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„römischen Preis“, und die Blüte junger deutscher Sünitler wurde forscher neucrer Kunstgejdichte aber, der die großen italienischen durch den crrungenen cieg verpflichtet, ein oder zwei Jahre in Meister zu studiren gedenkt, wird vergebens nach einer gleichen BerItalien, speziell in Nom, zu weilen. Der Gedanke, cine deutsche günstigung ausbliden Nein Stipendium gewährt ihm die Regirung, Akademie als Samniclpunkt und Lehranstalt für dicje „ragazzi“ ju fein Heim in štalien. gründen, schleppte sich durch die jahrzehnte hin, und immer mußte Alle Versuche in dicier Richtung blieben bisher ohne Erfolg. man sich damit bescheiden, daß noch die Stunde nicht gekommen sei Schmarjow, jetzt Professor in Leipzig, hat auf eigene Kosten durch Mit Neid jah man aui die franzöfische Akademie auf der Höhe des mchr:re Semciter jungen stunsthistorikern in Italien Vorlesungen Monte Pincio, mit Neid auf die Spanier Schrings geniale Pro gehalten zu Nürnberg wurde dann im September 1893 auf einem jefte für ein ideales römisches Nünstlerhaus weaten nur aufs neue Kongreß der Seunsthitvoriter beschlossen, aus eigenem Rechte und aus die Empfindung schmerzlichen Entbehrens.

eigenen Mitteln das institut 31 begründen, da die Regirung zur Endlich hat unseres Saijers Nomircise den Gedanken, wenn auch Zeit Mittel nicht gewähren kann. in bejdseidenen Grenzen, der Ausführung nahe gerückt.

Mit einem Aufruf hat man sich an alle Beteiligten gewandt, und Tragisch ist es, darz dieser Hoffnungsstral aber crit in dem es wäre zu hoften, daß derselbe bei den zahlungsfähigen Freunden Moment aufleuchtet, da die große Mehrzahl unserer Künitler gegen ialischer Seunstiorichung weitgehende linterítüßung findet Ist der Rompreis und Nomreise heftig protestirt, da ihre Schusucht auf Anfang gemacht, steht das Gebäude in seinen Grundmauern, dann Befreiung von der Tradition, von dem Vorbilde der „Alten“ ge wird auch die Staatshilfe nicht ausbleiben. Denn im Prinzip ist richtet ist.

die Negirung sicherlich dem IInternehmen wolgeneigt. Wird also das römische Haus deutider Nation überflüssig? lleber die wichtigiten Punkte iit man bereits einig Nicht in Wir glauben es nicht Wir hoffen, dai; die günstige Gelegenheit Rom, jondern in Florenz soll das Werk begonnen werden, denn hier nicht aus hinfälligen Bründen versäumt wird.

in der Geburtsstadt italischer Kunst und ihrer lImgebung ist die beste Nicht das Künstlerhaus ist überflüssig Zu beschränken wäre Gelegenheit zu methodischer Arbeit. Rom, in dem die Werte späterer nur der Zwang, die akademischen Preise ausschließlich im Künstler Zeit überwiegen, würde übrigens auch leicht zerstreuend wirfen in hauje abzusißen. Man jollte auch andere Göster dulden neben Rom. i: der Hinsicht. Man sollte Paris, Brüssel, München, Spanien oder Tunis je nach Eines wäre zu wünschen. Sobald das institut begründet und Neigung und Absichten des Preisgekrönten zur Wahl stellen. von dir Negirung übernommen ist, sollte auch denjenigen, welche an

Auch heute noch würden sich wol viele freiwillig für Rom ent Sdulen und höheren Lehranstalten den Siunst- und Zeichenunterricht scheiden, ebenjoviel: auch ohne Preis nach Rom pilgern. jhnen erteilen, durch fleine Stipendien Gelegenheit zu fürzerem Aufents allen sollte im deutschen Künstlerhause frei oder zu geringem Preise halte geboten werden, wie ja die Regirung jeßt schon jährlich eine Wohnung und Studio zur Verfügung stehen. Nicht eine Lehran Reihe flaijijd) - philologiicher Oberlehrer auf ihre Kosten in Italien italt, ein Künstlerheim sollte gegründet werden, in dem durch Samm: und Griechenland mit den antiken Monumenten bekannt madit. Co lungen und Bibliotheken das Studium gefördert wird

würde zugleid, der siunjtbildung im Volke Vorichub geleistet. Der moderne Künsiler wird in Italien nici mehr nachahmungsa dürítend zur Antike und zu Raffaels Stanzen pilgern Aber wir schen doch gerate unter den jüngsten der Modernen Antito und

Gewisje Vlätter verkündeten kürzlich das nahende Ende der Renaissance tausendjach wieder antlingen und in neuer selbständiger

