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Jhr, entrüdt dem Vaterhauje,

der Toilette, die verren wegen . . . n . . . weswegen Fern dem frischen Stromgebrauje,

man sich eben umsieht! Sie geht nach den Linden zl. Rastet nnoch ein leztes Mal,

Ich nach. An der Behrenstraße biegt sie ein, dann die Bis ihr aus dem Sonnenstral

Wilhelmstraße weiter, aber zitrück nach der Leipziger. Wiederkehrt in eure Alauje.

Endlich schwupp ist sie in der Voßstraße. Dort iommt Wir, die noch das arge, süße

sie bis Kr. 86, und ist verschwunden. Voßstraße ? Leben warm am Busen hält,

Hinterhaus is nicht

. Nur drei Parteien, wie es scheint, Wir bestellen eure Grüße

in Hause! Da ist nichts zu wollen, denke ich. Aber An die Heimat, an die Welt.

wer inicht wagt, auch nicht gewinnt. Ich gehe also ins
Bellevuekaffee am Potsdamerplaß und lasse mir einen
Kaffee schwarz geben. Dann sage ich dem Sellner:

Bitte bringen Sie mir daš Adreßbuch!“
Teil 1 oder 2 ?"

Wo die Straßen drinsiehen!"
Voßstraße so.

Jm Adreßbuch blättere ich nun umher. Endlich)

habe ichs. Voßstraße 86. E. = Eigentümer: Wirtlicher Von

Geheimrat von Hildebrandt, dann ,,von Harries“, dann Georg Freiljerr von Omtcda.

„Stöhner, Direktor der havelländischen Boden-Siredit-Bank“,

und ,,Müller". Sie war aljo entweder Frau Klöhner Ahnungslos saß ich bei der Arbeit an meinem ! oder Frau von Harries oder Frau von Hildebrandt Schreibtisch, als mein Freund Ball hereinplatte. Er oder Frau Müller. Aber Müller hies wol der Portier. war vollfommen aurjer Atem:

In der Lobstraße wohnt kein „Müller" ohne irgendwas. Du höre mal, mir ijt 'vas Blödsinniges wieder . An dem Abend war es nun nichts mehr, aber ich founde passirt!

ja warten. Am nächsten Tage erschien ich also gegen Was doin?

Dunfelwerden in der Voßstraße. An allen Fenstern von Mein Vetter Zostenn, Jobst von ; oftenn, hat Nr. 86 waren die Jalousien dicht geschlossen. Das jich verlobt!

Haus machte eigentlich) den Eindruid von unbewohnt. Ich fand darin nun nichis jo gar „Blödsinniges" : Id lief zwei Stunden auf der gegenüberliegenden Seite und meinte deshalb:

auf und ab. Sein Mensch zeigte sich. Na, da gratulire ihm aljo!

Zweimal wurde ich gestört und zwar sehr unan Das kann ich doch unmöglid) aitch nwoch! genehu. Zuerst kam mein Onkel Ernst weißt du -- Warum denn nicht?

der aus dem Stultusministerium. Ich wollte auf die Deswegen fomme ich ja. jch will dich ja eben andere Seite gehen, aber er erkannte mich. um Rat fragen!

Was machst du denn hier?"
Da chieß doch los!

„Jih warie auf meinen wund!" Er zog sich einen Stuhl heran und wischte jich den Siann man was Blödjinnigerc: antworten? Aber Schweiß von der Stirn. Dann hielt er mir die Rechte i jo ist man in jolchen Lagen. "Infèl Ernst war nicht entgegen:

dumm. Er ging jofort weiter und meinte nur angenWort, daß du schweigjt!

zwinkernd: Wort!

,30! Dem hast du wol hier Rendezvous gegeben?" Also denke dir. Ich bummle vor na aljo Ilnd nun kommt das ganz Verdrehte: kaum ist einiger Zeit so die Friedrichstraße runter, da fällt mir Onkel Ernst in der Nöniggräbersiraße verschwunden, als plötzlich ein Frauenzimmer auf.

wahrhaftig meine grosse Dogge Lümniei" auftaucht, Leise machte id) nur: „Aha“. Aber er schien das und mich so lange umjpringt ind iimbellt, bis die ganze garnicht selbstverständlich zu finden:

Straße voll Menschen steht. Mir blieb garnichts übrig, Weißt dit

... wenn mir mal cine auñalli, als den stöter niad Daus 311 bringen. Natürlich gab dann muß eš doch aud) was ... na cinfach was ganz ich nun die Seidhichte verloren. Aber dennod) verjuchte Hervorragendes sein! Einfac) was Außergewöhnliches? idi mein Glück nuvchmals und lief jo gegen 9 wieder

Dann muß es außergewöhnlich viel außerge durch die Voßstraße. „Šo ploš mal durch", dachte id). wöhnliche Franienzimmer in Berlin geben!

