Billeder på siden
PDF
ePub

Weile standen sie nun wieder in schweigender Umarmung. er an dem Graben entlang, an dem noch verschlossenen Dann machte sich Karline los, streichelte ihm die Backen Hoftor und den Gutsscheunen hin und so immer weiter und sagte traurig: „Mei armes Gottliebchen! Hunger außen um das Dorf herum, denn hindurch traute er sich werschte haben, niche ?"

nicht. Er glaubte jeßt den Weg wieder zu erfennen, den I nu freilich ha ich þunger,“ seufzte er tief. er gestern Abend mit seinem Schaße gewandelt war. Dort „Un wies dadrmit wärn soll, das weiß der liebe drüben sah er ja auch die Landstraße und jene Brücke, Himmel.“

von der aus fie miteinander den Sonnenuntergang ge: Sie dachte ein Weilchen nach und dann machte sie noffen hatten. iind weiter hinten winkte ihm der große ihm den Vorschlag, er sollte drüben im Wald nach dem dunkle Forst, der seine Zuflucht werden sollte. verlassenen Steinbruch suchen. Da würde sie hinfomnien Jeßt stand er auf der Brücke. Da drunten die Heuund ihm was zu effen bringen.

haufen. Er blieb stehen, um zu verschnaufen und ver. ,,Nu ja, da is recht. Wannehr gemmst'n?"

suchte sich 311 erinnern, welcher" wol ihr Brautbett geNa, ich denke so um fimwen, seichsen rum, abends wesen sei. Er gedachte der furzen seligen Stunde, und mein ich.

es wurde ihm so weich ums Herz, daß er darüber jogar Abends?" rief Gottlieb ganz entseßt. „Was denkst Hunger und Gefahr vergaß. Er kletterte den Abhang du 'enn dir blos?' Gannst 'nn mir nich wenigstens e hinunter und untersuchte die nächsten Haufen nach einer Sticke Brot mitgäben?"

Spur des Abenteuers von gestern Nacht. Schade, daß Nu nee, Gottliebchen. Ich meecht m'r ja gerne farline ihr Lager so ordentlich wieder aufgebettet hatte! ’en leßten Bissen vom Munde wegnähmen, blos um daß Aber da glänzte ja etwas, unten am Rande des Heus. de du nich hungern brauchst; aber ich ha’ d’r doch nischt! Er bückte sich darnach. Es war eine stählerne Schnalle Was de de Inspektern is, die schließt ja alles weg in und diese Schnalle gehörte zu einem roten Strumpfband, d'r Gammer. Eh' de die nich ufffteht, vor fechsen, das er jeßt mit einem Freudenschrei aus dem Heu hergibts gei Frihsticke nich."

vorholte. Hier war es also gewesen. „üi jemmerich, jemmersch nee, ich gann doch niche lind er zog das rote Band zwischen zwei KnopfGras fresse, wies liebe Vieh! ?" rief Quaritsch, sich ver löchern feines Waffenroches durch und hatte auf der Iluterzweifelt am Mopfe fraßend.

seite die Schnalle ein. Dann schlug er sich auf die Brust Und sie standen beide ratlos. Die verliebten Ge ind jagte vergnüglich grinsend, halblaut vor fich hin: fühle vergingen ihnen vor der schweren Not der Magen ,,So, Quaritich, mei Sehnechen, alleweile hast 'en hohen frage. Da erscholl auf einmal vom Hofe her eine Orden. Jeße nimm d'r noch e Goppgiffen mit. So, laute Stimme. Rarline fuhr erschreckt zusammen und das ist scheene weech und kost' d'r nischt" horchte.

Er raffte zwei Hände voll Heu auf und stopfte sie Es war der Hofmeister, der mit dem Pferdefnecht zwischen den offenen Anöpfen unter seinen Rod. Dann herum schimpfte. Und dann hörten sie den schweren schrití er am Ufer des Baches stromauf dem Walde z11. Schritt sich dem Wirtschaftsgebäude nähern und mit einem Nicht weit davon lag ein ziveites kleines Dorf. ES Stock an die Tür klopfen. Der Mann hätte also wol war gewiß schon fünf ithr und eine Menge Leute mochten Auftrag, den Inspektor um halb fünf zu wecken, erklärte schon ihr Tagewerk beginnen. Da war es gefährlich, sich Karoline ihrem Liebsten.

in die Nähe oder gar hinein zu wagen. Aber der Hunger „Ach lieber Gott, lieber Gott,“ jammerte sie leise. plagte ihn zit arg. Alm Rande eines Kornfeldes schlich „Jetz" merkt e' doch, daß schon eins vor en draußen war. er sich auf das Dörfchen 311. Er fließ auf ein KohlrůbeitNanune gehts wieder ieber mich. Mach fort, mei Gott- feld und riß hastig ein paar Wurzeln aus der Erde. liebchen, laß dich nur nich derwische, sonste gehts uns Herrgott waren die Dinger noch klein! Iind schmecken beiden schlecht.“ Und sie drückte sich noch einmal fest an taten sie auch nicht. Trotzdem stopfte er sich die Taschen ihn, und dann stieß sie ihn fort in der Richtung auf damit voll. Und dann rannte er wieder weiter, auf ein das eiserne Gitter, das den Park nach dem Felde zu ab- Obstgärtchen 311, das seine gierigen Augen entdeckt hatten. fchloß, und sprang selbst über das taufeuchte Gras davon. Ein alter Lattenzaun hegte es ein, aber nur ein paar

Quaritsch schaute ihr mit stumpfer Wehmut nach kräftige Fußtritte und eine Bresche war gebrochen. Er bis fie hinter dem Buschwerf verschwunden war, und dann zwängte sich durch und machte sich sofort daran, auf einen machte er sich mit einem schweren Seufzer auf den Weg. Xirichbaum hinauf zu flettern, auf dem er eine Menge Die von wildem Wein und Epheu umranfte Parkmauer reifer Herzfirschen entdeckt hatte.

reifer Herzfirschen entdeckt hatte. Als Knabe hatte er war ihm zu hoch und das Pförtchen im Gitter verschlossen. oft genug den Pfarrgarten plündern helfen und der Da blieb ihm denn nichts übrig als über dieses selbst Baum erwies sich zum Glück als bequem. Er pflückte hinüber zu flettern. Das war aber nicht so leicht, denn so viel Airschen als er erreichen konnte und in seiner es bestand nur aus einem, mit einem Sünnen Drahtnek Müße Plaß hatten. Dann rutschte er wieder an dem ausgefüllten eisernten Rahmen, welcher oben mit langen Stamm hinunter und wollte sich eben nach weiterer Beute scharfen Spißen beseßt war. Er zwängte zunächst eine unter den Beeten des Gärtchens umsehen, als die HinterFußipiße in eine Masche des Drahtes hinein und wollte tür der Kate fich öffuete und ein altes Weib heraus trat. das andere Bein überheben. Aber der Draht zerriß unter Da sprang er mit großen Säßen davon, brach plump wie der Schwere feines Körpers. Er mußte schon versuchen ein angeschossener Eber durch seine Bresche durch und an der Mauerede mit einem Schwung auf das Gitter rannte querfeldein dem Walde zu. Er hörte noch die hinauf zu kommen, vorsichtig über die Spißen wegzutreten Alte hinter sich feifen und schreien: „Baul, Baul, gomm iind an der anderen Seite hinter zu springen. Er war fir! E Soldate is in Garten eingebrochen. Faltı . zwar ein recht ungeschickter Turner, aber die Not machte Dieb!“ ihn beherzt, und so gelang es, nur daß er beim Herunter Er lief noch etwa fünf Minuten lang und dann blieb springen mit dem linken Hosenbein an einem Dorn hängen er stehen, hinter einen hohen Kornfeld wolgeborgen, blieb, so daß das Beinkleid einen langen Riß bekam und schaute sich um und lauschte. Es war nichts mehr zil er selber die kleine Böschung hinunter und weiter in den hören noch zu sehen. Er fühlte sich in Sicherheit und Wassergraben tollerte. Viel Wasser war nicht drin in schritt gemächlich dem Waldrande 311

