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fritiker, Jules Lemaitre und Jean Julien, noch nicht ausgesprochen. es auch als einen Versuch, die ausgetretenen Bahnen des Theater, Die andern tappen ratlos in den üblichen fritisdhen Phrasen uni her. zu verlassen, recht wol anerkennen, bühnenwirksam ist es jedoch nicht. Ein geistreicher Kopf nennt das Stück eine Laterna magica, ein In Christiania wurde das Stück nicht aufgeführt, weil der HauptDummkopf nennt es eine „fumisterie“. Beide meinen dasselbe. darsteller furz vor der Erstaufführung plößlich starb.

„Der Balkon“ wurde ebenfalls nur in Kopenhagen gespielt, Die Pensionsanstalt deutscher Journalisten und

und zwar auf der freien Bühne. Diesmal war die Aufnahme gemischt: Schriftsteller (A. V) in München veröffentlicht soeben den Bericht

man klatschte und zischte. über den in ihren Gründungsjahr (1893) erreichten Stand der Ge

Das Stück ist vielleicht rein quantitativ bei uns ein Unifum: schäfte. Darnach hat der Mitgliederstand die den außerordentlichen

drei Akte auf nur 70 kleinen Seiten mit großem Drucke. (Verlag: Anstrengungen gegenüber recht bescheidene Ziffer von 431 erreicht,

Gyldendalete Voghandel, stopenhagen). Es ist auf „suggestive" während der Vermögensstand schon eine Summe von ca. 85 000 Mart Wirkung berechnet. Es arbeitet mit Sentenzmacherei à la Strindberg, aufweist. Da die Anstalt auf völlig versicherungsrechnerischer Grund

mit Wortmusik à la Maeterlind, mit Stimmung à la Musset. Die

erinnert lage etablirt worden ist, so wird ihr Gedeihen davon abhängen, daß

effektvolle Snappheit des Dramas

an Verga und sie eine ausreichende Zahl von Mitgliedern findet, damit die Ver

Leoncavallo, und man fragt sich, ob nicht aus dem Stücke ohne waltungskosten eine entsprechende Verteilung finden. Gegenwärtig Schwierigkeit cinc Pantomine wie „Der verlorene Sohn“ gemacht ist die Quote, die auf das einzelne Mitglied entfällt, eine außers

werden könnte. Man erinnert sich nach dem Lejen faum, was gesagt ordentlich hohe. Das erklärt sid) indesjen aus den großen Kosten

ist, wird aber start genug von den Eindrüden gepackt. die man für die Organisation aufzuwenden hat. Die Zeit wird

Die junge Frau Julie hat einen alten und sehr unangenehmen bessere Resultate erhoffen lassen.

Gatten, der die Nächte außer dem Hause verbringt. Julie hat keine Sehr erfrculich ist die Meldung des Berichtes, daß verschiedene

Kinder, aber einen Liebhaber, Abel. Der Gatte stirbt plötzlid). Zeitungen ihre gesamten Redakteure auf Kosten des Verlegers bei

Julie heiratet Abel. Sie haben keine Kinder. Abel wird von der Anstalt versichert haben. Genannt werden in dieser Weise dic

seiner Arbeit absorbirt und Julie teilt seine Interessen nicht. Sie Münchener Neueste Nachrichten, das bamburger Fremdenblatt und

fann nur lieben Also nimmt sie hier einen neuen Liebhaber, die Chemnifer Neueste Nachrichten. Hoffentlich findet ihr Vorgehen

Antonio. Abel überrascht sie, philosophirt sich aber die erste Wut eine recht zahlreiche Nachfolge, denn gerade dadurch wäre der An

weg. Es gibt ja doch größere Leiden als dies. stalt ein ausreichender Mitgliederstand und cin ficherer Zufluß der

Das Wert verdient unbedingt auch die Beachtung des litterarischen Gelder am ehesten verbürgt.

M. H.

Deutschlands. Nach den „Gläubigern“ und „ Jean Mayeur" würde „Der Balkon“ nicht übel wirken.

Il. H. Ende März wird die Bersammlung deutscher viitorifer in Leipzig stattfinden. Auf der Tagesordnung sichen Beratungen

Ein junger norwegischer Schriftsteller øjalmar Christensen

Bastarde" über die Stellung der alten Geschichte im gelehrten llnterricht, über

wird wahrscheinlich im April seinen criten Roman „Stand und Bedeutung der landesgeschichtlichen Studien“ und über

veröffentlichen, der in Christiania spielt. Nach seinen zwei Schau„die Grundfäße, die bei der Herausgabe von Aktenstüđen zur neuere

spielen „Loths Weib“ und „Ein Siegerherr“, und einem Band Geschichte zu befolgen sind“. Vorträge haben übernommen Professor

kritischer Essays zu urteilen darf man sich eine interessante Arbeit Schmoller (Berlin) über den deutschen Beamtenstaat des 16. bis 18.

versprechen, etwa à là Jules Claretie. Die Bücher der Jungen Jahrhunderts“, und Dr. von Seidlik (Dresden) über die „spät

Hatten dieses Jahr keinen rechten Erfolg, und nur Hamsuns gotische Kunst im Königreich Sachsen“.

