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A Woman of no Importance und Lady Winder- | mal, so wandte ich fast erschrect die Blicke ab imd bemerkte meres Fan – und auch diese nur sehr bedingt An nur noch, wie ihr das Blut ins Gesicht schuß, und sie bis ipruch auf litterarische Beachtung erheben können. unter die Haarwurzeln erglühte. Dabei war sie nicht

Ein nicht unwichtiges Ereignis ist die Begründung fofett, aber nicht mit einer Faler sag ich dir. Nie hab des Independent Theatre, einer ,freien Bühne ich einen faljchen Ton von ihr gehört; alles war so echt, welche zur Verbreitung von Ibsens Dramen beträchtlich io natürlich kein Schatten von Berechnung zu merkeit. beigetragen hat. Auch auf anderen Wegen haben sich Sie war im Gegenteil eher schüchtern, und gerade dieses diese Stücke neiterdings Raum, Beachtung und Nach zurückhaltende, faji icheue Wejen ließ das in ihr lodernde ahmung verschafft.

Leben nur noch greller aufflammen. Ich wurde mir nicht klar darüber: liebte ich sie? Oder liebte ich sie nicht? Dies war nicht festzustellen. Mir wurde wol, wenn sie in die Stube frat. Es war mir ein Fest, fie im Zinuner fich bewegen zu sehen. Zu einem geistigen Austausch gelangten

wir nicht, und manchmal schien sie mir sogar beschränkt. Liebes op fer.

Aber dann schob ich dies wieder auf mein beklommenes

Wesen, das mich hinderte, ihr frei zu begegnen und das Novelle.

auch sie beengen mußte. Eins wurde mir klar: ich hatte Von Hang Land.

ne zit scheuen wie Feuer und Schwefel; denn das fühlte (Schluß.)

ich: kam ich ihr einmal nahe, so gab es fein Halten mehr. Sie war kein Kind mehr. Reichlich sechsundzwanzig; Meine Mutter fragte mich, ob mir das Mädchent aber eins von jenen Weibern, die

ich weiß antipathisch wäre. Ich verneinte. Ja, ich benähme nich nicht, wie ich es bezeichnen soll, don jenen Weibern, jo eigentümlich unfreundlich und abstoßend gegen sie. Db denen die Gattung ihren Dienst vor allen anderen auf- ich noch immer wütend jei, daß sie die paar Bissen Brot erlegt..

bei uns äße. Ich jähe doch, wie unendlich gern sie das Du siehst mich erstaunt an, du verstehst nicht, was Mädchen iim sich habe, also sollt ich mir doch ein wenig ich sagen wilt. Es ist auch schwer, das auszudrücken. Zwang antun. Aber du wirst wol aus eigener Beobachtung bemerkt haben, ,, dieje Blindheit! Diese Blindheit! daß es unter den Weibern Erscheinungen giebt, die einen Dit kennst meine Mutter. Du weißt, wie weit ihre vorherrschenden geschlechtlichen Eindruck machen; Wesen Prüderie geht. Dii hattest oft genug Gelegenheit, in sozusagen, die in einen Duft gleichsam des Fraulichen, umjeren Schul- und Universitätsjahren die Strenge ihrer wie in eine Atmosphäre der Weibheit gehüllt, erscheinen. Anschauungen kennen zu lernen. Sie ist so recht der Typus Das ist eine Sorte Frauen, deren Sonderwirkung garnicht der fleinen Beamtenfrau, in diesem Punkte bejonders. einmal auf Sdjönheit beruht. Die meisten Schönheiten, Nun stell dir vor: Hat eine Frau wie sie, die das Leben die ich kenne, wenigstens, haben diesen Timbre garnicht. fennt und die Mensdiennatur, hat eine solche Frau fein Sie erscheinen mit ihren reinen und flaren Linien vielmehr Gefühl für das Gefährliche eines solchen Beginnens? zum Anschauen als zum Anfassen, geschweige denn zum Einen Mann wie mich, ein Weib wie dieses so neben eins Indiearmeschließen und zur Frauenschaft geeignet. Sie ander zu tun, so Wand an Wand in schweigenden Nächten sind vielmehr die Ausstellungsobjekte der Gattung, zum almen zu lassen! Fühlt, sieht, merkt sie nicht, daß das Angestaunt- und Bewundertwerden geschaffen. Die hin mit dem Feuer spielen heißt?! Ahnt sie nicht, wie wenig gegen, die ich meine, das sind die Frauen par excellence. dazu nötig ist, um glimmende Sinne hell auflodern zit Sie sind es, auf deren Dienst die Gattung vor allen lassen?! anderen rechnet, und deshalb strömen sie einen so gewal „Ach – dies fragt ich mich in den ersten drei Wochent tigen und unwiderstehlichen Zauber aus auf den gereiften taujendmal. Dann hieß es, sie hätte min eine Stelling Mann.