, den er in wenigen dem Graben, er machte sich nur ein wenig naß und Minuten erreichte. Tort ließ er sich nieder und verzehrte schmußig, ohne weiteren Schaden zu nehmen. Dann lief 1 seine Kirschen. Die Hälfte davon war unreif, aber er

[ocr errors]

wurde doch wenigstens jatt, wenn ihm auch ein Töpfcher Dort wurde man ja bekanntlich so ungemein leicht und voll dünnen Staffees und ein dickes Stück Rommißbrot rasch ein wolhabenher Mann und dann ließ er mit Schmalz von Hause dazu lieber gewesen wäre. jeine Karline nachtommer. An die Schwierigkeiten mit Eine prächtige Aussicht hatte er dort oben. Das

der verwünschten Polizei, die immer Papiere sehen wil, weite fruchtbare Gelände mit den vielen Dörfern, halb

dachte er weiter nicht. im Grün verstedt, und dort, weit draußen im Dsten,

(Schluß folgt.) gerade vor der Sonne, die blendend reill, einen heißen Tag verkündend, empor gestiegen war, die Garnisonstadt. Er sah die schlanfe Spiße des Turmes der Hauptfirche und die Zwiebelhaube der Nifolaikirche in die blaue Luft hinauêragen und etwas außerhalb der Stadt einen großen blendenden Lichifleck. Da mußte sich die Sonne in dem neuen Schieferdach der Kaserne spiegeln. Wie es da wol schon fribbelte in dem großen Ameisenhaufen. Staum,

Litterarische Chronit. daß sie ihr Frühstück hinunter geschlungen hatten, schrieen

Theater. (chon die Unteroffiziere in die Stuben hinein: Runter

Deutsches Theater, Dienstag, den 25. Septeniber: Die treten! Wartet, ich wer ench Beine machen!“ Wie sie durcheinander wimmelten - die einen schon mit ihren Ge

Weber. Schauspiel aus den vierziger Jahren, in 5 Aften von

Gerhart Hauptmann. wehren die Treppe hinunter polternd, andre noch mit dem

Jebt, da der Bann des Polizeiverbots gebrochen, ist Hauptmanns Anzig beschäftigt, einander die Tornister aufhelfend, schreiend und fluchend. Die Sklaven, die Hunde, die da

gewaltige und tiefe Webertragödie zum ersten Mal zu öffentlicher

Aufführung gelangt Der Berufensten einer, Friedrich Spielhagen, tanzen mußten wie die Herren pfiffeni! linið er war frei!

ist 1. 3. in diesen Blättern der Dichtung fritisch gerecht geworden. Die Er lehnte sich zurück gegen die Böschung des Gra öffentliche Aufführung aber hat die Frage neu. gestellt, wie das Werk bens, an dem er saß, dedte seine Müße über die Augen auf ein größeres Publikum wirfen werde. Und die Weber-Aufund dehnte sich behaglich in der warmen Sonne. Laß1 führung war zugleich die rechte Feuerprobe für die Leistungsfähigkeit euch nur schinden, ihr Schafágöppe! Den Grammach des neuen Deutschen Theaters. ich nich mehr mit!' Ihr gennt mir alle 'n Buckel muff In dieser Feuerprobe hat sich das junge Theater glänzend bes und nunder rutsche – hä hä!“.

währt. Es ist keine leichte Aufgabe, welche „Die Weber“ dem Res

gisseur stellen. Denn das Interesse ist nicht auf einen oder zwei Er lachte ganz vergnügt vor fich hin. Und dann

Menschen konzentrirt, es ist die Besamtheit der notleidenden Weber, überwältigte ihn bald die Müdigfeit. Im Halbschlaf

schaft, die in dem Mittelpunkt des Dramas steht

ganz 'wie es die fam ihm die Erii nernng, wie er zum ersten Male als

Gesamtheit des korrumpirten römischen Volkes in Shakespeares Refrut auf dem Stasernenhofe gestanden und ihnen die

„Julius Cäsar“ ist. Und diese Gesamtheit als Gesamtheit in Ers Atriegsartikel vorgelesen worden waren. Herrgott Stram

icheinung treten zu lassen, darin besteht das Schwere der Aufgabe. bach, hatte er eš da mit der Angst gekriegt, als vom

Ilnd wenn es vor Jahren bewundert wurde, daß die Meininger dritten Artikel an immer wieder und wieder das düstere

durch soldatische lIniformität und tote Ererzirmanöver eine Lösung Mehrwort an sein Ohr schlug: Oder mit dem Tode be

boten, so hat das neue Deutsche Theater . einen Fortschritt darüber straft!" — Wie war denn das ur mit der Fahnenflucht?

hinaus bewiesen. Denn bei aller Einheitlichkeit der Wirkung war Er konnte sich nicht besinnen. Es simmte ihm nur immer

diese Gesamtheit dod auch eine Fülle von Individuen. llnd in jeder in den Chren, die alte Leier - „mit Gefängnis, Zucht

Szene war etwas von der flugen Hand des Regisseurs zu spüren, haus oder mit dem Tode bestraft!“ Damií schlief

die den Dichter stellenweise besser interpretirte, als es der Dichter er ein.

