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Das ist auch nicht nötig," erwiderte Friedrich, wieder „Friedrich!“ schrie sie laut auf und eilte mit Tränen gemäßigt. Ein talentvoller Mensch hat tausend andere in den Augen auf ihn zu. Feine Einfälle bei der Hand, um sich zu helfen. Aber das „Sei Soch ruhig und unbesorgt, Trudchen,“ versuchte ist jeßt egal: ich wil dir mal einen ernsthaften Vorschlag er sie zu trösten, „ich komme ja bald wieder, nur auf machen, Hahn: du weißt, daß ich niemals eingebrochen ein paar Tage.“ oder gestohlen habe, daß ich mit ganz anderen Mitteln Und die Lippen an ihr Ohr hinabgebeugt, wieder: arbeite und daß meine Art zu arbeiten eine Kunst ist. holte er immer wieder dieselben Worte, immer wieder; Wie ich als Künstler über euch Verbrecher denke, weißt aber sie hörte garnicht darauf und hielt das Gesicht undu auch

verwant an seine Brust gepreßt. ,,Na - und nu?“ "

Trudchen, sei doch ruhig,“ bat er wieder und .strich „Ich habe Standesbewustsein: der Verbrecher gehört ihr zärtlich mit der Hand über das Haar. nicht zu uns, es liegt in unserem eigenen Interesse, die Da sah sie plößlich zit ihm auf. Ihre Hände legte Grenze zwischen dem Künstler- und dem Verbrechertum fie auf seine Schultern, die Finger frallten sich fest ein scharf und deutlich zu zeichnen und das letztere auszurotten. und ihr heißer Blick senkte sich in den seinen. Aber du bist mein Freund und du hast mir einen Dienst ge Friedrich, flüsterte sie leidenschaftlich, „bis morgen leistet, deshalb höre mich an: geh nach Amerika und früh haste bleiben wollen." werde ein ordentlicher Mensch ich gebe dir fünf Es geht nicht,“ erwiderte er, das Geficht ganz zu hundert Mark!"

ihr herabgebeugt. „Fünfhundert Mark?" wiederholte Hahn langsam, „Friedrich,“ stammelte sie wieder, während ihr heißer ihn mit zweifelndem Blicke betrachtend.

Ateni seine Stirne streifte, ,,bis morgen früh." „Ja,“ erwiederte Friedrich gleichmütig und zog aus

„Trudchen, Trudchen,“ "murmelte er leise, während seiner Rocktasche ein Portefeuille aus feinem braunen er heftig mit sich selber zu fämpfen schien. Leder hervor, dem er eine Banknote entnahm.

Blos bis morgen früh, Friedrich!“ „Willst du, Hahu?"

Er schwieg noch eine Weile und atmete tief auf. „Ia,“ schrie dieser laut auf und riß dem anderen „Ja, Trudchen,“ sagte er dann und umarmte fie den Geldschein gierig aus der Hand.

zärtlich. Aber du fährst auch bestimmt,“ ermahnte Friedrich. So standen sie eine Weile in stummer llmarmung,

„Na, so ville Chrifiehl wirste mir doch woll 311- und dann gingen sie Hand in Hand in das Zimmer hinitraun,“ erklärte Hahn, sich selbstbewust in die Brust ein, wo sie auf dem Sofa_Platz nahmen. werfend, „det ick Wort halte, wenn ick eenem ,von uns „Friedrich," begann sie nach einer Weile, während wat verspreche.“

der sie etwas schamhaft zu Boden geblickt hatte, wieder Im Friedrichs Mundwinkel zuckte wieder jenes feine in unbefangenem Tone, „der Strolch hatte ja 'n Fünfleise Lächeln bei diesen Worten.

hundert Markschein?" „Na, dann lebe wol, Hahn,“ sagte er, diesem die Den habe ich ihm geschenkt, Trndchen.“ Hand reichend.

Wat?' Soville Feld hast du?" fragte sie, sich er„Adje, Friedrich und kneife du ooch aus – det

det staiint zurückbeugend und ihn verwundert ausehend. is jicherer.“

„Ich habe jogar noch viel mehr, Frauchen," erklärte er. „Ich werde sehn,“ erwiderte er, und Hahn verließ ,,Ach!“ meinte sie, ungläubig den Kopf schüttelnd. das Zimmer.

Willst du's mal fehn, Weibchen? ha ?" Während er dann die Küche durchschritt, betrachtete „Zeig' doch mal, Friedrich.“ er die Banknote mit grinsender Freude, Frau Gertrud ,,Da," erwiderte er, das Portefeuille aus der Rock blickte die sonderbare Erscheinung mit gemischten Gefühlen tasche ziehend. an, und Friß riß den Mund auf.

Sie nahm cs_und fuhr erst ein paarmal wie spielend „Adje," frähte Hahn sie an.

mit dem Zeigefinger auf der glatten Oberfläche des feinen Adje,“ erwiderte sie kopfschüttelnd, und jener ging Leders umher, dann öffnete sie es und blicte bestürzt und hinaus.

erschreckt auf, als sie die vielen Geldscheine von brauner und blauer Farbe fah.