ganz sicher in Aussicht. Daraus wurde nichts. Dann noch „ Von diesen eine war sie. Groß gewachsen, geschmeidig eine Woche warten; - ich war schon so weit, daß ich und voll. Ich habe nie eine herrlicher gewölbte Brust ge zitierte, es könnte ihr Sichen Erfolg habent, and fie müßte sehen. In ihren Augen lag etwas Suchendes, Dürstendes. von uns gehen. Ja, ich liebie sie jetzt. Das heißt, ich Das aber , was am schärfsten an ihr in die Augen stach, begehrte sie, ich verdurftete nach ihr, ich fieberte

' danach), das war der Mund, er schrie - jawol – er schrie nach sie an mich z11 preffen. Ich schlich) nach Hause, 0, 11Küffen. Diese üppig gewölbten Lippen, die halb geöffnet, zählige Male, in der Hoffmmg sie allein anzutreffen. die weißen Zähne schimmern ließen, schmachteten fort Ich war in Aufruhr, in Flainmen und Verstörung. während nach etwas, worauf sie sich pressen, woran sie Ich schlief nicht mehr und war wie rasend. Dann sich festsaugen könnten. Diese kleinen, weißen Hände wieder kam die Besimmung über mich. Id fragte schienen nußlos, wenn sie keine Zärtlichkeiten ausieilteni, und mich, wohin das führen sollte. Ich hielt mir vor, diese jammetweiche Stimme war wie Gesang in Sommer daß ich sie niemals heiraten könnte, da wir beide doch nädyten .... Dazu diese Lässigkeit und weiche Müdig feit beitelarm wären. Aber das merfte ich, in dem Strudel, über all ihrem Tun, diese trauernde Getäuschtheit, daß in den es mich gerissen, gab es fein Besinnen mehr, nach so vielen Jahren der Blüte noch immer des Harrens und mit meiner Willensfraft war ich zu Ende. kein Ende ward.

„Mir schien, sie merkte dies alles, denn auch sie wurde Sie hatte mir geöffnet, fie stand vor mir iu dem ruhig, wenn gleich sie sich so in Zaume hatte, daß sie Halbdunkel des Ganges, aber schon spürte ich, was sich mir, weder durch einen Blick auf mid), noch durch ein von ihr ausging. Schon fühlte ich bei diesem ersten Wort an mich verriet. Gegenüberstehen, wie eine schwüle Beklemmung sich auf „Aber ihre Augen glühten, ihre Bewegungen wurden meine Brust' legte, und wie etwas Heißes mir" entgegen- hastig, ihre Stimme zitierte. Ja – ja — ich jabs lohte.

auch fie - auch sie verschmachtete. Ich sah) Wir sprachen in der nun folgenden Zeit selten direkt es jeßt.“ miteinander. Wir wandten uns im Gespräche meistens Er schwieg und ballte die Fäuste. Seine Augen beide an meine Mutter. Es war, als mieden wir es, 'uns nahmen einen finster drohenden Ausdruck an, und zwischen in die Augen zu sehen, und geschah das unversehens ein- / zusammengepreßten Zährien stieß er es hervor: „Nach

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dic Natur die Natur mit ihren Trieben, das ist ja Wir warten und warten. Sie kommt nicht. Ihr großer der gemeinste Tyrann, der niederträchtigste Menschenschinder! Koffer steht da, ihre Handtasche aber fehlt

. Es wird Mit Geißelhieben werden wir geheßt! Mit spißen Rugel- neun, halb zehn, die Mutter wird inruhig, mir reißen stacheln blutig gepeitscht, bis wir den Verstand verlieren die Nerven vor Angst. Da — gegen drei viertel zehn und in Raserei ihren verruchten Zwecken verfallen. Was flingelt es, und der Portier gibt nur einen Brief. Ich Willen, Dioral - Ehre, Gewissen

hahahaha öffriete ihn hastig. leb wol auf ewig. Mehr feine ohnmächtige Begriffe wankende Halme Papier- Silbe. Ein entseßlicher Gedanke fommt mir. Ich stürze feßen

daran soll man fich halten, wenn das dem Manne niach. Ich frage ihn, woher er den Brief Gattungswesen in uns gestachelt wird, und unser Blut ins habe. Den hätte gegen sieben der kleine Edfert von Cieden fonimt! Semen

gemein

uns drüben gebracht. wie die Tiere zusammen zuheben'!...

,Eckert?' frage ich. Ja, sagt der Mann, drüben Sein Haupt sant ihm herab, seine Brust arbeitete Nummer 15, zwei Treppen'. heftig. Tonlos sprach er weiter: „Nun und dann geschah, „Ohne Hut stürmie ich fort, über die Straße. Ich was geschehen mußte. Ich fam spät nachts nadihanje. stürzte hinein in das Haus, ich rase hinauf zum zweiten Ich hatte meine Schlüssel in der Tafe, wie von Stock

, rechts an der Klingel steht der Name Eckert. Ich plößlichem Wahnsinn erfaßt, schlug ich an die Wand, an ziehe die Glocke, eine Frau öffnet, ich frage, ob das der ihr Beit stand, zweimal — ganz sacht. Mir schwindelte Fräulein hier wohne? dort'. Sie wies auf eine Tür in der Stopf, ich war einer Dhmacht nahe, ich wankte, als der Mittelwand und zog sich zurück. sich drinnen in der Wohnung jetzt etwas regte. Id uni „Ich klopfe an die mir bezeichnete Tür. Niemand flammerte das Treppengeländer. Sie hatie also mein antwortet. Ich klopfe noch einmal