Wilfts nichts, ichadets" aud) nichts. Doch es half. . Pifirt fuhr er auf:

Wahrhaftig id) traf jie. Ganz anders angezogen, aber Warum?

wieder erste Klasse. Sie schien chen auszugehen. Natürlid) Weil du jeden Tag

id) nad).' Sie ging dicjesmal anders rum, nämlich nach Nun mache mal keine faulen Wipe, sondern der Tiergartenstraße, und an der Lennestraße bog jie laß mich erzählen.' Versprich zuerst mich rithig ausreden rüber nach dem Tiergarten zil. Gerade vorm Lesing: zu lassen! Wort?

denkmal dieht sie sich plötzlich im und fragt mich: Wort!

Wünchen Sie clipas?"
Wieder wischte er sich den Schweiß von der Stirn. Ich ganz crschrocken antworte nur:
Endlich kam er in das richtige Fahrwasser :-

Nein, warum ?" Also mir fiel auf der rue Frédérique ein , Weil Sie mir fortwährend nachlaufen!“ Frauenzimmer auf. Hübsch selbstverständlid. Schwarzes Stört Sie das? Gnädige Frau?" Haar. Vor allem aber ein so außerordentlich vornehmes Ja!" Gesicht. Du weißt, ich liebe das. Dann ganz erste Warum? Klasse angezogen. Uebrigens war es abends. Das ist Es schickt sich nicht!" aber ganz Wurscht. Jedenfalls konnte sie auch das Lidit ,,Das ist Ansichtssache!" vertragen. Ich also natürlich stiefele ihr nach. Warumi Ch, bitte sehr.“ auch nicht? Ich wollte blos mal sehen, welchen Eindruç ,,Aderdings, denn nach meiner Ansicht ist garnichts fie o auf die Leute machen würde. Natürlich blieb

dabei alles stehen und drehte fich um. Die Damen' wegen LEO?"

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Jahr!"

„Ia!“

mentalitäten in solchen Lagen. Nur nicht die Damen Dann schwiegen wir, aber ich ging nun einmal unterschäßen. Tatkraft imponirt immer. Als wir längst neben ihr, also konnte ich doch nicht so mir nichts dir den Linden zurollten, fragte sie: nichts abreisen. Das wäre unartig gewesen und ich bin „Ist es nicht eigentlich Unrecht, was ich tue?" immer artig gegen Damen, das weißt 'du ja! Wäre ,,Warum denn nur, gnädige Frau ?" ich nun einfach o weiter gelaufen, so wäre es ünschicklich Ich kenne Sie doch eigentlich garnicht!" gewesen. Wenn man einer Dame aber bekannt ist .. Aber wir sind ja gesellschaftlich mit einander bekannt ist ja garnichts dabei. Ich stellte mich also vor: geworden! Das verpflichtet. Es wäre doch geradezu

„Gnädige Frau, darf ich mich bekannt machen...“ unartig von mir, einer mir bekannten Dame nicht bez Dann sagte ich meinen Namen, aber so, daß man hilflich zu sein!" statt ,,Gad" ebensogut ,,Bum" oder ,,Mumm" verstehen Das leuchtete ihr volkommen ein. Nur auf der konnte. Weißt du, man muß vorsichtig sein. „Name großen Treppe im Royal zögerte sie noch einmal. Doch ist Schall und Rauch" jagt wol ... Schiller meine Beruhigung half: oder wars Goethe? ... Genug sie nickte und nun war Es handelt sich ja nur um einen Augenblick!" ja unsere Stellung zu einander selbstverständlich eine Oben an den Stufen, wo die Ausstellung lieblicher, ganz andere. Wir waren ja bekannt. Ich fragte sie gaumenreizender, erotischer Früchte einen anlacht, empfing also, ob ich jie bis zu ihrem Ziel begleiten dürfe? Sie uns sofort der Diener, um die Garderobe abzunehmen. nahm das gern an. Bei der Unsicherheit hier am Ich winkte ab. Halblaut wandte ich mich an meine Tiergarten“, meinte sie." llnd ich fügte hinzu:

befannte Ilnbefannte: „Allerdings, denn neulich fing die Polizei im Tier Gnädige Frau, gesellschaftlich richtig wäre es garten einen Strolch, der sich nach eigenem Geständnis natürlich, wir gingen vorn in den allgemeinen Eksaal, seit einem halben Jahre nicht mehr gewaschen hatte!" aber . . . ivissen Sie, dort könnten wir doch anstands

„Das habe ich auch gelesen. Sogar seit dreiviertel halber nicht "anders, als etwas genießen. Wenn es Jahren!"

Ihnen recht ist, treten wir für eine Minute hinten „Verzeihen Sie, gnädige Frau, seit einem halben in eines der kleineren Zimmer. Das verpflichtet zu nichts. Jahre.“

Sie war offenbar sehr gerührt über mein Zartgefühl Sie versteifte sich plößlich darauf, es seien drei und der Relner, mein alter Freund Horn – übrigens der viertel Jahre gewesen. Nun fennst du mich: Wider. beste cabinet particulier - Kellner in Berlin - öffnete spruch von Weibern kann ich nicht vertragen. Dazu ist uns schweigend Nr. 7. Er ließ das elektrische Licht er. in solchen Lagen der Gesprächsstoff schwierig.. Jch machte stralen. Ich begann: also eine Riesengeschichte, ereiferte mich folossal und rief: ,,Es handelt sich nämlich um eine Wette. Vor „Das weiß ich nun ganz bestimmt! "Ein halbes einiger Zeit stand in den Blättern eine Notiz, es sei im

Tiergarten bei einer Razzia auf Gesindel ein Mensch auf. Nein, dreiviertel Jahr.“

gegriffen worden, der sich seit langer Zeit, wie er gestand, Ein halbes!"

nicht gewaschen hatte." Dreiviertel!“

Horn verbeugte sich verständnisinnig: Wollen wir wetten?"

