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artung in der Aristokratic wiederholt, sind fast immer In „Cosmopolis" wiederholt er auf pag. 270 die
„fins de race“, Erbschaftsvollzieher aufgehäufter Siräfte gebräuchliche Behauptung der Psychologen, daß „auch
anderer, Vergender eines biologischen Patrimoniums, das das Verbrechen seine Entwicklungsgesetze habe“,
fie misbrauchen, ohne es z11 vergrößern.

damit zu sagen, das in einem Menschen die verbrecherische
Ilnd Bourget gelangt auch zu den am meisten um- Neigung nicht plößlich durch das schwerste Verbrechen
strittenen Säßer der Kriminal-Anthropologie, zu denen zum Ausbruch kommt, sondern daß es eine „Verbrecher-
die sich auf die physischen und physiognomischen Charakter- laufbahn“ giebt, welche schon der mittelalterliche Krimi-
eigenheiten von anormalen und zum Verbrechen neigenden nalijt Farinacio zur Grundlage seiner berühmten Ver-
Judividuen beziehen.

teidigung Beatrice Cencis machte, indem er sagte,
Auf pag. 275 {pridit er von den Händen Lydia daß es unmöglich sei, daß ein junges Mädchen sofort
Maitlands, einer Briefdiébin, Erbrecherin von Schlössern mit so furchtbaren Verbrechen wie der Vatermord und
und Verfasserin anonymer Briefe und bezeichnet sie als der Britdermord beginnen fönne.
„affenähnliche Hände, weil die Finger so biegiam, fast Die Wahrheit ist aber die, daß es Gewohnheitsver-
ohne Gelenfe und zu lang waren" genau so wie brecher giebt, welche, wenn sie der traurigen Schar der
man sie bei Dieben von Geburt findet, gemäß den linter verlassenen Kinder angehöreit, mit kleinen Verbrechen
suchungen der Kriminal-Anthropologen, wie zum Beispiel beginnend, durch die Korruption des Zuchthauses und
Marros in dessen Studien über die Hand der Delin der verbrecherischen Genossen bis zu den schwersten Vers
quenten“.

brechen und den hartnäckigsten Rückfällen gelangen und
Auf pag. 290 fährt er fort, ebenfalls bezüglich Lydia auf diese Weise wirklich aus dem Verbrechen eine Barrière
Maitlands ein sehr geringfügiges besonderes Merkmal und cine antisoziale Profession machen.
hervorzuheben, auf welches schon von Darwin und Es giebt aber auch Delinquenten infolge vererbter
Lombroso hingedeutet wurde, und das mir einmal in Neigung (Verbrecher von Geburt), bei welchen das De-
der Besserungsanstalt für Minderjährige in Tivoli bei lift, zuweilen auch schon in der Stindheit, plößlich in
Rom dazu gedient hat, meinen Schülern das einzige der heftigsten und ruchlojesten Weise zum Ausbruch
mörderische Kind 311 weisen, welches sich unter jenen fommt, ohne jedweden vorhergegangenen Fall

.
Besserungsbedürftigen befand: „das wilde Läit elii, welches Ebenso fönnen auch der Jrrsinn und der Selbsts
die Zähne (Augenzähne) seitwärts, oder genauer gesagt, mord in vorgeschrittenen Alter durch Ausschweifungeni

,
auf einer Seite des Mindes bloßstellt“.

durch die Hast und die Sorgen des Stampfés um das
Auf pag. 301 jagt Bourget ferner, von der Eng. | Leben, durch die fortschreitende Zerrüttung des Nerven-
länderin Maud, daß man in ihr, „wie dies ihr etwas systems 11. s. w. entstehen; sie können aber auch bei
langesid ediges Kinn, ihre kurzgeschnittene Naje und | stindern und jungen Leuten zum Vorschein kommen,
die Energie ihrer Stirne zeigten, jene besondere Straft von mit jenen llrjachen und ohne dieselben.
llubeugsamkeit fand, welche eine Eigenheit absolut recht Jedenfalls freue ich mich, daß die Kriminal-
schaffener und gerader Charaktere jind", physiognomische Anthropologie, abgeschen von manchem kleinen Irrtum,
Simptome, die mich infolge ciner Ideenassoziation an in „Cosmopolis" eine so gediegene und überzeugende
jenie erinnern, die ich bei den ricurotisden Typen der großen fünstlerische Bekräftigung gefunden. lind das umsomehr
Bühnenkünstlerinnen Sarah Bernhard and Eleonore als Paul Bourget ein Spiritualist ist und ebenso wie
Duje benierfte: große Augen und eckige fichelförmige in Italien der Romanschriftsteller Fogazzaro zii jenen
Ninnbacken.

aufrichtigen und überzeugten (Gläubigen gehört, welche,
stait die Lehrjäße der erperimentalen Wisjenschaften 311

leugnen, den Beweis führen, daß dieje mit dem reli-
Auch auf psycho-pathologischem Gebiete macht Bourget givjen Glauben vollständig vereinbar sind. So hat
sehr richtige Bemerkungen, wie zum Beispiel auf pag. 151, gegenwärtig in Italien Fogazzaro cine litterarische
wo er von der Hellseherei einiger Delinquentei ipricht Propaganda unternommen, um 311 beweisen, daß die
und dieselbe ganz deutlich bei der Schilderung des Evolutionsphilosophie imd die Darwinistischen Theorien
Seelenzustandeš Aiva Stenos hervorhebt, die in ihren sich ganz gut mit dem katholischen Glauben vereinbaren
Blute den selbstmörderischen Naturtrieb erwachen imd lassen.
aus der tiefen Dunkelheit des llubewusten cmpor: Die Wissenschaft gehört dem Gebiete der Ideen an,
steigen fühlt.