. Alles still. Ich Zeichen gehört. Sie hatte gelauscht, mit zisternden Nerven drücke auf die Klinke, die Tür ist unverschlossen, ich gelauscht, auf meine heimkehrenden Schritte gelauscht und stoße sie auf .. ein zweifenstriges Zimmer mit eineni diejes leisefte Zeichen mit dem Gehör eines lauernden Beit. Auf dem Tisch ein ganz herabgebranntes Licht im Raubtieres aufgefangen. Jetzt wich der Riegel ganz sacht Verlöschen begriffen. Ein scharfer Geruch im Zimmer, zurück, lautlos öffnete sich die Enireetür, und ein süßer, und dort an der Wand, dort auf dem Sofa liegt sie; ihr betäubender Dufi schlug mir entgegen. Meine Sinne Gesicht ist mir zuigefehrt. Sie lächelt .. schwanden mir, ich weiß nichts — ich weiß nichts Ich schließe die Tür hinter mir, stürze herzu und mehr

ich griff in endlos langes, duftendes, schreie gellend auf. Mit entseßlich verzerrten Zügen liegt seidenes Haar, ich taumelte, zwei Armie umschlangen sie da, mit offenen, gläserneni

, leeren Augen, falt und inich, ich weiß nichts mehr

nichts -- starr Auf dem Tisch ein halbgeleertes Glas genichts

löften Arjenicks Die Rechte auf das Herz gepreßt Neun Wochen waren wir selig. Daß heißt nur in ini Todesframpfe den Nächten, denn die Tageswaren qualvoll. Wir spracheit

Ich" - stammelte er, „ich sehe sie immer kein Wort miteinander. Wie die Gespenster waren wir, immerfort überall hier da dort Tag den Tag hindurch tot für einander, und die Nächte nur und Nacht in jeder Minute sehe ich sie jo. Sie liegt fanden uns lebend.

vor mir

sie starrt mich an mit ihren schrecklichen Da in einer Nacht, find ich ihre Tür verschlossen, Augen. Ich

Augen. Ich -- ich fann das nicht ertragen! Hilf du und höre von drinnen verhaltenes Weinen. Eine ent mir! Rette mich! ... Ich

Ich - ich kann das nicht aus: seßliche Angst überfommt mich. Natürlich natürlich halten'“ Er weinte wie ein Kind und rang die Hände.

nun war es geschehen. Nun war es soweit. Nun Dann – da Faber ihm zuredete wurde er still, stili war das Unglück gänzlich vollendet. Ich zweifelte frinen und stumm. Und so blieb er fortan, stumpf ind teilAugenblick. Wir waren eben hinabgestürzt, hinunter in nahmlos und starr. Er saß fortwährend auf demselben diesen Abgrund, auf den wir seit Wochen in rajendem Sessel und starrte stets auf denselben Fleck. Er aß und Laufe zugestürmt waren. Was sollte werden? Großer frank nicht, mit Gewalt mußte man ihm Nahrung beiGott, was sollte daraus werden?! Sie wich mir aus. bringen. Den Gebrauch der Hände schien er verlernt zu Ich fonnte ihrer nicht habhaft werden. Endlich – eines haben. Mittags, zwischen Tür und Angel, die Mutter wartete Ein einziges Mal nur noch griff er zum Bleistift schon draußen auf der Treppe auf sie, gestand sie mir, und suchte jenes gräßliche Bild auf die weiße Marmor. meinen wilden, bittenden, bettelnden Fragen nachgebend, platte des Tijches in wirren Linien zu werfen. mit einem leijen, faum merflichen Kopfnicken gestand sie Dies war die leßte Aeußerung seines Willens. mir: Es war geschehen. Sie fühlte sich Mutter . . Acht Tage darauf brachte Faber ihn in eine Nerven. Jesus! schrie ich.

heilanstalt. Da richtete sie sich auf, ruhig, zu ihrer ganzen Größe, jah mir einen Moment mit ihren großen, klaren, lichtgrauen Augen ins Gesicht, . ... ich "riß die Arme auseinander, sie an mich z11 pressen, denn jeßt fühlte ichs, zum ersten Male fühlte ichs jeşt: ich konnte sie nicht

Litterarische Chronit. lassen. Seßt war sie mein. Ich fonnte sie min nicht „, Timon von Athen“. Von Bulthaupt. (Berliner-Theater mehr lassen. Sie wich zurück und sagte ruhig: Fürchte 15. Febr.). „A Basso Porto“. Von Goffredo Cognetti. (Neuesdich doch nicht. Es wirð dir nichts geschehen. Ich liebe Theater, 17. Febr.) dich zu sehr. Von mir wird dir nichts Böses fommen. - Sind Sie musikalisd), Herr Bulthaupt? Dann kennen Sie viel