„Det is allens deine, Friedrich! Allens — janz und Männchen,“ mahnte Frau Gertrud mit leisem jar?"" rief fie laut aus. Vorwurf, während Friedrich nachdenklich in die Küche ,,Hm. Außerdem besiße ich noch einen Reservefonds," fam, „so'ne Leite sollten doch nich hierher kommen.“ entgegnete er lächelnd, während sie wie träumend auf das „Entschuldige, Trudchen,“ bat er, es geschieht nicht viele Geld in ihren Händen blickte

. wieder."

Er jah fie dabei an mit seinem feinen Lächeln und Vata,“ erkundigte sich Friß neugierig und den blon wartete augenscheinlich, was sie nun wol sagen wurde. den Lockenkopf zutraulich an des Vaters Seite lehnend, „Friedrich,“ rief fie plößlich in findlicher Freude ,,wat war denit det for'uí Kerl ?"

heftig aufspringend, denn sind wa ja reich! Und denn „Das war einer von den Eseln, die mit den Dhren fönn wa uns 'n Wagen koofen und 'n Pferd vor und fliegen wollen. Weißt du noch. Frißchen?"

neue Möbel und 'ne neue feine Wohnung vorne 'raus, „Ja, Vata,“ erklärte der Knabe, mit ihm zum und Küchenfenster gehend. Friedrich lehnte sich gegen das Aber Trudchen," unterbrach er fie lachend, fie auf Fensterfreuz und stüzte den Kopf in die Hand.

seinen Schos herabziehend, warum denn? Fehlt dir „Vata?" flüsterte Friß, seine nachdenkliche Miene denn hier irgend etwas?“ bemerkend, ,,biste beeje?"

„Na, det jar nich, Friedrich aber det wär doch Nein, mein Kind. Trudchen," wandte er sich dann

denn allens viel feiner. plößlich mit einem leisen Seufzer an seine Frau, „ich

„Nein, das wäre nicht feiner,“ erklärte er, ihren Ton ich muß derreisen.“

kopirend. „Du würdest dich ja in so plößlich veränderte „ Friedrich! Wat verreisen?" rief Fran Gertrud Verhältnisse garnicht hineinfinden können, Trudchen.“ bestürzt, „wenn denn, Friedrich ?"

„Ach doch, Friedrich,“ versicherte fie, „da jewöhn' ic Gleich, Trudchen fofort.“

mir schon janz leichte dran.“

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Aber weshalb denn, Trudchen? Grade in dieser Friedrich blickte sie bewegt an und machte sich dann Ilmgebung gefälst du mir am besten.“

sanft aus ihren Armen los. Daower' 'ick dir aber noch viel besser jefallen, „Trudchen, es ist wol besser, wenn es nicht hier Friedrich. Ja! det brauch', ja nich jleich zu sind! All. oben geschieht, nicht?" mählig, jo nach und nach, ja?"

„Ja,“ schluchzte sie. Åber, Frauchen.“

Ich werde den Beamten entgegen gehen,“ sagte er Bitte bitte, liebster, jut'ster Friedrich,“ schmeichelte ruhig, nachdem er noch einmal tief aufgeathmet hatte. fie. Ick inöchte 't ja so jerne.“

Dann nahm er Hut und Handschuhe und drücfte die weiMutta, et hat jekloppt“ schrie Friß in diesem liende Frau noch einmal an sich. Augenblick aus der Küche herein, und die beiden Gatten „Adieu, mein Trudchen,“ sagte er, fich sofort wieder hörten, wie die Eingangstür unter heftigen Faustíchlägen von ihr frei machend; „adient, Friß,“ wandie er sich an erdröhnte. Die Frau eilte sofort hinaus und Friedrich diesen, hob ihn empor und füßte ihn. Dann aber, den folgte ihr langsam. Sie öffnete die Türe – aber er: Knaben wieder herablasfend, fehrte er sich schnell ab und schrocken fuhr sie zurück, als sie den „roten Hahn“ wieder ging rasch hinaus. vor derselben erblicta.

„Friedrich!“ schrie die Frau ihm wie verzweifelt Du, Friedrich!“ frähte er sofort, diesen erblickend, nach aber sie hörte nur noch seine Schritte und das „kneif aus!

Se kommen schon, de Blauen und de übliche Treppengeknarre und Geländerächzen. Sie stürzte krumme Jette. Rasch, raus!' Ik klettre uff & Dach!" in das Zimmer und warf sich schreiend auf das Sofa, Damit stürmte er auch schon die Treppe zum nächsten während Friß auf dem Fußboden lag und leise winselte: Stockwerk hinauf und die Stufen fnarrten und das Ge „ Vater, Vater.“ So verharrten sie lange im Zimmer länder ächzie dabei.

und sprachen nicht initeinander. Und beide weinten.