selbst vermocht Eins für vieles! Wenn es in den Bühnens Als er erwachte, war es neun Uhr. Seine alte fil anweisungen heißt: „rechts eine Glastür, durch welche fortwährend berne Spindeluhr trug er glücklicherweise bei sich, und Weber, Weberfrauen und Kinder ab- und zugehn," so hatte der während er sie aufzog, überlegte er, wie viel er wol da Regisseur, die Stimmung vorsichtig zu wahren, diese Tür geschlossen für bekommen könnte, wenn er sie in der nächsten Stadt und gab nur den Blick auf die bewegte Masse draußen frei. jenseits des Waldes verseßte oder verkaufte. Aber frei

llud fünstlerisch ganz echt war auch Zeit und Lokalkolorit lich, vor allen Dingen mußte er Zivilfleider haben, ohne wiedergegeben. Diese Weberhitten waren wirklich 'die Hütten, in die half ihm auch kein Geld. Sein Schicksal hing alio denen hohläugig der Hunger wohnt. lind in dem Privatzimmer ganz davon ab, ob und wann es Karlinen gelänge, ihnı des Parchent-Fabrifanten Dreißiger war Großvaterchens gutes folche zu verschaffen. Er selbst würde in seiner Notlage Zimmer, wie es uns allen unvergessen geblieben, aus der Rumpels auch feinerlei Bedenfen tragen, Kleider oder Nahrungs kammer der Zeiten wieder erstanden, und der „ungemütliche Brunt“, mittel zu stehlen, wenn sich eine günstige Gelegenheit bot von dem der Dichter spricht, war eben nur Prunk im Sinne jener Er war von Haus aus wol ein ehrlicher Menict, bescheidenen Zeit. den selbst eine größere Geldsumme nidt in Versuchung lind in diesen Rahmen fügte sich verständnisvoll die Darstellung geführt hätte, zum Diebe z11 werden, aber um seiner cin. Nicht wie in „Labale und Liebe" drängte sich ein frech augenblicklichen Not abzııhelfen, würde er sich ohne Be moderner Ton hervor. Gerade in der historischen Treue lag das wissensbiffe' an fremdem Gnte vergriffen haben. Wie Ueberzeugungskräftige der Aufführung. lind nur Rudolf Mittner, Starline es anstellen sollte, für ihn zit stehlen, daran dem Wandlungsfähigkeit oder historisches Verständnis oder beides dachte er jeßt wicht. Er verinchte sich nur die Gefahren abzugehen scheint, gab als Morit Jäger, namentlich im zweiten auszumalén, denen er selber entgegenging. Der Gensdarmi, Akt, unentwegt den neupreußischen Reservisten, Fahresklaffe 1893. die Forstaufseher, der Hunger, die Obdachlosigkeit – das Die kleinen Mängel verschwanden unter einer Fülle des Guten. war gerade genug! Wenn er erst die Ilíiform los war, Es war nur natürlich, daß am Schlusse jedes Altes begeisterter stellte er sich das Weitere ganz leicht vor. Dann ging er Beifall sich fund gab. auf die Walze und focht "fich bis in fein Heimatsdorf lind doch, wer auf die Stinnung des Publikums zu achten ges durch, das ja schließlich nur sechs oder sieben Meilen ent wohnt ist, den konnte es nicht verborgen bleiben, daß, namentlich fernt war. Die Eltern mußten eine Ruh verkaufen und nach dem ersten Afte, den berechtigten Beifall plebejisch laut ihm dadurch das Reisegeld nach Amerika verschaffen. die Applaudirsucht derer übertönte, denen die Kunst Barteifache ist und

ein

die die tiefsinnige Sefundanerstreitfrage, ob Goethe oder ob eine werden, welche Worte unter mehreren Synonymen. Zur vollen der größere Dichter ?“, ins moderne Leben hinübergerettet haben. Ausnußung wird dabei freilich auch eine lokale und fachmäßige

Gerhart Hauptmanns „Weber“ sind eine Dichtung, die sich in Sonderung gehören: welche Formen und Worte wählt der Nordihrer Tiefe erst im leßten Afte, recht eigentlich erst in dem Augen deutsche, der Städter, der Theolog, der Greis mit Vorliebe? Aber blick erschließt, in dem die Soldatenkugel den frommen und königs schon ein mechanisches Zählen gestattet z. B. Untersuchungen über treuen Weber Hilse ins Herz trifft. Kein Wunder, daß das Publi den Klang unserer Muttersprache, über die durchschnittliche Länge der fum zumeist auf die äußerliche, sozialpolitische Seite des Werfes Worte, über den Grad der tatsächlich von der gesprochenen Spradje einging.

rrreichten „Modernität“ u. T. W. Metrif, Poetik, Stilistik werden Und das Publikum, das sich da zur Erstaufführung der Weber viel zu lernen haben, und hoffentlich wird man auch für weitere zusammengefunden hatte, das waren recht eigentlich die Kreise der Kreise eine solche Arbeit so ergiebig zu machen wissen, wie der glückDreißiger und Genossen, gegen welche die Dichtung ihren Stachel liche Gedanke und die daran geseßte Mühe verdienen! . kehrt. Die einen wurden von der Wucht des Dramas ganz mit hin

Richard M. Meyer. gerissen. Dann aber wurden auch im Foyer die Stimmen laut ja klatscht und applaudirt nurl Ihr werdet schon sehen, wo das hinführt. Es war an dem denkwürdigen Abend des 19. August 1785,

Henry Becque pflüdt mit dreien seinır Kollegen ein Hühnchen,

die es weiter gebracht haben, als er zu Theaterdirektoren. Er daß in dem Luftschloß Petit-Trianon ein Schauspiel ausschließlich tut dies mit so prideluder und raffinirter Bosheit, daß es schade vor dem hödisten Adel des Landes aufgeführt wurde. Der Graf wäre, seinen deutschen Kollegen eine Stichprobe daraus für Bedarfsvon Artois und die Königin agirten selbst die Hauptrollen. Ilnd

fälle vorzuenthalten. Auch Sarcel) muß sich einen freundschaftlichen die Großwürdenträger jubelten dem Lustspiel enthusiastisch zu. lind

Hics aus der Dedung gefallen lassen.

Becque erzählt inš, daß Deslandes so lange als Mensch eine doch waren nach kaum sieben Jahren die Wortpfeile dieses selben Lust halbe, als Schriftsteller eine ganze Nud war, bis er sich zum Direffor spiels zum Refrain der großen Tragödie geworden, in der sie alle des Vaudevile hinaufgeschlängelt hatte und in dieser Stellung seine ihren Untergang fanden. Denn das Lustspiel, dem Frankreichs alten Freunde von oben behandelte. Nur den gefürchteten Sarcey Große jenen Abend in Petit-Trianon applaudirten, war Beaumarchais

faßte er mit Handtuhen an. Nicht ganz vergebens, denn, als

Deslandes noch nichts anderes war, als ein Dichter, dem nie etwas Hochzeit des Figaro".

einfiel, sagte Sarcey von ihm: „Mein Gott, Deslandes ist ein sehr Kann der laute Beifall, den die Dreißiger der ,, Weber"-Aufführung guter Kerl und ich habe ihn her;lich lieb. Es ist ein Jamner, daß spendeten, politisch ernst genommen werden?

er sich darauf v rsteift, Theaterstüde zu schreiben! Dazu gehört eine Ich meine, gerade die politische Außenseite ist die schwache Seiie

ganz besondere Gabe, und diese Gabe hat unser lieber @ėslandes

iben nicht“. dieser Dichtung Im ersten Aft sagt Ehren-Dreißiger in gleißnes As Deslandes nun das Vaudeville übernahm, engagirte er jorischem Großtun: wirds mir zu bunt, dann quittire ich. Dann löse fort Mule. Nancy-Martel, und Sarcry schrieb: „Ich sage den jungen ich das Geschäft auf, und dann fönnt ihr fehn, wo ihr bleibt Dann

Herren, daß alle ih e Silagen niich nicht rühren. Sie mögen arbeiten!