die Religion jenem der Gefühle und sie fönnen folglich
Und trozdem ist die einzige wissenschaftliche linge bei diesem oder jenem Individuum parallel laufen, ob
nauigkeit in ,Cosmopolis“ dem Verfasser auf psydio- wol ihre allgemeine Tendenz nach entgegengesepter Rich-
logischem Gebiet passiert.

tung ausläuft.
In Wirklichkeit verwechseln die meisten Leute die Tatjächlich hätte vom Beginn der großen willen-
normale Psychologie mit der Striminal-Psychologie und schaftlichen Revolution gegen die Mitte unseres Jahr-
glauben, daß für diese die nämlichen Gesetze gelien und hunderts die beredte Thatsache, daß Darwin und
die gleichen Symptome bemerkt werden wie bei jener: Spencer überzeugte Gläubige waren, genügen können,
jeder ehrenhafte Mensch beurteilt eben gemäß feinen um die Welt zu überzeugen, daß die wissenschaftlichen
cigenen ehrlichen (Vefühlen jene der Delinquenten, ... Gefeße über die Entwicklung und Transformation der
die jedoch ganz andere find.

Wesen die Frage ihrer Herkunft durchaus nicht beein-
Es ist eine Projektion unserer Art und Weise zu trächtigen.
fühlen, von dem Junern unseres normalen Gewisjenis Der Glaube an Gott ist vollkommen vereinbar jowol
zu jenem des anormalen Gewissens der Delinquenten; mit der traditionellen Theorie von der simultanen Er-
ind darum genügt die gewöhnliche Psychologie nicht, schaffung aller lebenden Arten, unveränderlich in ihren
um die Delinquenten 31 stidiren und zu beurteilen, weil | ewigen Formen, als auch mit der modernen Theorie des
dieselben eben eine eigene Psychologie haben.

ursprünglichen Bestehens einer verbreiteten und gleichartigen
So scheint mir Paul Bourget, der in der Analyse Materie, aus deren Schoß fich, durch allmälige Ent-
der normalen Psychologie ausgezeichnet ist, weniger starf wicklung, alle toten und lebenden Arten von Vegetabilien
in der Kriminal-Psychologie, wie man dies schon gelegent- und Animalen gebildet haben, von den primitivsten bis zu
lich seines ,, Discipleó bemerfen fonnte.

den vollkommensten, infolge imnerbittlich und unaufhörlich

*

*

*

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fortschreitender Transformationen. Ja, diese Idee von macht im gewöhnlichen Ausschen ein schlaffes, müdes, häßliches der Transformation der lebenden Wesen ist, wie Gesicht. Schlaffer

, müder und häßlicher ist kein Gesicht als das Fogazzaro sagt, in ästhetischer Hinsicht viel grandioser der Dusc. Aber wenn es sich unter einer Empfindung belebt, als die andere.

kann es sein, was es wil. Es fann die ganze Sfala des Man glaube aber nicht, daß diese Werfe Bourgets Gemütsaus drucks durchlaufen, von der bestialischen Bosheit und Fogazzaros vereinzelte Versuche einer freundfchaft bis zur himmlisch - verflärten & dyönheit. Nie vorher habu ich eine lichen Versöhnung zwischen Naturwissenschaften und dem solche sfähigkeit gesehen, binnen einer Minute einen jähen II mschlag fatholischen Glaubeit find. Oluf dem dritten inter dar Stimmung jo schreiend deutlich auf dem Gesichte zum Ausdruck nationalen Kongresse für Kriminal-Anthropologie, welcher zu bringen. Wenn sich die vorher gespannten Züge lösen oder die im August 1892 in Brüfiel abgchalten wurde, war der schlaffen Büge spannen, so ist es, als ob wie mit einem Bliß ein junge fatholische Priester De Baets einer der feurigsten anderes Gesicht vor uns steht. Und während dieser (dinellen und vollVerfechter der Lombrososchen Theorien. Das famn auch kommenen Verwandlung des Ausdrucs durchlaufen wir – immer durch den Einfluß des gegenwärtigen Papstes veranlaßt vhne eine Silbe zu hören die ganzen Mittelstufen, die von einem worden sein und durch dessen Sympathien für die Philo Extrem zum andern führen, mit der allerdeutlichsten Kenntnisnahme sophie San Tommaso d'Aquinos; denn die katholische und allerlebendigiten Mitempfindung. Stirn, Nase, Wangen, Mund, Kirche hat sich überzeugen müssen, daß sie, wenn sie fort Stinn, ja die Zähnc haben in jedem Moment ihre besondere Physioführe, die wissenschaftlichen Errungenschaften zu beligen gnomie, ganz zu schweigen von den Augen. Wer sich dieses Gesicht und auszuschließen, den kürzeren ziehen mürde.