*

Friedrich war mit äußerlicher Ruhe die Treppen Laut schluchzend lag Frau Gertruð an der Brust hinabgeschritten und begegnete unten am Eingange den

. ihres Gatten, und Friş hing weinend an des Vaters

Ich wollte Ihnen das Treppensteigen ersparen, Halse. „Friedrich, Friedrich,“ schluchzte sie unter strömenden | dem er Höflich gegrüßt hatte. Die Beamten erwiderten

meine Herren,“ sagte er mit ironischem Lächelni," nach Tränen. „Vata, du mußt wech,“ weinte Friž.

seinen artigen Gruß und legten ihm Handschellen an. „Ruhig, Frauchen nicht weinen, Friß,“ tröstete er

Dann führten sie ihn hinweg, und als sie über den Hof seine Lieben. Man muß sein IInglück auch mit Fassung dritten Stockwerkes empor ind seufzte leije.

fament, blickte Friedrich noch einmal zu den Fenstern des zu tragen wissen."

Aber er sagte nichts. – Aber beide weinten unaufhörlich weiter.

Vorläufig könnt ihr mich ja noch besuchen," fuhr Friedrich fort. „Sei nur unbekümmert, Trudchen, ich habe gut für dich gesorgt.“

Die Frau hörte garnicht auf seine Worte und Fritz schluchzte völlig fassungslos. Heilend ließ er sich herab

Litterarische Chronik. von des Vaters Halse und schmiegte sich an seine Seite an. „Ruhig sein, Frißchen,“ ermahnte Friedrich und

Otto Gildemeister ist augenblicklich mit der Herausgabe von

sł arl Werders Nachlaß beschäftigt. streichelte ihm sanft den blonden Lockenkopf.

Der Nachlaß besteht ausAber der Knabe bebte förmlich am ganzen Körper schließlich aus Werders Gedichten, die der Verfasser bekanntlich und des Vaters Hand ergreifend, drückte er sie gegen sein

bei Lebzeiten sorgfältig vor fremden Augen hütete. Sie sind in

folgender Weise cingeteilt: ,,Bidmung; Saroline; Vermischte Gedichte; Gesicht und weinte darauf weiter. „Vata, Vata,“ schluchzte er laut, „huhu, nach welchet

Blätter aus dem Tagebuch cines Dichters; Auf der Reise; Der Zuchthaus kommste denn nu, Vata?"

Mutter; In Dienst der Wahrheit; Geschichte, Politik, staiser und „Friedrich,“ bat Frau Gertrud weinend, „versuch et

Reich; Alter.doch: vielleicht fannste jetzt noch jlücklich 'rauskommen."

Der größte Teil der Gedichte ist an sèaroline Fiedler gerichtet, Nein, Trudchen, das ist vergeblich — man hat das

jene edle Frauengejtalt, die im Gemütsleben Karl Werders eine so Haus schon längst umstellt und — ich tlettre nicht aufs

ich klettre nicht aufs große Rolle spielte. Wir sind in der Lage, schon in der nächsten Dach!" erwiderte er mit seinem feinen Lächeln.

Nummer des Magazins einige der markantesten Stichproben aus Die Frau blickte ihn an und es war, als wenn von

dieser bedeutsamen Publikation, die zu Weihnachten erscheinen soll, seiner Festigkeit und Ungebeugtheit etwas auf sie über

zu veröffentlichen. ginge. Sie trođnete ihre Tränen und versuchte sein

Jeue Bühnenerscheinungen. Basedow, Hans von: Festspiel Lächeln zu erwidern.

zur Eröffnung des neuen Theaters in Erfurt. Und nich wahr, Friedrich,“ erkundigte sie sich dann, Bliß, Paul: „Der wunde Punkt“. Schwank, 4. Akte. Anmir" fönn se doch nicht anhaben, nich?"

genommen Alexanderplag-Th. Berlin. „Nein, Trudchen; du bist so unschuldig wie Friz."

Bohs, Arnold: „Vom Bann erlöst“. S. 4 A. in Vorbereitung Und denn – wie

Litterar. Vereinigung Stettin.

wie lange?" fragte jie Dumas, Alexandre: „a route de Thêbes“. Ang.: Neues plößlich, wie beschämt den Kopf an seine Brust lehnend, Theater, Berlin. ohne ihn bei dieser Frage, die ihr sichtlich schwer wurde, Franchi: „Sèindesseele“. Cyklus, 3 draniat. Bluetten: „Der anzusehen.

ochzeitsfuchen", „Vater, Vater" und Zu spät".

Friedmann, Alfred: „Ein Wiedersehn“ 1 Akt und „Ein Er beugte sich an ihr Ohr hinab und flüsterte ihr

Denkmal 1 A. Angenommen in Hannover. etwas hinein und fie begann von neutem zu weinen.

Fulda, Ludwig: Bearbeitung der „Hochzeit des Figaro“ von „Wirst du mir indessen auch treu bleiben, Trudchen?" Beaumarchais. Neues Th., Berlin. fragte er leise.

Galdos, Perez: „Die Herzogin von San Quentin“. Angen.

Neues Th. Berlin. Sie gab ihm gar keine Antwort darauf und ihr Germain, Auguste: „Famille". Angenommen Neues Theater, Weinen vermehrte sich nur.

Berlin.

*

Litteratur-Tafel.

Janne: „Mariage d'hier". Angenommen im Neuen Theater, Berlin.