Sie möge i ein gutes Stück schreiben! Am Vaudeville finden sie könnt ihr sehn, wo ihr Arbeit bekommt.“

iemand, der mein volles Vertrauen hat der ein Künstler Hat der Mann nicht dennoch seiner Drohung recht? lind

litterarisch gebildeter Mann und einer unserer er:en dramatischen ist nicht das Ende des Liedes recht eigentlich eine Erfüllung seiner Schriftsteller ist.“ Drohung?

Ernst Heilborn

La Nounat, dem Direktor des Odéon, gehts nicht besser, als jeinem Kollegen vom Vaudeville. Zuerst erfahren wir über sein Vorleben genau dasselbe, wie über das Deslandes; er war ein Tropf,

aber er behauptete, der Republik Dienste geleistet zu haben, und die Sprachstatistik. „Die Statistik ist das Gewissen des Staates“, Negirung machte ihn dafür zum Direktor des Odeon Er war schon fagt ein bekannter Spruch; leider giebt es aber eine ganze Reihe

früher sehr gut mit Sarcey bekannt, aber Sarcey spaßt befanntlich

nicht mit seiner linabhängigkeit ais Sèritiker und schrieb über den großer Organismen, die kein solches Gewissen haben und deshalb Dramatiker La Rounat: leichthin fündigen. Dazu gehört auch die Sprache. Uleber Sprad) Mein Gott, La Nounat ist ein sehr guter Serl ... u. . w. richtigkeit und Sprachgebrauch streitet man alle Tage; was tatjächlich

(siehe oben).

Als La Nounat nun das Ldéon übernahm, engagirte er sofort gesprochen wird, hat noch niemand genauer festgestellt. Aus jolchen

Müle. Nancy - Mariel und Sarcey schrieb: „sch jage den jungen Erwägungen hat der deutsche Sprachverein cinc Anzahl von Schul Herren ut. s. w. . . . am Odéon finden sie ... u. I w. (siehe · männern veranlaßt, zu der Riesenarbeit einer Häufigkeitsprobe zu

oben. jammenzutreten; ein Aujjat von G. Amel erstattet über dic Anfänge

Mit Jules Claretie wil þenry Becque besonders gerecht ver

fahren. Er sagt deshalb von ihni: Claretie, der an Charakter des Werks Bericht.”) Zehn Millionen deutscher Worte sollen statistisch

La Rounat und "Ieslandes nicht das Wasser reichte, hatte sicher viel aufgenommen werden, darunter 20 Millionen aus Silaisikern, 7 aus mehr Talent als beide, und man hat seine hohle linbedrutendheit, privatem Briefstil, 11 (etwas viel) militärischer Art. Eie Wort die sprichwörtlich ist, wol übertrieben. Durch Protektion und Nats formen sollen gezählt werden, nicht blos die Worte. ist das nur

ichläge guter Freunde ließ er sich leider dazu verführen, Direktor der

Coniédic-française zu werden, die er auf das zynischste für seinen zu loben, so erregt dagegen zweierlei Bedenfen: erstens wie audi

Privatgebrauch ausgenußt hat. Wäre er der brave kleine Junge geder Herausgeber jcnes Berichts bemerkt), daß dii Worte ohne Zu blieben, als den seine Freunde ihn fannten, so hätte man ihm frineni sammenhang oder syntaktische Kennzeichnung gegeben werden, zweitens, Erfolg gönnen und sich darüber amüsiren können. Aber er hat ges daß man nur gedruckte oder schriftliche Luellen wählt; (denn di:

glaubt, daß er sich um seines Amtes willen recht geschickt anstellen

müßte und ist deshalb ein geriebener Kerl, ein Tartüffe geworden, 9 Millionen Worte aus Parlamentsverhandlungen gehören fast schon

weil ihm die Kraft fehlte, auf geradem Wege Tüchtiges zu leisten. dem Schriftstil). Legterem Mangel fann immerhin eine nachfolgende Claretie war schon früher sehr gut mit Sarcey bekannt, aber Untersuchung stenographisch aufgenommener Gespräche, Gerichtsver: Sarcey spaßt befanntlich nicht. u. . iv. Ich sage den jurtgen handlungen, leichter Zuverlässig

perren u. s. w. ... am Théâtre-Français finden sie ... u.

T. w...." und der Sorgfalt unserer Schulmänner rechnen fönnen.

feit gegen seine Freunde, und das, trotzdeni sie ihn viel seltener Wenn die ungeheure Arbeit vollendet ist, wird es noch weiterer aufführen, als es ihm lieb wäre, und als er es eigentlich verdient. Anstrengungen bedürfen, um sie auszubeuten. Sie kann aber dann Aber, wie man sicht, er läßt sich dadurch zu keinem bösen Wort sehr fruchtbar werden. Der wirkliche Sprachgebrauch wird sich her

hinreißen. ausstellen: welche Formen bei der Konkurrenz verschiedener (3. B. „des Tags“ und des Tages“, „er ward“ und „er wurde“) bevorzugt

Leo Nikolajewitsch Tolstoj hat die Franzosen arg ver. *, 6 Amsel, Untersuchungen über die Häufigkeit der Wortformen schnupft

, weil er sich so scharf gegen die Lage von Kronstadt und der deutschen Sprache (aus dem wissenschaftlichen Beiheft VI zur

Toulon ausspricht. Wir ersahren deshalb durch Herrn Michel Délines, Zeitschrift des allgemeinen deutschen Sprachvereins, Mai 9t.) daß Tolstoj überhaupt gern im Widerspruch zu scheinbar erwiesenen

Differatur-Tafel.

*

*

Tatsachen steht, und die reale Politik über einem unerreichbaren Ideal vergißt Das Christentum, wie Tolstoj es träumt, ist unauss führbar. Aber die Tage von Kronstadt und Toulon bereiten die „ Vereinigten Staaten von Europa“ vor.

Jaclytråge: Ist Tolstoj darnach wol weniger Realpolitiker, als Herr Délines

Erscheinungen, beltannt gegeben vom mai bis Oktober 1894. mit seinen „Vereinigten Staaten von Europa“ unter der französisch- Besprechung einzelner der aufgeführten Povitäten bleibt vorrussischen þegemonie?

behalten. Berichte des freien deutschen Hochstiftes zu Frankfurt am

XI. Ábersetzungen.
Main. Neue Folge. X Band, Jahrgang 98, Heft 2. Papyrus,
Ncben verschiedenen Berichten aus den Fachabteilungen, die die

Aus dem Dänisch e n.
Regsamkeit des Instituts zeigen (über den neuentdeđien Papyrus,

Bert, Ssenrik: König Renés Tochter. Lyrisches D. Deutsch d. 3. D. Ziegeler. die rcalifiische Dichtung Frantreichs im 17. Jahrhundert, zur Glüdisbuig. 80.21 6. * ibi. d. Gesamt:itteratur Nr. 272. foalle, Faendel, Währungsfrage 11. i wi, bringt das Buch eine Anzahl litterar: Jbjen, ssenrik: Die Srau vom Heere. Deutsch v. Sriß Schulz. 180. 116 6. historischer Arbeiten von allgemeinen Interesse. Veit Valentin Nieņers Volksbücher nr. 1023, 1024. Leipzig, Bibliograph. Institut. bespricht das fünstlerische Hauptproblem in Schillers Jungfrau von

Aus dem Englischen. Drleans: den seelischen Prozeß, der den Sturz der gottbegeisterten Jungfrau durch ihre lleverhebung, aber auch wieder ihre Erhebung Bellanın, Edward: Mit geschlossenen Augen. Ein Schiffsbruch. Aus dem Engl. durch die Demütigung vorführt. Er zeigt, wie folgerichtig der Dichter

v. Ottmar Dittrich. Ñeners Volksbücher 17r. 1040. Leipzig, Bibliogr. Institut.

