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Berlin, gedruckt bei A. W. Ha y n.
Preis Oro Jahrganges (Berlin, in der Erpedition der Allgemeinen Prenfischen Staatss Zeitung, so wie bei allen Königl. Posts

Alemtern ohne Erhöhung) drei Sbaler Preuf. Cour.

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Spanien.

Thiers, nad Cormenin's Schilderung (69). Die Prefie während

der Revolutionszeit. Erster Artikel (70). Ein General der Napos Januar: Die Spanisden Theater. Nad der Søilderung leonischen Armee (70). Die Presie während der Revolutionszeit. eines frangosen (11).

Zweiter Artikel (72). Geschichtliche Gegensage unserer Zeit. Von februar: Die Mefta (18).

Lerminier (73). Geschichte der großen Öper zu Paris. Von Fetis

(75). Die Vendeer's Hochzeit. Von Jules Janin (77), Biblios Juni: Reisebilder aus dem fudliden Spanien. Von Ris graphisde Mittheilungen. chard Bentley (76).

Italien.
F r a n tre i ch.

Januar: Margherita Pusterla. Roman von Cesare Cantu. Januar: Sultur und Literatur in ihrer Wedselbeziehung. (10). Römische Berichte eines Deutschen. I. (11). Römische [Nach der Revue française) (1). Ein Sonntag in der Nors Berichte eines Deutschen. II. (12) Römische Berichte eines mandie. Von Mistreß Hall (1). Die Sllaverei und der Sklaven: Deutsden. III. (13). Petrarla auf dem Mont Ventour. Nada handel. Von de Gasparin (2). Lafanette in Versailles. Vom Delecluze (13). Bibliographische Mittheilungen. General Mathieu Dumas (3). Das Innere eines Pariser Zei: Februar: Petrarta auf dem Mont Ventour. (Soluß] (14) tungs: Bureaus. Von Murei (5). Murat's Landung und Ende.

Römische Berichte eines Deutschen. IV. (18). Aeltere und Dom Maríďall Marmont (5). Graf Beugnot in den Revolutions Gefängnisjen. 1793 - 1794. Aus den Memoiren des Grafen (7).

neuere Kunst in der Lombardei. Nad der Library of fine arts Die Eisenbahnen in Frankreich verglichen mit denen in Bel:

(19). Bibliographiide Mittheilungen. gien, England und Nord: Amerila. Nach der Revue des deux márz: Die schöne Fornarina (38). Mondes (8). Die Rüdlehr von Varennes. Aus den Memoiren des Generals Mathieu Dumas (9). Bibliographische Mitthei:

mai: Literarisches und wissenschaftlides Treiben in Nom.

Aus dem Schreiben eines Deutschen (57). Aus dem Leben des lungen.

Stomponisten Ferrari (61). Wissensdaftliches aus Rom (62). februar: Molière's Tod und Begräbniß (15). Das Theater Handbücher für Reisende in 3talien (63). während der Soredenszeit (16). Bibliographie (17). Ein Frans sofischer Allerwelts: Schauspieler (19). Die Kunst, ein Somas

Inni: Zwei neue historisde Romane (74). Der Graf Gis

raud und Alberto Nota. 'Von Scribe (77). roßer zu seyn (20). Die Vegetation im Norden (23). Frankreich und der Nachdrud. Nad der Revue des deux Mondes (24). Die Pariser Kaffeehduser. Nach der Schilderung eines Englans

Malta, ders (25). Bibliographische Mittheilungen. mårz: Die Pariser Kaffeehäuser [Soluß] (26). Die stos

Juni: Von Frantreidnad Malta. Aus einem Briefe de

Ségur. Dupeyron's an den Dottor Pariset (72). nigliche Kapelle und Kammermusie unter Ludwig XIV. (26). Ers innerungen aus Dalma's Leben. Von Aubert de Vitrn (27). St. Marc Girardin über das polytechnische Institut in Wien (28).

Engl 110. Das Bagno gu Brest (29). ueber den bei den Franzosen

herrschens den Geist der Oberflådlichkeit (30). Zur Staristit der Verbrechen Januar: Gesellschaftlidie Grundlagen des Britischen Staain Frankreich (32). Ein Besud zu Port Ronal-des-Champs. Von tes. Nach dem Atlas (5). Die Papiere der Stuaris aus dem Antoine Delatour (33). Nantes während der Schrecenszeit. Von lebten Jahrhundert (6). Die Schottischen und Englischen Puri: E. Souvestre (35). Die Kleinkinder: Bewahr Anstalten (37). Bi: taner des 17ten Jahrhunderts. Nad der Edinburgh Review. bliographiide Mittheilungen.