Neue Erde“ wurde lebhafter besprochen. Von den älteren aber errang Garborgs Jonas Pie" einen entschiedenen Erfolg.

H. H. In Leipzig starb der Schriftsteller Mar Moltke. Den Sachsen Siebenbürgens hat er „Schuss und Trußlieder" gesungen.

Befannter machte er sich durch eine volkstümliche Shakesípearcausgabe.

In Paris steht eine Aufführung der „Stützen der Gejollschaft“ Buleßt war er als Bibliothefar der leipziger Vandelskammer tätig.

bevor. In diesen Tagen ist die französische liebersetzung von Pierre Bertrand und Edmond de Nevers im Buchhandel crschienen. Man hat sie mit Beifall und Interesie aufgenommen, man fand, daß dies

Ibseniche Stück dem Verständnis der franzojen viel näher stände, Jn Sprottau ehrt man die deutschen Meister. Seit zehn Jahren als die anderen Werke, da hier jedes fremdartige Ingrediens fchle. plant diese „dankbare Vaterstadt“ die Erridhtung cincs Denimals Vor allem bewundert man die Charakterzeichnung des Konsuls für Heinrich Laube. Hähnel und Strakosch brachten schon einen

Vernick, des „Tartuffe scandinave“. Man sieht in ihm das beste kleinen Fonds zusammen. Aber die Väter der Stadt scheinen von Muster des struggle-for-lifeur, jenes jetzt gerade in Frankreich 1o ihrer höhern Warte die Sache nur sehr kühl angesehen zu haben und aktuellen Typus. To ist von dem seit einem Dezennium projektirten Monument noch kein Stein gefügt.

lleber dem neusten Fragefasten der enquêtewütigen Pariser

steht als Thema: Würde es sich empfehlen, zum Belden cines Niomans Gunnar Heiberg, Verfasser des scinerseit vielbesprochenen oder eines Theaterstückes cinen onarch isten" 311 wählen? Der Dramas „König Midas“ hat nach mehrjähriger Pause zivci neute, Gerostrates Vaillant hat durd seine Tat dic Veranlassung hierzu diametral verschiedene Schauspiele auf einmal veröffentlicht: gegeben und alsobald ging , le Journal" herum, die Stimmen zu „Münstler", Lustspiel in fünf. Aufzügen und „Der Balkon“,

jammeln. Befannte und llibefannte haben geantwortet, ernst, ironijd), Schauspiel in drei Aufzügen.

gescheit und nicht gescheit. Am cinfachsten zieht sich Jules Claretic

aus der Affaire; eť faßt sich, weil Kürze denn des Wißes Würze ist, Von den „Künstlern“ ausführlich zu sprechen, lohnt sich kaum. unfrei nach Voltaire furz: „Tous les genres sont bons, hors le Das Stüd, aus dem der Verfasser einen Aft in der Freien Litte genre ennuyeux". rarischen Gesellschaft zu Berlin vorgelesen hat, wurde zuerst am lopenhagener Boftheater vorgeführt, fiel aber durch, und zivar, nach Das erste Heft der neuen „Revue de Paris" ist crichienen. dem Buche zu urteilen mit vollen Recht. Man kann es höchstens

In durchaus Tonaler und höflicher Weise nimmt die neue Zeitschritt

ihre Stellung neben der Revue des deux mondes“ ein: Emile mit Interesse lesen und zwar auch dann nur, wc inn man viel unter

Faquct giebt eine geistreiche Charakteristik und Würdigung Künstlern verkehrt hat und an charakterisierendem Detail Vergnügen Brunetières. Eine Publikation Balzácscher Vériefe an die „Fremde“, findet. Ob aber der Held, der Dichter Peer Sommerfell, der nach die ohne ihn zu kennen eine Korrespondenz mit ihm anfing und einer reichen Heirat nur noch Gutsbesißer und Sportman sein will,