Bell, Currer.: Jane Enre od. die Waise aus Lowood. 2. bd. 1924, 122 6. sich auf den Boden der Weltanschauung jener Zeit gestellt hai, die

Wieil, Bartleben. sein Drama porfiinit und erflärt aus der asfetischen Weltansicht

Collins, Wilie: Die neue Magdalena. 1. Bd. 12°. Ebenda. dieser Zeit heraus Johannaš Liebe zu Lionel nicht als ihre Schuld,

Crawford, 5 marion: tine römische Sürstenfamilie. Roman in 3 Büchern. sondern als ihre Strafe, die äußere Demütigung aber als Reinigung. 3. Budi. Don Orsino. Eine Geschichte in 2 Bdn. Auto.is. Uebersetg. 0. Die sid) erhöhen, werden erniedrigt, die sich erniedrigen, erhöht. Die Th. so: pfner. 8°. 95 u. 322 6. Berlin, G. Reiner. geistreidie Auffassung wird lebháit und eindringlid) entwickelt und Dickens Romane. 56 -09. Lfg. Nauniburg, Schirmers Verlag. dient so zu würdige Feier von Schillers Geburistag D Heuer Dickens, Charlis: Lebensgeschichte und Erfahrungen David Copperfields des giebt über die Geschichte šausts in Dichtung und Wahrheit einen

Jüngeren. Deutich v. Gottlieb Walter. 2. Bd. 8. 106 u. 455 8. Bibliothek

der Tijamtlitteratur, fir. 762-771. Salle, 6. fsendel. Üeberblick, F. Lemmermayer verherrlicht in unergiebigen Redes

Dici:Nar: Unheimliche Geschichten. Der Sall utlardt. Klara Sturms Tagebuch. wendungen Bebbel als nationalen Didhter, M. fi od giebt eine ge

Deutich v. Paul Lindaii. Stuttgart, Engelhoin. sahidt geordnete, obwol nicht immer überzeugende Kritik der neueren Gardener, Selen: Wessen Todyter? TodellMit Erlaubnis der Verf. übers. v. Goethes und Sdillerlitteratur, D. Heuer handelt noch über die jšanna Bieber:Boehm. 8o. 116 6. Berlin, Jmberg & Leffon. Vibliographie des Spiessden Faustbuches Man nimmt den Einla Graham, Leonli.: Beatrice od. die Frau Professor. Eine 6. Uebers. d. E. Weils,

häuser. 8°. III, 113 6. Dresden, Internationaler Verein zur Bekämpfung druck mit, daß die „philosophische Fakultät“ der „freien Universitat

der wissenschafıl.' Tierfolter. in Goethes Vaterstadt“ der medizinischen und naturwissenschaftlichen

Ingraham, Rekt. Prof. I. bo.:. Der Thron Davids. Von der Seiligg. des Sirten in Senđenbergischen Institut würdig zu werden sid) redlich bemüht. v. Bethlehem bis zur Empörg. des Prinzen Absalom. Uebers. v. J. Schneider,

So. 151 6. m. Titelbild. Srankfurt a. O., fs. Andres & Co.
Kipling, R.: Érloschenes Licht. R. 8°. 352 6. Stuttgart, Deutsche Verlags.

Anstalt.
Zur rechten Zeit ist eine billige Gesamtausgabe der Gedichte Lowe, Charles: Sürst Bismarck. Eine histor. Biographie. Autoris. Uebersetzg.

v. Dr. E. Alb. fitte. gr. 80. I.', 315 6. m. Zildnis. Leipzig, o, Wiegando Wilhelm Müllers herausgekommen, bei Reclam jun. in Leipzig,

Longfellow, ssenry, W.: Lied_v. Siawatha. Deutsch im Versmaß der Urschrift als Nr 3201 – 64 der liniversal-Bibliothet. Die Sammlung ist v. Di., Reuleaur. 8o. XVIII, 201 8. m. Titelbild. Stuttgart, 3. 6. Cotta sorgfältig und vollständig, herausgegeben von Siurt Müller in Vres

liachfolger.

noore, Srank Srankfort: Ungetraut. Die Geschidite einer einsthaft gespielten au, der seinem Ahn auch ein knappes, aber gut orientirendes bio siomödie Deutsch v. Adele Berger. 2 Bde. 8o. 227 u. 264 6. Jina, ks. Costenoble. graphisches Gelcitswort widmet Ecs Dichters Bildnis ist dem hand

liphant, Inis.: Die foorzogtocyter. R. Deutsch v. Manjold. Stuttgart, Engelhorn,

Salter, Villiam Madrintire: Die cthische Lebensansicht. Aus dem engl. Micr. lichen Bändchen vorgedruckt. Es sollte in feiner Sausbibliothek fehlen.

übers. von Geo v. vizudri. gr. 8°. 22 6. Be.lin, s. Důmmlers Verlag. Eammlung ausgewählter Kriminal. u. De'cktiv:Romane. 10. u. 11. Bd. Autoris. 2145y. S. Stuttgart, R. Lutz.

10. Spåte Rache v. Conan Donle. 248 6. 11. Das Zeichen der

Vier v. Conan Doyle. 199 S.
Scott, IV.alt.: Die Jungfrau vom See. Dichtung in 6 Gej. Deutsch v S. Dobbert.

Liib iothek der Gejamtlitteratur. Nr. 791, 792. Hade, O. Hendel.
sd ciner, Olive: Träume. Autoris. Uibersetzg. v. nargarite podl. Mit einer

Einuitg. 0. Dr. Srdr. Jodl. 8°. VII, 9.) 6. Berlin, s. Důmmlers Verlag. Die „Šreie Litterarische Hereinigung zu Stettin"

Sewell, Anna, „Raabe" : Die Lebensge chichte e. Pferdes, v. ihm selbst erzählt. eröffnete am 21. September ihren diesjährigen Vortrags-Cyflus mit

nadı. „Black Beauty'', Autobiography of a Horse, 137. Taus., f.et

uberi. u. bearbeitet. So. 116 S. m. 1 Abbildg. Liipzig. p. sobting. einem Vortragsabend, am welchem Herr Dr. A. v. Hanstein - Berlin

Shakespeare, William: Gedichte, ins Deutsche übertr. durch Alfr. v. Maunts. über das Thema „die moderne Litteratur im Verhältnis zur gr. s. XVI, 362 5. Berlin, E. Selber. klassischen Dichtung“ sprach. Von Wieland, der sich in dem Vorwort