„Sehr wol, Herr . Sie lachte, zögerte und sagte endlich:

Horn ist nämlich sehr diskret. Er sagt nie einen „lm was?"

Namen, und tut nie, als ob man in den cabinets Um die Ehre, gewonnen zu haben.“

particuliers bekannt sei. Das ist ja in der Tat manchGut."

inal störend. Ich fuhr fort: Da sie mich nun ganz unbefangen, lächelnd ansah Nun behauptet die gnädige Frau, der Mensch habe

es war ja übrigens selbstverständlich, denn wir waren sich seit dreiviertel Jahren nicht gewaschen, ich behaupte, ja nun gesellschaftlich mit einander bekannt – wagte ich nur seit einem halben Jahre." einen Geniestreich:

Horn dachte einen Angenblick scharf nach, dann ,,Gnädige Frau, eine Wette muß doch entschieden sagte er: werden!“

,,Ah so, richtig. 3ch erinnere mich. Das fann viel. Gewiß.“

leicht vor einem Monat in den Blättern gestanden haben.“ ,,Am besten gleich!“

„Ja so etwa. Nicht wahr, gnädige Frau?“ Nun ja!“

Sie hatte sich neugierig umgesehen und vor allem Wohin befehlen Sie dann, daß ich Sie geleite?" den großen, namenbefrißelteit Pfeilerspiegel des Zimmers Oh, ich wollte nur mal Luft schnappen!"

lange Zeit eifrig studirt, nun fuhr sie auf mit leichtem Sie haben also fein Ziel?"

Anflug von Verlegenheit: Ich werde bald heimkehren.“

Jawol, vor vielleicht einem Monat!" Über unsere Wette?"

Horn sagte, wieder sich verbeugend: ,,Ja jo!"

,,Sehr wol, gnädige Frau!“ Wenn Sie erlauben, sehe ich sofort in der Zeitung

Ilnd dann:

„Ich werde sofort in den Zeitungen nachsehen. Gut!"

Wenn die Herrschaften vielleicht sich einen Augenbli& geNun erzählte ich ihr, daß im Restaurant Royal dulden wollen." Unter den Linden“ die alten Zeitungsnummern auf. Der Kellner war hinaus. Ich bat die gnädige Frau bewahrt würden. Dort könnte ich suchen. Ich sei da Plaß zu nehmen. Wir unterhielten uns immer noch befannt, da ich täglich dort äße. Ich schloß:

über das Problem des Waschens. Sie sah dabei so Sie müßten also so gut sein, gnädige Frau, mir reizend aus, daß ich ihr am liebsten um den Hals gezu erlauben, daß ich Sie dahin brächte.

fallen wäre. Doch ich erinnerte mich rechtzeitig unserer Da zögerte Sie doch. Aber ich ging

Aber ich ging garnicht gesellschaftlichen Stellung zu einander. Endlich begann darauf ein, ondern rief sofort eine Droschfe erster Güte der Stoff mager zu werden und als sie auf meine lekte an. Man muß männlich auftreten. Wer viel fragt, Zuflucht: wird viel berichtet. Nichts ist törichter als lange Senti. „Man behauptet, daß die Höhe des Seifender

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nach!"

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brauchs ein Kulturmesser sei“, gar nicht antwortete, be „Ich trinke nichts." schloß ich ein anderes Thema zu wählen:

Horn verbeugte sich: Gnädige Frau, wollen Sie nicht für den Augen Sehr wol. Und welche Marke?" blid lieber Ihre Pellerine ablegen? Es ist hier sehr warm, „Pommery extra dry." draußen fühl. Sie werden sich erfälten."

,,Sehr wohl!" Gerührt durch meine Fürsorge, erlaubte sie mir, ihr Als wir allein waren, machte ich ihr ernstliche Vor. den Umhang abzunehmen. Nun erst bemerkte ich ihre würfe, so schroff gesagt zu haben, daß sie nichts tränfe. enge Taille und ihre föstliche Figur. Wahrscheinlich Sie brauche es" ja einfach stillschweigend nicht zu tun. machte ich diese Bemerkung zu auffallend, denn sie fragte: Ich guďte sie mir wieder dabei an. Wahrhaftig, foivas Was haben Sie denn?"

hatte ich doch bisher nicht gesehen. Ich zitterte förmlich Interesseloses Wolgefallen!“

vor innerer Erregung, was nun eigentlich werden würde. Damit "warf ich meinen cover coat ab und legte Das war ja ganz das, was ich mir immer geträumt. ihn auf einen Stuhl. Sie meinte nur:

Ein feiner Coup“ wie man sagt. Aber bei dieser Sann bei einem Manne ein Wolgefallen wirklich Sicherheit, die sie hatte, die doch vornehm dabei blieb, interesselos sein?"

war eben wol nichts zu wollen. Ich hatte die Frechheit zu antworten:

Horn brachte den Pommery). Das sehen Sie doch an mir!"