(8). Bibliographie (11). Die Englische Literatur im Jahre 1838. April: Nantes während der Schreckenszeit. Dritter Artitel

Nach dem Atlas (12). Resultate der Schadellehre (12). Biblios (39). Sonnte die Französische Revolution aufgehalten oder ges

graphische Mittheilungen. leitet werden? (40). Die physische Schwache der heutigen Frans Februar: Shalespeare's Katharina von Aragonien. Von 30sen. Nach der Revue britannique (40). Die Salpetrière (42). Amedee Pichot (15). Lord Byron in Pisa (22). Bibliographisde Die Französische Literatur des 17ten und 18ten Jahrhunderts. Mittheilungenl. Nad Villemain's „ Tableau du XVIII, siècle” (43). Leußerungs:

mårz: Glasgow (26). Die neuesten Foridungen über weisen der Phantasie. Vom Professor Adolph Garnier (44).

Stürme und Drkane (27). Gretna Green und die Fleets Heirathen Der lebte Ministerwechsel unter Stari X. Nach der Histoire de France, pendant la dernière année de la restauration (45). Ein

(28). Lord Brougham's Dialoge über Instinte und Vernunft Tag aus dem Leben eines Dichters. Ein Schreiben 4. von Las

(31). Lord Brougham's Dialoge über Instinkt und Vernunft martine's (46). Eine Wahl im Jahre 1789. Aus den Memoiren

Zweiter Artikel (33). Die gute Gesellschaft. Aus Fraser's Mades Grafen Beugnot (51). Bibliographische Mittheilungen.

gazine (34). Bibliographisde Wittheilungen. mai: Die diesjdhrige Pariser Kunstausstellung (53). Er:

April: Die Handlungediener und die Ladenmádden in innerungen an Görg und Gr&. Uus dem Tagebuche einer vors

London (40). Reise: Notizen der Gräfin von Blessington (46). -nehmen Dame (53). Die lezten Augenblide des Fürsten von

Die Englide Literatur der Gegenwart. Bon Philarethe Ebas: Talleyrand: Nach dem United Service Journal (54). Zur Ge:

les (47). Bibliographisde Mittheilungen. chichte des Théâtre français (55). Rúgblide von Jules Janin. Mai: Das Sprachgenie eines Wflisden Holsjágers (61). An Théodore Burette (56). Die sieben Saiten der Eyra. Dras Bibliographisde Mittheilungén. matisches Gedicht von George Sand (57). Deschapelles, der König der Schadspieler (60). Mozart's erste Reise nac Paris.

Juni: Der Landfiß eines Englischen Edelmanns (66). Die Von Fetis (63). Der Pariser Gewürzkrdmer. Von Balzac (65).

bisherigen Bearbeitungen der Englischen Geschichte. Nach der Bibliographische Mittheilungen.

Foreign Monthly Review (68). Bildhof Goodman und seine Zeit

(71). Soiffs Rettungs-Apparate (73). Zur Geldidte der Liebs Juni: Zwei Soireen im 17ten Jahrhundert [Mars 1644] haber: Theater. Nach dem New Monthley Magazine (74). Zur.

1

. marz: Antwerpen. Nach der Quarterly Review (

in Kiaferistan (36). mai: Daupts Uebersicht der Verheirathungen, Geburten, Cherdeibungen und Codesfälle in Belgien im Jahre 1837 (62)

Aeg op te 11. Juni: Lallid's Entstehung (75).

februar: Einige Bemerkungen zu dem Auffage des Herrn

E. Lenormant, betitelt: Der Sarg des Mycerin's im Journal des e dy veden.

Débats (17) April: Laing's Reise durch Soweden (39). Schwedeng

April: Aegypten und Mehmet Ali (50). neuere Didrerídule. Von 2. Marmier. I. Franzén (41). mai: Farmer Effendi, die Hospital Dottorin zu Esbedié (52). II. Hammarstóld und die Phosphoristen (42). III. Ütterbom (43). IV. Stagnelius. V. Gidberg (45).

SÜ D : Afrika. spole n.

April: Neueste Erpedition in das súdlide Afrita (48). Januar: Die legislative Gewalt bei den Polen (1). Die

mai: Zur Geldicote der Hollandisden Bauern in Súde

Afrita (55).
ersten Bisodfe in Polen (2). Eine Donnerstags: Mahlzeit beim
Könige Stanislaus August (10). Bibliographie Mitteilungen.