Jacobsen, Benno: „Villa Bielliel chen". Schw. 1 A. Angen. Residenz-Th. Berlin.

starczag: „Entsagung". Angen. Neues Th., Berlin,

Lundner, Mar: višriedrich der Große“, Volksbühnenfestspiel, Sönigsberg.

Dianž, N.: „Der rote Hannickel“. Volksst. 4 4. Theater am Gärtnerplay, Dèünden, Erfolg.

Mendes, Caiulle: „Das Weib des Tabarin“. Angen. Neues Theater, Berlin.

Þailleron: „Cabotins“. Ang. Neues Th. Berlin.

Winero: „Die zweite Frau“. Angenonimen Neues Theater, Berlin.

Schönthan, Franz von und Stadelburg, Gustav: Zum woltätigen Zweđ“. L.

sajuly, Starl, Theod.: „Ein Todesurteil“, ang. Residenz-Th. Dresden.

Stahl, Francis: ,,lleber Kreuz", Schw. Falscher Trieb", S.
Trotya, Thilo von: „Eine Erfindung“, L. Görlig. Erfolg.

Walther, Ostar und Stein Leo: „Das gaus des Majors“. L. 4 4. Nurnberg. Erfolg.

Wangen heim, frig v.: „Zehntausend Fuß hoch)". Angenommen Dresdener softheater.

Dachträge: Erscheinungen, beliannt gegeben vom März bis August 1894. Besprechung einzelner der aufgefüljrten Novitäten bleibt vor

behalten.

I. krzählende Sitteratur. Greinz, Rud. Saeinr.: Die Steingruberischen. Der Kooperator. 2 Tiroler Bauern

gcich. 18". 115 6. Univ.-Bibliothek 17r. 3186. Leipzig, Reclam jun. Böcker, Paul Oskar: Leichtsinniges Volk. 17. 169. 103 6. Univ.. Bibl. 3212.

Ebenda. Kreber, Mar: Der Basgeiger. Das verherte Buch. 2 Berl. 6. 160. 92 6.

Univ.:Bibl. 3207. Ebenida. Schönaid-Carolath, Prinz Emil 311: Hürgerlicher Tod. n. 180. 138 6. Litterar.

Schaizkästlein 17r. 2. Stuttgart, Deutste Verlags: Anstalt.

II. Dramatische Berke.

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Castelli, Srz.: Die Schwäbin. L. Durchges. u. Hrsg. v. Wittmann. 18°. 35 6.

Univ. Bibl. lir. 3229. Leipzig. Reclam jun. Gumppenberg, Sanns v.: Die Illinnekönigin. R. 16", 31 6. Univ. . Bibl

11. 3198. Ebenda. Jantid?, Heinr.: Kaijer Joseph II. und die Schusterstochter. Fsistor. Volks:Sch.

16o. 71 5. Univ.:Bibl. Nr. 524. Ebenda. Joli?. Þaul: Vroni oder die Aufforderung, zum Tanz. Singspiel. Musik von

Rhold. Kudell. 16o. 32 S. Univ. Bibl. nr. 3210. Ebenda. Siking, Sr3.; Beatrice, faistor, T. 10°. 94 6. Univ.- Vibl. Nr. 3235. Ebenda. Ĉtark, Ludw.: Onkel Adolar. Sdyw. m. Benutg. 6. A. v. Winterfeldschen Stoffes.

16. 33 6. Univ.:Bibl. 3139. Ebunda. Szafranshi, Telesfor: Carlas Onkel. Schw. 160. Univ.-Bibl. 17r. 3206. Ebenda. Teweles, Saeinr.: Die Dejellschaiterin. L. 180. 30 S. Univ.. Bibl. fir, 3213.

Ebenda. Voß, Nid. : Daniel Danieli. 5d. 16. 115 6. Univ.-Bibl. Nr. 3184. Ebenda. Walther, Osk.: Das Schloß anı heer. Orig.. Sch.

160.

76 8. Univ. Bibl. lir. 3238. Ebenda.

III. Sedichte. Detmer, Osk.: Von Innen heraus. Religiöse Gedichte. 80. 196 6. sainburg

Seippel.

IVa. Sesamtwerke, Ken-Ausgaben älterer Dichter.

Ter verstorbene Francesco Diastriani war in Neapel der popularjie poet. jm uuslande war er unbetanint. Manchmal wurde er der neapolitanische Diđens genannt, und in der Tat virjtand er cs, die kleinen Leiden und Freuden seiner Landsleute in ciner Weije zu schildern, die, wenn aud) entfernt, an den großen englischen Dumoristen erinnert. In Nieapel wurden und werden noa) jeine erzahlungen von allen stlagen verjchlungen; in jeder Zeitungsbude Vicapels werden sie feil geboien.

francesco Niajtuani war 1819 in Neapel geboren, als Sohn cines Ardjitetien. Die Sorge stand an jemner wiege, wie an der jemner jeclis Bruder. Er verjuasie es zierjt als journalist und Dramatitér, dann als Lehrer des franzojijchen, Englischen, Deutschen, Italienijden, der Geschichte und Geographie. jn einen wenigen Freijiunden brachte er es feruig, während jeiner 50 jährigen literarijajen Laufbahn, 40 Theaterstücke, 107 Tiomane (davon viele mehrbandige), 263 futzere Erzählungen, inzählige Artitel und Verse zu schreiben. Auf einen grünen Zweig tan er nie, und alles was er in seinem Tejtament jemnen siindern vermachte, war „ein chrlidier Name." Ein Artikel allerdings, der im heutigen štalicn im Kreije gestiegen ist.