tief cingeprägt hat in seinen wechselvollen Gestaltungen, wird in Die Wissenschaft hat die große Macht der lebendigen seiner Erinnerung inimer darauf zurückgreifen müssen, wenn er nach Wirklichkeit für sich und vor ihr muß sid) jedes mensch- einem tiefüberzeugten weiblichen Ausdrud für irgend ein Gefühl liche Gefühl beugen.

jucht.

lind dieses Mal tat uns die Duje einen besonderen Gefallen. Zum ersten Male spielte sie eine große deutsche Rolle: die Magda

in Sudermanns „Heimat“. Es wurde die herrlichste Leistung, die
W.

wir von ihr geschen haben. Zu der wundervollen Schöpfung des
Dichters gesellte sie die wundervollste Interpretation der Schau-
spielkunst. Visher war uns der darstellerische Gehalt dieser Figur

verborgen geblieben, die Duse hat ihn zutage gefördert. Die vom
Litterarische Chronik.

cignen Wert stolz Emporgerichtete, die von der Heimatluft Nieder

geducte, beide (Bestalten richtete sie auf mit einer unerhörten Ans Zum zweiten Mal ist Eleonora Duje nach Deutschland ge schaulichkeit und blieb inimer doch Fine, die sich aus einem tiefsten kommen, zum zweiten Mal hat sie uns ihre Kunst gezeigt, für die Scelenpunft entwickelt. Da, wo der Dichter diese Einheit der Gestalt es kein passenderes Motto giebt, als das, welches das „Lefsing in einzelnen genialen, blißartigen Wendungen andeutet, war auch Theater“, in dem sie in Berlin ihre Vorstellungen gab, von seinem die Duse am ergreifendsten; und dann dort, wo Magdas VerSchußheiligen entlehnt hat: „Kunst und Natur sei eines nur“.

gangenheit, ohne daß fie erzählt wird, in Interjeftionen oder GcDiese gebrechliche Italienerin hat uns das Beispiel der gewaltigsten sinnungsäußerungen hindurchblickt. Die Wendungen des Selbst Hraftleistungen der Schauspielkunst gegeben. Durch die Wahrheit

bewuitseins in Magda, das auf dem Gefühl der Straft beruht, wo: des Ausdrucs licß sie ihre Gestalt vergessen und zei brach die Schranken mit sie eigene Schuld überwunden und gesühnt hat, die Aeußerungen der hergebrachten Fächer. von ihren Heroinen verlangte man keine über das Schuldigwerden und Größerwerden als feine Schuld Küchendragonerfigur, von ihren unschuldigen Mädchen feine Por- klangen bei den Darstellerinnen, die ich bis dahin gesehen hatte, wie zellänchengestalt. Als Heroine wie als Naive war sie immer Menji), die unerträglichste Primadonnenrenommage. Mit weld) schmerzein Mensch, der innerlichst vom Geschic ergriffen ist. Und doch war vollem Ausdruc sprach sie die Duse, wie dämpfte sie den Ton, als ob wiederum ihre Gestalt durchaus feine quantité négligeable und sie alles in sich hineinspräche, anstatt es frech den Leuten an den négligée für den Zuschauer. Denn ihre Gestalt redete eine è prache, Kopf zu werfen, wie klagte der Schmerz über das, was sie erlitten die in unzähligen Momenten beredter war als die Worte, die sie zu hat, aus jedem Wort! jprechen hattc. lleberall da, wo die Rèunst des Diditers versagte, Von Berlin ist sic nach Samburg gegangen, von Hamburg nac) ergänzte sie sie durch ihre unerhörten mimischen Fähigkeiten Es war Dresden, Franffurt a. M. und München. Eine hübsche Note zur erstaunlich, wie sie die schönsten Tiraden, die glättesten Teflamationen, Miserabilität der deutschen Theaterverhältnisje liefert es, daß man die geistvollsten Auseinandersegungen der französischen Autoren, die

der Duse in Dresden verboten hat, die einzige deutsche Rolle, dic sie spielte, einfach zu Boden fallen licß sie nachlässig hinmurmelte, jie giebt, die von ihr als eine Huldigung für den deutsden Genius weil Seele in ihnen fehlte. Die tauber Stellen im dichterischen ($c beabsichtigt war, zu spielen. Das königliche Hoftheater in Dresden stein unterdrüdte sie mit souveräner Rücksichtslosigfeit. licberall da

wünscht Sudermanns „Heimat“ nicht aufgeführt zu sehen. Es war ließ sie ihrc Mimik sprechen. llnd wie beredt sprach sie! Jede ihrer wiederum redit Duseisch, daß sie infolgedessen die dritte Rolle, dic Körperwendungen stand unter dem Eindruck des inneren Gefühls die Magda war, einfach strich, anstatt sie durch eine andere zu ersepen. und beschrieb es mit greitbarer Teutlichkeit. Selbst ihre körper Darum spielt sie in Dresden nur zweimal. lichen Fehler wußte sie in den Dienst des seelischen Ausdrucks 311 wat sie ihre deutsdie Tournée vollendet, so will jie jich ins zwingen. Infolge eines körperlichen Leidens schleppt sie den linten Privatleben zurīdziehen. Leb wol, schöner Stern, wir werden lange Fuß nach, zuweilen hinkt sie sogar. llm diesen Fehler zu verdeden, nid)t deinesgleichen chen! liebt sie es, sich von Zeit zu Zeit auf der rechten Fusipi izc emporzuschnellen Daraus hat sich ein schwebender Gang und eine Graf von Baudissin, dänischer Offizier a. D., Romanschrift: schaufelnde Bewegung entwickelt, die weit abliegt von der strengen steller und Lustspieldichter, ist vor kurzem hochbetagt gestorben. Vor Schönheitslinie der Antike, der fiünstlerin aber zum charafteristischen