Die Mutter rief draußen nach ihr. Sie ging. Ich leidit das zweite Chopinsche Nokturno in h. Es schildert eine heitere, stürzte ihr nach. Ich hielt sie zurück.' Sie riß sich los. Scele, über die ein furchtbares Unglück hereinbricht: plößlich, elementar

„Ich raste. Ich hatte ihr so viel, so vieles zil sagen. zerstörend. Trostlos schließt es mit einem h-Mod-Axford. Aber ein Ich mußt es bis zum Abend lassen.

sanftes, positiv gesinntes Mollusken-Geschöpf schlich heran und machte ,,Wie vor den Kopf geschlagen, ging ich an meiner vor das d ein Sèrcuz. sodaß ein gerührter und versöhnter Dur-Afford Arbeit. Das war heut vor acht Tagen. Als ich am entstand. Man nennt diese Variante den „deutschen“ Schluß. Abend heimfam, war sie nicht da. Die Mutter fragte Ein großer Dichter denn das war er: ob er Shakespeare mich, ob ich nicht wußte, wo sie wäre. Ich verneinte. oder anders hieß bannte in ein Drama allen Schnierz und Haß

und Ekel, den ein treuherziger und großmütiger Geist fühlt, als ihni strebungen M. Antoines ausgesprochen. Die Hauptmann, išbsen und über die materielle Gemeinheit der Dienschen die Augen aufgehn. Tolstoj, meint er, gelten der französischen Jugend als Sturmbod Der Dichter wollte die Tragödie des Bejjimismus idhreiben. Er

gegen das bestehende. Sie sind ihnen willkommen im Kampfc

gegen Wissenschaft, Demokratie und Realismus (!), gegen die in wollte den furchtbaren Gegensatz zeigen, der zwischen dem Wahn Frankreich herrschenden Alten. Und doch sind seiner Ansicht nach einer reinen Seele und der Niedrigkeit der Welt besteht. lllud indem gerade diese ausländischen Dichter mit den echt französischen Ideen er grade den Menschenfreund zu unerhörtem Menschenhaf gelangen der französischen Litteratur - Neformatoren um 1818 groegezogen ließ. zu wilder Wut und Feindschaft, die über das Grab hinaus

worden. Damals war alles in Franfreich von mystischer Sehnsucht

bescelt. Man sah Christus wieder auf Erden wandeln. Der troßigen Bestand hat, gab er ein Bild von lapidarer Großartigkeit. Nealismus, der im Siamipfe gegen diese Litteratur auffam, trug Dem mußten Sie abhelfen; wie haben ja eine Dramaturgie der vielleicht dem linbekannten zu wenig Rechnung. Dem jest wieder Klassiker geschrieben.

anstürmenden Mystizismus wird aber auch die Zukunft nicht ges Sie machten den Mann zum Vater ciner Tochter und dieje

hören Die gehört dem Sozialismus in der Litteratur. In politischer

Hinsicht schreibt Zola der litterarischen Bewegung nur geringe Bes Tochter zu einer Athenienserin, die bereits zur Zeit des Alfibiades

deutung zu. Aber schaden fann fie seiner Ansicht nach nicht. Der mehrere Fände Geibel verschlu&t halte. Durch ihrer Liebe himmel. Mystiziểmus träumt von Frieden. füßes Maß selbst für einen toten Piräutigam wendet fic die Aufmerks samkeit Timons auf sich. Er steht beschämt, das; er bekennen muß, geirrt zu haben, und stirbt.

Chronik der bildenden Künste. Nun hatten Sie einen schön schleimigen Schluß. Sie sind

W Steinhausen. Die Ausstellung der Starlsruher ein Dichter fürs deutsche Haus. Wie jagt man? Die Nunst soll

bei Sdulte. - Db wol einer von denen, welche durch die Herren

Amsler und Ruthard die Einladung zur Besichtigung einer Yus: nicht die dunklen Nachtseiten zum Gegenstande nehmen, sondern er

stellung von Gemälden, Zeichnungen und Original-Lithographien freuliche Vorwürfe. Oder: der Autor jol feine Tissonanzen hervor cines Steinhausen erhielten, diesen Namen fchon hatten klingen rufen, für die es im Gemüt des Lejers feine harmonijd;c Löjung hören? Und ob diejenigen, welche, von einer unsicheren Neugierde giebt. lind so weiter. Ich habe bei Ihrem Timon viel gelacht.

getrieben, die Vekanntidait suchten, den jeltsancii stillen Mann in

seiner eigenen Art crkannten? Die Vetreffenden, deren Beruf oder In den Cognettischen Eramenizenen führt eine Händlerin, Veschäftigung es ist, Unwissenderen das Verständnis der Sünstlers Maria, mit ihrem einstigen Gelichten, cinem entlassenen Matroien, schöpfungen durd ihr subjeftives, aber objektiv sein jollendes Bes einen Stampf bis aufs Miejser. Er will sid) für eine irühere Schandiat urteilen zu vermitteln, stellten jenen geraden ichlichten wahren der Frau rächen: an ihren Kindern aus der Ehe mit cinem andern.