{päter seine Frau wurde, leitet das Heft ein. Pierre Loti" gicbt

stimmungsvode Reise-Eindrücke aus dem Kloster Loyolas. "Ein sich zum Schreiben eines neuen Buches zwingen läßt oder nicht, das neuer Nöman von Gyp und cine Novelle von Gabriel d'Annunzio läßt uns ziemlich gleichgiltig. Das interessante an diesem Vorwurf stehen neben ästhetisch fritischen und historischen Auffäßen von ist das Verhältnis zwischen Mann und Frau: die Frau will einen Séailles, Maguard und Jusserand. Ein Beitrag Georg von dichtenden Gatten und dieser Gatte hat keinen Trieb zum Schaffen mehr

Vollmars über” „Bismard und der Sozialismus“ ist für eines der

folgenden Hefte angekündigt. Wesentlich aber scheint die Physiognomie dies ist aber nur flüchtig angedeutet. „Künstler“ mag von einem der ,Revue de Paris“ sich von der der ,,Revne des deux mondes“ echten Dichter gedacht sein, – und mit etwas gutem Willen kann man nicht zu unterscheiden. Weder im Guten, noch im Bösen.

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Zola hat mit seinem offenen Brief zur Befürwortung des fran lose Musik. Sie hat eine frappante Verwantıchaft mit Schubert zösisch-russischen Schußvertrages in Rußland wenig Gegculiebe ges in der Ausdehnung. Moriß Rosenthal spielte Lißts Es-dur-Konzert. funden N. Janjoul hat ihn geantwortet, für Rußland käme es in erster Linie darauf an, dem Publikum billig Bildungsstoff zuzu

Er zeigte sich wieder als cin Meister in der Sèunst des Frappirens führen. Das Interesse der Schriftsteller und Verleger müffe dahinter

und als ein Stümper in der Sèunst des Ergreifens Dennoch brachte zurückstehen. Die litterarische Republik Rußland will cben von dem er gefühlsmäßige Elemente diesmal achtungswerter, als sonst jeine litterarischen Imperator nicht viel wissen. In der Politik ist das

Art ist, heraus. ganz etwas anderes; da nimmt man fö etwas nicht so genau. Die Einrichtung öffentlicher Bibliothefen bewährt sich in Eng

Wie tieị muß die perette gesunken sein, wenn ein Werf vom land glänzend. Die Volksbibliothek in St Martins Lane ist in Sdlage des „Dbersteigers“ von der Zeitungskritif als etwas ErJahre 1493 von 767,0299 Pcsern besucht worden. Das sollte mahnen, freulides hingestellt wird! Es scheint, als habe der Tertdichter dem auch in Deutschland den Boltsbibliothefen ein flein wenig mehr

Mujifer einen Schabernack spielen, und zugleich der Musiker den Fürsorge zuzuwenden!

Tertdichter heimlich verderben wollen. Ein Fürst und eine Routesse,

ein Bergmann und eine Klöpplerin, ein Zechendireftor und seine H. Rider Haggard, der Hauptvertreter des Mysticismus in der modernen englischen Litteratur, 'hat cinem Interviewer Mit

forpulentere Hälfte wimmeln durcheinander, lieben cinander, teilweise teilungen über seine Arbeitsmethode gemacht. Im Sommer genießt übers Kreuz, teilweise nachbarlich, und verlangen vom Zuschauer und er die Freuden des Landlebens. Nur in Winter schreibt ci, und Hörer energisch, daß er den Verstand verloren habe, um so trüben, zwar ausschließlich nachmittags und abends. Seine Bücher vollendet er in fieberischer mast, cr schreibt 3-4000 Wörter an einem Tage.

witzlosen Blödsinn sich gefallen zu lassen. Daß die beiden Verfasser, Selbst seinen bedeutendsten Roman „She“ hat er in 6 Wochen voll

die Herren West und Geld, die lInbefangenheit hatten, die Grubens endet. Diese Arbeitsweise ist für seine Arbeit charakteristisch, die

arbeiter und ihr clendes soziales los zum Gegenstand ihrer cine seltsame Mischung von krafıvvd Gesunden und mystisch Stränk dramaturgischen Bemühungen zu machen, zeigt den Grad ihres lichem ist. Anfangen tut Rider Haggard seinen Tag in durchaus „gesunder“ Weise

Takts; die Art, wie sie es tun, den Grad ihres Wibes! Idh habe er hat auch dies dem Interviewer erzählt mit einer Familiendacht.

kaum etwas so deprimirend Albernes gesehen und ich bin faum jc

so widerwärtig berührt worden wie von der Streitszene in dieser In Amerika ist man auf den Gedanken verfallen, ítatistisch fest

Operette, wo zeitbewegende Fragen nicht wenigstens mit genialer zustellen, welches die meist gelcsenen Bücher sind. Prozentual ge