Jahren einmal hatte sein Name in den heiligen Hallen der Lein:

bibliothefen einen guten Klang. Jetzt hat man ihn schnelllebig vers Ausdruď der momentanen Empfindung einen Neichtum von Haltungen gefjen und nur sein Tod gab für einige Tage wieder Gelegenheit, zur Verfügung stellt, der unerschöpflich zu sein scheint. llnd nun gar seiner zu gedenken. Er gehörte eben zu denen, die allzucifcig für die dieses Gesicht! Photographisch genommen ist die Tuje häßlich. Aber

Gegenwart sorgen und denen die Nachwelt dafür feiné Kränze flicht. vielleicht gehört cine Häßlichfeit, wie die ihrige dazu, um eine so große

Tie musikalische Chronik und die Chronik der bildenden
Schauspielerin zu schaffen. Es ist nicht möglich, daß ein rundes, regels Künste müssen wegen Kaummangels ausfallen.
mäßiges Gesicht eines solchen Reichtums des Ausdrucs fähig sei. Das Anhaltsverzeichnis des verflossenen Jahrgangs wird
Der große Schauspieler muß lodere Gesichtsmusfeln haben. Das der nächsten Nummer beigelegt werden.

*

-

Litteratur-Tafel.

Erscheinungen, bekannt gegeben im Novur. und Dezur. Besprechung einzelner der aufgeführten Novitäten bleibt borbehalten. VII. Litteraturgeschichte , Kritik, Aesthetik, Sprach- ' not folk entwickelungsgeschichte der Natur., 12.80ft1; BO. S. 49–480.

(sausschatz des Wissens. 70. Best). gr. 80. Berlin, iv. Pauli. wissenschaft, Mythologie, Biographie.

Darwin, Charles: Sein Leben, dargestellt in einem autobiographischen Kapitel

und in ciner ausgerrihlten Reihe. seiner veröffentlichten Briefe serausgeg.

von seinem Sohne Srancis Daririn. Autorisirte deutsche Ausgabe. Aus dem Deutscher Bauern : Kalender für 1894. Forsg. von der redaktion des

Englisden übersetzt von I. Victor Carus. Stuttgart. E. Schweizerbart. „Bundes der Landwirte". Berlin, Gustav Schuhr.

Egli. J. I.: Der Völkergeist in den geographischen llamen. (Uus: „Ausland".) Bismarck, Sürst: politiske Nedent. Sistorisch-lirit. Gesamtausgabe, besorgt von

gr. S. IV, 107 €. Leipzig, Brandstetter. fo. Sohi. 8. Bd. 1879–1881. gr. 8. XX, +:0 5. Stuttgart, J. G. Totta. Blum, h.: Das Deutsche Reich zur zeit Bismarcks. Politische Geschichten von

veszmann, 4. 11.: Die Srauenhand. Eine phnsognomische Studic. Berlin,

Start Siegismund. 1871 – 1800. gr. 80. Leipzig, Bibliogr. Institut.

Sam iniungen, die anthropologijden, Deutschlands, cin Verzeichnis des in Suld. Dr. Ludvig: Die Regelung des militärischen Strafverfahren: im Deutichen

Deutschland vorhandenen anthropolog materials, nach Beschluß der deutschen Reiche. Stuttgart, Leon & Müller.

anthropolog. Gesellschait zusainmengestellt unter Leitung des Voríitzenden der soensbrocch. Graf p. v.: moderner Jciuitismus. (Aus: „Preusj. Jahrh6 ") zu diesem Zwedie ernannten Commision, 5. Echaaiihausen. V. und XV. gr. 8o. 53 8. Berlin, facrmann Walther.

(Aus: „Ard’iv für Anthropologie“.) gr. 4•. Braunschweig, Piiwej. Lorch, J.: Meine zwangsweise Pensionirung unter Ilinijter v Jedlitz meiner Schrend : 17013119. Sreiherr von: Der smpnotismus im mündiener Kranken:

religiösen lleberzeugung wegen Wahrheitsgetreu dargestellt. 3. Aufl. gr. 8". hause links der Jiar. Eine kritiiche Studie über die Gefahren der Suggestiv: 19 6. foagen i, 1V., Saerm. Risel.

behandlung. gr. So. 21, Bgn. Leip313, ambrAbel. nanr, Georg v.: Jur Reichsfinanzreiorm. Stuttgart, J. . Cotta

Steinen, Prof. Dr. Karl von den: !luter den naturvölkern Zentral-Brasiliens. jieunreiter, 6.: Die Srauenbewegung als Ergebnis des fiulturfortidutta,

Neiieichilderung und Ergebnisse der zweiten Schingú : Erpedition 1887 – 1885. nebst einer phnsiologisch-medizin. Krisik der weibl. Inícriorität. gr. 8. 15.