Sczession aus Anlaíz des Austrittes einiger Mitglieder. Die beste Auffassung die alten Weisen wiedertönen. Aber stärfer noch als

Antwort erteilen die Sezessionisten damit, dai; jie ießt bereits die italische Stunst wirkt das freie, frische, römische Leben auf den

Quiorderung zur Beschidung ihrer diesjährigen großen Ausstellung nordischen Künstler befreiend und begeisternd, und viele werden sich

(Eröffnung: 1. juni 1994; versenden. lleberdies werden sie im März ihrer germanischen Sèraft und Eigenart erst hier voll bewußt. Böclin,

und April cine Frühjahrsausstellung cröffnen, um denjenigen MitSilinger und so viele andere haben sich gerade durch die Berührung

gliedern, welche im Sommer auswärtige Salons beschicken wollen, mit welscher Art selber gefunden. Es wird also die deutsche Akademie

Gelegenheit zu geben, dieje Vilder zuvor in München zu präsentiren. zu Nom nicht von vornherein als eine Anstalt zum Ausbrüten der

Da die Eezessionisien im Sommer 16933 ein fünftel aller ausgeim leßten embryonalen Stadium eingelieferten Kunstjünger zu be

stellten Vilder verkauft haben, wird es ihnen an regster Betriiigung tradhten sein. Sie soll nur den Sammelpunkt der deutschen Künitler

nicht fehlen, und die kleinen, geschmackvollen Näume in der Prinzrepräsentiren, und grade din älteren, jchon ausgereiften Talenten

regentenstraße vereinigen hoffentlich wieder eine Auslese von Yrbeiten offen stehen, die hier im Studium italischen Lebens Auffrischung in

ersten Ranges. Wie wenig die Sezession an nachgeben denft, ersehen der Vetrachtung der älteren Sưunstwerfe, Erweiterung ihres Gesicht:

wir ans § IX, der ein gleichzeitiges Ausstellen im Glaspalast den kreises und Stärkung des Empfindens für Monumentales suchen.

Teilnehmern absolut untersagt. Nun Voddampf voraus. Wird heute die Villa ? trobl - ferner erweitert und ausgebaut, io erwerben wir jie ja nicht allein der heutigen (Generation. Da die deutsche stunst mit wunderbarer Stetigfcit immer wieder den 21 Baurat Wall 01 scheint den Gedanken aufzunchmen, das ichluß an Italien bald gesucht, dann wieder gering geschäft hat, so Bismarcdenfmal por der Front des Reichstagsgebäudes aufzustellen. liegt namentlich in Hinsicht auf die neuromantische Strömung der Eine Dispositionsskizze hat er bereits entworfen. Gegen eine Aufletzten Jahre der Gedanke nahe, daß wir einer Periode iteigender stellung im Scheitel einer halbkreisförmig nach dem Königsplaße abs Rombegeisterung wieder entgegen gehen. Dann wird icr Bejin laufenden stattlichen Rampe wäre nicht: cinzuwenden; sofern der doppelt wertvoll

Denkmal unterbau bedeutend genug wird, um die Statue zu isoliren So bleibt auch unter den heutigen Verhältniijen diese Erwerbung und selbständig zur (Beltung zu bringen. notwendig. Erhält das Institut dann eine angemessene freie Organi: lieber die Grundbedingungen der Ausführung könnte doch eigentsation, so wird es der deutschen Bunst zum Segen gereichen. lich nur eine Ansicht sein, und es wäre wol praftisch, wenn schon vor

lind noch ein zweites deutiche Kunstinstitut gedenkt man in Ausschreibung einer Konkurrenz die öffentliche Meinung darüber sich Jtalien einzurichten, nicht der ausübenden stunst, sondern der suit. i aussprechen wollte. Der Fürst ist darzustellen, wie wir ihn im Leben forschung geweiht.

gesehen haben. Die liniform scheint mir leider) unvermeidlich, das Auf der Höhe des Kapitol: 311 Rom, etwi am Standplaß des gegen ist das Bedecken des Hauptes mit Helm resp. Müße unpraktisch alten kapitolinischen Jupitertempels steht das Instituto archeologico da die Schädelform enorm charakteristisch, also unentbehrlid) ist. Ein germanico, das der Förderung der antifen und altchristlichen Reiterstandbild kann nicht ernstlich in Frage kommen

Man hat Archäologie geweiht, mit einer Bibliothek und hinreichenden fonds Ziethen, Seydlitz und Wrangel aus traditionellen Nüdjichten vom ausgestattet ist. šunge und ältere Archäologen inden hier zum Teil Pferde absißen lassen müssen. Dafür macht Sèönig Friedrich Wilhelm IV., auf Staatsfosten Iluterkunft, Anleitung und Velehrung, Gelegenheit

!

der Romantiker, halsbrecherische Reiterfunststücke auf der Treppenzu wisienschaftlicher Ausbildung und zu eigenen Arbeiten. Der höhe der Nationalgallerie. Die Tradition wird auch heute noch

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Geltung haben. Uebrigens hat sie hier vielleicht das Gute, daß man garnicht erst auf den Gedanken fällt, den großen Staatsmann und Diplomaten in effigie beritten zu machen.