Schilderer als einen Sarionidealisten vom Linienschwung der Schnorr

oder gar vom falfenwurie der Pfannschmidt vor. Áls ob gerade Een Sohn, einen Schuster, will er zum Galcerensträfling, die

der ein reiner Idealiit ici, welcher biblische Historie, ernste Männer, Tochter, die hübsche Nähterin Sejella, zur Straßendirne machen fromme Frauen und kindliche Kinder sich als Stoff und Vorbild über die Mutter wacht. Der Matrose wird vor der Camorra, dem jriner malerischen Tarst Uungen erwählı; als ob gerade der nur ein blutigen Volksgericht, verklaat. llnd als das Los, ihn zu töten,

starfer Realist iei, der dic (Segensäße des farbigen Lichtes zu

Harmonien stimnien möchte. Besnard aber, Ludwig von Hofmann Marias eignen Sohn trifft, stößt sie nachts, um ihren Jungen vor

und nicht minder die Skarbina sind in schwärmerische Idealisten, Blutschuld zu retten, den Ergeliebten eigenhändig nieder. Das ge als Dürer und der jüngere wolbein jachliche Jicalisten sind. Von schah aber dem Bösewicht ganz recht. Wozu war er auch jo rad).

diesen lebten stammt Steinhaujen; an ihren Werfen schärfte sich sein süchtig gewesen. O dieje Neapolitaner überhaupt.

Auge für die Veobaditung der strengen Formen in ihren zartesten Ich weiß nicht, ob Cognettis dramatiiche Szenen in der 110 trari" Jönc idhatiir't er mit dem sireideitiit Holbeins. Das sind

lebergängen. Marfige Ilniriise zeichnet er mit der Rohrfeder" Dürers italienischen Schäßung auf der Stufe cines realiitischen Bühnen Teine Lithographien: Borgänge aus dem Leben des Heilands und werts oder auf der Stufe eines „Scharfrichters von Ticapel“ jiehen, Vildniije freundlicher edlir Meniden, Studienköpfe im vornehmsten oder ob in Italien beides zuíammeniäút jedenfalls iit mir i die gemalten Hortraits, meiit Frauen mit reinen Stirnen und Sinne, Charakterzeichnungen son geistiger Tiere. Und so sind auch

) Verga lieber, und jedenfalls hatte ich hier wieder die Empfindung, I glattem Sdieitel, deren Seele aus den feingeformten 3ügen zu lejen die ich bei den Schlierseern hatte: es werden intereiiante Sitten, iit. Kas braucht es da der Farbe? Läs hier der ünitler will nicht aber eine interessante Seelcnfunde vorgeführt. llnd ob die

crreicht er mit den cinjachsten Mitteln. Er geizic nid)t nad blen Sitten echt sind, kann id) nicht einmal fontrolieren; bei der Seelen.

denden En lien ausgeklingelter Farbenmiíchungen, und es mochte ihni

roli crscheinen, die fcrjönlidif'eit, deren inneres Wejen er erfassen funde lönnt ichs eher. Damit ist die Wuzichungskraft des Werkes und wiedergeben sollte, zu Gegenjtänden, ”cobachtung objeften, für für mich erschöpft.

Alfred Kerr. ganz oberflächliche Wirkungen, und maleri che Aenjerlidifciten zu pro.

stituiren. Das Tempcranient dieses Meijter: ist die Ruhe; die plöy G. Q. Retnam bespricht in der Januar - Nummer des forums

lichen Bewegungen des Lichtes und der sörper vermeidet er. Dic die Wirkungen des amerikanischen litterariídhen Schufvertrages. Der

Penschen seiner Bilder schreiten gemeiien über ireundlide Fluren,

durch die jich blinfende tröme winden und deren weite Feine die Vertrag, der in der politischen Curiositätenkammer späterer Zeiten anmutigen Linien janjter Şügelfesten begrenzen aber die Dar. cinen Ehrenplaß einnehmen wird, wurde vor zwei Jahren von dem jicuung tit voll männlidier sirait und deutscher Sonderari; so wie großen Buchdruder:Ning Amerikas durchgeickt und von den europäischen

Ludwig Richter und Morig von Schwind waren, deren zeitgenolic

Steinhausen halb noch iit Staaten gutmütig hingenommen. Nach den getroffenen Vereinbarungen

Tafür jeugten am siditbarsten die vol;

ichnitte, illuítrationen zur „Beichichte von der Geburt unicres verrn“ geniest jedes amerifanische Budi in Europa den Schuß, der eigenen wiczu Prentanos Gedichten und der „Chronita cines fahrenden Werken des betreffenden Landes zu teil wird. in Amerika aber sind Schülers": fremdsprachliche Werfe nur dann geschüßt, wenn jie in Amerifa

Wer weiß, ob der bescheidene Mann, der jeine Werke nicht au jelbst gedrudt sind. Wie vorausgesehen stellt sich der Vertrag für

den lärmenden Märften feilbot, in stiller Verborgenheit iein laten

reidies Wirten beichlorien hätte, wenn nicht der wadisendo un Amerika sehr günstig. Nur daß amerikanische Autoren die etwas seines augenfälligeren Schülers, vans Thoma, ihn 311 späten öffent. cnttäuschende Entdedung gemacht haben, daß fich Europa ihnen lichen Ehren gebracht hätte.