Frivolität angefaßt, sondern mit ödester Plattheit mühsam bespaßt ordnet ergiebt die Untersuchung folgende Tabelle: 92 Prozent David werden. Der Komponist des Vogelhändlers hat zu alledem cinc Copperfield, 88 Ivanhoe, 87 The Scarlet Letter, 86 Uncle Tom's Cabiv, 83 Ven-Hur, 80 Adam Bede. 80 Vanity Fair, 78 Jane Eyre,

Musif geschrieben, die tief unter dem Ludolf Waldmann steht Ein 78 The Last Days of Pompeii, 77 John Halifar, Gentleman, 75

Lied von der Fischerin, mit dem Refrain: „Böhüet di Gott, vergiß Les Miserables, 76 Little Women.

mein nicht!“, ist vom Banalen das Banalste und mußte daher dreimal

gesungen werden Paul Alerandrowitsch Gajdeburow, der Redakteur

Wann endlich wird die ganze Gattung zum Teufel gehn, die

der russischen Wochenschrist „Nedelja“ ist gestorben. Die Franzosen

ganze Operette, das Musikdrama der Prostituirten, das Siunstwerk feiern jetzt sein Gedächtnis wic sie Michel Satkow geehrt haben. der geistig zurückgeblicbenen, das Seelenheim des großstädtischen Schr hoch wird es ihm in den Nekrologen angerechnet, daß er ohne Furcht vor der Censur 1870 die Erflärung der französischen Republik

Zivilisationsabhubs? fort muß fie, ihre lihr ist abgelaufen. in den Spalten seines Blattes mit cinem Vive la France begrüßte.

Á. R. Er machte der Regierung nie Zugeständnisse, er machte sie aber auch dem Publikum nicht. Er stieg nicht zu ihm herab, sondern suchte es zu heben. Sein Hauptwunsch wär in dem großen russischen

Chronit der bildenden Künste. Dunkel eine helle Fackel anzuzünden, zu erleuchten und aufzuklären. Der Fortbildung odhule joll, wie wir bereits früher bes

richteten, die Möglichkeit des Sonntags - lInterrichts abgeschnitten Acue Bühnen-Erscheinungen. Christen, Ada:„Wiener Leut“ werden. Die Sache ist von höherer Wichtigkeit, als man im größeren Volksstück. Ausgeführt, Deutsches Volkstheater. Wien. Davis, Gust: ,,Die Matakomben“. Lustspiel, 1 A.

Publifum annimmt. Wenn unsere Gewerbetreibenden im Muslande Dernburg, F. u. Zabel, E.: „Verfehlter Beruf“. Luftfpiel.

jekt mit glänzendem Erfolge konkurriren konnten, so verdanken sie Angenommen zur Matinée für dic Schriftstellergenossenschaft" im das vielfach auch der guten Vorbildung unserer besseren Arbeiter. Residenztheater." (Berlin).

Die Kirchenverwaltung verweigert jedes Entgegenfonimen, fic Lauff, I.: „Inez de Castro". Traucrspiel. Angenommen Stadttheater. Stöln.

will nicht die Hand dazu bieten, den Sonntagsunterricht an Fort: Meyer, Else: Heimkehr". Drama, 4 9. Angenommen Lobe:

bildungsschulen zu crhalten. Unnüts wäre es, darauf hinzuweisen, theater Breslau.

cin wie geringer Prozentsaß dieser Fortbildungsschüler die gewonnene

Freiheit zum Kiirchenbesuch benußzen wird, wie wenig das kirchliche Musikalische Chronik.