Habent sua fata die Bilder. Wird da ein Bildnis des berühmten Grafen Zichy), gemalt vom noch berühmteren Hans Makart über eine Brücke getragen. Kommt Windstof das Bild wird in die Donau geschleudert, und ist bis heute nicht wieder gefunden. Tragisches Schicksal.

Rettung auch gar nicht; er ist der Dichter von „Leyer und Schwert“, der Sänger und der Veld zugleich, der in Jugendschöne als schwarzer Jäger sich für das Vaterland den Tod erritten hat, cin Lied auf den Lippen. „Dadurch lebt er und wird leben“.

Zimmer hat sein Porträt, nicht scharf ausgearbeitet, er operirt unerträglich mit abgegriffenen Wendungen, cr sucht seine ohnehin farblosen Ádjektiva Durch das noch farblosere im edelsten Sinne des Wortes" zit verstärken; er leistet sich phrasenhafte Geschmadlosigkeiten.

Die poetische Habe der Ausgabe besteht in den bekannten Stüden; die Opern, Singspiele und Rätsel find fortgefallen; den Gedichten sind vier Inedita zugesellt worden, die Körners Kuhin nichts nehmen und nichts geben.

Felir Poppenberg.

*

*

Der Neubau des Akademiegebäudes taucht wieder einmal

16. als „Projekt“ auf. Anfangs der achtziger Jahre war bereits vom i

Nürschners deuticher Litteratur-sialender 1894.

Jahrgang Stuttgart, 6.3. Göcheniche Verlagshandlung. Baurat Ende ein „ Projekt“ geschaffen, wonach die Kunstakademic in Pünktlich zu Jahresbeginn ist diesmal der neue „Sürschner“ der Hardenbergstraße Nachbarin der Technischen Hochschule werden eingetroffen. Der neue Verlag die altehrwürdige (Göschensche follie. Damals petitionirten wir jüngeren Kunstakademifer eifrigit Buchhandlung nämlich -, in dessen Besit nunmehr der „stürschner“ gegen die Verlegung, und für einige Jahre hat es geholfen. Heute der Herausgeber, Scheinrat Professor Jojej Sürschner," wie immer

übergegangen ist, hat die ihm zufallende Arbeit wacer getan Dai; dürfte alles Petitioniren vergebens sein, fort muß jie — ihre „bez das denkbar Vollkommenste an organisatorischer Arbeit geleistet, ist rühnite lihr“ dürfte abgelaufen sein.

jelbstverständlich. Hat er es doch fertig gebracht, den llmjang des von Jahrgang zu fahrgang unheimlich aníchwellenden Vandes um

nahezu 120 Šeiten zit fürzen, ohne augenfällige Minderung des InGanz besonders mannhaft ist erfreulicherweise Herr v. Berlepid)

halts. Ein par Namen, die Eintagsfliegen im Reiche der Feder

waren, jind es im dreiundneunziger Sürschner geblieben, der vierundfür die Reibehaltung des Zeichenunterrichts in Fortbildungsschulen neunziger kennt sie nicht mehr. Das ist gut Weniger bin ich mit an Sonntagen eingetreten. Die berliner Stadtverwaltung ist sogar ciner Einschränkung einverstanden, die den hauptsächlichsten Anteil soweit gegangen, den obligatorischen Vesuch der Schüler „unter

an der Tertverminderung des neuen, jechszehnten Jahrgangs hat. Führung der Lehrer“ nach, oder vor dem linterrichte anzubieten. Die Dic, Städtcíchau“ ist gegen den vorigen Jahrgang un rund 60

Spalten getürzt worden. Denn es sind diesmal nur die Städte protestantische Kirche hat sich dabei leider weit hartnäckiger erwiesen aufgeführi”, dic' mehr als zehn schriftstellerisdie Persönlichkeiten beals die katholische. Herr jrmer (konservativ) entdecte sogar, daß | herbergen. Zwar erklärt sich der Herrausgeber liebenswürdig zu jeder der „evangelische Geist den Besuch des Hauptgottesdienstes verlange.