F.!. gegenüber spröde verhält. Vielgelesene angliidid Autoren haben Vorteil, da ihre Werte gleidizeitig in England und in Amerifa

ju jdroren (Segenjas zu einer auj jich jelbil gcjiellien, in jidi verlegt werden. Den Schaden tragen allein die Autoren des Kontinenta. gefehrten persönlichen sunst stehen die plaiten (Gemeinpläßcund Betnam hat das konstatirt und es ergibt jich aus der Natur des traditionellen Schulmanieren, zu denen sich die bei Gurlitt ver: Vertrages. Die Kommission des deutschen Neidistags allein, an die

jamielten Harlsruher It ünjiler befennen. Dort ricchts nach sich die Schriftstellergenojienschaft wegen Abänderung dicier llcbel

Terpentin und Firnis, und man sieht die verren Delmaler, deren

Werfe cins wies andere da hängen, ielbirgciāllig aus den goldenen stände gewant hat, ist nicht im stande das cinzujehen. Kemans Rahmen zwinkern: „Sehen Sie mal, wic idi das da hingescut Ausführungen seien der löblichen Kommission des hohen Daujes i habe.“ Vlas auf die Leinewände gebracht ist, jind selten die" Em. deshalb untertänigst empfohlen. Vielleicht versteht sie sie — auch nicii.

piindungen fühlender Mensdien, meist nur dic Pinselstridie gedanfen: lojer Dialbeflissener. Paisch war ihr Lehrer, seine Sonnenmalerei

hatte sie seinerzeit geblendet und angezogen. Aber er war nicht Die „Fremden" in der französischen litteratur und der wahre Prometheus. Eurch das vordringende Striben llnerBola. Mit leicht ironischem Lächeln hat sich Zola über die Beschrođener fam icin Betrug an die Sonne, und man wurde eines

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am

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besseren belehrt. Der Schönfärberei ward man überdrüssig, und die Drudfchlerberichtigung in dem Ausstellungsbericht vom ewigen Stühe langweilten schließlich. Heute giebt es mehr farben stünstler - Westklub der vorhergehenden Nummer wölle man als wie die Leute" in Karlsruhe sehen.

Schluß statt Georg Meyer Georg Meyn lesen. F. F. Seitdem ist es stille geworden da unten, Schönleber pflegt Italien aufzusuchen, und Sallmorgen ist der Gefahr, die in allen Das Präsidium der Sezeifion hat Professor Piglheim nieders engen Kunstschulstädtchen droht, nicht entgangen: er ist auf dem alten gelegt, und an seiner Stelle wurde der als Landschaftsmaler wolFleck geblieben Der Ehrgeiz, läßt sich dort so leicht befriedigen ; bekannte Ludwig Dil zum Präsidenten erwählt. Dil, der einer denn de Glaube an sich selbst wird durch die bedingungsloje Ver der Hauptführer der Bewegung und ein ebenso liebenswürdiger als wunderung eifriger Lokalpatrioten dauernd befejtigt. Von der gewanter Vertreter der Sezesfion ist, eignet sich unseres Erachtens Wirtjamkeit eines anderen Lehrers, Klaus Meyer, isi in den Stom ganz besonders für diese immerhin recht ichwierige Stellung. positionen der Figurenmaler gleichfalls fein Segen zu verspüren

Es ist ja bekannt, daß auch innerhalb der Sezession, wie in Die Meister selbst haben sich an der Sềundgebung uur ídwad) jeder Künstlervereinigung, so viel Meinungen als Köpte vorhanden beteiligt. Vaisch ist garnicht dabei, weil er zur Zeit seine Bilder jind Cowol die fünstlerischen Führer, als auch das große Gefolge in Wien hängen hat, auch Klaus Meyer nicht, dcijen Artifel in den haben marcherlei Differenzen. Sechs münchener Sezefsionisten verfesten $änder anderer Sunsthändler sind. Hallmorgen bestätigt langten Vergünstigungen seitens der Jurn und traten nach Vers durd, ein Genrebildchen: „Nacıbarskinder“, daß er sich mit dem Er weigerung diríelben mit einigen ihrer außerdeutschen Freunde aus reichten begnügt. Schönleber indessen ist jung geblieben. Er hat der Sezcision aus. die Reviera jich enideckt und schaut die Wunder dieses bald para In der ersten Freude des Wiedersehens bewilligte ihnen der disisch üppigeni, bald felsenradion Strandes ohne liebersdwänglichkeit, Vorstand der alten Kunstgenossenschaft, zu der sie zurückchrten, alles, aber mit all dem geheimen Zauber, den seine Sunft stark und edel was ihr Herz begehrte, eigenen Ausstellungssaal