Leben gewinnen wird im Vergleich zu der ungeheuren Schädigung

der nationalen funstgewerblichen Entwicklung. Aber bedauerlich ist Ridhard Strauß aus Weimar stand an der Spitze der Phil daß die Siirche mit dieser prinzipiellen, jede Vermittlung ausharmoniker, als ihr siebentes Sonzert stattfand, und führte seine schließenden Weigerung sich zahlloje neue Feinde schafft durch ihren Tonjuan-Tondichtung wieder vor. Das Werk, das, neben seiner Eingriff in segensreich wirkende Institutionen Pedauerlich, daß sie wagnerischen Grundfärbung und gewissen venusbergartigen Elementen, die Hand dazu reicht, einen großen Teil unserer Jugend der Arbeit an ciner hervorragenden Stelle auch französischen Einfluß zeigt, übt zuicntfremden und zugleich dem deutsdien Nationalwolstand zu cinen gewissen Neiz, und wer mit gewaltigem crescendo und stretto, schaden. Man projeftirt Massenpetitionen an den Reichstag. Da es mit einer darauffolgenden fleinen Ewigkeitsicrmate und plötzlidem sich hier nicht um die Entziehung von Schnaps oder Tabak, sondern melancholischen piano zu arbeiten versteht, wie dieser nicht blos heiß um die Entzichung der Arbeitsgelegenheit handelt, so ist leider eine fantastische, sondern auch fluge Stomponist, zeigt sich als ein Dra laue Beteiligung der Interessenten zu befürchten. Koffen wir, daß matiker reinen Geblüts. Herr Strauß wird in Weimar von dem auch ohnedies der Reichstag hier helfend cintritt. cigentlich bereits verstorbenen Hofkapellmeister Eduard Lassen und seiner Gefolgschaft an die Wand gedrückt. Wie wäre es, wenn die Wiederum wandern funstliebende Männer nadodenflich durd) IInternehmer der Philharmonischen Konzerte ihn für Berlin zu ge Berlin und suchen einen Ruheplat für müde Denkmäler. winnen wüsten? Die Pastorale dirigirte er jo, daß man keinen Hundricsers Germania wird auf den Aleranderplaß gestellt. Anlaß haben fönnte, cinen solchen Schritt zu bereuen; wenn sich über Das ist sicher. Aber wo fic aufstellen, ist die Frage, ohne PferdeEinzelheiten rechten liebe, war dic Poesie des Ganzen zu vorzüglichen bahnen, Droschfen und Schußleute zu geniren. Denn daß umgekehrt Ausdruck gebracht. Eine „dramatische Orchesterfantasie in Duverturen das Straßentreiben die Germania geniren könnte, daran scheint form“ von Wilhelm Berger erwies sich als anständige und interesses | nicht gedacht zu werden. Man spricht gerne davon, daß das Gemüt.

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des Menschen durch Austellung jqhöner Statuen auf örientlichen , fiinjiig hin nicht vermieden werden. Eer Nicidstag hat die für Nieu. Pläßen veredelt werden soll. Meines Wiijens haben sie aber bauten geforderten Mittel troß der bescheidenen Sumnie nicht gewähren den Verliner bisher nur schr unvollkommen veredelt, soweit man können. So dürfen wir denn nicht staunen, wenn uns mitgeteilt aus den im Volke umlaufenden Denkmalswißen ichließen kann wird, daß einer der wenigen noch nicht in resten Händen befindlichen

DG ein weitläuñger, mit Beschäftshäujern aller Art bedecter Orginalwerke Dürers von Leipzig aus der Sammlung Felix nad) Play überhaupt den rechten Drt für cine ideale Statue bietet? jch London in dic National Ballery gewandert ist. Den Preis von ca glaube faum! Eine gewisse Niuhe und Abgeichlojienheit ist unents 0000 Pjund, den die englische Regierung dafür gezahlt, glaubte der behrlich Für belebte öffentliche Plätze scheinen Brunnen, Obelisken Tiroftor unserer Galerie nicht auswenden zu dürfen. Es mag ihm und dergl angebracht, bejonders dann, wenn das Monument von schwer geworden sein, zit verzichten. Zicht man aber die Schwierigallen Seiten sichtbar bleiben soll.

feiten in Vetracht, welche in letzter Zeit meist von Seiten ganz Auch das Vismarck denkmal hat noch feine linterkunit ge Inkompetenter unseren Sammlungsdireftoren bei Aufwendung größerer funden Das slomité ist dariiber cinig, daj; es in der Nähe des Summen gemacht wurden, jo erscheint der Entschluß recht begreiflich. Reichstagsbaues stehen muß. Warum? In dem jezigen Gebäude lleberdies ist das Bild recht unanjehnlich, da es aus Dürers

der Fürst niemals gewirkt und wird er auch, auer Voraussidit jugendzeit (1493) stamint, vielfac retouchirt, von Pergament au nad), nicht wirfen. Ueberdies wird im Südvejiibül cin Standbild, Leinwand iibertragen ist, und dabei reichlich gelitten hat. Der frühen oder richtiger Sißbild, ihm geweiht.

Entstehung gemäß ist es auch zeichnerisch noch ungelenk, etwas fleir Soll er aber in unmittelbarer Verbindung mit dem (Gebäude, in der Baltung, kurz alles andere cher als cin „schönes Vild“. ctwa vor dem Hauptportal seinen Platz finden, jo möge man wenig Troidem, als wichtiges Dokument für die frühzeit unieris stens der Entwurf unmittelbar an Wallot übertragen. Denn wer grösten Künstlers, als jugendliches Selbstbildnis, als eines der jollte sonst die Enthaltsamkeit besigen, sein Dentmal in angemessener i wenigen noch tänfliden (Gemälde dieses Künstlers hätte man es Weijo dem Vau unterzuordnen? Jedenfalls scheint aber der plaswol dem Auslande entreißen fönnen, wenn nicht, wie immer, „die vor der Südfront weit gceigneter, als jener vor der Weitfront. ' nötigen Fonds“ geiehlt hätten. Wann wird dic ; jeit fommen, unsere Würde dod, damit zugleid) Bologenlcit gegeben, die den Sicichstags. Sunstfonds zu crhöhen? bant inzweckmäßig verbergenden Baumgruppen etwas ju lichten.