- : Imogen. (C12mbelin.) Romantis res Ed. Sür die moderne Bühne bearb. zu seinen (Bejámtwerfen als den Bertreter der Blüte deutscher Dicht v. Carl Groß3. Nusik v. Rud. Ruimann. ja, mal so. 95 8. 1.en, huber kunit bezeichnete, che Goeihe und Sdiler ihre herrlichen Werte ge

und Lahme. schaffen hatten, ging der Redner auf diese beiden Dichter-Heroen über,

Simens, sam.: Charakter. Bibliothek d. Gesamtlitteratur. 17r. 75:— 759. Salle

sendel. besonders aur das eigenartige, jeßt vor hundert Jahren entstandene

Sims, G. !.: Erinnerungen c. Schwiegermutter. Autoris. Uebersetg. o Mangold Freundschaftsverhältnis der beiden in ihrem innersten Wesen so Engelhorns algemeine Roman ibliothek. 17. 18. Stuttgart, Engelhorn. grundverschiedenen Minner hinweisend, das die meisterhafte Vol Smith. iv. Robertjon: Das alte Testament, seine Entstehung u. Ueb. rlieferung. indung ihrer Werfe und das Entstehen eines Teiles derselben ver Grundzüge der alttestamenti. Kritik, in populár:wissenschaftl. Dorleign. car. anlaßt hat

getillt llach der 2. Ausg. des engl. Orig.-Werks; ,,The old Testament in

t e Jewish Church" ins Deutide übeitr. u. hrsy. d. Lic. Prof. Dr. I. W. Indem sich der Vortragende der modernen Litteratur zuwendete, Rothstein. gr. 80. XIX, 447 S. Sreiburg 1. B. 3. C. B. Mohr. führte er aus, daß für die Entwicklung des Nomanes Goethe und für Wallace, General vormi. Gesandter, Lemois: Een saur. Eine E. aus der Zeit die des Dramas Ichiller maßgebend gewesen ist Der Ronian wurde Christi. Mit Genehniigg. des Verf. frei bearb. d. B. foammer. Juustr. o. künstlerisch ausgebildet bis zu Gustav Freytag und Spielhagen, dann

elit. C. Bawo ow:ki. In 2) Lign. 1-2. fg. Lep.-8. VIII u. 6. 1-24

m. Bildnis. Stuttgart, Deutsche Verlays: Anstalt. jedoch begann er infolge der nach und nach überhandnehmenden

Waverlen: S'ist nun 6. Jahre. Uebers. v. K. Richter. 8°. 484 6. Bibliothek Tendenzbestrebungen mehr und mehr zu verflachen. Das Drania, d. Gejamtlitterarur. Nr. 736—790. Foalle, O. Hendel. welches (Sefahr lief, eine Nachahnıung des klaisisdien zu bleiben, hat Wilson, A. J. E.: Selma. R. 2. Deutich v. 2. Geisel. 8o. 320 S. Mannheim, sich losgerissen von dem Sklaventum, und beginnt nun wieder, nach J. Bensheimer. dem es eine Zeit lang im Argen lag, den reinen Forderungen der Kunst und ciner freien Individualität der Verfasser zu entsprechen.

Aus dem Sranz ofisch en. Fehlt der Gegenwart auch ein Goethe und Schiller," so darf man Daudets Romane. 23—26 Lig. Srankfurt a. O., Andres & Co. roch die moderne Litteratur der flajsisdien an die Seite stellen, wenn 2llphonse: Briefe aus meiner Mühle. Uebersetzg. d. Emmn Becher. Engel, auch ihre Erzeugnisse häufig ichr unterschäft und getadelt werden; huins allgem. Romanbibliothek. 10. B). Stuttgart, Engelhorn u. Univ..

Bibl. nr. 3227, 3223. Heberi. d. Prof. d. Kühne. Leipzig. Reclam jun. pyrden doch auch die Werke der beiden Dichter-Fürsten von demi

Degre, 21.: Blaues Blut. 191 6. Wien, hartleben. Philosophen Wolf in abfälligster Weise beurteilt. Der geschäzie

Delpit, 216.: Martials Vater. R. Leipzi.3, Paul. Vortragende erntete bei dem zahlreichen Zuhörerfreis reichen, wolverdienten Beifall.

Dumas, Uler: Die drei INusketiere. Mit Illustr. v. Maurice Leloir. In 25 Lig.

Ler.-89. '1. Lfg. XI u. 8. 1—24. Stuttgart, Deutsche Derlags. Anstalt.

[ocr errors]

H. D.

Dumas, Uler: Der Chavelier v. Maison rouge. Ilien, Ssartleben.
Durun, fr. Unterr.-Min. Vict.; Caligula u. Claudius, Messalina u. Agrippina in

wort u. Bild. Deutsch_o. Prof. Dr. Oujt. Ksertzberg. Ler. -8°. 80 6. m.

53 Juustr. Leipzig, ss. Sdymidt & C. Günther. Erbrich, Emil: Lieder aus dem Meter Landi. Sranzösische Volkslieder, derdeutscht

durch E. E. 12o. VII, 93 S. Met, p. Even. Slammarion, Camille: Urania. Mit Genehmigg. des Verf. ins Deutsche übertr.

0. Karl IDenzel. 8°. IV, 235 6. Pforzheim, O. Riecker. Slaubert, Gust.: Madame Bovarz. 2 Bde. 192 u. 191 S. Wien, faartleben. Godet, Prof. D. S.: Einleitung in das neue Testament. Spezielle Einleitg. 1. BO.

Die Briefe des Apostels Paulus. Deutsch bearb. 0. Superint. Dr. t. Reineck.

8. VIII, 378 5. Kannover, C. Nener. Maupassant, Gun de: Yvette. Uebers. u. m. Einleitg. v. Sseinz Covote. 8'192 6.

Berlin, S. Sontane & Co. -: Our linken Fsand. Novellen. 8. Leipzig, fa. Paul. Notowitsch, nik: Die Lücke im Leben Juju. 8. III, 126 6. Stuttgart, Deutsche

Verlags-Unstalt. Ré, la, Paul de (Dr. P. u. Desjardin): Jesus d. Nazareth, dom wifi.nschaftl,

geschichtl. u. gesellschaftl. Standpunkt aus dargestellt. Uebertr. von Dr. Libr.

Just. gr. 80. XXXIX, 435 5. m. 1 Radierg. Leipzig, C. E. M. Pfeffer. Renan, Ernest: Gejdrichte des Volkes Israel Deutsch d. E. Sdraelskn. 3. Bd.

gr. 8o. V, 510 ö. Berlin, 6. Cronbach. -: Die Apostel. Uebersekt v. Dav. saek. 16o. 312 S. Unid.-Bibl. 17r. 3181

bis 3185 Leipzig, Reclam jun. Renard, Georges: Ist der Mensch frei? Ueberí. u. m. Anmerkung versehen v.

Alb. Südekum. 16. 103 6. Univ.-Bibl. nr. 3208 u. 3209. Ebo. Garcen, Srancisque: Die Lelagirung v. Paris. Ueberi. 0. Th. Bergfeldt. 8,

260 8. Bibliothek der Gejamtlitteratur. 773-i75. Salle, 0, faendel. Schultz, Jeanne: Jean v. Kardren. Deutsch v. Natalie Rümelin. Engelhorns

algem. Romanbibliothek. Stuttgart, Engelhorn. Veine, Jul.: Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen. Uutorij. Ausg. 6.. u. 62. bd. Ler do. Wien, u. Hartleben.