Ein Band hoch ca. 15 Bgn., mut über 150 Abbildungen ll. Tafeln (relio. Berlin, Bibliogr. Bureau.

graviiren, Lichtbildern, Autotnpen etc.) Birlin. Reimer. Rakenhofer, G.: Ivesen und gweck der Politik. Als Teil der Soziologie und

Stuhlmann, Sranz: Ilit Emin Paicha ins Faerz von Afrika. Ein Reisebericht Grundlage der Staatswissenschaften. 3 Bde.

1. Die joziologiche

mi:t Beitrigen von Dr. Emin Pasva, in seinem Auitrage geichildert, in amt: Grundlage. – I. Die politik im allgemeinen. II. Die Politik im Staate.

liden Quitrige der Kolonial-Abteilung des Auswärtigen Amts herausgegeben. X, 400 S. 2. III. Die Staatspolitik nach auken. -- IV, Die Gesellichaits:

Ein Band bod? 4". as!!: Bogen, mit 2 portraits, 32 lollbildern und politik. VII, 303 6. 3. V. Der zweck der Politik im allgemeinen.

275 Tertbilder von Wilhelm Fuhnert, nad Uriginalauin. des Verfaijers und VI. Die zivilisator. Politik im Staate. - VII. Dic 3.vilisator. Staatspolitik

2 Karten von Dr. Nidard ficpert und Dr. s. Štuhlmann. Berlin, Reimer. nad? außen. - VIII. Dic zivilijator. Ociellidhaftspolitili. IX. sur iritili Peröffentlichungen als dem lönigl. Illuseum für Völkerkunde zu Berlin. dor Zivilisation. IX, 481 Š. mit 1 lith. Tafii. Pilpjig, Brodihaus.

III. 90. 1. 11. 2. Beit. Sol. 1. 2. Beidhreibung ein.r von v. Meisner zul8 däffle, 2.: Deutsche Scrn, und zeitirazen. gr. S". VIII, 572 5. Berlin,

jammengeitellten Batak:Sammlg. lit ípradıl. 1. jachl. Erläutergn. vers. 11. soofmann.

hersaug. v. 5. W. K. Müller. (VII, 94 s. mut Abbildgn. u. 3 Taf. Berlin,

IV Epemann. Stegmann, C. 4. C. sugo: Ssandbuch des Sozialismus. 2. Liefrg. gr. So. 6. 05-128. Jürich, Verlūgs-Jilagazin.

Weizmann, A.: Die Allmacht der flatur züchtung. Eine Erwiderung an Herbert

Spencer. gr. S. IV, V 5. Jena, Sijder.

gr. So.

VIII. Geschichte und Kulturgeschichte.

X. Philosophie und Pädagogik.

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87. Lfg. Ler.-50. sz. Deutide Ocichichte im Zeitalter der Hohenstaufen von

J. Jastrow.' II. S. 81 – 160. Stuttgart, Cotta. Curtius, E.: Gesammelte Abhandlungen. In 2 "di.

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Bernheim, E.: Lehrbuch der historijden Methode. 2. Auil. gr. S. Leipzig,

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Geschidyte, allgemeine, in Einzeldarstellungen. Arsg. p \V. Indien 19), #bt.

gr. 8o. Mit Abbildgn , Taj. 11. Bildn. Berlin, ñ. Grote. Geschichtschreiber, die, der deutigen Vorzeit. 2. mesamtausy 52. 11. 53. 4d.

gö Leinzig, Dyk.
Qizycki, L. v., geb. v. Kretidoman: Deutive Sürstinnen. nr. 8". III, 235 5.

Berlin, Paetel.
Jáeinzelinann: Ueber den deutschen Volksdarakter. Vortrag. (2us: „Jahibl.

der k. Akad. gemeinnitz. Wijsenichaften zil Eriurt"). gr. 39 37 5. Eifurt,

Villaret. moltke, Graf foelmut von: Besammelte sdýristen und Denkwurdigliviten.

So, VIII: Briefe übir zustände und Begebenheiten in der Tulier au: cini Jahren 18:5 bis 1839. 6. Aufl. eingeleitet u. mit Anmerkungen verehen un Dr. Gustav Mirschield, ord. Professor an der Universitat zu Kongsberg i. f'r. 40 Druckbogen. Mit eineni Bildnis des Perfumers aus der Jahre 1951, elf Abbildgii., drei Karten 11. Plänen !! ciner !lebilidtslurte der Belscrege in Kleinasien nach des Verjasjers vigenhindizen Eintragungen. Die Fahl dir Moltkeschen Sandzeichnungen betragt nun: ihre weteniünd 10: Tiirhinder Infanterist Türkischer 1Vachtposten - Türkiichi Diniziere -- Fumeli sarili

bändeivasdiender Türke (21quarell) - Vonnelmer Title · Anadolu Karak und Juscha Dagl? luri osmanllioidec Sand Bar Kalejsi. Berlin,

Illittler,
Spancrs illustrierte Weltgejdiid?te. Dritte völlig nengiitaltute Auiage. liit