Vielleicht gedenft man dann auch des grozen siampigenoñen des Altreichsfanzlers, und jetzt sem (Bratin Nolife in der Veidshaupt. stadt das ihm gebührende Tenfmal.

!!n der berliner siunatodemie joll, der Vojsijchen Zeitung Ind noch ein drittes Dentual fommt in frage, das dos criten

zufolge, cine „lehrielle“ für „Marinemalcrei“ crrichtet werden. Siaisers im neuen Vicich. Jiidit nur jcine Autitellung vor der

Sollte die gille Tanie voi; jich nicht ein Märchen haben erzählen Westfront des Schlosses soul praglid) geworden icin, aud) liber die Taisen? Perlin als zentrale der Marinemalcrei! Was wird die Anfügung der Gestalten Vismards und Molifos joll von neuem

aliberühmte ,, Eccstadt“ Leipzig zu dieser neuen Sionkurrenz sagen? debattirt werden Nous verrons.

Vielleicii Icien wir morgen bereits weitere Mitteilungen, etwa der Art: für dic Gerren Marinemalereistudenten, welche „ruhige Sce“ bevorzugen, werden „sturmfreie Buden“ in der Nähe der Akademie

gciucht. Zur Peobachtung „bewegter Sle" incht man Quartier in Der Kaiser hat „aus iciner privasichanille“ cinen 1000 Marts

der Nähe des Waterplates. Hebrigen: ioll der „olle ehrliche Sicmann“ Preis gestiftet „zur if örderung des Coudiums der flaijlichen

ich bercits uls Modellicher gemcidei haben. si un st.“ Die Ergänzung des eigentümlich weichen, faji iontimentalen

.. Frauenfopfes aus Pergamon, den unier Museum besißt, ist als críte Preisaufgabe gestellt. Man hat an dicie Mitteilungen in Dinblick auf die Ereignisse bei der Überfennung des Schillers und Verdun

Sitterarische gesellschaft zu Samburg. preises allerhand mißbilligende Bemerkungen gefnüpit. Wie mir cheint, mit llurechi.

um Diskussionsabend, welcher am Dienstag, den 16. Januar, Der Siaiser ist genötigt, jährlich io viel Vinders, Nen- und lattiand, iprach verr Karl Möller in fraft: und schwungvollem Ziditvichpreise zu gewähren, daß ein iiberdies fleiner Bildhauerpreis

Vortrage über „Partei und sonst mit besonderer Bernd aus persönlicher Initiative wol erflürlich cricheint, und mit Freuden

jichtigung der freien Volksbühnen.“ Der Redner jab in dem

Thema einen speziellen winweis auf die 1ozialistiiche Kartei ganz br. zu begrüßen ist.

ionders and deshalb, wiil jie mehr als alle andern warko Wurzelu Dafi er der Pflege der klassischen Kunst zu gute fonmt, speziell im Volksleben geichlagen hat. Er machte interciante Vetracitungen der Wiederherstellung jenes in unserem Museum bewahrien Siopres,

über die Einflüsie des Zeitlebens auf die Kunst und bewies aus

zahlreichen Luellen die Ungherzigkeit und Berbohrtheit, mit welcher wird in Zusammenhang stehen mit dem Intercise, welches der rein

die . Kartei“ der modernen Runit gegenüberstehe. Tann berührte er sinnige Direktor dieser Abteilung, (Beh. Nat sefule, für dicie Dinge die ireien Volksbühnen, joweit sie mit icinem Thema in zusammen. zu erwecken wußte. Ketule ist ja dem sinier noch aus der bonner hang standen und schloß mit dem Saße: Die Kunst dem Bolfe, aber Studienzeit her befannt.

nicht der Kartei. Ter Redner vertrat in seinem Vortrag so normale

und gesunde Standpunite, dai; jich Tebatten über prinzipielle Fragen lieber die Tragweite dicici previes für die Entwidlung der

fauni entipinnen fonnten. Trotzdem entwickelte sich eine Tistuijion, modernen suns wird jich feiner der Beteiligten übertriebenen Dun.. in der man flüijig íprad) und den ;} weck erfüllte, das Publikum jll nungen hingeben Ter Vaijer jelber hat wol nur sein lebhafies unterhalten. Weber das durch Derin Möller genügend aufgehellte persönliches Sunstintereiic damit ausiprechen wollen. Die ausgeietjie