61. Das Karpaihenschloß. 201 S. m. 40 Juustr. 62. Claudius Bombarnac. Notizbuch e. Ripo.ters. 278 6. m. 55 Juustr. Vanderburck, Laure..cin, Clairville: Die Efelshaut. Deutsch bearb. p. iseinr. Jantíq. 16o. 96 6. Univ.Vibl. nr. 3197. Leipzig, ph. Reclam jun.

Aus dem Italienisch e 11. Bracco, Roberto: Weiber. Interessante Geschichten. Srei nach dem Ita!. von

Loth. Schmidt. 8o. 187 5. beilin, . Steinik. Lombroso, Prof. C.: Der Antisemitismus u. die Juden im Lichte der modernen Wissenschaft

. Uutoris, deutsche Ausg. v. Dr. ha. Kurella. 8°. VIII, 114 S. 1 tab. Leipzig, p. 5. ipiano. Mantegazza, Senat. Prof. Paul: Die Phnsiologie des Weibes. Uebersetzt von

Dr. X. Teuscher.' Uutoris. deutsche Ausy. e. Aufl. gr. s. XI, 505 5.

Jena, fo. Costenoble. -: Erinnerungen aus Spanien und Büdamerika. Uebersetzt_v. Dr. X. Teuscher.

Eingly autoris. deutsdie Ausg. 8o. 238 8. Jena, la. Costenoble. -: Die Phnsiologie der Wonne. Voustandige deutsdie Ausg, üverj. d. Dr. Graf

2. Wilding. 80.532 u. IV S. Berlin, 1. únadenfeld & Co. -: Die Kunst e. Gatten zu wählen. 8. 188 6. Stuttgart, Deutsche Verlags:

unstalt. Manzoni, Alessandro: Die Derlobten, Deutsch d. Ed. v. Bülow. 2 Bde. Forsg.

u. béarb. v. Ludw. Sränkel. 8o. 8t u. 354 5. Cottasche Bibliothek der

IDeltlitteratur. Stuitgart, I. 6. Cotta. Marchi, Emilio de': Don Cirillos fout. R. 2. Deutsch v. Karl Baron Torresuni.

Stuttgart, I. Engelho.n. Pellico, Silvio: Jleine Kierkerhajt. 16o. 220 5. Neners Dolksbücher. Nr. 1034

bis 1038. Leipzig, Bibliograph. Institut. Roberto, s. de: foermann Raeli. R. So. 212 6. Stuttgart, Deutsche Verlags:

Unstalt. Derga, 6.: Meister Mott... R. Aus dem Ital. v. Udele Berger. 8. 2.4 6. Berlin, o. Janke.

Aus dem 6 panisch e ni. Galdós, B. Perez : Sreund Manso. R. Uebersetzt von Srhrn. E. v. Buddenbrock.

Autoris. 'Ueberjebg. So. 294 5. Berlin, DŘ. Siegismu .o. Babel, Eug.: Der Tugendivächter. ļ. Nach Lope de Vega m. teiliveijer Benußg.

der Braunfelsigen Ueberjet39. für die Bührie bearbeitet. sc. 80 5. Berlin, S. Sontane Co.

Aus dem Lateinisch e n. Apulejus: Der goldene Ejel. Satirisch:init. R. Rodesche Uebers. 139. 3. Uufl.

Eingeleitet d. n. 6. Conrad. 8°. VIII, 270 S. Leipz 3, s. barsdorj. Apulejus v. Jiladaura, des: Upologie. Zum 1. Male über1. v. Dr. Sriß Weis.

gr. d. XXII, 88 6. Leipsy, 0. X. Keisland. 2ilsonius, Decimus Magnus: De Nosella. førsg. und erklärt v. f rid.itdoc. Dr.

Carl kosius. Unh. Die Ino;elgedichte des Denantius Sortunatus. gr. so.

VII, 100 8. Marburg, 17. 6. Elweri's Veil. Ssessel, Skarl: Die ältesten Mosellieder. Die Ilíojella des Ausonius und die Ilojel

gedichte des Sortuiiatus. Deutsch i. d. Versmaßen der Urichrift. 12o. 48 6.

Bonn, E. Weber. Sueton Tranquillus, Cajus: Das Leben des Cajus Caejar Caligula. Peberf.

u. m. Unierkgn. Derjehen v. Ernst Dietze, S. p. gr. 16o. "Xvi, 56 6. Leipzig, I. Milde,

lagradow, W. J.: Moderne russische Censur u. Presse vor u. hinter den Coulissen.

so. XXVIII, 482 6. Berlin, 8. Cronbach. Obroutcheff, Anna: Märchen. 8°. 80 S. Reval, 5. Kluge. potapenko, I. n. : Praktische Lebensweisheit. R. 80. 302 6. Stuttgart, Deutsche.

Verlags:Anstalt Pnpin, _2. 17.: Die geistigen Bewegungen in Rußland in der 1. fsälfte des

XíX. Jahrh. 1. Bd. Die russiidie Gesellschaft unter Alexander I.' Uebertr. p. Prof. Dr. Boris Minges. Autoris Uebersetg. der 2. Aufl. gr. 8o. XXVI,

BJO 6. Berlin, 6. Cronbach. Tolstoj, Oraf Leo 17.: Religion u. Moral. Antwort auf e, in der „Ethischen

Kultur" gestellte Srage. Aus dem rusi. Mscr. übers. v. Sophie Behr. gr. s.

37 6. Berlin, S. Dümmler. -: Samilienglüd (Der Roman der Ehe.) E. Mit Genehmigg. des Verf. übers. v.

L. u. fsauff. 2. Aufl. d. 146 S. Berlin, G. Janke. -: Gott.s Reich ist in Euch, od. das Christentum nicht als e, mnīt. Lehre, sondern

als neue Lebensansdauung, vollständige Ueberjet39. des rusí. Orig.: Nfkr, v.

L. u. fsauff. 8°. XII, 2.4 S. Berlin, U. Janke. -: Das Reich Gottes ist in Euch od. das Christentum als e. neue Lebensauf.

faffung, nicht als misti che Lehre. vom Derf. autorit. Uebersetzung von

R." Löwenfeld. d. XX, 520 5. Stuttgart, Deutsche Durlags. Anstalt. -: Meine Beidhte. Nach der 2. Aufl. überf. d. L. U. hauff. 2. Aufl. 89. VIII,

Tel 6. Berlin, 0. Janke. -: Die loungersnot in Rußland. Mit e. Nachwort. Deutich v. L. A. Fauff.

8. 132 5. Berlin, 0. Janke. Tolstoj Sohn: Das blaue Saeft. E. Uebers. v. Dr. Alexis Markow. 80.64 8.

Berlin, H. Steiniz. Turgenjem, I. S.: Mumu, das fündchen dis Taulstummen. Saust. 2 €. Uebers.

v. L. ä. fiauff. 8o. ic6 8. tbd. -: Sederzeichnungen eines Jágers. Deutsch von Aleris Markow. 8o. 166 6.