4000 Tert:Abbildgn. 11. gegen 200 zum Teil in Sarbendrud ausgii. Kunt:
beilagen, Karten, Plänen etc. Iliit besonderer Berücksichtigung der Kultur
goichidate unter 111itivirkung anderer bewährter Sadmanjier nelbearbeitit 11.
bis zur G:genwart fortgeführt von Proi. Drto Karmel 11 Dr Railid
Sturmhocfel. Band Vi: hechicedir licueren 3:11. 2. Tiil: bem freisl

jährigen Ariegi bis zur Nachthöhe Cudwigs XIV pla intro pamer. Vait, .: Deutsche Verfajiungsgejdhichte, 5. 90 gr. ' Dic dentide Reich

verfassung von der Mitte des 1. bis zur Ilitie des 12. Jahrh. 2 Pluil, barli.

v. R Beumer. XVI, 515 5. Berlin, Weidmann. Waldeck, Sriedrid? Bener von: Inter dem ruļiihen 53epter. Pus din El

innerungen eines deutsdien Publizisten. Seidelberg, Cari Tlanter.

Carmiri, B.: Impoundung 11. Bewustieni, monistiche Vedenken. gr. S". VII,

il 5. Bom, Straui. Eisler, R. Dir Pinchophysische Parallelismuus. Eme plilofoph. Shizzc. 8'.

632 Ś Diiping, Sriedrich Tomperi. Di Theodor: vriechische Denk r. Eine dridhichte der antik n Philo:

Toplie 2 goiring, Veit. sirante, rich S.: Der Hegriii dir Philoiophic. 2!1s dem şandidiriiti. Tad,

lave des terr. breg. 1. P. Bohlfeld 11. 21. Trünjde. gr. &. VIIT, 103 5. : Der Erdrech! :bund an rich selbst 11. jerem Verhältnisse zum Tanzen und zil

allen Einzelteilen des lienichheittelyns. aus dem Handsdrijtl. Hladılare des

Veri. hrsy 1. V. lllollat. Or 8 VII, 14; 5. Lipzig, Otto Schulze. liimauu, 21.: Iranas, Gedanken über das Seelenleben inserer Zeit.

VII, 08 E. Berlin, Salinger. repertorium der Pädagogik. Organ ir Erziehg., pinterricht und pädagog.

Literatur. hrsg. 11. geleitet v. I. B. Schubert. 45. Bd. 1894 12 Seite.

r. So, um, Ebner.
srein, L.: Sriedrich lietzi dres Veltandbauung und ihre Meiahren. Ein kritiicher

Ewan. S. VII, 10,3 5. Herl 11, simer.
Steinner, N.: Dic Philoforhie der Sreiheit. Tundzüge einer mode, nen Welt:

í hauing. gr. so III, 242 S Berlin, Solber.

gr. S".

XI. Zebersetungen.

115 dom Englisch en. Crapsord, s. 17.: Dreijeniten. Eine beidhichte in ? Bdn. Nutoni. Heliersetzg.

v. Il viatuler. gr. Sc. 235 u. 27+ S. Berlin, Keimer.
Darwin, leije cines liaturforschers (Seuerbach, Anu, v. Prof. Dr. Kirdiloji.

Bibl... Wij Littilt ?? balle, endel.
Müller, s. mar: Anthropologiche Religion. Hilford Porleiungen gehalten an

der Univeriität ölasgeir im Jaliro isil. Hebersetzt von Dr. m. winternitz
un mirord. 8. Leipzig, Engelmani.

(Der letzte (4.) Baird erscheint im nadsten Jahr unter dem Titel

„Throiophie" oder „f?rjiologische Religion"). liomanes, mesrige John: Eine liritische Darstellung der Weismamiden Theorie,

Pliit Bewilligung des Perrawers aus dim Engliiden übersetzt von Dr. Kail

Siedler. Mit dein Bildnis Auguit Weismanns. 8. Leipzig, Engelmani. .) cats, 10. 3.: 17rdhen an: Jrlands Maven. Ins Deutsche liberi. von Eugenie Jacobi. liluvied, Sculp.

aus dem Ski and in a visch e n. Wrandes, cory: Meniten und lerki. Bijans. Mit dem Gruffenbild der

17 im Bilde besprodenen Schriristelle in Glanzlıdıtdruck. Srankfurt a. 117.,

Hitten of loving. warlor, dr11: Sricdun. Berlin, Siider. Hedenitierna, A. 1.: Allerlei veute. Bilder aus dem ichired. Volksleben.

Deutito bearb. 1. M. Langfeldt. 2. BD 12“. 208 5. [cipzig, harsícl.
si amun, sinut: jiunger, Roman. Berlin, Siider.
Cullman: Sillies, 111.: Proben isländider [yrili, verdcutiut v. III. L.:S. S".

V, 51 s. berlini, maner & Miller.
Strindbery, August: Das Geheimnis der Hilde. sdauíp. in 4 Akten. Auto.

risirte leberietig. v. Ernst Brausewitter. Berlin, Kühlug & Hüttner.