Majirianis volistumliche Schriften find jart sozialitijah angehaucht, aber von einem naiven Sozialismus, der ihm nid)t aus irgend einer I hevrie oder einer Schule oder partei erwudis, der er angchörie, sondern aus der Beobad)tung der clenden Lage seiner Voitsgenojjen. Am betanntesten et von jeinen Büchern die er: zahlung „Die Sajatten“ geworden. In diejem Buch jahildert er die mjeravlen Verhaltnije, durch die sich das Weib der unteren Volfs. tlasjen in jeinen drei Lebensjiadien, als Maddien, Baliin und Mutter, hindurdizuqualen hat. Majiriant ijt als echter naiver Volkssdrifijieder der Dann ver starten Farben: Wojtand und Eigentum jind ilim Verbrechen, der Neidheijt sajt immer ein Iinmenja), und das Lonio, das in linteritalien zur Voltstrautheit geworden 11t, betampft er mit einer hodiji rejpettabein Wudt und Edineidigkeit des Ausdrucks. Tu er fein Sozialiji aus Dotirin, jondern aus Mitleid und Zorn 111, laßt ihn die Tradisjorm völlig talt. Tur sionig, der ihm die not der armen Leute lindert, it ihn lieber, als der Republik: prajident, der die poliut der Börjentönige macht. Auf Viktor Emanuel hat er eine schwungvolle Leichenlede gehalten. Und seiner angejtammien Fieligion war er mut Leib und Seele ergeben; er predigie das Gcbet und das Wort Goties. „d horfe mit allen Trojtungen der heiligen fatholischen Religion 311 sterben,“ schrieb er in seinen legten Willen, „der ich mein ganzes Leben hindurch ergeben war und id) ermahne mein Weib und meine Siinder desgleichen zu tun. ija) babé in an meinen Sarisien jesu Christi wahre Lehre zu verteidigen geud)t.“

Arndts, Einit lor.: 1Verke. 1. einheitl. Uusg. seiner saauptschriften. Bearb. u. Feinr. IIeisner. 3. Bd. 8°. Leipzig, K. S. Prau.

. Geoidite. Vollständige Sammlg. Mit Anmerkgn. hrsg. v. Sø. M.

1. TI. 312 5. Armin, Achim v. u falemens Brentano: Des Knaben WVunderhorn. Alte deutsche

Lieder. 3. Bd. 16. ,354, 398 ü. 294 6. Meners Volksbüdzer 1tr. 1041 bis

105+. Leipzig, Bibliograph. Institut. Pilau, Srdr.: Geheime Geschichten u. rätselhafte Ilzeaschen. Sainlg. verborgener

oder vergeijener merkwürdigkeiten. 4. Bddin. 16°. 80 5. Univ. - Bibl.

17r. 3214. Leipzig, Reclam jūn. Deinhardstein, Joh. Ludw. : Fsans Sachs. Sch. Durchges. u. hrsg. von Carl

Srdr. Ivittmanni. 70 6. liliv.: Bibl. 17r. 3215. Ebenda. Eichendorffs, I. v.: Ausgewählte Werke. 2 Rde. 251 u. 168 6. Cottasche Volks.

bibliothek lir. 3132. Stuttgart, J. G. Cotta. Sijchart, Joh.: Das Jesuitenhütlein. Satirisches G. 16°. 4+5. Neners Dolks.

bücher 1055. Leipzig, Bibliograph. Bureau. Gotthelf, Jeremias: Ausgewählte Werke 111 Bdn. 3. 1. 4. Bd. 255 u. 204 6.

Cottasche Volksbibliothek ilr. 290. Stuttgart, I. o. Cotta. Goethes Werke 10–15. Bd. Ebenda. Moethes IVerke. Illustr. v. ersten deutschen Künstlern. Försg. v. Seinrich Dünger.

4. Aufl. (In 90'Lfgn.) i. 11. 2. Lfa. Ler.-jo. Stuttgart, Deutsche Verlags:

2nstalt. Grillparzers sämmtliche „Verke. 5. Ausg. in 20 BDn. Sarsg. u. m. Einleitung

versehen von Aug. Sauer. 17 -20. Bd. 8o. 260, 203, 26 und 50 S. Cottajde Bibliothek der Weltlitteratur. 233, 235 u. 237, 239 Bd. Stuttgart,

I. ☺. Cotta. vrimm, Kriider: Kinder, u, jāausmården. Univ.Bibl. Ir. 1009 – 1011 und

:1191 - 3196. Leipzig, Reclam jun. -: Sünfzig Kinder: ", Ssausmärchen. Ssrsg. v. Serin. Grimm. Kl. Ausg. ntit

12 Bildern v. Ludwd. Richter. '160. 253 6. 28 Bd. lit. 3179, 3180. Ebd. Sebbels, Srdr., Werke. Heu durd geseh. Ausg. 8 Tle. in 2 Bdn. 12°. 208, 207,

204, 150, 226, 219, 208 u. 206 6. Ber:in, Bibliogr. Anstalt, A. Warschauer. - dasjelbe. Auswahi in 1 Bde. 120. X, 208; VII, 206; 57, 111, 146 u. 224 6.