Auskunft bereit, wenn es sich darum handelt, an einem „unter 10 Grad“ Was würde Dr. Martin Luther, der Förderer der Volksschule,

stehenden Orte einen Autor nachzuweisen. Aber für Redaktionen,

denen vor allen der „Mürschner“ das allerunentbehrlichste Handbuch zu diesem „evangelischen Beiste“ sagen? Auch dürfte Aufhebung des

guworden ist, wird die frühere Vollständigfeit dieses Teils das Sonntagsunterrichtes, joweit ich die Fortbildungsschüler kenne, mehr wünschenswertere sein müssen Die Liste der Verlagsfirmen hat sic) dem Frühschoppen als dem Kirchgange zu Gute kommen.

ebenfalls um genau die Hälfte verfürzt. 9b nur durch fortlassung der Gründungsdaten, die sich im vorigen Jahre hinter den Firmennamen beianden, und weil eine Anzahl von Firmen eingegangen

sind? Es wäre nicht gut, wenn auch hier der angestrebten IlmfangsGegen die Freilegung der Museumsinsel behufs Ausdehnung Verminderung zuliebe die Liste an Vollständigkeit verloren statt ge der Museumsbauten hat Herr v. Buch „ im Namen der fonjervativen wonnen hätte. - llebrigens steht der 10. Jahrgang unter dem Zeidjen

der „Pensionsanstalt deutscher Journalisten und Schriftsteller“, der Fraktion“ Einspruch erhoben, „auf die Gefahr hin, für einen fultur

jüngsten und bedeutsamsten Errungenschaft unserer Standesorganis feindlichen Barbaren gehalten zu werden.“ Er fürchtet „Lurus {ation, die wir der rührigen jungen Schriftstellergenossenschaft verbauten zu Museumszweden".

danken. Daher schmücken den Jahrgang die Bilder des Mannes, der Nachdem soeben diese Fraktion ihr Unvermögen dargetan hat,

sich um das Zustandekommen der Pensionsanstalt am meisten verandere als landwirtschaftliche Interessen 311 begreifen, wundert es

dient gemacht hat, 4. Vieres, und des Mannes, unter dessen

Protefiorat der die Pensionsanstalt begründende erste deutsche Schriftuns nicht, daß sie die sêunst für überflüssigen Lurus hält. Nicht als steller- und Journalistentag zu München im verflossenen Jahre jo „kulturfeindlicher Barbar“ entpuppt sich Herr v. Buch, sondern als glänzend verlief, des Prinzen Ludwig von Bayern. lind daher hat kurzsichtiger Bauer. Borstenvieh, Getreidezölle, Guanopreise und

von diesem 16. Jahrgang an der Litteratur-Kalender hinter den Namen

der Autoren noch einen neuen Vermerf verzeichnet: P. A. -- MitSeft sind doch nicht für alle Menschen maßgebende Lebensinteressen.

glied der „Pensionsanstalt deuticher journalisten und Schriftsteller." Vom volkswirtschaftlichen Werte der Siunst darf man diesen Herren

P. S. nicht sprecheu, amerikanischer Speď ist für fic faßlicher. II. $.

*

Litterarische Neuigkeiten. Körneis Werfe. Herausgegeben von Dans Zimmer. Leipzig und Wien. Bibliographisches Institut.

Das bibliographische Institut hat in jeine Slassiferwalhalla jeßt auch Theodor siörner gebeten. In zwei 'reid) und geschinacvou ausgestatteten Bänden präsentirt sid die Ausgabe, ein rechtes Geschenkwerk. Weniger als das prunkvolle' Acujjere mutet aber das Innere an Der Herausgeber, Dr. Hans Zinmer, der eine größere biographische Einleitung, Vorworte zit den einzelnen Stüden und Anmerkungen geliefert hat, ist aŰes andere als ein Charakteristik.r. Er scheint noch zu glauben, daß er seinem Helden am besten dient, wenn er eine „österliche Triumphposaune“ anstimmit

, Gutes von ihm redet und alles zum besten kehrt. So sucht er die „Dramen“ des Dichters, wenn er auch einige Schwächen zugibt, doch noch zu retten, wegen der großen technischen Gewantheit und Bühnengerechtigkeit

, glänzenden dramatisdjen Gestaltungskraft, vor allem aber der idealistischen Färbung und Reinheit und Sittlichkeit der Anschauung". şiervon ist höchstens das leştere zuzugeben, dadurch aber werden dic Dramen für uns noch nicht gerettet. lind szörner braucht diese

Freie Sitterarische Vereinigung in Stettin. am Dienstag Abend veranstaltete die hiesige „Freie Litterarische Vereinigung“ ihren ? Portragsabend im „J'aijer - Adler“, der wiederum zahlreich besucht war. Der Abend wurde durch einen Vortrag über „Friedrich Nießsche“ von Herrn Kölper eröffnet, als dejjen Ergebnis zwei Thesen zur Diskussion gestellt wurden: 1. Nadı Nieksches System ist unsere" jeßige Sčultur unhaltbar 2. Durch Zuchtwahl, analog der Darwinschen Theorie von Pflanzen- und Tierwelt, fönnte "der sogenannte llebermensch geschaffen werden. Die Debatte über die beiden Thesen war rege und interessant An den Vortrag schloß sich ein Gedicht von Svatopluk Cech „Au Sezirtisch“ iind cinc Novelle, beide sehr gut vorgetragen von Herrn Nöjel. Ein poejicvolles Märchen „Die Rose“, vorgetragen von dem Verfasser, Herrn Regisseur Cotta, crregte allgemeinen Beifall Herr Schauspieler jung vom Stadt-Theater zitirte die heitere Muse durch einige kleine scherzhafte Gedichte, zum Teil von ihm verfaßt; den Schluß des Abends bildete ein gleichfalls humoristisches Gedicht, vorgetragen von Herrn Cotia. Die Mitgliederzahl ist in stetem Wachstum begriffen.