IX. Naturwissenschaftliche Pisciplinen.

2111dt, R.; Kraft und Krafti gr. S". IV, 53 5. Orciswald, Abil.
Archiv für Anthropologic. Zeitschrift fiir liaturgeid idite und llrgesd idile di:

ilienschen. Begründet von A. Edher u. L. Lindenjdmit Cryan ser dentichon
Bejellschaft für anthropologie, Ethnologie u. !Irgcididte. Arse. ll. red von
J. Ranke. 22. Bd. 3. Vierteljahrshift. gr. 10. "VIII und 5-155- 251 mit
Abbildgn. u. 2 Taf.; Correspondenzblatt 1:43, $: 41-70, She anthropolo.
Eammign. Deutschlands. V. Berlin. II, 2. VII, 15 s. XV. Siraibig

i. E., 9, 119 6. Braunsdyweig, Viewet.
Bastian, A.: Vorgeschichtliche 5dhöpfungslieder in ilirem cthnischen Elementar

gedunken. Ein Vortrag init ergänz. zusätzen u. Erläuterungen. gr. S. VII,

146 6. mit 2 Taf. Berlin, Selber. -: Controversen in der Ethnologic. I. Dic geograph: Provinzen in ihren Rultur,

gejdhichtl. Berührungspunkten. gr. S". Xli, ios 's. Berlin, Weidmani.

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künstler. Vouständig in 25 vierzehntägigen Lieferungen à 50 Pig. Jede Lie;erung enthält 32 Seiten Tort und 2 Vollbilder.

Das vorliegende Werf bietet in anzichender gemeinverständlicher Darstellung die" Viographien der deutschen Kaiser von Karl dóm Grojen bis zur Begründung des neuen Deutschen Reiches und stellt sich als ein Hausbuch edelster Art für jede deutsche Familic dar.

Am Schluß des Werkes wird den Abonnenten eine nach fünstlerischem Entwurf hergestellte Einbanddecke zu mäßigem Preis zur Verfügung stehen.

Die meisten Buchhandlungen nehmen Bestellungen an; wo der Bezug auf Hindernisse stößt, wende man sich direkt an die Verlagshandlung

Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart.

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Collection Spemann

geliefert. Die Nachzahlung für jeden

elegant gebundenen Qalbfranzband beträgt in diesem Falle nur M. 6.50., anstatt M. 8.80., so daß die Anschaffung des ganzen Werte8 (12 Bände) auf nur M. 78. — zu stehen fommt, während andere Lerika im Umtauid min. deftens M. 100, — tosten. Bei diesem Umtausch erhält man außer dem voaständigen großen, mit jahlreichen bunten und schwarzen J0ustrationen und Karten geldmüdten Ronversations-Leriton noch den Juhalt von 12 Sprachen-Lerita (böhmisda, dinisdi, englisch, französid, gries dzisá, hođändisd), italienisch, lateinisc, rulisch, dwedisd, spanisd und ungariso) gratis. gede Buchhandlung ist in den Stand gelegt, zu bequemen Anschaffungsbedingungen den üm. tauso zu vermitteln und einen Probeband ja

Brüfung vorzulegen.
Anton Deutrøe Berlagsgesearqaft

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Deutsche Hand- und Hausbibliothek, ca. 300 W'erke aller Nationen enthaltend. Kataloge gratis durch jede Buchhandlung und direkt vom Verlage.- I'reis des eleg.in Leinwand gebundenen Bandes

nur 1 Mark. Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart, Berlin, Leipzig.

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Ver

tro. Otto lieumann 2erlin. - Verlag der Union Deutsche Verlagsgesedschaft, Berlin und Stuttgart. Gedruckt von der Buchdruckerei im Buchhändlerhaus (früher : Å. Geních), Berlin 610., Mauerstraße 80 u. Wilhelmstraße 47, Hufgang C. Ez pedition: Sriedrichstr. 207, Berlin 87.

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1832 begriindct

Union
fäerausgegeben von Otto Neumann - Foofer.
pon

Deutsche Verlags-csellschaft Joseph Lehmann.

Berlin u. Stuttgart. Redaktion: 23erlin W., Lübow: Afer 13. Erscheint įeden Sonnabend. Preis 4 Mart vierteljährlich. Bestellungen werden von jeder Buchhandlung, jedem Postamt (17r. 3589 der Postzeitungsliste), sowie vom Verlage des „agazin" entgegengenommen. Anzeigen 40 prg. die dreigespaltene Petitzeile.

< Preig der Einzelnummer: 40 Pig. Bo

63. Jahrgang.

Berlin, den 13. Januar 1894.

ITr. 2.

Auszugsweiser Nachdruck sämtlicher Artikel, außer den novellistischen und dramatischen, unter genauer Quellenangabe gestattet.

linbefugter Dacidriicli wird auf Grund der Gesetze und Verträge verfolgt. Juhalt: Wolfgang Sirch bad: Tresdener eben II. Sp. 33. Litteratur, Wissenschaft und öffentlichu. Leben: Erich Schmidt: Justinus Seerner. Sp. 41. Friedrich Nickiche: lieber die yukunft

unserer Bildungs- Anitalten. Zweiter Vortrag forti.). CP. 47. D. N.-H.: Der Schillerpreis. Sp. 30. D. N.-M.: Karl

Ludvig Michelet 1. ep. 51. - Litterarijde Chronit. Sp. 70. Bildende Kunft: Friedrich Fuchs: Berliner Siunítjalons. Sp. 54. Mar Schmid: Die münchener XXIV. Sp. 57. M. C.:

Chronit der bildenden Künste. Sp 59 M. 5 : Rochs „Entwidlungsgeschichte der Baufunst“. Sp. 61. Muif: A. R.: Musikalisc: Chronit. Sp. 6;.