Haben Sie die Zeitung gefunden?“ fragte ich ihni, Und diese Beruhigung gab ihr wahrscheinlich den während er die Flasche entforfte. Mut, sich ihres Schleiers zu entledigen:

Verzeihung. Ich habe schon die Nummern von Es ist unerträglich heiß."

bisher.“ Sofort machte ich ein Fenster auf. Dann feßten zwei Wochen durchgesucht. Ohne Erfolg wir uns an den Tisch einander gegenüber. Sie stöhnte mir mein Glas eingeschenkt. Es perlte so schön auf dem

Er ging sofort wieder, um zu suchen, nachdem er plößlich:

Pommery

Tisch, dazu die Farbe. Du kennst mich ja Mein Gott, ich denke daran, wenn uns jemand extra dry vor sich und stehen lassen? Nee. Dazu fiel hier jähe.“

mir ein, daß ich doch unhöflich war, :venn ich nicht den ,,Das ist doch unmöglich.“

lockenden Schaumwein auf die Gesundheit meines schönen „Ja freilich !"

und ich habe mich Ihnen doch bekannt gemacht, Gegenüber getrunken hätte. Ich hob also die Schale: und mit einer Dame, die ich fenne, kann ich doch einmal | für wenig galant halten, wenn ich nicht wenigstens einen

Gnädige Fraut. Ich fürchte, Sie möchten mich in der Zeitung etwas nachsehen.“

Schluck auf Ihr Wol tränke." Na, ich bin doch zweifelhaft ..

Sie verneigte fich ein wenig und schien unschlüssig Mit größter Sicherheit verwischte ich ihre Vedenken: Nein, gnädige Frau, wirklich in solchen Fragen felt, was sie antworten sollte, schließlich meinte sie

schelmisch. können Sie sich ganz auf mich verlassen!"

Da müßte ich Ihnen wol eigentlich Bescheid tun?" Da erschien Horn wieder. Er klopfte zuerst vor Aber mit Vergnügen.“ sichtig an der Tür.

Das war ein Wort. Augenblicklich füllte ich ihr ein Nun, haben Sie gefunden?“ fragte ich.

Glas und „Kling“ klirrten die Schalen aneinander. Er zudte die Achseln:

llebrigens hatte sie einen guten Zug, der Wein war herEs sind sechs Tagesblätter durchzusehen. Ich bin erst mit einer Woche fertig

unter „wies Donnerwetter“. Er war vorzüglich und eiskalt. Vielleicht darf id)

Bravo gnädige Frau!" sagte ich, „das war ein immer bestellen?"

Schlück. Allerhand Sochachtung!" Dabei legte er die Speise- und die Weinkarte auf

Sie lächelie nur, dann aber wurden ihre schönen das Tischtuch. Ich schob sie entrüstet zurück: „Nein, wir wolten ... nur die Wette entscheiden | sorgt sprang ich auf. Sie war" ganz blaß geworden.

Züge plößlich ernst und sie griff sid, an die Taille. Bewir haben keine Zeit ..."

„Was ist Ihnen denn, gnädige Frau?“ „Sehr wol ... Ich werde weiter suchen.“ Horn verschwand.

„Ach nichts. Es wird schon vorüber gehen.

Our eben .. Durch meine bestimmte Ablehnung des drohenden

Atann ich irgend etwas tun?" Soupers hatte ich augenscheinlich ihr voles Vertrauen ge

Sie lächelte blos ein wenig wie in Schmerzen, wonnen, denn sie sagte: „Der arme Mensch. Alle die Mühe, {die er sich schüttelte ihr füßes, feingeschnittenes, vornehmes Köpfchen

: für uns giebt ...

„Der kalte Champagner ist es in dem leeren Magen!" Und nun faßte ich einen Entschluß: Gnädige Frau, wissen Sie, eigentlich geht es

„Ellen Sie doch eine Kleinigkeit! Sie müssen eine

Spur genießen. doch nicht so . Einfach so'n Taler in die Hand drüđen für sein Suchen, das geht nicht. Der Mann ist es geht schon vorüber!"

,,Danke wirklich. Das will ich ja gerade nicht. hier sozusagen Geschäftsführer. Bezieht seine Prozente.

Aber ich beruhigte mich nicht dabei, sondern klingelte ÉS wäre im Grunde genommen nur recht und billig, sofort dem Kellner: wenn ich was bestellte."

„Der gnädigen Frau ist der Seft nicht bekommen." Sie erschraf:

„Vielleicht Natron gefällig? Wir haben immer Das geht doch nicht gut."

welches vorrätig!" Warum nicht? Einfach pro forma! Nur um was „Nein, nein lieber was zu essen!" zu tun! Wir brauchen ja nichts zu genießen.“ Ja, das wäre vielleicht ganz gut."