Wegen Haummangels uus die litterarische Chronif ausfallen.

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Union Deutsche Berlagsgesellschaft in Stuttgart, Berlin, Leipzig.

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Deutsdjen Geldjidjte.

Kaiser-Saal. .

ini Berbindul!13 mit
2. 2:etlige, W. Schultze, SS. Salin, E. Söbler,
1. Großžinaiin, . Lielii, (s. Giliniger, $. Eiler,
6. Ginter, Sirfiti, A. Reinchmidt

Beschichte der deutschen Kaiser in Biographicu.
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Bruno Gebhardt.

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Bruno Gebhardt,

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ragender Künstler. vollständig wie möglich zu sein – dabei nicht nur Fadi: lcuten, sondern vor allem dem großen Kreise der Gebildeten Vollständig in 25 vierzehntägigen Lieferungen à 50 Pfg. ein ernstes, tüchtiges Werk gewiijenhafter Geschichtsschreibung

Jede Licierung enthält 32 Seiten Tert und 2 Vollbilder. zu bieten, das durchaus dem gegenwärtigen Stande der Wijjenschaft entspricht. Es liegt auf der Hand, daß ein

Das vorliegende Wert bietet in anziehender genteins solches Werf nicht aus einer Feder fließen kann, wenn alle veritändlicher Darstellung die Biographien der deutschen Einzelgebicte den Vorzug gleich kompetenter Bearbeitung ers Naijer von Karl dein Großen bis zur Begründung des fennen lassen jollen. So hat sich eine Reihe tüdiriger Fad) - neuen Deutschen Reiches und stellt sich als ein Hausbuch männer zu der gestellten Auigabe vereinigt, welche jhnen edeljier Art für jede deutsdhe familie' dar. viele bemerkenswerte (Beschichtsdarstellungen in cinem Rahmen bieten. Wir glauben in vorliegendem Werfe, das

Am Schluß des Werkes wird den Abonnenten eine nicht nur die politische, sondern auch die geistige, rechtlidie

nach künstlerischem Entwurf hergestellte Einbanddede und wirtschaftliche Seite der Entwicelung unseres Volkes

zu mäßigem Preis zur Verfügung stehen. darstellt , ein gediegenes, gehaltvolles Wert zu bringen, von

Die meisten Buchhandlungen nehmen Bestellungen gleich bemerkenswerter Bedeutung für die Wissenschaft, wie an; wo der Bezug auf Hindernisse stößt, wende man sich für den Bücherschaß der Gebildeten.

direkt an die Verlagshandl:ng. Zu beziehen durch die meisten Budhandlungen.

Verantw. Otto Neumann sofer, Berlin.Charlottenburg. - Verlag der Union Deutsde Verlagsgısellschaft, Berlin und eiutqart. Gedruckt von der Buch

druckerei im Buchåndlerhaus (11iber : R. Geních), Berlin W., Mauerstraße so u. Wilhelmistraße 47, Lufgang & Ospedition. Friedrichitr. 207. Berlin 8m.

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1832 begründet
Herausgegeben von Otto Neumann. Woofer.

Union
von

Deutsche Verlags-Gesellschaft Joseph Lehmann. Redaktion: Berlin-Charlottenburg II, Garmerstraße 10.

Berlin u. Stuttgart. Expedition: Berlin SW., Sriedridistraße 207. Krsdeint įeden Sonnabend. Preis 4 Mart vierteljährlich. Bestellungen werden von jeder Buchhandlung, jedem Postamt (17r. 3589 der Postzeitungsliste), sowie vom Verlage des Magazin" entgegengenommen. Anzeigen 40 pfg. die dreigespaltene Petitzeile.