Thema wurde weitire Klärung nicht verbreitet. - Ter Vortragsabend Summc wie die Art der Auigabe lajien ja uur jüngere bewerber

am Montag, den 29. januar war Theodor Fontane gewidmet" err

Dr. Haul Schlenther aus Berlin iprach in feinsinniger, vornehm erwarten. Und diesen wird die Veichäftigung mit jener mit in stilisirter Rede über den Altmeister und wußte inii dum merzen der feinem naturalistischen Fefühle stilisirten Antifon aui feinen Fall nörer so recht nahe zu bringen Es war ein überaus anichauliches Schaden bringen. Dagegen ist dic (Belegenheit, sid) an maßgebender

und liebevolles Bild, das er von dem Dichter und Dieniden Theodor

Fontane entwari. Stelle frühzeitig vorteilhait bekannt zu machen, vielleicht für manchen

An den Vortrag, der reichen Beijall iand, (d)loß jid, cine Reihe jtrcbsamen jungen Vildhauer von hoher Bedeutung.

ifontanejcher Balladen und Gedichte, welche durch Herrn Stio Ernst und Georg Kleinidc den Hörern in sehr wirfungsvoller Wcije ver: mittelt wurden.

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In den fgl. Museen bleibt alles beim Alten, d. 1). die lieber füllung der Räume, das dadurd) notwendige Ausstapeln intressanter Objekte im dunklen Schoße der Magazine“, die gegenseitige Beeinträchtigung der allzu gedrängt aufgehäuften Werke fann auch

Wegen Rauinmangels fällt die Litteratur - Tafel ane.

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mioman

L'011
Balduin 2ő (1 h a usen.

Drei Hände broschiert M. 10

in seiner ungemein (pannenden, farben reiden Weife ichildert der Verfasser die mert würdigen Abenteuer dreier Deutidell, so curd eine Vertettung jeltiamer Edvidiale unter die Goldtrurfen der nordameritaniiden Ilnion verídlagen wurden. Die sandlung ist so interessant und padend, wie faum ili einer anderii Edopfung Balduin Moll hauiens. Zu beziehen durch die meisten Pudi

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Prof. Dr. O. Behaglel, Prof. Dr. Birlinger, Prof. Dr. H. Blümner, Dr.
F. Bovertag, Dr. H. Þorberger, Dr. W. Creizenadj, Dr. Jolj. Crüger,
Prof. Dr. H. Düntzer, Prof. Ir. X. Freyi, L. Fulda, Prof. Ir. L. Beiger,
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1832 begründet

von Joseph Lehmann.

Herausgegeben von Otto Wenmann Hoofer.

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Deutsche Derlags-Gesellschaft

Berlin u. Stuttgart.

Redaktion: 23erlin W., Sützow: Alfer 13.

Eríd eint įeden Sonnabend. Preis 4 Mart vierteljährlich. Bestellungen werden von jeder Buchhandlung, jedem Postamt (17r. 3589 der Postzeitungsliste), sowie vom Verlage des „Magazin“ entgegengenommen. Anzeigen 40 Pfg. die dreigespaltenc Petitzeile.

m? Preis der Einzeluummer: 40 Pig. Bo

63. Jahrgang.
Berlin, den 17. Februar 1894.

Nr. 7. Auszugsweiser Nachdruck jämtlicher Artikel, außer den novellistischen und dramatischen, unter genauer Quellenangabe gestattet.

Llibefugter padidrucli lvird auf Grund der Gesetze und Verträge verfolgt. Inhalt: I. I. David: Wiener Sunit. III. EP. 193. Littératur, Wissensdaft und öffentlides Leben: Sprians: Nudimente. Sp. 199. Thomas A delis: Anthropologische Rundschau. I.

1Sdluß). Sp. 204. – Ernst þcilborn: zur Pinchologie des Erfolges. Sp. 208. Hans Land: Liebesopfer. Sp. 211. Alfred Sterr: Zobeltißers ,Chuo Gelänt“. Ep. 215. Paul Nemer: Hannele in Paris. Sp. 210. Litterarische

Chronik. Sp. 317. Bildende Kunst: Friedrid Fuch: Der Ruiler-MeBlub. Sp. 218. Eine Berichtigung. Sp. 220. Freie litterarische Gejellschait zu Berlin. CP. 220. Freie literarische Vereinigung ;ll Stettin. Ep. 220.