Ebenda. -: Serodes u. Ilarianne. E. T. 10". 108 6. Univ. Bibl. tīr. 3188. Leipzig,

Ph. Reclam. -: Ausgewählte Ged dyte. 169. 172 S. Jeners Volksbücher Nr. 1030 — 1032.

Leipzig, Bibliograph. Institut. -: Oed:chte. Forsg. v. Sidr. Brandes. 18o. 432 6. Univ. Bibl. 17r. 3231-3234.

Leipzig, Reclam juni. -: onges u. sein Riny. E. T. 18o. 67 S. Univ.-Bibl. Nr. 3199. Ebd. : Mutter u. Kind. Ein 6. 10°. 26 6. Meners Volksbücher Ir. 1033. Leipzig

Bibliograph. Institut. -: Die libelungen. Ein [. in 3 Ubtign. 16o. 222 6. Meners Dolksbücher

lir. 1012-1014. Ebd. -: Die Nibelungen. 6. T. in 3 Abtlgn. 100. 203 6. Univ.Bibl. Nr. 3171, 3172.

Ebenda. -: Marie Magdalena. E. bürgerl, C. 160. 80 6. Univ. Bibl. Nr. 3173. Ebd.

*

„Man reibt sich manchmal an mir, aber ich entgegne nie,“ sdhreibt Francisque Sarcey in einer seiner amujanten Chroniken. Warum antwortei Sarcer) nie auf Anzapfungen in der Bresje? „Wenn sie geiltvoll jind," jagt er, ,,oder lustig, so amüjire id) niid) zuerst darüber, im ivrigen aber bin ich aufs tiefste davon überzeugt, daß sie nicht die geringste Wirkung aujs publikum ausuben. Man beurteilt einen Mann nicht nach einem Geflätsche oder einer gelegentliden Bosheit, dic uber ihn gejagt wird, jondern nad) der Gejamtheit jeiner Werfe und Taten. Die bejte und erprob» tejté Entgegnung für einen Journalisten ist es, ruhig sein Tagewerf fortzuspinnen und gute und vernünftige Sachen, woniöglich amüjant, zu jureiben.“ Dieje weise und beherzigenswerte Regei jieut Sarcev an die Spiße — einer Enigegnung auf einen journalijtischen Angriji.

1116

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Ferder, I. 6.: Der Eid. Geschichte d. Don Run Diaz, Grafen v. Bivar. Nach

span. Romanzen. järsg. u. erläutert von Dr. Ernst naumann. 16o. 181 6.

Šammlung Göschen Nr. 36. Stuttgart, G. . Odchen
Faesse's Mar: Illustr. Katechismen. 17r. 29. 89. Leipzig, ii. Ssesse.

29. Katechismus der Sugen-Komposition v. Lehr. Dr. Baugo Riemann.

3. Tl. Analyse v. I. S. Bachs „Kunst der Suge". VIII, 166 6. forfinanns, E. Ch. 2.; Ausgewählte IVerke in 4 Bdn. Illit Einleitg. v. Lauten

badher. 1.--. Bd. 8. 294, 236 u. 234 6. Cottasche Bibliothek der 1Velt:

litteratur 236., 238. u. 240. Bd. Stuttgart, I. 6. Cotta. -: Ausgewählte Werke in 6 Bdn. 1.–6. Bd. 12". 218, 206, 204, 324, 247 u.

263 6. Cottasche Volksbibl. Nr. 33–38. Ebenda. Luthers, Dr. Mart.: Såmtliche Schriften, h.sg. v. Dr. Joh. Go. Walch. Aufs

leue hrsg. im Uuitrag des Ministeriums der Deutichin iv.-luth. Onnvde von Missouri, Ohio und anderen Staaten. Neue rea. 64 r.-Ausg. 9. Bd. Uns, legung des neuen Testaments. (Schluß3.) Luthers große Auslegg. der Epistel an die Galater u. d. ubr. efeget. Sdịriften. gr. 1o. XIII 6. u. 1895 Sp. St. Louis, Mo. 3wickau, Schriften.Verein d. sep. rv.-luth. Gemeinden in

Sachsen in Somm. Schillers Werke. 10.-16. (Schluß-) Bd. Stuttgart, I. G. Cotta. Schwal, Gust.: Die schönsten Sagen des klassischen Altertums n. seinen Dichtern

u. Erzählern. 2 Cl. 422 u. 410 Biblioth. der Gesamtlitteratur des In:

u. Uuslands Nr. 746—755. 'Halle, O. fsendel. Spitta, Ph.: Psalter u. Jaarfe. Geisil. Lieder. 16o. 150 S. Meners Volksbücher

Nr. 1017, 1018. Leipzig, Bibliogr. Institut. Wedde, Johs.: Gesammelte Werke. 1. Bd. (Gedicht). 8°. 550 6. fsamburg,

As. Grüning. 3schokkes ausgewählte iverke in 4_Bdn. 1. Bd. 12o. 188 5. Cottasche Volks:

bibliothek Nr. 39. Stuttgait, I. Ő. Cotta.

wissenschaft, Wythologie, Biographie.