Nord : Umer if a.
Februar: Karl XII. und die Kurpen (14). Danta. Eine
Gage der Goralen in Galizien (25). Bibliographische Mittheis
lungen.

februar: Eva Effingham. Roman von Fenimore Cooper

(16). Die Revolution von Deras. Nach der Revue du xix. mårz: Kojata. Eine Slawische Bollssage (36).

Siècle (24). april: Bibliographisch historisches Bild der Polnischen Eis marz: Amerila's Ausfidten auf eine National Literatur (38). teratur (48).

April: Eine Stimme aus Nord: Amerita über literariides

Eigenthum (19).
Rußland.
Januar: Bibliographie (13).

Me ç ito. februar: Der Gefangene unter den Liderleffen. Race

Februar: San Juan de Ulloa und Bera, Crus (20). einer wahren Begebenheit (21). Bibliographische Mittheilungen.

mårz: Zur Senntniß von Californien (37).
mårz: Russische Volesberedsamleit. Von 3. 6. Kohl (29).
Die Meiie in Nildonen Nomgorod. Nad einem Englischen
Reisenden (34).

Süd : A merita.
April: Die Russischen Swetti. Aus einer Erzdhlung von
W. Miroideffsli (41). Bibliographische Mittheilungen.

Januar: Die Silbermine von Serro de Pasco (6). mai: Drianda (52). Gesänge und Gesangliebe der Ruffen. Von 3. G. Kohl (64).

We ft in die 11.
Juni: Die Jüdische Seite der Staraïten in Súd: Rußland.
Von 3. G. Stohl (67). Die Deutschen in Rußland. Von 3. G.

Januar: Eine militairische Erecution auf Barbados (7). Sohl (69).

april: Pflanger und Neger auf Jamaila. Nad Benjamin

M'Mabon (47).
Moldau und Walla de i.
Februar: Das Erdbeben in Bucharest (1837] (17).

Sandwich 8:3 nel n.

April: Der Strater des Berges Mauna: Loa (49). orie de 11 a 11 d. Januar: Landichaftliche Bilder aus Sriechenland. I. Das

it ft r alien. Thal Tempe (4). II. Die Meteoren (6). Bruchstůde aus dem Neugriechisden Drama: Nifiratos, von der Gried in Evanthia (9).

mai: Besuch bei Pomarré, der Stónigin von Tahiti (39). Februar: Bibliographie (15).

Ma i nigfaltige .
Türkei.

Januar: Pauline Garcia. - Zunahme der Einfünfte Gross

britaniens. Deutsches in Franfreich. F. van Lennep. Januar: Das Serai und das Harem des Sultang (4),

Zur Geschichte der Kunst. Waterloo : Album. Janin in Februar: Smyrna, sonst und lebt. Von Pierre David (14). Deutschland. Schauspieler:Memoiren. – Ursachen des Theaters Eine Engländerin bei dem Pascha von Widdin (18).

Verfalles in England. - Waverlen Manusfripte. - Welcher Art

die meisten Rezensionen find. Journal : Literatur. mai: Deffentliches und Privatleben in der Türlei. Von

Die Suls

phide. Rufiice Uebersebungen Deutscher Dramen. Adriano Dr. V. Marpurgo. 1. Die große Feuersbrunst in Pera (56). Balbi. Courszettel des literarischen Marktes. Italianische II. Hauslichkeit und Ehestand (57). III. . Das Verhältniß der Sllaven. IV. Mädchen und Frauen. V. Båder und Kaffeehduser Humphrn Davn.

und Deutsche Gesprache und Unterredungen. Daguerre und

Humphrn Davn. - Englisde Encnliopädie. - Chateaubriand's (58). VI. Religioje Gebrauche (59). VII. Ethnographische Vers Brief an Fräulein von Fontanes. diedenheiten (60).

Februar: Musie in England. Borlesungen in Frants Tibet.

reich. Deutsder und Französischer Kunstgeschmad. - Die

gralidner und die Schadellehre. – Ein Roman in Terzinen. mårz: Somidt's Tibetische Sprachlehre (35).

Zur Sitiens Statistil. Artistisdes. Poetisdes. Lord
Brougham über Instinet und Vernunft. Der Roman des

Harems. Deutsches aus Franfreich. Sterne und die Empfinds
Oft in die 11.

ramleit. Ein posthumer Spaß. – Neuer Apparat zum Trods

nen. – Stalidnische Grabschriften. Januar: Franz Bopp: Nalas und Damajanti. Eine Ins mårz: Dalma in Dresden. Deutsche Lieder in Paris. dide Didtung. Von Zeune (3).