Dresden e 1 Leben.

in Tresden ein unverbesserliches Geschlecht von Geistern Von

giebt, die da stets „verneinen". Man hätte glauben sollen, Voligang liirchbacy.

in Dresden, wo doch wenigstens der Theorie nach noch

Erinnernngen an die große deutsche Gedankenmalereió II.

herrschen, wo einst Nethel geschaffen hat, hätte ein Mann Das große Seunstereignis der letzten Wochen war in wie Mar silinger eine freundliche Aufnahme finden sollen. Dresden eine Ausstellung, welche der Maler, Radirer and er hat sie and gefunden. Aber nicht bei dent und Bildhauer Max slinger bei ,,Lichtenberg“ veranstaltet ,,Cornelianern", bei den Äfademifern, bei den Gedankenhat. Es ist nämlich Brauch geworden, daß viele originellere malern“ und ihren Adepten. Diese fielen vielmehr mit stünstler nicht mehr im dresdener ,, Sunstverein" aussiellen, einer Art von Wutgeschrei und Wolfshungerhaß über den der einem inneren Marasmus verfallen ist und zumcuit Maler her. Man konnte sich daraiis ein Bild machen, von Laien beherrscht wird, die keine Ahnung haben voit wie etwa Cornelius oder Stallbad) oder Genelli von ihren den großen Wandlungen und Vorgängen des inter ichiedlen Nachbetern aufgenommen werden würden, wenn nationalen siimftlcbens. Vielmehr stellt man bei „Lich sie heute unter diejen aufträten. (Herade diejenigen, welche tenberg“ und „Arnold" aus. Dicie beiden großen Kunst in Dresden den modernen „freilichtmalerii" ewigen Maß handlingen haben es sich nicht der Mühe verdrießen lajien, schworen, Hardwören dert fleinen (Senremalerit, welche robe, dauernde Austellungen 311 veranstalten und alles jiets die Standarte der großen „bijtoriichen“ Słunst und nach Dresden hercinziileiten, was in München, Haris und der edlen „Gedanfenmalerei hochhalten, sie schimpften Berlin ursprünglich) iind fräftig schafft.

Stlingers Verdienst 311 (Hrund und Boden. Freilich dieje Es ist intereisant, daß beide linternehmungen sehr Ausdrüde des (Hefühles eigener Dhumdit in Schaffen gut bestehen fönnen

Die Arnoldiche Kunsthandlung hat und Wenießen, diese unvorhergesehenen Selbstvernichtungen cine stehende Ausstellung von Perfen der ,Sezcisionisien“ der eigenen Buntbestrebungen bewiejen, daß nicht mehr veranstaltet, die Tresdelier laufen „vor dem Diner“ oder die flare Simsüberzeugimg in diejen Streisen herrscht, ,,Dinner“, vor dem ,, Suuper“ oder vor ihrein „Früh: jondern lediglich der Neid der fleinlichjien Interessemvirttüd" es kommt ganz auf die Spradie ani, in der sie ichaft Grgend ein Dekorationsmaler, der die dresdener cijen und trinken – dahinein, um sich zum Appetit 31 seinhandlinger init den ichlechtesten talentreizeit und sie beginnen vor den Bilderit,in Zungen zit lvjesten Bilderbogenfiguren und Neujahrsglückwunschrident." Auf dem Heimweg müssen sie dann am Pullegorien bemalt, macht hier den Woríführer und auch , Victoriahaus“, einem großzmächtigen deutichen Sienaisjance in gewijien Sereisen der Simmstgenossenschaft

. Es würde bait vorüber und steigen schnell 311 „Lichtenberg" hinauf, aber ein falches Bild von Dresden geben, wenn man desjen klitsstellung ihre Abonnenteit bereits nach tanienden glaubte, diese niegativen (sieister hätten nod) irgend welchen zählt. Man fragt unter diesen liitänden faum noch Einfluß auf das Kublifum. Ihre Schmerzen werden darnach, was im „Stunstverein“ hängt.

unur von einigen Winkelblättern gedruckt, bezüglich in einer Bei „Lichtenberg“ also jiellte "War Selinger jeine jehr wenig aufgelegten besseren Zeitung; die großen Tages: „Streuzigung Christi“, scine „oniphe, die herrliche blätter Tresdeus dagegen traten cinmütig für May L'heure bleue", ein Bildhauerwerf Salome“, iowie Ninger ein und viele einflußreiche Streise, die sich um die seine neuesten Radirungen 311 „Hyperions Sdrickjalslico“ lönigliche Gemäldegallerie gruppiren, stimmten mit diesen aus. Diese Sachen sind zum Teil auch in Berlin bekannt im freudigen Genießen und Anerfennei überein. worden und wir haben recht anzügliche Kritiken über die lind es ist auch etwas Großes um diesen Mar selben lejen dürfen, welche beweisen, daß es in Berlin wie Klinger, den Sachsen mit Stolz jein eigen nennen darf.

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