Sie wehrte sich nochmals, aber mir lag ihre GesundSofort klingelte ich:

heit natürlich mehr am Serzen als oberflächliche Galanterie. Eine Flasche ... Seft ... Was denn gleich ..."

„Schlagen sie mal was zu essen vor!“ Horn schlug vor:

Horn war sofort entschlossen: eine „Brüsseler PouEin süßer Champagner vielleicht? Damenwein?" larde sei das einzige in solchen Fällen. Aber darüber Sie wehrte fich:

war sie ganz außer sich. So schlug er denn einen „Timbal

von Krebsen“ vor. Da sie aber auch das nicht wollte, über ihre Abneigung, bemitleidet zu werden, über das Verlangen so machte ich kurzen Prozeß und sagte dem Kellner einfach: nach Liebe und das Recht auf Glüc, fie fällt von Zeit zu Zeit „Ich überlasse es Ihnen."

jemanden um den Hals und macht durch ihrer Tränen vergebHorn verbeugte sich.

lichen Lau: die van Bordensche Wohnung, um mit Gustav von Moser Sehr wol 3d werde ein

ein kleines Souper 311 reden, zur Weinstube. Mübsch sind die Veziehungen der (Bearrangiren."

stalten zu einander erfunden: drei Freunde leben in Düsjeldorf, Ihr Zetergeschrei über diesen Gedankeit verhallte ein Mädchen, ihr Bruder Profeisor und ein Maler; der Maler wirkungslos, denn der Kilner war längst draußen. Nun kommt nach Berlin und verlobt sich in eine „Großzindustriellenaber hielt ich es an der Zeit energisch zu werden. Einer familie“ hinein, und zufällig tui dasjelbe die düsseldorfer Freuneigensinnigen Kranken gegenüber muß man andere Saiten din: sic verlobt sich, von Düreldorf aus, mit keinem anderen als aufzichen. Ich hielt itr also eine fulminante Rede. Du ausgerechnet jenem (Großindustriellen in Berlin. Wie sinnig! weißt ja, das fairn ich. Ich jagte:

Elsa von Sdhabelstu verwendet schöne Namen wie „Kurt von ,,Gnädige Frau! Jeßt warten fie inal ganz ruhig Thalberg“ und „Waldau“ und läßt die verheiratete Favoritin eines ab, wie die Dinge sich entwickeln werden. Wenii Sie frank Fürsten in mehreren Neden sehr gedruckten Sharakters auf die ansind und durch meine Schuld da es Ihnen dod so ständigen Leute schimpfen. Sie giebt cine theatralische Apologie ihrer schlecht bekommen ist auf mein Wol zit trinken – also Sünden, unter Zuhilfenahme von Darwiníchen Entschuldigungsgrünwenn Sie frank find, dann müssen Sie sich auch pflegen den, und lehnt sich in ihrer Erregung nach Süräften an die Tochter lassen und die fonventionellen Rücksichten hören dabei des Oberstlicutenants Schwartze an. Wie diese einen korrekten Streber, auf. Wenn es auch noch so impassend fein sollte. Jetzt hat sie einen itreberhaften Feigling sidh gegenüber, ihren Gatten, den wird gegessen und zwar ordentlich." Das sage ich Ihnen. sie gegen den Schluß hin mit ähnlicher tötlicher Verachtung ítrast, llebrigens sind Horns „kleine Soupers“ einfach großartig!" wie jene den Regierungsrat Steller. Der Mann Gijelas, welcher ihr (Schluß folgt.)

rentables freundschajisverhältnis mit dem allergnädigsten Landesherrn duldet, hätte eine psychologiid reizvolle Bühnengestalt werden fönnen; aber die Dramatikerin cntkleidete ihn aller Feinheit und madite ihn zu einem plnmpen Theaterjämmerling. Der Kampf zwischen den Ynständigen und den linanitändigen in diesem Stück dreht sid) im wesentlichen um ein junges Mädchen, deisen Hand ein Abgeordneter begehrt. Es ist ein Mädchen, das recht oft von den kleinen

Hühnern auf dem Lande spricht und niemals von den großen Gänsen, Litterarische Chronik.

denen sie innig nahe steht. Ilm ihreiwillen wird die äußerlich ein

trächtige Ehe zwischen dem Hofbaumcister und (Gisela zerstört, um „Das Recht auf Glüc“ von Olga Wohlbrick. Berliner

ihrenwillen läßt sich der anständige liberale Niedtsanwalt und AbThenter, 24. januar.) -, „Bijela“ von Elje von Schabelsky

geordnete verleumden, im ihretwillen zerwirft er sich mit Gisela, um (Neues Theater, 29 Januar.)

ihretwillen muß er sich unverschämte Zumutungen von Reptilien: Die Stücke dicser beiden Frauen haben einen Berührungspunkt:

Journalisten gefallen lajjen. Der Preis für dieie großen Ilmstände, es wird kein wahres Wort darin gesprochen. Edhwerlich tritt hier

die er sich und anderen macht, ist ein Mädchen von ungewöhnlicher cine weibliche Rasseneigenschaft hervor: zahlreiche deutide Drama

Dummheit. O lionig Wiswamitra, o welch ein Ochs bist Du! tifer, die nach ihrer anatomischen Beschaffenheit 31 den Männern

Alfred Kerr. gezählt werden müssen, schreiben grundjätlich Stüde von gleicher Perlogenheit.