- Prcig der Einzelnummer: 40 Pig. so

63. Jahrgang.
Berlin, den 17. März 1894.

17r. 11. Auszugsweiser Nachdruck sämtlicher Artikel, außer den novellistischen und dramatischen, unter genailer Quellenangabe gestattet

Unbefugter Pachdrucli wird auf Grund der Gesetze und Verträge verfolgt. Inhalt: Litteratur, Wissenschaft und öffentliches Leben: Eugen Oswald: Das englische Litteraturjahr II. Sp. 325 Leo Tol:

stoj: Christi Lehre und die allgemeine Wehrpflicht. II. (Schluß). Sp. 330. Björnstjerne Björníon: Ein Tag. Autorisirte lleberseßung von Emma Klingenfeld. III. IV. Sp 340. Alfred Sterr: Marguerite Bernard von Frederic Carmon im Neuen Theater. Sp. 346. Otto Brahm: Von der münchener Freien Bühne. Sp. 346. Litterarische Chronit.

Sp. 347. Neue Bühnenerscheinungen. Sp. 349.
Musik: Anton Roberts: Das komische Musikdrama. (Verdis Falstafi). Sp. 321.
Berichtigung. Sp. 349. – Freie Litterarische Vereinigung Elberfeld-Barmen. Sp. 350. – Anzeigen. Sp. 351.

Das komisde M usik d r a m a. die fomponirendeu Sèindlein alle zu sich

) kommen läßt. Von

Wer sich diejem Einfluß entziehen wollte, würde etwa

die Rolle eines Menschen spielen, der im darwinistischen Anton loberts. (Verdis „Falstaff". Opernhaus 6. März.

Zeitalter sich als eingefleischter Teleologe gebärdete. Kur ein kleines verrücktes Musikblättchen zit Hamburg macht

noch jolche Hanswursticherze. Aber zu den meisten, die „Der musikalische Nuhi Jialiens, der einst durch sich Wagner genähert, könnte man jeßt, mit einem respektalle Welt glänzte, ist eine Tradition von ehemals“ – schrieb vollen Seitenblick auf den altert Verdi, sprechen wie vor fünfundzwanzig Jahren Ambios, der fluge und Petrus im Kindermärchen 311 dem Bauern:

„So arme liebenswürdige Musikhistorifer. lind als man Qerdi als Bürle, wie Du äis bisch), chömme alle Tag e simmel, jo offiziellen italienischen Musikreformer hinstellte, meinte er ne riche Herr aber cunt nume alle hundert Johr öppe sfeptisch: „Xem Gott ein Amt gibt, dem gibt er aud) äine".' Verdi hat sich erst entschlossen, wagneriche Art an: Verstand; wir wollen das weitere abwarten“. Er hat es zunehmen, nachdem er mit seiner eigenen einen europäischen aber nicht abgewartet, sondern starb. Hent ist Verdi in Ruhm gewonnen hatte. Ilud nadidem er vom Troubadour Europa wirklich ein Vordermann geworden im fomischen zur Aidagelangt war, von der tragischen Operette italienischen Musikdrama: in jener leichten Gattung, die nicht mehr Stils zu einem italienisch-französisch wagnerischen (Gemisdi, dem alten Stil dér in Nummern eingeteilten komischen bringt er jeßt zuletzt eine reine Berquickung des eigenen Oper angehört und doch sid) von dem heitersten Drama Stils mit wagnierschen firinzipien hervor, die wahrscheinlich Richard Wagners durch unendlich geringere Tiefe scheidet. das Bedeutendste ist, das er in seinem langen Leben geDenn der Bayreuther hat auch hier ein Werk geschaffen, ichaffen hat. Er ist nur einer, der von Wagner gelernt das von seinen anderen durch fein Prinzip verschieden ist: hat," fein Wagnerfopist; deshalb ist er fähig auf einem, er mischt sein Wert herb und jüß hier wie im Tristan, wo wenn auch bescheidenen Gebiete wieder ein Anreger 311 auis verzehrender Sehnsuchtsglut die feuchtere Gestalt stur- werden. Die Troubadourzeit imd die Aidazeit wird ver wenals hervorblickt, er mischt es wie in den Nibelungen, junken und vergessen sein, wenn die ersten zwei Afte des wo tausend lachende Fäden mit düsterer Tragik verknotet Falstaff noch bestehen werden. Das komische Musikdrama sind: nur mischt er es so, daß dem Höchsten nicht das neiteren Stils wird von Verdi datirt werden. Albernste gesellt wird, sondern dem Albernsten das Höchste; Verdi hat von Wagner das Prinzip der Einheitlid) der Hauptbestandteil ist das Heitere, aber nicben Beckmesser feit übernommen. Sein Falstaff besteht nicht aus Rezitativen steht Hans Sachs. llnd der Wagnerästhetifer Chamberlain und Arien; auch für ihn gibt es, wenn ich mich jpinozistisdi wiú mit tiefein Blick und feinem Verstehen in diesem ausdrücken darf, nur eine einzige ewige musikalische SubDrama jogar allein das Drama des Hans Sachs sehen. stanz mit zahlreichen Modi, die sich zit ihr verhalien, wie Jedenfalls ist das Werk von einem blos komisdien Musif- die jeweiligen Wogen des Meeres zum Meerwasser. Es drama soweit entfernt wie Verdis Falstaff von einer ist alles ein einziger breiter Strom, was er im Falstaff humoristisden Schöpfung ewigeren Sinnes. Für die leichte zit sagen hat, iind der Strom wird zum wesentlichsteit Gattung aber, für das nur komische Musikdrama, das durch das Orchester gebildet. Nach wagnerjchem Prindoch der Form nach modern ist, hat Verdi im Falstafi zip ist das Orchester ganz selbständig behandelt; es tritt den Stil geschaffen. Das scheint mir die Hauptbedeutung nicht als Diener oder auch blos als hilfreicher Freund dieses musikalischen Falles.