, eigene Jury 2c. genug ist, wahrhaftig wiederzuerzählen. Da hätte ich beinahe Dagegen protestirten jelbstverständlich die Mitglieder der Kunsts Edmund Gianoldt zu erwähnen vergesien, der doch das umfang genojienschaft, und nun sitzen diese Renegaten der Sezession zwischen reichste Bild auf dieser Ausstellung hat; natürlich die übliche heroische zwei Stühlen, und haben nicht, da sie ihr Haupt hinlegen könnten. Landschaft mit all den hierzu erforderlichen Nulissen-Verjapitüden Bunächst ist die Angelegenheit alio durchaus nicht so hochwichtig, und Nicquisiten. Es wird mir dennoch nicht gelingen, ihn dadurch als es in den meisten Berichten geschildert wird. Boffentlidi gelingt der Vergeijenheit zu entreißen.

es auch der Sczeífion weitere Absplitterungen zu vermeiden Inmitten der Ausstellung erhebt sich das Marmorbildnis der (Sroßherzogin von Baden. Wer Professor Volz bisher nur als

Der Widerstand gegen die Bernichtung der Fortbildunge crfolgreichen Denkmalskonkurrenten' kannte, wird ihn in dieser Idule wird zur Zeit sehr energisch organisirt. In der Stadtichönen Arbeit als einen geistvollen Portraitbildner fennen lernen. verordneten-Versammlung zitirte Stadtichulrat Bertram treffend das in zwei überplastischen Reliefs zum Scheffeldenkmal, figurenreichen Vibelwort: „Was ziemt sid) zu tun an dem Sabbath, Gutes oder Szenen aus dem Edehard, hat er überdies den leweis erbracht, Böres, das Leben erhalten oder verderben?“ Aber die Früchte ihrer Daß man selbst den heitelsten Wünschen einer anspruchsvollen Sion edlen Aussaat crntet die Kirchenverwaltung sogleich auf anderem mission gerecht zu werden vermag.

Gebiet Die Stadtverordneten, denen die Hewilligung cines erneuten
Beitrages von 500 000 Mk zum Bau der Saiser-Wilhelm-Gedächt-

nisfirdie nahegeleat werden joll, düriten sich in der Mehrzahl durch in den Schulteschen Sälen, joweit jie nicht vom Nünstler-Weit. das rücksichtsloje Vorgehen in der Fortbildungsschulfrage nicht gerade Klub in Vesdlag genommen werden, sind die Originalzeichnungen zu bcíonderem Entgegenkommen veranlaßt fühlen zu dem Prachtwert „la bella Napoli“ von C. W. Allers zur Seltsanierweise ertlärt sich die Sozialdemokratie gegen die Schau gestellt, nicht weniger als 261 Vlätter Man kann rubig Veibchaltung des Sonntagsunterrichts Vermutlich wünscht sie den ftcrben, denn Neapel hat man nun geichen Hier lernt man die Vormitíag tür prattidie kurie in der Chemie und Physik, ipeziell Wunderjiadt, iein Bolt und icine Ilmgebung kennen. Man reist mit in der Behandlung von Sprengstoffen zu reserviren. Diese Herren dem Künstler; macht die Vefanntschaft seiner Reisegefährten; kehrt behaupten, der Sonntagsunterridht ermüde die Teilnehmer und madje mit ihm in das Hotel ein, deijen Wirt und Personal einen empfangen; sie zur Wochenarbeit inlustig. Welch ungewohnte Teilnahme für jpeist an der Table d'hôte und unterhält sich mit seinen mter den Vorteil der Arbeitgeber! Aus cigener Erfahrung kann ich den cisanten Tischnachbaren; flanirt am Duai, windet sich durch das Herren die tröitliche Versicherung geben, daß die große Mehrzahl buinte lärmende Volksgewühl, bestaunt die Sunitdenkmäler und diejer Fortbildungeschüler mit Bergnügen diesen Vormittag zur Merkwürdigkeiten; macht herrliche Ausflüge auf den Vesuv, nadı Arbeit benußt, und daß die paar Ze:chenstunden einen jungen Mann Pompeji, Sorrent, Caitellamare und hinüber nach sichia und auf Capri feineswegs hindern, aud) in der Woche überaus fleiizig und frisch wird man in jeine gemütliche Häuslichkeit gastlich eingeführt. Das alles genießt man "bei sich zu Bausc. in der prächtigen Mappe

W. S. blätternd, und spart die Strapazen und das Reisegeld

Allers ist Feuilletonist und Kulturfritiker. Vom Standpunfie cines solchen macht er seine Scharien Beobachtungen und gewijien

Sitterarische Sclellschaft zu Samburg. haften Auizcichnungen, die deshalb von um io größerer zeitgeschichtlicher Bedeutung sind, weil sein Wicistift das reale optische Bild der