Lorengo da Ponte. - Lady Esther Stanhope. - Bibliogras Februar': Briefe aus Indien. Erfter Brief (21). Zweiter

phisches. Gleichheits : Prediger. – Das Leben Napoleon's. Brief (22). Dritter Brief (23).

Pneumatisder Telegraph - Handsdriften berühmter Männer. mårz: Indische Eigenthümlid Peiten. Verstorbene unter den

M&figkeits. Gefelli

daften in Nord Amerila. – Ein neues Lebenden (32)

Drama von Bulwer. Shakespeare's Jugend. April: Die Pest von Poli (50).

April: Die Kaiserkrónung in Mailand. - Die Julis Nevos

lution. – Laing in Angermanland. talidnis des Urtheil über mai: Die Indisde Methode der Stahlhártung (54). die Erbfunde in Deutschland. Eine alte Stadt im Stillen

Meere. Britisches Kolonial: Reid. Die Todesfälle in Lud: wer. Londoner Sunstausstellung. Ein Roman von Hauff wig's XIV. Familie. - Bibliothetonomie. - Zur geographischen

Zur geographischen ins Englijde úberseßt. – Brougham und die Juniusbriefe. Senntniß der Darlei. - Deutschland und 3talien. Didens Ausl&nbilde Literatur in England. - 3. M. Lappenberg's Engs und seine Nachahmer. Lady Bleffington über A. von Lamar: lische Gefchichte. ford und Laon Chevelen. – Das Spidfal. tine. Lord John Russell in Genua. Saiser Joseph II. in Irlandijde Bulls. Brusel. – Drientalisde Werfe. - Der Roman der

Bulwersden Ehe. Türlisde Alademieen.

Juni: Der Ener-Ring. - Agnes Bernauerin in England.

Puidfin's lebte Stunden. Italianisches Theater. - 8the mai: Ueber das Errsthen. Ein Drangenwald in Sars und Sdiller. Mittelalterliche Studien. Tafio, Gdthe und dinien. Får und wider die Phrenologie. Neue Nachrichten Monti. Janin's Sdriften. - Philosophisdes. Irlandisde ůber Shalespeare. Silvio Pellico über die Verzweifelungs Zustande.

Zustande. – Equipagens Rangordnung. - Indische Spigbuben. Literarur der Franzosen. Zeitung für Blinde. Das Land Homöopathen in Frankreich. Natrosen des Vengeur. Pendidab in Drtindien. Neues Bauwert in London. Sta: Weibliche unidlaffigleit. - Shakespeare's Heinrich v. – meh lidnische Unterrichtes und Eraminations : Methode. – Lady Buls med Ali unter den Søwarzen von Sennaar.

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vierteljabrlid), 3 Thlr. for das ganze Jabr, ohne @r. hobung. in allen Theilen der Preußischen Monardie.

Espedition (Friedrichs-Straße Nr. 72); in der Proving ro wie im Auslande bei den

Wobüdbl. Poft Aemtern.

für die

Literatur

des Auslande s.

N 1.

Berlin, Mittwoch den 2. Januar

1839.

muß eine großartige Gesinnung, eine hohe Geistesbildung bes Sir an tre i dh.

fiben; er joll ein reitlicher, redegewandter Mann jenn, der das

fittliche Gefühl immer lebendig in fide erhalten muß. Die Lites Kultur und Literatur in ihrer Wechselbeziehung.

ratur einer alternden und übermäßig verfeinerten Nation, unter

welder Laster und Leidenschaften aller Art einen freien Tummels (Nad der Revue Française.)

plat gefunden haben, und welche Alles mit dem Erfolge ents Die Literatur ist der Prüfstein der Kultur. Die eine ist der schuldigi, muß nothwendig das Abbild dieses Zustandes senn. In Maßstab der anderen; beide sind mit dem Baume und der Frudyt einer Zeit, in welcher Alles zusammenzustürzen scheint, in einer zu vergleichen. Wenn wir den Sagen des Alterthums glauben Epoche der Gührung und des Uebergangs, wo man auf Ents wollen, so waren die Führer der ersten Völker Helden, ihre Ges deckungsreijen auszieht, ohne zu wissen, wo man anlanden wird,

