ihrer Strafe fürchten? Ilnd in der Tat, es wäre unmöglich. Verantwortung auch noch dadurch, daß sie durch die BilWeder die einen noch die anderen fönnten blind sein zu dung der staailichen Einrichtung so fortlaufend, beständig der Unvernunft ihrer Tätigkeit, wenn nicht die Staatsein und angestrengt sich selbst und andere davon überzeugeni

, richtung diesen und jenen die ganze llinatürlichfeit und daß sie alle nicht gleiche Menschen sind, sondern so verInvernunft der von ihnen vollführten Dinge verhüllte. chieden untereinauder ,wie Stern von Stern", daß sie

Diese Iluvernunft wird dadurch verhüllt, daß bei dem anfangen fest daran zu glauben. llnd so überzeugen sie Vollzuge einer jeden von diesen Taten soviel Aufreizer, die einen davon, daß sie nicht einfache, anderen gleichende Helfershelfer, Dulder teilnehmen, daß auch nicht einer Menschen sind, sondern besondere, die ganz besonders ervon denen, die an der Tat beteiligt sind, sich sittlich ver höht werden müßten; den anderen prägen sie mit allen antivortlich fühlt.

Mitteln ein, daß sie niedriger als andere Menschen stehen,

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