Litteraturs Tafel. Sp. 221. Anzeigen. Op. 2.23

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Wiener Kun it.

i schämung davon. Er hat aus einer Zeit, die ziemlid) Von 3. f. David.

lange hinter uns liegt und da er noch eine Daseins

berechtigung bejab, das Recht, cine Anzahl Preise zii verJII.

leihen. Niemand hat noch einen davon ohne Drohungen Es ist lange her, das ich geschwiegen habe. u oder gar ärgerliche Händel bekommen. Zu Weihnachten lange vielleicht. So haben sich die Ereignisse gehauft, veranstaltet er alljährlich eine Aussiellung von allerhand und ich weiß faum mehr, wie den Stoff bewältigen, Sachen; auch Bilder, freilich überwiegend von Dilettanten kaum, was 110d) unveraltet, was ichon auszuscheiden sei. i oder übel beratenen Hereingefallenen ind darunter; fonsi Damals stand die famose Woltätigkeits-Misjiellung im aber überwiegen Gegenstände, deren Bezug auf die bilKünstlerhause nod) vor uns Nun winst uns die große dende Kunst nicht ganz klar ist: Spieluhren, Rüchen „internationale Jahres - Ausstellung", die hoffentlich ein gerätschaften, minderes Beschmeide. Seine Spezialität bebres Ende nehmen wird, als ihre Vorgängerin.

Da

aber sind: Sensationsbilder bei fünstlicher Beleuchtung hatten sich die Damen der (vesellschaft zlijammengetan : und die Vorführung von mehr oder minder fragwürdigen mit vereinten Sräften wurden jämiliche Künstler, Erscheinungen, für die dann eine haarsträubende Reklame, die man für reichen Dank irgend empfänglich glaubte, die jeden wirklichen Anteil ertöten muß, gemacht wird. angesprochen un milde Spenden. Eine Militärmusik Co genossen wir doch durch Monate Dieffenbach, der spielte auf: Millionärinnen oder Hochadelige fredenzten 111s wie der wilde Mam in einer Jahrmarftbilde vorThee und luder ihren Anhang zit sich und sie liebe geführt ward und eine Zeit lang wirklichen Zulauf fand, Menge sollte kommen, ihren Eintritt zahlen, Kunstwerke bis er dann, wie herkömmlich unter Skandal, von dannen faufen und sich damit imterhalten, wie hübsch sich die zug, um jeither mit dem Kunstverein 311 prozessireii

, ind Auserlesenen und Begnadeten imter einander 311 amüsiren recht verdriebliche Broschüren gegen die Wirtschaft darin verstanden. Nun, jie saß diesmal nicht so recht auf: die zu veröffentlichen. Ich weiß nicht, wie die ganze leidige Spigen der großen Welt bliebeil hübsch umgestört und ligelegenheit jetzt steht. Auch der fantastische Hendrichs, das Ganze schloß mit allerhand Mistlängen, mit einem dem man hier nichts abzugewinnen vermochte, erschien im Vergleide zu dem großen Aufwande geringen Ertrage, da

da -- freilich, man geht schon mit einem Vorurteil, das inter starker Veistimnung der Sünstleríciaft, die in Wien nur eine mächtige Persönlichkeit 311 überwinden ver: wahrhaftig längit nicht mehr auf Roʻrii gebettet ist, sich möchte, in das ,,Schönbrunnerhaus“, und, wenn der janimervoll gebrandschazt und dann niod, ihre Arbeitei ganze Stunstvereint, was ja imvermeidlich ist, heute oder zu Spottpreisen verschlendert jah. Das (Banize war cine morgen seine Tätigkeit einstellen, imter der Last seiner

geniale Idee“, die aber diesmal nicht von der „genialen Schulden erliegen sollte, so wird ihm nur sein GeneralPauline“, jondern von Pnastasia (Gräfin Kielmannsegg (ewaltiger, cin Herr eine Träne nachweinen. Ich ausgeheđt und durchgeführt worden war. Es geht bei habe noch selten ein jo verdugtes Gesicht gesehen, als uns nun einmal nicht ohne den Hochadel, aber man be das des Stassirers, da ich einmal meinen Eintritt bezahlte. ginnt doch ickjoni zit begrcifcil, dalis ca mit ihm auch nicht Wir haben seither auch Baron Hafenauer verloren. jo recht nicht. Allich das ist ein Fortschritt.

Er war der letzte aus der Reihe jener Baumeister, an Es ist seither auch der Seunsiverein ausgebrannt deren Namen sich die großen Bauten aus der Periode leider nicht so völlig, daß er nicht wiederhergestellt wer der ersten wiener Stadterweiterung fnüpft. Mit Van best fönnte. Dieser wat in listvereint“ ist nämlich eine höchst ber diüill und Siccardsburg, die uns in der Oper unser merfwürdige Blase. Nur selien verirrt jich cin wirklicher wolgelungenstes Theaterhaus geschaffen haben, beginnt sie, Künstler' danin; ' noch feiner fain ohuic klinis und Be mit ihm, 'dessen Vermächtnis Šaš Birgtheater ist, reißt sie

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