des vokalen Teils auf, sondern als Hauptfaktor; als Verdi ist natürlich 311 Richard Wagner gegangen, der der große Kommentaior; als der ideale Zusdauer,

desjen Organ durch hundert Justrumente gebildet wird. Im zweitei: ist Luicfli), welche den Ritter besucht, Von prachtvoller Grazie und Charakterisirungstüchtigkeit zunächst die Hauptperson; sie ist mit prachtvollem Humor ist die Instrumentirung. Ein buntes Sewirr von Spott gefennzeichnet. Von ihrer Eintrittsphrase „Meine Ehrund Ernst tritt in diesem verdischen Orchester 311 Tage, furcht!“ ab ist alles, was sie vorbringi, von höchster und der Italiener erzielt allein durch die Instrumentenbe: Grazie und Schalkhaftigkeit, und in ihrer Szene mit handlung fonische Effekte, ohne daß freilich ein jo aus: Falsiasi ist Verdi, was nicht ganz leicht sein wird, ungelassener und einfacher musikalischer zumor herrsdite, wie gewöhnlich melodiös bei vollkommener Vermeidung arienhei Dorking, bei dem sich die Romik zuweilen blos aus hafter Elemente. Als Falstaff feine selbstgefällige Aneinem grotesfen Jianeinandergreifen des vofalen und in rede an sich und seinen schönen Bauch hält, ertönt strumentalen Teils ergibt: wenn etwa das Orchester eine Lachen und höhnisches Pfeifen im Orchester. Die Szene, abwärtégehende Sfala eines Bassisten mit tiefem Brium in der sich Herr Ford incognito dem alten Hans nähert, ton feierlich abschließt. Neben der großen Fähigkeit zıır bietet neben ganz vereinzelten alten Dpernphrasen origiorchestralen Erläuterung barođer und burlesker Vorgänge nelle liedartige Bestandteile, auc, gelegentlich einen Tanzist Verdi durch sein Temperament wie fein Lebender für rhythmus und überall eine blendende Orchestrirung, die das fomische Mujifdrama begabt. Dieser Alte hat Queck bald init Blechmusik, bald mit Triangeln und mit Flöten silber in den Adern; und wirbelnd wie Flocken im Sturm arbeitet. Dramatisch im innersten Kern ist der schmerzziehen seine Gestalten über die Bretter. Es ist wirklid) liche Monolog des alleingelassenen Ehemanns, der sich etwas von der Lustigkeit der Windjor-Weiber in die In- gehörnt glaubt. Surz darauf fünden nedische Violinen strumente gefahren, die für alle Situationen einen bald Falstaffs Ankunft an, und mit graziösen Befomplimenfichernden, bald mitfühlenden Ausdruck finden. Wie das tiringen sdhließt dieser Teil. Was darauf folgt, ist der manchmal geht – da pfeift es und geigt es und flinget Glanzpunkt des Werfes. Es ist die Szene, wo Falstaff und flirrt, da ringelts und schleift es ind rauschet und in den forb gesteckt wird, und der eiferjüchtige Ehemani wirrt, da pisperts und fnisterts und flisterts und schwirri statt des gesuchten Ritters das Liebespar åennchen und Wundervoll --, und wenn man eben zur Besinnung Fenton hinier der spanischen Wand findet. Im Anfang kommen will und den Augenblick ziim Verweilen einladen sind hier noch vereinzelte Reste aus der verdischen , per möchte, ist der Alte schon längst wieder über alle Berge, im früheren Sinn zii spüren, mit dem Gesang „Lustige und der Hörer schnappt nach Lufi, indem er ihm nachrennt. Weiber von Windjor! das sind wir!" jetzt eine offenbare

Die Zänfereien des Dr. Cajus mit Falstaff und ,,Nummer“ ein; aber bald huschen die Weiber wie der jeinen Dienern Bardolph und Pistol werden im Beginn Wind durcheinander, Falstaff erscheint, singt Falset und musikalisch flott erläutert. Obgleich eine schwere Menge giebt dann der lieben Frau, mit der er allein ist, eine Stoff in Musik z11 septen ist, geht alles wundervoll be windschnelle kostbare Schildering seiner Jugendvorzüge, schwingt von statten. Ein a-capella-Chorgebrüll fenn die eine der liebenswürdigsten Stellen in dem ganzen zeichnet die zwei biederen Diener. Wenn Sir John vom Werf ist

. Bevor man es wagt, auf den Wandschirm Vachen der Frau Alice Ford redet, erklingt ein schalt loszugehen, eine feierliche Riefenfernale; dann eine leije hafter Triller, und wenn er sie sprechen läßt: Mein wundervoll graziöse Vielstimmigkeit der drei Gruppen Liebster heißt John Falstaff“, singt er Falset.