esgeber aber gortbegeisterte Menschen und Dichter. Dic Didon mus und der Sourgüler vom a cifel ungejiecte werden. Der aus Punst löste ihre Aufgabe; ihre Drafeliprúde, ihre begeisterte dem Himmel ausgestoßene Siúnfiler wendet sich der Erde zu. Stimme wirtten auf den Geist und das Herz und bradien die Das Resultat von dem Allen ist, daß es eben so eine jungfraus wandernden Familien zum Stillstande. Ursprünglich wurde das liche und findliche Literatur wie eine jungfräuliche und findliche her auch der Dichter Seher und Prophet genannt, und es farin Gesellschaft giebt. Beide unterliegen demselben Einfluñe; fie in der That feine göttlichere Eingebung geben, als diejenige, gleichen harmlojen Kindern, welche in derjelben Wiege ruhen. welche den Mensden über seine Bestiminung und sein Ziel aufs Wenn dann die Gesellschaft erstarft und sich mit gisingenden Fars Elárt. Das heilige Feuer, welches die Didter anzündeten, ers ben idhmücft, so folgi aud) die Literatur ihrer Spur und ver, losch niemals. Der Dichier streute den Samen aus, der ipdter idymáht ihre ursprungliche Einfacheir. seine Frúdre trug. Die Menge sehnt sich nad dem Wunders Wenn nun gar die Gesellidaft in ihren Grundfeften ers baren, nad überraschenden und starken Bewegungen, und der Müttert ist, wenn der meninlidie Geist in fúhnem Aufidmunge einfache Mensd. ist für jeden poetischen Eindruck empfänglich. nach einem Ziele îtrebt, das er nicht kennt, wie soll dann die Er úbersegi seine Gedanken in Gefühle, seine Worte in Bilder Literatur in einer Zeit der großartigsten Anstrengungen und der und weilt am liebsten in den Gegenden, wo der Hinblick auf unerfallidsten Bedürfnisse, der Siraft und der Ohnmadı, des das Irdisde verloren gehe und wo die Seele gleichsam zwischen Enthusiasmus und der falten Beregnung, des Glaubens und des Himmel und Erde dwebt. Su bildeten sid, also die Volper Zweifels fid gestalten? Dann erháte auch die Literatur einen durch die Dichtkunft. Noch waren indeß die Bedürfnisse bes leidenschaftlichen, unruhigen, fieberhaften, ausid, weifenden Chas (dranft, das ganze Leben einförmig. In einer Gejellichaft, in rafter. Sie hat alle Vorzüge, aber auch alle Fehler; sie mißs welche das fitilide Verderben noch nicht eingedrungen ist, wo braucht ihre Sirafe und wird niedrig, wenn sie naiv senn will. der Mensd noch mit dem Boden zusammenhängt und wo der Es ist ein Streit aller Elemente, aber wenn dieser beendigt ist, Gedanke nicht über den engen Kreis der Familie hingusid, weifterscheint das Licht. Dieses Ueberspringen von einem Gegensaße muß auch die Literatur, als Abbild der Sitien eines Volles, einen zum anderen, diese wilden Phantasieen sind das Zeichen einer naiven und findlichen Charakter haben.

heftigen Krankheit, die indeß feine Furcht einfloßen darf, denn Die Gesellschaft bleibt indeß nicht auf demselben Puntie sie führt zu einer Krise; es ist eine uebergangs - Epoche, welche - stehen. Die moralische Weltordnung ist, wie die physide, in bes zwischen einer ablaufenden Vergangenheit und einer noch unges