Reidh, Privatdz. Dr. Emil: Sranz Grillparzers Dramen. 15 Vorlesungen. 8°.

268' 6. Dresden, E. Pierson. Reitzenstein, Prof. R.: Drei Vermutungen zur Geschichte der römischen Litteratur,

(Pus: Sestich ift f. Th. Mominjeni) 8. 55 S. Marburg, Elwerts Verlag. Ritter, Prof. Faerm.: Einiges über das Theaterwesen. Mit besond. Berücksichtg.

der Provinzbühnen. gr. 8o. 16 5. Würzburg, 2. Stubers Verlag. Rothe, Dr. C.: Die Bedeutung der JVidersprüche f. d. faomerische Srage. 4o.

36 5. Berlin (Leipzig, O. Sodi). Eaitighick, R.; nie ster der schweizerischen Dichtung des 19. Jahrh. Jeremias

Gotthelf Gottfried Keller. soni. Serdn. Iener. Jeinr. Leuthold. Dronimor.

9. 431 6. Srauenfeld, I. subers Verlag. Schlierseer, die, in Bild u. Wort. Echlierseer Bauerntheater). 32°. Nünchen,

Brakls Rubindeilag. 3chneegans, priv.: Doz. Dr. Sseinr: Geschichte der grotesken Satire. S. 539 6.

Strafzburg, Trůbner. Scholl, Reallehrer Dr. Sigm.:. Die Vergleiche in piontdyrestiens Tragédien. Ein

Beitrag zur inneren Geschichte des französischen Dramas im XVI. Jahrh.

8o. 73 6. lordlingen, T. h. Beck. Schreck, Ernst: Lebensbilder aus Ssannoverland. 2. Reihe. 8°. Sannover, L. Ost.

2. Goedeke, Jarms, Sdüren, Kohlrausch, Jerusalem, sarden:

berg. (S. 59- 126.) Schreiber, Dr. I:: Die Vaganten. Strophe der mittellateinischen Dichtung und

das Verhältnis derselben zu mittelhochdeutiden Strophenformen. Ein Beitrag

zur Carmina Burana Srage. So. 203 6. Štrasburg, Sülesier. Schroeder, Oberlehrer Serm.: J. I. Rousjeaus Brief üb. die Schauspiele. Progr.

4o. 10 S. Berlin, R. Vairtner. Schuchardt, saugo: Weltspradze 11. Weltsprachen. An Gustav Mener. So. 5+ 6.

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wicklung 1749–17.5. 6. 7, jõeft. 3. Salie, Kammerer & Co. Schwartz, Rud.: Esther im deutschen und neulateinisden Drama des Reformations:

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I. 3. Weber. Sonnefeld: Stilistisches 11. Wortschatz in Beowulf, ein Beitrag zur Kritik des

Epos. So. 08 6. Wiirzburg. Leipzig, sock. Solger, facinr. : Schubart, der Dejange auf ssohenasperg. Ein Bild je nes Le. ens

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5. Dui mundartliden Elemente in den eljájjijchen Urkunden des

Straßl urger likundenbudis, v. Dr. Ermin saendeke. -: zum germanijden Alitterationsvers. Farsg. d. Prof. Mar saluza. 2. faeft. 80. Berlin, Selber.

2. Der altenglische Vers. Eine metr. Unterjudung v. Miar hialuz..

2. Tl. Die Meirik d. Beowulfsliedes. 111 6. Stumine, Dr. Faans: Tr politaniju- timnisische Beduinenlieder. So. 163 5. Leipzig,

fsinrichs Verlag. Thiele, kud.: Ernst Moritz Arndt. Sein Leben 1. Arbeiten 1. Deutschlands

Sreiheit, Ehre, Einheit u. Dröße. gr. 8'. VII, 210 5. Outersloh, ė. Bertelsmann. Topoloviféli, Joh.; Die baskoslawische Spradicinl;eit. 1. Bd. Einleitung. Ver: gleichende Lautl hre. Im Anb.: jro. Slavi ches.

303 6. Vieni, Terolds Cohn. Tüldk, serm. : e. Verteidiger der Unschuld Kung Sischers. Antwort auf den

neuesten Artikel der aūgemeinen beitg. in Münuen: „á rimann Tüick, der

jáanilet: Commentator gegen Kuno sijder". gr. 8o. 15 6. Jena, J. Mauke. Umlauft, Prof. Dr. Srdr.; cas Bud der Parodiin u. Travestien aus alter und neuer Zeit. mit l. litterarhijior. Aih,

Vll, 274 6. Wien, C. Daberkow. Vilmar 11. Pfister: Idiotihon v. sessen. 2. Ergänzungshest, durch Maj. Doz.