Alles in

vor dem Wandichirm, hinter dem Wandschirm und vor diesen ersten Szenen, in welchen der Plan zum Angriff : dem Wäscheforb. Der Gesang des Liebespars hinter auf Frau Page und Frau Ford dargelegt wird, geht leicht dem Wandschirm klingt süß in den Chorus der anderen und rasch vorwärts, und das Orchester geht in diesem | hinein. Schließlich wird nach tollem hin und her der Geschwindschritt seine eigenen Begé neben den Sing- Korb umgestülpt und mit wildem Hoplala schließt dieser stimmen. Mit den Worten „Viuß mid) zuweilen hüten,! wirkungsvollste Akt des Werks. daß ich sie nicht verleße“ jetzt eine ohrfällige Melodif ein, Falstaffs Perger wird im Vorspiel zum Schlußaft an die sich der Gesang Falstaffs über die Ehre anschließt; durch einen Schlag im Orchester angedeutet. Er sitzt der Ritter däßt sie bekanntlich sehr gering, und sei es, wieder im Gasthaus zum Hosenbande, grollt mit der um seine Empfindungen zu illustriren, sei es, sie zu ver- Welt und spüli den Groll hinunter. Bei der Festseßung spotten, ertönen im Orchester allerhand Rattenpfiffe, des nächtlichen Stelldicheins an der Eiche des Herne bis er die widerspänstigen Diener mit dem Besen zur treten sehr interessante Instrumentationseffekte auf. Aber Tür hinausprügelt, und nach kurzem Vorspiel bei ver als die Szenen am Fuße der Eiche selbst vorgeführt änderter Szene die Frauen erscheinen. Während der

Während der werden, versagt die Kraft des Musifers. Er war ilVerlesung von Alicens Brief rauchen melodiöse Schön- fähig oder lannenhaft: der lebte Akt ist jedenfalls nicht heiten bei der Erwähnung ihres „holden Angesichts“ auf, ganz arm an Mittelmäßigkeiten. Die Féenmusik ist oft die gleich darauf, vielleicht absichtlich, um die Phrasen nur Balletuusif. Dazwischer: freilich fommen Stelleii

, die haftigkeit des Briefschreibers Falstaff zu kennzeichiien, in zart ind elfig sind, aber an den „Oberon", an den einen ganz konventionellen Schluß ausgehn. Der mehr Sommernachtstraum", an das Waldweben, selbst an stimmige Gefang der lustigen Weiber, dann der beteiligten Rais Walddichtungen darf man nicht denken. Die Männer, des Ehemanns, der beiden Freier Cajus iind ganze Erfindung im leßten Akt ist dünne, die AusdehFenton und der beiden verräterijchen Diener Falstaffs, mung ermüdend, und erst eine sehr interessante Schlußist von hinreißender Flottheit und Lebendigkeit. In fuge, von allen gesungen, bringt Leben in die beginnende Lennchens flüchtig-schenen Liebesszenen mit dem jungen Monotonie. Fenton taucht eine wundervolle füße Phrase in der Aber auch bei diesem Erlahmen der Schöpfungskraft Melodie auf' – „fann uns nicht fehlen, wird wieder gegen das Ende hin bleibt vom Ganzen der Eindruck kommen“ – die nachher wiederholt wird und besonders ein. eines Werks von vorbildlicher Bedeutung übrig. Verdi drudsvoll ist. Nach flüchtigem Hineinschneien einer gelegent- ist kein (Senie. llnd wenn Geniewerke "von den Nachlichen Tanzmelodie und einer altstiligen Dperubanalität ahmungen der Schüler nicht erreicht werden, wird der findet die Verabredung der Männer gegen Falstaff mit „Falstaff“ von kommenden Meistern des fomischen starker Wirkung auf einem und demselben Ton statt Musikdramas vielleicht übertroffen werdet. Immerhin: das ist eines der fomischen Mittel Verdis - und nach

und nach Verdi ist auf dem einen Gebiet des komischen Musikeinem im Stile der opera buffa gehaltenen Männerquintett dramas ein Anreger geworden. llnd das mag ein Verund Frauenquartett klingt der erste Aft melodiös alls. dienst sein, wenn man auch wie der ergebendste

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