Gustav Falfe iprach am geselligen lInterhaltungsabend, der Ereignisic und Erscheinungen giebt, die die Ilmschreibungen ciner

am 15. februar stattiand, über , Moderne Muson-Almanache noch jo bilderreichen Sprache niemals mit der körperlichen Auschau

von 1893 und 1894 und den Cottaschen Mujen: Almanach Tichkeit firiren fau. Aber nicht nur das! Dieje Schilderungen

von 1594". Das Thema war von entschiedenem Interesse, weil es haben das ifcsjelnde einer persönlichen Lebensauitajiung, unter der

Naum gab für wertvolle Betrachtungen über die Entwicelung der er seine limgebung betrachtet. Allers besitzt den duldjamen, gelassenen

modernen Lyrif überhaupt und über die kennzeidinenden Merkmale, Humor eines Vielerfahrenen; als lachender Philojoph durchbummelt

welche die modernen Lyrifer von den „alten“ unterscheiden. Der er die jörichte, schöne Welt Als süniiler jind seiner Begabung

Redner stellte sich bei seinen Betrachtungen auf die Seite der Grenzen gesteckt; aber er ist wcisc, er macht nur das, was er kann.

Modernen und verteidigte die Leistungen des Bierbaumschen MusenDas ist das sichere Treffen des charakterischen Typus

Almanach: in ziemlich lebhafter Weije. indem er einige Dichter Der Vildnićmaler Fenner-Behmer fällt nicht nur unter den!

als typisch für die Neuart der Bewegung heraushob, gab er u. a. verzeichneten und vermalten Porträts malender Damen auf, die

cine pinchologische Zcrgliederung von War Dauthendens fünstlerischem Dank der galanten Rüdsidit des Herren Schulte eine flüchtige Ge.

Schafen, welche jedoch auf starken Wideritand stress Man wollte

einen jo dilettantischen Farbenprotz“, wie ihr neulid ein Jüritifer legenheit finden, sich gründlich bloszustellen. Er hat einen Instinkt, die Leute so zu malin, daß sie mit sich zufrieden sind. To felir das

nannte, nidit ernst genommen schen. in der überaus lebhaften und jein materieller Vorteil sein wird, würde es leicht seine tünst

interejjanten Debattē, welche sich über den Vortrag entspann, wurden Jerische Kraft (dwächen, wenn diese Gefälligfeit nicht mit cincin

dicie Meinung und manch: anderen gegensätzlichen Standpunkte mit nonchalanten Selbitbewußtícin von oben herab crwiesen würde, 31

groszer Schärre zum Ausdrud gebracht Man wunderte sich darüber, dem ihm seine elegante Technik die Sicherheit giebt. So aber orduict

wenn es auch nicht ausdrüdlich ausgesprochen wurde, dass ein so er sich keineswegs cinem unfünstlerischen Verlangen unter Von den

hervorragender Lyriker, ein jo feiner Künstler, wie Gustav Falfe, sieben ausgestellten Lamens, verren- und Kinderbildnissen scheint nur

den wir mit Stolz den unsern nennen, sich zu einer gewissen Vercines fein „Auftrag“ zu sein, das einer jungen anmutigen Dame in

teidigung mancher Beschmadlosigkeiten und Dilettantismen herbeiließ; ganzer Figur. Hier scheint ihn die Persönlichfeit aus der vornehm

vielleicht allerdings übernahm er es grade deshalb, weil er sich frei lässigen Nejerve herausgerissen 311 haben; denn jo malt man nur

von diesen Fehlern weiß. An der Debatte beteiligten sich die Herren jemanden, für den man ein persönliches Interesse hat, das um io

Constantin Brunner, Otto Ernst, Dr. Löwenberg ind Gustav chwerer zu verbergen ist, je größer das künstlerische Stönncn ist. So

Falfe Herr Alired palm pom Thaliatheater, ein vortrefflicher hat auch der Bildhauer Arthur Boué in zwei Reliefbildnissen

Vorleser, brachie zum Schluß eine sehr feine Humoreske von Gustav seiner Mutter und seiner Schwesier, das fünsticrisd) zum Ausdruc

Falke, „Persönlichkeit“ und eine humorische Skizze von Oskar Justinus.

L. li. bringen fönnen, was cin denselben Personen Fernstehender nicht zu sagen vermocht hätte. Sie sind mit der innigen Verehrung dars gestellt, welche viele Künstler zu ihren besten Werten bescelt hat F.F. | Wegen Raummangels fällt die Musikalische Chronik aus.

zu sein.

Litteratur-Tafel.

IVb. Litteraturgeschichte, Kritik, Aesthetik, Sprach

gr. 4°.

VII. Seitgeschichte, Seiffragen, Politik, Flugschriften,

Erscheinungen, bekannt gegeben im Januar u. Februae 1894. — Besprechung einzelner der aufgeführten Novitäten blcibt vorbchalent. IVa. Sesamtwerke, Ken-Musgaben älierer Dichter.

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Licnicdikit, Prof. Dr lior.: 11pnotizmus u. Suggestion. Eine klinisch-pindolog.

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Dehar: l?at:!rgoicite von Miann u Veib_jeit ihren Erīdicinen aus der Erd

oberflåde bis auf uiere Tage. Berlin, Sried & Co.

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II. Irerlin.

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