Herrn v. Pfister. So, +9 5. Marburg, Elwerts Verlag. Vinnen, Carl: noch mehr Künstler : Elend ? Aud?_c. Prolog zur örundsleinlegg.

e. deutschen Künstlerijaujes in kom. gr. S". 45 6. Jülich, Verlags:)siagazin. IVackernagel, 1Vilh.: Geschichte der deutsden Litteratur. E. ssandbuch, 2. Aufl.,

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Basel, Odwate. Vackernell, Prof. Dr. J. E.: Dle altdeutschen Passionsspiele in Tirol. So. 18 6

1Vien, St. riobertus. Weddigen, Dr. Otto: Der deutsche Meistergesang. mit e. litteraturgeschichtl, Eint.

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dem Großen aus Cäjarea, nach e. jur. jaandidirist der Berl. kgl. Bibliothek, mit Einleitg., Uebersetzy. u. Anmerkg. hrsg. 1. TI. 00 6. Berlin,

Dr. IVeinbergs Selbjiverl. Werder: Jur Beurteilung von Werders Vorl.sgn. ub. Lessings Nathan. Erwiderung

auf ein Sdzreiben d. L. U. 8". 16 S. TŘönigsberg, S. Berer. IVilhelmi, Dompred. Sseinr.: llaurice Reinhold v. Stern, ein jozialdemokratischer

Didier. Vortrag. S. 26 6. Gütersloh, Bertelsmann. 1Vilkowski, Geo.: Die IValpurgisnadt im 1. TI. v. Goethes Saust. So. 04 6.

Leipzig, IV. v. Biedermann. Wünsche, Prof. Dr. Otto: Goethe als Naturfreund u. Naturforier. Vortrag.

(Uus, Jahresbericht des Vereins für liaturkunde zu Dividiau 1892“. gr. So.

20 6. Zwickau, Gebr. Thojt. Wolff, Dr. Har v.: Leben 11. IVerke des Antonio Beccadelli gen. Panormita. 3o.

10.; 6. Leipzig, Seemann. Wustmann, Rud.: Verba perfektiva, namentlich im feliand. Ein Beitrag

zu verstånduis der germanischen Verbalkomposition. gr. 8°. II, 94 6. Leipzig, S. 1V. Grunoiv.

Kohut, Dr. Adolph: die nanıhaftesten deutsch. sumoristen in d. Gegenwart. Eine

litterarsgeschichtliche Studie. 8°. 43 6. gürich, Verlags:)agazin. Kioschwitz, 6. Ueber die provenzalischen Seliber ii. ihre Vorgänger. Rektorats.

Rede. 8°. 38 6. Lerlin, Gronau. Kultur: n. Litteraturbilder. Førsg. v. Rud. Seinr. Greinz. 2. fáeft. S. lleu: wpied, A. Schupp:

2. Foeinrid seine und das deutsche Volkslied. Eine krit. Untersudg.

nach d. Stoffgebiet der seineschen Lirik. v. Rud. Iseinr. Greinz. 96 É. Lemmermaner, Srit: Kurzes Repitetorium der deutschen Litteraturgeschichte. 1 Ti.

Von der Vorzeit bis zur Ausgang des 13. Jahrh. so. 92 S. Wien, Breitenstein. Ludinig, a.: der apolog dom bock u. dem meszer Mh. Bh. II. 2193 (Aus:

„Sigungsber. d. böhin. Gesellsch. d. 1Visi.") gr. 8o. Prag, S. Rivnáe in Komm. Litzinann, 'Prof. Berth.: Das deutsche Drama in den litterarischen Bewegungen

der Gegenwart. Vorlesungen gehalten an der Universitat Bonn. 8o. 223 6.

Foambury, L. Doß. Metz, Prof. Lic. Udf.: nocimals die Geschichte in Seffenheim". Progr. 49. 32 8.

Hamburg, sserolds Verlag. mühlefeld, Dr. m: Die Lehre von der Vorstellungsverwandschaft und ihre Un:

wendung auf d. Sprachunterricht. 8°. 61 6. Leipzig, Renger. mülder, Dietr.: Albrecht v. Johannsdorf. Ein Beitrag 3. mittelhochdeutschen

Inetrik. So. 33 S. Leipzig, Sock. müller-Palm, Chefred. prof. 201.: zuin 50 jährigen Jubiläum des lieuen Tazblatts

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Štuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt. Müller, Dr. 30f.: Jean Paul u. 1. Bideutung f. d. Gegenwart. 86. 436 6.

inünchen, Dr. fs. Lüneburg. -: Die Seelenlehre Jean Pauls. 8o. 33 6. Ebd.

Dr. Gust. 2.: Sejenheim, wie es ist u. d. Streit üb. Sriederike Brion, Goethes Jugendlieb. Ein Beitrag zur friedl. Einigg. 8o. 125 S. Bühli Konkordia. : urkundliche Sorschungen zu Goethes Sefenheimer Idylle il. Sriederikens Jugendgeschichte. Auf Grund des Sesennciiner Genieindearchivs. Mit c. korrigirten šopie u. c. IViedergabe dis Sulckichen Sried.rikenportrats, sowie

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u. Breitner. 8°. XIV, 329 6. m. Abbildgn. Stuttgart, A. Bonz & Co. loreen, udf.: Ubriß der urgermanischer Lautlehre m. besonderer Ridsidit auf

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