ftandiger Umgestaltung und Erneuerung begriffen, obgleich nichts wiffen, gestaltlosen Zukunft eintritt. Uuf der Erde thun fich dem untergeht. Die Gesellichaft hat das mit dem Individuum ges. Meniden zwei Wege auf; der eine führt über die Erde hin, der ans mein, daß fie fid bewegt, meistens, um fortzuschreiten. Zuweilen dere sowingt sich zum Himmel auf. Wenn der Menid die ideale tritt freilidh deinbar ein Rüdidritt ein, aber dieser ist nur ein. Welt verlasjen hat und in die der Wirklichkeit eingetreten ist, so ist die Mittel, desto fiderer und rascher zum Ziele zu gelangen. Die Umfehr schwer und der Ariadnenfaden nicht immer zur Sand. Die Thaljaden haufen fich, die 3deen reifen, die Gesichtspunfte wer: falte verstandige Untersuchung hat an Allem gerustelt. Man frage Den verändert, das Geschick erfútle sich, und es tritt ein Umschwung ichon nicht mehr, wie einst ein berühmter Mathematiter: „Was der allgemeinen Berbáltnisse ein. alles ist freilich nicht Geminn, beweist das?" sondern: ,,Was bringt das ein ?" Die Industrie und gerade in der Zeit der höchsten Blúche entwickeln fid, die ist die Gottheit unserer Dage; hier ist das Glúd. Das Glúd! Steime des Verderbens. Auch die geriebenden und zerstörenden hört es und beugi Euch! Wären denn also der Literatur alle Elemente durdstrómen den Körper der Gesellschaft, die Ehrsuche Hoffnungen abgejdnitten? Gewiß nicht! Die Mensdheit hat perdrängt das Paidatgefühl, der Stolz das Wohlwollen; die mande Žrrpfade betreten, aber der Fortschritt ist immer das Ziel Leidenschaften wuderu úppig empor, und das Herz sieht sich zus der Gedichte geblieben. Es giebt eine Frucht, welde die Zeit sammen. Jetzt reidr auch das natürliche Gefen nicht mehr aus, und die Erfahrung reifen und deren Süße erst in einer gebildes sondern es muß das búrgerlide Gesel, diejer falie Zusaß einer ten Zeit empfunden werden kann. Diese Frucht ist die Wissens felbstsúchrigen Bildung, 'hinzutreten. Aber die Strankheit führtschaft, das Erbtheil eines reiferen Alters der Menschheit, wie auch das Heilmittel idon mit sich, und wenn diejes die Krants die Dichtkunst das glødbringende Geschent der Kindheit des heit nicht gånglich heilt, lo lindert es sie wenigstens. Vergangens Menschengejdhledis war. Unsere Zeit ist die Zeit der Wissensdaft. heit und Gegenwart find durd einen unendlichen Zwischenraum geschieden; zwischen ihnen gähnt ein weiter Abgrund auf. In den ersten Zeiten der Gesellschaft ruhte das Gefeß im Herzen, jeßt wird es in Erg gegraben. Das erste Geies begeisterte zu

Ein Sonntag in der Normandie. Dpfern, welde nicht schwer fielen; das zweite, ein todier Budos

Von Miffre Hall. ftabe, forderte sie und wurde drúdend. Das neue Geser bedarf der Unterstügung der Gewalt, denn der Gehorsam wird nicht Der Sonntag ist, wie jeder weiß, der Frankreid bejudyt mehr freiwillig geleistet, und die Gebote sind hart; in jedem hat, der große Festtag des Landes, den Jung und Alt, Reich und Wintel lauern Mißtrauen und Furder.

Urm feiert. Dies joil uns feinen Sion geben, uns úber die Weiss Aus der Umwandlung der Gesellschaft geht auch eine neue heit des Gebots: ,,Erinnere dich, daß du den Sabbath heilig Literatur hervor. Die findliche Unbefangenheit, die Einfachheit halten sollit", zu ergehen; aber wiemohl ich weit entfernt bin, find entschwunden; die Kunst eritt an die Stelle der Natur. Es die Art ou loben, in der dieser Tag nur zu allgemein verbracht treten jeßt neue Neigungen, neue Criebe hervor. Zuerst erfranft wird, so fann ich doch nidht umhin, meine Ueberzeugung auszus der Geist

, dann das Herz. Das Gefeß ist nur noch eine Solinge, sprechen, daß der Gott, der seine Sonne über Geredste und uns in die man sich zu fallen hútet. Dan madıı feine unterscheis geredyle ideinen läßt, es gewiß dem eingesperrten Handwerter dungen und lámpft gegen den Buchstaben und den Geist des nicht zum Verbreden anrechnen wird, wenn er am Sabbath sein Gerepes. In diesem Widerstreire entgegengesegter Interessen tritt enges Zimmer verlaßt und mit Weib und Stind hinaus wandert der Kedner auf. Der Redner ift der Mann der gebildeten Ges in grüne Baumheden und blühende Felder. Daher tann id's fellidaft, die sich im Guten und im Bdjen vervolipominnet hat. auch unseren Nachbarn auf dem Festlande nicht verdenten, wenn Seine Starte ist der Gerid;isplabi er hat nichts Prophetisches Fie sich an ihrem

Sonntag, freuen und guter Dinge find, aber und beroege fid nicht mehr auf dem Gebiete der Poesie. Er mobi verdente id's den Geieben, daß fie erlauben, an einem so

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