Bibl. d. Gesamtlitteratur. pr. 278, 279, Halle, O. Hendel. Wereschagin, w. W.: Der Kriegskorrespondent. E. aus dem russisch-türk. firiege. Deutch 0. Eug. õabel. 8". 231 S. J. G. Cotta Nachf.

Aus dem Polnisch e n. Balucki, Mich.; Der Bürgermeister v. Pipidowka. Ein galiz. Sittenbild. Einzig

berecht. Ueber;. v. Dr. Heinr. Ruhe. so. XVI, 213 6. Dresden, ss. Minden. Polnisches Ilovellenbuch in deutich. Gewande v. All. Weiß. 2 Bde. 80. 141 6.

Bibl. d. Ocjamtlitteratur Nr. 776 1777. Salle, ssendel. Snrokomla, Ladisl.: Ssans vom Sriedhof (Janko Cmentanik). Eine Dorfgeschichte.

Metrisd übertr. d. Dr. M. Morgenroth. 12o. 03 6. Leipzig, 10. Sriedrich. 539manski, ud.: Unter Ansiedlern u. Verschickten. Skizzen aus Sibirien. Ueb:rj.

V. Elue Kübner. (Sibirien !! v. cinem polen.) 30. 237 6. Srankfurt a. O., js. Andres & Co.

Uus dem Tich e ch is ch e n. Vrchlicky, Jaroslav: Episches u. Lnrisdjes. Gediděte. Uutoris. Uebersetzg. v. edm. Grün. So. 230 -. m. bildiiis. Prag, fo. Dominicus.

Aus dem Ungarisch en. Beniczky:Bajza, selene v.: Rang u. Geld. Roman. Deutsch von Osk, d. Krücken.

2 Tie. in 1 Bdc. So. 192 u. 176 5. Berlin, G. Janke. Berczik, u. v.: Juusionen. L. Deutsch von Jojef Jarno. 20 s, in u. Entich

Theater-correspondenz Nr. 5. Berlin, fa. Steiniz. -: Ehejiandsgeschichten u. andere Humoresken. Deutsch von Dr. Udolf Kohut.

160. 103 5. Univ.-Bibl. 1tr. 3240. Leipzig, Reclam jun. Brodi, Sándor: Menschen. Bunioresken. Deutsch von Oskar d. Krücken. So.

140 6. Berlin, G. Janke. iserczeg, Srz.: Srau Lieutenant und andere sumoresken. Deutsch don Osk.

v. Krücken. 8°. III, 140 5. Berlin, G. Janke. Jokai, Niaurus: Seindliche pole. R. Ausschließlich ermächt, deutsche Uebertragg.

v. Ludir. IVedisler. 2 Cle. in 1 Bo. 80. V, 240 u. III, 104 8. Stuttgart,

Druckerei u. Verlagshaus Stuttgart, Dr. Soerster & Co. -: 3wei Madchenherzen u. andere Ilovellen. Deutsch von Ludw. IVechsler. 8o.

V, 327 8. Berlin, Bibliograph. Bureau.

Aus dem Griechischen. Ucíchines Riden Bogen Ktesiphon. lebers. v. Dr. W. Reeb. 16o. 104 6. Univ.

Bibl. 11c. 3177. Leipzig, Reclant jun. Batrachomachine homericae archetypon ad fidem codicum antiquissi

morum ab Arth. Ludwich restitutum. Progr. gr. 4o. 28 6. Königsberg,

Akadem. Buchh. d. Schubeit & Seidel. Grundriß der theologischen Wissenschaften, bearbeitet von Uchelis, Baumgarten, Cornuill etc. 111. Cl. I. Bd. gr. 8°. Sreiburg i. B., I. c. 6. Mohr.

ILL, 1. tinlcitung in das neue Testament v. Prof. D. adf. Jülicher.

1. u. 2. Aufl. XIV, 404 5. Herondne Mimiamui accedunt Phoenicis Coronistae, Mattii Mimiam

borum fragnienta, iterum odijit Otto Crusius. 86. XXXVI, 150 8.

Leipzig, 1. 0. Teubner. facrondas, Jilimiamben. Eingeleitet, übers. u. m. crklår. Bemerkun. dersehen v.

Sicgfr. Ilickler. gr. 8o. 67 ö. Wien, C. Konegen. plutarchs ausgewählte moralische Abhandlungen. Uebers. v. Dr. Otto Güthling. 2. Bodin. Tie jou der Jüngling die Dichter lejen ? Trostichrift an Upollonios.

100 5. Unid : Bibl. 17r. W. Leipzig, Niclam jun Rohrbadi, Dr. Paul: Der Schluß des Miarkusevangeliums, der vier Evangelien.

kanon u. 8. kleinasiatijden Presbitur. gr. 8°.60 5. Berlin, G. Nauck. Testament, das lleue, úbers. v. D. Carl Weizåder. 6. u. 7. Aufl. In 3 Lfryn.

1. Lfs. °. Vilí, 16 5. Sreiburg i. b., 3. C. B. Jilohr. Weiss, Dr. Bernh.: Das neue Testament. Tertkritische Unters. und Teftherstellg.

1. Tl. upojielgeld?idite. viatholijde Bricfe. Apokalypse. Uus: Terte 11d Unter, uchyn. zur Vejdichte d. altdıristl. Litteratur, hrsg. v. Osc. v. Gebhardt u..01. sarnack." gr. s. III, diu; VI, 230 u.'VI, 225 S. Leipzig, 1. C.

Isinrichs Verl. Jittel, D. Emil: Das Johannes: Evangelium, nach dem v. späteren zusätzen und

Irrtümern gereinigten gr edpischen Grundtertedein deutsden Dolke überjet.

$. 8°. 32 Š. Jiarlsruhe, Ø. Braun. -: Die offenbarung des Johannes, nach dem gereinigten griechischen Grundtexte

dem deutschen Volke ubers. gr. s. 34 S. Ebendu. -: Die Schriften des neuen Testaments. Dem deutschen Dolke übers. u. erklärt.

gr. 8*. ' VII, 532 5. m. 4 farb. JŘartens. Ebenda.

Aus dem Russischen. Casti, Chorhr. Giaisibattista: Sr. fouiliyksit Papst Alexanders VI. Bulle: „In

rebus amoris". Ins Deutsche ů. ertr, v. Ludiv. = charf. 100. ol 6. Jürid),

Verlags.magazin. Dostojevski, S. In.: Fselle nächte. Ein sentimentaler R. So. 112 5. Leipzig,

Øreßner & Schrainni. Gogolj, 17. W.: Der Revisor. k. 5 Uusz. nach der letzt. Járit., v. Professor

1. Tichonrawow besorgten Ausg. überir. v. Srdr. Siedler. Gu. 120 o. bibl.

d. Gejamtlitteratur Nr. 260, 701. ssalle, send.l. Italcomes' internationale russische Unterhaltungs • Bibtiothek. 1. Scrie. 4. und 5. Bd. 12. Stuttgart, C. Malcomes.

4. Dom Sumpf auf den Ideg. v. u. Michailow. 272 s. - 5. Ein

Stern. R. v. 3. N. Potapenko. Die Gattin d. 2. Tichechom. 171 u. 84 6.

« ForrigeFortsæt »