Spezifisch feminin scheint eher die ungewöhnliche Redjeligfcit, 10c11c Bühneneridennungr 11. Blumenthal, .: „Die die sich in beiden Schauspielen peinvoù breit inacht. So etwas von Sittenrichter“ (nach s. I. jones Schauspiel Bubbles ́ shop.) foeben

vollendet. Mangel an Sionzentration ist jelten dagewesen. Quifallend in

Castelnuovo: „Die erste Lige“. Pujtípiel, angenommen beiden fällen ist das gänzliche schlen von dramatisch Kadendem.

vom Burgtheater, Wien. llnter dem Pseudonym verbirgt sich ein Am auffallendsten, daß die Vertreter einer im Leben feinfühligeren Mitglied des italienisdien Gochadels'. Najje in allen Einzelheiten ihrer Stücke von so knüppeldicker Plump frortinig, und is. Wantoni): „Die Arbeit hoch“, Volksstüid, heit sind. Die Schabelsky ist unzweifelhaft die Bedeutendere von

5 Bilder. Dit Erfolg auigeführt am Maimundtheater in Wien.

Groß, if.: „Am Scheidewege". Trama in 1 Aft, aufgeführt in beiden. Die Voraussetzung der Wohlbrück ist die Lektüre von

Frankfurt a. M. Weiberromanen, die Vorausseyung der Schabelsly immerhin die berold, 6.: ,,Custav der Dritte“. Charaktertiagödie in 5 Atten. Menntniš sozialer Satiren. Die eine ahmt clende Musier gut nach

Erstaufführung in Altenburg. und schreibt „das Recht auf (Glück“, die andere ahmt gute Muster

Jacobi, T.: „krinz Louis Ferdinand". Drama in 5 a.

Erfolgreich aufgei. in siölii. elend nach und schreibt „Gisela“.

sërevcr, PT.: „uch zeitsilammen“. Boltsstädt. Dreimal alifa Das Schauspiel der Frau Wohlbrück enthält cine Szene, die geführt Centralthcater. Berlin. stofflich interessant ist. Es handelt sich um die Darstellungen der Strumbhaar, E.: „ifriedrich Wilhelm I. und Sironprinz ifrit“. kleinen Peinlichkeiten, welche durch die Einführung einer sehr jungen

Schauspiel in 5 Akten.

Locolla, Varon kı: „{cr šriedensstifter“. Einakter angen. Stiefmutter in ein Haus mit erwachsenen siindern entstehen können Tresden. Doftheater. Hier glaubt man einen Augenblick, Frau Wohlbrück werde fünit Lothar, R.: ,, Der Wund)". Würdenspiel. Erfolgreich ausgef. lerisch ernst sein; man merft aber jofort, daß es ihr um lustipiel.: im purgtheater. Wien. hafte Wahrheitsentjiellungen zu tun iit: fic lässt die beteiligten Ber

Popis, S., Tas Weheimnis", il segreto) erfolgreich auis jonen über das Wetter sprechen, um ihre Verlegenheit anzudeuten,

geführt in Mailand.

Lublin er', și : „ Die hohe dhule“. Lustspiel, t Aften. Angen. ein Vorgang, der in den Augen vaterländischer Siomödiendichter Deutid). Theater (Berlin), heilo's komisch ist —, sie läßt einen albernen Sohn noch alberner Meischeider: „Brai Vernhard Lippe“. Volksdrama. Vorwerden, kurz sie macht sich vor der Aufgabe unbedenklich aus dem

bereitet von den Bürgern Neuhaldenslebens. Staube. Schlimmer aber als im Scherz ist sie in ihrem Ernst

. Burgtheater. Wien.

Meyer, W.: „Eine schlechte Nacht“. Lustspiel. Aufgeführt Welcher achtungfordernde Aufwand an falscher Sentimentalität! Moser, 8. v. und Trotha: „Nur fein Leutnant“. Lustspiel. Ein Aschenbrödel mit lahmem Bein steht im Vordergrund; sie joll

Erfolgreich aufgeführt. Görliß. verbittert sein, aber die Verbitterung macht sie nicht einsilbig und Erfolgreich aufgefüğlt in Zittau. Štadttheater.

„Der Taugenidits". Lustspiel. verbissensondern rührselig-schwashaft; fie redet spaltenlang und im

- Der Windhund". Schwank, 4 Akte. Erfolgreich fatalen Stil einer theatralischen Schriftstellerin über ihren Stolz, aufgei. in Görlit.

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Defterhaus, W.: „Herniann der Cherus ferfürst". Erfolgreich zeitig wiederfahren, uitd zwar von zwei von einander unabhängigen aufgef. Detmold. Hoftheater.

Dichtern. Wolfgang Hunger (geboren 1511 in Wasserburg in Ompteda, G. v.: „Nach dem Manöver“. Angenommen, Celjing: Baiern, gestorben 1555 als" sianzler des Bischofs yon Freisingen, theater. Berlin

längere Zeit Professor des Rechts in Ingolstadt) hat im Jahre 1539 Praga, Marco: „Der Erbe" (l'Erete). Schauspiel. Mit die Enıblemata des berühmten italienischen Juristen überset. Als Erfolg ausgeführt. Teatro Gerbino. (Turin).

Nummer 86 findet sich bei ihm mit dem oben beschriebenen HolzRhangabó: , Die Herzogin von Athen" Erf, aufgef. in Lübeck. schnitt das Emblem: (Stadttheater). Reuling, C. G.: Der Mann im Schatten“. Komödic.

Gefangen um den Fraß. Angenommen, Deutsches Theater. (Berlin).

Ein schlechaft und gefräßig Maus Sardou, Vict.? Madame Sans-(Sène. Somödie, 4 Aften

Ein Meerschneck in der Südh' crsach, und Vorspiel. Aufgeführt, Lessingtheater. (Berlin).

Der halb geöffnet hätt' sein Haus. Schabelski, E. v. Gisela. chauspiel. Neues Theater. (Berlin).

Darein stieß sie ihr Maul mit Gach, Schaumberger, F.: „Die neue Ehe“. Angen., München.

Das ihr der Schneck knirscht und zerbrach, Hoftheater.

Wie er sich einzog und beschloß. Schönthan, Fr. v. und Guslav Se adelburg: „Der Herr

Mancher fimbt noch in lingemach, Senator“. Erfolgreich ausges., Deutsches Theater. (Berlin).

Der alles Fraß will fein genoß! Siting, Fr.: ,,Beatrice". Þistor. Dramá. Erfolgreich aufgeführt, Das Guillotiniren, Zeile 5, ist eigentlich nicht genau der VorMannheim. Hoftheater.

lage entsprechend: ist es schon beim Hering schwer denkbar, so erst Stempel, M: „Lidyt“. Ausgef, Neues Theater. (Berlin). recht bei ciner Maus, sie wird nur eingefertert. Die anderen in

Sta ad, S.: Die Elfe vom Erlenhoj“. Bolfsstück, 5 Aften. weniger funsivoder Rhythmik gegebene lleberjebung von Jer. Held Erfolgr. aufgef., Hamburg. Volkstheater.

aus Nördlingen (Frankfurt a. M. 1566) ist korrekter, dichterisch
Wolters, Wilh. und Siarl Gjellerup: „Eine Million“. freilich geringer.
Drama. An die Bühnen versandt.' Angenommen, Dagmartheater.
Kopenhagen.

Ein Gefangener von wegen des Geschled 3.
Ein Maus, die in ein Gemach vod Speis

War, boschnarjcht's und biß an al Tracht leis,
Vor dem Oberverwaltungsgericht wird ein neuer Prozeß in Sachen

Sticht ein Muschel, ein wenig erfreckt, der „Weber" zum Austrag fomnien. Das Gericht hatte das Stüd

Daraus gucet ein Ditcrschneck, für das „Deutsche Theater in Berlin freigegeben. Tem „Lobe

Läuft bald herzu, versucht sein Heil, Theater“ in Breslau hat der dortige Polizei-Präsident die Ausführung

Ob ihr davon möcht werden ihr Theil. untersagt in anbetracht dessen, daß das Stüd auf schlesisches Publikum

As aber sie den Schnecken anrührt, unmittelbarer wirken würde. Dr. Richard Grelling wird auch die

Thut cr sich in sein Haus und wird neue Slage bei dem Oberverwaltungsgericht führen.

Tie Maus erhascht und beschlossen ein

in das finster Gefängnis sein.

Mlio in ein finjter Grabstatt Der wiener Stadtrat hat drei Raimund - Preise zu je 1000

Die Maus sich selbst geführet hat. Gulden ausgescßt. Jedes ziveite Jahr soll ein Preis am Eröffnungs: tage des Raimund - Theaters dem besten dort aufgeführten Volks

vier haben wir eine gau; crafte Wiedergabe des lateinischstück zuerkannt werden. Zwei Delegierte des Gemeinderats sowie

griechischen (Gedichts, denn Beld' hat auch den griechischen Tert ver: zwei Vorstands-Mitglieder der Schiller-Stiftung werden das Sionité glichen, micante per jasheria

Ganz anders ounger! Mit einer nicht geringen Freiheit hat bilden. Ossenbar beabsichtigt der wiener Stadrat vor allen Dingen das neue Theater zu kräftigen. Wird bei diesem Verfahren das wirk

er die Erzählung uingeformt, und er hat ihr nach der Sitte der

Zeit entsprechend eine Moral angehängt (übrigen: mit Bemutung lich beste Volksstück ausgczeichnet, so ist das glückliche şügung. ciner französiichen lebersetung Scheijcl hat nun in genialer

siühnheit und in übermütiger Laune die Szene ins Meer verlegt

und statt der Idylechaften aus den warung eingeführi. So fam Ein Hering liebt eine Auster. Möge e's Edseñol nid)t er denn auf das urkomische Liebesmotiv, wodurch das Gedichtchen für ein freventliches Attentat halten, wenn ein Philologe sich er itets so drastisch wirft. dreistet, eines seiner prächtigsten Stücke, das Heringslied, in die

M. R. Behandlung zu nehmen und ihm gar einen Vorgänger nad)zuweisen, bei dem des guten Herings Stele ein armseliges Mäuschen ein Das Deutscytum in Amerika hat durch den Tod Dr. Oswald nimmt. Milderungsgrund für dies llnterfangen mag jein, daß auf Seidenstiders einen schweren Verlust erlitten. Der Verstorbene diese Weise zwei niedliche Gedichte des jechszehnten Jahrhunderts war der Sohn (Georg Friedrich Seidenstickers, der in der Reaftionês zum ersten Male wieder seit ihrem Erscheinen gedruckt und so eigent: zeit revolutionärer limtriebe halber aus Dcuischland verwiesen wurde. lich erst bekannt werden.

Seit 1867 war er Prorejjor der deutschen Sprache an der llniversität zwei Jahrtausende müsien wir uns zurüdverjetzen, in eine Zeit, Philadelphia und Vorsitzender der dortigen ,deutschen Gesellschaft." wo inan freilich auch die Natur betrachtete, audi mit Vorliebe die Seine Verdienste um das Dcutíchtuni in den Vereinigten Staaten Tiere und Pflanzen in allen ihren Lebensiuperungen beobachtete sind mannigfaltige und tiefgehende. Er war der Gründer des deutschen und, was man Seltjames gesehen, in kleinen Erzählungen und pioniervereins von Pennsylvanicn“ und hat damit das Studiuni Gedichten den anderen berichtete, aber doch noch nicht dazu gelangt der deutsch-amerikanischen Geschichte wesentlich gefördert. Seine eigenen war, sentimentale Liebschaften den Tieren anzudichten, jie gar nach Echriften ließ er in dem Drgan des Vereins, dem deutschen Pionier“, cinein Souffe sehnsüchtig ichmaditen zu lassen. In dieser Zeit nun, crscheinen. in seiner deutsch - amerikanischen Bibliographic von in der ersten Hälfte des ersten christlichen Jahrhunderts lebte in Rom 17:24--18:30" hat er ein Wert von bleibender Bedeutung geschaffen. cin Dichter Antiphilos aus Byzanz, von dem wir eine ganze Anzahl Epigramme besigen, die sich auf Vorgänge in der Natúr, in der belebten wie in der unbelebten, bezichen. So weiß er auch folgendes von einem geiräßigen Mäuschen zu erzählen: „Einit jah

In England beginnt sich bereits der Zelotismus gegen die "ufder alles beledende Vielfraß, im Haus umherschleidend, ein Müschel:

führung ibsenscher Tramen zu regen. Der Name des würdigen chen, wie es die Schalen lüftete, hurtig fnuspert er an dem herauss

Mannes, der diese Bewegung ins Leben ruft, verdient genannt zu

werden. Es ist Mr. Clenient" Scott. Er behauptet weder" Kuritaner gudenden vermeintlichen Fleische. Aber, o weh! Es floppte das falf

noch bigott zu sein. Aber er möchte doch gern mit Frau und Töchtern cherbige Schneckengehäus und schlug vor Schmerzen zusammen. Ach,

ins Theater gehen können! so hast du dir nun, im unentfliehbaren Scrfer Tod und Begräbnis zugleich, naschaftes Mäuslein, einagt.“. Mit Behagen haben die lateinischen Poeten der Renaissance dicjes kleine Geschichtchen überfeßt, ja Andr. Alciato (1492–1559) hat es der Ehre gewürdigt, es

Der neue Litterarur - Imperator von Crawfords (Gnaden fährt seinen bekannten lateinischen Emblemen (1534) einzuverleiben, die,

fort, die Welt mit Alerpersönlichitem zu unterhalten. Aus dein Bankett mit bemerfenswerten Holzschnitten verichen, unzählige Male aui

„der in Paris geborenen Pariser“. (dlug zola ans Glas und ergelegt wurden im sediszehnten, aber auch noch im siebenzehnien

zählte den itaunenden Zuhörernt, daß er nicht der Provence entstamme, Jahrhundert. Während der erste Holzichucider noch nicht wagte,

jondern im vierten Stocwerk eines Hauses in der „rue Saintden schwer darstellbaren Vorgang zu illustriren, viclmchr naivericiic

Joseph“ das Licht der Welt crblicft habe. . llnd einem Interviewer einfach ein Mäuschen in einer hölzernen Falle darstellte, haben alle

gab er seine neueste słabinetsordre, daß die Herren Dostojewski und

Tolstoj, icit dieser Mystifer geworden, als minderwertige Schriftsteller folgenden das wunderbare Ereignis an die Meeres füste verlegt und in eine besonders große Auster den Delinquenten schlüpfen und

anzusehen seien. dort, im dunklen Sierfer, fein arines Leben beschließen lassen.

Uber nicht nur der Jüustration ist in das Gedicitchen teilhaft geworden, auch die llcbertragung in deutsche Reime ist ihm früh: 1 Wegen Raummangels fällt die mujifalische Chronik aud.

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